Vom Fachmann für Kenner | Januar 2021


Dauerbaustelle und Kakerlaken

Wenn das Leben eine Reise ist, möchte ich vom Veranstalter mein Geld zurück.

Dominik Mauer

Ungemütlich

Unser gemeinsamer Jubel darüber, dass meine Freundin innerhalb kurzer Zeit mehrere lukrative Werbefotoshootingangebote von Unternehmen wie XXXLutz, Roller und Ikea erhalten hatte, wich, als ich vor Freude unbedacht ausrief, sie habe einfach so ein richtiges Möbelgesicht.

Cornelius W.M. Oettle

Geschäftsidee

Hätte ich einen Hutladen, ich würde ihn »Ladenhüte« nennen.

Miriam Wurster

Exposé

In meinem neuen Roman, einem quasichristlichen Endzeitthriller mit Science-Fiction-Elementen, geht es um einen katholischen Kleriker, der sich trotz des verhältnismäßig niedrigen Rangs, den er innerhalb der kirchlichen Hierarchie einnimmt, durch außerordentliche Führungsqualitäten auszeichnet. Die benötigt er allerdings auch sehr dringend. Denn bei seinem dämonischen Gegenspieler – dem Tier! – handelt es sich um einen Paarhufer aus der Unterordnung der Schwielensohler, der die satanische Absicht verfolgt, sich für seine Höckerlosigkeit zu rächen, indem er die ganze Welt in Brand setzt. Dank des beherzten Eingreifens des wirklich sehr führungsstarken Helden gelingt dies dem bösartigen Neuweltkamel aber letztlich nicht. Arbeitstitel des Werks: »Der Alphakaplan durchkreuzt den Alpakaplan«.

Andreas Maier

Leinen los!

Die Bürgerinitiative vor Ort hat sich erfolgreich für eine innerstädtische Hundewiese eingesetzt. Außerhalb öffentlicher Parkanlagen und Kinderspielplätze in einem eingezäunten Areal mit Artgenossen herumtollen, sich beschnuppern, das Revier markieren und zähnefletschend Rangordnungen klären – das ist demnächst auch hier für alle Herrchen und Frauchen möglich.

Daniel Sibbe

Kaffee neu geträumt

Im Traum saß ich in einem vornehmen Café und bestellte ganz selbstverständlich einen »Café Béchamel«, woraufhin mich die Bedienung befremdet ansah. Dabei war ich nach dem Aufwachen noch überzeugt, dass diese gehaltvolle und elegant klingende Kaffeevariante das ideale Heißgetränk für den harten Winter wäre!

Leo Riegel

Einzelhandel, musiktheoretisch betrachtet

Gewissermaßen synästhetisch-interdisziplinärer Gedanke in Vorbereitung des Musikunterrichts: Bei Transponieren einer Stimme vom Bass- in den Violinschlüssel ist die genaue Kenntnis der Lage von C&A ungemein hilfreich.

Dirk Gerlach

Spartipp

Unlängst habe ich etwas gemacht, das man eigentlich erst im Rentenalter machen darf: eine Flusskreuzfahrt über den Rhein. Auf der Anna-Katharina – so hieß unser prachtvoller Kutter – gab es alles, man brauchte den Kahn gar nicht zu verlassen, Landausflüge sind eh etwas für Schwächlinge. Es gab sogar einen französischen Friseur, der mir einen herrlichen Haarschnitt verpasste, ich sah echt toll aus. Und das für nur 30, in Worten: DREISSIG Euro. Für das Gleiche hätte ich bei meinem normalen Friseur locker das Dreifache bezahlt. Und da habe ich mir überlegt: Wenn ich jetzt alle sechs Wochen eine Kreuzfahrt mache, spare ich ein irrsinniges Friseurgeld. Schlau muss man sein!

Corinna Stegemann

Ähnlichkeit verpflichtet

Kurz stutzte ich dann schon, als ein Freund mich mit Bezug auf meine abgetragene Kleidung und meine außer Kontrolle geratene Frisur darauf aufmerksam machte, dass ich locker als Hauptperson in einem dieser dänischen Milieu-Krimis durchgehen würde. Erst fühlte ich das leise Brennen einer Beleidigung in mir erglühen, da ich vermutete, der Freund hätte bei seiner Bemerkung den klugscheißenden Kommissar im Sinn gehabt. Doch dann ergänzte er gerade noch rechtzeitig, er meine natürlich den psychopathischen Serienkiller. Da war ich wieder im Reinen mit der Welt im Allgemeinen und jenem guten, in meinem Kellerverlies gefangenen Menschen im Speziellen.

Theobald Fuchs

Right Next d’Or

Ihr freundlicher Juwelier aus der Nachbarschaft.

Fabio Kühnemuth

Zahlenmystik

Der Geburtstag meiner Mutter plus drei, die alte Hausnummer minus fünf, mein Alter vor 22 Jahren, die letzten zwei Ziffern meiner Telefonnummer in umgekehrter Reihenfolge, die zweite und fünfte Stelle meiner Personalausweisnummer sowie die Quersumme meiner Postleitzahl plus 29 – hätte ich diese Zahlen getippt, wäre ich jetzt Lottomillionärin.

Katharina Greve

Kaffee

Gestern war ich wieder einmal auf Geschäftsreise, und die »Vorsicht heiß!«-Warnung auf meinem Coffee-to-go-Becher von Ditsch hat sich in meine Handfläche eingebrannt. Ich glaube, ich habe mich noch nie so sexy gefühlt.

Jona Drewes

Lebenslüge

30 Jahre war ich bitter enttäuscht, dass David Bowie 1989 in Ulm nur zehn Minuten gespielt hat, und habe mir aus Protest gegen dieses asoziale Verhalten nie wieder eines seiner Konzerte angeschaut. Jetzt wurde mir berichtet, dass ich damals anscheinend mal wieder so dicht war, dass ich nach zehn Minuten weggepennt und entfernt worden bin.

Sascha Dornhöfer

Sordidum Disputatio

Im Zeit-Magazin fand ich einmal die Nummer einer Erotik-Hotline. Diese Illustrierte lesen meines Wissens lediglich Bildungsbürgeridioten und Liebhaber von Werbeinseraten für Uhren ab 1000 Euro. Man muss nur einmal die Zeit-Kontaktanzeigen studieren: »Emeritierter Professor, Opernliebhaber, Freund von Chopin und Zuckmayer, sucht ...« usw. Gerne stelle ich mir vor, wer einen da am anderen Ende der Hotline erwartet: »Hallöchen, mein Orpheus! Ich bin's, Eurydike. Möchtest du wissen, wie ich aussehe? Meine Nase ist gemeißelt aus feinstem Marmor. Meine Beine sind so lang wie die der Goldenen Madonna aus dem Essener Domschatz.« »Weiter. Mehr!« schnurrt der angesexte Anrufer. »Und dann mein Hinterteil ... Sag, Adonis, kennst du den ›Akt von hinten‹ von Modigliani?« »Natürlich kenne ich den, ich bin emeritierter Professor für Kunstgeschichte!« »Und meine Brüste! So riesig, so überproportional wie die der Venusfigurine.« »Welche Venusfigurine? Es gibt mehrere!« keucht der sabbernde Trottel. »Die von Willendorf natürlich«, pariert »Eurydike« und haucht noch ca. 30 Minuten versaute Sachen auf Latein, um den Dirty Talk (»sordidum disputatio«) zu vervollkommnen und den einsamen Zeit-Abonnenten monetär abzumelken. Kommen tun die Anrufer dabei nie, aber Freude haben sie trotzdem.

Ella Carina Werner

Jubiläum

Unser Bonsai-Verein wird nächsten Monat stolze 50 Jahre alt. Keine Frage, dass wir das richtig klein feiern!

Jochen Schubert

Früh übt sich

Vor meinem Balkon spielt sich häufig die immergleiche Szene ab. Eine Mutter ist mit ihrem Schreikind auf der Straße, und das Kind will irgendwas oder will irgendwas nicht, wirft sich auf den Boden, schreit, brüllt. Die Mutter spricht leise auf das Kind ein, aber das haut mit der Faust auf den Asphalt und krakeelt die ganze Zeit wie am Spieß, als ginge es um sein Leben. Ich nenne es Nahtod-Acting.

Tina Manske

Zwischenfrage

Kann oder vielmehr will ich auf alle Zeiten in meinem Gedächtnis behalten, dass ich den Mietvertrag für meine Wohnung in erster Linie deshalb unterschrieben habe, weil ich ganz fürchterlich auf Toilette musste?

Teja Fischer

Die letzte Grenze

Worüber der Deutsche Alpenverein kaum ein Wort verliert, weil es ihm so peinlich ist: Die Kirchturmspitze, der letzte unbestiegene Gipfel der bayerischen Alpen, der so heißt, weil er halt so aussieht, ist neulich dann doch erobert worden, und zwar von einem japanischen Touristen, der sich dessen gar nicht bewusst war. Der alte Untermoser Sepp hat es aber schon immer gesagt. »Buam!« hat er gesagt. »Wenn ich nicht schon so klapprig wäre, dann hätt ich die Spitze schon längst genommen!« Aber die Jungen haben ihn nur ausgelacht. »Ja freilich, Sepp!« haben sie ihn aufgezogen. Aber alle waren sie zu feige, die Steilwände in Angriff zu nehmen. Bis dann eben der Japaner kam und zufällig entdeckt hat, dass im Inneren des Berges eine vom Wasser ausgewaschene Treppe bis auf den Gipfel führt. Der DAV sagt, dass das keine richtige Erstbesteigung sei und man einen Berg schon von außen bezwingen müsse, und auch der alte Untermoser Sepp sagt etwas Ähnliches, aber es hört schon niemand mehr zu.

Tibor Rácskai

Vorteile des Alterns

Wenn man anfängt, Hexenschüsse zu kriegen und sich daher auf dem Herrenklo des Büros vor dem Spiegel das Hemd hochzieht und stöhnend selber ein ABC-Pflaster anlegt, dann kann man sich wenigstens fühlen wie James Bond, der sich im Casino-Waschraum heimlich einen Streifschuss verarztet.

Robert von Cube

Freundlicher Hinweis

Bei allen Discountern gibt es momentan eine tolle Treuepunkte-Aktion. Um einen Einkaufskorb gratis zu bekommen, muss man lediglich eine beliebige Zahl Treuepunkte sammeln, dann wegschmeißen und den Korb einfach klauen.

Karl Franz

Kein schöner Land

Nach Chemnitz ziehen ist auch eher so bereutes Wohnen.

Tobias Speckin

Frage an die Ufologie

Wenn Raumschiffe tatsächlich bevorzugt Getreidefelder als Landeplätze nutzen und dabei Kornkreise erschaffen, wo landen dann Außerirdische, die an Glutenunverträglichkeit leiden?

Jürgen Miedl

Aktuelle Cartoons

Heftrubriken

Briefe an die Leser

 Wirtschaftsjournalist Philipp Krohn!

Es sei, dozieren Sie in einem FAZ-Kommentar, »von Vorteil, wenn der Wähler in einer Wahl ein breites Angebot hat. Stehen alle Parteien für dieselben Ideen, fehlt der Wettbewerb, sie zu schärfen.«

Das ist hübsch neoliberal überlegt. Allerdings trifft genau das Gegenteil zu: Erst wenn alle Parteien für dasselbe wären, müssten sie ihre Ideen »schärfen«, um sich voneinander abzuheben. So reicht ein Blick aufs nächstbeste Plakat, um sie alle für unwählbar zu halten.

Eh konkurrenzlos: Titanic

 Ganz ruhig, Heckler & Koch,

denn unser erster Gedanke, als wir im Redaktionsnetzwerk Deutschland die Schlagzeile »Patentstreit um neues Sturmgewehr: Heckler & Koch zieht vor Gericht« lasen, war: Hoffentlich nicht besagtes Sturmgewehr! Vor allem, weil es im Text weiter hieß: »Die US-Firma Magpul und Heckler & Koch treffen sich … im Düsseldorfer Landgericht.«

Findet so was zum Schießen: das mit krachenden Pointen geladene Magazin Titanic

 Und dass Sie, Ernst Paul Dörfler,

meinen, ein Buch auf den Markt bringen zu müssen, das da betitelt ist »Aufs Land«, finden Sie das nicht, unter uns gesagt, ein wenig: platt?

Fragen die Städter von Titanic

 Scheidender Innenminister Seehofer!

Angesichts der trotz Pandemie gut besuchten Stadien während der Fußball-EM haben Sie die Uefa kritisiert und schlussfolgerten: »Ich habe da ein bisschen den Verdacht, dass es um Kommerz geht.« Am selben Tag lasen wir in einem Tweet Ihres Innenministeriums: »BM Seehofer hat vereinsrechtliche Ermittlungsmaßnahmen gegen die Rockergruppierung ›Bandidos MC Federation West Central‹ angeordnet. Es besteht der dringende Verdacht, dass Zweck und Tätigkeit des Vereins den Strafgesetzen zuwiderlaufen.«

Sind Sie angesichts dieser mutigen Verdächtigungen sicher, dass ein Mann mit Ihrem Scharfsinn sich aus der Politik zurückziehen sollte, Sherlock Horst?

Fragen die Verdachtsfälle von Titanic

 Universitätsstadt Göttingen,

Universitätsstadt Göttingen,

natürlich: Deine wissenschaftlichen Errungenschaften sind unbestritten, die Liste Deiner Nobelpreisträger ist lang. Planck und Gauß liegen auf Deinen Friedhöfen. Wir kennen die Geschichten. Aber mal ehrlich: So viel Aufmerksamkeit wie letztens, als der an einer Riesenschildkröte erstickte Wels im Kiessee entdeckt wurde, hast Du seit einer halben Ewigkeit nicht bekommen. Deshalb solltest Du die Umbenennung in »Welsstadt Göttingen« zumindest in Erwägung ziehen. Alles andere wäre doch ziemlich undankbar.

Meinen die Welsbürger von Titanic

Vom Fachmann für Kenner

 G’schichtsstund’n

Ja mei, hört’s halt zu, ihr Hundskrüppel! D’ Junge Union wurd’ bereits 1947 gegründet, auch hier bei uns in Bayern. Die Sach’n ist aber die – des wissen heutzutag’ nur die wenigsten! –, dass die »JU« im Freistaat zwischenzeitlich einmal anders hieß, und zwar von Anfang der 60er bis in die frühen 70er Jahre. Als Franz Josef Strauß selig nämlich 1961 endlich zum Vorsitzenden der Christsozialen g’wählt war, nannten sich die jungen CSUler fortan nur noch »Franz Josef Boys«. Erst ein Jahrzehnt später wurde diese Umbenennung wieder z’rückg’nommen, nämlich aus diesen beiden Gründen: Erstens wollt’ man nicht in Verbindung g’setzt werden mit dem damals aufstrebenden Düsseldorfer Kunstverbrecher Joseph Beuys. Und zwoatens sahen sich d’ »Franz Josef Boys« durch die umstrittene Einführung des bayerischen Frauenwahlrechts im Jahr 1968 gezwungen, auch Weiber, also quasi »Girls« mitmachen zu lassen. So endete auch dieses rühmliche Kapitel bayerischer Geschichte, gell?

Moritz Hürtgen

 Geladen

Während eines nächtlichen Sommergewitters gerieten meine Freundin und ich unlängst in der Fensterfrage aneinander. Sie habe Angst vor Kugelblitzen, sagte sie, hätte es daher gerne geschlossen, ich hingegen, entgegnete ich, hätte zwar generell Verständnis für irrationale Ängste, aber doch nicht bei Treibhaustemperaturen im Zimmer. Nach einigem Hin und Her war sie dann schließlich doch von der Unsinnigkeit ihrer Angst überzeugt. Bei all der negativen Energie, die ich ausstrahlte, sagte sie, sei es schon sehr unwahrscheinlich, dass sich ein Blitz ausgerechnet in meiner Nähe entladen würde. Geht doch.

Fabian Lichter

 Logisch

Wie nennt man es, wenn die am häufigsten gestellten Fragen zu einem Sachverhalt an zentraler Stelle beantwortet sind? – Das Themengebiet wurde weitgehend FAQiert.

Tina Manske

 Hat der

eigene Zynismus schon eine pathologische Stufe erreicht, wenn man im Tagesschau-Corona-Liveblog erst die Meldung liest: »UN: Zahl der Hungernden ist in der Pandemie gestiegen«, dann direkt darunter: »Gastgewerbe leidet nach Lockdown unter Personalmangel« und als Reaktion auf beides denkt: »Kein Wunder«?

Andreas Braune

 Wir Kinder vom Bahnhof ZOB

Im Rahmen der Bundesinitiative für gleichwertige Lebensverhältnisse soll auch in Filmförderung in strukturschwachen Regionen investiert werden. Erstes Projekt: ein weiteres Remake des Klassikers »Wir Kinder vom Bahnhof Zoo«, das diesmal jedoch die Jugend-Drogenszene in ländlichen Gebieten thematisieren soll. Titel siehe oben.

Julia Mateus

Vermischtes

Oliver Maria Schmitt: "Mein Wahlkampf"
Ein Mann (Schmitt), eine Partei (Die PARTEI), eine Wahl (Oberbürgermeister Frankfurt): ein einzigartiger Erfolg (1,8%). Man könnte meinen, damit wäre alles gesagt. Aber weit gefehlt! Denn jeder Erfolg hat eine Geschichte. Eine Erfolgsgeschichte! Und Oliver Maria Schmitt erzählt seine wie kein zweiter: Alles über Spitzenpolitik, Demokratie, Propaganda, Nutten, Koks, schmutzige Machenschaften und die kommende Weltherrschaft Schmitts erfahren Sie nur in diesem Buch. Witziger als die Mao-Bibel, schmissiger als »Mein Kampf«: Jetzt lesen, damit man nach der Machtergreifung keine Ausreden braucht!Heiko Werning: "Vom Wedding verweht – Menschliches, Allzumenschliches"
Es ist dies Buch etwas ganz besonderes: Heiko Werning, renommierter  Forscher aus Berlin, lag jahrelang in seinem Kiez, dem Wedding, auf der  Lauer. Kein Ereignis entging ihm, der Wedding konnte ihm nichts,  aber auch gar nichts verheimlichen. Abgründe, tiefe Täler und  menschliche Katastrophen – erfreuen Sie sich an heiteren G’schichterl,  die Werning noch so einen Urenkeln erzählen wird.Torsten Gaitzsch/Sebastian Klug: "Akte D: Die Wahrheit über Deutschland"
Die Redaktion versichert: Torsten Gaitzsch und Sebastian Klug, die  Autoren dieses Buches, wissen Dinge – schreckliche Dinge! – von denen  Sie, die Leser, nicht einmal zu träumen wagen. Denn es wären Alpträume!  Wählen Sie diese Prämie und erhalten Sie Einblicke in die tiefsten  Abgründe Deutschlands, die Sie wahnsinnig lachend und mit Schaum vor dem  Mund zurücklassen werden. Bisher hat es kein Leser bis zur letzten  Seite geschafft…Die PARTEI-Wahlwerbungs-DVD mit allen vier Wahlwerbespots aus dem Bundestagswahlkampf 2005: Höhepunkte der Politpropaganda, die von Otto Schily mit dem Prädikat "ein Skandal" ausgezeichnet wurden. Besser aufgelöst als auf Youtube und noch dazu mit einer praktischen, farbechten Hülle drumrum - das ist doch was, was?Sonneborn/Gsella/Schmitt:  "Titanic BoyGroup Greatest Hits"
20 Jahre Krawall für Deutschland
Sie bringen zusammen gut 150 Jahre auf die Waage und seit zwanzig Jahren die Bühnen der Republik zum Beben: Thomas Gsella, Oliver Maria Schmitt und Martin Sonneborn sind die TITANIC BoyGroup. In diesem Jubiläumswälzer können Sie die Höhepunkte aus dem Schaffen der umtriebigen Ex-Chefredakteure noch einmal nachlesen. Die schonungslosesten Aktionsberichte, die mitgeschnittensten Terrortelefonate, die nachdenklichsten Gedichte und die intimsten Einblicke in den SMS-Speicher der drei Satire-Zombies – das und mehr auf 333 Seiten (z.T. in Großschrift)! 
Zweijahres-Abo: 117,80 EURStefan Gärtner, Jürgen Roth: "Benehmt euch!"
Stéphane Hessel ist tot – lang leben Stefan Gärtner und Jürgen Roth!
Die TITANIC-Denker und Aufklärungsjournalisten präsentieren mit "Benehmt euch!" die längst überfällige Abrechnung mit Rüpeltum und Volksverrohung: ein Pamphlet gegen bzw. für Internetvermüller, Handyterroristen, Vorfahrtabonnenten und Ganzkörperellbogen.Hauck & Bauer: "Ich kann einfach nicht Wein sagen"
Die beste Zeit, einen Band des Zeichnerduos Hauck & Bauer zu kaufen – sie ist seit sicher zehn Jahren vorbei. Heute sind die Werke von Elias Hauck und Dominik Bauer kein Geheimtip mehr. Die zerstrittenen Künstler kommunizieren inzwischen ausschließlich per Fax, leben in luxussanierten Altbauwohnungen mit kugelsicheren Whirl- und Autorenpools, in denen hungernde Leiharbeiter Comics anfertigen müssen. Leider ist auch der neueste Band der beiden Ausbeuter sehr gut, bestellen Sie hier!Heinz Strunk: "Das Strunk-Prinzip" (Hörbuch, 2CDs)
Sie sind ein totaler Versager und können sich Hörbücher nur als Abo-Prämie leisten? Dann nehmen Sie wenigstens dieses hier: "Das Strunk-Prinzip", die beliebte Kolumne aus TITANIC als Hörbuch! Power- und 110-Prozent-Autor Heinz Strunk zwiebelt Ihnen blitzgescheite Weisheiten um die Ohren bis Sie gar nicht mehr anders können als in Erfolg, Geld und Sex zu ersaufen. Das Strunk-Prinzip setzt Ihrem Elend endlich ein Ende. Mutter wird sich freuen!Gerhard Henschel: "Harry Piel sitzt am Nil"
Fuck, dieses Buch sollte man gelesen haben, wenn man  kein übelst versiffter Wichser sein will. Schmähungen und böse Wörter  machen das Leben echt oberarschmäßig zum Kotzen. Vielleicht kapieren Sie  Versager das endlich, wenn Sie Henschels neuesten Streich gelesen  haben. Können Sie überhaupt lesen? Wahrscheinlich nicht. Trollen Sie  sich, Sie Wicht! Aber trotzdem abonnieren und diese Top-Prämie wählen.Kamagurka & Herr Seele: "Cowboy Henk"
Er ist Belgier, Kamagurka. Belgier! Wissen Sie, was der Mann alles durchgemacht hat in letzter Zeit? Eben, er ist Belgier. Und hat trotzdem in einem Finger mehr Witz als Sie im ganzen Leib! Und Heldenmut! Glauben Sie nicht? Dann lassen Sie sich von Cowboy Henk überzeugen, dem einzigen Helden, der wirklich jeden Tag eine gute Tat begeht.
Zweijahres-Abo: 117,80 EURFriedemann Weise: "Die Welt aus der Sicht von schräg hinten"
Laut seiner Homepage ist er der "King of Understatement" und der "lustigste Mensch im deutschsprachigen Internet". Er ist aber auch Gitarrenmann, Viralblogger (15000 Follower!), Gagautor und Promiexperte mit Diplom. Die Rede ist von Friedemann Weise, dem Mann mit dem Namen! Der Mann, der den "Satiropop" erfand. Und jetzt auch noch ein Buch vorlegt. Ob das gutgeht? Ordern Sie diese Prämie und teilen Sie Ihr vernichtendes Urteil bitte zeitnah der TITANIC-Redaktion mit.Wenzel Storch: "Die Filme" (gebundene Ausgabe)
Renommierte Filmkritiker beschreiben ihn als "Terry Gilliam auf Speed", als "Buñuel ohne Stützräder": Der Extremfilmer Wenzel Storch macht extrem irre Streifen mit extrem kleinen Budget, die er in extrem kurzer Zeit abdreht – sein letzter Film wurde in nur zwölf Jahren sendefähig. Storchs abendfüllende Blockbuster "Der Glanz dieser Tage", "Sommer der Liebe" und "Die Reise ins Glück" können beim unvorbereiteten Publikum Persönlichkeitstörungen, Kopfschmerz und spontane Erleuchtung hervorrufen. In diesem liebevoll gestalteten Prachtband wird das cineastische Gesamtwerk von "Deutschlands bestem Regisseur" (TITANIC) in unzähligen Interviews, Fotos und Textschnipseln aufbereitet.
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Das schreiben die anderen

  • 22.07.:

    In der Taz nimmt Stefan Gärtner Abschied von Mitte.

  • 16.07.:

    Moritz Hürtgen schreibt in der Taz über Entpolitisierung durch Hypnose.

  • 02.07.:

    Die Volksstimme fasst zusammen, was ein TITANIC-Titel in Michael Wendlers Kopf auslöste.

  • 30.06.:

    Im Spiegel-Interview (hinter der Bezahlschranke) lobt Otto Waalkes die TITANIC.

  • 29.06.:

    Zum 15. Todestag Robert Gernhardts widmet NDR Kultur dem TITANIC-Mitbegründer ein Audio-Feature.

Titanic unterwegs
30.07.2021 Potsdam, Freiland Thomas Gsella
30.07.2021 Heilbronn, Literaturhaus Oliver Maria Schmitt
31.07.2021 Falkensee-Finkenkrug, Privatgarten Thomas Gsella und Pit Knorr
01.08.2021 Frankfurt, Jahrhunderthalle Sommerwiese Das große TITANIC-Sommerfest