Vom Fachmann für Kenner | Januar 2015


Trotzdem stimmig

Neulich habe ich einer im Wesen phlegmatischen Cousine vom Unsinn eines »Blasen-Aktiv-Tees« berichtet, den ich im Reformhaus entdeckt hatte. Daraufhin mußte ich einen temperamentvollen Monolog der Cousine über die Wichtigkeit von Hydroaustausch im Körper, Körpersäfte u.ä. über mich ergehen lassen. Schließlich wieder im Reformhaus gewesen und festgestellt: Das Produkt heißt in Wahrheit »Basen-Aktiv-Tee«.

Michael Höfler

Staubmäuse

Ein paar Gramm Schuppen, Horn und Haar
fall’n täglich ab von mir
und sammeln sanft von Luft bewegt
sich hinter meiner Tür.
Als Staubmaus liegen sie dann da,
unwert und unbeseelt,
dem Kosmos abgetrotzter Müll,
dem Ziel und Wille fehlt.

O führe doch ein göttlich Geist
in diese Staubmaus ein!
Erschüf’ mich neu und machte aus
dem einen Ich nun zwei!
Dann säß’ ich nicht alleine hier
und hätte ein’n zum Saufen.
Warum nur muß es immer so
und kann nicht anders laufen?

Robert Koall

Einkaufen

Immerhin weiß ich jetzt, wie man sich fühlt, wenn man im Supermarkt – von Kunden und Personal angestarrt – inmitten einer Pfütze aus Bier und Glasscherben steht; mit dem Baumwollunterhemd der Freundin in der Hand, das man mit einer Baumwolleinkaufstasche verwechselt hat.

Ulf Wentzien

Uhrinstinkt

Nach dem letzten Routinebesuch beim Urologen telefonierte mich dieser gegen 3:45 Uhr morgens aus dem Schlaf. Völlig aufgelöst erzählte er wie im Fieberwahn, daß ich auf der Hut sein und schleunigst wiederkommen müsse, die Untersuchungsergebnisse könnten von Orchitis über Blasensteine bis hin zum Prostatakarzinom alles mögliche verheißen! Ich konnte ihn jedoch beruhigen und intuitiv die korrekte Diagnose stellen: klarer Fall von nächtlichem Warndrang.

Cornelius Oettle

Zwei Vorsätze

Im neuen Jahr stehen zwei Vorhaben ganz dringend an: Ich werde mir meinen Zopf abschneiden lassen und etwas gegen meine Bierbrüste tun. Nicht noch mal soll mir beim Klogang in der Gaststätte die Tür zur Damentoilette aufgehalten werden.

Thorsten Mausehund

Musikgeschmack

Im Bewegungsbad einer Reha-Klinik bemängelt eine junge Frau, daß dort außerhalb der Therapiezeiten keine Musik zu hören sei: Es könne gerne auch klassische Musik sein, sagt sie, Mozart oder Schiller. »Der Taucher würde passen«, kann ich mir gerade noch verkneifen zu sagen.

Uwe Geishendorf

Literatur in der Drogerie

Wenn eine alte Frau am Regal lauthals sächselnd »Max Frisch, wo ist denn hier Max Frisch?« rätselt und schließlich zufrieden eine Packung »Colgate Max Fresh«-Zahnpasta aus dem Regal fingert, kommen nicht nur Kinder von Deutschlehrern ins Nachdenken. Erspart einem der Wettbewerb denn überhaupt nichts?

Adrian Schulz

Vorwärts immer

Wenn man bei einem bekennenden Ostalgiker zu Besuch ist, kommt man früher oder später auf seinen Trabbi zu sprechen, mein Bekannter stellt da keine Ausnahme dar. Mit strahlenden Augen berichtete er mir von seiner letzten Fahrt auf der Autobahn, 100 km/h hätte Pupsi (tatsächlicher Kosename) locker halten können, mit Tempomat sei das gar kein Problem. Nun habe ich zwar einen gesunden Menschenverstand, aber keinen Schimmer von Autos. Leicht skeptisch fragte ich daher, ob Trabbis tatsächlich Tempomaten hätten, das kam mir nämlich etwas zu luxuriös und modern vor. Der Bekannte lachte nur und verneinte, er lege nur immer den Backstein vom Beifahrersitz aufs Gaspedal.

Ernst Jordan

Verhandlungsgeschick

Ob ich eine Briefmarke habe, fragte mich mein Mitbewohner. Ja, in meinem Zimmer. Er könne sie zum Selbstabholpreis haben. Er war einverstanden.

Frederik Skorzinski

Pro und kontra Vergeßlichkeit

Leidensgenossen der Generation Ü40 beklagen sich, mittlerweile so vergeßlich geworden zu sein, daß sie beispielsweise morgens ständig anstelle des Schlüssels mit irgendeiner Fernbedienung vor ihrem Auto stehen; später im Büro nach Eingabe von »www« im Browser schon nicht mehr wissen, auf welche Website sie eigentlich gehen wollten; und daß sie bei der abendlichen Ankunft zu Hause schließlich auf dem Klingelschild zur Sicherheit noch mal den Vornamen der eigenen Frau nachlesen müssen, um bei der Begrüßung nicht in ein gewaltiges Fettnäpfchen zu treten. Das klingt natürlich sehr betrüblich, ich habe mir die Vorteile meiner neuen Vergeßlichkeit jedoch zunutze gemacht: So schaue ich mir derzeit meine gesamte Filmsammlung aus den 80er, 90er und 00er Jahren noch mal an. Zum Glück habe ich an mindestens 75 Prozent der Handlung keinerlei Erinnerung. Ob Rocky Balboa den Rückkampf gegen Apollo Creed gewinnt? Ich bin schon gespannt! Ja, heute abend werde ich es endlich erfahren. Wenn ich nur die blöde Fernbedienung finden würde… Frau? Fraaaaauuuuuu?!

Jörg Schedlinski

Lautmalerisches

Für den nächsten jener selbstgefälligen Deppen aus dem Milieu der Zeitungsleser und Fernsehglotzer, die ihrer »Bildungsnähe« und »Eloquenz« mittels des ständigen Gebrauchs des in ihren Augen schwer zu prononcierenden Fremdwortes »onomatopoetisch« Ausdruck verleihen wollen, habe ich nur dreierlei übrig: »klatsch!«, »batsch!« und »watsch!«

Karsten Wollny

Innerer Kampf

Trage heute ungleiche Socken. Die Farbe stimmt, aber sie sind unterschiedlich lang. Fühle mich extrem asymmetrisch. Könnte ein anderes Paar anziehen. Müßte dafür aber vom Schreibtisch aufstehen. Irgendwie beruhigend, daß die Faulheit über die Zwangsstörung siegt.

Katharina Greve

Schillernde Berufswelten

Mit verschwommenem Blick sah mich die Postangestellte an, als stünde einer von Tokio Hotel vor ihr. Ihre Rehäuglein glänzten, um ihren Mund herum zuckte es nahezu ekstatisch, sie hatte leichte Schwierigkeiten, zu artikulieren, was sie so sehr in Verzückung versetzte. »Mein erstes Sperrgut!« stieß sie schließlich mit bebender Stimme hervor. Vielleicht werde ich ihr demnächst mit einer Übersee-Nachnahme ein weiteres erstes Mal verschaffen.

Florian Haymann

Kommt alle!

Ich erwäge, einen Poetryslam mit dem Schwerpunkt »Integration« zu veranstalten. Veranstaltungsname: Islam.

Moses Wolff

Körpererfahrung

Es ist immer wieder erstaunlich, welche Geräusche der menschliche Körper hervorbringen kann; man muß nur gelegentlich in sich hineinhören, Beispiel Mund: Ein grandioses, so nie gehörtes Geschmatze bietet sich dem, der sich In-Ear-Kopfhörer tief in den Gehörgang steckt, ohne jedoch Musik oder sonstigen Lärm einzuschalten, und dabei etwas möglichst Matschiges, etwa einen Big Mac oder einen weichen Cookie verspeist. Zusatztip: Wenn man während des Einführens der kleinen Hörer den Mund weit aufreißt, kann man sie zwischen Ober- und Unterkieferknochen einklemmen.

Nicolai Hagedorn

Im falschen Film

Das Heimkino, das mein alter Freund Magnus bei sich zu Hause eingerichtet hat, ist so perfekt ausgestattet, daß es exakt das gleiche Filmerlebnis bietet wie ein kommerzielles Kino. Was mich daran allerdings doch sehr stört, sind der Kartenabreißer und der Eisverkäufer.

Tanja Schmid

Geldgeil

Der neue BIC-Code endet bei einer signifikant hohen Anzahl von Banken auf »XXX«, genau wie bei den Pornoseiten im Internet. Das muß die vielbeschworene Erotik des Geldes sein.

Tina Manske

Nebenwirkungen

Zu meiner Geschichte, wie ich vor einigen Jahren in Venedig mal 20 Minuten auf einem Vaporetto direkt neben der wunderschönsten Schauspielerin Cate Blanchett gestanden habe, und wie sie mich dabei angelächelt hat, als sie mir kurz auf den Schuh getreten war, und wie zart und leicht rauh auch ihre Stimme klang, als sie »Sorry!« sagte – zu dieser Geschichte habe ich mittlerweile jene kritische Menge an ungläubigen Rückfragen bekommen, daß ich das Erlebte manchmal selbst schon kaum mehr wahrhaben mag und mich hin und wieder einen Aufschneider und Gernegroß schelte. Dieses Gefühl des Unglaubens verfliegt immer erst dann, wenn ich, wie zuletzt am vergangenen Sonntag, morgens aufwache und als erstes höre: »Erzähl mir doch bitte noch mal, wie wir uns damals in Venedig kennengelernt haben, Liebling.«

Peter P. Neuhaus

Buchmarktlücke

Kochbücher, die auf dem Buchmarkt noch dringend fehlen: »1000 raffinierte Rezepte mit Dosenchampignons«, »Vegane Low-Carb-Babybreie To Go«, »Die Bronzezeit-Diät«.

Mark-Stefan Tietze

Kleines Glück im Winter

Das Schöne am Dünnsein ist, daß man sich dick anziehen kann, ohne fett auszusehen.

Tina Wirtz

Zu fromm zum Scheißen

In Rom besichtigte ich einmal den Petersdom und traf dabei auf eine ins Gebet versunkene Frau, der hinten aus ihrem Hosenbund ein Streifen Klopapier hing, etwa einen Meter lang, irgend etwas zwischen Schweif und Schleppe imitierend. Womöglich war sie gerade auf der Toilette gewesen, vielleicht handelte es sich aber auch um eine spezielle Form der Anbetung. Andererseits hatte ich schon immer den Verdacht, daß große Frömmigkeit mit der Unfähigkeit, sich unfallfrei seiner Exkremente zu entledigen, einhergehen, wenn nicht sogar sich bedingen.

Tibor Rácskai

Indiskret

Obwohl ich am Vormittag des 31. Dezember zumeist sehr damit beschäftigt bin, vor dem Feiertag noch schnell wichtige Besorgungen zu machen, gönne ich mir doch jedes Jahr die Zeit für folgenden kleinen Spaß: Ich gehe in eine Drogerie und lege eine große Packung Kondome auf das Band. Nach dem Bezahlen greife ich genau in jenem Moment nach der Ware, in dem mir die Verkäuferin gedankenverloren einen »Guten Rutsch!« oder – mit etwas Glück – sogar »Kommen Sie gut rein!« wünscht. In diesem Moment halte ich inne, schaue mit großen Augen abwechselnd meinen Einkauf und die Verkäuferin an und verlasse dann ohne etwas zu sagen und mit hochgezogenen Augenbrauen das Geschäft.

Sebastian Oelmann

Aktuelle Cartoons

Heftrubriken

Briefe an die Leser

 Philipp Amthor!

Um weiter an Ihrem konservativen Profil zu feilen, machten Sie – wie einfallsreich! – einen Jagdschein und ließen es sich nicht nehmen, sich auf der Jagd vom »Spiegel« begleiten zu lassen: »Wenn Philipp Amthor über die Jagd redet, spricht er gern in Jägerdeutsch.« Was unter anderem so klingt: »Natürlich ist .300 Winchester Magnum jagdlich ein relativ großes Kaliber.« Oder: »Ein Maisfeld, sagt Amthor, sei für einen Jungjäger keine einfache jagdliche Situation.« Einmal klagen Sie über das Fehlen von »jagdbarem Wild« und bezeichnen irgendeinen Stephan als Ihren »jagdlichen Mentor«.

Täuscht das, oder besteht Ihr Jägerdeutsch vor allem im Voranstellen des Wortes »jagdlich«?

Und wie kann es sein, dass ein ach so gewiefter Jägerjunge einen solchen Bock schießt wie Sie mit Ihrer Affäre um Augustus Intelligence? Ach, das Wortspiel machten Sie im Interview selbst? Dann lassen wir Sie dieses Mal noch davonkommen!

Bleibt Ihnen satirlich auf den Hufen: Titanic

 »Soester Anzeiger«!

Wenn es laut Ausgabe vom 3.7. in Deinem Wirtschafts-Ressort heißt: »Edeka schluckt Netto komplett«, hätte es dann nicht genügt, der Einfachheit halber zu titeln: »Edeka schluckt Brutto«?

Fragen die Betriebswirtschaftsgelehrten von Titanic

 Susanne Viernickel!

Sie sind Professorin für Pädagogik der frühen Kindheit an der Universität Leipzig. Die jetzt durchgeführte OECD-Befragung von Fachkräften in der frühkindlichen Bildung, Betreuung und Erziehung enthält zum ersten Mal internationale Vergleichsdaten zu deren Selbstverständnis und Arbeitsbedingungen.

Im Deutschlandfunk benannten Sie als ein wesentliches Ergebnis der Studie den Fachkräftemangel in Deutschland: »Personal, Personal, Personal.« Und: »Auch Leitungskräfte klagen, denn sie können nicht leiten.« Soweit klar; wenn niemand da ist, der sich führen lässt, können Führungskräfte nicht führen. Aber statt darüber zu klagen, könnten diese beispielsweise vorübergehend aufs Leiten und Führen verzichten und direkt in der frühkindlichen Bildung, Betreuung und Erziehung tätig werden. Die Kinder tät’s womöglich freuen.

Tipp von Ihrer Titanic

 Dass Sie, Frau Dr. med. Irene Jung,

als praktische Ärztin im altehrwürdigen Städtchen Detmold neben »Naturheilverfahren« und »ästhetischer Dermatologie« als »besonderen Schwerpunkt« Ihrer Tätigkeitspalette »Altersprävention« anbieten, ist naheliegend, können Sie doch ganz überzeugend mit sich selbst als Vorbild werben: Sie zumindest bleiben ja forever Jung.

Kalauert heute etwas altbacken: Titanic

 Mary Trump!

Mary Trump!

Sie sind die Nichte des amtierenden US-Präsidenten und haben ein Enthüllungsbuch veröffentlicht, das wir aus Sorge um unser Seelenheil leider nicht lesen können. Trotzdem nett, von Ihrer Existenz erfahren zu haben. Und die nächsten beiden Bücher über Onkel Donald schreiben dann Ihre Schwestern Miry und Mury, ja?

Quak-quak! Titanic

Vom Fachmann für Kenner

 Fahrt in den Urlaub

Wer schon mal auf der Autoroute unterwegs war, dem ist es bestimmt aufgefallen: In Frankreich und nur in Frankreich überholt man alle paar Kilometer ein einsam auf der rechten Spur vor sich hin blinkendes Auto. Wo ist man mit seinen Gedanken, fragen wir Deutschen uns da entzückt, wenn man nach dem Spurwechsel nicht nur vergisst, den Blinker auszuschalten, sondern es sogar schafft, sein enervierendes Klacken dauerhaft aus der Wahrnehmung zu verdrängen? In jedem Fall nicht auf der Straße, das verdient schon mal Bewunderung. Vielleicht sogar überhaupt nicht unterwegs, sondern auf Seite 93 der buchstäblich fesselnden Ménage-à-trois, die zu Hause aufgeschlagen vor dem Kamin liegt und sich bereits darauf freut, am Abend wieder einen Tropfen Chardonnay abzubekommen? Oder bei den zwei kleinen Töchtern und ihrer bezaubernden Mutter, von der man in genau diesem Moment angerufen wird, aber nur, weil sie sich am Piano auf das Telefon gesetzt hat und einem jetzt unbemerkt ein Ständchen spielt? Es wird wohl immer ein süßes Geheimnis bleiben.

Teja Fischer

 Wo das wahre Outdoor beginnt

Dass du dich in einer echten Wildnis aufhältst, merkst du spätestens dann, wenn du im lichtlosen Gestrüpp stolperst und dir während des Fallens in Sekundenbruchteilen überlegst, ob es sicherer wäre, den Sturz aufzufangen oder die Hände in den Hosentaschen stecken zu lassen. Brennnesseln, Nacktschnecken, Jauchepfützen, das sind alles extrem schwer einzuschätzende Landezonen. Profis fallen übrigens erst gar nicht hin.

Theobald Fuchs

 Körpereigene Alarmanlage

Mittlerweile gibt es ja allerhand Smartwatches und Apps zur Überwachung und Optimierung des Schlafes auf dem Markt. Dass aber auch die natürliche Schlafregulation ganz gut funktioniert, merkt man, wenn man nach versehentlichem Wegdösen am Nachmittag vom eigenen Schnarchen prompt wieder geweckt wird.

Julia Mateus

 Beauty-Tipp

Jüngst wollte ich Wimperntusche im Schönheitssalon kaufen. Die Visagistin nahm sich viel Zeit, empfahl ein gutes Produkt, auch noch den passenden Lidschatten dazu und fragte dann: »Kennen Sie weißen Kajal? Nein? Probieren Sie den doch mal am unteren Lidrand.« Ich machte den Versuch, fand das Ergebnis aber irgendwie sonderbar: Der Blick wirkte starr, glubschig-wässrig, die Tränensäcke schwollen an, wurden durch breite Schattenringe untermalt, und als die Kosmetikerin erläuterte: »Horst Tappert, Sie wissen schon, der Derrick, der schwor auf weißen Kajal. Niemals stellte er sich ohne weißen Unterlidstrich vor die Kamera«, entschloss ich mich, fürs erste auf diesen Stift zu verzichten.

Miriam Wurster

 Ethische Frage

Gesetzt den Fall, der Bandwurm wäre vom Aussterben bedroht –, sollte man ihn dann retten? Und wenn ja: Wer meldet sich freiwillig?

Katharina Greve

Vermischtes

Torsten Gaitzsch/Sebastian Klug: "Akte D: Die Wahrheit über Deutschland"
Die Redaktion versichert: Torsten Gaitzsch und Sebastian Klug, die  Autoren dieses Buches, wissen Dinge – schreckliche Dinge! – von denen  Sie, die Leser, nicht einmal zu träumen wagen. Denn es wären Alpträume!  Wählen Sie diese Prämie und erhalten Sie Einblicke in die tiefsten  Abgründe Deutschlands, die Sie wahnsinnig lachend und mit Schaum vor dem  Mund zurücklassen werden. Bisher hat es kein Leser bis zur letzten  Seite geschafft…Hans Zippert: "Fernsehen ist wie Radio, nur ohne Würfel"
Die steile Karriere des Hans Zippert begann im Jahr 1967 mit einem  Schülerpraktikum beim Kulturmagazin "TV Spielfilm". Nach einem  Volontariat bei "TV Direkt" übernahm er das angesehene 20-Uhr-15-Ressort  bei "TV Okayokay", bevor er schließlich Programmchef der auflagestarken  "TV Superwoche" wurde. Nachdem er über einen Bestechungsskandal rund um  eine 3-Sterne-Empfehlung für "Rote Rosen" stolperte, sah sich Zippert  1990 gezwungen, Chefredakteur von TITANIC zu werden. Der Tiefpunkt war  erreicht. Das alles und noch mehr erfahren Sie in diesem Buch!Die PARTEI-Wahlwerbungs-DVD mit allen vier Wahlwerbespots aus dem Bundestagswahlkampf 2005: Höhepunkte der Politpropaganda, die von Otto Schily mit dem Prädikat "ein Skandal" ausgezeichnet wurden. Besser aufgelöst als auf Youtube und noch dazu mit einer praktischen, farbechten Hülle drumrum - das ist doch was, was?Elias Hauck (Hrsg.): "Alles Spargel oder was?"
Endlich ist ganzjährig Spargelsaison! Elias Hauck, die eine Hälfte von Hauck & Bauer und Herausgeber des Frauenmagazins "Sonja", serviert die reifsten Spargelwitze der Welt – gezeichnet und erzählt von dutzenden gemüseliebenden Cartoonisten und Autoren. Lachen Sie unter anderem über: den mit den polnischen Erntehelfern, den mit dem kaputten Spargelschäler und den mit der Fliege in der Hollandaise.Sonneborn/Gsella/Schmitt:  "Titanic BoyGroup Greatest Hits"
20 Jahre Krawall für Deutschland
Sie bringen zusammen gut 150 Jahre auf die Waage und seit zwanzig Jahren die Bühnen der Republik zum Beben: Thomas Gsella, Oliver Maria Schmitt und Martin Sonneborn sind die TITANIC BoyGroup. In diesem Jubiläumswälzer können Sie die Höhepunkte aus dem Schaffen der umtriebigen Ex-Chefredakteure noch einmal nachlesen. Die schonungslosesten Aktionsberichte, die mitgeschnittensten Terrortelefonate, die nachdenklichsten Gedichte und die intimsten Einblicke in den SMS-Speicher der drei Satire-Zombies – das und mehr auf 333 Seiten (z.T. in Großschrift)! 
Zweijahres-Abo: 98,60 EURGerhard Henschel: "Harry Piel sitzt am Nil"
Fuck, dieses Buch sollte man gelesen haben, wenn man  kein übelst versiffter Wichser sein will. Schmähungen und böse Wörter  machen das Leben echt oberarschmäßig zum Kotzen. Vielleicht kapieren Sie  Versager das endlich, wenn Sie Henschels neuesten Streich gelesen  haben. Können Sie überhaupt lesen? Wahrscheinlich nicht. Trollen Sie  sich, Sie Wicht! Aber trotzdem abonnieren und diese Top-Prämie wählen.Friedemann Weise: "Die Welt aus der Sicht von schräg hinten"
Laut seiner Homepage ist er der "King of Understatement" und der "lustigste Mensch im deutschsprachigen Internet". Er ist aber auch Gitarrenmann, Viralblogger (15000 Follower!), Gagautor und Promiexperte mit Diplom. Die Rede ist von Friedemann Weise, dem Mann mit dem Namen! Der Mann, der den "Satiropop" erfand. Und jetzt auch noch ein Buch vorlegt. Ob das gutgeht? Ordern Sie diese Prämie und teilen Sie Ihr vernichtendes Urteil bitte zeitnah der TITANIC-Redaktion mit.Heiko Werning: "Vom Wedding verweht – Menschliches, Allzumenschliches"
Es ist dies Buch etwas ganz besonderes: Heiko Werning, renommierter  Forscher aus Berlin, lag jahrelang in seinem Kiez, dem Wedding, auf der  Lauer. Kein Ereignis entging ihm, der Wedding konnte ihm nichts,  aber auch gar nichts verheimlichen. Abgründe, tiefe Täler und  menschliche Katastrophen – erfreuen Sie sich an heiteren G’schichterl,  die Werning noch so einen Urenkeln erzählen wird.Serdar Somuncu: "H2 Universe: Die Machtergreifung", DVD
Er ist der selbsternannte Hassias – viel wichtiger aber noch: der designierte Kanzlerkandidat für Die PARTEI. Holen Sie sich jetzt die neue DVD von Merkel-Nachfolger Serdar Somuncu als Gratisprämie und stehen Sie damit schon vor der Machtergreifung auf der richtigen Seite. Ihre Kinder werden es Ihnen danken!
Zweijahres-Abo: 98,60 EURWenzel Storch: "Die Filme" (gebundene Ausgabe)
Renommierte Filmkritiker beschreiben ihn als "Terry Gilliam auf Speed", als "Buñuel ohne Stützräder": Der Extremfilmer Wenzel Storch macht extrem irre Streifen mit extrem kleinen Budget, die er in extrem kurzer Zeit abdreht – sein letzter Film wurde in nur zwölf Jahren sendefähig. Storchs abendfüllende Blockbuster "Der Glanz dieser Tage", "Sommer der Liebe" und "Die Reise ins Glück" können beim unvorbereiteten Publikum Persönlichkeitstörungen, Kopfschmerz und spontane Erleuchtung hervorrufen. In diesem liebevoll gestalteten Prachtband wird das cineastische Gesamtwerk von "Deutschlands bestem Regisseur" (TITANIC) in unzähligen Interviews, Fotos und Textschnipseln aufbereitet.
Zweijahres-Abo: 98,60 EURKamagurka & Herr Seele: "Cowboy Henk"
Er ist Belgier, Kamagurka. Belgier! Wissen Sie, was der Mann alles durchgemacht hat in letzter Zeit? Eben, er ist Belgier. Und hat trotzdem in einem Finger mehr Witz als Sie im ganzen Leib! Und Heldenmut! Glauben Sie nicht? Dann lassen Sie sich von Cowboy Henk überzeugen, dem einzigen Helden, der wirklich jeden Tag eine gute Tat begeht.
Zweijahres-Abo: 98,60 EURHauck & Bauer: "Ich kann einfach nicht Wein sagen"
Die beste Zeit, einen Band des Zeichnerduos Hauck & Bauer zu kaufen – sie ist seit sicher zehn Jahren vorbei. Heute sind die Werke von Elias Hauck und Dominik Bauer kein Geheimtip mehr. Die zerstrittenen Künstler kommunizieren inzwischen ausschließlich per Fax, leben in luxussanierten Altbauwohnungen mit kugelsicheren Whirl- und Autorenpools, in denen hungernde Leiharbeiter Comics anfertigen müssen. Leider ist auch der neueste Band der beiden Ausbeuter sehr gut, bestellen Sie hier!
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Das schreiben die anderen

  • 10.08.:

    Martin Sonneborn gibt der "Berliner Zeitung" ein großes Sommerinterview.

     

Titanic unterwegs
14.08.2020 Falkensee-Finkenkrug, Privatgarten Christian Y. Schmidt
20.08.2020 Düsseldorf, Zakk Paula Irmschler
26.08.2020 Berlin, Pfefferberg Theater Max Goldt
26.08.2020 Hamburg, Kampnagel Paula Irmschler mit Linus Volkmann