Vom Fachmann für Kenner | März 2013


Traurig, aber wahr

Rollstuhlfahrer fallen immer am lautesten die Treppe runter.

Aleksandar Jožvaj

Heiratswillig

An einem Freitagmorgen – ich hatte gerade einen feinen Prosecco geöffnet und zählte die Wocheneinnahmen – rief eine Dame der »Süddeutschen Klassenlotterie« an. Als ich nach einer Minute ihren Redeschwall unterbrach und mich nach dem Grund ihres Anrufs erkundigte, sagte sie erstaunt: »Süddeutsche Klassenlotterie! Wollen Sie denn keine Million gewinnen?« – »Nö«, antwortete ich, »ich habe genug Geld.« – »Haha, das glaube ich Ihnen gern. Nur so aus Neugier: Was für ein Doktor sind Sie denn?« Inzwischen bin ich sicher, daß sie mich heiraten wollte: Doktor, genug Geld, dabei charmant und gewandt. Ihren Namen habe ich vergessen – aber eine Frau, die bei der »Süddeutschen Klassenlotterie« arbeitet, findet sicher bald einen noch Reicheren als mich.

Christof Goddemeier

It can be so easy!

Von nun an gehe ich jeglichem ungesunden Konkurrenzdenken aus dem Weg, indem ich mich einfach immer vorab als der Beste erweise.

Sebastian Klug

Stehendes Recht

Ich vertrete die Ansicht, daß eine Pflicht, die man anderen gegenüber nur widerwillig erfüllt, eigenmächtig durch ein Recht kompensiert werden darf: Seit ich in unserer WG im Sitzen pinkeln muß, kacke ich daher im Stehen.

Thorsten Mausehund

Benedikt & ich

Alles begann mit einer Lappalie: dem Papst-Rücktritt. Weltweites Interesse weckte diese Angelegenheit erst durch meine exakte Voraussage der Geschehnisse, die ich im »Karicartoon«-Kalender des Jahres 2013 auf dem Blatt für den 10. Februar getroffen hatte. Mein Cartoon zeigt den Papst mit einem Lotto-Sechser (plus Superzahl) und der Denkblase: »Heiliger Strohsack! Morgen kündige ich!« Was er dann am nächsten Tag auch tat. Tausendfach getwittert, gepostet und von der Journaille verwurstet, breitete sich die Weissagung über ganz Deutschland aus. Die Geschichte schlich sich auch auf Internetangebote wie »Seniorentreff im Internet« und »Loop! – Astrologie + Zeitung«. In der hiesigen Presselandschaft ist Die Welt kompakt herauszuheben, die die Zeichnung noch mal schön in Farbe abdrucken wollte. Ein Lümmel der Axel-Springer-Akademie antwortete mir auf meine Frage, ob ich ein Belegexemplar bekommen werde, gönnerhaft: Er könne mir ja 80 Cent für die Ausgabe am Kiosk überweisen. Dann schwappte die Welle über die Grenzen, nach Österreich, nach Ungarn, schließlich bis in die USA. Inzwischen wurde mein englischer Sprachschatz um den Ausruf »Holy straw sack!« erweitert, Christen bescheinigen mir, ein Werkzeug göttlichen Humors zu sein, und fremde Menschen schicken per Mail Fotos von Gott, auf denen hauptsächlich blauer Himmel zu sehen ist. Die für Journalisten offenbar witzigste Frage ist übrigens, was ich noch alles prophezeien könnte. Alles, Leute, alles! Das ist nur eine Frage des Honorars – und des Belegexemplars.

Katharina Greve

Investigativ

Seit ich es nicht mehr »Leben«, sondern »Recherche in eigener Sache« nenne, fühle ich mich schon sehr viel besser.

Svenna Triebler

Unschlauer Bauer

An einem Ostermontag, erinnert sich die Großmutter ganz genau, sei der Ertl Josef auf seinem eigenen Hof von einem Stier angefallen worden und dabei lebensgefährlich an der Brust und an der Lunge verletzt worden. Trotzdem habe er gerettet werden können. Sieben Jahre später aber habe er sich auf dem Hof seines Sohnes Christoph schwere Brandverletzungen zugezogen. Im Krankenhaus sei dann festgestellt worden, daß man ihn nicht mehr retten konnte. Man habe ihn deshalb auf dem Bergfriedhof beigesetzt. Vierzehn Jahre lang sei der Ertl Josef Landwirtschaftsminister gewesen, aber den richtigen Umgang mit Tieren und Feuer habe er dabei wahrscheinlich genauso vergessen wie seine Mitgliedschaft in der Nazipartei.

Ludger Fischer

Aus der Lebensmitteldebatte

Bin ich eigentlich ein Rassist, wenn ich weiße Mohrenköpfe lieber esse als schwarze?

Timur Beber

Fröhliche Hundegeschichten (XX)

In den dunklen Merkeljahren war es, da insbesondere Fernsehleute und -macher elend zu leiden hatten allüberall: Die Gebührenzahler muckten, das Feuilleton schrie nach HBO und BBC, und die Jugend blickte nur mehr ins Youtube hinein statt in die Schirme ihrer Väter. Unerträglich aber wurde es, als Anne Will, ohnehin gar nicht wohlgelitten und der Schrecken von Produzenten landauf, landab, sich zu allem Überfluß noch ein Hundstier anschaffte. Denn wo die Moderatorin schon mit ihrer Hosenmode provozierte und ihren weiblichen Gästen bei Kameraschwenks unverhohlen frech entgegenzüngelte, da war ihr Terrier Lovis ein wahrer Teufelsbraten, der in der Sendung den Talkern auf den Schoß sprang und die Tontechnikerin anfiel. »Ja sehen Sie, der wurde nämlich für die Saujagd gezüchtet!« lachte Will die arme Frau dann aus, während sich nadelspitze Zähnchen in die Kabel bohrten. Das Wehgeschrei des Fernsehvolks drang bald ans Ohr auch des steinernen ARD-Vorsitzenden Lutz Marmor, der in einer Höhle unweit von Hamburg-Lokstedt sein Grabmal hatte. In einer Rauhnacht löste er sich von seinem Sockel, und mit dumpfen Schritten drang Marmor ins Venusschloß der Anne Will ein, die sich gerade mit zwei Mulattinnen vergnügte und ihres Hündleins nicht achtete. Nichts half da alles Kläffen und Keifen: Marmor packte das Hündlein am Schlafittchen und trug es hinaus in die Nacht – die Lustschreie seiner eigenen Herrin übertönten sein Gejammer! Sieben Tage und Nächte trug er das Hündlein, bis er Berlin und den Sender Phoenix erreichte. Die verjüngende Macht des Phoenix aber verwandelte das Hündlein in eine politische Kommentatorin des SWR, die seither tagaus, tagein Berlin zum Handeln nötigt und den Tarifpartnern Kompromisse abfordert. So war die Macht des Hündleins gebannt auf immerdar; Anne Will indes lebte ungestört in ihrem verzauberten Venusberg, bis sie gestorben war und Asche.

Leo Fischer

Mieser Zug

Mitarbeiter der Deutschen Bahn neigen ja generell zu Hartherzigkeit und Brutalität. Aber nur die skrupellosesten unter ihnen gehen über Weichen.

Tanja Schmid

Bei Tisch

»Ach, wär mir doch der Faschi-
smus gleich wie einem Teenie!«

»Red’ nicht so’n Vichy-Vachy,
nimm noch was Mousse au Lini.«

Mark-Stefan Tietze

Selbstverteidigung für Möbelbesitzer

Immer wenn mein Schädel beim Aufstehen derart gegen die Kante eines Tisches oder eine offene Schranktür knallt, daß sich Blut und Wut im Hirn vermengen, verspüre ich den Impuls, genauso hart zurückzuschlagen. So ein Revanchefoul im Affekt baut zwar den Zorn ab, kann aber weitere Schmerzen nach sich ziehen. Neuerdings schlage ich zuerst und mit Schutzhandschuhen zu.

Michael Höfler

Verwechselt

Nachdem ich Mundspülung und Kontaktlinsenflüssigkeit verwechselt hatte, konnte ich angenehm frisch sehen und hatte einen gestochen scharfen Atem.

Benedikt Fait

Profilneurose

Das Buch »Narziß Goebbels« zählt zu den Standardwerken meiner Toilettenlektüre. In diesem Buch wird dem ehemaligen Propagandaminister u.a. Selbstverliebtheit seit früher Jugend attestiert. Ich würde sogar kühn behaupten: Goebbels hat nie einen Hehl aus seiner Narzißvergangenheit gemacht.

Moses Wolff

ROFL

Ich bin so wenig multitaskingfähig, ich muß abwechselnd auf dem Boden rollen und lachen.

Martin Larisch

Schmerzgrenze

In der Bäckerei. Auftritt: ein Herr im Blaumann.

»Guten Tag. Ein Schnitzelbrötchen, bitte.«
»Gern. Mit Salat und Gurke drauf?«
»Nee, das muß nicht sein. Nur ein Schnitzelbrötchen.«
»Mit Butter? Oder Remoulade?«
»Nee, ohne bitte. Nur ein Brötchen mit Schnitzel.«
»Oh, ich sehe grad… die Brötchen brauchen noch ein paar Minuten. Wollen Sie warten?«
»Ach so… nee, dann einfach nur das Schnitzel, bitte. Ist okay.«
»Gut. Ach, entschuldigen Sie: Schnitzel sind aus. Darf’s auch ’ne Frikadelle sein?«
»Ja, klar. Dann nehm’ ich die Frikadelle.«
»Ist aber nur noch ’ne vegetarische da.«
»Nee, dann nicht.«

Peter P. Neuhaus

Alterswahn

Erst kürzlich habe ich es wieder irgendwo gelesen: »Die Zukunft gehört den Kindern.« Solange ich denken kann, verfolgt mich dieser Satz, und jedes Mal denke ich mir: Was für eine dreiste Lüge!

Die Zukunft gehört den Kindern – ach wirklich? Welche nennenswerten Verbesserungen haben Kinder unserer Welt denn bisher beschert? Keine, nicht eine einzige! Wo sind die Halbwüchsigen in Bundestag und Ethikrat? Wo die Bälger in den Chefetagen? Kinder treten weder für Menschenrechte noch für ökologisches Bewußtsein ein, planen nicht unsere Autobahnen, führen keine Kriege gegen den Terror, entwickeln keine Mittel gegen unheilbare Krankheiten wie Ejaculatio praecox oder Prokrastination. Statt dessen tun sie das, was sie schon vor dreißig Jahren getan haben: Seilhüpfen, niedlich dreinschauen, sich den Rotz runterrinnen lassen und mit dem Strohhalm Blasen in den Kakao blubbern. Nicht einmal für ihre eigenen Rechte machen sie sich stark – wir sollen das für sie tun! Ich sage: genug jetzt! Schluß mit dem Kinderhype! Die Zukunft gehört den Dreißig- bis Fünfundsechzigjährigen! Klingt nicht ganz so schwungvoll, ist aber so.

Leonard Riegel

Meteorolüge

Liebe Meteorologen, es bringt nichts, uns zur Beruhigung tagtäglich vorzumachen, der Dauerschneefall sei bald vorbei und sogar die Sonne würde sich kurz zeigen. Wir haben Fenster!

Tina Wirtz

Mediale Evolution

Meine These: daß Tablet-Geräte nur deswegen erfunden wurden, weil es ein paar IT-Nerds leid waren, beim Onanieren erwischt zu werden, hektisch den Laptop auf ihren Knien zuzuklappen und sich dabei den Lümmel einzuklemmen.

Frederik Moche

Schwer enttäuscht

Nach monatelangem Grübeln, Ratsuche bei den Freundinnen und Lesen sämtlicher Frauenmagazine rang ich mich schließlich durch und suchte eine »Beratungsstelle für Übergewichtige« auf. In der Hoffnung, endlich am richtigen Ort zu sein, wandte ich mich vertrauensvoll an eine füllige junge Dame, die mir auch gleich einen Termin in ihrer Selbsthilfegruppe organisierte. Dort sollte ich auf Gleichgesinnte treffen. Leider wurden meine Erwartungen, endlich Hilfe zu bekommen, nicht erfüllt – ich wurde sogar in der ersten Sitzung der Gruppe verwiesen. Es will einfach niemand für die Frage zuständig sein, ob mich mein neuer Blazer wirklich dick macht!

Christina Hahn

Moderne Gastlichkeit

Ungebetene Gäste wird man auf elegante Art sehr schnell los, indem man ihnen schon an der Haustür einen »Coffee to go« anbietet.

Nils Pooker

Verteidigung

Ich kann ja wohl kaum ein Sexist sein, schließlich bin ich mit einer Frau verheiratet. Und überhaupt: Einige meiner besten Freundinnen sind Frauen!

Karsten Wollny

Aktuelle Cartoons

Heftrubriken

Briefe an die Leser

 Fühlst Du Dich eigentlich verarscht, Bayerisches Oberstes Landesgericht?

Weil die Umwelthilfe anno 2012 durchgesetzt hat, dass zum Zwecke der Luftreinhaltung Dieselfahrverbote in München verhängt werden müssen, die CSU dieses seit 2014 rechtskräftige Urteil aber nicht umsetzt, verhängtest Du zur Strafe Zwangsgelder gegen den Freistaat Bayern. Doch nicht einmal das brachte die Regierung zum Einlenken. Was vielleicht auch daran liegt, dass, wie wir in der »Neuen Osnabrücker Zeitung« lasen, ein Zwangsgeld in diesem Fall eine »Überweisung eines Betrages von einer Buchungsstelle des Staatshaushaltes zu einer anderen Buchungsstelle« ist. Söder und Konsorten zahlen die Strafen also an sich selbst.

Versteht jetzt immerhin, warum die Umwelthilfe auf Beugehaft pocht: Titanic

 Detective Reinhard Müller (FAZ)!

»Sind deutsche Unternehmen kriminell?« fragten Sie neulich in einem Artikel über Justizministerin Christine Lambrechts Gesetzesentwurf, weil nun auch Unternehmen strafrechtlich haftbar gemacht werden sollen. Und wir glauben, Sie sind da einer ganz brisanten Sache auf der Spur. Bleiben Sie dran!

Ihre Whistleblower von Titanic

 Bei Fuß, »Dogs«-Autorin Yvonne Adamek!

Sie haben fürs nötigste aller Wartezimmermagazine nachhaltiges Leben mit Hund ausprobiert und festgestellt, dass die Häufchentüten aus Plaste sind: »Es ist ein Teufelskreis. Entweder Scheiße am Schuh oder ein scheißschlechtes Gewissen.«

Diese Entweder-oder-Teufelskreise sind tatsächlich die schlimmsten, noch schlimmer als etwa dieser hier: Doof sein, »Dogs«-Autorin werden, doof bleiben.

Wuff! Titanic

 Guter alter Peter Maffay!

Guter alter Peter Maffay!

Pünktlich zum 70. Geburtstag und einer neuen Platte durfte die Presse Ihre Weisheiten verbreiten: »Ich habe keine Angst vorm Alter und finde, jede Falte in meinem Gesicht ist eine Erzählung aus meinem Leben.«

Nun, wie sollen wir es sagen? Vielleicht ist es Ihnen beim Blick in den Spiegel ja auch schon mal aufgefallen: Viel Platz für neue Erzählungen ist da nicht mehr. Die Konsequenzen allerdings müssen jetzt Sie ziehen.

Von Jubilarin zu Jubilar: Titanic

 Und dann, »Welt online«,

wird einem klar, dass keine News-Seite so mittendrin im Ereignisfluss steht wie Du, wie schon die Titel Deiner Texte hinreichend klarmachen: »Und dann lockt der AfD-Chef die CDU mit der bürgerlichen Mehrheit«; »Und dann macht Senftleben AfD-Mann Kalbitz eine deutliche Ansage«; »Und dann fahren die Belgrad-Fans einen Panzer vor«; »Und dann sagt Boris Johnson in gebrochenem Deutsch ›Wir schaffen das‹«; »Und dann verrät Stoiber, warum Hoeneß geht«; »Und dann hat er es ›vermasselt‹« usw. usf.

Und dann scrollt der Leser unwillig über die Seite und kriegt höllische Kopfschmerzen. Und dann macht er plötzlich eine deutliche Ansage. Und dann sagt er in sehr klarer Sprache: »Was für eine Scheiße!« Und dann surft er für immer davon. Und dann geht die »Welt« plötzlich pleite. Und dann verrät Friede Springer, warum Poschardt gehen muss. Und dann hat er es schon wieder »vermasselt«.

Und dann sagt zum Abschied leise Servus: Titanic

Vom Fachmann für Kenner

 Die Hausgeburt Satans

Genre-Idee: Comeback des Horror-Exorzismus-Klamauks, diesmal im Ökoelternmilieu spielend, Titel des ersten Films siehe oben.

Julia Mateus

 Am Puls der Zeit

Gehen Partner oder Elternteile, die unter dem Vorwand einer schnellen Erledigung vor die Tür treten, um dann nie wiederzukommen, ihre Familie also spontan verlassen, heutzutage eigentlich nur mal schnell »Sojamilch holen« oder »Vape Liquid« kaufen?

Fabian Eggers

 Phrase, auf ihre Alltagstauglichkeit hin geprüft

Licht am Ende des Tunnels zu sehen bedeutet nicht, dass es draußen nicht wie aus Eimern schüttet.

Tibor Rácskai

 Grenzkontrolle

Ich kam spätabends auf dem Rückweg von meinem Portugal-Urlaub an der spanisch-französischen Grenze in eine Verkehrskontrolle. Routiniert fragte die streng aussehende Polizistin: »Do you take more than 10 000 Euro with you?« Ich musste lachen, sie war sichtlich irritiert, leuchtete mit ihrer Taschenlampe zuerst in mein Auto, darauf in mein Gesicht, musterte mich und fing auch an zu lachen.

Till Dejon

 Mensch vs. Material

Wenn man sich schon beim Auspacken des neuen Brotmessers mit ebendiesem in die Hand säbelt, zeugt das dann von der eigenen Blödheit oder von der Qualität des Messers?

Dorthe Landschulz

Vermischtes

Hans Zippert: "Fernsehen ist wie Radio, nur ohne Würfel"
Die steile Karriere des Hans Zippert begann im Jahr 1967 mit einem  Schülerpraktikum beim Kulturmagazin "TV Spielfilm". Nach einem  Volontariat bei "TV Direkt" übernahm er das angesehene 20-Uhr-15-Ressort  bei "TV Okayokay", bevor er schließlich Programmchef der auflagestarken  "TV Superwoche" wurde. Nachdem er über einen Bestechungsskandal rund um  eine 3-Sterne-Empfehlung für "Rote Rosen" stolperte, sah sich Zippert  1990 gezwungen, Chefredakteur von TITANIC zu werden. Der Tiefpunkt war  erreicht. Das alles und noch mehr erfahren Sie in diesem Buch!Serdar Somuncu: "H2 Universe: Die Machtergreifung", DVD
Er ist der selbsternannte Hassias – viel wichtiger aber noch: der designierte Kanzlerkandidat für Die PARTEI. Holen Sie sich jetzt die neue DVD von Merkel-Nachfolger Serdar Somuncu als Gratisprämie und stehen Sie damit schon vor der Machtergreifung auf der richtigen Seite. Ihre Kinder werden es Ihnen danken!
Zweijahres-Abo: 98,60 EURKamagurka & Herr Seele: "Cowboy Henk"
Er ist Belgier, Kamagurka. Belgier! Wissen Sie, was der Mann alles durchgemacht hat in letzter Zeit? Eben, er ist Belgier. Und hat trotzdem in einem Finger mehr Witz als Sie im ganzen Leib! Und Heldenmut! Glauben Sie nicht? Dann lassen Sie sich von Cowboy Henk überzeugen, dem einzigen Helden, der wirklich jeden Tag eine gute Tat begeht.
Zweijahres-Abo: 98,60 EURSonneborn/Gsella/Schmitt:  "Titanic BoyGroup Greatest Hits"
20 Jahre Krawall für Deutschland
Sie bringen zusammen gut 150 Jahre auf die Waage und seit zwanzig Jahren die Bühnen der Republik zum Beben: Thomas Gsella, Oliver Maria Schmitt und Martin Sonneborn sind die TITANIC BoyGroup. In diesem Jubiläumswälzer können Sie die Höhepunkte aus dem Schaffen der umtriebigen Ex-Chefredakteure noch einmal nachlesen. Die schonungslosesten Aktionsberichte, die mitgeschnittensten Terrortelefonate, die nachdenklichsten Gedichte und die intimsten Einblicke in den SMS-Speicher der drei Satire-Zombies – das und mehr auf 333 Seiten (z.T. in Großschrift)! 
Zweijahres-Abo: 98,60 EURLeo Fischer + Leonard Riegel: "Fröhliche Hundegeschichten"
Ein Buch, bei dem Sie "Wau" sagen: Leo Fischer und Leo Riegel haben ihre Talente gebündelt und gemeinsam 1001 moderne Hundemärchen in Wort und Bild erschaffen. Zum Lesen, Lachen, Anknabbern! Und außerdem ein echter Lebensretter. Jedenfalls dann, wenn Sie Nacht für Nacht von einer dreiköpfigen Bulldogge heimgesucht werden, die Sie vor die knifflige Wahl stellt, ihr entweder eine "Fröhliche Hundegeschichte" vorzulesen oder den Arsch abgebissen zu kriegen. Ihre Entscheidung!Michael Ziegelwagner: "Der aufblasbare Kaiser"
Seit dem putzigen Präsidentschafts-Hahnenkampf zwischen Alexander Van der Bellen und Norbert Hofer interessiert sich plötzlich auch Resteuropa für das Land, um das es in diesem Buch geht: Österreich. Dabei ist der Donaustaat schon seit 2014 eine literarische Reise wert, jenem Jahr, als "Der aufblasbare Kaiser" für die Longlist des Deutschen Buchpreises nominiert wurde. Lassen Sie sich auf diese Reise mitnehmen: von Michael Ziegelwagner, dem liebenswertesten Randbalkanesen der TITANIC. Pflichtprämie für Kaisertreue!Elias Hauck (Hrsg.): "Alles Spargel oder was?"
Endlich ist ganzjährig Spargelsaison! Elias Hauck, die eine Hälfte von Hauck & Bauer und Herausgeber des Frauenmagazins "Sonja", serviert die reifsten Spargelwitze der Welt – gezeichnet und erzählt von dutzenden gemüseliebenden Cartoonisten und Autoren. Lachen Sie unter anderem über: den mit den polnischen Erntehelfern, den mit dem kaputten Spargelschäler und den mit der Fliege in der Hollandaise.Wenzel Storch: "Die Filme" (gebundene Ausgabe)
Renommierte Filmkritiker beschreiben ihn als "Terry Gilliam auf Speed", als "Buñuel ohne Stützräder": Der Extremfilmer Wenzel Storch macht extrem irre Streifen mit extrem kleinen Budget, die er in extrem kurzer Zeit abdreht – sein letzter Film wurde in nur zwölf Jahren sendefähig. Storchs abendfüllende Blockbuster "Der Glanz dieser Tage", "Sommer der Liebe" und "Die Reise ins Glück" können beim unvorbereiteten Publikum Persönlichkeitstörungen, Kopfschmerz und spontane Erleuchtung hervorrufen. In diesem liebevoll gestalteten Prachtband wird das cineastische Gesamtwerk von "Deutschlands bestem Regisseur" (TITANIC) in unzähligen Interviews, Fotos und Textschnipseln aufbereitet.
Zweijahres-Abo: 98,60 EURDie PARTEI-Wahlwerbungs-DVD mit allen vier Wahlwerbespots aus dem Bundestagswahlkampf 2005: Höhepunkte der Politpropaganda, die von Otto Schily mit dem Prädikat "ein Skandal" ausgezeichnet wurden. Besser aufgelöst als auf Youtube und noch dazu mit einer praktischen, farbechten Hülle drumrum - das ist doch was, was?
Erweitern

Das schreiben die anderen

  • 10.10.:

    Tim Wolff bei WDR5 über 40 Jahre TITANIC.

  • 09.10.:

    Christian Y. Schmidt berichtet in der TAZ davon, wie er einmal den Überwachungsstaat austrickste.

  • 08.10.:

    Eine Auswahl der TITANIC-Kolumnen von Walter Boehlich erscheint nun im Verbrecher Verlag – mit einem Nachwort von Stefan Gärtner.

  • 07.10.:

    Die HR-Hessenschau berichtet darüber, noch nie eine TITANIC aufgeschlagen zu haben.

  • 07.10.:

    Martin Sonneborn bittet die Europaabgeordnete Dubravka Šuica um Finanztipps.

Titanic unterwegs
18.10.2019 Kaiserslautern, Edith-Stein-Haus Thomas Gsella
18.10.2019 Frankfurt, Buchmesse Martin Sonneborn
18.10.2019 Frankfurt, Historisches Museum Ella Carina Werner
23.10.2019 Kassel, Schlachthof Max Goldt