Briefe an die Leser | Januar 2008


Heda, Konzernbosse!

Seit Jahren droht Ihr uns damit, ins Ausland abzuwandern, dort Fabriken zu errichten und mal so richtig billig arbeiten zu lassen – wann endlich, erlauben wir uns zu fragen, ist’s denn nun soweit? Daß Ihr da hingeht und – bleibt?

Mit Grüßen in die möglichst ferne Ferne:

Titanic

Heilige Scheiße, Inga Griese!

In einer von Ihnen verantworteten Welt-am-Sonntag-Beilage zum Weihnachtsfest durften Sie sich für die Wand des nächsten Revolutionstribunals empfehlen: »Es begab sich aber zu der Zeit, daß wir überlegten, wie wohl die Protagonisten der Weihnachtsgeschichte in der heutigen Zeit aussehen würden ... Das Ergebnis sehen Sie auf dem Cover und in der kurzen Modestrecke im Heft.« Und siehe, wir haben gesehen: Hirten in Prada-Hosen, der Erzengel in schwarz glänzenden Gucci-Leggins, »Maria und Baby: Cape – Jil Sander, Kleid – Prada«; die Heiligen Drei Könige in Louis Vuitton, »als Gaben: goldene Tasche – Gucci, Schmuck von Bulgari« sowie »Ascent-Ti-Handy und Ascent-Ferrari-limited-Edition-Handy – Vertu«. Vielleicht noch mit Freisprecheinrichtung, damit Jesus am Kreuz seinen Dad anrufen kann: »Mein Gott, warum hast du mich verlassen?« Und apropos verlassen: Wann haben Sie, einigermaßen unverehrte Inga Griese, Ihre guten Geister…? Hm?

Sagen Sie’s bloß nicht den Protagonisten von

Titanic

Daniela Schily und Jürgen Sorges!

In Ihrem Bulgarien-Reiseführer schreiben Sie über den Hinrichtungsfelsen auf dem Zarevez-Hügel in Veliko Tarnovo: »Hier wurden die unbequemen Straftäter kurzerhand von einem steilen Felsen in die Jantra geworfen (tägl. 8 – 19 Uhr)« – auch sonn- und feiertags? Ohne Mittagspause? Und was passierte mit den bequemen Straftätern?

Fragt sich und Sie kurzerhand:

Titanic

Interessante Einblicke, Jockel Fischer,

sind das, die Ihre schicke neue »Montagskolumne« bei Zeit online unter dem Titel »Gegen die Wand« in die Taxifahrerausbildung Mitte der 70er Jahre bietet: »Unsereins lernte noch anhand eines Gedichtes von Friedrich Schiller, daß sich im alten Babylon finstere Ereignisse per Flammenschrift an der Wand anzukündigen pflegten. In unseren Tagen bedarf es dazu allerdings keines jenseitigen Aufwandes mehr, sondern es reicht der tägliche Blick in die Nachrichten.«

Wohl, wohl – um auf »Und sieh! und sieh! an weißer Wand / Da kam’s hervor, wie Menschenhand« zu stoßen, bedarf es in unseren Tagen tatsächlich nicht mehr des jenseitigen Aufwands des Auswendiglernens, sondern eines Blicks auf Freund Google. Und der verrät obendrein gar noch das Pseudonym, unter dem Schiller sein Gedicht »Belsazar« schrieb: Heinrich Heine.

Aber wer will in finsteren Zeiten schon eine Leuchte sein, gell?

Ihre Magier von der

Titanic

Kai Diekmann!

Genau 256 Seiten mußten Sie mit Moralmatsche vollmachen, bis Sie im allerletzten Absatz Ihres Buchs »Der große Selbst-Betrug. Wie wir um unsere Zukunft gebracht werden« endlich auf den Punkt kommen. Unter der an sich schwer ironisch ge­meinten Kapitelüberschrift »Lob der Achtundsechziger« bricht am Schluß doch der heilige Ernst des Bild-Chefredakteurs durch: »Schon in der Kommune 1 wurden die Toilettentüren ausgehängt, und der Hang zu Selbstanalyse und Bekenntnis, zur Veröffentlichung des Intimen, zur schauprozeßhaften Selbstdarstellung lebt noch heute fort. Von ihm haben vor allem die Medien profitiert … Zumindest in dieser Hinsicht bin ich daher den Achtundsechzigern zu Dank verpflichtet.« Auch auf die Gefahr hin, bei Ihnen offene Latrinentüren einzurennen: Ein halbes Jahrhundert Anti-Bild-Literatur hat es nicht vermocht, die Essenz Ihres Blattes derart elegant und prägnant auf den Begriff zu bringen: die Zeitung vom Scheißhausschnüffler für Scheißhausschnüffler. Zumindest in dieser Hinsicht sind wir Ihnen daher zu Dank verpflichtet.

Immer alle Türen in der Angel:

Titanic

Studentenwerk in Aalen!

Sag uns doch bitte, welchem Carl Schneider Du die Ehre zuteil kommen ließest, eines Deiner Studenten­wohnheime mit seinem Namen zu schmücken: War es der Psychiater und Professor an der Universität Heidelberg, der unter Hüttler sowohl die Verhütung durch Unfruchtbarmachung als auch Maßnahmen zur Euthanasie, mit der Morde an psychisch Kranken zum Bestandteil der psychiatrischen Regelversorgung gemacht werden sollten, fleißig mitpropagierte? Oder war’s der Theologe Carl Schneider, der Professor zu Königsberg war und ab 1939 seine Mitarbeit am dortigen Institut zur Erforschung und Beseitigung des jüdischen Einflusses auf das deutsche kirchliche Leben erklärte? Oder doch ein dritter, weniger verdienstvoller Carl Schneider, der weder uns noch Google bekannt ist?

Sag’s bitte Deiner

Titanic

E wie Einfach GmbH!

Einen Cent pro Kilowattstunde Strom kann man bei Dir sparen, und tatsächlich: In einem Deiner Werbespots watet ein Kunde durch eine kniehohe Schicht Ein-Cent-Münzen. Hmm, mal sehen: Um eine Fläche von 14 qm einen halben Meter hoch mit Ein-Cent-Stücken zu bedecken, bräuchte man ca. 16 Millionen Centmünzen. 16 Millionen Kilowattstunden Strom entsprechen so in etwa dem Jahresverbrauch einer Kleinstadt mit 3 000 Einwohnern. Ein normaler Drei-Personen-Haushalt verbraucht knapp 4 000 kWh im Jahr, 4 000 Centstücke ergeben eine Fläche von gerade mal einem Quadratmeter; das reicht nicht mal zum Stapeln!

Mit einem Wort, E wie Einfach GmbH: Das stimmt doch alles hinten und vorne nicht. Da bleiben wir doch lieber bei dem Ökostromanbieter unseres »Vertrauens«.

Mit Gruß von T wie

Titanic

Und Sie, Marcel Reich-Ranicki (87),

sind also sauer bzw. haben »ein ernstes Problem«, denn Sie drängen auf die baldige Verfilmung Ihrer Autobiographie: »Mein Buch ›Mein Leben‹ ist in der Hand der Produzentin Katharina Trebitsch, aber das Projekt dauert und dauert und kommt nicht voran.«

Na dann freuen Sie sich doch – die Verfilmung Ihres Lebens wird offensichtlich authentisch!

Titanic

»Spiegel online«!

»Die SPD will raus aus dem 30-Prozent-Turm und wieder Volkspartei werden.« Uns würde interessieren: Wo liegt denn dieser Turm? In der Nähe des Elfenbein-Kellers?

Grüße aus eben dem!

Titanic

Jolie, Angelina!

In der Spiegel-Rubrik »Personalien« war das obligatorische Tittenbild neulich von Ihnen. Genauer: von dem splitternackten Auftritt im Film »Die Legende von Beowulf«, in dem Ihr Computer-Double nichts weiter als ein ganz klein wenig Blattgold am edlen Hollywood-Körper trägt. Und genau darum dürfen Ihre Kinder diesen Film nicht sehen: »Ich finde nicht, daß sie ihre Mutter so sehen sollten. Zu Hause laufe ich nicht so herum. Ich habe Jungs.«

Kann ja, Jolie, sein, daß Sie zu Hause den ganzen Tag eine aus ­einem alten Handtuch genähte Strandumkleide tragen und im Gesicht eine große dicke Sonnenbrille, damit ­Ihre Jungs Sie nicht so sehen, wie sie Sie eben nicht sehen sollen. Aber ein ganz klein wenig wundern tut uns das schon: Unsere Mütter haben wir hin und wieder auch mal nackich gesehen und uns im Alter von sechs oder acht Jahren nichts und nochmals nichts daraus gemacht, denn so und nicht anders sahen sie halt aus, unsere Mütter. Aber in Ihrem Fall ist das natürlich auch ein wenig anders, denn den Großteil Ihrer mittlerweile ins Unüberschaubare sich geweitet habenden Kinderschar ­haben Sie ja in aller Welt zusammen­adoptiert: Und vor Fremden zieht man sich nun mal nicht aus, nicht wahr?

Ihre Jungs auf der

Titanic

Und da, Ratzinger,

dürften Sie selbst überrascht gewesen sein, wie gut sich der weltanschauliche Tinnef, den Sie zeitlebens verkauft haben, inzwischen absetzt. Als nämlich vor kurzem 15 vermummte Polizisten mit Maschinenpistolen und schußsicheren Westen auf das Grundstück eines unbescholtenen Familienvaters in der Nähe des bayerischen Burghausen stürmten, dort jeden Raum einzeln nach terroraffinem Gelichter durchsuchten, den Mann festnahmen und, während sein Haus durchsucht ­wurde, fünf Stunden lang arretierten, ihn dem obligatorischen Speicheltest unterwarfen und streng verhörten: da geschah das keineswegs, um mit ­A-Bomben herumdokternde Terroristen, die Mafia oder gar den Porsche-Vorstand zu verhaften. Sondern, haha: ad maiorem Dei gloriam! War doch zwei Tage zuvor im Nachbarort Marktl am Inn das Geburtshaus Ihro Heiligkeit mit blauer Farbe bespritzt worden, und gegen besagten Herrn bestand ein ganz konkreter Anfangsverdacht, weil er im Wartezimmer einer Arztpraxis zu einem anderen Patienten gesagt hatte, daß die 40 Millionen, die der Papstbesuch koste, besser hätten verwendet werden können – und also durchaus des Landesverrats schuldig war.

Daß Sie, Ratzinger, als ehemaliger Vorsitzender der vglw. zahmen Inquisitions-Nachfolgeorganisation »Kongregation für die Glaubenslehre« nun doch noch ein paar hauseigene Häretikerjäger bekommen und Zeuge einer geradezu polnischen Rechristianisierung werden dürfen – hätten Sie’s gedacht?

Soviel Anfang war nie:

Titanic

Da hat also, Amy Winehouse,

Dein Manager Thom Stone gekündigt, weil er im Tourbus immer passiv das von Dir konsumierte Heroin rauchen mußte. Ja: hättest Du ihm nicht wenigstens ein bißchen was abgeben können?

Stets »aktiv«:

Titanic

Und sag noch mal, »Süddeutsche«!

Ist es nicht ein bißchen schäbig und unverschämt anspielungsreich, ein Interview mit dem frischgebackenen Arbeits- und Sozialminister folgendermaßen einzuleiten: »Das Ministerzimmer ist frisch gestrichen, die Bilder und Fußbälle von Vorgänger Müntefering sind verschwunden – etwas kahl wirkt das neue Büro von Olaf Scholz noch«?

Gutgekämmte Grüße aus gutfrisierten Büros!

Titanic

Und apropos Scientology, Will Smith!

Sie haben also von Tom Cruise »viel Interessantes« über die geist­reichen Lehren der Scientologen erfahren und überlegen nun »ernsthaft«, dieser Truppe beizutreten. Warum auch nicht – des Menschen Wille ist sein Himmelreich, nicht wahr? Schön aber Ihre Zurückweisung der öffentlichen Kritik an Hubbards Spinnerverein: Die verstünden Sie, Smith, nicht, denn »98 Prozent der Grundsätze von Scientology sind identisch mit den Grundsätzen der Bibel«. Aber sehen Sie’s mal so: Ein besseres Argument gegen Sciento­logy gibt es doch gar nicht!

Ihre Sektierer auf der

Titanic

Hochverehrter Olaf Scholz!

Als Arbeits- und Sozialminister spielen Sie jetzt endlich wieder die Rolle, die Ihnen gebührt. Kurz vor Ihrer Vereidigung wurden Sie von Spiegel online gefragt, ob die sog. Sozialdemokratisierung des politischen Systems nicht eine Bedrohung für die SPD sei, und Sie antworteten: »Wir werden jetzt nicht den Fehler machen und hektisch auf die anderen reagieren, die sich auf uns ­zubewegen. CDU fängt mit C an, Camouflage auch – das wissen die meisten Menschen.«

Abgesehen davon, daß die meisten Menschen das Wort »Camouflage« nicht mal buchstabieren könnten: Wußten Sie denn nicht, daß ­schiefe Vergleiche, Schönfärberei und Schwach­sinn allesamt mit Sch anfangen?

Schön, daß Sie wieder da sind!

Titanic

Max.de!

So hast Du neulich Werbung für Heidi Klum gemacht: »In einem neuen Victoria’s-Secret-Video setzt sich das deutsche Topmodel intensiv mit seinem Busen auseinander« – wie interessant! Und das Beispiel macht hoffentlich Schule: »In Ihrem neuen Hardcorevideo setzt sich Ivana Geilova intensiv mit diversen Penissen auseinander« –

so machen Auseinandersetzungen Spaß!

Deine Topmodels auf der

Titanic

Tom Cruise!

Spätestens seit Ihrem grandiosen Auftritt bei der Bambi-Verleihung sind wir vollkommen davon überzeugt, daß Sie wie kein anderer geeignet sind, der Deutschen liebsten Widerstandskämpfer, den gescheiterten Hitler-Attentäter und deutschnationalen Trottel Stauffenberg zu geben: Sie erschienen mit ordentlich gescheiteltem Haar, ließen sich von Frank Schirrmacher einen »Courage-Bambi« verleihen und für die deutsche PR einspannen: »Durch seine Entscheidung, Graf Stauffenberg sein Gesicht zu leihen, wird Tom Cruise das Bild, das die Welt sich von uns Deutschen macht, verändern« und hielten anschließend Ihrerseits eine viertelstündige Rede über Tapferkeit, Mut und Leistungsbereitschaft, welche Sie selbstverständlich mit den berühmten letzten Worten Stauffenbergs beendeten: »Es lebe das heilige Deutschland!«

Dem einen oder anderen älteren FAZ-Abonnenten werden die Tränen gekommen sein; und auch in uns stieg etwas hoch, von ganz tief drinnen. Aber Tränen, nein, Tränen waren’s nicht.

Ihre supergeheimen Deutschen von

Titanic

Und wehe, Journalisten,

auch nur einer von Euch kommt auf die Idee, auch nur einen einzigen weiteren Artikel über allfällig geänderte Meinungen in Sachen Klimaschutz zu überschreiben mit »Klimawandel in Bali« bzw. »Klimawandel bei Merkel«, denn dann ... ja dann! Gibt’s einen Satz furchtbar heiße Ohren von

Titanic

Und noch was, Aminati:

Wie geht es eigentlich zusammen, daß Sie einerseits in Pro Sieben-Spots namens »Gib CO2ntra« dazu auffordern, den CO2-Ausstoß zu senken, andererseits in einem anderen Spot für ein Wintersportgewinnspiel den Gewinn eines »Hummer«-Geländemonsters im Wert von 49 000 Euro anpreisen, das etwa die CO2-Bilanz eines afrikanischen Kleinstaates hat?

Verraten Sie’s beizeiten Ihren Lieblingsschülern auf der

Titanic

Sie nun, Daniel Aminati,

sind ehemaliges Model, Ex-Mitglied der mit »Bed & Breakfast« dämlichstmöglich benamsten Boygroup des gesamten Sonnensystems und außerdem gewesener Schauspieler in diversen verbraucherflachen TV-Movies. Mit solch einer Biographie kann man nur noch eins werden: ­Moderatorendarsteller des ­Pro-Sieben-Wissensmagazins »Galileo«. Laut Interview auf der Homepage des Unterföhringer Unterhaltungskanals reizt Sie konkret an »Galileo«, »daß man hier abends nach Hause geht und etwas dazugelernt hat«, und das sind dann so Sachen wie Gebraucht­wagenverkauf, Herstellung von Sandwiches mit den Füßen, ­Waffel-Wett­essen, Schrottmopeds bauen, das perfekte Frühstücks­ei, Grubenkäse selbermachen und was Sie und »Galileo« eben noch so tagein, tagaus in die Wohnzimmer der Käsesüchtigen senden. Die, Daniel Aminati, leider sehr viel weniger dazulernen, als Sie glauben.

Nach Diktat nach Hause:

Titanic

Wenig verehrter Hans-Werner Sinn!

Ehrlich gesagt wissen wir nicht, was gräßlicher ist: Ihr alberner Gesichtspullover oder doch Ihre armselige neoliberale Litanei: »Mit Ungerechtigkeit lebt es sich besser.« Eine interessante Idee. Sollte man Sie als Präsident des Münchner Ifo-Instituts für Wirtschaftsforschung unter einem Vorwand Ihrer Wahl entlassen und Sie nach Jahresfrist als Hartz-IV-Empfänger nachts von S-Bahn-Bänken kratzen lassen, was anderen Menschen so durch den Kopf gegangen ist, dann wäre das ein doch nur gerechter Lohn für Ihre jahrelange Maulhurerei – und damit lebte aber wer viel besser?

Stets zu Diensten:

Titanic

Hallo, Bon Jovi!

Tatsächlich geistert Ihr noch in der Weltgeschichte rum und tretet mit Eurer neuen Trash-Hit-Sammlung »Lost Highway« u.a. am 29. Mai in der Landeshauptstadt von Baden-Württemberg auf, was jetzt schon großartig beworben wird: »The lost highway leeds to Stuttgart« – Ihr wißt ja gar nicht, wie recht Ihr habt!

Jedenfalls ausnahmsweise.

Titanic

Claudia Roth!

Auf Spiegel-TV durften Sie eine geschlagene Minute für die Türkei schwärmen, wobei Ihre Begeisterung selbst die Grammatik erschütterte: »Türkei ist für mich zweite Heimat. Ich mache seit 20 Jahren Türkei-Politik. Das ist viele Jahre. Und ich liebe die Menschen in der Türkei, und ich liebe die Konflikte in der Türkei. Es gibt immer wieder Probleme, immer wieder Konflikte. Mir gefällt Sonne, Mond und Sterne. Mir gefällt Wasser, Wind; mir gefallen Börek – ich kann gute Börek machen...« Tja, wer verliebt sich nicht gern in Konflikte, aber geht’s nicht eine Spur konkreter? »Ich liebe die Kurdenfrage, und ich liebe den islamischen Fundamentalismus. Mir gefällt Armut, mir gefällt Ehrenmord. Es gibt immer wieder Armut, immer wieder Ehrenmord.« Da man sieht, wie schnell sich bei Ihnen, Claudia Roth, Erfahrung in Befähigung niederschlägt, haben Sie bitte Verständnis dafür, daß wir, auch wenn Sie evtl. schon seit 20 Jahren Börek machen und das viele Jahre ist, lieber nicht probieren.

Bleibt diesmal beim Döner:

Titanic

Weltgeist!

Läßt Du etwa nach? Daß, wie dem Tagesspiegel zu entnehmen war, zwei jugendliche Komasäufer, nämlich zwei Mädchen von 13 und 14 Jahren nach einer zünftigen Zecherei »hilflos auf dem Rasen im Wermuthweg lagen« – dann aber eben nicht mit der Limo ins Krankenhaus Seltersstraße gefahren wurden: das ist schon eine vergleichsweise schwache Vorstellung. Wirst Du allmählich alt?

Mit einem Wermuthströpfchen:

Titanic

Campino!

Wie wir hörten, hadern Sie schwer mit Ihren deutschen Wurzeln und gestehen zerknirscht, daß Sie deutscher wären, als Sie früher je zugeben wollten, denn Deutschsein, das ist: »Eine gewisse Schwere, ein Sich-Gedanken-Machen über zu viele Dinge.« Also, Campino, in diesem Punkt können wir Sie beruhigen: Sie sind, Ihre Definition zugrundegelegt, derart undeutsch, daß es selbst Gremliza freuen würde!

Ding-dong:

Titanic

»Zeit Leben«!

Neulich, als uns einmal langweilig war, griffen wir uns Deine Ausgabe Nr. 49, blätterten, stutzten, begannen zu rechnen: zwei, drunter tust Du es ja nicht, Titelbilder zum Thema Uhr plus eine Cartier-Uhrenanzeige plus eine Doppelseite Anzeige für Patek-Philippe-Uhren plus eine Seite Anzeige für »die Welt des Schmucks« in Pforzheim (gesponsert von Chopard, Fabergé u.a.) plus eine Seite Anzeige von Maurice-Lacroix-Uhren, eine von Chopard, vier redaktionelle Seiten über Uhren als Wertanlage, fünf redaktionelle Seiten über Uhrmacherinnen (»Wenn beim Glashütter Luxusuhrenhersteller Lange & Söhne etwas technisch Anspruchsvolles entwickelt werden soll, ist das eine Aufgabe für Annegret Fleischer«), darin eine Seite Anzeige für Omega-Uhren, eine Seite Anzeige für Wempe-Schmuck, sechs redaktionelle Seiten über den Schmuck der Hollywood-Diven (»Die junge Bardot brilliert mit Ohrringen von Chanel für 1460 Euro«), eine und zwei Drittel Seiten Anzeigen für Schmuck von Tchibo und auf der Rückseite eine Seite Anzeige für Nomos Glashütte-Uhren, macht summa summarum sieben Seiten Uhrenanzeigen, elf redaktionelle Seiten über Uhren, fast vier Seiten Schmuckanzeigen und sechs redaktionelle über Schmuck. Von dem Hinweis auf Deine Online-Dépendance im Inhaltsverzeichnis (»Uhren: Wo liegt das ›Tal der Uhrmacher‹? Testen Sie Ihr Wissen!«) mal ganz zu schweigen.

Da haben wir mal ein Quiz für Dich, Zeit »Leben«: Was ist das? Es macht nicht mehr ganz richtig tick-tack, und wenn es runterfällt, dann weil wir nicht anders können, als eine solchermaßen vorbildliche Vermischung von redaktionellem und Anzeigenteil diretissima ins Altpapier zu befördern?

Antwort bitte keinesfalls an

Titanic

Und apropos, Olle Wagner!

Man sollte ja meinen, daß Sie, Franz Josef Wagner, mit Ihrem Job als Bild-Kolumnist aus Ihrer Sicht ein reichlich großes Los gezogen hätten, denn die finanziell schlechter als Sie gestellten Analphabeten könnte man an den Fingern eines Elefanten im Porzellanladen abzählen. Und dennoch quält Sie der Neid auf mögliche Lottogewinner: »Ich bin übellaunig. Was ich denke in der Schlange der Tipper ist nicht druckfähig. Mein Charakter verschlechtert sich von Jackpot zu Jackpot. War ich noch bei 30 Millionen eine sanfte ­Seele, wünsche ich jedem Tipper heute die Pest, er ist ein Störungsfaktor zu meinem Glück.«

Zu Ihrem Glück, Wagner, läuft in der Unterschicht unserer Gesellschaft eine Verlegerin frei herum, die Ihren Gedankenschrott trotzdem für druckfähig hält, und zu Ihrem noch größeren Glück werden Sie niemals begreifen, weshalb sich unsereinem bei der Lektüre Ihrer kühnsten Formulierungen (»er ist ein Störungsfaktor zu meinem Glück«) die Plomben lockern und die Zehennägel einwärts aufstellen.

Sie wissen wirklich nicht, wie gut Sie’s haben.

Weiterträumen!

Titanic

Wenn es, Benjamin von Stuckrad-Barre,

schon etwas länger her ist, daß man von einem etwas gehört hat, der seine Karriere als Popjournalisten­autor o. s. ä. schwer geräuschvoll begonnen hat, dann ist es geradewegs eine heiße Agenturmeldung, daß derjenige – also Sie – ab pünktlich Neujahr 2008 exklusiv für die Axel Springer AG tätig sein wird. Und zwar »vor allem für B.Z., Die Welt und Welt am Sonntag«.

Schön, Sie haben Ihr neues Stammblatt mal »das Berliner Pittbullblatt B.Z.« genannt und schrieben über Figuren wie F. J. Wagner und dessen »perfide Artikelform Brief«, diese »moralischen Erektionen«, sowie »Bilds Rampendichterin Hier-klatscht-Katja-Kessler«, der wir »viele herzerfrischend menschenfeindliche Neologismen« wie z.B. das »Spindluder« zu verdanken hätten sowie den »Text unter den Frauen«, »diesen täglichen Irrsinn«. Und Sie haben zu Recht gefragt, wie es denn sein könne, daß eine Zahnärztin so schreibt wie ein »verschwitzter Koloß, der es im Auftrag der Leserschaft nötig hat … Wer hat dich so versaut, Katja?«

Aber schon in diesen Texten fand sich, bei aller Ablehnung, auch Faszination fürs Schmuddelige. Und wenn man dann noch strikt nach der modernisierten Falcoschen Lebensregel »Wer sich an die 90er erinnern kann, ist nicht dabeigewesen« lebt, was schert einen dann sein Geschreibe von gestern? Und was den Gestank im Hause Springer angeht: Dank des schlechten Zustands Ihrer, Stucki, Nasenschleimhaut wird der Ihnen bestimmt gar nicht auffallen.

Viel Spaß mit der Rohrpost von Wagner wünscht

Titanic

Udo Jürgens!

Sie haben also »nicht mehr Lust wie früher, ständig in irgendeiner Form Körperlichkeit zu erleben«, erklärten Sie der Welt am Sonntag: Die Leidenschaft lasse mit 73 nach. Tröstlich stimmt aber, daß Sie wenigstens noch vom »Aufstehen mit steifen Gliedern« zu berichten wußten –

und also noch nicht alles verloren ist.

Heut’ mal pubertär:

Titanic

Aktuelle Cartoons

Heftrubriken

Briefe an die Leser

 Guck-guck, Optiker-Kette Fielmann!

Angesichts Deiner coronabedingt rund 770 seit dem 20. März weitgehend geschlossenen Filialen im In- und Ausland hast Du vorausschauend bei der Universität Bonn ein Gutachten in Auftrag gegeben, wie künftig im Einzelhandel eine effektivere Vorbeugung gegen Infektionen zu sichern sei. Die Antwort dürfte Dich freuen, kann sie doch nur lauten: mit einem weitsichtigen Unternehmensmanagement.

Bis dahin Augen zu und durch! Titanic

 Hamburger Behörden!

Ihr wollt die Covid-19-Infektionszahlen in den einzelnen Hamburger Bezirken nicht bekannt geben und begründet das so: »Wir sind eine Stadt, das sind unsere Infektionsfälle, wir stehen zusammen.«

Aber kann es nicht sein, Hamburger Behörden, dass gerade dies das Problem ist? Lieber mit etwas Abstand an das Thema rangehen (aber bitte nicht zu nah), empfiehlt Deine stets distanzierte Titanic

 »Bunte«!

Du hattest vor kurzem »3 Fragen an …«, nämlich an Schauspielerin Lisa Maria Potthoff: zunächst »Gibt es etwas, mit dem Sie jeden Tag zu kämpfen haben?«, sodann die Anschlussfrage »Und?« sowie »Und welchen Kampf führen Sie noch im Alltag?«. Eine einzige Frage als drei Fragen verkaufen: So geht Sparflammen-Journalismus!

Weißt Du übrigens, »Bunte«, welches Hochglanz-Promi-Schmierblatt wir am allerdööfsten finden? Wir sagen’s Dir: 1.) die »Bunte«, 2.) Dich, 3.) fällt uns gerade nicht ein; es war auf jeden Fall nicht Titanic

 Himmelschreiend, Wallfahrtsort Medjugorje,

was man über Dich altes Katholiken-Disneyland lesen musste: »Im Wallfahrtsort Medjugorje in Bosnien-Herzegowina erhält eine jener Personen, die … regelmäßige Erscheinungen der Jungfrau Maria erhalten soll, diese nur noch jährlich statt monatlich. Mirjana Dragicevic-Soldo (55) erklärte laut dem Informationszentrum ›Mir‹ Medjugorje, die Jungfrau habe ihr am 18. März mitgeteilt, sie werde ihr fortan nicht mehr monatlich erscheinen und ihr keine Botschaft mehr geben.«

Unglaublich, dass sich anscheinend selbst die Jungfrau Maria an das Kontaktverbot hält, damit sich irdische Pandemien nicht auch noch auf das Himmelreich ausweiten. Wohlgetan!

Erscheint weiterhin monatlich: Titanic

 Sie, Gabriel Felbermayr,

Sie, Gabriel Felbermayr,

ordoliberaler Präsident des Kieler Instituts für Weltwirtschaft, haben uns in den zwölf Monaten Ihrer Amtszeit reichlich Kopfzerbrechen bereitet. Öffentlich mit Zahlen jonglierend, setzten Sie sich für den Abschluss des klimafeindlichen Mercosur-Freihandelsabkommens mit Südamerika ein, erklärten den deutschen Ökos, dass deren Klimapolitik das genaue Gegenteil bewirke, sind sowieso für die sofortige Abschaffung des Solidaritätszuschlages und forderten von der Bundesregierung im Handelsstreit mit den USA, dass man den Amerikanern als Zeichen der »Kompromissbereitschaft und Ehrlichkeit« auch schon mal Kampfflugzeuge abkaufen könne.

Doch angesichts der Coronakrise scheinen Sie jetzt die Sprache der einfachen Bürgerinnen und Bürger sprechen zu wollen: »Eine Woche auf 50 Prozent Leistung runter reguliert kostet uns 35 Milliarden Euro. Nimmt man diese Zahl mal vier, ergibt sich eine Summe von 140 Milliarden Euro … Pro Woche, in der die deutsche Wirtschaft nur zu 50 Prozent läuft, würde 400 Euro pro Kopf weniger ausmachen. Dies wiederum auf einen Monat gesehen dann 1600 Euro pro Nase«, und: »Wenn die Wirtschaft für einen Monat um 50 Prozent runtergefahren wird, sind das rund vier Prozent Wirtschaftswachstum, aufs Jahr gerechnet«.

Wir sind deshalb trotz Krise zuversichtlich, dass ein Taschenrechner (zweizeiliges Display) Sie bald gänzlich überflüssig machen wird.

Eins im Sinn: Titanic

Vom Fachmann für Kenner

 Stimmt nicht, aber wahr

Mein verquatschter Mitbewohner
Redet nur noch von Corona,
Ihm fällt gar nichts andres ein.
Ach, mein blöder Mitbewohner!
Ein Glück lebe ich allein.

Gunnar Homann

 Daheim

Das Anstrengendste am Homeschooling ist, das Email-Postfach ständig zu leeren, damit die Lehrer jederzeit weitere 35MB-Emails schicken können.

Felix Scharlau

 Gratis ICE fahren in Uniform

Ich sehe zwar nicht mehr aus wie zwanzig, aber dass meine Tarnung als Bundeswehr-Archivarin so schnell auffliegen würde, hätte ich nicht gedacht.

Miriam Wurster

 Ein Hoch auf die Menschheit

In nur 20 Jahren von »Schau mal im Netz, was du da für eine Beule am Bein hast« zu »Schau bloß nicht im Netz, was du da für eine Beule am Bein hast«.

Teja Fischer

 Gespräch im Aldi zwischen zwei Teenagern

»Wenn du geboren wirst, bist du automatisch in der AOK.«
»Echt? Ich bin aber bei der Barmer.«
»Dann ist da was schiefgelaufen. Vielleicht bist du unehelich geboren, und solche Leute kommen zu der Barmer.«
Achselzucken.

Robert Rescue

Vermischtes

Hans Zippert: "Fernsehen ist wie Radio, nur ohne Würfel"
Die steile Karriere des Hans Zippert begann im Jahr 1967 mit einem  Schülerpraktikum beim Kulturmagazin "TV Spielfilm". Nach einem  Volontariat bei "TV Direkt" übernahm er das angesehene 20-Uhr-15-Ressort  bei "TV Okayokay", bevor er schließlich Programmchef der auflagestarken  "TV Superwoche" wurde. Nachdem er über einen Bestechungsskandal rund um  eine 3-Sterne-Empfehlung für "Rote Rosen" stolperte, sah sich Zippert  1990 gezwungen, Chefredakteur von TITANIC zu werden. Der Tiefpunkt war  erreicht. Das alles und noch mehr erfahren Sie in diesem Buch!Heiko Werning: "Vom Wedding verweht – Menschliches, Allzumenschliches"
Es ist dies Buch etwas ganz besonderes: Heiko Werning, renommierter  Forscher aus Berlin, lag jahrelang in seinem Kiez, dem Wedding, auf der  Lauer. Kein Ereignis entging ihm, der Wedding konnte ihm nichts,  aber auch gar nichts verheimlichen. Abgründe, tiefe Täler und  menschliche Katastrophen – erfreuen Sie sich an heiteren G’schichterl,  die Werning noch so einen Urenkeln erzählen wird.Friedemann Weise: "Die Welt aus der Sicht von schräg hinten"
Laut seiner Homepage ist er der "King of Understatement" und der "lustigste Mensch im deutschsprachigen Internet". Er ist aber auch Gitarrenmann, Viralblogger (15000 Follower!), Gagautor und Promiexperte mit Diplom. Die Rede ist von Friedemann Weise, dem Mann mit dem Namen! Der Mann, der den "Satiropop" erfand. Und jetzt auch noch ein Buch vorlegt. Ob das gutgeht? Ordern Sie diese Prämie und teilen Sie Ihr vernichtendes Urteil bitte zeitnah der TITANIC-Redaktion mit.Torsten Gaitzsch/Sebastian Klug: "Akte D: Die Wahrheit über Deutschland"
Die Redaktion versichert: Torsten Gaitzsch und Sebastian Klug, die  Autoren dieses Buches, wissen Dinge – schreckliche Dinge! – von denen  Sie, die Leser, nicht einmal zu träumen wagen. Denn es wären Alpträume!  Wählen Sie diese Prämie und erhalten Sie Einblicke in die tiefsten  Abgründe Deutschlands, die Sie wahnsinnig lachend und mit Schaum vor dem  Mund zurücklassen werden. Bisher hat es kein Leser bis zur letzten  Seite geschafft…Gerhard Henschel: "Harry Piel sitzt am Nil"
Fuck, dieses Buch sollte man gelesen haben, wenn man  kein übelst versiffter Wichser sein will. Schmähungen und böse Wörter  machen das Leben echt oberarschmäßig zum Kotzen. Vielleicht kapieren Sie  Versager das endlich, wenn Sie Henschels neuesten Streich gelesen  haben. Können Sie überhaupt lesen? Wahrscheinlich nicht. Trollen Sie  sich, Sie Wicht! Aber trotzdem abonnieren und diese Top-Prämie wählen.Serdar Somuncu: "H2 Universe: Die Machtergreifung", DVD
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Renommierte Filmkritiker beschreiben ihn als "Terry Gilliam auf Speed", als "Buñuel ohne Stützräder": Der Extremfilmer Wenzel Storch macht extrem irre Streifen mit extrem kleinen Budget, die er in extrem kurzer Zeit abdreht – sein letzter Film wurde in nur zwölf Jahren sendefähig. Storchs abendfüllende Blockbuster "Der Glanz dieser Tage", "Sommer der Liebe" und "Die Reise ins Glück" können beim unvorbereiteten Publikum Persönlichkeitstörungen, Kopfschmerz und spontane Erleuchtung hervorrufen. In diesem liebevoll gestalteten Prachtband wird das cineastische Gesamtwerk von "Deutschlands bestem Regisseur" (TITANIC) in unzähligen Interviews, Fotos und Textschnipseln aufbereitet.
Zweijahres-Abo: 98,60 EURDie PARTEI-Wahlwerbungs-DVD mit allen vier Wahlwerbespots aus dem Bundestagswahlkampf 2005: Höhepunkte der Politpropaganda, die von Otto Schily mit dem Prädikat "ein Skandal" ausgezeichnet wurden. Besser aufgelöst als auf Youtube und noch dazu mit einer praktischen, farbechten Hülle drumrum - das ist doch was, was?
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Das schreiben die anderen

  • 20.05.:

    Mark-Stefan Tietze schreibt in der Taz über die vielen Deutschen, die vor der Merkel-Diktatur ins Weltall fliehen.

     

  • 18.05.:

    Das Neue Deutschland rezensiert Christian Y. Schmidts "Der kleine Herr Tod", ein Interview dazu gibt es auf Deutschlandfunk Kultur.

     

  • 14.05.:

    Marlen Hobrack bespricht im "Freitag" Christian Y. Schmidts "Der Kleine Herr Tod".

  • 13.05.:

    RTL, die »Hessenschau« und die SZ berichten über die Aktion "Torona: TITANIC hilft der DFL".

  • 05.05.:

    Im Kaput Mag gratuliert Tim Wolff TITANIC-Legende Thomas Hintner zum 60.