Vom Fachmann für Kenner | Mai 2016


Gestern abend

bin ich lange Zeit sehr deprimiert gewesen. Der Grund dafür gehört nicht unbedingt hierher. Jedenfalls habe ich mich später noch mit einem sehr schönen Gedanken getröstet. Aber eigentlich, merke ich gerade, möchte ich auch diesen Gedanken ganz gerne für mich behalten. Tut mir leid.

Dominik Bauer

Ausstattung

Ich finde, daß die Grundsätze der Humanität unabdingbar verlangen, keinen Flüchtling abzuschieben, ohne ihn zuvor mit hochwertigem Zahnersatz zu versorgen, auch über die Kassenleistung hinaus. Die Kosten dafür sollte der Staat tragen.

Dr. med. dent. Uwe Geishendorf

Wundermittel Analyse

Von allen Wissenschaften scheint mir die Seelenkunde doch die erstaunlichste zu sein. So berichtete mir neulich ein befreundeter Psychologe von einem Fall, bei dem ein neurotischer Patient stark darunter litt, daß er sein Umfeld regelmäßig durch zwanghafte Schuldzuweisungen vergraulte. Es sei ihm gleich entschieden besser gegangen, als sich in der Analyse herausstellte, daß wohl seine Eltern dafür verantwortlich zu machen sind.

Fabian Lichter

Hardliner

Seitdem ich in die tiefste bayerische Provinz gezogen bin, habe ich sowohl zu freilaufenden Kötern im Park als auch zu herumlungernden Jugendlichen eine klare Meinung: a) einschläfern lassen! Und b) für die Hunde Leinenzwang.

Daniel Sibbe

Werbespruch, unveröffentlicht

»Ketchup – kühlt die Speise ab!«

Elias Hauck

Frostig

Eine Mütze wirkt bei mir wie eine Tarnkappe. Freunde und Bekannte, die mich sonst offenbar nur anhand der Haare identifizieren, reagieren auf mich zuerst entgeistert und grüßen reserviert zurück. Ich komme mir dann immer vor wie eine Grußerschleicherin.

Miriam Wurster

Im Rausch der Tiefe

Schmutzig-weiß quillt eine Schaumkrone, steigt bedrohlich an, überschlägt und unterläuft sich zugleich, schleimige Blasen schlägt das schwappende Chaos und kriecht in zahllose Ritzen und Spalten, doch dann ergießt sich die spritzende Gischt endlich in hohem Bogen, klare Flüssigkeit flutet kristallklar-mächtig herein, den Kehricht mit sich reißend, und spült im wirbelnden Strudel allen Unrat hinweg und hinab in den Orkus und ins ewige Nichts.

Schon als Kind kostete es mich immense Kräfte, ob der dramatischen Ereignisse beim Zähneputzen die Nerven zu bewahren.

Theobald Fuchs

Fernsehtip

Gemeinsam mit einem befreundeten Regisseur arbeite ich gerade an einem TV-Konzept, das die beiden aktuell sehr populären Genres der Kochshow und des Zombiefilms aufs spektakulärste miteinander vereint. Arbeitstitel: »The Rice of the Walking Dead«.

Andreas Maier

Meine zwei Laster

Ich bin Kettenraucher und prokrastiniere. Blöd nur, daß ich bis jetzt noch nicht dazu gekommen bin, mit dem Rauchen anzufangen. Aber morgen lege ich los. Ganz sicher.

Sebastian Austerdal

Wiedersehen

Reichlich verspätet traf ich auf dem Klassentreffen ein. Trotz erster abschätzig-fragender Blicke auf meine Person war die Stimmung bereits locker und gelöst, so daß ich mich schnell wohlfühlte und schließlich bis in die späte Nacht mit dem harten Kern durchfeierte. Die einhellige Meinung zum Abschied, daß ich, Klaus, gar nicht mehr so ein Arschloch wie früher sei, hat mich darin bestärkt, im nächsten Jahr auch einmal auf meine eigene Jahrgangsfeier zu gehen.

Thorsten Mausehund

R.I.P.

Man sagt, die Hoffnung stirbt zuletzt, aber meine hat eine Patientenverfügung unterschrieben.

Volker Schwarz

Trage-Trias, die

Hiermit bezeichnet man die vor allem bei Frauen mit lackierten Fingernägeln zu beobachtende Angewohnheit, gleichzeitig ein Handy, einen Autoschlüssel und eine Packung Marlboro Light in einer Hand zu tragen.

Robert von Cube

Die schlechteste Anmache der Welt

Ich kenne Sie! Sie sind das Gespenst, das mich verfolgt! Nein? Das, dem ich nachjage? Kaffee?

Teja Fischer

Bekanntmachung

Weil ich noch nicht die Möglichkeit hatte, dies in einer Talkshow oder einem Interview mit einem gediegenen Magazin kundzutun, möchte ich an dieser Stelle für die Zukunft dieses festgehalten wissen: Ich bin mir mit nur 27 Jahren bereits voll bewußt, wie privilegiert ich als heterosexueller, weißer Mann mit zwei Armen und zwei Beinen bin. Ich wiederhole: Bereits im Alter von 27 Jahren, noch bevor das große Geld und der Ruhm kamen, fühlte sich Moritz Hürtgen privilegiert. Ein beeindruckender Mensch:

Moritz Hürtgen

Nur mal nebenbei

Meines Erachtens genießen Imageberater ein viel zu hohes Ansehen.

Karsten Wollny

Familienrat

Wenn ich auf Youtube einen Trickfilm für meine Kinder anklicke, kommt oft erst mal Werbung für Kondome oder Anti-Baby-Pillen. Seit Monaten grüble ich, was man mir damit eigentlich sagen will.

Ella Carina Werner

Stammtischvisionen

In der Kneipe, zwei Mittsechziger unterhalten sich am Nachbartisch:

»Und wat soll aus dir werden, wenn de mal tot bist?«

»Wie, wat soll dann aus mir werden?«

»Na, du mußt doch ‘ne Perspektive ham!«

Ich, Mittdreißiger, sinke erleichtert zurück. Die Zukunft kann kommen.

Dominik Wachsmann

Angstverlagerung

Seit ich eine E-Zigarette nutze und sämtliches Zubehör wie Batterien und Ersatzteile mit mir herumtrage, habe ich weniger Angst vor den gesundheitlichen Folgen des Rauchens. Hinzugekommen ist dafür die Angst, daß mir bei total unpassender Gelegenheit die Handtasche explodiert.

Julia Mateus

Die Frage nach dem Musikgeschmack

ist eine gute Gelegenheit, öden Smalltalk zu beenden. So ziemlich jeder Gesprächspartner verliert das Interesse, wenn sein Gegenüber antwortet, er oder sie höre ausschließlich Mashup. Bei Härtefällen sollte man jedoch eine doppelt upgemashte Musikrichtung nennen können. Etwas wie »Electroswing meets Rockoper« vergrault auch die Hartnäckigsten.

Leo Riegel

Altherrenwitz

Zufällig die Schlagzeile »Deutscher Sex-Lehrer gefeuert!« gesehen. Erst Mitleid mit dem Mann gehabt, nach dem Weiterlesen Wut auf den Arbeitgeber: Der Mann ist bereits 64. Was haben die denn erwartet, wie zuverlässig er diesen Job noch erledigen kann?

Tim Wolff

Muttertag

Vor einigen Jahren wurde mir klar, daß es sich bei der Liebe des Kindes zur Mutter um nichts anderes als ein schweres Stockholm-Syndrom handeln muß. Die monatelange Isolation im Mutterleib, gefesselt und zwangsernährt – so bricht man jeden noch so starken Charakter. Seit dieser Einsicht betrachte ich jeden vergessenen Muttertag als erfolgreichen Schritt auf dem Weg zu meiner neu erlangten Eigenständigkeit.

Friedemann Lietz

Ritual

Ich gehe am Tag rund fünfzig Mal an dem Spiegel im Flur vorüber und schaue mir dabei bedeutungsvoll in die Augen.

Henning Christiansen

Früchte der Liebe und des Zorns

Es hat ja nicht nur jeder seinen eigenen Blickwinkel, sondern gelegentlich mehrere davon, je nachdem, worauf er schaut oder wo sie sich befindet. In Hinblick auf Mangos ist es bei mir zum Beispiel so, daß ich im Supermarkt am Obststand denke: »Mmmh, wie verlockend grün-gelb-rot sie leuchten, innen voll süß und saftig – köstlichste Frucht ever, gekauft!« Zu Hause jedoch: »Aber nervig zu schälen, dann der doofe Kern, an dem sich das Fruchtfleisch regelrecht festkrallt, und hinterher sieht die vollgesaftete Küche aus wie Sau. Lieber noch ein paar Tage liegen lassen, bis sie zu faulen beginnt.« Aus solchen Perspektivwechseln kann man jedoch lernen, und so gebe ich die Mango neuerdings immer gleich aus der Einkaufstüte direkt in den Müll.

Mark-Stefan Tietze

Reisegenuß

»Kann man die Stiefel mal runter vom Sitz tun?« ermahnt mich die betagte Dame neben mir im ICE-Abteil. Vielleicht lag es an ihren gebrechlich-großmütterlichen Zügen, ihren omihaft gebundenen Haarsträhnen oder dem alterszarten Klang ihrer Stimme, daß ich der Bitte bar jeder Widerrede Folge leistete und meine Latschen umgehend in ihre Visage verlagerte.

Cornelius Oettle

Nimals

Wenn mich das Leben eines gelehrt hat, dann das: nimals denselben Fehler zweimal zu machen.

Ernst Jordan

Plan für den Wonnemonat Mai

Ich will endlich meine Frühjahrsmüdigkeit richtig ausleben.

Michael Höfler

Aktuelle Cartoons

Heftrubriken

Briefe an die Leser

 Schokierend, Schokoladenfabrik Lindt & Sprüngli,

was wir auf »Focus online« über Dich lasen: »Die Bewohner von Olten zwischen Zürich und Basel dürften nicht schlecht gestaunt haben, als es vergangenen Freitag begann, Kakaopulver zu schneien. Grund dafür war das Versagen eines Lüftungssystems der örtlichen Schokoladenfabrik von Lindt & Sprüngli.«

Man hört derzeit ja allerorts von seltsamen Wetterkapriolen, aber Kakao-Schauer sind selbst in unserer Klimakrisen-Welt ungewöhnlich. Die aufgetischte Erklärung vom defekten Lüftungssytem schlucken wir allerdings nicht. Sei ehrlich, Lindt & Sprüngli: War das nicht ein verzweifelter Versuch Deiner Oompa Loompas, irgendwie auf ihre Gefangenschaft als Arbeitssklaven aufmerksam zu machen? Oder war es einfach ein ausgeklügelter Werbegag? Sollte Letzteres der Fall sein, hier ein kleiner Tipp: Gratis Schokolade auf eine ganze Stadt schneien zu lassen ist prinzipiell eine süße Idee, nur halt nicht im Hochsommer …

Wissen Deine Werbe-Willy-Wonkas auf der Titanic

 Waber, waber, Alard von Kittlitz!

Waber, waber, Alard von Kittlitz!

Eine geschlagene Seite plus Aufmacher spendierte Ihnen die »Zeit«, damit Sie in der Rubrik »Entdecken« die spannende Welt der Astrologie entdecken. »Wer glaubt denn so was?« hieß Ihr Texttrumm, für dessen Herstellung Sie sich erst von einer berufsmäßigen Gaunerin in die Sterne blicken ließen und danach als Ausgleich – wir sind ja schließlich bei der »Zeit« – einen Mann der Wissenschaft (»ein in Harvard studierter, ultragebildeter Hippie«) konsultierten.

Weil Sie mit Ihren geschätzt 25 Jahren zwar schon das Selbstverständnis eines abgeklärten Journalistendarstellers entwickelt, aber scheint’s noch nie vom Forer/Barnum-Effekt gehört haben, brachte Ihr persönliches Horoskop Sie an einigen Stellen dann doch zum Bauklötze Staunen. »Da stand also, in mir bestehe einerseits ein ›grenzauflösender Zug‹, der eine ›Auseinandersetzung möchte mit dem, was jenseits der Realität liegt‹. Gleichzeitig sei da aber auch ein Hang zum Skeptizismus … O ja.«

Ja, scheiß rein, Simsalard von Kittlitz! Einerseits, andererseits. Einerseits können wir uns so einiges vorstellen, andererseits nicht das, was Sie in den Oberzeilen zu Ihrer investigativen Sternstunde insinuierten: »Ich kann die Sorge nicht leugnen, künftig als der verspulte Eso-Trottel der Redaktion dazustehen.« Denn als Trottel dürften Sie dort schon seit langem dastehen.

Leider nicht jenseits von Ihrer Realität: Titanic

 Schau bzw. hör an, »Radio Wuppertal«!

Vor dem Wuppertaler Landgericht stand im August eine Dealerin, die Heroin von einer Bande aus den Niederlanden bezogen hatte. Und jetzt kommt’s: »Sie soll das Heroin dann in Wuppertal mit größerem Profit weiterverkauft haben.«

Es ist wirklich schlimm, wie sich heutzutage alles nur noch ums Geld dreht. Wo bleibt das Menschliche?

Für mehr Ehrenamt im Drogenhandel: Titanic

 Birgit Herden (»Welt online«),

Sie haben es wirklich gewagt, einen Text mit »Liegt doch Hoffnung in der Herdenimmunität?« zu titulieren? Stark. Aber: die haben wir schon. Titanic

 Wow, Womanizer Friedrich Merz!

Im Taz-Interview auf Ihre fehlende Beliebtheit angesprochen, parierten Sie großartig: »Schauen Sie sich mal an, wie viel Zustimmung ich von Frauen jeden Alters über die sozialen Netzwerke bekomme. Da gibt es zum Beispiel ›Wir Frauen für Friedrich Merz‹, eine von mir nicht beeinflusste, breit angelegte Initiative. Für keinen der beiden anderen Bewerber gibt es etwas Vergleichbares. Und ich freue mich natürlich sehr darüber.«

Klar, welcher Belami wäre da nicht sackstolz? Gemeint war jene Fotoaktion auf Facebook, bei der knapp 200 Frauen (nicht wenige davon Ortsvorsitzende Ihrer Partei) mit Dackel unterm Arm, im Dirndl oder mit irrem Lächeln abgelichtet sind, im je beigefügten Lobhudel-Zitat Sie als »starken Mann« – nicht des 20. Jahrhunderts, sondern »der Stunde« – preisen, Ihr, prust, »Charisma« rühmen und beteuern, Sie seien derjenige Kandidat, der die CDU ins »nächste Jahrzehnt führen« könne – und das, bei aller Kritik und Antipathie, das schaffen rein kalendarisch sogar Sie.

Ihre Frauen und Männer für Norbert Röttgen (gerechterweise) von Titanic

Vom Fachmann für Kenner

 Kompatibilitätsprobleme

Kritik am Schweinesystem ist richtig und wichtig. Ebenso wichtig ist die #metoo-Debatte. Ich habe aber Probleme, beide unter einen Hut zu bekommen. Alles hängt doch an dieser Frage: Darf man das System ficken, wenn das System Nein gesagt hat?

Tilman Birr

 Tipp für Tierfreunde

Merke: Wer ein Herz für Spinnen hat, sauge nach dem Achtbeiner auch noch einen Sechsbeiner als Proviant mit dem Staubsauger auf.

Katharina Greve

 Hoppla

Dass sich vieles mit dem Alter ändert, damit habe ich gerechnet. Aber wie vieles sich nicht ändert, das war eine Überraschung.

Teja Fischer

 Ein Gleichnis

Vier Blinde stehen um einen Elefanten herum und untersuchen ihn, um herauszufinden, worum es sich handelt. Derjenige, der den Rüssel zu greifen bekommt, erklärt: »Es muss ein lebendiger Gartenschlauch sein.« Ein anderer – er streicht über die Flanke des Dickhäuters – spricht: »Nee, das ist ein Elefant«, tastet sich nach oben und ergänzt: »Jepp, hier ist das charakteristische Ohr. Ganz klar, ein Elefant.« Der Dritte befühlt einen Stoßzahn und schlussfolgert: »Elfenbein. Der Fall ist gelöst. Man muss schon sehr dumm sein, um an einen Gartenschlauch oder etwas anderes zu denken …« Der Vierte meldet sich zu Wort: »Moment! Um ganz sicher zu gehen, sollten wir noch den Penis des Tieres anfassen. Los, macht alle mit!« Die vier Blinden nähern sich dem gigantischen Glied und vollführen daran rhythmische Auf- und Abbewegungen.

Da öffnet sich die Stalltür, und der Besitzer des Elefanten kommt herein: »Was geht hier vor? Bei Ganesha, was MACHEN Sie denn da?!«

Werbeeinblendung: »Schützen Sie Ihre Arbeitselefanten! Mit Mahut Security Systems. Für alle Stallarten. Denn die Welt ist voller Perverser.«

Torsten Gaitzsch

 Das Beste kommt zum Schluss

Die gesamte Tragik der Endlichkeit des Lebens wurde wohl selten so schön zusammengefasst wie in diesem Satz, den ich zufällig bei einem Friedhofsbesuch aufschnappte: »Es ist so schade, dass Opa nicht erleben konnte, wie schön sein Grab geworden ist.«

Jürgen Miedl

Vermischtes

Hauck & Bauer: "Ich kann einfach nicht Wein sagen"
Die beste Zeit, einen Band des Zeichnerduos Hauck & Bauer zu kaufen – sie ist seit sicher zehn Jahren vorbei. Heute sind die Werke von Elias Hauck und Dominik Bauer kein Geheimtip mehr. Die zerstrittenen Künstler kommunizieren inzwischen ausschließlich per Fax, leben in luxussanierten Altbauwohnungen mit kugelsicheren Whirl- und Autorenpools, in denen hungernde Leiharbeiter Comics anfertigen müssen. Leider ist auch der neueste Band der beiden Ausbeuter sehr gut, bestellen Sie hier!Elias Hauck (Hrsg.): "Alles Spargel oder was?"
Endlich ist ganzjährig Spargelsaison! Elias Hauck, die eine Hälfte von Hauck & Bauer und Herausgeber des Frauenmagazins "Sonja", serviert die reifsten Spargelwitze der Welt – gezeichnet und erzählt von dutzenden gemüseliebenden Cartoonisten und Autoren. Lachen Sie unter anderem über: den mit den polnischen Erntehelfern, den mit dem kaputten Spargelschäler und den mit der Fliege in der Hollandaise.Heiko Werning: "Vom Wedding verweht – Menschliches, Allzumenschliches"
Es ist dies Buch etwas ganz besonderes: Heiko Werning, renommierter  Forscher aus Berlin, lag jahrelang in seinem Kiez, dem Wedding, auf der  Lauer. Kein Ereignis entging ihm, der Wedding konnte ihm nichts,  aber auch gar nichts verheimlichen. Abgründe, tiefe Täler und  menschliche Katastrophen – erfreuen Sie sich an heiteren G’schichterl,  die Werning noch so einen Urenkeln erzählen wird.Wenzel Storch: "Die Filme" (gebundene Ausgabe)
Renommierte Filmkritiker beschreiben ihn als "Terry Gilliam auf Speed", als "Buñuel ohne Stützräder": Der Extremfilmer Wenzel Storch macht extrem irre Streifen mit extrem kleinen Budget, die er in extrem kurzer Zeit abdreht – sein letzter Film wurde in nur zwölf Jahren sendefähig. Storchs abendfüllende Blockbuster "Der Glanz dieser Tage", "Sommer der Liebe" und "Die Reise ins Glück" können beim unvorbereiteten Publikum Persönlichkeitstörungen, Kopfschmerz und spontane Erleuchtung hervorrufen. In diesem liebevoll gestalteten Prachtband wird das cineastische Gesamtwerk von "Deutschlands bestem Regisseur" (TITANIC) in unzähligen Interviews, Fotos und Textschnipseln aufbereitet.
Zweijahres-Abo: 98,60 EURKamagurka & Herr Seele: "Cowboy Henk"
Er ist Belgier, Kamagurka. Belgier! Wissen Sie, was der Mann alles durchgemacht hat in letzter Zeit? Eben, er ist Belgier. Und hat trotzdem in einem Finger mehr Witz als Sie im ganzen Leib! Und Heldenmut! Glauben Sie nicht? Dann lassen Sie sich von Cowboy Henk überzeugen, dem einzigen Helden, der wirklich jeden Tag eine gute Tat begeht.
Zweijahres-Abo: 98,60 EURGerhard Henschel: "Harry Piel sitzt am Nil"
Fuck, dieses Buch sollte man gelesen haben, wenn man  kein übelst versiffter Wichser sein will. Schmähungen und böse Wörter  machen das Leben echt oberarschmäßig zum Kotzen. Vielleicht kapieren Sie  Versager das endlich, wenn Sie Henschels neuesten Streich gelesen  haben. Können Sie überhaupt lesen? Wahrscheinlich nicht. Trollen Sie  sich, Sie Wicht! Aber trotzdem abonnieren und diese Top-Prämie wählen.Torsten Gaitzsch/Sebastian Klug: "Akte D: Die Wahrheit über Deutschland"
Die Redaktion versichert: Torsten Gaitzsch und Sebastian Klug, die  Autoren dieses Buches, wissen Dinge – schreckliche Dinge! – von denen  Sie, die Leser, nicht einmal zu träumen wagen. Denn es wären Alpträume!  Wählen Sie diese Prämie und erhalten Sie Einblicke in die tiefsten  Abgründe Deutschlands, die Sie wahnsinnig lachend und mit Schaum vor dem  Mund zurücklassen werden. Bisher hat es kein Leser bis zur letzten  Seite geschafft…Hans Zippert: "Fernsehen ist wie Radio, nur ohne Würfel"
Die steile Karriere des Hans Zippert begann im Jahr 1967 mit einem  Schülerpraktikum beim Kulturmagazin "TV Spielfilm". Nach einem  Volontariat bei "TV Direkt" übernahm er das angesehene 20-Uhr-15-Ressort  bei "TV Okayokay", bevor er schließlich Programmchef der auflagestarken  "TV Superwoche" wurde. Nachdem er über einen Bestechungsskandal rund um  eine 3-Sterne-Empfehlung für "Rote Rosen" stolperte, sah sich Zippert  1990 gezwungen, Chefredakteur von TITANIC zu werden. Der Tiefpunkt war  erreicht. Das alles und noch mehr erfahren Sie in diesem Buch!Sonneborn/Gsella/Schmitt:  "Titanic BoyGroup Greatest Hits"
20 Jahre Krawall für Deutschland
Sie bringen zusammen gut 150 Jahre auf die Waage und seit zwanzig Jahren die Bühnen der Republik zum Beben: Thomas Gsella, Oliver Maria Schmitt und Martin Sonneborn sind die TITANIC BoyGroup. In diesem Jubiläumswälzer können Sie die Höhepunkte aus dem Schaffen der umtriebigen Ex-Chefredakteure noch einmal nachlesen. Die schonungslosesten Aktionsberichte, die mitgeschnittensten Terrortelefonate, die nachdenklichsten Gedichte und die intimsten Einblicke in den SMS-Speicher der drei Satire-Zombies – das und mehr auf 333 Seiten (z.T. in Großschrift)! 
Zweijahres-Abo: 98,60 EURFriedemann Weise: "Die Welt aus der Sicht von schräg hinten"
Laut seiner Homepage ist er der "King of Understatement" und der "lustigste Mensch im deutschsprachigen Internet". Er ist aber auch Gitarrenmann, Viralblogger (15000 Follower!), Gagautor und Promiexperte mit Diplom. Die Rede ist von Friedemann Weise, dem Mann mit dem Namen! Der Mann, der den "Satiropop" erfand. Und jetzt auch noch ein Buch vorlegt. Ob das gutgeht? Ordern Sie diese Prämie und teilen Sie Ihr vernichtendes Urteil bitte zeitnah der TITANIC-Redaktion mit.Die PARTEI-Wahlwerbungs-DVD mit allen vier Wahlwerbespots aus dem Bundestagswahlkampf 2005: Höhepunkte der Politpropaganda, die von Otto Schily mit dem Prädikat "ein Skandal" ausgezeichnet wurden. Besser aufgelöst als auf Youtube und noch dazu mit einer praktischen, farbechten Hülle drumrum - das ist doch was, was?
Erweitern

Das schreiben die anderen

  • 09.09.:

    Die "Abendzeitung" interviewt Rudi Hurzlmeier.

     

  • 04.09.:

    Ella Carina Werner klärt in der "Taz" über den Alterskult im westlichen Sumatra auf.

  • 03.09.:

    Moritz Hürtgen spricht mit ZDFheute über Satire nach dem Anschlag auf "Charlie Hebdo".

  • 02.09.:

    Über eine Regenlesung der TITANIC BoyGroup berichtet die FAZ.

     

  • 19.08.:

    Oliver Maria Schmitt war für die FAZ auf großer Büßer-, Pilger- und Fürbittfahrt für alle Pest- und Seuchenopfer.

Titanic unterwegs
01.10.2020 Frankfurt, Museum für Komische Kunst »Hauck & Bauer: Cartoons« Eröffnung mit A. Engelke
01.11.2020 Fürstenfeldbruck, Kunsthaus Rudi Hurzlmeier: »Malerei«
08.11.2020 Kassel, Caricatura-Galerie »Unkraut vergeht nicht – Garten-Cartoons«
07.03.2021 Frankfurt, Museum für Komische Kunst »Hauck & Bauer: Cartoons«