Vom Fachmann für Kenner | November 2006


Wer schaut nach?

Manchmal frage ich mich, was eigentlich ein Leichenschauhaus so alles im Keller hat.

Daniel Dietzfelbinger

Vergessen

Aus mir unbekannten Gründen verschickte mein Handy vor einigen Monaten eine Zeitlang unaufgefordert sogenannte MMS an die Telefonnummer eines Auftraggebers. Diese »Multi-Media-Botschaften« enthielten eine willkürliche Auswahl der mit dem Gerät aufgenommenen Fotos. Da dies nur äußerst selten passierte, konnten wir nach anfänglicher Irritation beide darüber lachen, auch wenn ich die Ursache für den Vorgang nie ergründen konnte. Wie ich nach einem sehr aufgeregten Anruf von heute morgen weiß, hätte ich die Geschichte aber besser im Hinterkopf behalten sollen – als ich gestern vor dem Kinderarztbesuch die mir merkwürdig erscheinende Färbung und Konsistenz des Stuhlgangs unseres Säuglings mit dem Taschentelefon dokumentierte.

Heiko Werning

Gute Aussichten

Mein Freund Markus wurde unlängst auf einer Party von einer Frau ob seiner Manieren gerügt: »He! Du hast mir beim Anstoßen nicht in die Augen gesehen! Das bedeutet für dich sieben Jahre schlechten Sex.« Der Freund: »Endlich Sex!«

Volker Schwarz

Selbständigkeit

Ich beabsichtige, mein Dasein als abhängig Beschäftigter zu beenden und mich in der Sanitärindustrie selbständig zu machen. Allerdings bin ich mir noch unsicher, ob die Herstellung elektrischer Toilettenbürsten unter dem Namen »Anal B« wirklich zukunftsträchtig ist.

Markus Großkopf

BenQ

Als ich neulich zum ersten Mal die Startmeldung unseres neuen Videoprojektors sah (»BenQ – Employment matters«), verspürte ich spontan Ehrfurcht vor diesen großen Humoristen. Leider hatte ich mich verlesen; richtig heißt es »Enjoyment«.

Hilko Bengen

Égalité

Neulich habe ich bei einer namhaften, soliden Bank ein neues Konto eröffnet. Ein paar Tage später schickten sie mir die Unterlagen, zu denen ein Umschlag gehörte, in dem unter einem »Rubbelfeld« meine persönliche Geheimnummer verborgen war. Es gab da auch eine Anleitung, wie man an seine Nummer kommt: »Bitte mit leichtem Rubbeln die Oberschicht entfernen«. Daß ausgerechnet eine Bank auf derart subversive Weise zum Klassenkampf auffordert, hat mich schon ein bißchen irritiert.

Thomas Schaefer

Inginuer

Meine Nichte A. steht kurz vor der Geburt ihres ersten Kindes und geht am Montag mit ihrem Freund C. zum Jugendamt, damit er die Vaterschaft anerkennen kann. Der Beamte, der einen etwas verschwiemelten Eindruck macht – offensichtlich ist er den Anforderungen des Wochenendes nicht ganz gewachsen gewesen –, trinkt erst mal in Ruhe seinen Kaffee aus, ordnet umständlich die Akten auf seinem Schreibtisch und hält dann einen längeren Vortrag, indem er sich an C. wendet: »Ja, sagen Sie mal, haben Sie sich das auch gut überlegt? Dann können Sie Ihr Leben lang blechen, und heute gibt es ja so viele Kuckuckskinder, da zahlen Sie dann für ein Kind, das gar nicht Ihrs ist...« A. und C. gucken sich an und haben Mühe, ernst zu bleiben. »Und Sie«, wendet er sich dann an A., »haben Sie sich das auch gut überlegt? Da haut er eines Tages ab, kann aber immer noch bestimmen, in welchen Kindergarten oder in welche Schule das Kind geht.« A. wirft ein, daß es doch genau das gleiche wäre, falls man heirate. »Das ist was anderes!« Er unterbricht sich und geht »mal kurz« ins Nebenzimmer, weil er eine Tablette holen muß: »Ich hab solche Kopfschmerzen!« Nach ziemlich langer Zeit kommt er zurück und steckt sich erst mal eine Zigarette an. Wie es scheint, haben die jungen Leute es sich nicht anders überlegt, und er fragt jetzt nach Namen und Berufen. C.: »Ich bin Diplom-Elektro-Ingenieur.« Der Beamte sucht verzweifelt nach einem Kugelschreiber. »Wo isser denn, wo hab ich denn...« – »Liegt unter den zwei Ordnern auf dem Schreibtisch«, kommt ihm C. zu Hilfe. »Aha – dem Inschenör ist nix zu schwör!« Für mehrere Minuten lacht er herzlich über diesen schönen Witz. »So, jetzt noch mal: Beruf?« C. wiederholt, daß er Elektro-Ingenieur sei. Der Beamte guckt verzweifelt auf den Kugelschreiber. »Kann ich auch Elektriker schreiben?« fragt er hoffnungsvoll. »Naja, Elektriker bin ich eigentlich nicht«, sagt C., »schreiben Sie doch einfach ›Ingenieur‹«. Der Beamte malt auf das Formular: »Inginuer«. Zum Abschluß, sie haben inzwischen eine Stunde in dem Büro verbracht, erzählt er, daß er selber gerade ein Baby-Jahr gemacht habe, »...aber dann war ich froh, daß ich wieder zur Arbeit gehen konnte.« Arbeit? Arbeit würde ich das nicht nennen.

Fanny Müller

Konjunktur hin, Konjunktur her,

ich finde das immer eklig, wenn Firmen offene Stellen haben; können die damit nicht mal zum Hautarzt gehen?

Wolfgang Beck

Coming-Out

Sich im Freundeskreis zu outen, ist für viele Homosexuelle ein schwieriges Unterfangen. Nicht immer gelingt es so beiläufig wie auf einer Geburtstagsparty, die ich einmal besuchte.

Partygast: »Die Seife im Bad riecht ja furchtbar.«

Gastgeber: »Ja, aber sie paßte farblich so gut zu den Kacheln.«

Volker Surmann

Sieh den Unterschied

Beim Sex lasse ich stets das Licht an. Das gebietet meiner Meinung nach schon der Anstand gegenüber den Frauen. Man kann sie so viel besser auseinanderhalten.

Sascha Dornhöfer

Internet-Café (Köln-Sülz)

Ein Typ mit ehrfurchteinflößenden Tattoos und eher grimmigem Aussehen macht den Computer frei. Beim Googeln treffe ich auf die »search history« meines Vorgängers:

– Landgericht Köln

– Tattooo-Entvernung

Und tatsächlich: die Tattoo-Entferner kennen ihre Klientel: »Tattoo-Entfernung« bringt kaum mehr Google-Treffer als »Tattooo-Entvernung«.

Andreas Boden

Neid

Menschen, die Akne haben, haben es richtig gut. Wenn die mal einen Pickel bekommen, fällt das gar nicht auf.

Miriam Zimmermann

Die schlechtesten Magazine der Welt:

Focus

Focus Schule

Focus Money

Focus Rapsfeld

Focus Windkraft

Focus Uhrzeit

Focus Marketing

Focus Fitness

Focus Pneumatik-Zubehör

Focus Hitler

Focus Hund

Focus Zugfahren

Focus Schotterwege

Focus Doofheit

Focus Analverkehr

Focus Wellness

Dirk Warnke

Lieben

Lieben ist wie Kranksein. Wenn man krank ist, ist man das zuerst und vor allem anderen. Es beeinflußt jeden Aspekt des Lebens und bestimmt das gesamte Dasein. In schweren Fällen ist man sogar ans Bett gefesselt.

Stefan J. Schmitz

Kollateralschaden

Der Soldat soll auch in der Freizeit Vorbild sein. So holte in einem Münchner Biergarten ein überaus groß- und breitgewachsener Bundeswehrangehöriger für seine Kameraden und sich fünf Maß Bier und dazu Steckerlfisch. Eine alte Dame mit ihrem Dackel kam ihm dabei in die Quere. Sein schwerer Stiefel landete versehentlich auf dem Rücken der armen Kreatur, die – unter dieser Last an Soldat und Maßkrügen – erst jaulte und dann vernehmlich knackste. Das Entsetzen der Seniorin war groß und rührte den Staatskämpfer zu einem »Das tut mir unendlich leid, hier, nehmen Sie doch!«. Treu reichte der redliche Soldat ihr eine volle Maß samt Steckerlfisch und fand derart salviert seinen Weg zurück zum Ausschank.

Juliane Pieper

Man lernt nie aus

Kürzlich in einer Hotelbar mit Kollegen bis spät in die Nacht viel getrunken. Der Barkeeper bat uns irgendwann, das letzte Bier doch bitte in der Lobby zu trinken. Toll! Ich wußte überhaupt nicht, daß Alkoholiker eine Lobby haben.

Uwe Becker

Mein Langzeitstudium

Vielleicht nur eine dumme Ausrede, aber trotzdem: Immer wenn ich auf der Homepage meines Instituts auf den Link »Magisterprüfungsamt« klicke, tut sich eine Seite mit der Überschrift »Nicht gefunden« auf.

Jowana Lohmöller

Schade

Gestern hatte ich Geburtstag, aber ich war nicht eingeladen.

Christian Bruhn

Silbermond- Autogrammstunde

Etwa 15jähriger weiblicher Fan zu Drummer Andreas Nowak: »Ich hab meine Zwergkaninchen nach euch benannt, aber du bist gleich nach zwei Tagen gestorben.«

Popstar müßte man sein!

Dominik Mauer

Inventur

Daß Job-Center bei der Vermittlung von Zeitarbeitskräften nicht immer ein glückliches Händchen beweisen, erfuhr ich bei meiner studentischen Aushilfstätigkeit in einem namhaften Lebensmittel-Discounter. Während der Inventur bemerkte ich zufällig eine Schülerin, die mühselig ein Überraschungsei nach dem anderen zählte. Hilfsbereit trat ich auf sie zu: »Entschuldigung, aber mach es dir doch leichter! Auf jeder Palette sind 6 mal 4, also 24 Eier; es sind insgesamt, Moment, 6 Paletten, sprich: 6 mal 24 gleich 144 Eier, und auf der ersten Palette fehlen 1, 2, 3, 4, 5, 6, 7, 8; ergibt somit: 144 minus 8 gleich 136 Eier!«, woraufhin sie nach anfänglichem Stirnrunzeln freudestrahlend ausrief: »Genial! Geht das auch mit der Milch da drüben?

Daniel Sibbe

In Kürze

Es sind die kleinen Dinge im Leben, die nicht besonders groß sind.

Martin Koch

Übernatürliche Auslese

In den USA glauben mittlerweile die meisten Menschen an einen göttlichen Schöpfungsplan, und auch in Deutschland wächst die Zahl derer, die die Evolutionslehre entschieden ablehnen. Ich befürchte fast, wir Darwinisten sind eine aussterbende Art.

Mark-Stefan Tietze

Aktuelle Cartoons

Heftrubriken

Briefe an die Leser

 Charlotte Roche!

Charlotte Roche!

In »Spiegel« und SZ, »Zeit« und Ihrem eigenen Podcast haben wir nun lang und breit zu lesen bzw. hören bekommen, dass Ihre Ehe nicht perfekt, sondern »ganz normal« sei. So normal kann sie aber doch nicht sein, schließlich haben »normale« Paare weder einen eigenen Ehepodcast noch Zeitungs- und landesweite Berichterstattung über ihr Privatleben, meinen Sie nicht?

Na ja, was Sie sonst so alles Normales tun, werden wir mangels Interesse wohl nie erfahren. Unser Leben geht trotzdem ganz normal weiter. Titanic

 Huhu, Pia Ratzesberger (SZ)!

»Im Kampf gegen den Klimawandel bleibt das Ozonloch eher eine abstrakte Vorstellung, während man irgendeine Plastikfolie jeden Tag aufreißt.«

Genau; bzw. apropos Loch: Regnet’s rein? Aber schön warm, wegen Ozonwandel?

Puh!

Löchrig grüßt Titanic

 Hey na, AKK?

Der Hype um Ihre Initialien will wohl einfach nicht abflauen. So lesen wir etwa auf »Spiegel online«, dass die Menüfolge des »Düsseldorfer Ständetreffs« ganz auf Ihre Initialen abgestimmt gewesen sei – »von der Vorspeise (Avocado, Kastenbrot, Krabben) über den Hauptgang (Apfel, Karotte, Kalbstafelspitz) bis zum Dessert (Ananas, Kokos, Kalamansi). Die Tischdekoration ebenfalls – Pflanzen in ihren Buchstaben, der Kaktus als Krönung.«

Leider im Bericht unerwähnt bleiben Spirituosen (Apfelkorn, Kabänes, Korianderlikör), Besetzung der Band (Alphorn, Kornett, Kwetschkommode) und Gäste (Arschlöcher, Kleingeister, Knalltüten) wie zum Beispiel Ihr ebenfalls anwesender Ex-Rivale Friedrich Merz (Aktienhandel, KumEx-Geschäfte, Karibikkonten). Der bekam laut »Spiegel« vom Publikum sogar mehr Beifall (Applaus, Klatschen, Kundgabe [von Zustimmung]) als Sie. Dabei sollte man doch meinen, dass Sie jemanden, der menü- und initialienmäßig zuerst an Froschhirne, Miesmuscheln und Fermentierte Magermilch denken lässt, mit links in die Tasche (Akten-, Korb-, Kosmetik-) stecken. Sind da womöglich wieder mal Aufstand, Kritik und Krawall im Anmarsch (im Kommen, am Kenntlichwerden)?

Okay, reicht. Titanic

 Ahoi, Jörg Thadeusz!

Gewohnt inhaltslos polternd beklagen Sie in der »Berliner Morgenpost« die moralische Hybris Deutschlands am Beispiel der Seenotretterin Carola Rackete: »Recht gilt nur so lange, bis ein deutscher TV-Fritze wie Jan Böhmermann, eine deutsche Nicht-Regierungsorganisation oder die gesamte deutsche Öffentlichkeit eine höher stehende Moral definieren.« So kommen Sie nebst originellen Bemerkungen über Quinoa essende »Szene-Berliner« schließlich zum Fazit: »Denn was moralisch geboten ist und was nicht, bestimmen nun mal die Deutschen.«

Da haben Sie aber etwas missverstanden: Die Königsdisziplin deutscher Hybris ist längst das moralische Gejammer über die Moral der anderen, aus dem vulgärdialektischen Irrglauben heraus, sich so in argumentative Höhen zu poltern. Objektiv gesehen, Herr Thadeusz, befinden Sie sich nämlich geistig längst selbst unter dem Meeresspiegel.

Fern jeder Hybris:

Ihre Seenotretter von Titanic

 Wenn ausgerechnet Sie, Kölner Weihbischof Ansgar Puff,

im Interview mit der Katholischen Nachrichten-Agentur dazu aufrufen, sich durch das eigene Verhalten stärker gegen Menschenhandel zu organisieren, und predigen »Fangen wir bei der Prostitution an: Einfach nicht ins Bordell gehen. Punkt« – ist Ihre Aussage dann letztlich nicht auch ein Sinnbild der bigotten Sexualmoral Ihrer Kirche? Nomen est schließlich omen. Titanic

Vom Fachmann für Kenner

 Überlegung

»Falls ich diesen Abend nicht überleben sollte, möchte ich wenigstens so viele Delphine wie möglich mit in den Tod genommen haben« sprach er. Und bestellte nach acht Maß Bier und drei Schnaps eine Pizza Thunfisch ohne Käse.

Theobald Fuchs

 Remake

des Filmklassikers mit Demi Moore und Patrick Swayze: »Ghosting – keine Nachricht von Sam«.

Elias Hauck

 Sommerabend-Komplex

Auch wir ließen die Gardinen offen bei unserem Hollandurlaub, wir wollten teil sein dieser freundlichen Gesellschaft, die nichts zu verbergen hat. Doch schnell wurde ein gewisser Zugzwang merkbar - ist es aufgeräumt genug für die Betrachter? Bin ich zu nachlässig gekleidet? Hinter all den hübschen Präsentierzimmern gibt es vermutlich neonbeleuchtete Räume mit Resopalmöbeln, dort sitzt man Krumm und mit strähnigen Haaren in ausgebeutelten Jogginghosen, blafft herum, isst kalte Pizza vor dem Fernseher.

Miriam Wurst

 Neues aus Brüssel

Laut eines Urteils des EuGH können alle Termine, die Sie bereits beim Dermatologen ausgemacht haben, ab sofort auch von etwaigen Nachfahren genutzt werden. Diese müssen explizit auch noch nicht geboren sein.

Felix Scharlau

 LinkedIn oder Tod

Nach langer Funkstille habe ich mich dazu entschlossen, meine Ex-Freundin und ehemalige Kollegin bei Xing zu adden, um ihr zu zeigen, dass sie mir auch beruflich absolut nichts mehr bedeutet.

Karl Franz

Vermischtes

Hans Zippert: "Fernsehen ist wie Radio, nur ohne Würfel"
Die steile Karriere des Hans Zippert begann im Jahr 1967 mit einem  Schülerpraktikum beim Kulturmagazin "TV Spielfilm". Nach einem  Volontariat bei "TV Direkt" übernahm er das angesehene 20-Uhr-15-Ressort  bei "TV Okayokay", bevor er schließlich Programmchef der auflagestarken  "TV Superwoche" wurde. Nachdem er über einen Bestechungsskandal rund um  eine 3-Sterne-Empfehlung für "Rote Rosen" stolperte, sah sich Zippert  1990 gezwungen, Chefredakteur von TITANIC zu werden. Der Tiefpunkt war  erreicht. Das alles und noch mehr erfahren Sie in diesem Buch!Friedemann Weise: "Die Welt aus der Sicht von schräg hinten"
Laut seiner Homepage ist er der "King of Understatement" und der "lustigste Mensch im deutschsprachigen Internet". Er ist aber auch Gitarrenmann, Viralblogger (15000 Follower!), Gagautor und Promiexperte mit Diplom. Die Rede ist von Friedemann Weise, dem Mann mit dem Namen! Der Mann, der den "Satiropop" erfand. Und jetzt auch noch ein Buch vorlegt. Ob das gutgeht? Ordern Sie diese Prämie und teilen Sie Ihr vernichtendes Urteil bitte zeitnah der TITANIC-Redaktion mit.Serdar Somuncu: "H2 Universe: Die Machtergreifung", DVD
Er ist der selbsternannte Hassias – viel wichtiger aber noch: der designierte Kanzlerkandidat für Die PARTEI. Holen Sie sich jetzt die neue DVD von Merkel-Nachfolger Serdar Somuncu als Gratisprämie und stehen Sie damit schon vor der Machtergreifung auf der richtigen Seite. Ihre Kinder werden es Ihnen danken!
Zweijahres-Abo: 98,60 EURKamagurka & Herr Seele: "Cowboy Henk"
Er ist Belgier, Kamagurka. Belgier! Wissen Sie, was der Mann alles durchgemacht hat in letzter Zeit? Eben, er ist Belgier. Und hat trotzdem in einem Finger mehr Witz als Sie im ganzen Leib! Und Heldenmut! Glauben Sie nicht? Dann lassen Sie sich von Cowboy Henk überzeugen, dem einzigen Helden, der wirklich jeden Tag eine gute Tat begeht.
Zweijahres-Abo: 98,60 EURSonneborn/Gsella/Schmitt:  "Titanic BoyGroup Greatest Hits"
20 Jahre Krawall für Deutschland
Sie bringen zusammen gut 150 Jahre auf die Waage und seit zwanzig Jahren die Bühnen der Republik zum Beben: Thomas Gsella, Oliver Maria Schmitt und Martin Sonneborn sind die TITANIC BoyGroup. In diesem Jubiläumswälzer können Sie die Höhepunkte aus dem Schaffen der umtriebigen Ex-Chefredakteure noch einmal nachlesen. Die schonungslosesten Aktionsberichte, die mitgeschnittensten Terrortelefonate, die nachdenklichsten Gedichte und die intimsten Einblicke in den SMS-Speicher der drei Satire-Zombies – das und mehr auf 333 Seiten (z.T. in Großschrift)! 
Zweijahres-Abo: 98,60 EURLeo Fischer + Leonard Riegel: "Fröhliche Hundegeschichten"
Ein Buch, bei dem Sie "Wau" sagen: Leo Fischer und Leo Riegel haben ihre Talente gebündelt und gemeinsam 1001 moderne Hundemärchen in Wort und Bild erschaffen. Zum Lesen, Lachen, Anknabbern! Und außerdem ein echter Lebensretter. Jedenfalls dann, wenn Sie Nacht für Nacht von einer dreiköpfigen Bulldogge heimgesucht werden, die Sie vor die knifflige Wahl stellt, ihr entweder eine "Fröhliche Hundegeschichte" vorzulesen oder den Arsch abgebissen zu kriegen. Ihre Entscheidung!Michael Ziegelwagner: "Der aufblasbare Kaiser"
Seit dem putzigen Präsidentschafts-Hahnenkampf zwischen Alexander Van der Bellen und Norbert Hofer interessiert sich plötzlich auch Resteuropa für das Land, um das es in diesem Buch geht: Österreich. Dabei ist der Donaustaat schon seit 2014 eine literarische Reise wert, jenem Jahr, als "Der aufblasbare Kaiser" für die Longlist des Deutschen Buchpreises nominiert wurde. Lassen Sie sich auf diese Reise mitnehmen: von Michael Ziegelwagner, dem liebenswertesten Randbalkanesen der TITANIC. Pflichtprämie für Kaisertreue!Elias Hauck (Hrsg.): "Alles Spargel oder was?"
Endlich ist ganzjährig Spargelsaison! Elias Hauck, die eine Hälfte von Hauck & Bauer und Herausgeber des Frauenmagazins "Sonja", serviert die reifsten Spargelwitze der Welt – gezeichnet und erzählt von dutzenden gemüseliebenden Cartoonisten und Autoren. Lachen Sie unter anderem über: den mit den polnischen Erntehelfern, den mit dem kaputten Spargelschäler und den mit der Fliege in der Hollandaise.Wenzel Storch: "Die Filme" (gebundene Ausgabe)
Renommierte Filmkritiker beschreiben ihn als "Terry Gilliam auf Speed", als "Buñuel ohne Stützräder": Der Extremfilmer Wenzel Storch macht extrem irre Streifen mit extrem kleinen Budget, die er in extrem kurzer Zeit abdreht – sein letzter Film wurde in nur zwölf Jahren sendefähig. Storchs abendfüllende Blockbuster "Der Glanz dieser Tage", "Sommer der Liebe" und "Die Reise ins Glück" können beim unvorbereiteten Publikum Persönlichkeitstörungen, Kopfschmerz und spontane Erleuchtung hervorrufen. In diesem liebevoll gestalteten Prachtband wird das cineastische Gesamtwerk von "Deutschlands bestem Regisseur" (TITANIC) in unzähligen Interviews, Fotos und Textschnipseln aufbereitet.
Zweijahres-Abo: 98,60 EURDie PARTEI-Wahlwerbungs-DVD mit allen vier Wahlwerbespots aus dem Bundestagswahlkampf 2005: Höhepunkte der Politpropaganda, die von Otto Schily mit dem Prädikat "ein Skandal" ausgezeichnet wurden. Besser aufgelöst als auf Youtube und noch dazu mit einer praktischen, farbechten Hülle drumrum - das ist doch was, was?
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Das schreiben die anderen

  • 16.08.:

    Christian Y. Schmidt schreibt im "Neuen Deutschland" über die Ausstellung "Summer of China" in Berlin.

  • 16.08.:

    Die "Neue Westfälische" über das legendäre Bielefelder Satiremagazin "Dreck".

  • 11.08.:

    Heute wird Heftgründer Pit Knorr 80 – in der "Süddeutschen Zeitung" gratuliert ihm Franziska Augstein. Wir schließen uns an.

  • 09.08.:

    Martin Sonneborn im "Freitag"-Interview.

  • 06.08.:

    Diese Woche sendet WDR 3 täglich um 19.04 unter dem Motto "Die TITANIC geht nicht unter" Kurzhörspiele von Eilert/Gernhardt/Knorr – nachzuhören in der Mediathek.

Titanic unterwegs
27.08.2019 Hamburg, Grüner Jäger Ella Carina Werner mit A. Neft, B. Maak u.a.
28.08.2019 Berlin, Theater im Pfefferberg Max Goldt
15.09.2019 Göppingen, Schloss Filseck F. W. Bernstein: »Sinnverlust ist Lustgewinn«
22.09.2019 Frankfurt, Museum für Komische Kunst »Hans Traxler. Zum Neunzigsten«