Vom Fachmann für Kenner | Februar 2015


Hip-Hop-Anekdote

In einer Metzgerei im Frankfurter Bahnhofsviertel traf der Rapper Haftbefehl eines Tages völlig überraschend auf seinen Kollegen Kollegah. Kein Wunder, daß es da Beef gab.

Andreas Maier

Vorurteil

Daß Bürokraten keinen Humor hätten, ist ein widerlegbares Vorurteil. Z.B. durch das Formular, das der Verlustanzeige eines »Studierenden«-Ausweises dient. Dort fragt ein Leerfeld neugierig nach der Immatrikulationsnummer und erklärt in freundlichen Klammern: »Siehe Studentenausweis«. Schade nur, daß dieser Bürokratenhumor doch immer recht einseitig ist.

Florian Haymann

Nachhaltig

Um Plastikmüll zu vermeiden, wäre es besser, Lego-Bausätze gleich in Staubsaugerbeuteln zu verkaufen.

Thomas Kuhlmann

Berufskrankheit

Die Kräuterhexe von gegenüber ist heute wieder mit hängenden Schultern und verheulten Augen in ihr Kabuff geschlurft, in dem sie für wenig Geld Warzen bespricht und Kontakte ins Jenseits vermittelt. Wahrscheinlich ist sie schamanisch-depressiv.

Frederik Moche

Sprachtherapie

Irgendsoein Spacken von der Uni Sonstwo hat nun festgestellt, daß Fluchen verdammt gesund ist, ihr Ficker! Laut Forschung lindert es Schmerzen und steigert zudem das Durchhaltevermögen. Da braucht ihr auch gar nicht dumm dreinzuschauen. Der ganze scheiß Vorgang läßt sich ohne weiteres medizinisch aufs genaueste erklären, wenn man es denn möchte. Jedenfalls fließt das Adrenalin im Falle eines Streits und während der Verwendung von Kraftausdrücken und Schimpfwörtern verstärkt in der menschlichen Blutbahn umher. Ein Effekt, der mit einer erhöhten Dopaminausschüttung, ähnlich wie beim Konsum von Kokain, einhergeht, ihr blöden Arschlöcher. Der Effekt sei stärker, je seltener es zu einer solchen Situation kommt. Also übertreibt es halt bitte nicht, ihr Pfeifen!

Fabian Lichter

Ein letzter Jahresrückblick

Egal, was in den ganzen Jahresrückblicken bei Günther Jauch und Konsorten erzählt wurde von wegen Fußball-Weltmeister, Conchita Wurst, Ukraine-Krise etc. – für mich bleibt 2014 das Jahr des unerklärlichen Aufstiegs der Boxspringbetten. Was auch immer das sein mag.

Ingo Krämer

Kostet Überwindung

Als Vertretungslehrer für das Fach Sport an einer Neuköllner Schule habe ich mittlerweile schon drei Schüler unterrichten dürfen, die den Namen »Dschihad« tragen. Jetzt können die Jungs dafür natürlich nichts, und der Name bedeutet ja, so wurde mir gesagt, auch nicht unbedingt das, was der gemeine Deutsche sich so vorstellt. Sind auch alle drei wirklich nette Kerle. Trotzdem: Das muß man erst mal über den Sportplatz brüllen.

Ralf Oldenburg

Hoher Favorit

Vermutlich wird auch 2015 wieder ein Tiroler Berg Ortler des Jahres.

Isabelle Aimer

Zu spät die Leber

Eine Zeitlang erwog ich ja, den Informationsaustausch mit meinen Mitmenschen künftig ausschließlich über die Presse zu tätigen, ihn auf diesem Wege für die Ewigkeit festzuhalten. Doch irgendwie ist es unbefriedigend, wenn die Beschwerde über die Lebensgefährtin, die einem am Vorabend des WM-Auftakts unkommentiert sämtliches Bier wegsäuft, erst zig Monate, nachdem das Länderspiel getränkelos abgepfiffen wurde, in dieser Rubrik erscheint.

Theobald Fuchs

Sexy Hinweis

Wenn es am schönsten ist, soll man kommen.

Tina Manske

Tabu

Eine höchst amüsante Wendung nahm ein bis dahin an sich recht dröges Familientreffen während des traditionellen abendlichen Tabu-Spiels, als bei dem mit den Worten »Davor haben alle Frauen Angst!« umschriebenen Ratebegriff »Cellulite« meiner Schwester laut »Analverkehr!« entfuhr, woraufhin die Runde in schallendes Gelächter ausbrach; abgesehen von meinem Schwager, der fortan wie ertappt beschämt zu Boden blickte – der Arsch!

Daniel Sibbe

Diven privat

Ich war in der glücklichen Lage, im Laufe meines Lebens immer größere Häuser vermüllen zu dürfen.

Teja Fischer

Gemobbt

Ab und an nein genaugenommen permanent von meinem Arbeitgeber ein verhärmter Misanthrop gemobbt zu sinnfreien Überstunden genötigt erhielt ich von einem guten sprich langjährigen treuen Freund wir lernten einander wie lange ist das jetzt her etwa elf zwölf Jahre bei der Akupunktur kennen den Rat ich solle endlich aufbegehren und ein Zeichen setzen Allein ich trau mich nicht.

Cornelius Oettle

Partnerschaft

Seit kurzem gehen meine Frau und ich mittwochs zum Stoßlüften. Wir haben uns da einer Gruppe angeschlossen, in der wir mit netten Menschen Erfahrungen austauschen. Das tun wir natürlich nicht, weil jetzt im Winter das Stoßlüften in aller Munde ist. Wir haben schon im Sommer stoßgelüftet, als der allgemeine Trend noch gar nicht in Sicht war. Neulich waren wir alle essen in der »Atmenden Wand«, einem Restaurant für Raumlufterneuerung, und da kam es zu interessanten Kontroversen mit einer Gruppe von Dauerlüftern, die gewohnheitsmäßig das Fenster an ihrem Tisch auf Klapp hielten. Als die Diskussion hitziger wurde, haben wir sogar ein paar Beleidigungen (»Sie Fugenlüfter!« u.a.) fallenlassen, aber im allgemeinen sind wir eine sehr friedliebende Gruppe, die nur ähnliche Interessen pflegt und einen gemeinsamen Standpunkt vertritt. Das bedeutet natürlich nicht, daß meine Frau und ich jetzt zu Dogmatikern werden. Sie kommt ja mehr vom Querlüften her, während ich meine Wurzeln im Schachtlüften sehe. Mit unserem ganz eigenen Mix aus verschiedenem Lüften haben wir die Atmosphäre zu Hause jedenfalls entscheidend auffrischen können. Und auch im Bett klappt es jetzt wieder besser.

Karsten Wollny

Künstler

Eine Schauspielerin in einer meiner Inszenierungen bediente sich vor der Aufführung stets großzügig aus unserem Alkoholvorrat, den wir für die live auf der Bühne gemixten Cocktails benötigten, und behinderte dann mitunter arg den Ablauf des Stücks, wenn sie etwa völlig betrunken stoisch auf einer Truhe sitzen blieb, die eigentlich von der Bühne hätte geschafft werden müssen. Zu ihrer Rolle befragt, sagte sie: »Die Kunigunde ist ja ganz cool, aber die Frau hat echt ein Alkoholproblem.« Sehr witzig.

Markus Riexinger

Im Diätwahn

Wieviel Kalorien verbraucht man eigentlich zusätzlich, wenn man zwölfmal täglich auf die Waage steigt?

Tanja Hötzle

Diskretion garantiert

Ich wohne in eher dörflichem Umfeld, aber immerhin gibt es eine Bushaltestelle direkt vor meiner Haustür. Neulich ergab es sich, daß eine Ausfahrt der Landfrauen über das Gemeindeblatt avisiert war, die sich zeitlich rein zufällig mit dem Abfuhrtermin »Gelber Sack« kreuzte. Diesem besonderen Umstand maß ich wenig Beachtung bei, und so stellte ich, nichts Böses ahnend, meinen Müll auch pflichtgemäß am Vorabend der Abfuhr nach draußen. Unter anderem war die Verpackung eines kürzlich erworbenen Sexspielzeuges zu entsorgen, das ich selbstredend recht unsichtbar in der Mitte des Sackes plaziert hatte. Nun war aber nächtens ein Tier, vermutlich eine Katze, an einer gleichfalls entsorgten Thunfischdose interessiert gewesen und mein sorgsam geschnürter Müllbeutel zerlegt und durchwühlt. Als ich dann morgens durch das Spalier der Landfrauen, deren stumme Blicke zwischen mir und der besagten Umverpackung mit der Aufschrift »Analplug Verwöhner XXL« hin und her wanderten, zu meinem Auto ging, dachte ich: Wie gut, daß wenigstens der Versand, wie zugesagt, in neutralem Karton erfolgte.

Helge Möhn

Aus dem Zusammenleben

Ich gebe meinem Mann immer mal wieder die Möglichkeit, seine Pingeligkeit an der Brotkante auszuleben.

Sandra Wolff

Gesucht und gefunden

Was viele nicht wissen: Mit Bing, der Suchmaschine von Microsoft, gibt es eine kleine sympathische Alternative zu Google. Ich benutze sie manchmal heimlich, wenn ich etwas hinter dem Rücken von Google nachschlagen möchte, und immer wieder auch, um die Überwachungsbehörden und Geheimdienste zu verwirren, die auf mich angesetzt sind. Am besten gleich mal »Bing« googeln!

Mark-Stefan Tietze

Neues aus der Irrgartenforschung

Amerikanische Wissenschaftler haben herausgefunden.

Torsten Gaitzsch

Damen und Herren

Herren, die im Zug mir gegenüber beim Lesen so aussehen, als würden sie schlafen, sollen verdammt sein auf ewig, und auch soll die Frucht ihres Leibes verdammt sein auf ewig, denn sie erschrecken mich jedesmal fast zu Tode, wenn sie plötzlich und unvermittelt ihre Zeitung umblättern. Hingegen Damen, die beim Schlafen so aussehen, als würden sie lesen, die will ich gern lobpreisen und nach Kräften besingen – ja, solcherart Damen können mich sogar gern mal anrufen, ich rücke in meinem Bett mit Freude ein klein wenig zur Seite.

Peter P. Neuhaus

Schlechte Idee

Falls Sie sich nach schweren Gewissenskämpfen endlich dazu entschlossen haben, ein für allemal Ihrem christlichen Glauben abzuschwören, und sich nun in pragmatisch-konsequenter Umsetzung dieser Entscheidung gegen einen kleinen Erlös der wichtigsten Propagandaschrift Ihres ehemaligen Glaubens entledigen wollen, so stellen Sie Ihre alte Schulbibel doch bitte nicht bei Ebay ein – sonst endet die Auktion am Ende noch bei zehn Geboten. Und Sie kommen erneut ins Grübeln.

Burkhard Niehues

Aus dem Zusammenleben

Ich begradige oft die Brotschneidefehler meiner Frau.

Tim Wolff

Analogie

Ungläubig liest man ein zweites und drittes Mal. Man weiß ja, daß es irgendwann dazu kommen muß, aber wenn es tatsächlich passiert, trifft es einen doch sehr. Man verflucht das Schicksal und gerät nicht selten in blinde Raserei. In dieser Hinsicht gleicht die Nachricht vom Krebstod eines nahestehenden Menschen also durchaus der Einladung zu einem Klassentreffen.

Valentin Witt

Aktuelle Cartoons

Heftrubriken

Briefe an die Leser

 Susanne Viernickel!

Sie sind Professorin für Pädagogik der frühen Kindheit an der Universität Leipzig. Die jetzt durchgeführte OECD-Befragung von Fachkräften in der frühkindlichen Bildung, Betreuung und Erziehung enthält zum ersten Mal internationale Vergleichsdaten zu deren Selbstverständnis und Arbeitsbedingungen.

Im Deutschlandfunk benannten Sie als ein wesentliches Ergebnis der Studie den Fachkräftemangel in Deutschland: »Personal, Personal, Personal.« Und: »Auch Leitungskräfte klagen, denn sie können nicht leiten.« Soweit klar; wenn niemand da ist, der sich führen lässt, können Führungskräfte nicht führen. Aber statt darüber zu klagen, könnten diese beispielsweise vorübergehend aufs Leiten und Führen verzichten und direkt in der frühkindlichen Bildung, Betreuung und Erziehung tätig werden. Die Kinder tät’s womöglich freuen.

Tipp von Ihrer Titanic

 Dass Sie, Frau Dr. med. Irene Jung,

als praktische Ärztin im altehrwürdigen Städtchen Detmold neben »Naturheilverfahren« und »ästhetischer Dermatologie« als »besonderen Schwerpunkt« Ihrer Tätigkeitspalette »Altersprävention« anbieten, ist naheliegend, können Sie doch ganz überzeugend mit sich selbst als Vorbild werben: Sie zumindest bleiben ja forever Jung.

Kalauert heute etwas altbacken: Titanic

 »Soester Anzeiger«!

Wenn es laut Ausgabe vom 3.7. in Deinem Wirtschafts-Ressort heißt: »Edeka schluckt Netto komplett«, hätte es dann nicht genügt, der Einfachheit halber zu titeln: »Edeka schluckt Brutto«?

Fragen die Betriebswirtschaftsgelehrten von Titanic

 Mary Trump!

Mary Trump!

Sie sind die Nichte des amtierenden US-Präsidenten und haben ein Enthüllungsbuch veröffentlicht, das wir aus Sorge um unser Seelenheil leider nicht lesen können. Trotzdem nett, von Ihrer Existenz erfahren zu haben. Und die nächsten beiden Bücher über Onkel Donald schreiben dann Ihre Schwestern Miry und Mury, ja?

Quak-quak! Titanic

 Philipp Amthor!

Um weiter an Ihrem konservativen Profil zu feilen, machten Sie – wie einfallsreich! – einen Jagdschein und ließen es sich nicht nehmen, sich auf der Jagd vom »Spiegel« begleiten zu lassen: »Wenn Philipp Amthor über die Jagd redet, spricht er gern in Jägerdeutsch.« Was unter anderem so klingt: »Natürlich ist .300 Winchester Magnum jagdlich ein relativ großes Kaliber.« Oder: »Ein Maisfeld, sagt Amthor, sei für einen Jungjäger keine einfache jagdliche Situation.« Einmal klagen Sie über das Fehlen von »jagdbarem Wild« und bezeichnen irgendeinen Stephan als Ihren »jagdlichen Mentor«.

Täuscht das, oder besteht Ihr Jägerdeutsch vor allem im Voranstellen des Wortes »jagdlich«?

Und wie kann es sein, dass ein ach so gewiefter Jägerjunge einen solchen Bock schießt wie Sie mit Ihrer Affäre um Augustus Intelligence? Ach, das Wortspiel machten Sie im Interview selbst? Dann lassen wir Sie dieses Mal noch davonkommen!

Bleibt Ihnen satirlich auf den Hufen: Titanic

Vom Fachmann für Kenner

 Wo das wahre Outdoor beginnt

Dass du dich in einer echten Wildnis aufhältst, merkst du spätestens dann, wenn du im lichtlosen Gestrüpp stolperst und dir während des Fallens in Sekundenbruchteilen überlegst, ob es sicherer wäre, den Sturz aufzufangen oder die Hände in den Hosentaschen stecken zu lassen. Brennnesseln, Nacktschnecken, Jauchepfützen, das sind alles extrem schwer einzuschätzende Landezonen. Profis fallen übrigens erst gar nicht hin.

Theobald Fuchs

 Ethische Frage

Gesetzt den Fall, der Bandwurm wäre vom Aussterben bedroht –, sollte man ihn dann retten? Und wenn ja: Wer meldet sich freiwillig?

Katharina Greve

 Fahrt in den Urlaub

Wer schon mal auf der Autoroute unterwegs war, dem ist es bestimmt aufgefallen: In Frankreich und nur in Frankreich überholt man alle paar Kilometer ein einsam auf der rechten Spur vor sich hin blinkendes Auto. Wo ist man mit seinen Gedanken, fragen wir Deutschen uns da entzückt, wenn man nach dem Spurwechsel nicht nur vergisst, den Blinker auszuschalten, sondern es sogar schafft, sein enervierendes Klacken dauerhaft aus der Wahrnehmung zu verdrängen? In jedem Fall nicht auf der Straße, das verdient schon mal Bewunderung. Vielleicht sogar überhaupt nicht unterwegs, sondern auf Seite 93 der buchstäblich fesselnden Ménage-à-trois, die zu Hause aufgeschlagen vor dem Kamin liegt und sich bereits darauf freut, am Abend wieder einen Tropfen Chardonnay abzubekommen? Oder bei den zwei kleinen Töchtern und ihrer bezaubernden Mutter, von der man in genau diesem Moment angerufen wird, aber nur, weil sie sich am Piano auf das Telefon gesetzt hat und einem jetzt unbemerkt ein Ständchen spielt? Es wird wohl immer ein süßes Geheimnis bleiben.

Teja Fischer

 Beauty-Tipp

Jüngst wollte ich Wimperntusche im Schönheitssalon kaufen. Die Visagistin nahm sich viel Zeit, empfahl ein gutes Produkt, auch noch den passenden Lidschatten dazu und fragte dann: »Kennen Sie weißen Kajal? Nein? Probieren Sie den doch mal am unteren Lidrand.« Ich machte den Versuch, fand das Ergebnis aber irgendwie sonderbar: Der Blick wirkte starr, glubschig-wässrig, die Tränensäcke schwollen an, wurden durch breite Schattenringe untermalt, und als die Kosmetikerin erläuterte: »Horst Tappert, Sie wissen schon, der Derrick, der schwor auf weißen Kajal. Niemals stellte er sich ohne weißen Unterlidstrich vor die Kamera«, entschloss ich mich, fürs erste auf diesen Stift zu verzichten.

Miriam Wurster

 Körpereigene Alarmanlage

Mittlerweile gibt es ja allerhand Smartwatches und Apps zur Überwachung und Optimierung des Schlafes auf dem Markt. Dass aber auch die natürliche Schlafregulation ganz gut funktioniert, merkt man, wenn man nach versehentlichem Wegdösen am Nachmittag vom eigenen Schnarchen prompt wieder geweckt wird.

Julia Mateus

Vermischtes

Elias Hauck (Hrsg.): "Alles Spargel oder was?"
Endlich ist ganzjährig Spargelsaison! Elias Hauck, die eine Hälfte von Hauck & Bauer und Herausgeber des Frauenmagazins "Sonja", serviert die reifsten Spargelwitze der Welt – gezeichnet und erzählt von dutzenden gemüseliebenden Cartoonisten und Autoren. Lachen Sie unter anderem über: den mit den polnischen Erntehelfern, den mit dem kaputten Spargelschäler und den mit der Fliege in der Hollandaise.Gerhard Henschel: "Harry Piel sitzt am Nil"
Fuck, dieses Buch sollte man gelesen haben, wenn man  kein übelst versiffter Wichser sein will. Schmähungen und böse Wörter  machen das Leben echt oberarschmäßig zum Kotzen. Vielleicht kapieren Sie  Versager das endlich, wenn Sie Henschels neuesten Streich gelesen  haben. Können Sie überhaupt lesen? Wahrscheinlich nicht. Trollen Sie  sich, Sie Wicht! Aber trotzdem abonnieren und diese Top-Prämie wählen.Hans Zippert: "Fernsehen ist wie Radio, nur ohne Würfel"
Die steile Karriere des Hans Zippert begann im Jahr 1967 mit einem  Schülerpraktikum beim Kulturmagazin "TV Spielfilm". Nach einem  Volontariat bei "TV Direkt" übernahm er das angesehene 20-Uhr-15-Ressort  bei "TV Okayokay", bevor er schließlich Programmchef der auflagestarken  "TV Superwoche" wurde. Nachdem er über einen Bestechungsskandal rund um  eine 3-Sterne-Empfehlung für "Rote Rosen" stolperte, sah sich Zippert  1990 gezwungen, Chefredakteur von TITANIC zu werden. Der Tiefpunkt war  erreicht. Das alles und noch mehr erfahren Sie in diesem Buch!Heiko Werning: "Vom Wedding verweht – Menschliches, Allzumenschliches"
Es ist dies Buch etwas ganz besonderes: Heiko Werning, renommierter  Forscher aus Berlin, lag jahrelang in seinem Kiez, dem Wedding, auf der  Lauer. Kein Ereignis entging ihm, der Wedding konnte ihm nichts,  aber auch gar nichts verheimlichen. Abgründe, tiefe Täler und  menschliche Katastrophen – erfreuen Sie sich an heiteren G’schichterl,  die Werning noch so einen Urenkeln erzählen wird.Kamagurka & Herr Seele: "Cowboy Henk"
Er ist Belgier, Kamagurka. Belgier! Wissen Sie, was der Mann alles durchgemacht hat in letzter Zeit? Eben, er ist Belgier. Und hat trotzdem in einem Finger mehr Witz als Sie im ganzen Leib! Und Heldenmut! Glauben Sie nicht? Dann lassen Sie sich von Cowboy Henk überzeugen, dem einzigen Helden, der wirklich jeden Tag eine gute Tat begeht.
Zweijahres-Abo: 98,60 EURFriedemann Weise: "Die Welt aus der Sicht von schräg hinten"
Laut seiner Homepage ist er der "King of Understatement" und der "lustigste Mensch im deutschsprachigen Internet". Er ist aber auch Gitarrenmann, Viralblogger (15000 Follower!), Gagautor und Promiexperte mit Diplom. Die Rede ist von Friedemann Weise, dem Mann mit dem Namen! Der Mann, der den "Satiropop" erfand. Und jetzt auch noch ein Buch vorlegt. Ob das gutgeht? Ordern Sie diese Prämie und teilen Sie Ihr vernichtendes Urteil bitte zeitnah der TITANIC-Redaktion mit.Serdar Somuncu: "H2 Universe: Die Machtergreifung", DVD
Er ist der selbsternannte Hassias – viel wichtiger aber noch: der designierte Kanzlerkandidat für Die PARTEI. Holen Sie sich jetzt die neue DVD von Merkel-Nachfolger Serdar Somuncu als Gratisprämie und stehen Sie damit schon vor der Machtergreifung auf der richtigen Seite. Ihre Kinder werden es Ihnen danken!
Zweijahres-Abo: 98,60 EURHauck & Bauer: "Ich kann einfach nicht Wein sagen"
Die beste Zeit, einen Band des Zeichnerduos Hauck & Bauer zu kaufen – sie ist seit sicher zehn Jahren vorbei. Heute sind die Werke von Elias Hauck und Dominik Bauer kein Geheimtip mehr. Die zerstrittenen Künstler kommunizieren inzwischen ausschließlich per Fax, leben in luxussanierten Altbauwohnungen mit kugelsicheren Whirl- und Autorenpools, in denen hungernde Leiharbeiter Comics anfertigen müssen. Leider ist auch der neueste Band der beiden Ausbeuter sehr gut, bestellen Sie hier!Wenzel Storch: "Die Filme" (gebundene Ausgabe)
Renommierte Filmkritiker beschreiben ihn als "Terry Gilliam auf Speed", als "Buñuel ohne Stützräder": Der Extremfilmer Wenzel Storch macht extrem irre Streifen mit extrem kleinen Budget, die er in extrem kurzer Zeit abdreht – sein letzter Film wurde in nur zwölf Jahren sendefähig. Storchs abendfüllende Blockbuster "Der Glanz dieser Tage", "Sommer der Liebe" und "Die Reise ins Glück" können beim unvorbereiteten Publikum Persönlichkeitstörungen, Kopfschmerz und spontane Erleuchtung hervorrufen. In diesem liebevoll gestalteten Prachtband wird das cineastische Gesamtwerk von "Deutschlands bestem Regisseur" (TITANIC) in unzähligen Interviews, Fotos und Textschnipseln aufbereitet.
Zweijahres-Abo: 98,60 EURSonneborn/Gsella/Schmitt:  "Titanic BoyGroup Greatest Hits"
20 Jahre Krawall für Deutschland
Sie bringen zusammen gut 150 Jahre auf die Waage und seit zwanzig Jahren die Bühnen der Republik zum Beben: Thomas Gsella, Oliver Maria Schmitt und Martin Sonneborn sind die TITANIC BoyGroup. In diesem Jubiläumswälzer können Sie die Höhepunkte aus dem Schaffen der umtriebigen Ex-Chefredakteure noch einmal nachlesen. Die schonungslosesten Aktionsberichte, die mitgeschnittensten Terrortelefonate, die nachdenklichsten Gedichte und die intimsten Einblicke in den SMS-Speicher der drei Satire-Zombies – das und mehr auf 333 Seiten (z.T. in Großschrift)! 
Zweijahres-Abo: 98,60 EURDie PARTEI-Wahlwerbungs-DVD mit allen vier Wahlwerbespots aus dem Bundestagswahlkampf 2005: Höhepunkte der Politpropaganda, die von Otto Schily mit dem Prädikat "ein Skandal" ausgezeichnet wurden. Besser aufgelöst als auf Youtube und noch dazu mit einer praktischen, farbechten Hülle drumrum - das ist doch was, was?Torsten Gaitzsch/Sebastian Klug: "Akte D: Die Wahrheit über Deutschland"
Die Redaktion versichert: Torsten Gaitzsch und Sebastian Klug, die  Autoren dieses Buches, wissen Dinge – schreckliche Dinge! – von denen  Sie, die Leser, nicht einmal zu träumen wagen. Denn es wären Alpträume!  Wählen Sie diese Prämie und erhalten Sie Einblicke in die tiefsten  Abgründe Deutschlands, die Sie wahnsinnig lachend und mit Schaum vor dem  Mund zurücklassen werden. Bisher hat es kein Leser bis zur letzten  Seite geschafft…
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Das schreiben die anderen

  • 10.08.:

    Martin Sonneborn gibt der "Berliner Zeitung" ein großes Sommerinterview.

     

Titanic unterwegs
14.08.2020 Falkensee-Finkenkrug, Privatgarten Christian Y. Schmidt
20.08.2020 Düsseldorf, Zakk Paula Irmschler
26.08.2020 Berlin, Pfefferberg Theater Max Goldt
26.08.2020 Hamburg, Kampnagel Paula Irmschler mit Linus Volkmann