Vom Fachmann für Kenner | Mai 2016


Gestern abend

bin ich lange Zeit sehr deprimiert gewesen. Der Grund dafür gehört nicht unbedingt hierher. Jedenfalls habe ich mich später noch mit einem sehr schönen Gedanken getröstet. Aber eigentlich, merke ich gerade, möchte ich auch diesen Gedanken ganz gerne für mich behalten. Tut mir leid.

Dominik Bauer

Ausstattung

Ich finde, daß die Grundsätze der Humanität unabdingbar verlangen, keinen Flüchtling abzuschieben, ohne ihn zuvor mit hochwertigem Zahnersatz zu versorgen, auch über die Kassenleistung hinaus. Die Kosten dafür sollte der Staat tragen.

Dr. med. dent. Uwe Geishendorf

Wundermittel Analyse

Von allen Wissenschaften scheint mir die Seelenkunde doch die erstaunlichste zu sein. So berichtete mir neulich ein befreundeter Psychologe von einem Fall, bei dem ein neurotischer Patient stark darunter litt, daß er sein Umfeld regelmäßig durch zwanghafte Schuldzuweisungen vergraulte. Es sei ihm gleich entschieden besser gegangen, als sich in der Analyse herausstellte, daß wohl seine Eltern dafür verantwortlich zu machen sind.

Fabian Lichter

Hardliner

Seitdem ich in die tiefste bayerische Provinz gezogen bin, habe ich sowohl zu freilaufenden Kötern im Park als auch zu herumlungernden Jugendlichen eine klare Meinung: a) einschläfern lassen! Und b) für die Hunde Leinenzwang.

Daniel Sibbe

Werbespruch, unveröffentlicht

»Ketchup – kühlt die Speise ab!«

Elias Hauck

Frostig

Eine Mütze wirkt bei mir wie eine Tarnkappe. Freunde und Bekannte, die mich sonst offenbar nur anhand der Haare identifizieren, reagieren auf mich zuerst entgeistert und grüßen reserviert zurück. Ich komme mir dann immer vor wie eine Grußerschleicherin.

Miriam Wurster

Im Rausch der Tiefe

Schmutzig-weiß quillt eine Schaumkrone, steigt bedrohlich an, überschlägt und unterläuft sich zugleich, schleimige Blasen schlägt das schwappende Chaos und kriecht in zahllose Ritzen und Spalten, doch dann ergießt sich die spritzende Gischt endlich in hohem Bogen, klare Flüssigkeit flutet kristallklar-mächtig herein, den Kehricht mit sich reißend, und spült im wirbelnden Strudel allen Unrat hinweg und hinab in den Orkus und ins ewige Nichts.

Schon als Kind kostete es mich immense Kräfte, ob der dramatischen Ereignisse beim Zähneputzen die Nerven zu bewahren.

Theobald Fuchs

Fernsehtip

Gemeinsam mit einem befreundeten Regisseur arbeite ich gerade an einem TV-Konzept, das die beiden aktuell sehr populären Genres der Kochshow und des Zombiefilms aufs spektakulärste miteinander vereint. Arbeitstitel: »The Rice of the Walking Dead«.

Andreas Maier

Meine zwei Laster

Ich bin Kettenraucher und prokrastiniere. Blöd nur, daß ich bis jetzt noch nicht dazu gekommen bin, mit dem Rauchen anzufangen. Aber morgen lege ich los. Ganz sicher.

Sebastian Austerdal

Wiedersehen

Reichlich verspätet traf ich auf dem Klassentreffen ein. Trotz erster abschätzig-fragender Blicke auf meine Person war die Stimmung bereits locker und gelöst, so daß ich mich schnell wohlfühlte und schließlich bis in die späte Nacht mit dem harten Kern durchfeierte. Die einhellige Meinung zum Abschied, daß ich, Klaus, gar nicht mehr so ein Arschloch wie früher sei, hat mich darin bestärkt, im nächsten Jahr auch einmal auf meine eigene Jahrgangsfeier zu gehen.

Thorsten Mausehund

R.I.P.

Man sagt, die Hoffnung stirbt zuletzt, aber meine hat eine Patientenverfügung unterschrieben.

Volker Schwarz

Trage-Trias, die

Hiermit bezeichnet man die vor allem bei Frauen mit lackierten Fingernägeln zu beobachtende Angewohnheit, gleichzeitig ein Handy, einen Autoschlüssel und eine Packung Marlboro Light in einer Hand zu tragen.

Robert von Cube

Die schlechteste Anmache der Welt

Ich kenne Sie! Sie sind das Gespenst, das mich verfolgt! Nein? Das, dem ich nachjage? Kaffee?

Teja Fischer

Bekanntmachung

Weil ich noch nicht die Möglichkeit hatte, dies in einer Talkshow oder einem Interview mit einem gediegenen Magazin kundzutun, möchte ich an dieser Stelle für die Zukunft dieses festgehalten wissen: Ich bin mir mit nur 27 Jahren bereits voll bewußt, wie privilegiert ich als heterosexueller, weißer Mann mit zwei Armen und zwei Beinen bin. Ich wiederhole: Bereits im Alter von 27 Jahren, noch bevor das große Geld und der Ruhm kamen, fühlte sich Moritz Hürtgen privilegiert. Ein beeindruckender Mensch:

Moritz Hürtgen

Nur mal nebenbei

Meines Erachtens genießen Imageberater ein viel zu hohes Ansehen.

Karsten Wollny

Familienrat

Wenn ich auf Youtube einen Trickfilm für meine Kinder anklicke, kommt oft erst mal Werbung für Kondome oder Anti-Baby-Pillen. Seit Monaten grüble ich, was man mir damit eigentlich sagen will.

Ella Carina Werner

Stammtischvisionen

In der Kneipe, zwei Mittsechziger unterhalten sich am Nachbartisch:

»Und wat soll aus dir werden, wenn de mal tot bist?«

»Wie, wat soll dann aus mir werden?«

»Na, du mußt doch ‘ne Perspektive ham!«

Ich, Mittdreißiger, sinke erleichtert zurück. Die Zukunft kann kommen.

Dominik Wachsmann

Angstverlagerung

Seit ich eine E-Zigarette nutze und sämtliches Zubehör wie Batterien und Ersatzteile mit mir herumtrage, habe ich weniger Angst vor den gesundheitlichen Folgen des Rauchens. Hinzugekommen ist dafür die Angst, daß mir bei total unpassender Gelegenheit die Handtasche explodiert.

Julia Mateus

Die Frage nach dem Musikgeschmack

ist eine gute Gelegenheit, öden Smalltalk zu beenden. So ziemlich jeder Gesprächspartner verliert das Interesse, wenn sein Gegenüber antwortet, er oder sie höre ausschließlich Mashup. Bei Härtefällen sollte man jedoch eine doppelt upgemashte Musikrichtung nennen können. Etwas wie »Electroswing meets Rockoper« vergrault auch die Hartnäckigsten.

Leo Riegel

Altherrenwitz

Zufällig die Schlagzeile »Deutscher Sex-Lehrer gefeuert!« gesehen. Erst Mitleid mit dem Mann gehabt, nach dem Weiterlesen Wut auf den Arbeitgeber: Der Mann ist bereits 64. Was haben die denn erwartet, wie zuverlässig er diesen Job noch erledigen kann?

Tim Wolff

Muttertag

Vor einigen Jahren wurde mir klar, daß es sich bei der Liebe des Kindes zur Mutter um nichts anderes als ein schweres Stockholm-Syndrom handeln muß. Die monatelange Isolation im Mutterleib, gefesselt und zwangsernährt – so bricht man jeden noch so starken Charakter. Seit dieser Einsicht betrachte ich jeden vergessenen Muttertag als erfolgreichen Schritt auf dem Weg zu meiner neu erlangten Eigenständigkeit.

Friedemann Lietz

Ritual

Ich gehe am Tag rund fünfzig Mal an dem Spiegel im Flur vorüber und schaue mir dabei bedeutungsvoll in die Augen.

Henning Christiansen

Früchte der Liebe und des Zorns

Es hat ja nicht nur jeder seinen eigenen Blickwinkel, sondern gelegentlich mehrere davon, je nachdem, worauf er schaut oder wo sie sich befindet. In Hinblick auf Mangos ist es bei mir zum Beispiel so, daß ich im Supermarkt am Obststand denke: »Mmmh, wie verlockend grün-gelb-rot sie leuchten, innen voll süß und saftig – köstlichste Frucht ever, gekauft!« Zu Hause jedoch: »Aber nervig zu schälen, dann der doofe Kern, an dem sich das Fruchtfleisch regelrecht festkrallt, und hinterher sieht die vollgesaftete Küche aus wie Sau. Lieber noch ein paar Tage liegen lassen, bis sie zu faulen beginnt.« Aus solchen Perspektivwechseln kann man jedoch lernen, und so gebe ich die Mango neuerdings immer gleich aus der Einkaufstüte direkt in den Müll.

Mark-Stefan Tietze

Reisegenuß

»Kann man die Stiefel mal runter vom Sitz tun?« ermahnt mich die betagte Dame neben mir im ICE-Abteil. Vielleicht lag es an ihren gebrechlich-großmütterlichen Zügen, ihren omihaft gebundenen Haarsträhnen oder dem alterszarten Klang ihrer Stimme, daß ich der Bitte bar jeder Widerrede Folge leistete und meine Latschen umgehend in ihre Visage verlagerte.

Cornelius Oettle

Nimals

Wenn mich das Leben eines gelehrt hat, dann das: nimals denselben Fehler zweimal zu machen.

Ernst Jordan

Plan für den Wonnemonat Mai

Ich will endlich meine Frühjahrsmüdigkeit richtig ausleben.

Michael Höfler

Aktuelle Cartoons

Heftrubriken

Briefe an die Leser

 Aber, »Bild«,

wo bleibt denn Deine Liebe zum blutrünstigen Detail? Bei Deiner Schlagzeile »Deutsche Fleischindustrie hackt auf Bill Gates rum«: da will man doch wissen, was schließlich draus geworden ist! Koteletts? Nackensteaks? Halb und halb?

Leg Dich gehackt! Titanic

 Je nun, Markus Feldenkirchen (»Spiegel«),

in einem als »Kolumne« bezeichneten Beitrag versichern Sie, dass Sie in den Siebzigerjahren »größtenteils noch nicht geboren« gewesen seien. Wir drücken Ihnen die Daumen, dass es Ihr Kopf wenigstens noch im Laufe unseres Jahrzehnts auf die Welt schafft.

Mit Mitgefühl für Ihre Mutter: Titanic

 Als Sie, Tom Bartels,

Als Sie, Tom Bartels,

im Rahmen der Übertragung des Fußballspiels Mönchengladbach gegen Dortmund an den noch nicht lange zurückliegenden Winter erinnerten und die Worte aussprachen: »Witterungsbedingt lag auch hier Schnee«, haben wir diese Aussage zunächst reflexhaft als Bartels-gängiges gedankenloses Wortgestöber beiseitegefegt, dann aber, bei vorurteilsfreiem Nachdenken, erkannt, dass Sie natürlich nachgedacht hatten: Schließlich ist es angesichts von Kunstschnee, Kunsteis, Kunstrasen und anderen Erscheinungen des künstlichen Gegenwartssports durchaus richtig, dem Publikum zu erklären, dieses Mal habe es ausnahmsweise witterungsbedingt geschneit. Schnee von gestern? Na dann.

Guten Rutsch: Titanic

 Kurze Frage, »Taz«!

»Als er im Juli 2014 ankommt, spricht der Syrer Tarek Saad kaum Deutsch«, lesen wir in Deiner Online-Ausgabe. Und weiter: »Heute ist er deutscher Staatsangehöriger und überzeugter Sozialdemokrat.«

Sollte man, Taz, nicht vielleicht auch mal über Beispiele geglückter statt immer nur missglückter Integrationsbemühungen berichten?

Nur soʼn Gedanke von Titanic

 Sie hingegen, Thomas de Maizière,

haben der FAS ein sehr, sehr langes Interview gegeben. Zusammen mit einem alten Spezi aus der Wirtschaft (»mächtigster Aufsichtsrat der Republik«) bramarbasierten Sie über »kluge Führung und die Einsamkeit der Macht«.

Erwartbar bullshittig ging es um »Teamfähigkeit«, »flache Hierarchien« und »sein volles Potential« nutzen. Aber auch darum, »sich nicht zu wichtig zu nehmen«, um »Selbstreflexion« und ein beachtliches »Der Chef ist immer der Chef. Da beißt die Maus keinen Faden ab« aus Ihrem Munde.

Die interessantesten Sätze in diesem mit interessanten Sätzen wahrlich nicht gesegneten Gespräch waren die, als Sie zu selbstreflexiver Hochform aufliefen. Bei der Frage nach Auswahlmechanismen für höhere Ämter fiel Ihnen ein: »Es kommt auf die Konstellation an: Man muss im richtigen Moment verfügbar sein, aus dem richtigen Landesverband kommen, die richtige Härte haben, die eigene Partei muss obendrein in einer Koalition das passende Ressort ergattern. Andererseits wird kein kluger Kanzler, keine kluge Kanzlerin irgendeinen Esel zum Minister machen.«

Sind Sie sich da ganz sicher?! Und warum ist Ihnen das gleich dreimal passiert?

In jeder Hinsicht ministrabel: Team Titanic

Vom Fachmann für Kenner

 Bleaching Lounge

Professionelle Zahnreinigung frischt nebenbei auch das Gehirn auf. Durchhängende lange Leitungen straffen sich durch die Vibrationen, Kratzgeräusche schleifen die Synapsen blank. Ich kann anschließend schwierige mathematische Aufgaben lösen, Quittungen den Kontoauszügen zuordnen etc. Deshalb erwäge ich, mir ein kleines Dentallabor mit verstellbarem Sessel und einigen Geräten anzuschaffen, inklusive automatischem Desinfektionmittelzerstäuber. Dorthin begebe ich mich morgens nach dem Kaffee etwa für fünfzehn Minuten und lasse die Geräte walten. Danach bewältige ich den Alltag mit Verve. Ich denke, nach einem Jahr dürfte ich die Investition wieder raushaben.

Miriam Wurster

 Die Zukunft der Arbeit

In der Schlange beim Bäcker schweifen die Augen zum lauten Schild: »Unser Service! Wir schneiden Ihr Brot für Sie!« In der Trägheit der verwarteten Zeit zerstreute Anagrammarbeit: Wir schneiden Sie für Ihr Brot – albern. Allerdings: Ihr Service für uns! Sie schneiden unser Brot – das wird noch kommen, auf jeden Fall.

Nis Jasper Nicolaisen

 Gebongt

Mein Plan ist es, einen Roman zu schreiben, den man auch mit Kassenbons nachstellen könnte. Inspiriert wurde ich von meinem letzten Einkauf, und der Anfang steht auch schon:

Hass
DuDa
Gemüse-Auf
Dent
Ohren-?

Nun brüte ich zwischen Avocados und Ohrstöpseln nach Dusch-Das duftend bei einem Gemüse-Auflauf über dem zweiten Satz. Fortsetzung folgt nach dem Zähneputzen!

Tina (Arno Schmidt) Manske

 Es war nicht alles gut

Als kleine Gruppe Enddreißiger mit DDR-Hintergrund diskutierten wir über die im Vergleich zu heute wahnwitzig scheinende Sorglosigkeit, mit der Eltern in dem untergegangenen Staat ihre Kinder großzogen. Beispielsweise sei es völlig normal gewesen, dass unsere Mütter, wenn sie kurz in die Fleischerei gingen, uns Babys samt Kinderwagen unbeaufsichtigt vor dem Laden stehen ließen – und hat’s uns geschadet?! Nun gut, wandte jemand in der Runde ein, er erinnere sich an die Geschichte eines bei solcher Gelegenheit gekidnappten Säuglings; worauf eine Freundin erzählte, dass auch sie und ihr Zwillingsbruder einmal Opfer einer versuchten Entführung geworden seien und die verwirrte Täterin erst Hunderte Meter vom Geschäft entfernt aufgegriffen wurde. Nach kurzem Schweigen waren wir uns dann aber doch einig, dass man es mit dem ständigen Behüten auch übertreiben könne!

Torsten Gaitzsch

 Klar getrennt

Anlässlich einer kulinarischen Facebook-Debatte über sog. »Weiße Nieren« bzw. »Prairie Oysters« bemerkt: Stierhoden, die es auf den Teller geschafft haben, sind nicht nur keineswegs »Innereien« – denk mal nach, Wikipedia! –, der Begriff ist insgesamt irreführend. »Ochsenhoden« muss es heißen. Ausnahme: Es hängt beim Essen noch der Stier dran.

Michael Ziegelwagner

Vermischtes

Thomas Gsella: "Von Aachen bis Zzwickau: Ihre Stadt im Schmähgedicht"
Alle lieben Schmähgedichte, aber nur einer schreibt so schöne wie der TITANIC-Haus- und Husten-Dichter Thomas Gsella aus "Pimmelhausen" (Aschaffenburg). Gsella begnügt sich dabei nicht mit der Beleidigung von Einzelpersonen, sondern watscht die Deutschen gleich in Zehntausenderstärke ab - bzw. die doofen Städte, in denen sie (z.T. freiwillig!) wohnen. In dieser kostbaren Hetzprämie reimt sich der Gernhardt-Preisträger einmal quer durch die Republik. Wer weiß, vielleicht ist ja auch Ihr beschissenes Kaff dabei...Heiko Werning: "Vom Wedding verweht – Menschliches, Allzumenschliches"
Es ist dies Buch etwas ganz besonderes: Heiko Werning, renommierter  Forscher aus Berlin, lag jahrelang in seinem Kiez, dem Wedding, auf der  Lauer. Kein Ereignis entging ihm, der Wedding konnte ihm nichts,  aber auch gar nichts verheimlichen. Abgründe, tiefe Täler und  menschliche Katastrophen – erfreuen Sie sich an heiteren G’schichterl,  die Werning noch so einen Urenkeln erzählen wird.Kamagurka & Herr Seele: "Cowboy Henk"
Er ist Belgier, Kamagurka. Belgier! Wissen Sie, was der Mann alles durchgemacht hat in letzter Zeit? Eben, er ist Belgier. Und hat trotzdem in einem Finger mehr Witz als Sie im ganzen Leib! Und Heldenmut! Glauben Sie nicht? Dann lassen Sie sich von Cowboy Henk überzeugen, dem einzigen Helden, der wirklich jeden Tag eine gute Tat begeht.
Zweijahres-Abo: 117,80 EURGerhard Henschel: "Harry Piel sitzt am Nil"
Fuck, dieses Buch sollte man gelesen haben, wenn man  kein übelst versiffter Wichser sein will. Schmähungen und böse Wörter  machen das Leben echt oberarschmäßig zum Kotzen. Vielleicht kapieren Sie  Versager das endlich, wenn Sie Henschels neuesten Streich gelesen  haben. Können Sie überhaupt lesen? Wahrscheinlich nicht. Trollen Sie  sich, Sie Wicht! Aber trotzdem abonnieren und diese Top-Prämie wählen.Stephan Rürup: "Basteln mit Bier"
Während eine Baumarktkette nach der andere pleitegeht, zeigt uns Stephan Rürup, wie auch ohne Hobel und Schrauben schöne Bastelarbeiten entstehen können: nämlich mit Bier! Der TITANIC-Hauszeichner hat sich einmal um den Globus getrunken und dessen bedeutendste Monumente nachgeb(r)aut. Ergebnis: ein handliches Prachtbändchen, das in keinem Hobby- und Getränkekeller fehlen darf.Wenzel Storch: "Die Filme" (gebundene Ausgabe)
Renommierte Filmkritiker beschreiben ihn als "Terry Gilliam auf Speed", als "Buñuel ohne Stützräder": Der Extremfilmer Wenzel Storch macht extrem irre Streifen mit extrem kleinen Budget, die er in extrem kurzer Zeit abdreht – sein letzter Film wurde in nur zwölf Jahren sendefähig. Storchs abendfüllende Blockbuster "Der Glanz dieser Tage", "Sommer der Liebe" und "Die Reise ins Glück" können beim unvorbereiteten Publikum Persönlichkeitstörungen, Kopfschmerz und spontane Erleuchtung hervorrufen. In diesem liebevoll gestalteten Prachtband wird das cineastische Gesamtwerk von "Deutschlands bestem Regisseur" (TITANIC) in unzähligen Interviews, Fotos und Textschnipseln aufbereitet.
Zweijahres-Abo: 117,80 EURSonneborn/Gsella/Schmitt:  "Titanic BoyGroup Greatest Hits"
20 Jahre Krawall für Deutschland
Sie bringen zusammen gut 150 Jahre auf die Waage und seit zwanzig Jahren die Bühnen der Republik zum Beben: Thomas Gsella, Oliver Maria Schmitt und Martin Sonneborn sind die TITANIC BoyGroup. In diesem Jubiläumswälzer können Sie die Höhepunkte aus dem Schaffen der umtriebigen Ex-Chefredakteure noch einmal nachlesen. Die schonungslosesten Aktionsberichte, die mitgeschnittensten Terrortelefonate, die nachdenklichsten Gedichte und die intimsten Einblicke in den SMS-Speicher der drei Satire-Zombies – das und mehr auf 333 Seiten (z.T. in Großschrift)! 
Zweijahres-Abo: 117,80 EURDie PARTEI-Wahlwerbungs-DVD mit allen vier Wahlwerbespots aus dem Bundestagswahlkampf 2005: Höhepunkte der Politpropaganda, die von Otto Schily mit dem Prädikat "ein Skandal" ausgezeichnet wurden. Besser aufgelöst als auf Youtube und noch dazu mit einer praktischen, farbechten Hülle drumrum - das ist doch was, was?Torsten Gaitzsch/Sebastian Klug: "Akte D: Die Wahrheit über Deutschland"
Die Redaktion versichert: Torsten Gaitzsch und Sebastian Klug, die  Autoren dieses Buches, wissen Dinge – schreckliche Dinge! – von denen  Sie, die Leser, nicht einmal zu träumen wagen. Denn es wären Alpträume!  Wählen Sie diese Prämie und erhalten Sie Einblicke in die tiefsten  Abgründe Deutschlands, die Sie wahnsinnig lachend und mit Schaum vor dem  Mund zurücklassen werden. Bisher hat es kein Leser bis zur letzten  Seite geschafft…Oliver Maria Schmitt: "Mein Wahlkampf"
Ein Mann (Schmitt), eine Partei (Die PARTEI), eine Wahl (Oberbürgermeister Frankfurt): ein einzigartiger Erfolg (1,8%). Man könnte meinen, damit wäre alles gesagt. Aber weit gefehlt! Denn jeder Erfolg hat eine Geschichte. Eine Erfolgsgeschichte! Und Oliver Maria Schmitt erzählt seine wie kein zweiter: Alles über Spitzenpolitik, Demokratie, Propaganda, Nutten, Koks, schmutzige Machenschaften und die kommende Weltherrschaft Schmitts erfahren Sie nur in diesem Buch. Witziger als die Mao-Bibel, schmissiger als »Mein Kampf«: Jetzt lesen, damit man nach der Machtergreifung keine Ausreden braucht!Heinz Strunk: "Das Strunk-Prinzip" (Hörbuch, 2CDs)
Sie sind ein totaler Versager und können sich Hörbücher nur als Abo-Prämie leisten? Dann nehmen Sie wenigstens dieses hier: "Das Strunk-Prinzip", die beliebte Kolumne aus TITANIC als Hörbuch! Power- und 110-Prozent-Autor Heinz Strunk zwiebelt Ihnen blitzgescheite Weisheiten um die Ohren bis Sie gar nicht mehr anders können als in Erfolg, Geld und Sex zu ersaufen. Das Strunk-Prinzip setzt Ihrem Elend endlich ein Ende. Mutter wird sich freuen!Stefan Gärtner, Jürgen Roth: "Benehmt euch!"
Stéphane Hessel ist tot – lang leben Stefan Gärtner und Jürgen Roth!
Die TITANIC-Denker und Aufklärungsjournalisten präsentieren mit "Benehmt euch!" die längst überfällige Abrechnung mit Rüpeltum und Volksverrohung: ein Pamphlet gegen bzw. für Internetvermüller, Handyterroristen, Vorfahrtabonnenten und Ganzkörperellbogen.Hauck & Bauer: "Ich kann einfach nicht Wein sagen"
Die beste Zeit, einen Band des Zeichnerduos Hauck & Bauer zu kaufen – sie ist seit sicher zehn Jahren vorbei. Heute sind die Werke von Elias Hauck und Dominik Bauer kein Geheimtip mehr. Die zerstrittenen Künstler kommunizieren inzwischen ausschließlich per Fax, leben in luxussanierten Altbauwohnungen mit kugelsicheren Whirl- und Autorenpools, in denen hungernde Leiharbeiter Comics anfertigen müssen. Leider ist auch der neueste Band der beiden Ausbeuter sehr gut, bestellen Sie hier!Friedemann Weise: "Die Welt aus der Sicht von schräg hinten"
Laut seiner Homepage ist er der "King of Understatement" und der "lustigste Mensch im deutschsprachigen Internet". Er ist aber auch Gitarrenmann, Viralblogger (15000 Follower!), Gagautor und Promiexperte mit Diplom. Die Rede ist von Friedemann Weise, dem Mann mit dem Namen! Der Mann, der den "Satiropop" erfand. Und jetzt auch noch ein Buch vorlegt. Ob das gutgeht? Ordern Sie diese Prämie und teilen Sie Ihr vernichtendes Urteil bitte zeitnah der TITANIC-Redaktion mit.Max Goldt: "Räusper"
Max Goldt, der "Otto Waalkes der kultivierten Kolumne" (Daniel Kehlmann), hat eine neue Kunst entdeckt: Er zaubert aus kleinen Comics von gestern große Dramen von heute. Ergebnis: Kopfkino vom Feinsten! Da sagt sogar Gott demütig: "Ja, ähm, das will ich, hüstel hüstel, meinem Sohn zum Geburtstag schenken..."
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Das schreiben die anderen

  • 29.03.:

    Das Neue Deutschland befragt Ella Carina Werner u.a. zu ihrer neuen TITANIC-Kolumne.

  • 24.03.:

    Christian Y. Schmidt erinnert in Junge Welt an Hans Kantereit.

  • 08.03.:

    Die Frankfurter Rundschau hat in Frankfurt eine Open-Air-Performance der "Volksbühne Berlin" gesehen – alle Details zur Theater-Kooperation mit TITANIC in der bald erscheinenden Aprilausgabe.

     

  • 25.02.:

    Die Junge Welt bespricht Christian Y. Schmidts "Corona Updates Bejing".

  • 23.02.:

    Spiegel und Faz berichten über das Comeback von TITANIC im Google Play Store. Mit netzpolitik.org hat Moritz Hürtgen darüber gesprochen.

Titanic unterwegs
23.04.2021 Hannover, Pavillon Max Goldt
24.04.2021 Leer, Kulturspeicher Max Goldt
25.04.2021 Norden, VHS Max Goldt
26.04.2021 Oldenburg, Theater Laboratorium Max Goldt