Newsticker

Weichenstellung

Nach dem Brandanschlag auf die Bahn – das sind die nächsten Maßnahmen des linksextremen »Kommando Angry Birds« im Kampf gegen die Umweltzerstörung:

  • Deutschlandweite Sitzblockaden auf Radfahrwegen
  • Guerilla-Vandalismus gegen Balkonkraftwerke
  • Sofortiger Boykott aller Ökostromanbieter
  • Entführung und/oder Torte ins Gesicht von Luisa Neubauer
  • Fällen mehrerer Windräder
  • Sprengung eines Wasserkraftwerks
  • Vollständige Verhüllung aller deutschen Solarparks
  • Ziegelsteinwürfe am 1. Mai auf Lastenradfahrer

Wer die Wahl hat ...

Julia Klöckner fordert eine erneute Reform des Wahlrechts. Das sind ihre Vorschläge:

  • Entzug des Wahlrechts von Schwulis und anderen Unnormalen
  • aktives Wahlrecht für Embryonen
  • obligatorische Nestlé-Snacks auf allen Wahlpartys (Mindestverzehr pro Kopf: drei Liter Nesquik)
  • Abschaffung von All-Gender-Wahlkabinen
  • passives Wahlrecht für Embryonen
  • Einführung eines Zwei-Parteien-Systems (CDU/CSU)

Wusch und weg (aus dem Augustheft)

Die für die Besatzung an die Grenzen der körperlichen Belastbarkeit gehenden Einsätze erfordern die hyperschnelle Einnahme hochkalorischer Mahlzeiten im Fast-Food-Court. Zu allen Menüs gibt es nach jedem »Mission accomplished« gratis einen Piccolo Tarnkäppchen-Sekt.

Für ihren Angriff auf die iranischen Atomanlagen verwendeten die USA 14 bunkerbrechende Bomben vom Typ GBU-57. Die mit Wünschelruten- und Spürhund-DNA ausgestattete Wunderwaffe entwickelte eine immense Zerstörungskraft, die das Atomprogramm von Chamenei und Cho. »komplett zerstört« (Trump) oder zumindest um zwei Wochen zurückgeworfen hat (Experten). Besonders perfide ist die integrierte Streubombenfunktion zum Massenabwurf von geächteten Flyern ...

Die ganze Analyse nur im Augustheft – als Print, PDF oder in der TITANIC-App.

Werbeunterbrechung

»Als selbständiger Geschäfts- und Lebemann komme ich viel rum, muss manchmal sogar spontan meine Reisepläne ändern, wenn im Nahen Osten mal wieder irgendein alberner Zwist hochkocht. Damit ich stets und überall auf der Welt gut informiert bin, habe ich an sämtlichen meiner Wohnsitze auf fünf Kontinenten TITANIC abonniert.

Sicher, ich könnte Nachrichten auch im Internet lesen, aber mich nervt die ganze Amazon-Werbung da drin. Schade ist, dass TITANIC nicht ins Weltall liefert! Das werde ich als Erstes ändern, sobald ich den Verlag gekauft habe.«

Machen Sie es wie Venedigs beliebtester Glatzkopf und abonnieren Sie TITANIC

Aktuelle Startcartoons

Heftrubriken

Briefe an die Leser

 Achtung, Bundesbildungsministerin Karin Prien (CDU)!

Achtung, Bundesbildungsministerin Karin Prien (CDU)!

Sie haben bei Markus Lanz eine verpflichtende Sprachförderung für Kinder gefordert, die, egal woher sie kommen, unzureichende Deutschkenntnisse haben. Zuvor waren Sie von einer langjährigen Grundschullehrerin mit der Aussage konfrontiert worden: »Kein Kind weiß mehr, was eine Hecke ist.«

Jetzt mal keine Schnellschüsse, Prien! Dank der Mobilmachungspolitik Ihrer Regierung hat zumindest jeder Erstklässler bald wieder eine Vorstellung davon, was ein Heckenschütze ist, und kann sich die Bedeutung des Strauchwerks davon ableiten.

Piu, Piu! Titanic

 Moment mal, »Funk«!

Über eine Stellenanzeige suchst Du Menschen, die das Gesicht für Dein neues journalistisches Format werden wollen. Diese sollten »im Idealfall« journalistische Erfahrung haben. Verstehen wir das also richtig: Man kann Dein journalistisches Format im Zweifelsfall auch ohne jegliche journalistische Erfahrung moderieren? Eine große, klickgeile Community auf Social Media zu haben, reicht auch, um den Job zu bekommen?

Hat die Bewerbung dann schon fertig: Titanic

 Ja mei, Markus Söder!

Haben wir uns etwa verhört? Oder sagten Sie bei Ihrer Rede anlässlich der Eröffnung des diesjährigen Münchner Filmfests ernsthaft, dass Bayern »so etwas wie Hollywood« sei und München einen ganz speziellen Boden für »große Gefühle« biete? Denn dann wäre ein geradezu filmreifes Wunder passiert: Wir sind genau Ihrer Meinung! Mit all seinen hügeligen Landschaften voll exotischer Kreaturen und schillernder Bösewichte, mit Menschen in den wundersamsten Kostümen und den oft bitter nötigen Untertiteln fühlen wir uns in Bayern auch oft wie in einer Hollywoodproduktion. Und große Gefühle, die kennt der Münchner: Sehnsucht (nach bezahlbaren Mieten), Angst (vor verpfuschten Schönheits-OPs) und eine unstillbare Liebe (zum Rechtsstaat).

Glaubte immer an ein Happy End zwischen uns: Titanic

 Verstörend, »Das Stadtgespräch – Rheda-Wiedenbrück«!

Du informierst als Gratis-Magazin die Bewohner/innen der sympathischen Stadt an der A2 über Neuigkeiten und anstehende Events. Besonders aufgemerkt haben wir bei Deiner Bildauswahl für einen Artikel zu den anstehenden Ferienspielen der Stadt. Dort zeigtest Du einen vermutlich nicht mehr als zwölf Jahre alten Jungen mit einem Gewehr an einer Schießanlage und titeltest: »Gemeinsam mehr erleben – Spiel und Spaß vor der eigenen Haustür«.

Du hast offenbar eine sehr eigene Auffassung von Spaß. Wir jedenfalls können uns Lustigeres vorstellen, als frühpubertierende Jugendliche mit scharfen Flinten vor der Haustür lungern zu haben. Aber vielleicht ist der Bezug zu Waffengewalt auch ein anderer, wenn man in einer Stadt lebt, die als Heimat der Tönnies-Schlachtfabrik in erster Linie dafür bekannt ist, täglich Zehntausende Schweine ins Jenseits zu nieten.

Denkt jedoch trotzdem, dass Du den Schuss nicht gehört hast: Titanic

 Sind Sie doof, Boris Becker?

Sind Sie doof, Boris Becker?

Da sind Sie gerade eh überall in den Medien, weil sich Ihr erster Wimbledonsieg zum 40. Mal jährt, und dann legen Sie noch völlig unnötig nach, indem Sie Ihr fünftes Kind zeugen. Das war aber nicht gut durchdacht: Warum haben Sie sich das nicht für nächstes Jahr aufgespart? Dann hätte es doch doppelt so viel Aufmerksamkeit gegeben!

Jetzt müssen Sie sich für 2026 was anderes überlegen: Vielleicht noch mal Steuerhinterziehung? Oder wieder Insolvenzverschleppung und Gefängnis? Oder Sie pflanzen sich direkt noch mal fort – wie wäre es zur Abwechslung mal mit einem Gemischten Doppel (Zwillinge)?

Nur so als Input von

Ihrer Titanic

Vom Fachmann für Kenner

 Kompromiss nach Rechts

Das Deutschlandticket in den Grenzen von 1942.

Martin Weidauer

 Endoscops

Großer Streit im Hof: Die einen Kinder wollen Verbrechensbekämpfung spielen, die anderen Arztpraxis. Am Ende einigt man sich auf Räuber- und Gendarmspiegelung.

Valentin Witt

 Milde Albträume

Alle Welt hat schlimme Albträume. Die Menschen werden von Monstern mit Kettensägen verfolgt, von Hochhäusern geschubst, fallen dann unendlich lang oder, am schlimmsten, werden auf eine Parkbank gesetzt und da nie, nie, nie abgeholt. Solche Sachen höre ich mir ständig an. Ich selbst träume normalerweise nie, jedenfalls nicht so, dass ich mich an irgendwas erinnern könnte, und wenn, sind diese Träume eher mild-verworren. Heute hatte ich allerdings einen milden Albtraum: Die Kaffeemaschine gab ihren Kaffee nicht aus den beiden Auslaufröhrchen ab, sondern nur aus einem. Das Schlimme: Aus dem einen Auslaufröhrchen kam nicht die doppelte Menge Kaffee, sondern die Menge, die immer aus einem Röhrchen kommt. Wo blieb der Rest? Sagen Sie’s nicht meinem Psycho-Heini! Der macht garantiert wieder eine große Sache draus, versucht, mich in Richtung Kastrationsangst oder Prostatakompensation zu schieben oder so was. Am Ende will der noch, dass ich die Kaffeemaschine sauber mache.

Ludger Fischer

 Der modische Linguist

Ich empfinde großes Unwohlsein, egal an welches der beiden ich denke, aber der Sprachkundler in mir legt dennoch großen Wert auf den feinen, aber entscheidenden Unterschied, ob man sich in einen Anzug zwingt oder zwängt.

Theobald Fuchs

 Lässig abhängen

Als passionierter Raucher ist mein einziges Trainingsgerät die Glimmzugstange.

Andreas Blüthner

Vermischtes

Erweitern

Das schreiben die anderen

  • 10.07.: »Im Kühlschrank brennt noch Licht«: Oliver Maria Schmitt schreibt in der FAZ zum Tod von Ernst Kahl.
  • 11.04.: Schertz vs. TITANIC: Lindner-Anwalt Christian Schertz geht jetzt auch in eigener Sache gegen TITANIC vor. SZ und turi2 berichten.
  • 01.04.:

    TITANIC-Mitherausgeber Tim Wolff spricht in E+Z Entwicklung und Zusammenarbeit über Journalismus und Satire.

  • 27.02.:

    Die FAZ, turi2 und noch einmal turi2 berichten über die juristische Auseinandersetzung zwischen Ex-Finanzminister Christian Lindner (FDP) und TITANIC bzgl. des Januartitels.

  • 30.01.:

    Die Leipziger Volkszeitung berichtet über Buchpreisverlierer Clemens Meyer und seinen Gastbeitrag in TITANIC, mit dem er sich seine Scheidung und Steuerschulden finanziert. 

Titanic unterwegs
06.08.2025 Trebbin-Stangenhagen, N.N. Ella Carina Werner
08.08.2025 Horneburg, Mehrgenerationenhaus Ella Carina Werner
09.08.2025 Eschwege, Open Flair Festival (E-Werk) Ella Carina Werner
16.08.2025 Stuttgart, Wirtshaus Ratze (bei Joe Bauers Flaneursalon) Thomas Gsella