Vom Fachmann für Kenner | Mai 2015


Erleichterung

Vielleicht ist es ja mit dem viel beschworenen Datenkraken, der, alle persönlichen Merkmale ansaugend, überall seine Tentakeln im Spiel hat, doch noch nicht so weit her, wenn mir, etwas über sechzig Kilo wiegend und 1,80 Meter groß, von meinem E-Mail-Anbieter regelmäßig Mails mit Rabattaktionen der »Weight Watchers« zugestellt werden.

Burkhard Niehues

Knappheit

Amüsiert war ich schon sehr, als ein Kumpel, mit dem ich die Ausstellung »Folter in Nordkorea« besuchte, angesichts der Fotos von Hautverbrennungen durch Hochspannungszäune nüchtern feststellte: »Dafür haben sie Strom.«

Markus Riexinger

Mein lieber Collie

Der Collie meiner Nachbarin darf alles, sie verbietet ihm nichts, läßt alles durchgehen und erhebt niemals Frauchens Stimme, um ihn zur Ordnung zu rufen. Entsprechend verzogen ist der Hund und tanzt ihr auf der Nase herum. Sie nimmt es locker, nennt es scherzhaft antiautoritäre Erziehung – ich hingegen bevorzuge den Begriff Lassie faire.

Thorsten Mausehund

Meinen Zöglingen zugedacht

Es gibt nicht viel, was man über den Stuttgarter Werbetexter Andreas Maier und den Osnabrücker Pädagogen Daniel Sibbe wissen muß. Der eine ist sich für nichts zu schade, Maier hingegen verlangt hohe Preise für seine immerhin ethisch stets saubere Arbeit. Seit einer geraumen Weile nun machen die beiden sich einen Spaß daraus, mich mit unbeholfenen Invektiven zu necken, gerade so wie Kinder ihren lieben Onkel zwicken, der beim Zeitunglesen auf dem Kanapee eingenickt ist; nicht eigentlich, um ihn zu ärgern, sondern weil sie aus naiver Bewunderung heraus seine Aufmerksamkeit wünschen. Und ich kann’s den Rackern kaum verdenken, wer würde nicht handeln wie die beiden Witt-Fans! Übrigens finden Sie mich auf Facebook, Twitter und neuerdings auch auf meinem Blog. Liken und Folgen nicht vergessen! Danke, macht 1000 Euro.

Valentin Witt

Die Rache des Professor Rakushi

Als er während seiner Flegeljahre gerade ein Provisorium für einen defekten Simmerring an seinem Mofa benötigte, entsann sich ein Freund seiner seit Jahren verhaßten Zahnspange, die ihm dereinst der Kieferorthopäde Professor Rakushi an der Freiburger Uniklinik angepaßt hatte. Der Freund sägte und hämmerte, doch der widerborstige Materialmix aus Plastik und medizinischem Stahl widersetzte sich hartnäckig. Schließlich zersprang das Ding in tausend Stücke, von denen eines dem Freund eine Wunde in die Stirn riß. Gleich einer Granatenverletzung steckte fortan ein Metallsplitter in seinem Kopf, den selbst der Hausarzt nicht entfernen konnte. Erst nach Jahren trat das Zahnspangenfragment freiwillig zutage, für das die Familie des Freundes bereits ein Synonym gefunden hatte: Als »die Rache des Professor Rakushi« erheiterte es so manche Familienfeier.

Florian Haymann

Cemeteryview

Zugegeben, es mag wohl etwas pietätlos, wenn nicht sonderbar gewirkt haben, als ich während einer Beerdigung mit Smartphone, Zettel und Stift auf dem Friedhof die Grabreihen ablief. Dabei wollte ich doch nur wissen, wie alt die Aufnahme meines Heimatortes bei Google Earth ist.

Luise Braun

So naheliegend

Lange suchten wir nach reflexiven Verben und kamen auch auf eine beschauliche Anzahl, die allerdings hauptsächlich in weniger gebräuchlichen Wendungen bestand. »Sich erinnern« fiel mir erst Tage danach wieder ein.

Christina Hahn

Evolutionstheorie

Gäbe es nicht vielleicht schon längst Wale mit Beinen, wenn sich Tierschützer durch ihre Rettungsaktionen bei gestrandeten Exemplaren nicht ständig in die Evolution dieser Tiere einmischen würden?

Michael Schilling

Out of cultural context

Ich und ein Jungspund, der gleichermaßen sympathisch wie auch unbedarfte 21 Jahre alt ist, diskutieren den Fall eines gleichermaßen hippen wie auch emotional unbedarften Café-Inhabers, der eine uns beiden bekannte Dame geschwängert hatte. Mehr zufällig als unbedarft. Der Jungspund dann doch schwer abfällig: »Pah! Der legt ja auch jede flach, die nicht bei drei auf dem nächsten Baum sitzt!« Ich um Ausgleich bemüht: »Na ja, da gehören schon immer zwei dazu.« Darauf er: »Wie? Wer sonst war noch daran beteiligt?«

Theobald Fuchs

Aus dem Leben gegriffen

Achtung: Wenn ein Fussel, will man ihn vom Boden aufheben, sich von alleine aus dem Staub macht, ist das kein Grund zur Freude, sondern eine Spinne.

Tina Wirtz

Klares System

Wie langjährige Kenner dieser Rubrik wissen, unterliegt die Qualität der hier abgedruckten Beiträge einer Kennzeichnungspflicht. Witze bzw. Witzversuche, deren Pointe steinalt oder schlichtweg peinlich ist, werden mit dem Hinweis »Valentin Witt« markiert. Kommt ein Beitrag gleich ganz ohne Pointe oder auch nur den Ansatz dazu aus, muß er unter dem lächerlichen Sammel- bzw. Trottelpseudonym »Daniel Sibbe« erscheinen. Unter besonders gelungenen Texten steht hingegen einfach nur

Andreas Maier

Gelungene Stadtplanung

Als Übungsparcours hat sich die Berlin-Mitte-Skater-Jugend eine schöne, langgezogene Freifläche namens Pappelplatz ausgesucht. Dumm nur (aber logisch), daß diese in die Invalidenstraße mündet.

Melanie Kranz

Uhrzeiten

Seit ein paar Tagen begeistere ich mich für Uhrzeiten. Auf meinem Digitalwecker fiebere ich der Anzeige 22:22 entgegen. Aber auch: 22:55. Da gibt es eine wunderschöne Spiegelachse in der Mitte. Das sieht besonders in der primitiven Digitalschrift sehr schön aus. Nicht ganz so elegant ist 23:32. Die ganze Nacht über gibt es interessante Ziffernkombinationen. Irgendwann in den frühen Morgenstunden schlafe ich dann ein. Dann ist es ganz schnell 11:11. Dafür, daß ich um diese Zeit noch im Bett liege, habe ich ja einen guten Grund. Meine Freundin schimpft, ich hätte wohl nichts Besseres zu tun, als meinen Wecker zu beobachten. Ich glaube, sie hat recht.

Ludger Fischer

Unser Pfarrer Lübke

Nachdem neulich in Österreich bei einer Kommunion glutenfreie Hostien verteilt worden waren, dachte sich unser alter Pfarrer Lübke, das sei eine gute Idee, aber das könne er besser. Also ließ er im Kirchenblatt verkünden, daß künftig der Leib des Herren nicht nur histaminarm, in veganer und für Katzenallergiker geeigneter Form gereicht werde, sondern auch garantiert keine Gene enthalte und sich für Babynahrung eigne. Und zack! – am Sonntag war das Haus voll! Die Leute seien eben anspruchsvoller als früher, so der Geistliche. Da müsse auch die Kirche mit der Zeit gehen. Unser Pfarrer Lübke ist schon ein richtiger Filou.

Tibor Rácskai

Keiner da

Es bedarf gewisser Übung, aber wenn man ganz schnell ist, dann schafft man es, manuell eine Abwesenheitsbenachrichtigung auf eine unerwünschte E-Mail zurückzuschicken.

Emily Wood

Liebe Leser,

ich will Ihnen nichts vormachen. Wenn Sie es bis hierhin geschafft haben, liegt das Schlimmste noch vor uns: die hilflos zusammengestümperten Ammenmärchen der beiden Arschgranaten Andreas Maier und Valentin Witt. Während der feige unter Pseudonym »schreibende« Maier – Klarname: Mayer – sich damit brüstet, bereits über 1000 »Texte« für diese Heftrubrik »verfaßt« zu haben (humoristische Gesamtausbeute: drei müde Lacher von Witt; alle aufgrund angeblich unlektorierter Rechtschreibfehler, z.B. Maier statt Meier), sorgt Valentin Witt, das mißratene Kuckuckskind des Autorenehepaares Tine und Adolf Wittler, Monat für Monat zumindest unfreiwillig für gelungene Satire, nämlich durch seine namentliche Erwähnung im Impressum zwischen den Humor-Urgesteinen Ruedi Widmer und Hans Zippert. Früher war TITANIC besser – da bin ich dabei und gerne bereit, mich des Problems auch weiterhin mit spitzer Feder anzunehmen. Oder Pumpgun. Preis: VS. Herzlichst, Ihr

Daniel Sibbe

Vielversprechendes Crossover

In der Musikwelt sind mittlerweile fast alle möglichen Stilkombinationen ausprobiert worden. Eine Richtung, die mir aber noch zu fehlen scheint: Death Ibiza.

Mark-Stefan Tietze

Bindende Klage

Der Kauf von neuen Schuhen hat einen entschiedenen Nachteil: Sie sind aus mir unerfindlichen Gründen gerne mit gewachsten Schnürsenkeln ausgestattet. Was wiederum die lästige Tendenz zu laufendem »wieder aufgehen« auf dem Fuße folgen läßt. Und so kommt man sich alsbald doch vor wie eine recht betagte Schaluppe: Fortbewegung mit sechs Knoten pro Stunde.

Harald Wurst

Im neoliberalen Café

Neulich träumte mir, ich sei zu Gast in einem Restaurant, das »Das neoliberale Café« hieß. Die Gäste erhielten hier bis zu zwanzig Prozent Rabatt, wenn sie Brötchen für andere Gäste schmierten oder andere kleine Dienstleistungen übernahmen. Ab und zu wurde allerdings auch einer der mitarbeitenden Gäste vom Chef herauskomplimentiert, zur allgemeinen Gaudi mit einem angedeuteten Arschtritt, einer Kopfnuß oder ähnlichem. Ob arm oder reich – die Leute standen Schlange vor dem Laden.

Christian Y. Schmidt

Aktuelle Cartoons

Heftrubriken

Briefe an die Leser

 Und dass Sie, Ernst Paul Dörfler,

meinen, ein Buch auf den Markt bringen zu müssen, das da betitelt ist »Aufs Land«, finden Sie das nicht, unter uns gesagt, ein wenig: platt?

Fragen die Städter von Titanic

 Ganz ruhig, Heckler & Koch,

denn unser erster Gedanke, als wir im Redaktionsnetzwerk Deutschland die Schlagzeile »Patentstreit um neues Sturmgewehr: Heckler & Koch zieht vor Gericht« lasen, war: Hoffentlich nicht besagtes Sturmgewehr! Vor allem, weil es im Text weiter hieß: »Die US-Firma Magpul und Heckler & Koch treffen sich … im Düsseldorfer Landgericht.«

Findet so was zum Schießen: das mit krachenden Pointen geladene Magazin Titanic

 Scheidender Innenminister Seehofer!

Angesichts der trotz Pandemie gut besuchten Stadien während der Fußball-EM haben Sie die Uefa kritisiert und schlussfolgerten: »Ich habe da ein bisschen den Verdacht, dass es um Kommerz geht.« Am selben Tag lasen wir in einem Tweet Ihres Innenministeriums: »BM Seehofer hat vereinsrechtliche Ermittlungsmaßnahmen gegen die Rockergruppierung ›Bandidos MC Federation West Central‹ angeordnet. Es besteht der dringende Verdacht, dass Zweck und Tätigkeit des Vereins den Strafgesetzen zuwiderlaufen.«

Sind Sie angesichts dieser mutigen Verdächtigungen sicher, dass ein Mann mit Ihrem Scharfsinn sich aus der Politik zurückziehen sollte, Sherlock Horst?

Fragen die Verdachtsfälle von Titanic

 Universitätsstadt Göttingen,

Universitätsstadt Göttingen,

natürlich: Deine wissenschaftlichen Errungenschaften sind unbestritten, die Liste Deiner Nobelpreisträger ist lang. Planck und Gauß liegen auf Deinen Friedhöfen. Wir kennen die Geschichten. Aber mal ehrlich: So viel Aufmerksamkeit wie letztens, als der an einer Riesenschildkröte erstickte Wels im Kiessee entdeckt wurde, hast Du seit einer halben Ewigkeit nicht bekommen. Deshalb solltest Du die Umbenennung in »Welsstadt Göttingen« zumindest in Erwägung ziehen. Alles andere wäre doch ziemlich undankbar.

Meinen die Welsbürger von Titanic

 Wirtschaftsjournalist Philipp Krohn!

Es sei, dozieren Sie in einem FAZ-Kommentar, »von Vorteil, wenn der Wähler in einer Wahl ein breites Angebot hat. Stehen alle Parteien für dieselben Ideen, fehlt der Wettbewerb, sie zu schärfen.«

Das ist hübsch neoliberal überlegt. Allerdings trifft genau das Gegenteil zu: Erst wenn alle Parteien für dasselbe wären, müssten sie ihre Ideen »schärfen«, um sich voneinander abzuheben. So reicht ein Blick aufs nächstbeste Plakat, um sie alle für unwählbar zu halten.

Eh konkurrenzlos: Titanic

Vom Fachmann für Kenner

 Wir Kinder vom Bahnhof ZOB

Im Rahmen der Bundesinitiative für gleichwertige Lebensverhältnisse soll auch in Filmförderung in strukturschwachen Regionen investiert werden. Erstes Projekt: ein weiteres Remake des Klassikers »Wir Kinder vom Bahnhof Zoo«, das diesmal jedoch die Jugend-Drogenszene in ländlichen Gebieten thematisieren soll. Titel siehe oben.

Julia Mateus

 Hat der

eigene Zynismus schon eine pathologische Stufe erreicht, wenn man im Tagesschau-Corona-Liveblog erst die Meldung liest: »UN: Zahl der Hungernden ist in der Pandemie gestiegen«, dann direkt darunter: »Gastgewerbe leidet nach Lockdown unter Personalmangel« und als Reaktion auf beides denkt: »Kein Wunder«?

Andreas Braune

 Geladen

Während eines nächtlichen Sommergewitters gerieten meine Freundin und ich unlängst in der Fensterfrage aneinander. Sie habe Angst vor Kugelblitzen, sagte sie, hätte es daher gerne geschlossen, ich hingegen, entgegnete ich, hätte zwar generell Verständnis für irrationale Ängste, aber doch nicht bei Treibhaustemperaturen im Zimmer. Nach einigem Hin und Her war sie dann schließlich doch von der Unsinnigkeit ihrer Angst überzeugt. Bei all der negativen Energie, die ich ausstrahlte, sagte sie, sei es schon sehr unwahrscheinlich, dass sich ein Blitz ausgerechnet in meiner Nähe entladen würde. Geht doch.

Fabian Lichter

 G’schichtsstund’n

Ja mei, hört’s halt zu, ihr Hundskrüppel! D’ Junge Union wurd’ bereits 1947 gegründet, auch hier bei uns in Bayern. Die Sach’n ist aber die – des wissen heutzutag’ nur die wenigsten! –, dass die »JU« im Freistaat zwischenzeitlich einmal anders hieß, und zwar von Anfang der 60er bis in die frühen 70er Jahre. Als Franz Josef Strauß selig nämlich 1961 endlich zum Vorsitzenden der Christsozialen g’wählt war, nannten sich die jungen CSUler fortan nur noch »Franz Josef Boys«. Erst ein Jahrzehnt später wurde diese Umbenennung wieder z’rückg’nommen, nämlich aus diesen beiden Gründen: Erstens wollt’ man nicht in Verbindung g’setzt werden mit dem damals aufstrebenden Düsseldorfer Kunstverbrecher Joseph Beuys. Und zwoatens sahen sich d’ »Franz Josef Boys« durch die umstrittene Einführung des bayerischen Frauenwahlrechts im Jahr 1968 gezwungen, auch Weiber, also quasi »Girls« mitmachen zu lassen. So endete auch dieses rühmliche Kapitel bayerischer Geschichte, gell?

Moritz Hürtgen

 Logisch

Wie nennt man es, wenn die am häufigsten gestellten Fragen zu einem Sachverhalt an zentraler Stelle beantwortet sind? – Das Themengebiet wurde weitgehend FAQiert.

Tina Manske

Vermischtes

Gerhard Henschel: "Harry Piel sitzt am Nil"
Fuck, dieses Buch sollte man gelesen haben, wenn man  kein übelst versiffter Wichser sein will. Schmähungen und böse Wörter  machen das Leben echt oberarschmäßig zum Kotzen. Vielleicht kapieren Sie  Versager das endlich, wenn Sie Henschels neuesten Streich gelesen  haben. Können Sie überhaupt lesen? Wahrscheinlich nicht. Trollen Sie  sich, Sie Wicht! Aber trotzdem abonnieren und diese Top-Prämie wählen.Sonneborn/Gsella/Schmitt:  "Titanic BoyGroup Greatest Hits"
20 Jahre Krawall für Deutschland
Sie bringen zusammen gut 150 Jahre auf die Waage und seit zwanzig Jahren die Bühnen der Republik zum Beben: Thomas Gsella, Oliver Maria Schmitt und Martin Sonneborn sind die TITANIC BoyGroup. In diesem Jubiläumswälzer können Sie die Höhepunkte aus dem Schaffen der umtriebigen Ex-Chefredakteure noch einmal nachlesen. Die schonungslosesten Aktionsberichte, die mitgeschnittensten Terrortelefonate, die nachdenklichsten Gedichte und die intimsten Einblicke in den SMS-Speicher der drei Satire-Zombies – das und mehr auf 333 Seiten (z.T. in Großschrift)! 
Zweijahres-Abo: 117,80 EURHeinz Strunk: "Das Strunk-Prinzip" (Hörbuch, 2CDs)
Sie sind ein totaler Versager und können sich Hörbücher nur als Abo-Prämie leisten? Dann nehmen Sie wenigstens dieses hier: "Das Strunk-Prinzip", die beliebte Kolumne aus TITANIC als Hörbuch! Power- und 110-Prozent-Autor Heinz Strunk zwiebelt Ihnen blitzgescheite Weisheiten um die Ohren bis Sie gar nicht mehr anders können als in Erfolg, Geld und Sex zu ersaufen. Das Strunk-Prinzip setzt Ihrem Elend endlich ein Ende. Mutter wird sich freuen!Wenzel Storch: "Die Filme" (gebundene Ausgabe)
Renommierte Filmkritiker beschreiben ihn als "Terry Gilliam auf Speed", als "Buñuel ohne Stützräder": Der Extremfilmer Wenzel Storch macht extrem irre Streifen mit extrem kleinen Budget, die er in extrem kurzer Zeit abdreht – sein letzter Film wurde in nur zwölf Jahren sendefähig. Storchs abendfüllende Blockbuster "Der Glanz dieser Tage", "Sommer der Liebe" und "Die Reise ins Glück" können beim unvorbereiteten Publikum Persönlichkeitstörungen, Kopfschmerz und spontane Erleuchtung hervorrufen. In diesem liebevoll gestalteten Prachtband wird das cineastische Gesamtwerk von "Deutschlands bestem Regisseur" (TITANIC) in unzähligen Interviews, Fotos und Textschnipseln aufbereitet.
Zweijahres-Abo: 117,80 EURStefan Gärtner, Jürgen Roth: "Benehmt euch!"
Stéphane Hessel ist tot – lang leben Stefan Gärtner und Jürgen Roth!
Die TITANIC-Denker und Aufklärungsjournalisten präsentieren mit "Benehmt euch!" die längst überfällige Abrechnung mit Rüpeltum und Volksverrohung: ein Pamphlet gegen bzw. für Internetvermüller, Handyterroristen, Vorfahrtabonnenten und Ganzkörperellbogen.Friedemann Weise: "Die Welt aus der Sicht von schräg hinten"
Laut seiner Homepage ist er der "King of Understatement" und der "lustigste Mensch im deutschsprachigen Internet". Er ist aber auch Gitarrenmann, Viralblogger (15000 Follower!), Gagautor und Promiexperte mit Diplom. Die Rede ist von Friedemann Weise, dem Mann mit dem Namen! Der Mann, der den "Satiropop" erfand. Und jetzt auch noch ein Buch vorlegt. Ob das gutgeht? Ordern Sie diese Prämie und teilen Sie Ihr vernichtendes Urteil bitte zeitnah der TITANIC-Redaktion mit.Oliver Maria Schmitt: "Mein Wahlkampf"
Ein Mann (Schmitt), eine Partei (Die PARTEI), eine Wahl (Oberbürgermeister Frankfurt): ein einzigartiger Erfolg (1,8%). Man könnte meinen, damit wäre alles gesagt. Aber weit gefehlt! Denn jeder Erfolg hat eine Geschichte. Eine Erfolgsgeschichte! Und Oliver Maria Schmitt erzählt seine wie kein zweiter: Alles über Spitzenpolitik, Demokratie, Propaganda, Nutten, Koks, schmutzige Machenschaften und die kommende Weltherrschaft Schmitts erfahren Sie nur in diesem Buch. Witziger als die Mao-Bibel, schmissiger als »Mein Kampf«: Jetzt lesen, damit man nach der Machtergreifung keine Ausreden braucht!Torsten Gaitzsch/Sebastian Klug: "Akte D: Die Wahrheit über Deutschland"
Die Redaktion versichert: Torsten Gaitzsch und Sebastian Klug, die  Autoren dieses Buches, wissen Dinge – schreckliche Dinge! – von denen  Sie, die Leser, nicht einmal zu träumen wagen. Denn es wären Alpträume!  Wählen Sie diese Prämie und erhalten Sie Einblicke in die tiefsten  Abgründe Deutschlands, die Sie wahnsinnig lachend und mit Schaum vor dem  Mund zurücklassen werden. Bisher hat es kein Leser bis zur letzten  Seite geschafft…Heiko Werning: "Vom Wedding verweht – Menschliches, Allzumenschliches"
Es ist dies Buch etwas ganz besonderes: Heiko Werning, renommierter  Forscher aus Berlin, lag jahrelang in seinem Kiez, dem Wedding, auf der  Lauer. Kein Ereignis entging ihm, der Wedding konnte ihm nichts,  aber auch gar nichts verheimlichen. Abgründe, tiefe Täler und  menschliche Katastrophen – erfreuen Sie sich an heiteren G’schichterl,  die Werning noch so einen Urenkeln erzählen wird.Die PARTEI-Wahlwerbungs-DVD mit allen vier Wahlwerbespots aus dem Bundestagswahlkampf 2005: Höhepunkte der Politpropaganda, die von Otto Schily mit dem Prädikat "ein Skandal" ausgezeichnet wurden. Besser aufgelöst als auf Youtube und noch dazu mit einer praktischen, farbechten Hülle drumrum - das ist doch was, was?Hauck & Bauer: "Ich kann einfach nicht Wein sagen"
Die beste Zeit, einen Band des Zeichnerduos Hauck & Bauer zu kaufen – sie ist seit sicher zehn Jahren vorbei. Heute sind die Werke von Elias Hauck und Dominik Bauer kein Geheimtip mehr. Die zerstrittenen Künstler kommunizieren inzwischen ausschließlich per Fax, leben in luxussanierten Altbauwohnungen mit kugelsicheren Whirl- und Autorenpools, in denen hungernde Leiharbeiter Comics anfertigen müssen. Leider ist auch der neueste Band der beiden Ausbeuter sehr gut, bestellen Sie hier!Kamagurka & Herr Seele: "Cowboy Henk"
Er ist Belgier, Kamagurka. Belgier! Wissen Sie, was der Mann alles durchgemacht hat in letzter Zeit? Eben, er ist Belgier. Und hat trotzdem in einem Finger mehr Witz als Sie im ganzen Leib! Und Heldenmut! Glauben Sie nicht? Dann lassen Sie sich von Cowboy Henk überzeugen, dem einzigen Helden, der wirklich jeden Tag eine gute Tat begeht.
Zweijahres-Abo: 117,80 EUR
Erweitern

Das schreiben die anderen

  • 22.07.:

    In der Taz nimmt Stefan Gärtner Abschied von Mitte.

  • 16.07.:

    Moritz Hürtgen schreibt in der Taz über Entpolitisierung durch Hypnose.

  • 02.07.:

    Die Volksstimme fasst zusammen, was ein TITANIC-Titel in Michael Wendlers Kopf auslöste.

  • 30.06.:

    Im Spiegel-Interview (hinter der Bezahlschranke) lobt Otto Waalkes die TITANIC.

  • 29.06.:

    Zum 15. Todestag Robert Gernhardts widmet NDR Kultur dem TITANIC-Mitbegründer ein Audio-Feature.

Titanic unterwegs
06.08.2021 Erfurt, Kleine Synagoge Katharina Greve: »Antisemitismus für Anfänger«
08.08.2021 Hamburg, Zinnschmelze Ella Carina Werner
11.08.2021 Hamburg, Grüner Jäger Ella Carina Werner
15.08.2021 Hofheim am Taunus, Stadtmuseum »Unkraut vergeht nicht«