Vom Fachmann für Kenner | Februar 2021


Letztes Anliegen

Wenn dann sogar unsere Zeit im Krematoriumsofen abgelaufen ist und es »klick« macht, ob man dann wohl, bevor man das Türchen aufmacht, auch diese berühmte Anstandsminute abwartet wie zu Hause bei der Mikrowelle?

Hans Kantereit

Lesebeitrag

Als ich neu in Frankfurt war, wunderte ich mich über die Schilder mit Aufschriften wie »Speiserestaurant« oder »Einkaufskiosk«. Was ich zunächst für eine harmlose regionale Eigenheit hielt, entpuppte sich nach einiger Vergehzeit in dieser Wohnstadt als qualvoller Ausführzwang.

Leo Riegel

Kochkurs

Beim Koriander unterscheidet man zwischen Nord- und Südkoriander.

Dorthe Landschulz

Des Deutschen Baum

Führende Linguisten haben es nun endlich zweifelsfrei bewiesen: Im Jahre 1569 vergab der Schweizer Schluchtenspringer Urs Bäumli zum ersten Mal Namen für die bis dahin ungetauften Baumarten in den deutschen Wäldern: Ei-CHe, Bu-CHe, Lär-CHe, Fi-CHte, Bir-CHe, CHiefer. Nur die Tanne, die wurde erst später entdeCKCHt.

Theobald Fuchs

Krisengewinnler

Seitdem auch diese »Kauf dich glücklich«-Läden mit Mode von kleinen Designern und dem skandinavischen Geschirr geschlossen haben, müssen deren Kunden, wenn sie Musik von Patrice hören wollen, diese wieder selbst erwerben.

Julia Mateus

Risiken und Nebenwirkungen

Aufgrund meiner persönlichen, bisweilen traumatischen Erfahrungen verstehe ich alle, die Angst vorm Impfen haben. Meine Mutter hat mich von klein auf gegen wirklich jeden Scheiß impfen lassen, gefühlt steckte mir im Alter von 3 bis 14 Jahren durchgehend eine Nadel im Po. Zu den unzähligen möglichen Begleiterscheinungen und Langzeitfolgen der vielen Vakzine zählten übersteigerte Potenz, sehr gutes Aussehen, enorme sportliche Leistungsfähigkeit und außergewöhnlich hohe Intelligenz. Doch seien Sie unbesorgt: Nebenwirkungen treten nur sehr selten auf, bei mir ist bis heute nichts davon zu spüren.

Cornelius W.M. Oettle

Schon gewusst?

Diese Kölsch-Band hat jetzt auch einen Shitstorm an der Backe, wegen Bläckföössing.

Elias Hauck

Warnung für Fans

Vorsicht! Auf N24 wird regelmäßig und ohne entsprechenden Hinweis die Handlung von »The Crown« gespoilert.

Martin Weidauer

Neulich meine Mutter

Da es jetzt im Winter schon kalt sei, achte sie immer darauf, zumindest ein Zimmer im Haus zu heizen, für die Wellensittiche. Das Gleiche mache sie für sich selbst auch, fügte sie hinzu.

Johannes Kopf

Im Wortspiel-Fegefeuer

Mein Opa Werner war in seiner 2000-Seelen-Gemeinde zeitlebens für zwei Dinge bekannt: zum einen seinen krachenden Humor, mit dem er aus einem schier unerschöpflichen Repertoire an Herrenwitzen, schlüpfrigen Anekdoten und anderen Albernheiten nicht nur auf jeder Familienfeier für Stimmung sorgte, sondern zudem an Karneval, Kirchweih und bei allen Feuerwehr- und Schützenveranstaltungen den kompletten Festsaal vor Lachen wackeln ließ. Zum anderen war er langjähriger erster Vorsitzender und bis zu seinem Tod das letzte noch verbliebene Gründungsmitglied des örtlichen Kegelclubs. Als er in diesem Sommer 91jährig starb, war schnell beschlossene Sache, ihm mit einer Grabinschrift ein Denkmal in der Dorfgemeinschaft zu setzen. Dass zur feierlichen Enthüllung am Tag seiner Beerdigung die Trauergäste wie in einem von Opas Witzen bei 40 Grad im Schatten gleich reihenweise umkullerten, war bestimmt ganz in seinem Sinne. Denn wie bezeugt schon der in die Ehrentafel eingemeißelte Grabspruch seiner letzten Ruhestätte: »Er lebte für die Konischen Künste.«

Daniel Sibbe

Abgestürzt

Da der Mond zur Zeit als Statist in romantischen Komödien wenig gefragt ist, verdient er sich ein Zubrot als Hochseilartist. »Ich bin es ja gewohnt, in der Höhe zu arbeiten, das ist nicht das Problem. Aber immer wieder klauen mir ein paar Halbstarke die Münzen aus dem Hut, und bis ich unten bin, sind die schon über alle Berge.«

Tibor Rácskai

Zwingender Zusammenhang

Gespräch zweier Fahrgäste in der Bahn:

»Die Leute sind so scheiße. Es gibt schon wieder kein Klopapier.«
»Weil die Leute scheiße sind.«
»Wahrscheinlich.«

Larissa Letz

Nie wieder

Seit ich statt eines versprochenen Nudelauflaufs einen Rosenkohlauflauf zu einem gemeinsamen Essen mit meinen Freunden mitgebracht habe, bin ich für sie eine Persona non Gratin.

Karl Franz

Genialer Trick

Um intellektueller zu wirken, als er tatsächlich war, streute Gottfried Benn in seine Werke gelegentlich Fremdwörter ein, die es gar nicht gibt. Benns Gegner haben das natürlich längst durchschaut und verspotten den 1956 verstorbenen Dichter bis heute für diese Praxis. Seine Anhänger verteidigen sie jedoch, und zwar als krappelesk, rozistent und teilweise sogar egophantisch.

Andreas Maier

Ein sozialdemokratischer Witz

Ein Rabbi, ein Priester und ein Imam fahren Fahrstuhl. Da steigt Olaf Scholz zu und bittet sie, SPD zu wählen. Nach kurzem Nachdenken erwidern die drei: »Die SPD regiert nur in der Koalition, Gott aber regiert allein!« Enttäuscht steigt Scholz aus und geht zu Gott, um dessen Geheimnis zu erfahren. »Gott, wie schaffst du es, immer allein zu regieren?« Gott lacht und sagt: »Indem ich meine Untergebenen den ganzen Tag Fahrstuhl fahren lasse!« Am nächsten Tag erklärt Scholz der Parteispitze aufgeregt, sie müssten alle zurücktreten, um Fahrstuhltechniker zu werden. Auf die Frage warum, gibt er zur Antwort: »Nur drei Jahre Ausbildung, dann legen wir alle Fahrstühle im Land lahm, und Gott muss uns einfach zu Juniorpartnern machen!«

Nis Jasper Nicolaisen

Fragwürdige Erkenntnis

Kann ich mich wirklich nur noch in Bewegung bringen, indem ich zwei verhasste Tätigkeiten gegeneinander ausprokrastiniere?

Teja Fischer

Indische Weisheit

Leute machen Kleider.

Dominik Mauer

Winterblues

Die dunkle Jahreszeit nagt so sehr an meinem Selbstbewusstsein, ich fühle mich mittlerweile wie der Ratiopharm-Drilling, der es im Casting nicht geschafft hat.

Felix Scharlau

Kulinarische Frage

Vielleicht liegt es an den Süßigkeiten, die gerade überall in der Wohnung herumliegen. Vielleicht auch an diesem Buch über kaiserliche Kolonien wie Deutsch-Südwestafrika, das ich jeden Abend lese. Jedenfalls erwachte ich heute mit noch schlechterem Gewissen als sonst und Heißhunger auf ein »Herero Rocher«.

Arno Frank

Mitnahmeeffekt

Wenn man es sich aus Gründen der Effizienz zur eisernen Regel gemacht hat, grundsätzlich beim Verlassen der Wohnung immer etwas zu Erledigendes, sei es nun Altpapier, Pfandglas oder einen einzuwerfenden Brief, mitzunehmen, dann aber eine Viertelstunde lang auf der Suche nach einer solcherart zu bewältigenden Aufgabe eine gute Viertelstunde lang ergebnislos durch die Wohnung streunt, eine Zeit also, in der man, ex tunc betrachtet, die Wohnung locker hätte saugen und durchwischen können, wird einem schlagartig bewusst, dass es manchmal besser ist, einfach mal ohne Hintergedanken allein nach draußen an die frische Luft zu gehen, um über den Sinn und Zweck des Aufstellens derart starrer Verhaltensregeln in Ruhe nachzudenken. Und, wer weiß: Vielleicht kommt man dann ja mit einer sinnvollen neuen Erkenntnis zurück.

Burkhard Niehues

Überlandfahrt durch Ostvorpommern

Tot überm Gartenzaun zu hängen gilt in dieser Gegend sicher als Verbesserung der Lebensverhältnisse.

Thorsten Mausehund

Häufige Berufskrankheit bei Social Media-Redakteur*innen

Post-Post-Depression

Fabio Kühnemuth

Einfach goldig

Wenn wir ausschließlich ihre intellektuellen Fähigkeiten betrachten, ähneln kleine Kinder und Senioren einander stark. Denn was die einen noch nicht können, können die anderen nicht mehr. Der große Unterschied zwischen beiden Gruppen liegt also anderswo und besteht natürlich darin, dass wir unsere Lieblinge gar nicht genug knuddeln und drücken und herzen können. Es gibt allerdings auch Menschen, die das mit Kindern machen.

Jochen Schubert

Leitspruch des Kapitalismus

Und wenn ich wüsste, dass morgen die Welt unterginge, würde ich heute noch ein Bäumchen fällen.

Jürgen Miedl

Filmidee

Ich habe gestern Mittag eine meiner Filmideen Netflix gepitched. Ein erwachsener Mann in Karnevalsklamotten kämpft dabei auf einer einsamen Insel gegen 100 britische Kinder. Tribute von Peter Panem.

Jona Drewes

Aktuelle Cartoons

Heftrubriken

Briefe an die Leser

 Bitte lächeln, Paparazzi!

»Schwere Zeiten für Promi-Fotografen«, heißt es ebenda in der SZ, weil ja auch Prominente zu Hause bleiben beziehungsweise Maske tragen müssen und dann von Euch nicht erkannt werden. Hoffentlich beschwert Ihr Euch deshalb bald bei der Regierung, denn zu gerne läsen wir die Schlagzeile: »Paparazzi protestieren: Maßnahmen greifen zu sehr ins Privatleben ein!«

Sagt mal »Cheese«: Titanic

 Hendrik Munsberg (»SZ«)!

»Zur politischen Klugheit gehört aber auch diese Einsicht: Die ökonomischen Folgen der Pandemie und die enormen Staatsschulden werden sich nicht beseitigen lassen, indem der Staat nur darauf setzt, von Reich zu Arm umzuverteilen. Unverzichtbar ist in den nächsten Jahren ein möglichst hohes Wirtschaftswachstum. Das aber erfordert es, besonders die produktiven Kräfte im Land zu stärken«, statt bloß die unproduktiven Armen, den Ausschuss, ja Abschaum – es muss einmal gesagt werden. Und wird es darum immer wieder, zumal von politisch allerklügsten Köpfen, die für ihren armseligen Antibolschewismus auch wirklich schon genug Geld bekommen.

Eine Einsicht Ihrer produktiven Kräfte von Titanic

 German Genetic Schweinezuchtverband Baden-Württemberg e.V.!

Dass Du auf den »Wunsch vieler Betriebe nach ruhigen und umgänglichen Tieren mit der Möglichkeit zur Langschwanzaufzucht« reagiert hast und seit März 2020 »in den Stationen der Besamungsunion Schwein (BuS) den GENTLEMAN-Eber« anbietest, finden wir saugut. Denn wenn es eins gibt, was noch wichtiger ist als »Ruhe im Stall«, dann ja wohl die »Unversehrtheit von Schwänzen«!

Zumindest den kleinen Ferkeln von Titanic

 Du, Deutsch-Rapper Aykut Anhan aka »Haftbefehl«,

Du, Deutsch-Rapper Aykut Anhan aka »Haftbefehl«,

hast Dich von einigen Deiner früheren Tracks losgesagt. Im Spiegel-Interview gibst Du Dich als geläuterter Anhänger eines verschwörungstheoretischen, antisemitisch konnotierten Weltbildes aus: »Ich habe über Chemtrails gerappt. Ich habe auch über die Rothschilds gerappt. In Anführungsstrichen, weil ich damals nicht überzeugt von diesen Dingen war. Ich war jung und wirklich noch auf der Straße unterwegs. Auf der Suche nach irgendwas. Eine verlorene Seele. Mittlerweile sehe ich das ganz anders.« Nämlich so: »Ich war ja selber mal Verschwörungstheoretiker, in Anführungsstrichen, aber, ganz ehrlich: Corona, das gibt’s.«

Das gibt’s doch gar nicht! Gratulation zu dieser Erkenntnis! Aber ganz ehrlich? Als Du damals auf Deinem 2015er-Album »Unzensiert« kreisende »Chemtrails« und die »Rothschild-Theorie« besprechsangst, warst Du mit 30 Jahren schon nicht mehr ganz so jung und bereits öfter in den Mainstream-Charts als auf der Straße unterwegs. Von Deinem Imagewandel von der verlorenen Seele auf der Suche nach irgendetwas zum schwarzen Schlafschaf sind wir heute dennoch überzeugt. In Anführungsstrichen. »Weiter so!«

»Deine« Titanic

 Annegret Kramp-Karrenbauer!

Das RND konfrontierte Sie mit folgender Frage: »Höhere Rüstungsausgaben sind nicht gerade populär in Deutschland. Sind Sie bereit, die Forderungen zu erfüllen?« Darauf Sie u.a.: »Wenn wir sicher und in Wohlstand leben wollen, müssen wir in unsere Sicherheit investieren.«

Die Frage, die sich nun aber ganz Deutschland stellt, lautet: Wer schützt uns bei der nächsten Wahl vor Ihnen? Die SPD? Die Grünen? Die FDP?

Dieses Land ist dem Untergang geweiht, weiß Titanic

Vom Fachmann für Kenner

 Psychologischer Lifehack

Wirklich erstaunlich oft finde ich auf der Straße Eincentstücke, die ja bekanntlich Glück bringen. Da ich davon aber schon so viel habe, lasse ich sie meist liegen für Passanten, denen das Leben weniger freundlich gesonnen ist. Bei der Vorstellung, wie das gramgebeugte Mütterchen oder der trübsinnige Nerd hinter mir den kleinen Kupferling aufhebt und sich freut, wird mir jedes Mal ganz warm ums Herz! Das Beste daran ist jedoch, dass ich damit meine gute Tat des Tages getan habe und den Rest der Zeit ganz entspannt einfach das sein kann, was ich bin: ein egozentrisches Arschloch.

Katharina Greve

 Kopfgeld

Als die Friseure nach monatelangem Lockdown endlich wieder öffnen durften, habe ich noch circa drei Wochen zugewartet, bis ich mich dann aufraffen konnte hinzugehen. Einmal, um den ersten Ansturm zu umgehen, andererseits aber auch, weil ich zu meiner anfänglichen Freude entdeckt hatte, dass meine Treuekarte bereits randvoll war. Ich dachte, wenn ich da direkt nach der langen Durststrecke des Kappers direkt nach der Öffnung freudestrahlend meinen Gratisschnitt geltend mache, reißen die mir direkt den Kopf ab! Obwohl: Dann hätte ich mir über so etwas in Zukunft ja auch keinen Kopf mehr machen müssen, und Geld gespart hätte es dann obendrein!

Burkhard Niehues

 Ausgeplaudert

»Ich schlurfe gerade in die Eckkneipe, grüße die Bardame und schnipse nach dem ersten Schnaps …« Zahllose Geschichten, ob aus den Fächern Poetry Slam, Lesebühne oder Hochliteratur, fangen genau so an. Doch Obacht: Glauben Sie das nicht! Es sind Scharlatane und Scharlataninnen, die ihre arglosen LeserInnen trickreich hinters Licht führen. Die AutorInnen hocken, während sie ihre Texte schreiben, ja alle gerade am heimischen Schreibtisch, im Schein ihrer Louis-Poulsen-Designerlampe, und checken zwischendurch ihre Hello-Fresh-Aktien. Nur das mit dem Saufen stimmt.

Ella Carina Werner

 Kohlerischer Anfall

Manchmal bin ich so wütend, dass ich am liebsten irgendwas kaputtmachen will, aber mit Gegenständen zu werfen ist mir zu anstrengend. Deswegen kaufe ich einfach Gemüse und koche es so lange, bis die Vitamine zerstört sind.

Loreen Bauer

 Dienstleistermentalität

So, wie man zu viel Salz nicht mit der gleichen Menge Zucker neutralisieren kann, kann man Respektlos-behandelt-Werden nicht dadurch neutralisieren, dass man Geld dafür bekommt. Dann ist das Leben zu salzig und zu süß zur gleichen Zeit.

Teja Fischer

Vermischtes

Wenzel Storch: "Die Filme" (gebundene Ausgabe)
Renommierte Filmkritiker beschreiben ihn als "Terry Gilliam auf Speed", als "Buñuel ohne Stützräder": Der Extremfilmer Wenzel Storch macht extrem irre Streifen mit extrem kleinen Budget, die er in extrem kurzer Zeit abdreht – sein letzter Film wurde in nur zwölf Jahren sendefähig. Storchs abendfüllende Blockbuster "Der Glanz dieser Tage", "Sommer der Liebe" und "Die Reise ins Glück" können beim unvorbereiteten Publikum Persönlichkeitstörungen, Kopfschmerz und spontane Erleuchtung hervorrufen. In diesem liebevoll gestalteten Prachtband wird das cineastische Gesamtwerk von "Deutschlands bestem Regisseur" (TITANIC) in unzähligen Interviews, Fotos und Textschnipseln aufbereitet.
Zweijahres-Abo: 117,80 EURHauck & Bauer: "Ich kann einfach nicht Wein sagen"
Die beste Zeit, einen Band des Zeichnerduos Hauck & Bauer zu kaufen – sie ist seit sicher zehn Jahren vorbei. Heute sind die Werke von Elias Hauck und Dominik Bauer kein Geheimtip mehr. Die zerstrittenen Künstler kommunizieren inzwischen ausschließlich per Fax, leben in luxussanierten Altbauwohnungen mit kugelsicheren Whirl- und Autorenpools, in denen hungernde Leiharbeiter Comics anfertigen müssen. Leider ist auch der neueste Band der beiden Ausbeuter sehr gut, bestellen Sie hier!Stefan Gärtner, Jürgen Roth: "Benehmt euch!"
Stéphane Hessel ist tot – lang leben Stefan Gärtner und Jürgen Roth!
Die TITANIC-Denker und Aufklärungsjournalisten präsentieren mit "Benehmt euch!" die längst überfällige Abrechnung mit Rüpeltum und Volksverrohung: ein Pamphlet gegen bzw. für Internetvermüller, Handyterroristen, Vorfahrtabonnenten und Ganzkörperellbogen.Torsten Gaitzsch/Sebastian Klug: "Akte D: Die Wahrheit über Deutschland"
Die Redaktion versichert: Torsten Gaitzsch und Sebastian Klug, die  Autoren dieses Buches, wissen Dinge – schreckliche Dinge! – von denen  Sie, die Leser, nicht einmal zu träumen wagen. Denn es wären Alpträume!  Wählen Sie diese Prämie und erhalten Sie Einblicke in die tiefsten  Abgründe Deutschlands, die Sie wahnsinnig lachend und mit Schaum vor dem  Mund zurücklassen werden. Bisher hat es kein Leser bis zur letzten  Seite geschafft…Oliver Maria Schmitt: "Mein Wahlkampf"
Ein Mann (Schmitt), eine Partei (Die PARTEI), eine Wahl (Oberbürgermeister Frankfurt): ein einzigartiger Erfolg (1,8%). Man könnte meinen, damit wäre alles gesagt. Aber weit gefehlt! Denn jeder Erfolg hat eine Geschichte. Eine Erfolgsgeschichte! Und Oliver Maria Schmitt erzählt seine wie kein zweiter: Alles über Spitzenpolitik, Demokratie, Propaganda, Nutten, Koks, schmutzige Machenschaften und die kommende Weltherrschaft Schmitts erfahren Sie nur in diesem Buch. Witziger als die Mao-Bibel, schmissiger als »Mein Kampf«: Jetzt lesen, damit man nach der Machtergreifung keine Ausreden braucht!Kamagurka & Herr Seele: "Cowboy Henk"
Er ist Belgier, Kamagurka. Belgier! Wissen Sie, was der Mann alles durchgemacht hat in letzter Zeit? Eben, er ist Belgier. Und hat trotzdem in einem Finger mehr Witz als Sie im ganzen Leib! Und Heldenmut! Glauben Sie nicht? Dann lassen Sie sich von Cowboy Henk überzeugen, dem einzigen Helden, der wirklich jeden Tag eine gute Tat begeht.
Zweijahres-Abo: 117,80 EURGerhard Henschel: "Harry Piel sitzt am Nil"
Fuck, dieses Buch sollte man gelesen haben, wenn man  kein übelst versiffter Wichser sein will. Schmähungen und böse Wörter  machen das Leben echt oberarschmäßig zum Kotzen. Vielleicht kapieren Sie  Versager das endlich, wenn Sie Henschels neuesten Streich gelesen  haben. Können Sie überhaupt lesen? Wahrscheinlich nicht. Trollen Sie  sich, Sie Wicht! Aber trotzdem abonnieren und diese Top-Prämie wählen.Max Goldt: "Räusper"
Max Goldt, der "Otto Waalkes der kultivierten Kolumne" (Daniel Kehlmann), hat eine neue Kunst entdeckt: Er zaubert aus kleinen Comics von gestern große Dramen von heute. Ergebnis: Kopfkino vom Feinsten! Da sagt sogar Gott demütig: "Ja, ähm, das will ich, hüstel hüstel, meinem Sohn zum Geburtstag schenken..."Stephan Rürup: "Basteln mit Bier"
Während eine Baumarktkette nach der andere pleitegeht, zeigt uns Stephan Rürup, wie auch ohne Hobel und Schrauben schöne Bastelarbeiten entstehen können: nämlich mit Bier! Der TITANIC-Hauszeichner hat sich einmal um den Globus getrunken und dessen bedeutendste Monumente nachgeb(r)aut. Ergebnis: ein handliches Prachtbändchen, das in keinem Hobby- und Getränkekeller fehlen darf.Sonneborn/Gsella/Schmitt:  "Titanic BoyGroup Greatest Hits"
20 Jahre Krawall für Deutschland
Sie bringen zusammen gut 150 Jahre auf die Waage und seit zwanzig Jahren die Bühnen der Republik zum Beben: Thomas Gsella, Oliver Maria Schmitt und Martin Sonneborn sind die TITANIC BoyGroup. In diesem Jubiläumswälzer können Sie die Höhepunkte aus dem Schaffen der umtriebigen Ex-Chefredakteure noch einmal nachlesen. Die schonungslosesten Aktionsberichte, die mitgeschnittensten Terrortelefonate, die nachdenklichsten Gedichte und die intimsten Einblicke in den SMS-Speicher der drei Satire-Zombies – das und mehr auf 333 Seiten (z.T. in Großschrift)! 
Zweijahres-Abo: 117,80 EURHeinz Strunk: "Das Strunk-Prinzip" (Hörbuch, 2CDs)
Sie sind ein totaler Versager und können sich Hörbücher nur als Abo-Prämie leisten? Dann nehmen Sie wenigstens dieses hier: "Das Strunk-Prinzip", die beliebte Kolumne aus TITANIC als Hörbuch! Power- und 110-Prozent-Autor Heinz Strunk zwiebelt Ihnen blitzgescheite Weisheiten um die Ohren bis Sie gar nicht mehr anders können als in Erfolg, Geld und Sex zu ersaufen. Das Strunk-Prinzip setzt Ihrem Elend endlich ein Ende. Mutter wird sich freuen!Heiko Werning: "Vom Wedding verweht – Menschliches, Allzumenschliches"
Es ist dies Buch etwas ganz besonderes: Heiko Werning, renommierter  Forscher aus Berlin, lag jahrelang in seinem Kiez, dem Wedding, auf der  Lauer. Kein Ereignis entging ihm, der Wedding konnte ihm nichts,  aber auch gar nichts verheimlichen. Abgründe, tiefe Täler und  menschliche Katastrophen – erfreuen Sie sich an heiteren G’schichterl,  die Werning noch so einen Urenkeln erzählen wird.Friedemann Weise: "Die Welt aus der Sicht von schräg hinten"
Laut seiner Homepage ist er der "King of Understatement" und der "lustigste Mensch im deutschsprachigen Internet". Er ist aber auch Gitarrenmann, Viralblogger (15000 Follower!), Gagautor und Promiexperte mit Diplom. Die Rede ist von Friedemann Weise, dem Mann mit dem Namen! Der Mann, der den "Satiropop" erfand. Und jetzt auch noch ein Buch vorlegt. Ob das gutgeht? Ordern Sie diese Prämie und teilen Sie Ihr vernichtendes Urteil bitte zeitnah der TITANIC-Redaktion mit.Die PARTEI-Wahlwerbungs-DVD mit allen vier Wahlwerbespots aus dem Bundestagswahlkampf 2005: Höhepunkte der Politpropaganda, die von Otto Schily mit dem Prädikat "ein Skandal" ausgezeichnet wurden. Besser aufgelöst als auf Youtube und noch dazu mit einer praktischen, farbechten Hülle drumrum - das ist doch was, was?
Erweitern

Das schreiben die anderen

  • 07.05.:

    Gerhard Henschel im Gespräch mit Kulturnews über "SoKo Fußballfieber" 

  • 05.05.:

    Über Stefan Gärtners "Terrorsprache" schreiben das Neue Deutschland und die Taz.

Titanic unterwegs
17.05.2021 Berlin, Berliner Ensemble Martin Sonneborn mit Gregor Gysi
29.05.2021 Radio, WDR 5 Ella Carina Werner
30.05.2021 München, Volkstheater Max Goldt