Vom Fachmann für Kenner | März 2015


Hundelogik

Getroffene Hunde beißen nicht. Steile These? Hier der Beweis: Getroffene Hunde bellen. Aber: Hunde, die bellen, beißen nicht. Ergo: q.e.d., noch Fragen?

Uwe Geishendorf

Publikum und Kritik

Jeder kennt Geschichten von verkannten Genies, aber wann erzählt mal einer die Geschichte vom verkannten Dilettanten? Jetzt: Ich selbst erlebte das nämlich auf einer Punkparty in den Achtzigern. Damals versuchte ich mich als Schlagzeuger, und an jenem Abend fand einer der ersten »Gigs« unserer Band statt. Ich war natürlich total besoffen und bekifft, spielte die ganze Zeit nur Scheiße und war ständig aus dem Takt. Und das Publikum? Jubel, Begeisterung, Pogo! Entsetzt brach ich irgendwann mitten im Stück ab, schleuderte meine Sticks in die Ecke und eilte nach draußen zu einer Odyssee durch die winterliche Nacht. Von Zweifeln und Ekel geplagt, gab ich das Schlagzeugspiel wenige Tage später für immer auf. Inzwischen bin ich Dachdecker. Da gibt sich das Publikum keinen Illusionen hin, und mein Schaffen wird im allgemeinen kompetent rezensiert. Die Leute merken einfach, wenn es bei ihnen reinregnet.

Karsten Wollny

Zungenbrecher

Sechs superreiche S/M-Schwestern aus der Schweiz schreiben während der Sex-Schach-WM in Sachsen schlüpfrige Scheich-Witze an sechzig alte Jazz-Schachteln in Bad Ulz. (3x)

Elias Hauck

Zeitvertreib

Als Bahnfahrer bin ich Verspätungen mittlerweile gewohnt. Erschwerend kommt jedoch hinzu, daß ich mich äußerst ungern auch nur eine Minute länger als notwendig auf zugigen Bahnsteigen aufhalte. Deshalb habe ich, aus der Not eine Tugend machend, eine Methode entwickelt, die nicht nur die unangenehmen Aufenthalte auf ein Minimum reduziert, sondern ganz nebenbei auch noch das Raum-Zeit-Gefüge aus dem Gleis wirft. Und so funktioniert es: Sie wechseln einfach den Bahnsteig und fahren Ihrem verspäteten Zug ein Stück entgegen. Auf diese Weise können Sie schon mal eine völlig inakzeptable Wartezeit von einer halben Stunde auf eine erträgliche Verweildauer im niedrigen einstelligen Bereich eindampfen – und natürlich fünfundzwanzig Minuten extra in wohliger Wärme verbringen. Bei dieser Vorgehensweise ist es natürlich von Vorteil, wenn Sie mit der Strecke vertraut sind, sonst fahren Sie womöglich zu weit, aber auch der feine Unterschied zwischen den Zugtypen ist zu beachten, andernfalls stehen Sie wieder am Bahnsteig, aber der Zug, dem Sie entgegengefahren sind, rauscht an Ihnen vorbei. In diesem Fall können Sie mit dem ganzen Quatsch wieder von vorn beginnen. Aber achten Sie mir bloß auf die Grenze Ihres Tarifgebietes, und ausreichend Zeit sollten Sie natürlich auch mitbringen!

Burkhard Niehues

Gelb-rote Riesen

Sie formten sich einst im Nichts aus verdichteter Materie und wuchsen über ewige Zeiten; sie leuchten gelblich wie von ferne und explodieren schließlich mit einem gewaltigen Knall: Pickel – die faszinierenden Himmelskörper für zwischendurch.

Sebastian Klug

Statt Familienanzeige

Meine Freundin hat mir streng untersagt, auf diesen Seiten aus unserem Intim- und Privatleben zu plaudern. Bon. Von mir aus. Sie ist dabei aber die Antwort auf die Frage schuldig geblieben, wie ich ohne Zeilenhonorar das Porto für all die Karten aufbringen soll, die davon künden, daß wir ein Kind erwarten.

Frederik Moche

Lehrerpsychologie

Kein Wunder, daß Lehrer ständig über die hohe Arbeitsbelastung, die schlechte Bezahlung, schlichtweg ihr gesamtes Dasein jammern: steht doch in jedem Kopierraum ein Lamentiergerät.

Ingo Krämer

Sinnbild mit Penis

Einen äußerst unglücklich dreinschauenden Hund mit sehr kurzen Beinen beobachtete ich vergangene Woche in der U-Bahn. Der kleine Hund trug schwer an seinem Penis. Während das betrübte Tier von seinem Herrchen an der Leine durchs Abteil zur Tür gezerrt wurde, schleifte sein unverhältnismäßig großes Glied über den Boden und hinterließ beim Aussteigen eine feucht schimmernde Spur auf dem Linoleum. Ich hatte das Gefühl, daß diese Szene ein treffendes Sinnbild darstellte – wenn ich nur wüßte, für was!

Mark-Stefan Tietze

Backwarenidee

Sturmum-Toast – das Brot für windige Tage.

Valentin Witt

Integration gelungen

Anläßlich des 85. Geburtstags von Rolf Eden fiel mir wieder ein, unter welchen Vorzeichen ich diesem großen Mann schon einmal begegnet war – nämlich unter astrein islamistischen. Nach einer Lesung im Wedding wollte ich mich mit dem Sänger Elias Hauck in der »Paris-Bar« treffen, wo wir allmonatlich einen »hoben«, wie wir jungen Leute das damals nannten. Darunter verstanden wir ein ganz ordinäres Bier. Ich jedenfalls, nicht doof, ließ erst mal die Taxi-App losrattern, und hastdunichtgewuppt: Fünf Minuten später steht da ein Mercedes vor mir. Am Steuer: ein dicker junger Salafist. Mit Robe, Bart, Schmerbauch und wildem Blick. Ich so: Okaaaaaay, jetzt bloß nicht durchdrehen, der kann dich nicht einfach umbringen, er ist ja bei der App registriert, da könnte er seine Zulassung verlieren, sich einen Riesenärger einhandeln and so on – ich mache jetzt aber auch keine Kompromisse, ich gebe ihm jetzt keine andere Adresse, auch wenn ihm seine bekloppte Religion die Paris-Bar verbietet. Ich also, mit fester Stimme: »Zur Paris-Bar, junger Mann«, willens, notfalls für den internationalen Alkoholismus den Märtyrer zu geben, willens aber auch, dieser verlorenen Seele durch zwanglose Konversation eine Brücke zu bauen in Richtung Freiheit, Aufklärung, Mozart. Der Salafist zuckt mit keinem Schnurrhaar, sondern fährt mich wie zum Hohn anstandslos und direktemang zur Paris-Bar. Es folgte eine Konversation, wie man sie auch mit jedem handelsüblichen Jungtürken haben kann: Wetter, Berliner S-Bahn, die Vorteile von Hybridautos. An der Paris-Bar schlurft eine großgewachsene, leicht vornübergebeugte Mantelgestalt in einen Jaguar und braust davon. »Menschenskinder, der Rolf Eden! Ist aber alt geworden«, sagt mein Fahrer. »Wer, bitte?« frage ich. »Rolf Eden. Kennste nicht?« – »Nein, wer ist das, bitte?« – »Mann, kennt Rolf Eden nicht. Den kennt doch jeder! Wie kann man den Rolf Eden nicht kennen?!« Kopfschüttelnd braust er davon, der Islamist. Ich habe ihm kein Trinkgeld gegeben.

Leo Fischer

Glück im Unglück

Nachdem neulich in Paris bei einem groß angelegten Einbruch der berühmte Urmeter aus seinem Stahlschrank entwendet worden war (aufgeschweißt) und dabei auch die weniger berühmte Urminute Schaden genommen hatte (runtergefallen), entdeckte man glücklicherweise in den Vernehmungsprotokollen der befragten Wachleute die verschollen geglaubte Schrecksekunde (ca. 1/3 Urminute) sowie zwischen den Zeilen die mysteriöse, der Wissenschaft bislang nur theoretisch bekannte Ejaculatio praecox (ca. 1/4 Schrecksekunde).

Peter P. Neuhaus

Erzeugerprinzip

Wenn blagengeplagte Eltern nach Kochen, Essensunfallhilfe, Abwaschen und Aufräumen endlich mal dazu kommen, auf dem Küchenstuhl den Streß Streß sein zu lassen; wenn sie dann vom nächsten nervenzerreißenden Blöken aus dem Nachbarzimmer aufgescheucht werden; wenn sie nun aber merken, daß sie auf dem Stuhl in einer zähflüssigen Pfütze aus Trinkzucker, Bratfett und halbgelutschten Bonbons kleben bleiben, dann gilt wie immer: Eltern haften für ihre Kinder.

Michael Höfler

Positive Psychologie

Wer Fußpilz hat, hinterläßt wenigstens Sporen.

Julia Mateus

Wise words

Nichts geht doch über die Erfahrung und klare, unverstellte Sicht älterer Kollegen auf den Arbeitsalltag. Ein Beispiel aus meiner Zeit als Hilfsarbeiter in einer Süßwarenfabrik: Als es wegen eines technischen Defektes zu einer Arbeitsunterbrechung am Fließband kommt, rechne ich mir zum Zeitvertreib aus, daß ich in einer Stunde eine Palette mit 168 Kartons packe, was 5040 Marzipanbroten entspricht, da ein Karton 30 Marzipanbrote enthält. Die ergibt wiederum 50 400 Marzipanbrote für beide Schichten, wenn man von einer täglichen Nettoarbeitszeit von 10 Stunden ausgeht, was bei einer 5-Tage-Woche 252 000 wöchentlich, und damit 1 008 000 Marzipanbrote monatlich macht. Gerade in dem Moment, als ich von dieser enormen Produktionsleistung angemessen beeindruckt sein will, sagt Erika, die mir am Band gegenübersteht und den Job seit über 20 Jahren ausübt, als ob sie meine Gedanken erahnt: »Junge, wer soll die ganze Scheiße bloß fressen?!«

Thorsten Mausehund

Kompromißvorschlag

Gotteslästerung bleibt strafbar, wird aber zum absoluten Antragsdelikt (anzutragen durch die betroffene Gottheit).

Dominik Mauer

Life hack gratis

Wer kennt das nicht: Ob bei Aldi oder Lidl, die Kassiererin ist zu schnell, die Ablage hinter dem Scanner zu klein, man kommt mit dem Einpacken nicht hinterher, die Waren türmen sich zu einem Berg von schwindelerregender Höhe auf, die Kassenschlange hinter einem scharrt ungeduldig mit den Füßen. Streß, Schweiß und Herzinfarkt sind die Folge. Das muß nicht sein! Denn die Grev’sche Warensortierung schafft Abhilfe: Einfach Obst und Gemüse, das abgewogen werden muß, gleichmäßig zwischen den fertig abgepackten Produkten verteilen und damit den Scanner-Schwung der Kassiererin in regelmäßigen Abständen bremsen. Einpackrückstände können während des Wiegens mühelos aufgeholt werden. Der Tod an der Supermarktkasse gehört der Vergangenheit an: Die Grev’sche Warensortierung bringt die Entspannung zurück in den Discounter.

Katharina Greve

Wunschdenken

Als erstes bräuchte man eine Talsperre in Quaderform. Aus ihr müßte dann das Wasser abgelassen werden bis auf den letzten Tropfen; für andauernde Trockenheit würde ein geschlossenes Dach sorgen. Dann noch alte Polstermöbel, milbenverseuchte Matratzen und sonstigen Unrat ins besagte Reservoir gestellt, bis endlich der schöne Zustand erreicht wäre: daß ein Staubecken Staubecken enthält.

Sebastian Dingler

Schade

Verunsichert, ob man nun »Ich finde es Schade« oder »Ich finde es schade« schreibt, bemühte ich eine Online-Suchmaschine. Beim Tippen schlitterte mein Mittelfinger vom »D« jedoch unbemerkt hinüber zum »F«, weshalb ich mich mit Ergebnissen zu »Schafe finden« konfrontiert sah. Diese Koinzidenz als Providenz begreifend, klickte ich auf den ersten Link der Trefferliste. Als Resultat grasen nun zwei Schafböcke aus Kamerun und ein Mufflon in meinem Garten. Allein bei der Auktion dreier Merinolämmer überbot man mich. Das fand ich schade.

Cornelius Oettle

Aktuelle Cartoons

Heftrubriken

Briefe an die Leser

 Irgendwie schade, Almut Patt,

CDU-Kandidatin zur OB-Wahl in Chemnitz, dass Sie gegen Herausforderer Schulze von der SPD direkt verloren haben. Wir hätten uns ja so was wie ein Unentschieden gewünscht, ein Remis quasi, eine Stichwahl, so etwas in der Art. Letztlich sind wir aber doch froh, denn schließlich haben Sie verloren.

Schach und Matt: Titanic

 Aufgewacht, Frank-Walter Steinmeier!

Spitznamen aus früheren Zeiten hat nun wirklich jeder. »Mecki« alias Kurt Beck oder »Alec Baldwin« für Klaus Wowereit sind durchaus plausibel, und selbst »Acker« aka Gerhard Schröder können wir irgendwie herleiten. Aber jetzt mussten wir auf Wikipedia lesen, dass Ihre Jugendfreunde Sie einst »Prickel« benamsten, und kommen aus dem Grübeln seither nicht mehr heraus: War es, weil Sie Leckermäulchen gern das beliebte BRD-Brausepulver »Prickel Pit« naschten oder nonstop die süßesten Schaumweine wegschädelten in der endlosen Einsamkeit des Lipperlands?

Hat der Uzname vielleicht eine geheime plattdeutsche Bedeutung, so in Richtung Ödling, Schnarchsack, Statist? Oder lag es vielmehr an Ihrer ehemals erotischen Ausstrahlung oder Ihren nervenzerfetzenden Wortbeiträgen, und sei’s im Lateinunterricht? Ja, handelt es sich gar um ein kryptisches Kofferwort, z.B. aus Prügelknabe und Pickel, oder am Ende schlicht und ergreifend um allergehässigste juvenile Ironie?

Übersprudelnde Grüße Titanic

 Fertiggerichte!

Die Info, dass Ihr zu schlechten Blutwerten, Übergewicht, Heißhunger etc. pp. führt, ist ja schon so alt wie die in Euch verkochten Zutaten. Aber was Rtl.de jetzt zu berichten wusste, schlug uns trotzdem auf den Magen: »Eine neue Studie von Wissenschaftlern der spanischen Universität von Navarra gibt deutliche Hinweise darauf, dass uns der regelmäßige Verzehr von Fertiggerichten schneller alt werden lässt.«

Das also auch noch? Man muss schon zugeben: Ihr lasst in puncto negative Auswirkungen nichts anbrennen. Und da wurde uns endlich klar, warum Ihr Euch in Wahrheit »Fertiggerichte« nennt: Weil Ihr uns komplett fertigmacht!

Ist fertig mit Euch: Titanic

 So nicht, bumsfidele »Bild«!

Hast wohl gedacht, Du könntest uns mit der Schlagzeile »So verdoppeln und verdreifachen Sie Ihr Kindergeld!« hinter Deine Paywall locken, was? Von wegen! Den Trick kennen wir schon, dauert etwa neun beziehungsweise achtzehn Monate!

Kindsköpfig: Titanic

 Als Sie, Friedrich Merz,

Als Sie, Friedrich Merz,

jetzt von der Online-»Bild« in Riesenlettern zitiert wurden mit »Ich lasse mich nicht ZERMÜRBEN«, war unser erster Gedanke: Wie passend – Sie gehen uns schon seit langem gehörig auf den KEKS.

Heute mal kurz und knackig: Titanic

Vom Fachmann für Kenner

 Einerseits, andererseits

Einerseits: Ich bin der Größte, die Steuer ist endlich abgeschickt! Andererseits: Wehe, jetzt geht die Welt unter und ich Trottel hab noch die Steuer gemacht!

Felix Scharlau

 Hiermit erkläre ich der Bundeswehr den Krieg

Bei den vielen rechtsextremen Netzwerken der Bundeswehr konnte ich ja noch ein Auge zudrücken, aber nach den jüngsten Entwicklungen ist der Laden bei mir echt unten durch: Ich war extra früher aufgestanden, um mir vor Reisebeginn beim einzigen Verkaufsstand im Bahnhof Hof noch ein schönes Schokocroissant zum Frühstück zu kaufen, da informierte mich eine uniformierte Soldatin: »Die machen erst um acht auf.« Also begab ich mich traurig und hungrig in meinen Zug, der schon um 7:57 Uhr loszuckeln sollte. Fünf Minuten vor Abfahrt stieg dann ebenjene Soldatin mit drei dampfend-warmen Backwarentüten und einem herrlich duftenden Kaffee aus dem besagten Geschäft zu.

Cornelius W.M. Oettle

 Naturgesetz

In gewissen Abständen gibt es ein großes Bambussterben, alle Bambusse gehen zur gleichen Zeit ein, denn sie stammen aus der gleichen Züchtung. Bei Kugelschreibern ist es ähnlich, wenn einer leer ist, sind spätestens am nächsten Tag auch alle anderen leer.

Miriam Wurster

 Geschäftsidee zu verschenken

Erfolgreiche Kriminelle müssen bekanntlich mit der Zeit gehen. Ich schlage daher folgendes Konzept vor: Über Zwischenmietportale, möglichst unter falscher Identität, immer wieder Wohnungen in größeren Städten anmieten, diese dann aber ausschließlich dafür nutzen, im großen Stil gegen Geld E-Scooter aufzuladen (»juicen«). Und wenn dann die Jahresendabrechnung des Stromanbieters kommt, sind die E-Juicer-Mietnomaden natürlich längst mir ihren Rollern über alle Berge gesaust. Ja, was macht ihr dann, Airbnb-Abzock-Vermieter?

Julia Mateus

 Spiritueller Austausch

Vom Kloster Andechs ist zu lesen, dass es sich »speziell auf ausgebrannte Manager spezialisiert, die zurück zu sich selbst finden möchten«. Toll wäre natürlich, wenn im Gegenzug unausgebrannte Mönche an die Börse geschickt würden!

Elias Hauck

Vermischtes

Friedemann Weise: "Die Welt aus der Sicht von schräg hinten"
Laut seiner Homepage ist er der "King of Understatement" und der "lustigste Mensch im deutschsprachigen Internet". Er ist aber auch Gitarrenmann, Viralblogger (15000 Follower!), Gagautor und Promiexperte mit Diplom. Die Rede ist von Friedemann Weise, dem Mann mit dem Namen! Der Mann, der den "Satiropop" erfand. Und jetzt auch noch ein Buch vorlegt. Ob das gutgeht? Ordern Sie diese Prämie und teilen Sie Ihr vernichtendes Urteil bitte zeitnah der TITANIC-Redaktion mit.Gerhard Henschel: "Harry Piel sitzt am Nil"
Fuck, dieses Buch sollte man gelesen haben, wenn man  kein übelst versiffter Wichser sein will. Schmähungen und böse Wörter  machen das Leben echt oberarschmäßig zum Kotzen. Vielleicht kapieren Sie  Versager das endlich, wenn Sie Henschels neuesten Streich gelesen  haben. Können Sie überhaupt lesen? Wahrscheinlich nicht. Trollen Sie  sich, Sie Wicht! Aber trotzdem abonnieren und diese Top-Prämie wählen.Torsten Gaitzsch/Sebastian Klug: "Akte D: Die Wahrheit über Deutschland"
Die Redaktion versichert: Torsten Gaitzsch und Sebastian Klug, die  Autoren dieses Buches, wissen Dinge – schreckliche Dinge! – von denen  Sie, die Leser, nicht einmal zu träumen wagen. Denn es wären Alpträume!  Wählen Sie diese Prämie und erhalten Sie Einblicke in die tiefsten  Abgründe Deutschlands, die Sie wahnsinnig lachend und mit Schaum vor dem  Mund zurücklassen werden. Bisher hat es kein Leser bis zur letzten  Seite geschafft…Hauck & Bauer: "Ich kann einfach nicht Wein sagen"
Die beste Zeit, einen Band des Zeichnerduos Hauck & Bauer zu kaufen – sie ist seit sicher zehn Jahren vorbei. Heute sind die Werke von Elias Hauck und Dominik Bauer kein Geheimtip mehr. Die zerstrittenen Künstler kommunizieren inzwischen ausschließlich per Fax, leben in luxussanierten Altbauwohnungen mit kugelsicheren Whirl- und Autorenpools, in denen hungernde Leiharbeiter Comics anfertigen müssen. Leider ist auch der neueste Band der beiden Ausbeuter sehr gut, bestellen Sie hier!Heiko Werning: "Vom Wedding verweht – Menschliches, Allzumenschliches"
Es ist dies Buch etwas ganz besonderes: Heiko Werning, renommierter  Forscher aus Berlin, lag jahrelang in seinem Kiez, dem Wedding, auf der  Lauer. Kein Ereignis entging ihm, der Wedding konnte ihm nichts,  aber auch gar nichts verheimlichen. Abgründe, tiefe Täler und  menschliche Katastrophen – erfreuen Sie sich an heiteren G’schichterl,  die Werning noch so einen Urenkeln erzählen wird.Wenzel Storch: "Die Filme" (gebundene Ausgabe)
Renommierte Filmkritiker beschreiben ihn als "Terry Gilliam auf Speed", als "Buñuel ohne Stützräder": Der Extremfilmer Wenzel Storch macht extrem irre Streifen mit extrem kleinen Budget, die er in extrem kurzer Zeit abdreht – sein letzter Film wurde in nur zwölf Jahren sendefähig. Storchs abendfüllende Blockbuster "Der Glanz dieser Tage", "Sommer der Liebe" und "Die Reise ins Glück" können beim unvorbereiteten Publikum Persönlichkeitstörungen, Kopfschmerz und spontane Erleuchtung hervorrufen. In diesem liebevoll gestalteten Prachtband wird das cineastische Gesamtwerk von "Deutschlands bestem Regisseur" (TITANIC) in unzähligen Interviews, Fotos und Textschnipseln aufbereitet.
Zweijahres-Abo: 117,80 EURSonneborn/Gsella/Schmitt:  "Titanic BoyGroup Greatest Hits"
20 Jahre Krawall für Deutschland
Sie bringen zusammen gut 150 Jahre auf die Waage und seit zwanzig Jahren die Bühnen der Republik zum Beben: Thomas Gsella, Oliver Maria Schmitt und Martin Sonneborn sind die TITANIC BoyGroup. In diesem Jubiläumswälzer können Sie die Höhepunkte aus dem Schaffen der umtriebigen Ex-Chefredakteure noch einmal nachlesen. Die schonungslosesten Aktionsberichte, die mitgeschnittensten Terrortelefonate, die nachdenklichsten Gedichte und die intimsten Einblicke in den SMS-Speicher der drei Satire-Zombies – das und mehr auf 333 Seiten (z.T. in Großschrift)! 
Zweijahres-Abo: 117,80 EURKamagurka & Herr Seele: "Cowboy Henk"
Er ist Belgier, Kamagurka. Belgier! Wissen Sie, was der Mann alles durchgemacht hat in letzter Zeit? Eben, er ist Belgier. Und hat trotzdem in einem Finger mehr Witz als Sie im ganzen Leib! Und Heldenmut! Glauben Sie nicht? Dann lassen Sie sich von Cowboy Henk überzeugen, dem einzigen Helden, der wirklich jeden Tag eine gute Tat begeht.
Zweijahres-Abo: 117,80 EURHans Zippert: "Fernsehen ist wie Radio, nur ohne Würfel"
Die steile Karriere des Hans Zippert begann im Jahr 1967 mit einem  Schülerpraktikum beim Kulturmagazin "TV Spielfilm". Nach einem  Volontariat bei "TV Direkt" übernahm er das angesehene 20-Uhr-15-Ressort  bei "TV Okayokay", bevor er schließlich Programmchef der auflagestarken  "TV Superwoche" wurde. Nachdem er über einen Bestechungsskandal rund um  eine 3-Sterne-Empfehlung für "Rote Rosen" stolperte, sah sich Zippert  1990 gezwungen, Chefredakteur von TITANIC zu werden. Der Tiefpunkt war  erreicht. Das alles und noch mehr erfahren Sie in diesem Buch!Elias Hauck (Hrsg.): "Alles Spargel oder was?"
Endlich ist ganzjährig Spargelsaison! Elias Hauck, die eine Hälfte von Hauck & Bauer und Herausgeber des Frauenmagazins "Sonja", serviert die reifsten Spargelwitze der Welt – gezeichnet und erzählt von dutzenden gemüseliebenden Cartoonisten und Autoren. Lachen Sie unter anderem über: den mit den polnischen Erntehelfern, den mit dem kaputten Spargelschäler und den mit der Fliege in der Hollandaise.Die PARTEI-Wahlwerbungs-DVD mit allen vier Wahlwerbespots aus dem Bundestagswahlkampf 2005: Höhepunkte der Politpropaganda, die von Otto Schily mit dem Prädikat "ein Skandal" ausgezeichnet wurden. Besser aufgelöst als auf Youtube und noch dazu mit einer praktischen, farbechten Hülle drumrum - das ist doch was, was?
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Das schreiben die anderen

Titanic unterwegs
10.12.2020 Zürich, Kosmos Max Goldt
24.01.2021 Amberg, Luftmuseum »Luft? – Sehr witzig! Eine Cartoonschau«
07.03.2021 Frankfurt, Museum für Komische Kunst Hauck & Bauer: »Cartoons«