Adventskalender

Andere zu beschenken ist wichtig, sich selbst zu beschenken noch wichtiger. Zu jedem Geschenk-Abo bekommen Sie die sagenumwobene allererste Ausgabe als Prämie obendrauf: als exklusives, liebevoll restauriertes Sammlerheft.

Sie möchten bei der Bescherung nicht mit leeren Händen dastehen? Für solche Fälle haben wir TITANIC-Gutscheine entwickelt, die Sie entweder mit etwas Geschick abpausen oder ganz bequem ausdrucken können.

Newsticker

Aktuelle Startcartoons

Heftrubriken

Briefe an die Leser

 Das tut uns leid, Bushido-Gattin Anna-Maria Ferchichi!

Seit Sie mit Ihrem Angetrauten und den gemeinsamen Kindern in Dubai leben, nehmen Sie Deutschland anders wahr, heißt es im Spiegel. Es falle Ihnen »sehr schwer, in Deutschland wieder mit dieser Ruppigkeit und Unfreundlichkeit umzugehen. Es gibt auch ganz wahnsinnig schöne Begegnungen, aber leider auch jedes Mal patzige Mitarbeiter am Flughafen oder beim Bäcker.« Nanu, dass Sie als Frau eines Rappers, der schon wegen gewaltverherrlichender Texte auf dem Index gelandet ist und auch in Interviews nicht mit Schimpfwörtern geizt, beim Brötchenkauf so empfindlich reagieren, amüsiert uns schon ein wenig. Hat die Bäckereifachverkäuferin etwa Zimtschnecken und Kornkrustis in dieselbe Tüte gesteckt?

Wie auch immer: Nun begreifen wir endlich, dass die deutsche Ruppigkeit auch von Vorteil sein kann. Deretwegen kommt es für Sie nämlich »absolut nicht mehr in Frage«, aus Dubai zurückzukehren, erklären Sie. Und das sind doch mal gute Neuigkeiten!

Hoffentlich war das jetzt nicht zu ruppig, bangt Titanic

 Und nachdem, Campino,

Und nachdem, Campino,

Sie samt Bandkollegium vom nordrhein-westfälischen CDU-Landesvater den NRW-Staatspreis entgegengenommen hatten, fiel Ihnen als Mittelfeldrebell und Spitzentor zum Zusammenhang »Punks treffen auf Establishment« (Westdeutsche Zeitung) ein schöner Konter ein: »Eigentlich ist es wie beim Fußball. Auch ein dreckiger Sieg bringt drei Punkte. Wir fragen nicht, wie er zustande gekommen ist.«

Nein, Campino, das tun Sie nicht, denn erstens wissen es alle, und zweitens zählt, zum guten Schluss bei den Siegern zu sein. Und wenn der Ministerpräsident Wüst heißt, ist das doch auch Punk genug!

Ihr Establishment auf der Titanic

 Galaktisch, Popstar Olivia Rodrigo!

Darauf angesprochen, welche Frage Sie Männern bei einem ersten Date stellten, verrieten Sie, dass Sie gerne wissen wollten, ob Ihr potentieller Beziehungspartner vorhabe, ins Weltall zu fliegen. Wenn er darauf mit Ja antworte, gingen Sie nicht mit ihm aus. Ihre Begründung: »Wenn man ins Weltall will, ist man ein bisschen zu sehr von sich eingenommen.«

Einerseits verständlich, Rodrigo. Andererseits sagt die Tatsache, dass die Begegnung mit Typen, die sich ein SpaceX-Ticket leisten können, durchaus im Bereich des Möglichen liegt, natürlich auch etwas über Sie und die Kreise aus, in denen Sie so verkehren. Und auch als Rekorde brechende Sängerin wird man abends vermutlich nicht anders können, als ein bisschen zu sehr von sich eingenommen zu sein, oder? Also vielleicht könnten Sie solche Gemeinsamkeiten erst mal in aller Ruhe beim Candlelight-Dinner in der Humanzentrifuge erörtern?

Schlägt vor:

Ihre alte Datingexpertin Titanic

 Menno, Frankfurter Lokalpresse!

Dass keines Deiner Organe die Wartung des innerstädtischen Theatertunnels für die Überschrift »Tunneltheater am Theatertunnel« genutzt hat, enttäuscht uns schon ein wenig.

Hat stets den Tunnelblick für die Schlagzeile: Titanic

 O weh, Psychiater Josef Aldenhoff!

Von der Süddeutschen Zeitung zu den Wahlerfolgen rechter Parteien befragt, wehklagten Sie: »Das Tragischste ist ja, dass diejenigen, die jetzt nach rechts schwenken, betrogen werden.«

Aber warum geht es Ihnen dabei um den Zeitpunkt? Wieso glauben Sie, dass das Schicksal derjenigen, die erst jetzt ihr Wahlverhalten nach rechts verschieben, tragischer ist als das derjenigen, die das schon früher getan haben? Sind Letztere Ihnen etwa egal? Das wäre für die Rechten natürlich nicht tragisch, aber allemal traurig!

Würden das ganz gerne mal in der nächsten Sitzung mit Ihnen besprechen: Ihre tragische Linksschwenkerin Titanic

Vom Fachmann für Kenner

 Ein Volk beißt sich durch

Auf dem Weg zur braunen Tonne hatte ich einen so verstörenden wie trostreichen Gedanken: Wenn in Deutschland eine rätselhafte Seuche ausbräche, deren einziges Symptom ist, dass den Betroffenen sämtliche Zähne ausfallen, würde es bestimmt nicht lange dauern, bis die Regierung flächendeckend Zahntonnen aufstellt. »Bei uns ist die Zahntonne diesen Monat noch nicht mal halb voll«, »Kann ich dir noch eine Tüte für die Zahntonne mitgeben?«, »Ich bin heute durch ein Viertel gefahren, wo die Zähne sogar aus dem Glascontainer quollen!« – solche Sätze, stark genuschelt, wären bald Alltag. Jahre später würde man sich mit verkniffenem Lächeln erinnern an diese verrückte Zeit, wo allüberall Zahntonnen standen; in sozialen Netzwerken tauchten in enger werdenden Abständen Fotos von leeren, umgekippten Zahntonnen auf, Unterschrift: »Heute in einem Industriegebiet gesehen … Wisst ihr noch? #zahndemie2025«. Jetzt denken bestimmt viele von Ihnen: »Was hat der denn für eine kranke Fantasie? Kein Mensch sagt ›quollen‹!«

Torsten Gaitzsch

 Hauptstadt-Power

Über Berlin und die darin lebenden Menschen lässt sich ja viel meckern, doch die Vehemenz, mit der die gesamte Stadt zusammenarbeitet, um bei jedem einzelnen Mietwagen des Anbieters MILES den Firmennamenaufdruck durch Knibbelei zu MILFS umzugestalten, ist einfach nur wundervoll.

Lara Wagner

 Phrasen unter der Lupe

Wenn man tödliche Verletzungen davonträgt – wohin trägt man die dann eigentlich?

Dominik Bauer

 Die Küche der Zukunft

Erst war ich genervt, dass der neue Herd keine Drehknöpfe mehr hat, sondern eine moderne Touch-Oberfläche. Was früher ein Handgriff war, erfordert nun wiederholtes Herumpatschen und Abwarten, und ständig piepst irgendwas. Durch Zufall habe ich aber ein enorm praktisches Feature entdeckt, das – so vermute ich – von langer Hand am Reißbrett geplant und in endlosen Laborexperimenten perfektioniert wurde: Wenn man einen Topf Wasser aufsetzt und schon mal ein Ei reingibt, das man eh hartkochen will, sich anschließend aufs Sofa begibt und den Herd wieder vergisst, dann verdampft irgendwann das Wasser, die Küche verqualmt und der Rauchmelder schlägt Alarm. Könnte man denken! Stattdessen platzt das Ei, springt aus dem Topf und landet genau so auf der Bedienfläche, dass der Herd sich von selbst ausschaltet. Für so ein gewieftes Produktdesign nehme ich das nervige Gepiepse gern in Kauf!

Alexander Grupe

 Intern als fair befunden

Ich nehme zwar regelmäßig eine kleine Sache aus dem Supermarkt mit, ohne zu zahlen, im Gegenzug nutze ich dafür aber weder Treue- noch Paybackpunkte. Und die sind schließlich auch was wert, oder?

Karl Franz

Vermischtes

Erweitern

Das schreiben die anderen

  • 17.11.:

    TITANIC gratuliert! Hauck & Bauer gewinnen den 25. Deutschen Karikaturenpreis. NDR, MDR und die Sächsische Zeitung berichten, ebenso das Main-Echo, der Tagesspiegel und der Weser-Kurier.

  • 05.11.: Die Schwäbische Zeitung hält einen TITANIC-Beitrag über Ex-Trigema-Chef Wolfgang Grupp für eine Sauerei.
  • 28.10.:

    Das Schweizer Nachrichtenportal Watson preist den aktuellen Titel der Novemberausgabe im "Chat-Futter" an.

  • 03.10.: Der MDR kramt bei der Debatte, ob Ostdeutschland in den Medien schlechtgeredet wird, die Zonen-Gaby wieder hervor.
  • 26.09.:

    Noch-Grünenchefin Ricarda Lang retweetet "ihren" Onlinecartoon vom 25.09.

Titanic unterwegs
03.12.2024 Frankfurt am Main, Club Voltaire »TITANIC-Peak-Preview«
05.12.2024 Osnabrück, Botschaft Martin Sonneborn
05.12.2024 Berlin, Mehringhof-Theater Ella Carina Werner
06.12.2024 Aachen, Franz Martin Sonneborn