Vom Fachmann für Kenner | September 2015


Der abgebrochene Dialog

»Es ist so heiß, mein Gehirn kocht.« – »Ja ja, immer nur Blasen im Kopf!«

Valentin Witt

Die Menschheit muß untergehen

Vor mir im Einkaufscenter steuern zwei ältere Männer die Rolltreppe an. Sie haben Einkaufswagen mit sich, die jeweils mit acht Kisten Bier beladen sind. Ich steuere die Treppe an und denke mir noch, die wollen doch nicht etwa die Rolltreppe benutzen, da stellt sich der vordere samt Wagen auf die Stufen. Als diese sich zu senken beginnen, rutscht die oberste Kiste weg. Er versucht sie aufzuhalten, aber da kippt der ganze Wagen nach vorne. Weitere Kästen setzen sich in Bewegung, das Unglück nimmt seinen Lauf. Gefolgt von einem lauten Bersten der Flaschen überschlagen sich Mann und Wagen mehrere Male, bis beide schließlich unten ankommen. Selten habe ich so viel Glas scheppern gehört. Mitleid empfinde ich für ihn nicht, er hätte es besser wissen müssen. Sein Kumpel ruft von oben: »Das kannst du doch nicht machen«, aber dieser Ratschlag kommt etwas zu spät. Übrig bleiben eine halbe Kiste Bier, ein Depp mit Kopfverletzungen sowie zwei mit Bier überschüttete Kinder, die sich vor dem Mann befanden und die, unten angekommen, schreiend weglaufen.

Robert Rescue

Das Leben im Griff

Man kann über diese Frage trefflich streiten und mit Sicherheit gibt es alternative Ansätze, die ebenso aussichtsreich, da wohldurchdacht sind, aber meine persönliche Wahl fällt eindeutig aus. Ein ärmelloses, ursprünglich weißes Feinrippunterhemd gehört dann in die Wäsche, wenn sich über dem Bauchansatz ringförmige Rostflecken von den Bierdosen abzeichnen.

Theobald Fuchs

Zur Flirtkultur

Daß es gerade den Deutschen beim Flirten an Feuer und Romantik fehle, ist definitiv ein albernes Vorurteil. Dies wurde mir klar, als ich auf dem Bahnsteig Zeuge wurde, wie ein älterer, schwäbelnder Herr sichtlich interessiert eine hübsche, dem Akzent nach amerikanische Frau ansprach. Überraschend und leidenschaftlich bezirzte er sein weibliches Gegenüber damit, daß sich in seinem Heimatort nun der weit und breit größte Obi-Baumarkt befinde – da mußte ihr Interesse zweifellos schon geweckt worden sein, selbst wenn sie sich noch keck unimponiert gab. Als er nach kurzer Stille in der nächsten Phase seines Werbens noch eins obendrauf setzte und erzählte, jener Baumarkt sei gar zweistöckig, mußte er dann sicher bereits ordentlich Eindruck gemacht haben. Und als er schließlich mit ausladenden Gesten erklärte, die Gänge dort seien so breit, man könne theoretisch mit einem Auto hindurch fahren, hätte ich eigentlich damit gerechnet, daß die junge Dame nun beeindruckt auf den Kontaktversuch eingehen und ihr Interesse zeigen würde. Statt dessen: nichts, außer einem verlegenen Umherblicken. Aber so sind sie die Amis. Sehr unterkühlt, manchmal regelrecht unbeholfen.

Fabian Lichter

Tierhaltung wider Willen

Phonemisch unweit von »Katze« sind »Kacke« und »Kotze«. Zufall?

Olivia Ehlers

Mißt sehr genau

Nach nicht einmal vierwöchiger Nutzung zeigt mir meine »hochmoderne und äußerst präzise Digital-Diagnosewaage« (aus der Werbung) statt Körperfett-, Wasser- und Muskelanteil nur noch drei verschiedene Fehlersymbole an. Aus Frust darüber habe ich sicher 3,25 kg (7,17 lb; 0,51 St) zugenommen.

Tanja Hötzle

Hirnhumor

Mein Vater litt aufgrund eines Arbeitsunfalls mit Reinigungsmitteln kürzlich an temporärer Blindheit. Weil er deswegen nicht selbst zum Arzt fahren konnte, begleitete ich ihn.

Als ich nach einer guten halben Stunde aus dem Behandlungszimmer Lachen hörte, war ich erst mal recht verwirrt. Eben noch Angst vor möglicherweise bleibenden Schäden und nun Heiterkeit.

Warum er denn so gelacht habe, fragte ich ihn auf der Rückfahrt. Nachdem der Doktor ihn beruhigt habe, daß Langzeitfolgen so gut wie ausgeschlossen seien, berichtete der Vater, habe er den Arzt noch gefragt, ob er denn in einigen Tagen schon wieder arbeiten könne. Die Antwort des Arztes: »Na ja, erst mal sehen…«

Ernst Jordan

Zweite Karriere

Ich überlege, ob ich noch mal umsatteln sollte. Und zwar auf Naturforscherin. Mein Fachgebiet: der Zaunkönig. Im Sommer durchforste ich das Gebüsch hinter den Parzellen mit einigen mir unterstellten Rangern. Nach ein paar Jahren fassen die Vogelfamilien Vertrauen zu mir und legen ihr Verhalten offen. Balz, Nestbau, Kükenaufzucht. Ab und zu kommt ein Fernsehteam und berichtet über die »Dian Fossey der norddeutschen Vogelwelt«. Im Winter schreibe ich in der Hütte an meinem Bestseller »Zaunkönige im Nebel«.

Miriam Wurster

Küchenregel

Beim Verzehr japanischer Nudeln müssen die Ramen-Bedingungen stimmen.

Vivien Tharun

Oberstark

Im Fitnessstudio bin ich mit gründlichem Eifer darauf bedacht, meine Oberschenkelmuskulatur optimal zu trainieren. Ich tue das aus einem einzigen Grund, der mir wichtiger ist als jede Bikinitauglichkeit: Wenn ich auf ein Klo der Deutschen Bahn muß, kann ich dank meiner stahlharten und ausdauernden Oberschenkel mühelos über dem Sitz schwebend meine Notdurft verrichten und in dieser Position auch noch gemütlich bis zu 20 Minuten Zeitung lesen.

Regina Pichler

Seltsames, allzu Seltsames

Ich kenne viele Leute, die mich nicht mit dem Arsch angucken. Ich kenne aber keinen einzigen, der das tut. Wo bleibt da, frage ich mich, die statistische Normalverteilung, bitte?

Christian Y. Schmidt

Manege frei!

Meine Geschwister und ich verfügen über verschiedene Begabungen. Mein Bruder kann stundenlang auf einem Hochseil balancieren und dabei alle Primzahlen zwischen 1 und 1 Billion aufsagen. Meine Schwester ist in der Lage, gleichzeitig mit verschiedenen Gegenständen zu jonglieren und den Inhalt mehrerer Tausender Bücher wortgetreu zu rezitieren. Ich selbst schwinge wie schon mein Vater und Großvater am Trapez und kann auf Zuruf binnen Sekunden jeglichem Datum den richtigen Wochentag zuordnen. Die Menschen reagieren auf unsere Darbietungen mit dem mehr oder weniger rhythmischen Zusammenschlagen der Handinnenflächen, unartikuliertem Gejohle und schlimmstenfalls hinter der Bühne sogar mit Schulterklopfen. Was das bedeutet und was die Leute damit bezwecken wollen, konnte mir bisher allerdings niemand begreiflich machen. Schließlich stammen wir alle aus einer berühmten Autistenfamilie.

Daniel Sibbe

Der Duft der Frauen

Mein Respekt gegenüber der Karstadt-Parfumeuse dafür, daß sie – anders als ich – wußte, wie man den L.12.12 von Lacoste richtig ausspricht (nämlich französisch und nicht deutsch), verflüchtigte sich wie der Duft von Eau de Mandarine Ambrée von Hermès, nachdem sie dieses angepriesen hatte als »eines der besten O-de-Kolonnsch«.

Tina Manske

Die Alternative

Neun Uhr früh, im einzigen Straßenverkehrsamt des Landkreises. Unruhe am Infoschalter. Einer erregt sich über irgend etwas: Öffnungszeiten, Gebühren oder ein vergessenes Formular. Er wird laut, die Frau hinterm Tresen wird still. So weit, so erwartbar. Gähn. Aber dann horche ich noch einmal auf. Das würde mich doch schon interessieren, welches Alternativangebot der Wutbürger meint, wenn er plärrt: »Dann melde ich den eben irgendwo anders an!«

Peter P. Neuhaus

Neues Vorurteil

In letzter Zeit merke ich, daß ich eine starke Abneigung gegen Bauarbeiter habe. Ich kann dieses ewige Denken in Schubkarren nicht leiden!

Mark-Stefan Tietze

Welt der Wunder

Magermilchjoghurt schmeckt scheiße, aber das Wort enthält alle Vokale in der richtigen Reihenfolge. Schweinebraten mit Knödel und Blaukraut ist in dieser Hinsicht langweilig, aber schmeckt gut. So ist für jeden etwas dabei. Ist das Leben nicht schön?

Tibor Rácskai

Vorsicht bei Autobiographien

Nach einer auf einem ländlichen Volksfest durchfeierten Nacht lagen wir mittags am Baggersee in der Sonne. Mein Freund Franz: »Ach, war das schön, wie ich mit dieser hübschen Münchnerin auf dem Rücksitz ihres Autos gebumst habe!« Ich: »Heute morgen hast du aber erzählt, ihr hättet nur geknutscht.« Franz: »Ich hab’s mir anders überlegt.«

Christoph Virchow

Kunstgeschichtliche Anekdoten (3)

Freitagabends suchte Leonardo da Vinci zum After-Work-Umtrunk gerne eine kleine Trattoria am Ende der Florentiner Fußgängerzone auf. Im Verlaufe des Abends mochte es zu späterer Stunde vorkommen, daß seine Mitzecher ihn aufforderten: »He, Leo, mal uns doch mal wieder eine von deinen beknackten Maschinen, die sowieso nicht funktionieren, damit wir Renaissancetypen auch etwas zum Lachen haben!« Der Meister, schon leicht angeschickert, ließ sich nicht lange bitten, und schnell entstanden, später als Konstruktionsskizzen fehlinterpretierte, Zeichnungen von Hubschraubern, Tauchbooten oder Maschinengewehren auf den herumliegenden Bierdeckeln. Man darf allerdings annehmen, daß sich da Vinci, wenn er von den enormen Problemen gewußt hätte, die die Bundeswehr bis zum heutigen Tag mit diesen Gerätschaften hat, mit den Entwürfen wohl ein wenig mehr Mühe gegeben hätte.

Helge Möhn

Bronchial-Methode

In der Diskussion um den Nichtraucherschutz einigten sich Bund und Länder schließlich auf einen Kompromiß: Zigarettenautomaten bleiben auch weiterhin erlaubt, allerdings dürfen sie ihr fragliches Gut ab sofort nur noch mit einem monströsen Raucherhusten auswerfen.

Teja Fischer

Tip für Autoren

Größte vorstellbare Provokation zu Beginn einer Lesung: »Sehr geehrtes Publikum, als erstes wollen wir gemeinsam beten.«

Elias Hauck

Aktuelle Cartoons

Heftrubriken

Briefe an die Leser

 »Soester Anzeiger«!

Wenn es laut Ausgabe vom 3.7. in Deinem Wirtschafts-Ressort heißt: »Edeka schluckt Netto komplett«, hätte es dann nicht genügt, der Einfachheit halber zu titeln: »Edeka schluckt Brutto«?

Fragen die Betriebswirtschaftsgelehrten von Titanic

 Philipp Amthor!

Um weiter an Ihrem konservativen Profil zu feilen, machten Sie – wie einfallsreich! – einen Jagdschein und ließen es sich nicht nehmen, sich auf der Jagd vom »Spiegel« begleiten zu lassen: »Wenn Philipp Amthor über die Jagd redet, spricht er gern in Jägerdeutsch.« Was unter anderem so klingt: »Natürlich ist .300 Winchester Magnum jagdlich ein relativ großes Kaliber.« Oder: »Ein Maisfeld, sagt Amthor, sei für einen Jungjäger keine einfache jagdliche Situation.« Einmal klagen Sie über das Fehlen von »jagdbarem Wild« und bezeichnen irgendeinen Stephan als Ihren »jagdlichen Mentor«.

Täuscht das, oder besteht Ihr Jägerdeutsch vor allem im Voranstellen des Wortes »jagdlich«?

Und wie kann es sein, dass ein ach so gewiefter Jägerjunge einen solchen Bock schießt wie Sie mit Ihrer Affäre um Augustus Intelligence? Ach, das Wortspiel machten Sie im Interview selbst? Dann lassen wir Sie dieses Mal noch davonkommen!

Bleibt Ihnen satirlich auf den Hufen: Titanic

 Susanne Viernickel!

Sie sind Professorin für Pädagogik der frühen Kindheit an der Universität Leipzig. Die jetzt durchgeführte OECD-Befragung von Fachkräften in der frühkindlichen Bildung, Betreuung und Erziehung enthält zum ersten Mal internationale Vergleichsdaten zu deren Selbstverständnis und Arbeitsbedingungen.

Im Deutschlandfunk benannten Sie als ein wesentliches Ergebnis der Studie den Fachkräftemangel in Deutschland: »Personal, Personal, Personal.« Und: »Auch Leitungskräfte klagen, denn sie können nicht leiten.« Soweit klar; wenn niemand da ist, der sich führen lässt, können Führungskräfte nicht führen. Aber statt darüber zu klagen, könnten diese beispielsweise vorübergehend aufs Leiten und Führen verzichten und direkt in der frühkindlichen Bildung, Betreuung und Erziehung tätig werden. Die Kinder tät’s womöglich freuen.

Tipp von Ihrer Titanic

 Dass Sie, Frau Dr. med. Irene Jung,

als praktische Ärztin im altehrwürdigen Städtchen Detmold neben »Naturheilverfahren« und »ästhetischer Dermatologie« als »besonderen Schwerpunkt« Ihrer Tätigkeitspalette »Altersprävention« anbieten, ist naheliegend, können Sie doch ganz überzeugend mit sich selbst als Vorbild werben: Sie zumindest bleiben ja forever Jung.

Kalauert heute etwas altbacken: Titanic

 Mary Trump!

Mary Trump!

Sie sind die Nichte des amtierenden US-Präsidenten und haben ein Enthüllungsbuch veröffentlicht, das wir aus Sorge um unser Seelenheil leider nicht lesen können. Trotzdem nett, von Ihrer Existenz erfahren zu haben. Und die nächsten beiden Bücher über Onkel Donald schreiben dann Ihre Schwestern Miry und Mury, ja?

Quak-quak! Titanic

Vom Fachmann für Kenner

 Ethische Frage

Gesetzt den Fall, der Bandwurm wäre vom Aussterben bedroht –, sollte man ihn dann retten? Und wenn ja: Wer meldet sich freiwillig?

Katharina Greve

 Wo das wahre Outdoor beginnt

Dass du dich in einer echten Wildnis aufhältst, merkst du spätestens dann, wenn du im lichtlosen Gestrüpp stolperst und dir während des Fallens in Sekundenbruchteilen überlegst, ob es sicherer wäre, den Sturz aufzufangen oder die Hände in den Hosentaschen stecken zu lassen. Brennnesseln, Nacktschnecken, Jauchepfützen, das sind alles extrem schwer einzuschätzende Landezonen. Profis fallen übrigens erst gar nicht hin.

Theobald Fuchs

 Körpereigene Alarmanlage

Mittlerweile gibt es ja allerhand Smartwatches und Apps zur Überwachung und Optimierung des Schlafes auf dem Markt. Dass aber auch die natürliche Schlafregulation ganz gut funktioniert, merkt man, wenn man nach versehentlichem Wegdösen am Nachmittag vom eigenen Schnarchen prompt wieder geweckt wird.

Julia Mateus

 Fahrt in den Urlaub

Wer schon mal auf der Autoroute unterwegs war, dem ist es bestimmt aufgefallen: In Frankreich und nur in Frankreich überholt man alle paar Kilometer ein einsam auf der rechten Spur vor sich hin blinkendes Auto. Wo ist man mit seinen Gedanken, fragen wir Deutschen uns da entzückt, wenn man nach dem Spurwechsel nicht nur vergisst, den Blinker auszuschalten, sondern es sogar schafft, sein enervierendes Klacken dauerhaft aus der Wahrnehmung zu verdrängen? In jedem Fall nicht auf der Straße, das verdient schon mal Bewunderung. Vielleicht sogar überhaupt nicht unterwegs, sondern auf Seite 93 der buchstäblich fesselnden Ménage-à-trois, die zu Hause aufgeschlagen vor dem Kamin liegt und sich bereits darauf freut, am Abend wieder einen Tropfen Chardonnay abzubekommen? Oder bei den zwei kleinen Töchtern und ihrer bezaubernden Mutter, von der man in genau diesem Moment angerufen wird, aber nur, weil sie sich am Piano auf das Telefon gesetzt hat und einem jetzt unbemerkt ein Ständchen spielt? Es wird wohl immer ein süßes Geheimnis bleiben.

Teja Fischer

 Beauty-Tipp

Jüngst wollte ich Wimperntusche im Schönheitssalon kaufen. Die Visagistin nahm sich viel Zeit, empfahl ein gutes Produkt, auch noch den passenden Lidschatten dazu und fragte dann: »Kennen Sie weißen Kajal? Nein? Probieren Sie den doch mal am unteren Lidrand.« Ich machte den Versuch, fand das Ergebnis aber irgendwie sonderbar: Der Blick wirkte starr, glubschig-wässrig, die Tränensäcke schwollen an, wurden durch breite Schattenringe untermalt, und als die Kosmetikerin erläuterte: »Horst Tappert, Sie wissen schon, der Derrick, der schwor auf weißen Kajal. Niemals stellte er sich ohne weißen Unterlidstrich vor die Kamera«, entschloss ich mich, fürs erste auf diesen Stift zu verzichten.

Miriam Wurster

Vermischtes

Hans Zippert: "Fernsehen ist wie Radio, nur ohne Würfel"
Die steile Karriere des Hans Zippert begann im Jahr 1967 mit einem  Schülerpraktikum beim Kulturmagazin "TV Spielfilm". Nach einem  Volontariat bei "TV Direkt" übernahm er das angesehene 20-Uhr-15-Ressort  bei "TV Okayokay", bevor er schließlich Programmchef der auflagestarken  "TV Superwoche" wurde. Nachdem er über einen Bestechungsskandal rund um  eine 3-Sterne-Empfehlung für "Rote Rosen" stolperte, sah sich Zippert  1990 gezwungen, Chefredakteur von TITANIC zu werden. Der Tiefpunkt war  erreicht. Das alles und noch mehr erfahren Sie in diesem Buch!Serdar Somuncu: "H2 Universe: Die Machtergreifung", DVD
Er ist der selbsternannte Hassias – viel wichtiger aber noch: der designierte Kanzlerkandidat für Die PARTEI. Holen Sie sich jetzt die neue DVD von Merkel-Nachfolger Serdar Somuncu als Gratisprämie und stehen Sie damit schon vor der Machtergreifung auf der richtigen Seite. Ihre Kinder werden es Ihnen danken!
Zweijahres-Abo: 98,60 EURHeiko Werning: "Vom Wedding verweht – Menschliches, Allzumenschliches"
Es ist dies Buch etwas ganz besonderes: Heiko Werning, renommierter  Forscher aus Berlin, lag jahrelang in seinem Kiez, dem Wedding, auf der  Lauer. Kein Ereignis entging ihm, der Wedding konnte ihm nichts,  aber auch gar nichts verheimlichen. Abgründe, tiefe Täler und  menschliche Katastrophen – erfreuen Sie sich an heiteren G’schichterl,  die Werning noch so einen Urenkeln erzählen wird.Wenzel Storch: "Die Filme" (gebundene Ausgabe)
Renommierte Filmkritiker beschreiben ihn als "Terry Gilliam auf Speed", als "Buñuel ohne Stützräder": Der Extremfilmer Wenzel Storch macht extrem irre Streifen mit extrem kleinen Budget, die er in extrem kurzer Zeit abdreht – sein letzter Film wurde in nur zwölf Jahren sendefähig. Storchs abendfüllende Blockbuster "Der Glanz dieser Tage", "Sommer der Liebe" und "Die Reise ins Glück" können beim unvorbereiteten Publikum Persönlichkeitstörungen, Kopfschmerz und spontane Erleuchtung hervorrufen. In diesem liebevoll gestalteten Prachtband wird das cineastische Gesamtwerk von "Deutschlands bestem Regisseur" (TITANIC) in unzähligen Interviews, Fotos und Textschnipseln aufbereitet.
Zweijahres-Abo: 98,60 EURKamagurka & Herr Seele: "Cowboy Henk"
Er ist Belgier, Kamagurka. Belgier! Wissen Sie, was der Mann alles durchgemacht hat in letzter Zeit? Eben, er ist Belgier. Und hat trotzdem in einem Finger mehr Witz als Sie im ganzen Leib! Und Heldenmut! Glauben Sie nicht? Dann lassen Sie sich von Cowboy Henk überzeugen, dem einzigen Helden, der wirklich jeden Tag eine gute Tat begeht.
Zweijahres-Abo: 98,60 EURDie PARTEI-Wahlwerbungs-DVD mit allen vier Wahlwerbespots aus dem Bundestagswahlkampf 2005: Höhepunkte der Politpropaganda, die von Otto Schily mit dem Prädikat "ein Skandal" ausgezeichnet wurden. Besser aufgelöst als auf Youtube und noch dazu mit einer praktischen, farbechten Hülle drumrum - das ist doch was, was?Sonneborn/Gsella/Schmitt:  "Titanic BoyGroup Greatest Hits"
20 Jahre Krawall für Deutschland
Sie bringen zusammen gut 150 Jahre auf die Waage und seit zwanzig Jahren die Bühnen der Republik zum Beben: Thomas Gsella, Oliver Maria Schmitt und Martin Sonneborn sind die TITANIC BoyGroup. In diesem Jubiläumswälzer können Sie die Höhepunkte aus dem Schaffen der umtriebigen Ex-Chefredakteure noch einmal nachlesen. Die schonungslosesten Aktionsberichte, die mitgeschnittensten Terrortelefonate, die nachdenklichsten Gedichte und die intimsten Einblicke in den SMS-Speicher der drei Satire-Zombies – das und mehr auf 333 Seiten (z.T. in Großschrift)! 
Zweijahres-Abo: 98,60 EURHauck & Bauer: "Ich kann einfach nicht Wein sagen"
Die beste Zeit, einen Band des Zeichnerduos Hauck & Bauer zu kaufen – sie ist seit sicher zehn Jahren vorbei. Heute sind die Werke von Elias Hauck und Dominik Bauer kein Geheimtip mehr. Die zerstrittenen Künstler kommunizieren inzwischen ausschließlich per Fax, leben in luxussanierten Altbauwohnungen mit kugelsicheren Whirl- und Autorenpools, in denen hungernde Leiharbeiter Comics anfertigen müssen. Leider ist auch der neueste Band der beiden Ausbeuter sehr gut, bestellen Sie hier!Friedemann Weise: "Die Welt aus der Sicht von schräg hinten"
Laut seiner Homepage ist er der "King of Understatement" und der "lustigste Mensch im deutschsprachigen Internet". Er ist aber auch Gitarrenmann, Viralblogger (15000 Follower!), Gagautor und Promiexperte mit Diplom. Die Rede ist von Friedemann Weise, dem Mann mit dem Namen! Der Mann, der den "Satiropop" erfand. Und jetzt auch noch ein Buch vorlegt. Ob das gutgeht? Ordern Sie diese Prämie und teilen Sie Ihr vernichtendes Urteil bitte zeitnah der TITANIC-Redaktion mit.Gerhard Henschel: "Harry Piel sitzt am Nil"
Fuck, dieses Buch sollte man gelesen haben, wenn man  kein übelst versiffter Wichser sein will. Schmähungen und böse Wörter  machen das Leben echt oberarschmäßig zum Kotzen. Vielleicht kapieren Sie  Versager das endlich, wenn Sie Henschels neuesten Streich gelesen  haben. Können Sie überhaupt lesen? Wahrscheinlich nicht. Trollen Sie  sich, Sie Wicht! Aber trotzdem abonnieren und diese Top-Prämie wählen.Elias Hauck (Hrsg.): "Alles Spargel oder was?"
Endlich ist ganzjährig Spargelsaison! Elias Hauck, die eine Hälfte von Hauck & Bauer und Herausgeber des Frauenmagazins "Sonja", serviert die reifsten Spargelwitze der Welt – gezeichnet und erzählt von dutzenden gemüseliebenden Cartoonisten und Autoren. Lachen Sie unter anderem über: den mit den polnischen Erntehelfern, den mit dem kaputten Spargelschäler und den mit der Fliege in der Hollandaise.Torsten Gaitzsch/Sebastian Klug: "Akte D: Die Wahrheit über Deutschland"
Die Redaktion versichert: Torsten Gaitzsch und Sebastian Klug, die  Autoren dieses Buches, wissen Dinge – schreckliche Dinge! – von denen  Sie, die Leser, nicht einmal zu träumen wagen. Denn es wären Alpträume!  Wählen Sie diese Prämie und erhalten Sie Einblicke in die tiefsten  Abgründe Deutschlands, die Sie wahnsinnig lachend und mit Schaum vor dem  Mund zurücklassen werden. Bisher hat es kein Leser bis zur letzten  Seite geschafft…
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Das schreiben die anderen

  • 10.08.:

    Martin Sonneborn gibt der "Berliner Zeitung" ein großes Sommerinterview.

     

Titanic unterwegs
14.08.2020 Falkensee-Finkenkrug, Privatgarten Christian Y. Schmidt
20.08.2020 Düsseldorf, Zakk Paula Irmschler
26.08.2020 Berlin, Pfefferberg Theater Max Goldt
26.08.2020 Hamburg, Kampnagel Paula Irmschler mit Linus Volkmann