Vortag, 23:22 Uhr: Als vier Pariser Freunde in einem Café die Rechnung für ihre Froschschenkel nicht begleichen können, reift die Idee, durch Diebstahl kurzfristig reich zu werden. Man heckt einen Schlachtplan aus. 4:17 Uhr: Ein befreundeter Landwirt aus dem Norden schuldet einem der Monsieurs noch einen Gefallen. Schnell sind vier Mofas ausgeliehen. Einen lustigen Umtrunk später ist man zurück auf dem Weg nach Paris. 9:25 Uhr: Während einer der Diebe über eine schwach gesicherte Seite den Zugang zum Louvre öffnet, schalten seine drei Komplizen mit Betäubungspfeilen aus Pusterohren die Wachen aus. Jetzt rächt sich der viele Wein bei Bauer Jacques. 9:33 Uhr: Alles muss schnell gehen! Ein Selfie vor der Mona Lisa wäre der Bande fast zum Verhängnis geworden, als ein Streit ausbricht, ob man das schwer gesicherte Gemälde mitnehmen solle. Der Konflikt eskaliert, als einer der Räuber den Anführer konfrontiert, mit dessen Freundin geschlafen zu haben. In letzter Sekunde reißen sich alle zusammen. 9:36 Uhr: In der Galerie d’Apollon wird zunächst herumgealbert, die eine oder andere Herrscherkrone aufgesetzt. Da man vergessen hat, Taschen o. Ä. mitzunehmen, fällt die Beute etwas kleiner aus. Jeder stopft sich in die Hose, so viel er tragen kann. Dann geht es auf Mofas Richtung Ausgang. 9:38 Uhr: Im Museumsshop werden noch einige Souvenirs erworben. Mangels Kleingeld bezahlt man mit Schmuckstücken aus der Apollon-Galerie. Ein Café au Lait geht aufs Haus, wird jedoch »to go« verlangt. 9:42 Uhr: Die wertvolle Krone der Kaiserin Eugénie war nur auf den Gepäckträger geklemmt und hüpft beim wilden Mofaritt über holprige Seitenstraßen in den Rinnstein. Merde! Für die Froschschenkelrechnung wird der Gewinn beim Trödler trotzdem reichen. Beitragsnavigation +++NUR SOLANGE DER VORRAT REICHT+++ Vorschlag zur Güte #86