Newsticker

Fragen und Antworten zur Maul- und Klauenseuche

Was ist passiert?
In Brandenburg sind Wasserbüffel an der Maul- und Klauenseuche erkrankt. Es ist der erste Ausbruch dieser Krankheit in Deutschland seit 1988. Damals konnte Bundeskanzler Helmut Kohl die infizierten Sauen mit herzhaftem Einsatz persönlich beseitigen. Nach langer, schwerer Krankheit ist er derzeit leider verhindert.  

Moment! Wasserbüffel in Brandenburg? Was haben die da zu suchen?
Wasserbüffel stammen ursprünglich aus Südostasien, konnten aber wegen des Fachkräftemangels zahlreich in unser Bildungssystem einwandern. Heutzutage will ja einfach kein Deutscher mehr büffeln. (Haha)  

Welche Risiken gibt es?
Die hochansteckende Seuche könnte Teile der Bevölkerung von Brandenburg und Berlin auslöschen. Dennoch braucht es umfassende Abwehrmaßnahmen, denn bedroht ist vor allem die Tierwelt.

Wie konnte es zu den Infektionen kommen?
Es ist anzunehmen, dass Rechtsextreme einen gezielten Anschlag unternommen haben, um gegen habitatsfremde Einwanrinder vorzugehen. Ersten Schätzungen zufolge grenzt das den Kreis der Verdächtigen auf etwa 99 Prozent der brandenburgischen Bevölkerung ein.  

Woran merke ich, dass ich infiziert bin?
Die Mauken- und Kalauerseuche macht sich zuerst durch übelriechende Füße bemerkbar. Weitere Verrinderungen betreffen Verhalten und Psyche: Es fängt an mit Sportwühlen, dann wird die betroffene Person horny und es stellt sich heraus – sie leidet eigentlich an Rinderwahnsinn. Am Ende hilft oft nur noch Euternasie oder Gemuhzid. 

Vorschlag zur Güte #46

Scheinbar unüberbrückbare Differenzen spalten unsere Gesellschaft dieser Tage, wohin man auch schaut. Dem ehemaligen TITANIC-Chefredakteur und Hobby-Mediator Moritz Hürtgen lässt das keine Ruhe, liegt eine versöhnliche Lösung doch oft auf der Hand.

Die Kolumne von Moritz Hürtgen erscheint jeden Dienstag nur bei TITANIC.


Die beliebte ADHS-Plattform TikTok war am Wochenende in den USA für kurze Zeit nicht erreichbar. Vielen Menschen tat das sehr gut und deshalb wird nun auch in Deutschland diskutiert, ob bestimmte soziale Medien dauerhaft gesperrt werden sollten.

Vorschlag zur Güte:

Soziale Medien bekommen in Deutschland offizielle Öffnungszeiten. Vormittags sind die von 9 bis 12 Uhr erreichbar, nachmittags von 14 bis 17 Uhr. Am Wochenende und an Feiertag bleiben sie komplett geschlossen.

 

Bye Bye, Polizei!

Nach den Angriffen von Hamburger Hooligans auf Kölner Fans werden wieder Forderungen laut, dass die Deutsche Fußball Liga selber für Polizeieinsätze aufkommen muss. Mit diesen Maßnahmen wollen die Clubs selbst für Ordnung in ihren Stadien sorgen und dabei viel Geld sparen:  

  • Ausgemusterte Wasserwerfer anschaffen, mit Vaseline befüllen und auf glitschiges Auseinanderflutschen bei Prügeleien hoffen  
  • Bei Massenschlägereien zwei bis drei hochmotivierte Ex-Kreisliga-Schiedsrichter zu den Schlägern ins Gewühl schicken  
  • Statt Bier im Stadion nur noch Crémant anbieten und hoffen, dass das Trinken erlesener Alkoholika die Fans kultiviert  
  • Die jeweilige Mannschaft absichtlich schlecht spielen lassen, um Fans für Fehlverhalten zu sanktionieren (funktioniert bei Teams wie Schalke oder dem HSV nur eingeschränkt)  
  • Im Stadion reichlich neutrale Fans als Puffer zwischen den Anhängern verhasster Clubs platzieren (bitte keine aus Rostock oder Dresden!)  
  • Transparente mit "Letzte Generation" und "No AfD" neben den Schlägereien aufstellen, damit die Polizeikräfte umsonst einschreiten und draufhauen   

Offizielle Playlist für Trumps Inauguration Day

Tagelang wurde spekuliert, welche Musiker so dringend Gagen brauchen, dass sie sogar für Donald Trump trällern würden. Nun haben sich für seine heutige Amtseinführung diese Künstler mit folgenden Songs angekündigt:  

  • Lady MAGA – Orange (Poker) Face
  • Supertrump – The Mar-a-Lagical Song
  • The Bannons – I Want to Hold Your Very Small Hand
  • Elon "The Musk" Presley – Promised Greenland
  • Bob Villain – Shelter from the Stormy Daniels
  • Fleetwood McDonald’s – No Little Lies (Just Big Big Lies)
  • Think Void – Another Brick in the Wall (And Mexico Is Going to Pay For It)
  • Elon "The Musk" Presley (again) – (I’m President And That’s the Only Reason I’m Not in the) Jailhouse Rock 

Lohnenswerte Alternativen zur TV-Übertragung von Trumps Inauguration

  • Die Szene aus Independence Day, in der Außerirdische das Weiße Haus zerstören, in Endlosschleife ansehen
  • Die durchschnittliche Lebenserwartung eines US-Amerikaners googeln und mit Trumps Alter abgleichen
  • Seinen Hund vor das Geburtshaus von Trumps Großvater Friedrich in Kallstadt in der Pfalz defäkieren lassen
  • Einen unverschämten und zutiefst beleidigenden Brief an Donald Trump verfassen und mit "Ihr Friedrich Merz" unterschreiben
  • TV Total mit Sebastian Pufpaff gucken
  • O Gott. Dann lieber Trump

Aktuelle Startcartoons

Heftrubriken

Briefe an die Leser

 Überfällig, »Braunschweiger Zeitung«,

war es, dass Du in diesen schweren Zeiten endlich den Blick auf eine doch arg vernachlässigte Randgruppe lenktest: »Auch Milliardäre aus unserer Region spüren die Wirtschaftskrise«, titeltest Du sichtlich angefasst. Wir hätten, Braunschweiger Zeitung, diese armen Menschen gerne unterstützt, haben aber bei der Tafel keinen von ihnen angetroffen.

Dir trotzdem bei dieser Solidaritätskampagne stets zur Seite stehend: Titanic

 Mit Verlaub, Frau M.,

Mit Verlaub, Frau M.,

warum machen Sie denn dort auch Urlaub?

Heute ohne Biss: Titanic

 Überrascht, Timothée Chalamet,

hat uns Deine Aussage, zur Vorbereitung auf Deine Verkörperung Bob Dylans ganze fünf Jahre Mundharmonikaunterricht genommen zu haben. Bisher dachten wir, dass eine gute Dylan-Imitation darin bestünde, so trommelfellzerberstend laut und schief wie nur möglich in eine Mundharmonika zu pusten. Oder ist es gerade diese fehlende Musikalität, die Du lernen musstest? Dann musstest Du Dich ja vermutlich Dein gesamtes Leben lang auf diese Rolle vorbereiten!

Wir legen uns zur Sicherheit schon mal Ohropax für den Kinobesuch bereit.

Grüßt mit absolutem Gehör:

Deine Titanic

 Du, wiederum, »SZ«,

hast einen Kommentar über das defekte Kommunikationskabel zwischen Schweden und Finnland mit »Zerstörte Datenkabel – Putins Gift wirkt« überschrieben. Klar, wir verstehen schon, Putin und sein Nowitschok, das sind schon so zwei. Aber bist Du sicher, dass in dem Fall nicht eher eine Schere oder ein Bagger für den Kabel-Exitus ursächlich war?

Fragt Deine stets kommunikationsstarke Titanic

 Sie, Sarah G.,

haben in einer doppelseitigen Werbeanzeige unseres Leib- und Magenmagazins Prisma eine windige Geschichte zum Besten gegeben: »Noch immer ein Tabuthema. Seit 8 Jahren Darmprobleme: Sarah erzählt von ihrer Reizdarm-Odyssee.«

Wer wollte sich nicht bezirzen lassen von einäugigen Proktolog/innen? Von betörendem Sirenengestank, Besuchen in der Unterwelt, Bakterienstämmen, sechsköpfigen Arzthelfer/innen und sieben Jahren im Wartezimmer von Doktor Kalypso?

»Sage mir, Muse, die Taten des vielgewundenen Darmes. Welcher so weit geirrt, nach der heiligen Flora Zerstörung. Vieler Ärzt/innen Praxen gesehn und Sitte gelernt hat. Und als Organ einer Kassenpatientin so viel’ unnennbare Wartezeit erduldet.«

Lauscht gebannt von Ithakas stillem Örtchen: Titanic

Vom Fachmann für Kenner

 Auge um Auge, Zahn um Zahn

Da ich in meinem Umfeld als weiser Mann im Sinne uralter Tradition gelte, fragen mich Freunde und Bekannte oft, wie sie denn morgens nur ihre Augen waschen und ihre Zähne putzen sollen. Ich antworte dann: s. o.

Mark-Stefan Tietze

 Auf Nummer sicher

Ich kenne mein Pech: Sollte ich jemals im Lotto gewinnen, würde garantiert jemand die gleichen Zahlen getippt haben, und ich müsste meinen Gewinn teilen. Um dieses Szenario zu vermeiden, spiele ich jetzt bei jeder Ziehung fünfmal dieselben Zahlen.

David Sowka

 Innere Sicherheit

Darf ein Gastroenterologe einem die Diagnose eigentlich laut sagen oder ist das Verschlusssache?

Loreen Bauer

 Todesahnungen, ökonomisch

Weil um mich herum nun doch immer mehr Leute sterben, kaufte ich anlässlich des aktuellen Todesfalls gleich zehn Beileidskarten auf einmal. Es war dann aber alles andere als Wertschätzung für mein vorausschauendes Einkaufsverhalten, das ich im entsetzten Blick der Verkäuferin erkannte. Sie hielt mich wohl eher für einen Massenmörder mit schlechtem Gewissen.

Günter Flott

 Fantastische Fortschritte

In Anbetracht meiner immer offensichtlicher werdenden psychischen Schwierigkeiten musste ich handeln: Ich habe mir einen imaginären Therapeuten zugelegt.

Sebástian San Diego

Vermischtes

Erweitern

Das schreiben die anderen

Titanic unterwegs
23.01.2025 Eschwege, Buchhandlung Heinemann Gerhard Henschel
26.01.2025 Dresden, Alter Schlachthof Max Goldt
30.01.2025 Mainz, Unterhaus Hauck & Bauer
30.01.2025 Hamburg, Centralkomitee Ella Carina Werner