Vom Fachmann für Kenner | Januar 2014


Verdamp lang her

Beim Kücheausmisten stieß ich auf eine vor Jahren abgelaufene Packung Mondamin. Mit anderen Worten: Ich habe meine alte Stärke wiedergefunden.

Manuel Fuchs

Geheimtip

Wenn man zum Einschlafen zwei Halbe trinkt und extra wartet, bis sich das Bier setzt, damit man nicht nach fünf Minuten im Bett gleich wieder aufs Klo rennen muß, später trotzdem mitten in der Nacht aufwacht, weil man gerade dabei ist, ins Bett zu machen, weswegen man sich natürlich so schnell wie möglich in Richtung Badezimmer bewegt, jedoch schnell feststellt, daß der Harndrang einen prächtigen Ständer bewirkt hat und eine Erleichterung somit vorerst unmöglich ist und man darum beschließt, halbnackt und -naß eine Zigarette zu rauchen, um die Zeit bis zur Erschlaffung des Gliedes mit schmerzender Blase zu überbrücken –dann sollte man das wohl lieber für sich behalten.

Daniel Zürn

Bange Frage

Beim Besteigen des Flugzeugs in Teneriffa mustere ich wie immer mit bangem Blick die anderen Passagiere: sonnenversaute Gesichter, aufgepumpte Oberarme, Schmuckfingernägel. Sind das die Menschen, mit denen ich im Falle eines Absturzes gemeinsam sterben werde?

Steffen Brück

Nebenwirkung

Seit der Staat die entsprechenden Substanzen gratis an Rauschgiftsüchtige verteilt, sehen Junkies viel besser aus als früher. Erst neulich sah ich wieder einen: der reinste Methadonis!

Christoph Virchow

Altersklug

Einer der wenigen Vorteile, die das Älterwerden mit sich bringt, ist, daß man jüngere Menschen stets mit folgendem Hinweis abbürsten kann: Wenn sie erst einmal so alt seien wie man selbst, dann würden sie schon sehen. Leuchtet Ihnen nicht ein? Wenn Sie erst einmal so alt wie ich sind, dann werden Sie schon sehen.

Andreas Maier (75)

Gyrösti

Die Schweizer Hygienevorschriften sind einfach zu streng: Da kommt kein ranziges Fett auf den Teller, kein angegammeltes Fleisch zu zigfach tiefgefrorenen und wieder aufgetauten Pommes, kein verdorbener Joghurt obenauf und weder schimmlige Gurken noch faulige Zwiebeln in den Salat. Es ist unmöglich, in der Schweiz beim Griechen essen zu gehen. Es schmeckt einfach nie richtig griechisch.

Theobald Fuchs

Pinne- und Nürnberg

Auf der Autobahn überholt mich ein Fahrzeug mit dem Kennzeichen PI-PI 703. Kurz danach rauscht ein N-OW 85 an mir vorbei. Keine fünf Minuten später verspüre ich einen starken Harndrang, dem ich am nächstgelegenen Parkplatz nachgebe. Das nenne ich Autosuggestion.

Thorsten Mausehund

Ballaballa

Die Promotion-Offensive der Bundeswehr geht mir mächtig auf die Nerven. Ständig platzen Behelmte oder anderweitig Uniformierte mitten in meine Musik-Livestreams und leiern ihre Rekrutierungsanmache aus ihrem entkernten Befehlsempfangsknochen. Hätten die Online-Medien Sportsgeist, dann würden sie Anzeigen schalten, bei denen man die Tarn-Schergen per Mausklick vom Bildschirm ballern kann. Ihr wollt es doch auch, Helmis!

Jonny Rieder

Multiple Hippocampus-Krücke

Als Kind brachte man mir bei, zur Erinnerung an eine Sache einen Knoten in ein Taschentuch zu machen. Doch wer erinnert einen daran, im entscheidenden Moment die Hose mit dem Tuch drin zu tragen? Als Erwachsener habe ich festgestellt, daß es viel hilfreicher ist, der Wäsche ein Papiertaschentuch beizugeben, bevor man sie in die Waschmaschine steckt. Anschließend befinden sich kleine Erinnerungshilfen an allen Kleidungsstücken, und aufmerksame Mitmenschen erinnern einen bei diesem Anblick laufend an die zu erledigende Angelegenheit.

Michael Höfler

Spitz, paß auf!

»Die Frau da!« Auf wessen wie lautende Frage paßt diese Antwort, jüngst unisono gegeben von einem aufmerksamen älteren Ehepaar in einem ICE-Abteil, verifizierend begleitet von zwei auf mich deutenden Zeigefingern?

Auf die arglose Frage des Schaffners: »Ist jemand zugestiegen?«

Was meinten die beiden noch loswerden zu müssen, als ich sie kritisch ansah? »Wieso, stimmt doch!«

Anna-Maria Prinz

Erfahrungsschatz

Vorteil in der Smalltalk-Hölle: Wenn man wenig weiß, muß man nicht so oft was sagen.

Dirk Warnke

Flugrouten mit Vögeln

Ich hatte mal ein Date mit einem Berliner, der total der Flugreisen-Freak war und immer und überall günstige Flüge buchte, mit denen er jedes zweite Wochenende quer durch Europa jettete. Das erzählte er mir beim postkoitalen Zusammenliegen. Letztes Wochenende sei er zu seinen Eltern nach Dresden geflogen. »Moment«, sagte ich. »Du bist von Berlin nach Dresden geflogen? Das sind doch nicht mal zweihundert Kilometer! Gibt’s da überhaupt Flüge?« – »Nö«, sagte der Typ, er sei über München geflogen. Wäre genauso günstig wie die Bahn gewesen und genauso schnell. »Das ist doch pervers!« rief ich. »Du Umweltsau!« Die Krönung der Geschichte war, daß er das für raffinierten Dirty-Talk hielt. Ich machte dann aber doch lieber den Abflug.

Volker Surmann

All The Roadrunning

Als Pendler, der während der Autofahrt zumeist Radio hört, bin ich begeistert von der hiesigen Senderlandschaft. Die »allergrößten Hits« und die »beste Musik« aus den unterschiedlichsten Dekaden helfen mir zudem, mich auf der Fahrt zu orientieren: Erst kommt die Phil-Collins-Kurve, wenig später die Queen-Traverse und schließlich, kurz vor meinem Ziel, die Diese-andere-völlig-abgenudelte-Sängerin-deren-Namen-ich-glücklicherweise-vergessen-habe-Kreuzung. Herrlich.

Helge Möhn

Time

Viele meiner Freunde beschweren sich darüber, daß sie immer so lange warten müssen, bis ihre Lieblingsserie oder der neueste Kinofilm auf DVD veröffentlicht wird. Dabei leben wir in goldenen Zeiten: Heute erscheinen die DVDs manchmal schon wenige Monate nach Kinostart. Das hat früher viel viel länger gedauert, zum Beispiel bei »Vom Winde verweht«.

Peter Neuhaus

Bruno

Seit wir unseren Border Collie in die Waldorfhundeschule gesteckt haben, holt er nur noch Stöckchen, die er selbst geschnitzt hat.

Teja Fischer

Bei uns in der Kommune

Deutlich hörbar war das Anklopfen meines Mitbewohners. Auf mein gebrülltes »Ich telefoniere!« hin ging ansatzlos die Tür auf, und er stand im Zimmer. Ob er denn nicht verstanden habe, daß ich telefoniere? Er, geniert: »Ach so, ich hatte ›onaniere‹ verstanden.«

Felix Moche

Hochkomik

Spätestens ab einer Höhe von 3000 Metern ist es unter Bergsteigern üblich, sich zu duzen. Früher war mir völlig unklar, warum. Aber inzwischen habe ich eine überzeugende Erklärung: Die Leute da oben kommen alle aus der Werbung.

Tanja Hötzle

Neujahrsmorgen,

und mein einziger guter Vorsatz fürs neue Jahr ist schon wieder gebrochen: Ich gebe mir immer noch keine Mühe beim Zigarettendrehen.

Hannes Richert

Aus meinem Netzaquarium

Ein lieber Zeitgenosse spielte mir jüngst die Veröffentlichung einer Textminiatur zu, deren Abdruck mir verborgen geblieben war. Unter dem Titel »Die Weisheiten des Valentin Witt (456)« war der nur für meine Facebookfreunde sichtbare Status »Tageslicht ist super, wie eine kostenlose Glühbirne« in eine regionale Humorzeitschrift gelangt. Der aufmerksame Chefredakteur des Blättchens hatte sich das Sprüchlein wohl rechtzeitig aufgeschrieben, bevor mein Geistesleuchten im Postingkeller der Chronik erlosch. Das verleitet mich zu der Erkenntnis: Uns bedrohen nicht nur die bösen Datenkraken Facebook und Google, die alles Verwertbare aufsaugen und nur die Nutzergerippe zurücklassen; es gibt auch kleine Pointentintenfische, die sich die besten Happen herausbeißen und den ungenießbaren Rest dem seligen Verrotten im digitalen Nirwana überlassen. Diesen Gedankenunrat sollte aber auch wirklich niemand lesen wollen.

Valentin Witt

Der Unfall

Bei schlechten Sichtverhältnissen fuhr ich auf der Autobahn. Ich versuchte, das Schild am rechten Fahrbahnrand zu lesen und erkannte darauf das Bild eines Autoschlüssels, unter ihm einen Notizzettel mit einem Lippenstift-Kußmund und der Aufschrift: »Laß dich nicht ablenken!«
Als ich wieder auf die Straße sah, war es zu spät.

Leonard Riegel

Korbleger

Vor einigen Tagen spielte ich mit ein paar Freunden Basketball. Während einer hitzigen Partie forderte mein Mitspieler den Ball, weil er einen Wurf von der Dreierlinie aus versuchen wollte. Ich lehnte dunkend ab.

Ernst Jordan

Unser Pfarrer Lübke

Wenn Ministranten auf die Walz gehen, dürfen sie sich bekanntlich ihrer Heimatpfarrei nicht weiter als bis auf zwölf Ave Maria nähern. Unser alter Pfarrer Lübke aber prahlt noch heute damit, das Gebet in weniger als drei Sekunden runterrattern zu können, weshalb er damals gar nicht weit habe laufen müssen. Hat er reichlich vom Meßwein genascht, verrät er auch gern den Trick: Das ursprüngliche Stundengebet aus dem Mittelalter sei nämlich nur halb so lang. Ha! Unser Pfarrer Lübke ist schon ein richtiger Filou.

Tibor Rácskai

Schnapsidee

Der Vater meiner neuen WG-Mitbewohnerin hatte Selbstmord begangen. Wir hielten uns beide in der Küche auf, als die schlimme Nachricht eintraf, und so saßen wir als Fremde in einem Moment zusammen, welcher selbst unter besten Freunden und Familienmitgliedern ein sehr schwieriger ist. Was sollte ich bloß tun, was sollte ich bloß sagen? Plötzlich kam mir der rettende Gedanke: Was macht in so einem Moment der souveräne Kerl in einem Film immer? Richtig, er holt der Lady einen Drink! Kommentarlos sprang ich auf und begab mich hibbelig auf die Suche nach Alkohol. Kurze Zeit später tauchte ich mit einer Flasche wieder auf und hörte mich selber sagen: »Also ich könnte jetzt einen Sekt vertragen! Möchtest du auch ein Gläschen?«

Oliver Welschar

Erfolgsliteraten

Gibt es Kinderbuchautoren, die für ihre Karriere auf eigenen Nachwuchs verzichten?

Michael Schilling

Aktuelle Cartoons

Heftrubriken

Briefe an die Leser

 Birgit Herden (»Welt online«),

Sie haben es wirklich gewagt, einen Text mit »Liegt doch Hoffnung in der Herdenimmunität?« zu titulieren? Stark. Aber: die haben wir schon. Titanic

 Schau bzw. hör an, »Radio Wuppertal«!

Vor dem Wuppertaler Landgericht stand im August eine Dealerin, die Heroin von einer Bande aus den Niederlanden bezogen hatte. Und jetzt kommt’s: »Sie soll das Heroin dann in Wuppertal mit größerem Profit weiterverkauft haben.«

Es ist wirklich schlimm, wie sich heutzutage alles nur noch ums Geld dreht. Wo bleibt das Menschliche?

Für mehr Ehrenamt im Drogenhandel: Titanic

 Waber, waber, Alard von Kittlitz!

Waber, waber, Alard von Kittlitz!

Eine geschlagene Seite plus Aufmacher spendierte Ihnen die »Zeit«, damit Sie in der Rubrik »Entdecken« die spannende Welt der Astrologie entdecken. »Wer glaubt denn so was?« hieß Ihr Texttrumm, für dessen Herstellung Sie sich erst von einer berufsmäßigen Gaunerin in die Sterne blicken ließen und danach als Ausgleich – wir sind ja schließlich bei der »Zeit« – einen Mann der Wissenschaft (»ein in Harvard studierter, ultragebildeter Hippie«) konsultierten.

Weil Sie mit Ihren geschätzt 25 Jahren zwar schon das Selbstverständnis eines abgeklärten Journalistendarstellers entwickelt, aber scheint’s noch nie vom Forer/Barnum-Effekt gehört haben, brachte Ihr persönliches Horoskop Sie an einigen Stellen dann doch zum Bauklötze Staunen. »Da stand also, in mir bestehe einerseits ein ›grenzauflösender Zug‹, der eine ›Auseinandersetzung möchte mit dem, was jenseits der Realität liegt‹. Gleichzeitig sei da aber auch ein Hang zum Skeptizismus … O ja.«

Ja, scheiß rein, Simsalard von Kittlitz! Einerseits, andererseits. Einerseits können wir uns so einiges vorstellen, andererseits nicht das, was Sie in den Oberzeilen zu Ihrer investigativen Sternstunde insinuierten: »Ich kann die Sorge nicht leugnen, künftig als der verspulte Eso-Trottel der Redaktion dazustehen.« Denn als Trottel dürften Sie dort schon seit langem dastehen.

Leider nicht jenseits von Ihrer Realität: Titanic

 Schokierend, Schokoladenfabrik Lindt & Sprüngli,

was wir auf »Focus online« über Dich lasen: »Die Bewohner von Olten zwischen Zürich und Basel dürften nicht schlecht gestaunt haben, als es vergangenen Freitag begann, Kakaopulver zu schneien. Grund dafür war das Versagen eines Lüftungssystems der örtlichen Schokoladenfabrik von Lindt & Sprüngli.«

Man hört derzeit ja allerorts von seltsamen Wetterkapriolen, aber Kakao-Schauer sind selbst in unserer Klimakrisen-Welt ungewöhnlich. Die aufgetischte Erklärung vom defekten Lüftungssytem schlucken wir allerdings nicht. Sei ehrlich, Lindt & Sprüngli: War das nicht ein verzweifelter Versuch Deiner Oompa Loompas, irgendwie auf ihre Gefangenschaft als Arbeitssklaven aufmerksam zu machen? Oder war es einfach ein ausgeklügelter Werbegag? Sollte Letzteres der Fall sein, hier ein kleiner Tipp: Gratis Schokolade auf eine ganze Stadt schneien zu lassen ist prinzipiell eine süße Idee, nur halt nicht im Hochsommer …

Wissen Deine Werbe-Willy-Wonkas auf der Titanic

 Wow, Womanizer Friedrich Merz!

Im Taz-Interview auf Ihre fehlende Beliebtheit angesprochen, parierten Sie großartig: »Schauen Sie sich mal an, wie viel Zustimmung ich von Frauen jeden Alters über die sozialen Netzwerke bekomme. Da gibt es zum Beispiel ›Wir Frauen für Friedrich Merz‹, eine von mir nicht beeinflusste, breit angelegte Initiative. Für keinen der beiden anderen Bewerber gibt es etwas Vergleichbares. Und ich freue mich natürlich sehr darüber.«

Klar, welcher Belami wäre da nicht sackstolz? Gemeint war jene Fotoaktion auf Facebook, bei der knapp 200 Frauen (nicht wenige davon Ortsvorsitzende Ihrer Partei) mit Dackel unterm Arm, im Dirndl oder mit irrem Lächeln abgelichtet sind, im je beigefügten Lobhudel-Zitat Sie als »starken Mann« – nicht des 20. Jahrhunderts, sondern »der Stunde« – preisen, Ihr, prust, »Charisma« rühmen und beteuern, Sie seien derjenige Kandidat, der die CDU ins »nächste Jahrzehnt führen« könne – und das, bei aller Kritik und Antipathie, das schaffen rein kalendarisch sogar Sie.

Ihre Frauen und Männer für Norbert Röttgen (gerechterweise) von Titanic

Vom Fachmann für Kenner

 Hoppla

Dass sich vieles mit dem Alter ändert, damit habe ich gerechnet. Aber wie vieles sich nicht ändert, das war eine Überraschung.

Teja Fischer

 Tipp für Tierfreunde

Merke: Wer ein Herz für Spinnen hat, sauge nach dem Achtbeiner auch noch einen Sechsbeiner als Proviant mit dem Staubsauger auf.

Katharina Greve

 Das Beste kommt zum Schluss

Die gesamte Tragik der Endlichkeit des Lebens wurde wohl selten so schön zusammengefasst wie in diesem Satz, den ich zufällig bei einem Friedhofsbesuch aufschnappte: »Es ist so schade, dass Opa nicht erleben konnte, wie schön sein Grab geworden ist.«

Jürgen Miedl

 Kompatibilitätsprobleme

Kritik am Schweinesystem ist richtig und wichtig. Ebenso wichtig ist die #metoo-Debatte. Ich habe aber Probleme, beide unter einen Hut zu bekommen. Alles hängt doch an dieser Frage: Darf man das System ficken, wenn das System Nein gesagt hat?

Tilman Birr

 Ein Gleichnis

Vier Blinde stehen um einen Elefanten herum und untersuchen ihn, um herauszufinden, worum es sich handelt. Derjenige, der den Rüssel zu greifen bekommt, erklärt: »Es muss ein lebendiger Gartenschlauch sein.« Ein anderer – er streicht über die Flanke des Dickhäuters – spricht: »Nee, das ist ein Elefant«, tastet sich nach oben und ergänzt: »Jepp, hier ist das charakteristische Ohr. Ganz klar, ein Elefant.« Der Dritte befühlt einen Stoßzahn und schlussfolgert: »Elfenbein. Der Fall ist gelöst. Man muss schon sehr dumm sein, um an einen Gartenschlauch oder etwas anderes zu denken …« Der Vierte meldet sich zu Wort: »Moment! Um ganz sicher zu gehen, sollten wir noch den Penis des Tieres anfassen. Los, macht alle mit!« Die vier Blinden nähern sich dem gigantischen Glied und vollführen daran rhythmische Auf- und Abbewegungen.

Da öffnet sich die Stalltür, und der Besitzer des Elefanten kommt herein: »Was geht hier vor? Bei Ganesha, was MACHEN Sie denn da?!«

Werbeeinblendung: »Schützen Sie Ihre Arbeitselefanten! Mit Mahut Security Systems. Für alle Stallarten. Denn die Welt ist voller Perverser.«

Torsten Gaitzsch

Vermischtes

Kamagurka & Herr Seele: "Cowboy Henk"
Er ist Belgier, Kamagurka. Belgier! Wissen Sie, was der Mann alles durchgemacht hat in letzter Zeit? Eben, er ist Belgier. Und hat trotzdem in einem Finger mehr Witz als Sie im ganzen Leib! Und Heldenmut! Glauben Sie nicht? Dann lassen Sie sich von Cowboy Henk überzeugen, dem einzigen Helden, der wirklich jeden Tag eine gute Tat begeht.
Zweijahres-Abo: 98,60 EURHauck & Bauer: "Ich kann einfach nicht Wein sagen"
Die beste Zeit, einen Band des Zeichnerduos Hauck & Bauer zu kaufen – sie ist seit sicher zehn Jahren vorbei. Heute sind die Werke von Elias Hauck und Dominik Bauer kein Geheimtip mehr. Die zerstrittenen Künstler kommunizieren inzwischen ausschließlich per Fax, leben in luxussanierten Altbauwohnungen mit kugelsicheren Whirl- und Autorenpools, in denen hungernde Leiharbeiter Comics anfertigen müssen. Leider ist auch der neueste Band der beiden Ausbeuter sehr gut, bestellen Sie hier!Die PARTEI-Wahlwerbungs-DVD mit allen vier Wahlwerbespots aus dem Bundestagswahlkampf 2005: Höhepunkte der Politpropaganda, die von Otto Schily mit dem Prädikat "ein Skandal" ausgezeichnet wurden. Besser aufgelöst als auf Youtube und noch dazu mit einer praktischen, farbechten Hülle drumrum - das ist doch was, was?Friedemann Weise: "Die Welt aus der Sicht von schräg hinten"
Laut seiner Homepage ist er der "King of Understatement" und der "lustigste Mensch im deutschsprachigen Internet". Er ist aber auch Gitarrenmann, Viralblogger (15000 Follower!), Gagautor und Promiexperte mit Diplom. Die Rede ist von Friedemann Weise, dem Mann mit dem Namen! Der Mann, der den "Satiropop" erfand. Und jetzt auch noch ein Buch vorlegt. Ob das gutgeht? Ordern Sie diese Prämie und teilen Sie Ihr vernichtendes Urteil bitte zeitnah der TITANIC-Redaktion mit.Torsten Gaitzsch/Sebastian Klug: "Akte D: Die Wahrheit über Deutschland"
Die Redaktion versichert: Torsten Gaitzsch und Sebastian Klug, die  Autoren dieses Buches, wissen Dinge – schreckliche Dinge! – von denen  Sie, die Leser, nicht einmal zu träumen wagen. Denn es wären Alpträume!  Wählen Sie diese Prämie und erhalten Sie Einblicke in die tiefsten  Abgründe Deutschlands, die Sie wahnsinnig lachend und mit Schaum vor dem  Mund zurücklassen werden. Bisher hat es kein Leser bis zur letzten  Seite geschafft…Hans Zippert: "Fernsehen ist wie Radio, nur ohne Würfel"
Die steile Karriere des Hans Zippert begann im Jahr 1967 mit einem  Schülerpraktikum beim Kulturmagazin "TV Spielfilm". Nach einem  Volontariat bei "TV Direkt" übernahm er das angesehene 20-Uhr-15-Ressort  bei "TV Okayokay", bevor er schließlich Programmchef der auflagestarken  "TV Superwoche" wurde. Nachdem er über einen Bestechungsskandal rund um  eine 3-Sterne-Empfehlung für "Rote Rosen" stolperte, sah sich Zippert  1990 gezwungen, Chefredakteur von TITANIC zu werden. Der Tiefpunkt war  erreicht. Das alles und noch mehr erfahren Sie in diesem Buch!Elias Hauck (Hrsg.): "Alles Spargel oder was?"
Endlich ist ganzjährig Spargelsaison! Elias Hauck, die eine Hälfte von Hauck & Bauer und Herausgeber des Frauenmagazins "Sonja", serviert die reifsten Spargelwitze der Welt – gezeichnet und erzählt von dutzenden gemüseliebenden Cartoonisten und Autoren. Lachen Sie unter anderem über: den mit den polnischen Erntehelfern, den mit dem kaputten Spargelschäler und den mit der Fliege in der Hollandaise.Sonneborn/Gsella/Schmitt:  "Titanic BoyGroup Greatest Hits"
20 Jahre Krawall für Deutschland
Sie bringen zusammen gut 150 Jahre auf die Waage und seit zwanzig Jahren die Bühnen der Republik zum Beben: Thomas Gsella, Oliver Maria Schmitt und Martin Sonneborn sind die TITANIC BoyGroup. In diesem Jubiläumswälzer können Sie die Höhepunkte aus dem Schaffen der umtriebigen Ex-Chefredakteure noch einmal nachlesen. Die schonungslosesten Aktionsberichte, die mitgeschnittensten Terrortelefonate, die nachdenklichsten Gedichte und die intimsten Einblicke in den SMS-Speicher der drei Satire-Zombies – das und mehr auf 333 Seiten (z.T. in Großschrift)! 
Zweijahres-Abo: 98,60 EURWenzel Storch: "Die Filme" (gebundene Ausgabe)
Renommierte Filmkritiker beschreiben ihn als "Terry Gilliam auf Speed", als "Buñuel ohne Stützräder": Der Extremfilmer Wenzel Storch macht extrem irre Streifen mit extrem kleinen Budget, die er in extrem kurzer Zeit abdreht – sein letzter Film wurde in nur zwölf Jahren sendefähig. Storchs abendfüllende Blockbuster "Der Glanz dieser Tage", "Sommer der Liebe" und "Die Reise ins Glück" können beim unvorbereiteten Publikum Persönlichkeitstörungen, Kopfschmerz und spontane Erleuchtung hervorrufen. In diesem liebevoll gestalteten Prachtband wird das cineastische Gesamtwerk von "Deutschlands bestem Regisseur" (TITANIC) in unzähligen Interviews, Fotos und Textschnipseln aufbereitet.
Zweijahres-Abo: 98,60 EURGerhard Henschel: "Harry Piel sitzt am Nil"
Fuck, dieses Buch sollte man gelesen haben, wenn man  kein übelst versiffter Wichser sein will. Schmähungen und böse Wörter  machen das Leben echt oberarschmäßig zum Kotzen. Vielleicht kapieren Sie  Versager das endlich, wenn Sie Henschels neuesten Streich gelesen  haben. Können Sie überhaupt lesen? Wahrscheinlich nicht. Trollen Sie  sich, Sie Wicht! Aber trotzdem abonnieren und diese Top-Prämie wählen.Heiko Werning: "Vom Wedding verweht – Menschliches, Allzumenschliches"
Es ist dies Buch etwas ganz besonderes: Heiko Werning, renommierter  Forscher aus Berlin, lag jahrelang in seinem Kiez, dem Wedding, auf der  Lauer. Kein Ereignis entging ihm, der Wedding konnte ihm nichts,  aber auch gar nichts verheimlichen. Abgründe, tiefe Täler und  menschliche Katastrophen – erfreuen Sie sich an heiteren G’schichterl,  die Werning noch so einen Urenkeln erzählen wird.
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Das schreiben die anderen

  • 09.09.:

    Die "Abendzeitung" interviewt Rudi Hurzlmeier.

     

  • 04.09.:

    Ella Carina Werner klärt in der "Taz" über den Alterskult im westlichen Sumatra auf.

  • 03.09.:

    Moritz Hürtgen spricht mit ZDFheute über Satire nach dem Anschlag auf "Charlie Hebdo".

  • 02.09.:

    Über eine Regenlesung der TITANIC BoyGroup berichtet die FAZ.

     

  • 19.08.:

    Oliver Maria Schmitt war für die FAZ auf großer Büßer-, Pilger- und Fürbittfahrt für alle Pest- und Seuchenopfer.

Titanic unterwegs
01.10.2020 Frankfurt, Museum für Komische Kunst »Hauck & Bauer: Cartoons« Eröffnung mit A. Engelke
01.11.2020 Fürstenfeldbruck, Kunsthaus Rudi Hurzlmeier: »Malerei«
08.11.2020 Kassel, Caricatura-Galerie »Unkraut vergeht nicht – Garten-Cartoons«
07.03.2021 Frankfurt, Museum für Komische Kunst »Hauck & Bauer: Cartoons«