Vom Fachmann für Kenner | Oktober 2015


Arme Frauen

Ich bin ein moderner Mann. Gender-Mainstreaming und so – ich weiß Bescheid! Deswegen ärgert es mich auch maßlos, wenn Frauen in gleicher Anstellung noch immer schlechter entlohnt werden als ihre männlichen Arbeitskollegen. Doppelt ungerecht, wo doch ein jeder weiß, daß die Dame an sich für Schuhe, Friseur, Boulevardzeitschriften, Süßkram, Schminke und Schmuck viel mehr Geld benötigt als der von Grund auf genügsamere Herr.

Calippo Schmutz

Neu in der Hofkonditorei

Hegemonchéri – die Praline für die herrschende Klasse.

Valentin Witt

Gag-Gag

Seit ich einen Zungenschaber benutze, ist mir klar, daß ich eine ganz schlechte Pornodarstellerin abgeben würde.

Torsten Gaitzsch

Lebensmittelskandal

Biodrinks in Plastikflaschen abzufüllen erscheint mir angesichts des Glaubenskrieges, der hierzulande um die richtige Form der Nahrungsmittelproduktion ausgefochten wird, geradezu PETätlos!

Burkhard Niehues

Kunstgeschichtliche Anekdoten (4)

Otto Dix als Kriegsgewinnler zu bezeichnen ist nicht allzu abwegig. In den 20er Jahren des letzten Jahrhunderts surfte er auf der posttraumatischen Belastungswelle, die sich durchs Land zog, und machte mit entsprechenden Gemälden ein gutes Geschäft. Die Staffage für seine hastig dahingeworfenen Tableaux requirierte er gerne im eleganten Anzug beim Schlendern durch die Elendsviertel der Großstadt. Dix rief etwa beinamputierten Versehrten auf dem Rollbrett unter hämischem Gelächter zu: »He Krüppel, willst du mir Modell SITZEN?« Die Notleidenden sahen in der Aussicht auf eine warme Mahlzeit und ein Bier meistens über Dixens speziellen Sinn für Humor hinweg und folgten dieser unverschämten Einladung in sein Atelier.

Helge Möhn

Falsch verknüpft

Als ich unlängst am TV-Gerät vorüberschritt und aus einem Spot den Satz »Denn diese Kinder werden mit Windows 10 groß!« vernahm, dachte ich augenblicklich an die moralisch verzwickte Situation, in der sich Hilfsorganisationen seit jeher befinden, mit dem Elend der Menschen hausieren gehen zu müssen. Um jenen armen Teufeln dann durch die Unterstützung derjenigen helfen zu können, denen durch die drastische Schilderung solch schrecklicher Schicksale das Herz dann immerhin so weit erweicht wurde, daß diese sich zum kleinen, solidarischen Akt des Spendens berufen fühlen. War ja aber doch nur eine Microsoft-Werbung.

Fabian Lichter

Im Oktober

Beantwortung der Frage, für wen die »witzigen« Radio- und Fernsehbeiträge zum Thema Zeitumstellung eigentlich gemacht werden: für Jura-Studentinnen aus Köln. Eine solche muß sich nämlich von ihrem Kommilitonen erklären lassen, daß sie in der kommenden Nacht eine Stunde gewinnt. Weiteres Gesprächsthema: Das männliche Drittel der studentischen Reisegruppe im Regionalexpreß auf dem Weg nach Münster gibt bekannt, daß er, wenn er seine derzeitige Freundin heirate, nicht ihren Namen – Schneider – annehmen werde. Eine der Frauen bestätigt ihn in seiner Entscheidung, denn: »Damit kann man sich nicht von der Masse abheben.« Apropos Masse: Bei diesen jungen Vertretern unserer Elite wird für den Verwalter der geistigen Insolvenzmasse nicht viel zu holen sein, denkt ein in Hörweite sitzender, in Momenten der Weltmüdigkeit zum flauen Wortspiel neigender Fahrgast.

Eduard Harfst

Gleichberechtigungsdialektik

Frohgemut nahm ich die Kunde zur Kenntnis, daß der Trendkleidermacher »Abercrombie & Fitch« fortan nicht mehr ausschließlich braungebrannte, bauchmuskulöse Mitarbeiter im Surferlook beschäftige, sondern auch durchschnittlichen, weniger coolen Typen eine Jobchance biete. Ärgerlich stimmte mich indes, daß eine Filialmanagerin besagten Hauses mich kurz darauf beim Shoppen ansprach und mir eine Stelle anbot.

Cornelius Oettle

Gefangen im Netz

Manchmal verbringe ich mehrere schlaflose Nächte mit dem manischen Austausch von Nachrichten in diversen sozialen Netzwerken. Das ist ganz schön kräftezehrend, so daß ich teilweise nur ein Chatten meiner selbst bin.

Moses Wolff

Diebesgut:

Woher nehmen, wenn nicht stehlen?

Sebastian Klug

Lifehack

Kürzlich zwang mich eine schmerzhafte Entzündung am Steißbein in die Hände meines Hausarztes. Obwohl er mich nur zu einem chirurgischen Kollegen überweisen konnte, hatte der Praxisbesuch doch ein Gutes: Ich fing mir im Wartezimmer einen Magen-Darm-Virus ein und machte die nützliche Erfahrung, daß es statt eines medizinischen Kissens notfalls auch die Klobrille tut.

Sebastian Sobota

Geile Scheiße

Der Junge liegt bäuchlings auf der Schaukel, gönnt sich mal eine halbe, mal eine ganze der Drehungen, die ihm die vier- oder fünfmal ineinandergeschwungenen Ketten gewähren. Die Mutter sitzt unweit auf einer Bank, kerzengerade wie eine mustergültige Benimmschülerin, die Hände auf den geschlossenen Knien, die vom Saum ihres blauen Kleides anständig verdeckt werden. Sie vereinigt drei Generationen in sich, wie es scheint: der Blick schwelgerisch-leer gleich einem frühpubertären Mädchen, das auf einen Prinzen wartet, der sie aus dieser leidigen Spielplatzwelt pflückt und mit ihr in ein noch näher zu bestimmendes Glück reitet; der Körper, trotz juveniler Zierlichkeit und einer Frisur, die in einer Zeit noch vor ihrer Jugend wohl mal »keß« genannt worden wäre, erkennbar der einer Enddreißigerin; das Verhalten aber das einer senilen Seniorin. »Ja«, sagt sie; »toll«, sagt sie; »schaukeln«, sagt sie – teilweise sogar passend zu dem, was ihr Sohn gerade macht oder als Reaktion fordert. Dieser wiederum, noch nicht im Grundschulalter, scheint daran gewöhnt und wirkt so, als fordere er die mütterlichen Aufmerksamkeitssimulationen nur an, weil es irgendwie auch seine Pflicht als Kind diesen Alters ist. An beiden vorbei läuft eine vierköpfige Familie, wie geschaffen für plumpe Unterschichtsverspottung. Eltern wie Kinder sind offensichtlich gleichgültig gegenüber ihrem Erscheinen (oder ist es eine Form von Geschmack, die sich nur ihnen erschließt?), ohne dabei sympathisch zu wirken. Quietschbunte Oberteile betonen unvorteilhaft genährte Leiber, kurze Hosen geben Beine frei, die in Sportschuhen enden, welche in wiederum anderen Farben schreien. Die beiden Söhne, im Hauptschulalter (um der blödsinnigen Spottlust endgültig zu erliegen), stürzen sich auf ein kleines dreisitziges Karussell, das man dreht, indem man sich an der runden Mittelplatte entlangzieht. »Geil!« ruft der eine Junge; »ja, geil!« ruft der andere; »der hat geil gesagt«, freut sich der Junge auf der Schaukel, desinteressiert an dem wilden Spielgerät, das sich vor ihm geräuschvoll aufzwirbelt, da er das Schauspiel im Stehen verfolgen muß. »Ja, geil«, sagt seine Mutter, die weiterhin höchstens mal ihren Kopf bewegt, um den Blick kurz aus der Leere zu holen und auf ihren Sohn zu justieren. Beide lachen sie. Die Mutter kürzer, sie muß zurück in die Lethargie. Derweil drehen sich die beiden großen Jungs immer schneller, grapschen nach der Platte, bis einer unter dem Hohngelächter des anderen fällt und laut »Scheiße« brüllt. »Scheiße«, wiederholt der kleine Junge nun außer sich vor Entzücken. »Scheiße«, wiederholt die Mutter lächelnd und ohne den Kopf zu drehen. Einige Momente begeistert sich der Kleine noch über das unerhörte Ereignis, dann ist die vulgäre Familie um die Ecke verschwunden. Bedächtig dreht er wieder die Schaukel auf. »Toll«, sagt seine Mutter, so leise, daß ich Zweifel habe, ob ihr Sohn sie hört.

Tim Wolff

Verschiedene Blickwinkel

Einerseits kann ich die von »Schande!« bis »Enterbung!« reichende Reaktion meiner Eltern nach meinem Geständnis, das Studium der Filmwissenschaft geschmissen zu haben und mich seitdem als Kameramann bei privaten Pornoproduktionen zu verdingen, verstehen. Andererseits ist meine jetzige Arbeit genau das, wozu sie mir zeitlebens geraten haben: ein Job mit Perspektiven.

Daniel Sibbe

Einladung

Im Ostseebad Prerow werde ich immer von einer geheimnisvollen Hochstimmung befallen. Sie entspringt dem Fahrradfahren auf holprigen, kilometerlangen Betonplattenwegen durch den märchenhaften Wald. Die leichten Gehirnerschütterungen im Takt der Plattenspalten führen zu euphorischer Naturbetrachtung und zwingen mich zu fotografieren. Ich habe deshalb im Laufe der Jahre eine ansehnliche Diasammlung von Baumstämmen in flirrendem Sonnenlicht angelegt. Auf Anfrage präsentiere ich sie Ihnen gerne.

Miriam Wurster

Fahrradventilkappen-Mafia!

Damit ist eigentlich alles gesagt.

Teja Fischer

Geständnis eines Werbemannes

Die Headline »Geniale Ideen sind oft sehr einfach« habe ich allein in den letzten vier Jahren an mindestens 14 verschiedene Kunden verkauft. Man sieht daran: Geniale Ideen sind oft sehr einfach.

Andreas Maier

Aktuelle Cartoons

Heftrubriken

Briefe an die Leser

 »Spiegel«!

»Schwimmen im Freibad ist wie ein Besuch bei McDonald’s«, heißt es im Teaser einer Deiner Artikel. Weil man nie hundertprozentig weiß, ob nicht vielleicht irgendwo jemand reingespuckt hat, aber zumindest auf die Pommes immer Verlass ist?

Fragen Deine Freunde in Fett schwimmender Nahrungsmittel aus der Redaktion von Titanic

 Roland Tichy, alter Einblicker!

Auch in zweiter Instanz haben Sie Ihre Klage gegen Claudia Roth verloren, die Ihnen zugeschrieben hatte, dass Ihr »Geschäftsmodell«, das in der Herausgabe des rechten Blogs »Tichys Einblick« besteht, »auf Hetze und Falschbehauptungen beruht«, was Sie als falsche Tatsachenbehauptung gewertet und untersagt wissen wollten.

Und ob Sie es glauben oder nicht, Tichy: Wir können Ihren Ärger verstehen. Wozu macht man sich schließlich die ganze Mühe? Weshalb wir also gegen Roths dreiste Ehrabschneiderei ein für alle Mal klarstellen wollen: Selbstverständlich beruht Ihr Geschäftsmodell nicht nur auf Hetze und Falschbehauptungen, sondern mindestens ebenso sehr auf Dummheit, Infamie, bewussten Lügen, Perfidie, Täuschung und nicht zu vergessen einem ordentlichen Schuss Narzissmus.

Mit ganz tiefem Einblick: Titanic

 Otto Schenk! Otto Schenk!

Als 91jähriges Urgestein der deutschsprachigen Theaterlandschaft plauderten Sie in der TV-Sendung »Willkommen Österreich« über Ihre Tierliebe im Allgemeinen und zu Papageien im Besonderen. Einem von Ihnen so genannten »Leihpapagei« wollen Sie den Satz »Heut red’ i nix« beigebracht haben. Und wie nebenbei konstatierten Sie: »Nicht sprechende Papageien sind für mich keine Papageien.«

Aber aber, Herr Schenk, gehen Sie doch nicht so hart ins Gericht mit unseren kunterbunt gefiederten Freunden. Selbst der beredteste aller Papageien ist von Zeit zu Zeit unpässlich oder schlecht aufgelegt oder womöglich im Alter taub geworden. Denken Sie bitte noch mal darüber nach!

Will ’nen Keks: Titanic

 Huhu, Frank Thelen!

Huhu, Frank Thelen!

Sie sind ein teiggesichtiger deutscher Unternehmer, Investor bei der strunzdummen Show »Höhle der Löwen« und außerdem noch Autor von Büchern, in denen ehrlich das Allerdämlichste steht, was man aus eh schon schwachsinnigen Wörtern wie »Mindset« im Jahr 2020 noch machen kann. Ihr neustes Schundwerk heißt »10xDNA«, und darin erklären Sie u.a., dass bald Flugtaxis durch unsere Städte sausen werden. Aber das wissen Sie ja alles selbst!

Warum wir Ihnen schreiben? Weil Sie der behämmerten Münchner »Abendzeitung« im Interview steckten, dass ein Start-up aus Ihrem »Portfolio« sich das »retronasale Riechen zunutze gemacht« habe und daher naturgemäß eine Flasche entwickeln musste, aus »der man pures Wasser trinkt und dennoch Geschmack über Geruch wahrnimmt«. Das habe es »bislang so noch nicht gegeben«.

Und hier möchten wir entschieden widersprechen! In unserer Gestaltungsabteilung sitzt nämlich ein Herr namens Thomas Hintner, und dieser hat das retronasale Riechen schon vor vielen Jahren so weit auf die Spitze getrieben, dass er herbes Pilsbier trinken kann – und dabei nichts als Wasser schmeckt. Dafür braucht er nicht mal Flaschen wie Sie! Und wenn Ihnen, Esel Thelen, dieser Brief zu frech ist, dann schickt Kollege Hintner Ihrem idiotischen Start-up eine Patentklage.

Gluck, gluck! Titanic

 Entlarvend, lieber Kapitalismus,

ist ausgerechnet die Arte-Doku »An den Ufern des Nil: Zwischen Assuan und Luxor«. Darin erklärt der Sprecher mit gewohnt sonorer Stimme: »Die losgesprengten Felsbrocken werden zum Nil geschleppt und auf Frachtkähne verladen. Eine Szene wie vor Jahrtausenden. Heute schultern keine Fronsklaven die zentnerschwere Last für die Tempel der Pharaonen. Die Männer arbeiten freiwillig und schuften für einen kargen Lohn.«

Einfach toll, was Du, Kapitalismus, in 4000 Jahren so geschafft hast. Nächste Revision dann in weiteren 4000 Jahren, vielleicht sogar zum Mindestlohn?

Glaubt aber eher nicht: Titanic

Vom Fachmann für Kenner

 Ohne Worte

Man kann das Wesen eines Menschen ja in vielem erkennen. Zum Beispiel darin, wie er über seine Badezimmertürschwelle stolpert. Oder darin, wie er ein Glas Wasser fallen lässt. Vielleicht auch darin, wie er auf sein Bett springt und wie er sich abrollt, wenn er hinunterfällt. Aber was für ein Wesen hat einer, frage ich mich, der, wie mein neuer Nachbar, all dies im selben Moment tut?

Teja Fischer

 Revolte

Schon seit Jahrtausenden lassen sich die Bienen vom Menschen nach Strich und Faden ausbeuten und hinters Licht führen. Wilde Instinkte und Resistenz gegen Milben und Krankheiten wurden zugunsten von Zahmheit und ungesundem Fleiß weggezüchtet, hochwertiger Honig wurde immer wieder entwendet, im Tausch gegen billige Glukoselösung. Doch damit ist jetzt Schluss. Widerstand regt sich in den Bienenstöcken, zumindest bei meiner Nachbarin, deren Bienen dazu übergegangen sind, den Honig lieber gleich zu verputzen und die Waben mit dem lauen Zuckerwasser vollzupumpen.

Miriam Wurster

 Genusspunkte

Dass Umlautzeichen appetitanregend wirken können, wird einem so richtig bewusst, wenn man beim Lesen einer Speisekarte zum ersten Mal mit »Raucherlachs« konfrontiert wird.

Julia Mateus

 Schlechter Werbeslogan

Mit Sagrotan läuft Sack rot an

Elias Hauck

 Metaphysik

Wahre Physiker sterben nicht, es reorganisieren sich nur ihre Teilchen.

Jürgen Miedl

Vermischtes

Hauck & Bauer: "Ich kann einfach nicht Wein sagen"
Die beste Zeit, einen Band des Zeichnerduos Hauck & Bauer zu kaufen – sie ist seit sicher zehn Jahren vorbei. Heute sind die Werke von Elias Hauck und Dominik Bauer kein Geheimtip mehr. Die zerstrittenen Künstler kommunizieren inzwischen ausschließlich per Fax, leben in luxussanierten Altbauwohnungen mit kugelsicheren Whirl- und Autorenpools, in denen hungernde Leiharbeiter Comics anfertigen müssen. Leider ist auch der neueste Band der beiden Ausbeuter sehr gut, bestellen Sie hier!Gerhard Henschel: "Harry Piel sitzt am Nil"
Fuck, dieses Buch sollte man gelesen haben, wenn man  kein übelst versiffter Wichser sein will. Schmähungen und böse Wörter  machen das Leben echt oberarschmäßig zum Kotzen. Vielleicht kapieren Sie  Versager das endlich, wenn Sie Henschels neuesten Streich gelesen  haben. Können Sie überhaupt lesen? Wahrscheinlich nicht. Trollen Sie  sich, Sie Wicht! Aber trotzdem abonnieren und diese Top-Prämie wählen.Hans Zippert: "Fernsehen ist wie Radio, nur ohne Würfel"
Die steile Karriere des Hans Zippert begann im Jahr 1967 mit einem  Schülerpraktikum beim Kulturmagazin "TV Spielfilm". Nach einem  Volontariat bei "TV Direkt" übernahm er das angesehene 20-Uhr-15-Ressort  bei "TV Okayokay", bevor er schließlich Programmchef der auflagestarken  "TV Superwoche" wurde. Nachdem er über einen Bestechungsskandal rund um  eine 3-Sterne-Empfehlung für "Rote Rosen" stolperte, sah sich Zippert  1990 gezwungen, Chefredakteur von TITANIC zu werden. Der Tiefpunkt war  erreicht. Das alles und noch mehr erfahren Sie in diesem Buch!Torsten Gaitzsch/Sebastian Klug: "Akte D: Die Wahrheit über Deutschland"
Die Redaktion versichert: Torsten Gaitzsch und Sebastian Klug, die  Autoren dieses Buches, wissen Dinge – schreckliche Dinge! – von denen  Sie, die Leser, nicht einmal zu träumen wagen. Denn es wären Alpträume!  Wählen Sie diese Prämie und erhalten Sie Einblicke in die tiefsten  Abgründe Deutschlands, die Sie wahnsinnig lachend und mit Schaum vor dem  Mund zurücklassen werden. Bisher hat es kein Leser bis zur letzten  Seite geschafft…Wenzel Storch: "Die Filme" (gebundene Ausgabe)
Renommierte Filmkritiker beschreiben ihn als "Terry Gilliam auf Speed", als "Buñuel ohne Stützräder": Der Extremfilmer Wenzel Storch macht extrem irre Streifen mit extrem kleinen Budget, die er in extrem kurzer Zeit abdreht – sein letzter Film wurde in nur zwölf Jahren sendefähig. Storchs abendfüllende Blockbuster "Der Glanz dieser Tage", "Sommer der Liebe" und "Die Reise ins Glück" können beim unvorbereiteten Publikum Persönlichkeitstörungen, Kopfschmerz und spontane Erleuchtung hervorrufen. In diesem liebevoll gestalteten Prachtband wird das cineastische Gesamtwerk von "Deutschlands bestem Regisseur" (TITANIC) in unzähligen Interviews, Fotos und Textschnipseln aufbereitet.
Zweijahres-Abo: 98,60 EURFriedemann Weise: "Die Welt aus der Sicht von schräg hinten"
Laut seiner Homepage ist er der "King of Understatement" und der "lustigste Mensch im deutschsprachigen Internet". Er ist aber auch Gitarrenmann, Viralblogger (15000 Follower!), Gagautor und Promiexperte mit Diplom. Die Rede ist von Friedemann Weise, dem Mann mit dem Namen! Der Mann, der den "Satiropop" erfand. Und jetzt auch noch ein Buch vorlegt. Ob das gutgeht? Ordern Sie diese Prämie und teilen Sie Ihr vernichtendes Urteil bitte zeitnah der TITANIC-Redaktion mit.Elias Hauck (Hrsg.): "Alles Spargel oder was?"
Endlich ist ganzjährig Spargelsaison! Elias Hauck, die eine Hälfte von Hauck & Bauer und Herausgeber des Frauenmagazins "Sonja", serviert die reifsten Spargelwitze der Welt – gezeichnet und erzählt von dutzenden gemüseliebenden Cartoonisten und Autoren. Lachen Sie unter anderem über: den mit den polnischen Erntehelfern, den mit dem kaputten Spargelschäler und den mit der Fliege in der Hollandaise.Kamagurka & Herr Seele: "Cowboy Henk"
Er ist Belgier, Kamagurka. Belgier! Wissen Sie, was der Mann alles durchgemacht hat in letzter Zeit? Eben, er ist Belgier. Und hat trotzdem in einem Finger mehr Witz als Sie im ganzen Leib! Und Heldenmut! Glauben Sie nicht? Dann lassen Sie sich von Cowboy Henk überzeugen, dem einzigen Helden, der wirklich jeden Tag eine gute Tat begeht.
Zweijahres-Abo: 98,60 EURHeiko Werning: "Vom Wedding verweht – Menschliches, Allzumenschliches"
Es ist dies Buch etwas ganz besonderes: Heiko Werning, renommierter  Forscher aus Berlin, lag jahrelang in seinem Kiez, dem Wedding, auf der  Lauer. Kein Ereignis entging ihm, der Wedding konnte ihm nichts,  aber auch gar nichts verheimlichen. Abgründe, tiefe Täler und  menschliche Katastrophen – erfreuen Sie sich an heiteren G’schichterl,  die Werning noch so einen Urenkeln erzählen wird.Die PARTEI-Wahlwerbungs-DVD mit allen vier Wahlwerbespots aus dem Bundestagswahlkampf 2005: Höhepunkte der Politpropaganda, die von Otto Schily mit dem Prädikat "ein Skandal" ausgezeichnet wurden. Besser aufgelöst als auf Youtube und noch dazu mit einer praktischen, farbechten Hülle drumrum - das ist doch was, was?Sonneborn/Gsella/Schmitt:  "Titanic BoyGroup Greatest Hits"
20 Jahre Krawall für Deutschland
Sie bringen zusammen gut 150 Jahre auf die Waage und seit zwanzig Jahren die Bühnen der Republik zum Beben: Thomas Gsella, Oliver Maria Schmitt und Martin Sonneborn sind die TITANIC BoyGroup. In diesem Jubiläumswälzer können Sie die Höhepunkte aus dem Schaffen der umtriebigen Ex-Chefredakteure noch einmal nachlesen. Die schonungslosesten Aktionsberichte, die mitgeschnittensten Terrortelefonate, die nachdenklichsten Gedichte und die intimsten Einblicke in den SMS-Speicher der drei Satire-Zombies – das und mehr auf 333 Seiten (z.T. in Großschrift)! 
Zweijahres-Abo: 98,60 EURSerdar Somuncu: "H2 Universe: Die Machtergreifung", DVD
Er ist der selbsternannte Hassias – viel wichtiger aber noch: der designierte Kanzlerkandidat für Die PARTEI. Holen Sie sich jetzt die neue DVD von Merkel-Nachfolger Serdar Somuncu als Gratisprämie und stehen Sie damit schon vor der Machtergreifung auf der richtigen Seite. Ihre Kinder werden es Ihnen danken!
Zweijahres-Abo: 98,60 EUR
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Das schreiben die anderen

  • 07.07.:

    Hans Zippert schreibt in der FAZ über 80 Jahre Ringo Starr.

  • 03.07.:

    Das Online-Magazin Bookster unterhält sich mit Pit Knorr über sein Alter Ego "Opa Corona".

     

  • 23.06.:

    Stefan Gärtner schreibt in der "Jungen Welt" über den Film "Übers Reck", der Clemens Meyers Rede zu den ausgefallenen Ruhrfestspielen 2020 zeigt. 

  • 15.06.:

    Christian Y. Schmidt erinnert im "Neuen Deutschland" an den Verleger und Autor Jörg Schröder.

  • 02.06.:

    Culturmag.de bespricht Christian Y. Schmidts "Der kleine Herr Tod".

Titanic unterwegs
15.07.2020 Berlin, Literaturforum im Brecht-Haus Oliver Maria Schmitt, Michael Sowa u.a.
17.07.2020 Falkensee-Finkenkrug, Privatgarten Thomas Gsella, Gartenlesung
19.07.2020 Schwarzenbach a. d. Saale, Erika-Fuchs-Haus Museum für Comic und Sprachkunst Katharina Greve: »Die dicke Prinzessin Petronia«
27.07.2020 Leipzig, Werk 2 Martin Sonneborn