Vom Fachmann für Kenner | Februar 2013


Evolution

Entgegen meinen Erwartungen werden Silberfischchen-Populationen durch tagelangen »Meister Proper«-Beschuß nur stärker, die einzelnen Mitglieder größer und widerstandsfähiger. Hätte aber funktionieren können!

Nicolai Hagedorn

WG-Ordnung

Mitbewohner, nach dem Spülen: »Die Pfanne ist bratklar.«

Zülfükar Tosun

Knittervisage

Eine Bushaltestelle in Hamburg. Neben mir: Touristinnen, mutmaßlich badischer Provenienz. Gegenüber: ein aus mehreren Einzelteilen bestehendes Riesenplakat mit Max Raabe drauf. Die über seinem Gesicht verlaufenden Schnittkanten sind nicht exakt geklebt und ergänzen so sein eher spärliches mimisches Repertoire um eine gleichermaßen wundervolle wie überraschende Grimasse. Oder, mit den Worten einer der Damen gesprochen: »Isch hab ja scho immer bissi seltsam gefunne, wie deä singt, abba isch hab doch net gewußt, daß deä behinnert is.«

David Schaible

Buy local!

Eben warb im Fernsehen ein Modelabel damit, sein Angebot sei »von Frauen aus der Region« gefertigt. Wäre solch ein nachhaltiger Ansatz nicht auch etwas für den Bio-Straßenstrich?

Tina Manske

Filmidee

»Rain Man 2: Son of Rain Man«. Der Held des Films heißt Raimond und ist ein sogenannter Savant idiotique, ein Autist, der nur so tut, als sei er inselbegabt. Wenn jemand einen Kartenstapel auf den Boden wirft, ruft Raimond: »Viertausendeinhundertneunzig!« Zeigt man ihm zwei beliebige Punkte auf einem Stadtplan, bestimmt Raimond mit ziemlicher Sicherheit die umständlichste Verbindung zwischen diesen Orten. Fragt man ihn, auf welchen Wochentag ein bestimmtes Datum fällt, antwortet er stets mit »Freitag« (und hat damit in einem Siebtel der Fälle recht). Am Ende des Films hat Raimond genug Selbstbewußtsein angehäuft, sich um das Amt des Bürgermeisters zu bewerben, erhält aber nur 0,3% der Stimmen. Mögliche Fortsetzungen: »Rain Man 3: Rain Woman«, »Rain Man in Space«, »Rain Man vs. Mothra« und das Prequel: »Mama läßt das Rauchen nicht«.

Torsten Gaitzsch

Lernzielkontrolle

Um festzustellen, ob ein junger Mensch lebenstüchtig ist oder nicht, muß man ihn in der Schule nicht ausgiebig prüfen; es genügt schon, Folien für eine Präsentation am Tageslichtprojektor auszuteilen. Wenn der Schüler sich dann wundert, daß sein Vortrag mißlingt, weil er auch die Rückseite der Folie beschrieben hat, dann weiß man Bescheid.

Tibor Rácskai

Die Beuys-Kollektion

In der Herrenabteilung waren mir alle Hosen, die auf einem bestimmten Ständer hingen, viel zu weit. Dann erst bemerkte ich, wo ich mich befand: in der Fettecke.

Martin Neugebauer

Wundersame Wetterphänomene

Draußen begann der angekündigte Eisregen. »Schau mal, Schatz«, rief meine Frau aus dem Wohnzimmer, »wie schön der Regen an der Fensterscheibe gefriert!« Während ich das sich ständig verändernde Kunstwerk aus dünnen Eisschichten betrachtete, rief meine Frau erneut, diesmal aus der Küche. »Komm schnell!«, und sie zeigte auf das Küchenfenster: »Hier sieht es genauso aus!« Ich weiß nicht warum, aber ich mußte in diesem Moment einfach mit »Wahnsinn, sogar in der Küche!« antworten.

Nils Pooker

Traurig ist’s,

wenn man die erste Geburtstagsmail von spirituosen-superbillig.de bekommt; noch trauriger, wenn es die einzige bleibt. Aber immerhin weiß man dann, worin man Trost findet.

Tim Wolff (jetzt 35)

Für leicht befunden

Um sowohl meine kulturell interessierten als auch die eher materiell orientierten Freunde zu beeindrucken, kaufe ich fortan für jedes Buch einen eigenen E-Reader. Und auch für Reisen eignen sich die Dinger: Fünf E-Reader sind schließlich ein gutes Stück leichter als fünf Romane.

Dirk Haubrichs

Fröhliche Hundegeschichten (XIX)

Stellt die Mona Lisa in Wahrheit einen Hund dar? International renommierte Seriös-Wissenschaftler stellen alles auf den Kopf, was man bisher über das schönste Gemälde der Weltgeschichte zu glauben meinte. Auf die Schliche gekommen waren sie Rätselkönig da Vinci über ein feines Hundehaar, das in der Kinn-Patina der Lächeldame steckte. Hatten frühere Studien das Haar mit Leonardos Vorliebe für Dackelhaarpinsel erklärt, konnten Kleinkunsthistoriker der Universität Malibu nun mittels moderner Röntgenendoskope in die über vierzig Schichten der Leinwand eindringen. Sie fanden: eine Bleistiftskizze; eine übermalte Fassung, die Mona Lisa als Mann zeigt (Mono Lisa); eine Art Makramee; einen Illuminaten-Mitgliedsausweis; eine Einkaufsliste über zwei Äpfel und einen Hubschrauberrotor (in Spiegelschrift); mehrere Dutzend antike Wandgemälde; eine bronzezeitliche Siedlung mit eigenem Ziehbrunnen; ein paar eher lieblos hingerotzte Penisstudien; die Nordwand des Bernsteinzimmers; ein Herz aus aufgeklebten Nudeln – und schließlich ein vier Meter hohes Kolossalgemälde, das einen Berner Sennenhund zeigt, der über den Tischrand hinweg lieb auf ein Würstchen hinabguckt. So blickt uns die Mona Lisa heute aus treuen Hundeaugen an, während ihre Hände von unappetitlichen Wurstfingern entstellt werden.

Warum hat da Vinci dieses Bild übermalt? Möglicherweise fürchtete er politische Verwicklungen: Stand der Berner Sennenhund doch symbolisch für Florenz, wohingegen das Würstchen das Wappentier der Herzöge von Modena war. Andere Wissenschaftler meinen, da Vincis Homosexualität sei mal wieder mit ihm durchgegangen, und er habe das Bild aus reiner Tuntenhaftigkeit zerstört. Wem aber gehörte der Hund? Bis diese Frage beantwortet ist, wird wohl noch viel Röntgenstrahlung durch die Mona Lisa fließen.

Leo Fischer

Fast gemischtes Doppel

Nennt man einen weiblichen Fliesenleger eigentlich Flieseuse? Und eine männliche Friseuse entsprechend: Frisenleger?

Frederik Moche

Respekt

Daß Menschen mit dunkler Haut ganz anders, nämlich strenger behandelt werden müssen – das, behauptet die Großmutter, sei ihr bei einer Anekdote klar geworden, die ihr Bruder Otto einmal erzählt habe. Als Mitglied des diplomatischen Corps habe er den damaligen Bundespräsidenten nach Togo begleitet. Als Herr Lübke einige Vertreter der dortigen Bevölkerung gefragt habe, ob sie noch ein paar Brocken Deutsch sprechen würden, sei ein alter Mann vorgetreten und habe gesagt: »Jawohl. Steh stramm, du Schwein!« Da habe der Bundespräsident diesem Mann freundlich die Hand geschüttelt.

Ludger Fischer

Falsche Freundin

Der Unterschied zwischen dem deutschen Wort »prägnant« und dem englischen »pregnant« prägt sich am besten ein, wenn man von einer Britin mit einem komischen Hut und einem überaus markanten Kinn auf Unterhalt verklagt wird.

Benjamin Bäder

Office at Morning

Mein Bildschirmhintergrund stellt Edward Hoppers »Office at Night« dar. Einmal, während mein PC in aller Beamtenruhe seine Funktionen aktivierte, betrachtete ich die gemalte Büroszene genauer: Das überdimensionierte Trinkglas auf der Schreibmaschinentastatur in der linken unteren Ecke hätte eigentlich umkippen müssen. Hatte sich der sonst so akkurate Hopper einen Fehler oder Scherz erlaubt? Das Rätsel löste sich, als ich zufällig mit dem Mauszeiger über das Glas fuhr. Jetzt steht der Papierkorb in der rechten unteren Bildecke neben dem Schreibtisch, wo er hingehört.

Jonny Rieder

Cineastischer Alptraum

Als ein Freund überlegte, wie wohl eine von Quentin Tarantino gedrehte Hommage an den Stummfilm aussehen könnte, antwortete ich, daß das mein erster Kinobesuch mit Lesebrille werden würde – der brillanten Dialoge wegen.

Karsten Wollny

WG-Küchen-Dialog

»Im Baumarkt gibt es einen Sammelbehälter für Energiesparlampen. Nachher bringe ich meine hin. Hat einer von euch auch welche?«

»Ja, aber die funktionieren noch.«

»Ach, was du heute kannst entsorgen …«

Katharina Greve

Immunität

Zum Thema »Anschauen beim Anstoßen« bzw. was droht, wenn man sich beim Zuprosten nicht in die Augen blickt (sieben Jahre schlechter Sex o.ä.) blökte bei solchem Anlaß eine seit rund zehn Jahren verheiratete Dame fröhlich in Richtung ihres Mannes: »Da kann uns ja nichts passieren, das haben wir schon hinter uns.« Auch bei matter Beleuchtung waren die jähe Erstarrung seiner Gesichtszüge und deren flotte Verfärbung nicht zu übersehen.

Christof Goddemeier

Beamen hilft

Auf dem Heimweg vom Flughafen, nach zwanzigstündiger Reise: Im Radio des Taxis erzählt der Moderator etwas über Hippokrates und die alten Assyrer, der Taxifahrer hingegen spricht davon, daß es Zeit werde, endlich das Beamen zu erfinden. Er wäre dann zwar arbeitslos, aber das Beamen hätte doch ganz entscheidende Vorteile für die Gesundheit im allgemeinen: Denn während man teleportiert werde, sei man ja für einen kurzen Zeitraum reines Datenmaterial; es sollte doch in dieser Zeit möglich sein, alle Krankheiten aus dem Körper zu entfernen. Wir haben uns darauf geeinigt, das System unter dem Namen »Virenscanner« patentieren zu lassen.

Bernd Langhans

Generation Spaß

Mit Früchtetee verbinde ich schon lange nichts als Widerwillen. Jetzt habe ich’s noch mal gewagt und stelle fest: Früchtetee ist lecker! Das Leben wird nie langweilig.

Tina Hildebrand

Die Kunst des Herauswindens

Ziemlich unmöglich macht man sich bei seinen kulturell interessierten Freunden, wenn man nach dem Besuch einer Ausstellung für Moderne Kunst auf die Bitte nach einer Einordnung des Gebotenen bloß »Hauptsache gesund!« erwidert.

Nikolai Thom

Ausschreibung

Meinen Körper möchte ich nach dem Tod der Wissenschaft zur Verfügung stellen. Am liebsten der Wirtschaftswissenschaft – die zahlt vermutlich am besten und zieht ihn gewiß endlich einmal ordentlich an!

Mark-Stefan Tietze

Aktuelle Cartoons

Heftrubriken

Briefe an die Leser

 Aber, »Bild«,

wo bleibt denn Deine Liebe zum blutrünstigen Detail? Bei Deiner Schlagzeile »Deutsche Fleischindustrie hackt auf Bill Gates rum«: da will man doch wissen, was schließlich draus geworden ist! Koteletts? Nackensteaks? Halb und halb?

Leg Dich gehackt! Titanic

 Sie hingegen, Thomas de Maizière,

haben der FAS ein sehr, sehr langes Interview gegeben. Zusammen mit einem alten Spezi aus der Wirtschaft (»mächtigster Aufsichtsrat der Republik«) bramarbasierten Sie über »kluge Führung und die Einsamkeit der Macht«.

Erwartbar bullshittig ging es um »Teamfähigkeit«, »flache Hierarchien« und »sein volles Potential« nutzen. Aber auch darum, »sich nicht zu wichtig zu nehmen«, um »Selbstreflexion« und ein beachtliches »Der Chef ist immer der Chef. Da beißt die Maus keinen Faden ab« aus Ihrem Munde.

Die interessantesten Sätze in diesem mit interessanten Sätzen wahrlich nicht gesegneten Gespräch waren die, als Sie zu selbstreflexiver Hochform aufliefen. Bei der Frage nach Auswahlmechanismen für höhere Ämter fiel Ihnen ein: »Es kommt auf die Konstellation an: Man muss im richtigen Moment verfügbar sein, aus dem richtigen Landesverband kommen, die richtige Härte haben, die eigene Partei muss obendrein in einer Koalition das passende Ressort ergattern. Andererseits wird kein kluger Kanzler, keine kluge Kanzlerin irgendeinen Esel zum Minister machen.«

Sind Sie sich da ganz sicher?! Und warum ist Ihnen das gleich dreimal passiert?

In jeder Hinsicht ministrabel: Team Titanic

 Als Sie, Tom Bartels,

Als Sie, Tom Bartels,

im Rahmen der Übertragung des Fußballspiels Mönchengladbach gegen Dortmund an den noch nicht lange zurückliegenden Winter erinnerten und die Worte aussprachen: »Witterungsbedingt lag auch hier Schnee«, haben wir diese Aussage zunächst reflexhaft als Bartels-gängiges gedankenloses Wortgestöber beiseitegefegt, dann aber, bei vorurteilsfreiem Nachdenken, erkannt, dass Sie natürlich nachgedacht hatten: Schließlich ist es angesichts von Kunstschnee, Kunsteis, Kunstrasen und anderen Erscheinungen des künstlichen Gegenwartssports durchaus richtig, dem Publikum zu erklären, dieses Mal habe es ausnahmsweise witterungsbedingt geschneit. Schnee von gestern? Na dann.

Guten Rutsch: Titanic

 Kurze Frage, »Taz«!

»Als er im Juli 2014 ankommt, spricht der Syrer Tarek Saad kaum Deutsch«, lesen wir in Deiner Online-Ausgabe. Und weiter: »Heute ist er deutscher Staatsangehöriger und überzeugter Sozialdemokrat.«

Sollte man, Taz, nicht vielleicht auch mal über Beispiele geglückter statt immer nur missglückter Integrationsbemühungen berichten?

Nur soʼn Gedanke von Titanic

 Je nun, Markus Feldenkirchen (»Spiegel«),

in einem als »Kolumne« bezeichneten Beitrag versichern Sie, dass Sie in den Siebzigerjahren »größtenteils noch nicht geboren« gewesen seien. Wir drücken Ihnen die Daumen, dass es Ihr Kopf wenigstens noch im Laufe unseres Jahrzehnts auf die Welt schafft.

Mit Mitgefühl für Ihre Mutter: Titanic

Vom Fachmann für Kenner

 Gebongt

Mein Plan ist es, einen Roman zu schreiben, den man auch mit Kassenbons nachstellen könnte. Inspiriert wurde ich von meinem letzten Einkauf, und der Anfang steht auch schon:

Hass
DuDa
Gemüse-Auf
Dent
Ohren-?

Nun brüte ich zwischen Avocados und Ohrstöpseln nach Dusch-Das duftend bei einem Gemüse-Auflauf über dem zweiten Satz. Fortsetzung folgt nach dem Zähneputzen!

Tina (Arno Schmidt) Manske

 Die Zukunft der Arbeit

In der Schlange beim Bäcker schweifen die Augen zum lauten Schild: »Unser Service! Wir schneiden Ihr Brot für Sie!« In der Trägheit der verwarteten Zeit zerstreute Anagrammarbeit: Wir schneiden Sie für Ihr Brot – albern. Allerdings: Ihr Service für uns! Sie schneiden unser Brot – das wird noch kommen, auf jeden Fall.

Nis Jasper Nicolaisen

 Klar getrennt

Anlässlich einer kulinarischen Facebook-Debatte über sog. »Weiße Nieren« bzw. »Prairie Oysters« bemerkt: Stierhoden, die es auf den Teller geschafft haben, sind nicht nur keineswegs »Innereien« – denk mal nach, Wikipedia! –, der Begriff ist insgesamt irreführend. »Ochsenhoden« muss es heißen. Ausnahme: Es hängt beim Essen noch der Stier dran.

Michael Ziegelwagner

 Es war nicht alles gut

Als kleine Gruppe Enddreißiger mit DDR-Hintergrund diskutierten wir über die im Vergleich zu heute wahnwitzig scheinende Sorglosigkeit, mit der Eltern in dem untergegangenen Staat ihre Kinder großzogen. Beispielsweise sei es völlig normal gewesen, dass unsere Mütter, wenn sie kurz in die Fleischerei gingen, uns Babys samt Kinderwagen unbeaufsichtigt vor dem Laden stehen ließen – und hat’s uns geschadet?! Nun gut, wandte jemand in der Runde ein, er erinnere sich an die Geschichte eines bei solcher Gelegenheit gekidnappten Säuglings; worauf eine Freundin erzählte, dass auch sie und ihr Zwillingsbruder einmal Opfer einer versuchten Entführung geworden seien und die verwirrte Täterin erst Hunderte Meter vom Geschäft entfernt aufgegriffen wurde. Nach kurzem Schweigen waren wir uns dann aber doch einig, dass man es mit dem ständigen Behüten auch übertreiben könne!

Torsten Gaitzsch

 Bleaching Lounge

Professionelle Zahnreinigung frischt nebenbei auch das Gehirn auf. Durchhängende lange Leitungen straffen sich durch die Vibrationen, Kratzgeräusche schleifen die Synapsen blank. Ich kann anschließend schwierige mathematische Aufgaben lösen, Quittungen den Kontoauszügen zuordnen etc. Deshalb erwäge ich, mir ein kleines Dentallabor mit verstellbarem Sessel und einigen Geräten anzuschaffen, inklusive automatischem Desinfektionmittelzerstäuber. Dorthin begebe ich mich morgens nach dem Kaffee etwa für fünfzehn Minuten und lasse die Geräte walten. Danach bewältige ich den Alltag mit Verve. Ich denke, nach einem Jahr dürfte ich die Investition wieder raushaben.

Miriam Wurster

Vermischtes

Kamagurka & Herr Seele: "Cowboy Henk"
Er ist Belgier, Kamagurka. Belgier! Wissen Sie, was der Mann alles durchgemacht hat in letzter Zeit? Eben, er ist Belgier. Und hat trotzdem in einem Finger mehr Witz als Sie im ganzen Leib! Und Heldenmut! Glauben Sie nicht? Dann lassen Sie sich von Cowboy Henk überzeugen, dem einzigen Helden, der wirklich jeden Tag eine gute Tat begeht.
Zweijahres-Abo: 117,80 EURTorsten Gaitzsch/Sebastian Klug: "Akte D: Die Wahrheit über Deutschland"
Die Redaktion versichert: Torsten Gaitzsch und Sebastian Klug, die  Autoren dieses Buches, wissen Dinge – schreckliche Dinge! – von denen  Sie, die Leser, nicht einmal zu träumen wagen. Denn es wären Alpträume!  Wählen Sie diese Prämie und erhalten Sie Einblicke in die tiefsten  Abgründe Deutschlands, die Sie wahnsinnig lachend und mit Schaum vor dem  Mund zurücklassen werden. Bisher hat es kein Leser bis zur letzten  Seite geschafft…Gerhard Henschel: "Harry Piel sitzt am Nil"
Fuck, dieses Buch sollte man gelesen haben, wenn man  kein übelst versiffter Wichser sein will. Schmähungen und böse Wörter  machen das Leben echt oberarschmäßig zum Kotzen. Vielleicht kapieren Sie  Versager das endlich, wenn Sie Henschels neuesten Streich gelesen  haben. Können Sie überhaupt lesen? Wahrscheinlich nicht. Trollen Sie  sich, Sie Wicht! Aber trotzdem abonnieren und diese Top-Prämie wählen.Sonneborn/Gsella/Schmitt:  "Titanic BoyGroup Greatest Hits"
20 Jahre Krawall für Deutschland
Sie bringen zusammen gut 150 Jahre auf die Waage und seit zwanzig Jahren die Bühnen der Republik zum Beben: Thomas Gsella, Oliver Maria Schmitt und Martin Sonneborn sind die TITANIC BoyGroup. In diesem Jubiläumswälzer können Sie die Höhepunkte aus dem Schaffen der umtriebigen Ex-Chefredakteure noch einmal nachlesen. Die schonungslosesten Aktionsberichte, die mitgeschnittensten Terrortelefonate, die nachdenklichsten Gedichte und die intimsten Einblicke in den SMS-Speicher der drei Satire-Zombies – das und mehr auf 333 Seiten (z.T. in Großschrift)! 
Zweijahres-Abo: 117,80 EURFriedemann Weise: "Die Welt aus der Sicht von schräg hinten"
Laut seiner Homepage ist er der "King of Understatement" und der "lustigste Mensch im deutschsprachigen Internet". Er ist aber auch Gitarrenmann, Viralblogger (15000 Follower!), Gagautor und Promiexperte mit Diplom. Die Rede ist von Friedemann Weise, dem Mann mit dem Namen! Der Mann, der den "Satiropop" erfand. Und jetzt auch noch ein Buch vorlegt. Ob das gutgeht? Ordern Sie diese Prämie und teilen Sie Ihr vernichtendes Urteil bitte zeitnah der TITANIC-Redaktion mit.Wenzel Storch: "Die Filme" (gebundene Ausgabe)
Renommierte Filmkritiker beschreiben ihn als "Terry Gilliam auf Speed", als "Buñuel ohne Stützräder": Der Extremfilmer Wenzel Storch macht extrem irre Streifen mit extrem kleinen Budget, die er in extrem kurzer Zeit abdreht – sein letzter Film wurde in nur zwölf Jahren sendefähig. Storchs abendfüllende Blockbuster "Der Glanz dieser Tage", "Sommer der Liebe" und "Die Reise ins Glück" können beim unvorbereiteten Publikum Persönlichkeitstörungen, Kopfschmerz und spontane Erleuchtung hervorrufen. In diesem liebevoll gestalteten Prachtband wird das cineastische Gesamtwerk von "Deutschlands bestem Regisseur" (TITANIC) in unzähligen Interviews, Fotos und Textschnipseln aufbereitet.
Zweijahres-Abo: 117,80 EURThomas Gsella: "Von Aachen bis Zzwickau: Ihre Stadt im Schmähgedicht"
Alle lieben Schmähgedichte, aber nur einer schreibt so schöne wie der TITANIC-Haus- und Husten-Dichter Thomas Gsella aus "Pimmelhausen" (Aschaffenburg). Gsella begnügt sich dabei nicht mit der Beleidigung von Einzelpersonen, sondern watscht die Deutschen gleich in Zehntausenderstärke ab - bzw. die doofen Städte, in denen sie (z.T. freiwillig!) wohnen. In dieser kostbaren Hetzprämie reimt sich der Gernhardt-Preisträger einmal quer durch die Republik. Wer weiß, vielleicht ist ja auch Ihr beschissenes Kaff dabei...Heiko Werning: "Vom Wedding verweht – Menschliches, Allzumenschliches"
Es ist dies Buch etwas ganz besonderes: Heiko Werning, renommierter  Forscher aus Berlin, lag jahrelang in seinem Kiez, dem Wedding, auf der  Lauer. Kein Ereignis entging ihm, der Wedding konnte ihm nichts,  aber auch gar nichts verheimlichen. Abgründe, tiefe Täler und  menschliche Katastrophen – erfreuen Sie sich an heiteren G’schichterl,  die Werning noch so einen Urenkeln erzählen wird.Heinz Strunk: "Das Strunk-Prinzip" (Hörbuch, 2CDs)
Sie sind ein totaler Versager und können sich Hörbücher nur als Abo-Prämie leisten? Dann nehmen Sie wenigstens dieses hier: "Das Strunk-Prinzip", die beliebte Kolumne aus TITANIC als Hörbuch! Power- und 110-Prozent-Autor Heinz Strunk zwiebelt Ihnen blitzgescheite Weisheiten um die Ohren bis Sie gar nicht mehr anders können als in Erfolg, Geld und Sex zu ersaufen. Das Strunk-Prinzip setzt Ihrem Elend endlich ein Ende. Mutter wird sich freuen!Oliver Maria Schmitt: "Mein Wahlkampf"
Ein Mann (Schmitt), eine Partei (Die PARTEI), eine Wahl (Oberbürgermeister Frankfurt): ein einzigartiger Erfolg (1,8%). Man könnte meinen, damit wäre alles gesagt. Aber weit gefehlt! Denn jeder Erfolg hat eine Geschichte. Eine Erfolgsgeschichte! Und Oliver Maria Schmitt erzählt seine wie kein zweiter: Alles über Spitzenpolitik, Demokratie, Propaganda, Nutten, Koks, schmutzige Machenschaften und die kommende Weltherrschaft Schmitts erfahren Sie nur in diesem Buch. Witziger als die Mao-Bibel, schmissiger als »Mein Kampf«: Jetzt lesen, damit man nach der Machtergreifung keine Ausreden braucht!Hauck & Bauer: "Ich kann einfach nicht Wein sagen"
Die beste Zeit, einen Band des Zeichnerduos Hauck & Bauer zu kaufen – sie ist seit sicher zehn Jahren vorbei. Heute sind die Werke von Elias Hauck und Dominik Bauer kein Geheimtip mehr. Die zerstrittenen Künstler kommunizieren inzwischen ausschließlich per Fax, leben in luxussanierten Altbauwohnungen mit kugelsicheren Whirl- und Autorenpools, in denen hungernde Leiharbeiter Comics anfertigen müssen. Leider ist auch der neueste Band der beiden Ausbeuter sehr gut, bestellen Sie hier!Max Goldt: "Räusper"
Max Goldt, der "Otto Waalkes der kultivierten Kolumne" (Daniel Kehlmann), hat eine neue Kunst entdeckt: Er zaubert aus kleinen Comics von gestern große Dramen von heute. Ergebnis: Kopfkino vom Feinsten! Da sagt sogar Gott demütig: "Ja, ähm, das will ich, hüstel hüstel, meinem Sohn zum Geburtstag schenken..."Stephan Rürup: "Basteln mit Bier"
Während eine Baumarktkette nach der andere pleitegeht, zeigt uns Stephan Rürup, wie auch ohne Hobel und Schrauben schöne Bastelarbeiten entstehen können: nämlich mit Bier! Der TITANIC-Hauszeichner hat sich einmal um den Globus getrunken und dessen bedeutendste Monumente nachgeb(r)aut. Ergebnis: ein handliches Prachtbändchen, das in keinem Hobby- und Getränkekeller fehlen darf.Die PARTEI-Wahlwerbungs-DVD mit allen vier Wahlwerbespots aus dem Bundestagswahlkampf 2005: Höhepunkte der Politpropaganda, die von Otto Schily mit dem Prädikat "ein Skandal" ausgezeichnet wurden. Besser aufgelöst als auf Youtube und noch dazu mit einer praktischen, farbechten Hülle drumrum - das ist doch was, was?Stefan Gärtner, Jürgen Roth: "Benehmt euch!"
Stéphane Hessel ist tot – lang leben Stefan Gärtner und Jürgen Roth!
Die TITANIC-Denker und Aufklärungsjournalisten präsentieren mit "Benehmt euch!" die längst überfällige Abrechnung mit Rüpeltum und Volksverrohung: ein Pamphlet gegen bzw. für Internetvermüller, Handyterroristen, Vorfahrtabonnenten und Ganzkörperellbogen.
Erweitern

Das schreiben die anderen

  • 29.03.:

    Das Neue Deutschland befragt Ella Carina Werner u.a. zu ihrer neuen TITANIC-Kolumne.

  • 24.03.:

    Christian Y. Schmidt erinnert in Junge Welt an Hans Kantereit.

  • 08.03.:

    Die Frankfurter Rundschau hat in Frankfurt eine Open-Air-Performance der "Volksbühne Berlin" gesehen – alle Details zur Theater-Kooperation mit TITANIC in der bald erscheinenden Aprilausgabe.

     

  • 25.02.:

    Die Junge Welt bespricht Christian Y. Schmidts "Corona Updates Bejing".

  • 23.02.:

    Spiegel und Faz berichten über das Comeback von TITANIC im Google Play Store. Mit netzpolitik.org hat Moritz Hürtgen darüber gesprochen.

Titanic unterwegs
23.04.2021 Hannover, Pavillon Max Goldt
24.04.2021 Leer, Kulturspeicher Max Goldt
25.04.2021 Norden, VHS Max Goldt
26.04.2021 Oldenburg, Theater Laboratorium Max Goldt