Newsticker

Warnhinweis

Achtung, Achtung! Aktuell geben sich Betrüger als "Leiter der Kriminalpolizei bei der Bild-Zeitung" aus, um arglose Boulevardleser hinters Licht zu führen. Bei folgenden Formulierungen ist allerhöchste Vorsicht geboten, da diese niemals von der echten Bild kämen:

  • "Guten Tag, mein Name ist [ausländischer Name]!"
  • "Wir recherchieren Straftaten von Menschen mit und ohne Migrationshintergrund."
  • "Wir als seriöse Journalisten ..."
  • "Nach gründlichen Recherchen ..."
  • "Wir sind sehr besorgt über den deutschen Antisemitismus."
  • "Uns liegt Ihr Wohlergehen am Herzen."
  • "Wir haben größten Respekt vor Ihnen."
  • "Sie als kritischer Leser ..."
  • "... an finanziellem Nutzen sind wir nicht interessiert."
  • "Die Grünen sind eine demokratische Partei."

To Sahra with love (and without politics)

Die Politikerin Sahra Wagenknecht (Bündnis Sahra Wagenknecht) bekam jahrelang "nette Mails" (Zitat: Sahra Wagenknecht) von Rechtsextremist Gernot Mörig, welcher als Einlader für das vielbesprochene Potsdamer Nazitreffen gilt. Sahra Wagenknecht zeigte sich nun von der politischen Gesinnung Mörigs überrascht, im elektronischen Austausch sei niemals rechtes Gedankengut erkennbar gewesen. Hier die wichtigsten Passagen aus seinen Mails:

18.04.2007
"Heil Hitler, liebste Sahra! Schreibst Du auch so gerne E-Mails?"

09.06.2009
"Wir holen Elsass-Lothringen heim ins Reich! LG nach Merzig!"

30.07.2011
"Nach Frankreich nur auf Ketten! Grüß mir bitte den Lafo!"

17.09.2013
"Das Essen mit Herrn Pispers war ganz nett, oder? Er fehlt mir jetzt schon. Obwohl er so eine linke Bazille ist. Deutschland den Deutschen!"

"Ich will die erste Despotin der Zeitgeschichte werden!"

Alice Weidel hat als Frontfrau ihrer Partei die Kanzlerkandidatur fest im Blick. Im großen TITANIC-Interview spricht sie in ungewohnt sanften Tönen über ihr geheimes Schattenkabinett, das schwierige Verhältnis zur Männerriege der AfD und verrät exklusiv, was sie Recep Erdoğan bei seinem nächsten Deutschlandbesuch zuflüstern möchte.  

Die wundersame Geschichte von Portemonnaie Banker

Kommt’s, Kinder, setzt’s euch her, gell? Im Kamin brennt ein Feuer, das uns wärmt. Ich hab’ vorhin ein paar Leitzordner mit einem Hunderter angesteckt. O mei! Wo soll man anfangen? Die meisten Geschichten fangen gut an und gehen schlimm aus. So auch diese. Habt’s ihr alle eure heiße Schokolade mit Baileys? Gut, dann geht’s los.

Es waren einmal ein Gemeindebediensteter und eine Erzieherin, nicht fern von hier, in Innsbruck, drüben in Österreich bei den Schluchtenscheißern. Und den beiden war von Berufs wegen naturgemäß oft recht fad. Nach der Arbeit haben sie drum immer bis in die tiefe Nacht hinein geschnackselt. Und wer sich der Schnackselei allzu sündig hingibt – merkt’s euch das! –, den straft der Herrgott mit einem Kind. So kam im Jahr 1977 genau einen Monat nach Führers Geburtstag ein Bub zur Welt. Weil es damals Mode war, nannten sie ihn René Benko. René ist ein französischer Bubenname und heißt übersetzt: der Spendable. Und Benko war halt der Nachname.

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Der komplette Artikel von Moritz Hürtgen aus der aktuellen Januarausgabe: hier!

Aktuelle Startcartoons

Heftrubriken

Briefe an die Leser

 Chris de Burgh (75)!

Gegenüber der Deutschen Presse-Agentur taten Sie kund: »Das Musikgeschäft hat sich grundlegend verändert. Ich glaube nicht, dass viele Menschen, die heute in der Branche anfangen, dort mehr als ein paar Jahre überleben werden.« Allen, die ins Musikgeschäft einsteigen, raten Sie dies: »Du kannst nur erfolgreich sein, wenn du das Scheitern verstehst. Man muss wissen, wie es ist, nach Hause zu gehen und sich völlig zerstört zu fühlen, weil alle Träume zerplatzt sind.«

Jaha, Herr de Burgh, aber man muss auch wissen, wie es ist, nach Hause zu gehen und völlig überrascht zu sein von einem Erfolg, den man nicht ansatzweise erklären kann. Ihrem beispielsweise.

Ergänzung von Ihrer Titanic

 Auf die Plätze, fertig, los, Frank-Walter Steinmeier!

Auf die Plätze, fertig, los, Frank-Walter Steinmeier!

Der ehemalige luxemburgische Außenminister Jean Asselborn bezeichnet Sie in einem Interview nicht nur als einen guten Freund. Sie beide sind auch Sportpartner. Asselborn: »Er fährt gut. Er klettert auch gut. Wir waren einmal zusammen in den Bergen in Österreich. Frank ist eine richtige Dampfwalze.«

Sie, Steinmeier, eine Dampfwalze? So kennen wir Sie ja gar nicht! Wo Sie sonst so langsam, schwerfällig und gleichförmig … wenn wir darüber nachdenken, passt der Dampfwalzen-Vergleich vielleicht doch nicht so schlecht.

Sportlich grüßt die Satire-Dampfwalze Titanic

 Mads Mikkelsen!

Im Bunte-Interview bezeichnen Sie sich selbst als Familienmenschen: »Ich kenne niemanden, der das nicht wäre.« Und auf die Frage, was Sie glücklich mache, antworteten Sie: »Meiner Enkeltochter zuzusehen, Messi Fußball spielen zu sehen, Roger Federer beim Tennis, mit meinem Hund zu rennen, diese Dinge.«

Und das ist doch wirklich ein versöhnliches Bild, wie Sie Ihrer Enkeltochter, Ihrem Hund, Messi und dem kleinen Federer beim Herumtollen im Garten zuschauen – das perfekte Familienidyll!

Wünscht besinnliche Feiertage: Titanic

 Freut uns ja immer, Sabine Bauer,

die Sie laut HNA »eine Urologin im Goldrausch« sind, wenn Menschen ihre sexuellen Fantasien zum selbstbestimmten Beruf machen können.

Also Glückwunsch und für die Zukunft Toi Toi, wünscht vor Freude ebenfalls mit Pipi in den Augen

Ihre Titanic

 Sie, Felizitas Wohlfarth,

verschachern als Expertin in einem Verschnitt aus redaktionellem Beitrag und Werbung für den Online-Händler Meravino sogenannten Weihnachtswein an die Leser des Rezeptblättchens Meine Familie & ich. Gefragt, woran man merkt, dass ein Wein zum Essen passt, schenken Sie ganz lässig nach: »Wir Profis sagen ›What grows together, goes together!‹«, nur um gleich Belege anzuführen: Syrah zu Steaks, Chardonnay zu Gemüse, Riesling zu Meeresfrüchten.

So weit, so primitivo. Doch was uns in dem Zusammenhang schon noch interessiert hätte, Frau Wohlfarth, ist Ihre Profimeinung zur Frage, auf welchem Meeresfrüchteacker auch der urdeutsche Riesling anständig gedeiht.

Bleibt vorerst lieber beim Bier: Titanic

Vom Fachmann für Kenner

 In die Jahre gekommen

Nachdem es 2022 mit dem Power Yoga als gutem Vorsatz nicht geklappt hat und ich letztes Jahr auch am Power Walking gescheitert bin, will ich es 2024 mal mit Power Napping versuchen. Ich hab da ein gutes Gefühl.

Loreen Bauer

 Der Übergang

zwischen Sieden und Kochen ist fließend.

Andy Rohde

 Bilden Sie mal einen Satz mit »Irdengut«

Im Töpferkurs mit deiner Frau
bemerkte ich es sehr genau:
Die töpfert mit 'ner irren Wut!
Drum sag doch mal: Geht's Irdengut?

Cornelius W. M. Oettle

 Rhetorische Etüde

Während Katzen Katzenkotze kotzen, kotzen Katzenkotzer Katzen.

Theobald Fuchs

 Der zerstreute Professor

Idee für einen Splatterfilm im akademischen Milieu.

Frank Jakubzik

Vermischtes

Erweitern

Das schreiben die anderen

Titanic unterwegs
25.01.2024 Hannover, Buchhandlung an der Marktkirche Gerhard Henschel
25.01.2024 Hamburg, Gun Club Ella Carina Werner
26.01.2024 Wolmirstedt, Soziokulturelles Zentrum Schranke Thomas Gsella
27.01.2024 Husum, Speicher Max Goldt