Was ein unpeinliches Gedicht benötigt Worte, die mit Zweifel prassen Lanzen gegen Lügen Zeilen, die aufhorchen lassen Und sich trotzdem fügen Strophen, die ins Ganze fassen Und sich nicht genügen Denkfrüchte, die reiflich sind Und doch überdauern Leiden, die ausschweiflich sind Weil sie in sich kauern Bilder, die begreiflich sind Nicht allein den Hauern Statt Kitschiges und Putziges Statt Glitschiges und Schmutziges Nur Liebliches und Reinliches Und statt von Minderen kreiert Von mir höchstselber hingeschmiert: Nur dann ist’s ein unpeinliches. Beitragsnavigation Seufzer, die man selten hört (2) Wenig bekannte Fakten