Vom Fachmann für Kenner | Dezember 2006


Neulich bei der Zahnärztin

Nur ein einziges in der Redaktionsküche gefundenes Katzenpfötchen von Katjes (»weich & würzig«), und das Gold-Inlay ist wieder mal draußen. Kollege Rürup meint zwar, ich hätte vielleicht nur eine Katzenpfötchenallergie, doch Kollegin Werner schickt mich lieber zur Zahnärztin eine Etage höher. Die junge Ärztin findet in der Lücke im Backenzahn ein bißchen Karies, das sie rausbohren will, und fragt, ob ich eine Betäubung möchte, es könne ein bißchen wehtun. Ganz gegen meine Gewohnheit will ich keine, beschwere mich deshalb aber auch hinterher über den ausgebliebenen Schmerz. Das verblüfft die Zahnärztin. Sie hat plötzlich den Verdacht, der Zahn sei vielleicht schon tot, und testet mit Wattestäbchen und flüssigem Stickstoff die Kälteempfindlichkeit des Zahns – da ist aber keine, die Ärztin sorgt sich sehr. Also geht es ans Röntgen, danach erneute Verblüffung: Der Zahn ist völlig okay. Als ich frage, ob es vielleicht daran liegen könne, daß ich »eher so der gefühllose Typ« bin, nickt sie nachdenklich, und wir einigen uns darauf.

Ich hab’s jetzt also quasi amtlich!

Mark-Stefan Tietze

Der abgeschlossene Roman

Der Partykeller meines Onkels. Hier feierten wir eine Zeitlang so ziemlich alles, was anstand – vor allem weil er immer zwei, drei volle Halbliter-Kisten mit Dortmunder Export im Keller stehen hatte, auf die wir ungefragt zurückgriffen, und weil er ein duldsamer Mensch war, der sich über gar nichts beschwerte. Nicht über die Druckbeschallung bis fünf Uhr morgens, selbst dann nicht, wenn er Frühschicht hatte; nicht über die zehn bis zwanzig Gäste, die sich im Laufe eines Abends trotz eigens angebrachter Wegweiser in sein Schlafzimmer verirrten und nach der Toilette fragten; nicht über die Flaschen im Vorgarten, selbst dann nicht, wenn es Dortmunder Export war; nicht über gebrauchte Präservative in der Dusche, Kotzmosaike in der Hofeinfahrt. Nur einmal, als er zwei versoffene Knaller dabei erwischte, wie sie in seiner Küche – dieser verflixte kleine Hunger zwischendurch! – dem dicken rotweißen Prügel luftgetrockneter Mettwurst zu Leibe rückten, platzte ihm der Kragen, und er schrie so laut, daß man es trotz der Musik im Keller hörte, aber nicht verstand. Bleich kamen die beiden in den Keller zurück und berichteten immer noch heillos verstört. Er habe ihnen die Mettwurst an die Kehle gehalten und immer wieder »ABFLUG« gebrüllt, immer wieder: »ABFLUG… ABFLUG…!« Noch als sie die Kellertreppe hinuntergerannt seien, habe er ihnen dieses eine Wort nachgebrüllt. »Ist dein Onkel ein Freak oder so was?«

»Könnte man sagen«, nickte ich.

Frank Schäfer

Stalker-Logik

Habe mit Claudia Schiffer Schluß gemacht, nachdem sie nichts von mir wollte.

Sascha Dornhöfer

Gewürzmischung

An der Pfeffermühle, erinnert sich die Großmutter, habe noch lange nach deren Stillegung der aromatische Pfeffergeruch die Luft geschwängert. Deshalb vermische sich ihr beim Kochen noch heute die Erinnerung an diesen Ort ihrer Jugend mit der Geschichte der Frau, die im Gebüsch neben der Pfeffermühle gefunden worden sei, so leblos wie unbekannt. Ganz sicher sei sie das Opfer eines Gewaltverbrechens gewesen, das aber nie habe aufgeklärt werden können. Wochenlang sei die Bevölkerung zur Angabe von Beobachtungen aufgefordert worden, was sie selbst aber ignoriert habe, obwohl sie zur ehemaligen Pfeffermühle und den dort ein- und ausgehenden Menschen einiges zu sagen gehabt hätte. Die Frau, meint die Großmutter, wäre durch ihre Aussage sowieso nicht mehr lebendig geworden.

Ludger Fischer

Verspätung

Mir ist vor kurzem aufgefallen, daß meine asiatischen Kommilitonen immer zu spät zu den Vorlesungen kommen. Aber: Asien ist halt auch nicht der nächste Weg.

Jonas Haas

Alternative Erziehungsmethoden

Jüngst an Halloween. Des Abends sitzt ein Herr mit Hund an der Bar eines Restaurants. Die Tür wird von einem Schwarm verkleideter Fünftkläßler aufgerissen, die allesamt »Süßes oder Saures!« brüllen und sofort lautstark am Tresen nach einer Runde »Cola Light, aber zum Mitnehmen!« verlangen. Ein Mädchen kräht: »Aber ich will meine Cola in einem ganz kleinen Glas, das kleinste, was Sie haben!« Der Herr am Tresen schiebt ihr wortlos sein volles Schnapsglas vor die Nase. Sie jedoch schaut gebannt den Hund an, der zu seinen Füßen sitzt. »Kann ich den streicheln?« fragt sie den Herrn. »Probier doch mal«, antwortet er.

Katrin Meyer

Bin ich der neue Lichtenberg?

»Er las immer Rostock statt Rohrstock, so sehr hatte er den Kempowski gelesen.«

(Na ja, wohl eher nicht, wie?)

Stefan Gärtner

Späte Reue

Eine Sache belastet mich schon seit Jahren. Die Betroffenen weilen längst nicht mehr unter uns, aber ich kann mit dem Geheimnis nicht mehr leben. Als Kind war ich im Besitz zweier Großmütter, die ich übers Jahr kaum zu Gesicht bekam, von denen ich aber zu Weihnachten beschenkt wurde, meist per Paket oder Brief. Von »Oma Badpyrmont« bekam ich regelmäßig Socken und Unterhosen, von »Oma Berlin« zwanzig Mark. Dem zu jedem Silvester lautwerdenden Ruf der Mutter – »Bedank dich doch endlich mal für die Geschenke!« – folgte ich zwar eines Tages, dachte aber vorher ein bißchen nach und schrieb an Oma Badpyrmont: »Liebe Oma Berlin! Vielen Dank für die hundert Mark. Ich habe mich sehr gefreut und werde sicher über die Hälfte davon aufs Sparbuch…«, und verschickte anschließend den gleichen Brief mit wieder falscher Anrede auch an Oma Berlin. Im nächsten Jahr gab es an Weihnachten je Oma hundertzwanzig Mark, und die Sache kam nie zur Sprache. Entschuldigung nachträglich. Ich brauchte die Kohle.

Kolja Klimm

Guter Rat

Was Singles gegen die Einsamkeit tun können: In der Kneipe einfach immer zwei Biere bestellen und getrennt zahlen.

Tibor Rácskai

Müßte man reklamieren

Man hört ja immer wieder von Leuten, die sich ein Schriftzeichen einer fremden Sprache tätowieren lassen, bevorzugt des Japanischen, auf jeden Fall aber einer Sprache, die weder sie noch der Tätowierer beherrschen. Und eines Tages erfahren sie dann, daß das Zeichen, mit dem sie da herumlaufen, keineswegs, wie im Katalog des Tätowierstudios verzeichnet, »Lautlos schleichender Panther« bedeutet, sondern »Fleck, den ein Topf in einer feuchten Spüle hinterläßt, nachdem er zuvor auf einer etwas angerosteten Herdplatte gestanden hat«.

Mir ist es ganz ähnlich ergangen mit meinen Pheromonen, die gleichfalls nicht die Botschaft übermitteln, die sie sollen. Bestellt hatte ich »Wildfremde schöne Frau im Bus, rubbel deine Brüste an meinem Gesicht«. Geliefert wurde aber »Mensch gleich welchen Geschlechts, aber mit Wurst-atem, setz oder stell dich im Bus möglichst nah neben mich«.

Eduard Harfst

Dr. phil. futur.

Was, wenn der kurz vor dem Abschluß seiner Promotion stehende Grunbirg Mombassi zum Thema »Humor im Fünften Reich (1989-2037) im Spiegel zeitgenössischer Satiremagazine« auf diesen Beitrag stoßen wird? Der ja mit »Humor« überhaupt nichts zu tun hat?

Das wird ihn, glaube ich, ziemlich aus dem Konzept bringen.

Jan Sneyd

Kodiertes Kosen

Ich turtele gern, vor allem per Tastendruck. Aber simse ich meinen Liebsten als »Schmusi« oder »Knuffelchen« an, simst er zurück: »Bleib mir weg mit dem schwülstigen Scheiß!« So traute ich mich lange Zeit nicht, meine Gefühle auszudrücken – bis ich entdeckte, wie ich den T9-Modus, den automatischen Wortfinder in meinem Handy, für meine Zwecke nutzen kann. Tippe ich jetzt »Schmusi«, steht da »Schnüri«, »Schmusekatze« wird zu »Schnupfkauz«. Mein Liebster liest: »Hallo Schnüri! Ich bin vermarst in dich! Laß uns tusteln. Deine Schnupfkauz.« Und simst zurück: »Hey, soviel Wortwitz hätte ich dir gar nicht zugetraut!« Er nennt das »ironisch gebrochen«. Ich nenne das: kodiertes Kosen – die neue Sprache der Liebe für alle, die es mit Spöttern und Verstockten zu tun haben!

Ella Carina Werner

Neulich hat endlich, endlich jemand unaufgefordert Kleopatra als neues Unter-thema ins Gespräch eingebracht. Die daraufhin von mir gesprochenen Sätze waren, zugegeben, schon ein bißchen vorbereitet, aber es hat sich gelohnt: »… ja, Kleopatra war natürlich kraß drauf. Die hat ja auch im Blut ihrer Feinde und Gefangenen gebadet, um schöner zu werden. Ach nee, das hab ich jetzt verwechselt – die hat in Eselsmilch gebadet. Das mit dem Blut, das war ja ich!«

Jan Wilhelm Kleineke

Farbenblind

Wenn man nachts bei Rot über eine verwaiste Kreuzung schlendert, plötzlich ein Streifenwagen heranbraust und man aus aufgerissenem Autofenster angeraunzt wird: »Farbenblind?«, sollte man tunlichst die Klappe halten, sonst sitzt man bis morgens auf einer Polizeiwache und wartet auf den Augenarzt, der einem die angeborene Farbsehschwäche bestätigt.

Daniel Sibbe

Frauen leicht gemacht

Sie schreiben einen Diätratgeber und haben noch keinen Titel? Keine Ursache, gern geschehen.

Utz Held

Vielleicht später mal

Wenn man seine wertvolle Arbeitszeit in einer großen Projektsitzung verbringt, umgeben von den Leitern anderer Abteilungen, und zwei Stunden lang phrasenfrei und konstruktiv diskutiert, gedankliche Fortschritte erzielt und am Ende zu einem Ergebnis kommt, das nicht nur der Geschäftsführung gegenüber präsentabel ist, sondern ein großes Problem löst und außerdem die Firma voranbringt, dann piepst der Funkwecker. Man reibt sich verwundert die Augen und denkt: »Es müßte aber doch möglich sein, irgendwie, irgendwann.«

Torsten Jansen

Aufruf zu mehr Toleranz

Nach dem Besuch eines islamischen Landes muß ich sagen: Im großen und ganzen machen Muslime auch nichts anderes als wir, nur daß sie dabei wesentlich strenger riechen.

Jan Freunscht

Malern

Hat man schweißgebadet, fluchend und mit viel Wut im Bauch die hohen Decken und Wände seiner Altbauwohnung mit Farbrollen und Teleskopstangen gestrichen, dann darf man sich auf den nächsten Tag freuen. Wenn an diesem nämlich die Farbe getrocknet ist und man mit einem kleinen Pinsel die am Vortag unerreichbar gebliebenen Ecken und Kanten ausbessern will, jedoch vom ins Zimmer flutenden Tageslicht den Nachweis erbracht bekommt, daß zwischen alter und neuer Farbschicht nicht ein Fitzelchen Unterschied auszumachen ist, kann man mit dem Rest der weißen Farbe die Frage »Warum habe ich Idiot mir eigentlich die ganze Arbeit gemacht?« auf die weiße Wand schreiben. Und schon ist die Wohnung fertig zur Übergabe.

Nils Heinrich

Nutzlos

Der kleine Sohn von Bekannten hat sich irgendeinen Virus eingefangen. Es nützt also nichts, daß seine Eltern ihn Linux genannt haben.

Uwe Geishendorf

Pawlowscher Hund

Als ich am Kopenhagener Flughafen ankam, hatte ich auf einmal so eine seltsame, visuell verwackelte Wahrnehmung. Erst später wurde mir die ursächliche Konditionierung bewußt – für mich war die dänische Sprache bislang exklusiv mit den Dogma-Filmen verbunden gewesen.

Johannes Kreidler

Überraschung

In sinnloser Euphorie kündigt die senile Radiomoderatorin das neue Lied von G.G. Anderson an. Das neue Lied? Das würde ja heißen, G.G. Anderson lebt! Das Leben bringt jeden Tag neue Überraschungen mit sich, teils auch böse.

Dirk Warnke

Aktuelle Cartoons

Heftrubriken

Briefe an die Leser

 Lauterbach!

Lauterbach!

Die geplanten Maßnahmen der Bundesregierung zur Bekämpfung der Corona-Pandemie ab Herbst bezeichnen Sie in einem Schaubild als »Winterreifen« bzw. »Schneeketten«. Offenbar setzen Sie beim »Corona-Fahrplan« in der Tradition von Bundesnotbremse und Corona-Ampel gerne auf Auto-Metaphern, damit die Maßnahmen auf möglichst breite Akzeptanz bei der pandemiemüden Bevölkerung stoßen.

Aber haben Sie das auch zu Ende gedacht? Es ist ja so, Lauterbach, dass Autofahrer höchst unterschiedlich vorgehen, was die Bereifung ihrer Pkw betrifft. Die einen gurken das ganze Jahr über mit Winterreifen durchs Land, andere ziehen sie erst drauf, wenn der erste Schnee fällt, und einige davon haben ihr Profil längst abgefahren. Und die wollen Sie alle gleichermaßen ansprechen? Da wundert es nicht, dass Sie inzwischen als »Joschka Fischer der Pandemiebekämpfung« gelten, der sowohl bei Maßnahmenbefürwortern als auch -gegnern unbeliebt ist.

Manchmal ist es besser, in der Spur zu bleiben, dann braucht’s am Ende womöglich auch gar keine Schneeketten gegen Infektionsketten.

Das zumindest raten Ihnen Ihre Verkehrsfunkerinnen von Titanic

 Ganz unverbindlich, »Justlo«,

bewirbst Du Deine App mit einer wild tanzenden jungen und wenig bekleideten Frau und der Behauptung, wir könnten damit »Frauen ohne Verpflichtungen« finden. Das passt uns gut, denn als Freigeister haben auch wir recht wenige Verpflichtungen. Mit dieser »Frau ohne Verpflichtungen« könnten wir schon vormittags in den Zoo, mittags dann den ersten Aperol genießen, lange Radtouren auch wochentags unternehmen.

Du siehst, die App und die Frauen dort würden zu uns passen. Ausprobieren werden wir Justlo dennoch nicht. Wir lassen uns einfach ungern zu etwas verpflichten, deshalb wird es mit uns leider nichts.

Freiheit, Freiheit, ist das Einzige, was klickt, meint Titanic

 Scharf, Frankreich!

Aufgrund von Dürreausfällen gibt es kaum mehr Senf in Deinen Supermarktregalen. Vor allem der beliebte Dijon-Senf wird derzeit knapp. Da kommt ein Gastronom wie Pierre Grand-Girard in Douarnanez aus
der Bretagne schon mal in die »Bredouille«, wie die Tagesschau uns mittelscharf aufs Baguette zu schmieren versucht. Und ein Ende der Geschmacklosigkeit ist noch lange nicht in Sicht! Es wird wohl Jahre dauern, bis die Landwirtschaft so umgestellt ist, dass das goldfarbene Gold endlich wieder in Strömen fließt.

Vielleicht kannst Du Dich bis dahin ja mit etwas Ketchup über Wasser halten.

Deine pommes de terre von der Titanic

 Hey, Martin Huber (CSU)!

Wahrscheinlich, weil Sie Martin Huber heißen, wurden Sie, der Huaba-Martin, im Mai zum CSU-Generalsekretär gemacht. Was soll ein Martin Huber auch sonst tun in Bayern? Herzliche Glückwünsche nachträglich jedenfalls!

Als christsozialer Generalsekretär ist es natürlich Ihre wichtigste Aufgabe, für Stimmung zu sorgen. »Deutschland ist in der größten Krise seit dem 2. Weltkrieg und außer Symbolfotos vor einer Turbine ist vom Kanzler nichts zu hören und zu sehen. D ist faktisch führungslos«, twitterten Sie neulich famos. Und legten wegen des großen Erfolgs (über 600 Faves!) zwei Tage später nach: »Deutschland ist in der größten Krise seit dem 2. Weltkrieg und dabei vollkommen führungslos.«

Respekt, Huber (Martin)! Mit Ihrer digitalen Performance würden Sie auch ein Bierzelt im Metaverse zum Kochen bringen. Nur eine Frage haben wir jetzt: Im Zweiten Weltkrieg war »D« ja nun vieles, aber gewiss nicht »führungslos« … Herrscht demnach aktuell nicht eine noch größere Krise als damals?

Bitte um Antwort auf Twitter! Titanic

 Überrascht und beeindruckt, Porsche,

hat uns Deine ganzseitige Anzeige neulich in der Tageszeitung, ein echter Hingucker. In weißer Schrift auf einer abgedunkelten Fotocollage stand da »Sport ist eine Haltung. Sie ist das, was uns antreibt« und einige Nullsätze mehr, die in der Aussage gipfelten: »Denn wir sind«, und dann, in Riesenlettern: »SPORTMADE«.

Das ganze Blabla über dem schönen Wort »Sportmade« überlasen wir natürlich und dachten geradweg: »Ach, so nennen sie bei Porsche ihren wichtigsten Fürsprecher Christian Lindner?«

Macht die Fliege: Titanic

Vom Fachmann für Kenner

 Tipp für Studenten (männlich)

Seit ich Mutter das Paket mit meiner Schmutzwäsche via Spedition mit Annahmebestätigung schicke, kann sie nicht mehr so tun, als hätte sie es nicht bekommen.

Leo Riegel

 Zu unrecht vergessen

Ich wollte mich zu einem Selbstverteidigungskurs anmelden — Judo oder Karate. Schon nach dem Vorgespräch schickte mich der Lehrer wohlwollend nach Hause. Da gäbe es bei mir nichts zu verteidigen.

Patrick Fischer

 Wenn Objektophilie auch für die Nachbarn zur Belastung wird

Ständiges Türenknallen im Treppenhaus.

Daniel Sibbe

 Sparmaßnahme

Auffallend viele Männer machen gerade mit ihren Partnerinnen Schluss. Vermutlich können sie sich bei den Preisen das ständige Gaslighting schlicht nicht mehr leisten.

Fabio Kühnemuth

 Schwarzlicht-Therapie

Geschenkidee für Freunde, die ständig zu gute Laune haben: Ein Kur-Urlaub in Bad Vibes.

Viola Müter

Vermischtes

Wenzel Storch: "Die Filme" (gebundene Ausgabe)
Renommierte Filmkritiker beschreiben ihn als "Terry Gilliam auf Speed", als "Buñuel ohne Stützräder": Der Extremfilmer Wenzel Storch macht extrem irre Streifen mit extrem kleinen Budget, die er in extrem kurzer Zeit abdreht – sein letzter Film wurde in nur zwölf Jahren sendefähig. Storchs abendfüllende Blockbuster "Der Glanz dieser Tage", "Sommer der Liebe" und "Die Reise ins Glück" können beim unvorbereiteten Publikum Persönlichkeitstörungen, Kopfschmerz und spontane Erleuchtung hervorrufen. In diesem liebevoll gestalteten Prachtband wird das cineastische Gesamtwerk von "Deutschlands bestem Regisseur" (TITANIC) in unzähligen Interviews, Fotos und Textschnipseln aufbereitet.
Zweijahres-Abo: 117,80 EURFriedemann Weise: "Die Welt aus der Sicht von schräg hinten"
Laut seiner Homepage ist er der "King of Understatement" und der "lustigste Mensch im deutschsprachigen Internet". Er ist aber auch Gitarrenmann, Viralblogger (15000 Follower!), Gagautor und Promiexperte mit Diplom. Die Rede ist von Friedemann Weise, dem Mann mit dem Namen! Der Mann, der den "Satiropop" erfand. Und jetzt auch noch ein Buch vorlegt. Ob das gutgeht? Ordern Sie diese Prämie und teilen Sie Ihr vernichtendes Urteil bitte zeitnah der TITANIC-Redaktion mit.Kamagurka & Herr Seele: "Cowboy Henk"
Er ist Belgier, Kamagurka. Belgier! Wissen Sie, was der Mann alles durchgemacht hat in letzter Zeit? Eben, er ist Belgier. Und hat trotzdem in einem Finger mehr Witz als Sie im ganzen Leib! Und Heldenmut! Glauben Sie nicht? Dann lassen Sie sich von Cowboy Henk überzeugen, dem einzigen Helden, der wirklich jeden Tag eine gute Tat begeht.
Zweijahres-Abo: 117,80 EUR
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Das schreiben die anderen

  • 05.09.:

    TITANIC-Chefredakteur Moritz Hürtgen spricht bei 1LIVE Stories vom WDR über seinen neuen Roman "Der Boulevard des Schreckens" und liest daraus vor (auch bei Spotify und sonstigen Podcast-Plattformen).

  • 02.09.:

    Die Märkische Allgemeine Zeitung berichtet über das aktuelle Editorial der neuen TITANIC-Intendantin Patricia Schlesinger.

  • 17.08.:

    DLF Kultur spricht mit Bernd Eilert über sein Buch »Meine Île de Ré«

  • 08.08.: Moritz Hürtgen und Dax Werner sprachen mi dem hr zum Thema "Sind wir alle zu ironisch?!"
  • 25.07.:

    Merkur.de fasst die Reaktionen auf einen Uwe-Seeler-Cartoon von TITANIC zusammen.

Titanic unterwegs
28.09.2022 Osnabrück, Rosenhof Martin Sonneborn
29.09.2022 Mainz, Schon Schön Moritz Hürtgen
29.09.2022 Hannover, Pavillon Martin Sonneborn
29.09.2022 Hamburg, Grüner Jäger Ella Carina Werner