Vom Fachmann für Kenner | Oktober 2015


Arme Frauen

Ich bin ein moderner Mann. Gender-Mainstreaming und so – ich weiß Bescheid! Deswegen ärgert es mich auch maßlos, wenn Frauen in gleicher Anstellung noch immer schlechter entlohnt werden als ihre männlichen Arbeitskollegen. Doppelt ungerecht, wo doch ein jeder weiß, daß die Dame an sich für Schuhe, Friseur, Boulevardzeitschriften, Süßkram, Schminke und Schmuck viel mehr Geld benötigt als der von Grund auf genügsamere Herr.

Calippo Schmutz

Neu in der Hofkonditorei

Hegemonchéri – die Praline für die herrschende Klasse.

Valentin Witt

Gag-Gag

Seit ich einen Zungenschaber benutze, ist mir klar, daß ich eine ganz schlechte Pornodarstellerin abgeben würde.

Torsten Gaitzsch

Lebensmittelskandal

Biodrinks in Plastikflaschen abzufüllen erscheint mir angesichts des Glaubenskrieges, der hierzulande um die richtige Form der Nahrungsmittelproduktion ausgefochten wird, geradezu PETätlos!

Burkhard Niehues

Kunstgeschichtliche Anekdoten (4)

Otto Dix als Kriegsgewinnler zu bezeichnen ist nicht allzu abwegig. In den 20er Jahren des letzten Jahrhunderts surfte er auf der posttraumatischen Belastungswelle, die sich durchs Land zog, und machte mit entsprechenden Gemälden ein gutes Geschäft. Die Staffage für seine hastig dahingeworfenen Tableaux requirierte er gerne im eleganten Anzug beim Schlendern durch die Elendsviertel der Großstadt. Dix rief etwa beinamputierten Versehrten auf dem Rollbrett unter hämischem Gelächter zu: »He Krüppel, willst du mir Modell SITZEN?« Die Notleidenden sahen in der Aussicht auf eine warme Mahlzeit und ein Bier meistens über Dixens speziellen Sinn für Humor hinweg und folgten dieser unverschämten Einladung in sein Atelier.

Helge Möhn

Falsch verknüpft

Als ich unlängst am TV-Gerät vorüberschritt und aus einem Spot den Satz »Denn diese Kinder werden mit Windows 10 groß!« vernahm, dachte ich augenblicklich an die moralisch verzwickte Situation, in der sich Hilfsorganisationen seit jeher befinden, mit dem Elend der Menschen hausieren gehen zu müssen. Um jenen armen Teufeln dann durch die Unterstützung derjenigen helfen zu können, denen durch die drastische Schilderung solch schrecklicher Schicksale das Herz dann immerhin so weit erweicht wurde, daß diese sich zum kleinen, solidarischen Akt des Spendens berufen fühlen. War ja aber doch nur eine Microsoft-Werbung.

Fabian Lichter

Im Oktober

Beantwortung der Frage, für wen die »witzigen« Radio- und Fernsehbeiträge zum Thema Zeitumstellung eigentlich gemacht werden: für Jura-Studentinnen aus Köln. Eine solche muß sich nämlich von ihrem Kommilitonen erklären lassen, daß sie in der kommenden Nacht eine Stunde gewinnt. Weiteres Gesprächsthema: Das männliche Drittel der studentischen Reisegruppe im Regionalexpreß auf dem Weg nach Münster gibt bekannt, daß er, wenn er seine derzeitige Freundin heirate, nicht ihren Namen – Schneider – annehmen werde. Eine der Frauen bestätigt ihn in seiner Entscheidung, denn: »Damit kann man sich nicht von der Masse abheben.« Apropos Masse: Bei diesen jungen Vertretern unserer Elite wird für den Verwalter der geistigen Insolvenzmasse nicht viel zu holen sein, denkt ein in Hörweite sitzender, in Momenten der Weltmüdigkeit zum flauen Wortspiel neigender Fahrgast.

Eduard Harfst

Gleichberechtigungsdialektik

Frohgemut nahm ich die Kunde zur Kenntnis, daß der Trendkleidermacher »Abercrombie & Fitch« fortan nicht mehr ausschließlich braungebrannte, bauchmuskulöse Mitarbeiter im Surferlook beschäftige, sondern auch durchschnittlichen, weniger coolen Typen eine Jobchance biete. Ärgerlich stimmte mich indes, daß eine Filialmanagerin besagten Hauses mich kurz darauf beim Shoppen ansprach und mir eine Stelle anbot.

Cornelius Oettle

Gefangen im Netz

Manchmal verbringe ich mehrere schlaflose Nächte mit dem manischen Austausch von Nachrichten in diversen sozialen Netzwerken. Das ist ganz schön kräftezehrend, so daß ich teilweise nur ein Chatten meiner selbst bin.

Moses Wolff

Diebesgut:

Woher nehmen, wenn nicht stehlen?

Sebastian Klug

Lifehack

Kürzlich zwang mich eine schmerzhafte Entzündung am Steißbein in die Hände meines Hausarztes. Obwohl er mich nur zu einem chirurgischen Kollegen überweisen konnte, hatte der Praxisbesuch doch ein Gutes: Ich fing mir im Wartezimmer einen Magen-Darm-Virus ein und machte die nützliche Erfahrung, daß es statt eines medizinischen Kissens notfalls auch die Klobrille tut.

Sebastian Sobota

Geile Scheiße

Der Junge liegt bäuchlings auf der Schaukel, gönnt sich mal eine halbe, mal eine ganze der Drehungen, die ihm die vier- oder fünfmal ineinandergeschwungenen Ketten gewähren. Die Mutter sitzt unweit auf einer Bank, kerzengerade wie eine mustergültige Benimmschülerin, die Hände auf den geschlossenen Knien, die vom Saum ihres blauen Kleides anständig verdeckt werden. Sie vereinigt drei Generationen in sich, wie es scheint: der Blick schwelgerisch-leer gleich einem frühpubertären Mädchen, das auf einen Prinzen wartet, der sie aus dieser leidigen Spielplatzwelt pflückt und mit ihr in ein noch näher zu bestimmendes Glück reitet; der Körper, trotz juveniler Zierlichkeit und einer Frisur, die in einer Zeit noch vor ihrer Jugend wohl mal »keß« genannt worden wäre, erkennbar der einer Enddreißigerin; das Verhalten aber das einer senilen Seniorin. »Ja«, sagt sie; »toll«, sagt sie; »schaukeln«, sagt sie – teilweise sogar passend zu dem, was ihr Sohn gerade macht oder als Reaktion fordert. Dieser wiederum, noch nicht im Grundschulalter, scheint daran gewöhnt und wirkt so, als fordere er die mütterlichen Aufmerksamkeitssimulationen nur an, weil es irgendwie auch seine Pflicht als Kind diesen Alters ist. An beiden vorbei läuft eine vierköpfige Familie, wie geschaffen für plumpe Unterschichtsverspottung. Eltern wie Kinder sind offensichtlich gleichgültig gegenüber ihrem Erscheinen (oder ist es eine Form von Geschmack, die sich nur ihnen erschließt?), ohne dabei sympathisch zu wirken. Quietschbunte Oberteile betonen unvorteilhaft genährte Leiber, kurze Hosen geben Beine frei, die in Sportschuhen enden, welche in wiederum anderen Farben schreien. Die beiden Söhne, im Hauptschulalter (um der blödsinnigen Spottlust endgültig zu erliegen), stürzen sich auf ein kleines dreisitziges Karussell, das man dreht, indem man sich an der runden Mittelplatte entlangzieht. »Geil!« ruft der eine Junge; »ja, geil!« ruft der andere; »der hat geil gesagt«, freut sich der Junge auf der Schaukel, desinteressiert an dem wilden Spielgerät, das sich vor ihm geräuschvoll aufzwirbelt, da er das Schauspiel im Stehen verfolgen muß. »Ja, geil«, sagt seine Mutter, die weiterhin höchstens mal ihren Kopf bewegt, um den Blick kurz aus der Leere zu holen und auf ihren Sohn zu justieren. Beide lachen sie. Die Mutter kürzer, sie muß zurück in die Lethargie. Derweil drehen sich die beiden großen Jungs immer schneller, grapschen nach der Platte, bis einer unter dem Hohngelächter des anderen fällt und laut »Scheiße« brüllt. »Scheiße«, wiederholt der kleine Junge nun außer sich vor Entzücken. »Scheiße«, wiederholt die Mutter lächelnd und ohne den Kopf zu drehen. Einige Momente begeistert sich der Kleine noch über das unerhörte Ereignis, dann ist die vulgäre Familie um die Ecke verschwunden. Bedächtig dreht er wieder die Schaukel auf. »Toll«, sagt seine Mutter, so leise, daß ich Zweifel habe, ob ihr Sohn sie hört.

Tim Wolff

Verschiedene Blickwinkel

Einerseits kann ich die von »Schande!« bis »Enterbung!« reichende Reaktion meiner Eltern nach meinem Geständnis, das Studium der Filmwissenschaft geschmissen zu haben und mich seitdem als Kameramann bei privaten Pornoproduktionen zu verdingen, verstehen. Andererseits ist meine jetzige Arbeit genau das, wozu sie mir zeitlebens geraten haben: ein Job mit Perspektiven.

Daniel Sibbe

Einladung

Im Ostseebad Prerow werde ich immer von einer geheimnisvollen Hochstimmung befallen. Sie entspringt dem Fahrradfahren auf holprigen, kilometerlangen Betonplattenwegen durch den märchenhaften Wald. Die leichten Gehirnerschütterungen im Takt der Plattenspalten führen zu euphorischer Naturbetrachtung und zwingen mich zu fotografieren. Ich habe deshalb im Laufe der Jahre eine ansehnliche Diasammlung von Baumstämmen in flirrendem Sonnenlicht angelegt. Auf Anfrage präsentiere ich sie Ihnen gerne.

Miriam Wurster

Fahrradventilkappen-Mafia!

Damit ist eigentlich alles gesagt.

Teja Fischer

Geständnis eines Werbemannes

Die Headline »Geniale Ideen sind oft sehr einfach« habe ich allein in den letzten vier Jahren an mindestens 14 verschiedene Kunden verkauft. Man sieht daran: Geniale Ideen sind oft sehr einfach.

Andreas Maier

Aktuelle Cartoons

Heftrubriken

Briefe an die Leser

 Rudi Cerne (ZDF)!

Wie wir gelesen haben, sollen Ihre Zuschauer entsetzt gewesen sein, nachdem Sie in Ihrer Sendung »Aktenzeichen XY … ungelöst« Fotos einer Leiche gezeigt hatten. Dabei hatten Sie doch vorher extra darauf hingewiesen, dass das Bild manche Leute verstören könnte.

Wir wünschten uns vielmehr, Sie würden jedes Mal, bevor der Schirmherr Ihres XY-Preises für Zivilcourage, Horst Seehofer, eingeblendet wird, eine entsprechende Warnung aussprechen.

Hat immer noch Albträume vom letzten Mal: Titanic

 Zeugen Jehovas!

»Warum ist das Leben so kurz?« steht neuerdings auf Euren Aufstellern. Verständlich, das zu fragen, wenn man den ganzen Tag Blättchen verteilen und über Gott reden muss.

Im Geiste bei Euch: die Ketzer von

 Genial, Christoph Rottwilm (»Manager Magazin«)!

An Ihrem Artikel »Was Geldanleger von Superreichen lernen können« gefällt uns nicht nur der Titel, sondern auch, wie Sie gleich zu Beginn relativieren: »Reich werden. Es mag höhere Ziele im Leben geben, Glück beispielsweise, oder wenigstens Zufriedenheit und Wohlbefinden. Aber reich werden?« Ist man an dieser Stelle nicht bereits vom Kapitalismus geheilt, kann man weiterlesen: »Die meisten hätten wohl nichts dagegen einzuwenden, wenn ihnen das gelänge (nämlich reich zu werden). Doch wie stellt man es an? Ein Blick auf diejenigen, die es geschafft haben, lohnt sich …«

Und was haben Sie bei Ihren Recherchen in den Untiefen der Hochfinanz herausgefunden? »Unter den reichsten Menschen der Welt finden sich Leute mit den unterschiedlichsten Talenten. Nur eines haben alle gemeinsam: Sie wissen, wie man ein Vermögen vermehrt.« Ach, so geht das mit dem Reichwerden! Super! Da haben wir für Sie, Herr Rottwilm, gleich ein paar Ideen für zukünftige Artikel: Die erfolgreichsten Rennfahrer haben gemeinsam, oft als Erster im Ziel zu sein. Alle Bestsellerautoren haben gemeinsam, viele, viele Bücher zu verkaufen. Und »Manager Magazin«-Journalisten haben das gemeinsame Talent, uns auf die Nerven zu gehen.

Weiß, wie man Spaß vermehrt: Titanic

 Hicks, Juliane E. Reichert!

Im »Magazin für Barkultur« »Mixology« schreiben Sie unter dem Titel »Heimat und Hefe« über einen angeblichen Fruchtweintrend: »In welcher Variante auch immer, Cidre löscht den Durst und schmeckt fruchtig, meist nach Apfel, immer wieder auch nach Birne; man muss deutlich mehr Liter von ihm trinken, als der Körper zu fassen vermag, um ihm ein Sodbrennen zu entlocken.« Wem denn jetzt eigentlich? Dem Körper? Dem Cidre? Dem Apfel?

Klingt auf jeden Fall, als hätten Sie auch damit Erfahrung. Aber in welcher Variante auch immer, irgendwie haben Sie uns gerade ein Sodbrennen entlockt. Wollen Sie es wiederhaben?

Stößchen! Titanic

 Sieh an, General Franco!

Sieh an, General Franco!

Jetzt ist’s offiziell: Sie werden umziehen. Das beschloss der Oberste Gerichtshof Spaniens. Bedeutet: Kein weiteres Abhängen mit Fascho-Pilgern in Ihrer von Zwangsarbeitern errichteten Kultstätte samt größtem Christenkreuz der Welt und frischen Blumen auf Ihrem Grab. Wurde auch Zeit, dass Sie die morschen Gebeine zusammenraffen und auf die Müllhalde der Geschichte tragen! Wie bitte? Sie werden auf einen staatlichen Friedhof nahe Madrid verlegt? Gute Güte, dass es diesen Despoten und Kriegsverbrechern aber auch immer so schwerfällt, ihren Platz einzunehmen!

*Kopfschüttel* Titanic

Vom Fachmann für Kenner

 Phonographisches Gedächtnis

Ich weiß noch genau, wo ich war, als der Anruf kam: am Telefon.

Tim Wolff

 Gedenken

Ich erinnere mich gut daran, dass meine Mutter Micky Maus, Fix und Foxi, Asterix, Tim und Struppi, Superman, Prinz Eisenherz und so weiter, kurz: Comics aller Sparten und Genres als »dumm« bezeichnete, als »obszön«, »primitiv« und »verblödet«. Für was sie meine Mutter allerdings nicht hielt, war »pervers«, »geisteskrank«, »widerlich«, »ätzend« oder »barbarisch«. Das rechne ich ihr bis heute hoch an!

Theobald Fuchs

 Mythmist

Mir ist noch nie einer begegnet und ich bin meines Wissens noch nie einem aufgesessen, obwohl ich seit meiner Geburt in Großstädten lebe: Ich glaube, es gibt einfach keine urban myths. Oder ist genau das ein urban myth?

Adrian Schulz

 Durch die Schokolinse betrachtet

Wenn kein anderer Laden in Sicht ist und der kleine Hunger naht, muss ich wohl oder übel den benötigten Schokoriegel an einer Tankstelle kaufen. Dann stehe ich in der Schlange und ärgere mich über die Auto-Idioten vor mir, die den Treibstoff für ihre Dreckschleudern bezahlen wollen, mir damit die Zeit und der Umwelt die Zukunft stehlen. Andererseits: Ohne solche Idioten gäbe es diese Tankstelle nicht, an der ich mitten in der Pampa Schokolade kaufen kann. Die Welt ist mir schon oft viel zu kompliziert.

Katharina Greve

 Premiere

Letzten Monat habe ich mir zum ersten Mal in meinem Leben eine indische Oper angesehen. Es war ein großartiges Singhspiel.

Andreas Maier

Vermischtes

Hans Zippert: "Fernsehen ist wie Radio, nur ohne Würfel"
Die steile Karriere des Hans Zippert begann im Jahr 1967 mit einem  Schülerpraktikum beim Kulturmagazin "TV Spielfilm". Nach einem  Volontariat bei "TV Direkt" übernahm er das angesehene 20-Uhr-15-Ressort  bei "TV Okayokay", bevor er schließlich Programmchef der auflagestarken  "TV Superwoche" wurde. Nachdem er über einen Bestechungsskandal rund um  eine 3-Sterne-Empfehlung für "Rote Rosen" stolperte, sah sich Zippert  1990 gezwungen, Chefredakteur von TITANIC zu werden. Der Tiefpunkt war  erreicht. Das alles und noch mehr erfahren Sie in diesem Buch!Serdar Somuncu: "H2 Universe: Die Machtergreifung", DVD
Er ist der selbsternannte Hassias – viel wichtiger aber noch: der designierte Kanzlerkandidat für Die PARTEI. Holen Sie sich jetzt die neue DVD von Merkel-Nachfolger Serdar Somuncu als Gratisprämie und stehen Sie damit schon vor der Machtergreifung auf der richtigen Seite. Ihre Kinder werden es Ihnen danken!
Zweijahres-Abo: 98,60 EURKamagurka & Herr Seele: "Cowboy Henk"
Er ist Belgier, Kamagurka. Belgier! Wissen Sie, was der Mann alles durchgemacht hat in letzter Zeit? Eben, er ist Belgier. Und hat trotzdem in einem Finger mehr Witz als Sie im ganzen Leib! Und Heldenmut! Glauben Sie nicht? Dann lassen Sie sich von Cowboy Henk überzeugen, dem einzigen Helden, der wirklich jeden Tag eine gute Tat begeht.
Zweijahres-Abo: 98,60 EURSonneborn/Gsella/Schmitt:  "Titanic BoyGroup Greatest Hits"
20 Jahre Krawall für Deutschland
Sie bringen zusammen gut 150 Jahre auf die Waage und seit zwanzig Jahren die Bühnen der Republik zum Beben: Thomas Gsella, Oliver Maria Schmitt und Martin Sonneborn sind die TITANIC BoyGroup. In diesem Jubiläumswälzer können Sie die Höhepunkte aus dem Schaffen der umtriebigen Ex-Chefredakteure noch einmal nachlesen. Die schonungslosesten Aktionsberichte, die mitgeschnittensten Terrortelefonate, die nachdenklichsten Gedichte und die intimsten Einblicke in den SMS-Speicher der drei Satire-Zombies – das und mehr auf 333 Seiten (z.T. in Großschrift)! 
Zweijahres-Abo: 98,60 EURLeo Fischer + Leonard Riegel: "Fröhliche Hundegeschichten"
Ein Buch, bei dem Sie "Wau" sagen: Leo Fischer und Leo Riegel haben ihre Talente gebündelt und gemeinsam 1001 moderne Hundemärchen in Wort und Bild erschaffen. Zum Lesen, Lachen, Anknabbern! Und außerdem ein echter Lebensretter. Jedenfalls dann, wenn Sie Nacht für Nacht von einer dreiköpfigen Bulldogge heimgesucht werden, die Sie vor die knifflige Wahl stellt, ihr entweder eine "Fröhliche Hundegeschichte" vorzulesen oder den Arsch abgebissen zu kriegen. Ihre Entscheidung!Michael Ziegelwagner: "Der aufblasbare Kaiser"
Seit dem putzigen Präsidentschafts-Hahnenkampf zwischen Alexander Van der Bellen und Norbert Hofer interessiert sich plötzlich auch Resteuropa für das Land, um das es in diesem Buch geht: Österreich. Dabei ist der Donaustaat schon seit 2014 eine literarische Reise wert, jenem Jahr, als "Der aufblasbare Kaiser" für die Longlist des Deutschen Buchpreises nominiert wurde. Lassen Sie sich auf diese Reise mitnehmen: von Michael Ziegelwagner, dem liebenswertesten Randbalkanesen der TITANIC. Pflichtprämie für Kaisertreue!Elias Hauck (Hrsg.): "Alles Spargel oder was?"
Endlich ist ganzjährig Spargelsaison! Elias Hauck, die eine Hälfte von Hauck & Bauer und Herausgeber des Frauenmagazins "Sonja", serviert die reifsten Spargelwitze der Welt – gezeichnet und erzählt von dutzenden gemüseliebenden Cartoonisten und Autoren. Lachen Sie unter anderem über: den mit den polnischen Erntehelfern, den mit dem kaputten Spargelschäler und den mit der Fliege in der Hollandaise.Wenzel Storch: "Die Filme" (gebundene Ausgabe)
Renommierte Filmkritiker beschreiben ihn als "Terry Gilliam auf Speed", als "Buñuel ohne Stützräder": Der Extremfilmer Wenzel Storch macht extrem irre Streifen mit extrem kleinen Budget, die er in extrem kurzer Zeit abdreht – sein letzter Film wurde in nur zwölf Jahren sendefähig. Storchs abendfüllende Blockbuster "Der Glanz dieser Tage", "Sommer der Liebe" und "Die Reise ins Glück" können beim unvorbereiteten Publikum Persönlichkeitstörungen, Kopfschmerz und spontane Erleuchtung hervorrufen. In diesem liebevoll gestalteten Prachtband wird das cineastische Gesamtwerk von "Deutschlands bestem Regisseur" (TITANIC) in unzähligen Interviews, Fotos und Textschnipseln aufbereitet.
Zweijahres-Abo: 98,60 EURDie PARTEI-Wahlwerbungs-DVD mit allen vier Wahlwerbespots aus dem Bundestagswahlkampf 2005: Höhepunkte der Politpropaganda, die von Otto Schily mit dem Prädikat "ein Skandal" ausgezeichnet wurden. Besser aufgelöst als auf Youtube und noch dazu mit einer praktischen, farbechten Hülle drumrum - das ist doch was, was?
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Das schreiben die anderen

  • 18.11.:

    Hans Zippert gibt in der "SWR 2 Matinee" Auskunft über TITANIC-Maskottchen Kohl.

  • 16.11.:

    Die "Schaumburger Nachrichten" verweisen auf eine interessante Anzeige aus der aktuellen TITANIC.

Titanic unterwegs
20.11.2019 Oldenburg, Wilhelm 13 Bernd Eilert mit Joachim Kersten und Klaus Modick
22.11.2019 Köln, Literaturhaus Katharina Greve
25.11.2019 Stuttgart, Theaterhaus Oliver Maria Schmitt
27.11.2019 Mannheim, Alte Feuerwache Max Goldt