Die „Initiative Deutsche Sprache“ sowie die „Stiftung Lesen“ planen Großes: sie wollen den schönsten ersten Satz der deutschsprachigen Literatur auszeichnen. Titanic online präsentiert die aussichtsreichsten Kandidaten. „‚Uuuuuuaaahhhhh!‘, und dann noch einmal ‚Uuuuuuuaaaaahhhh!‘, so drang der gellende Schrei durch die kalten Gänge des Zuchthauses, und dann, als wollte der Namenlose einer Beschwerde entgegnen: ‚Neeeeeeiiiiiinnnnn, ich bin ganz sicher nicht stiller!'“ – Max Frisch: Lauter “ ? ! ? …. / 23,5° Koaxialverschiebung / & wasn noch? ähähäh-ööh / mit 1 kaputten Schrei-bMaschine ists Liter—atenleben gar nich s0 leicht wie jedacht, & = vühlmehr , !: köhrperliche Schwärstarbeit!. ? .“ – Arno Schmidt, Die Typoskripten-Republik „Lieber Leser, das Thema ‚Religion‘ scheint ja derzeit ein heißes Eisen zu sein, und deshalb dachte ich mir neulich: hey, man müßte doch auch mal dieses dicke Brummer-Thema in kleinen netten Sätzen abgrasen, kulleräugig, aber auch schnodderig, unverkrampft, ‚Tante Tüddelchen trifft Pontius Pilatus‘ oder so, und das Ganze könnte dann ja auch ein hübscher Dauerbestseller werden, ohne irgendeinen besonderen Grund.“ – Hape Kerkeling: Ich bin leider immer noch da. Mit Jakobsmuscheln leben lernen „Ich, die Wanderhure, im Vollbesitz meiner geistigen und körperlichen Vorzüge, vermache im Falle meines Ablebens meine Habseligkeiten wie folgt: den Wanderhurenrucksack meiner Freundin, der Waldnutte; den Wanderhurenwanderstab meiner Schwester, der Sumpfkurtisane; und die Tantiemen für dieses mein Wanderhurenvermächtnis der Stiftung Lesen, ahoi!“ – Iny Lorentz, Das Vermächtnis der Wanderhure Beitragsnavigation Immer mehr Prominente bei Protest gegen Globalisierung SPD will beobachtet werden