Vom Fachmann für Kenner | Dezember 2013


Lebenshilfe

Ein Tip für alle, die Schwierigkeiten damit haben, Berufliches und Privates zu trennen: Be-ruf-li-ches, Pri-va-tes.

Piers Trepper

Geschäftsidee

Das Stadtmagazin »Nix los!« hilft Event-Verächtern zu einem ruhigen Abend. Es listet nur Orte auf, die garantiert eventfrei sind. Zur Auflagensteigerung verleiht das Magazin einen Preis an einen Unbekannten, der die Welt mit seiner potentiellen Prominenz verschont. Er wird natürlich namentlich nicht erwähnt.

Jonny Rieder

Schicksal

Es macht mich wütend und traurig, erleben zu müssen, wie ich nach über zehn Jahren vorsorglicher Schönheitsdepression mit Mitte zwanzig ausgerechnet Lachfalten bekomme.

Manuela Kaindl

Große Freiheit

Wenn ich in Hamburg bin und noch etwas Zeit bis zur Abfahrt meines Zugs habe, gehe ich am liebsten in die Schnellimbißbude über der nördlichen Fußgängerbrücke. Da kaufe ich das billigste Getränk, setze mich ein paar Stunden auf einen der sehr bequemen Hocker und beobachte das Ein- und Ausfahren der Züge. Manchmal beobachte ich auch den Zug, mit dem ich eigentlich fahren wollte. Ich sehe ihn einfahren, sehe, wie die Leute ein- und aussteigen, gebe innerlich das Signal zur Abfahrt – und der Zug fährt dann auch tatsächlich ab. Das gibt mir ein prima Gefühl von Freiheit. Wer bin ich denn, daß ich mit dem Zug fahren müßte, den ich mir zuerst ausgesucht hatte? Hier fahren viele Züge, das sehe ich doch. Manchmal fahren sie auch dorthin, wo ich hinfahren will. Die meisten fahren aber ganz woandershin. Manchmal nehme ich dann einen Zug, der ganz woandershin fährt. Das gibt mir ein prima Gefühl von Freiheit. Spätestens in Bremen oder Hannover ist dann meistens Schluß. Da muß ich dann aussteigen, weil der Schaffner das so will, aber meistens will ich das dann auch. Ich muß nicht bis zur Endstation durchfahren. Manchmal warten in Bremen oder Hannover schon zwei Beamte, die mich freundlich empfangen und mitnehmen. In deren Büro gibt’s meistens Kaffee, auf jeden Fall aber kaltes Sprudelwasser. Außerdem sind die Beamten immer zu einer anregenden Unterhaltung über rechtliche und philosophische Themen aufgelegt. Da verstehen sie aber leider nicht soviel von. Die Beamten merken das dann auch immer ganz schnell und schicken mich weg. Das gibt mir ein prima Gefühl von Freiheit.

Ludger Fischer

Kurzweilig

Wenn sie ein gutes Kurzzeitgedächtnis hat – und das bedeutet, ein gutes Gedächtnis für kurze Zeiträume –, dann wird sich die Dame von gestern an unseren One-Night-Stand lange erinnern.

Frederik Moche

Vielleicht schon

Prosagedicht

Wenn man zuerst eine Gewürzgurke ißt
und später eventuell einen Müsliriegel,
Dann ißt man ein Corny vielleicht,
und eine Corni schon.

Christian Kroll

Kinderauge

Bei einer Burgbesichtigung hörte ich, wie ein junger Vater seinem vielleicht zweijährigen Kind erklärte, daß manche Bäume ihre Blätter früher verlieren und manche später. Plötzlich mischte sich die Mutter ein: »Weißt du, woran man erkennt, daß es richtig Herbst ist?« Das Kind antwortete nicht, aber seine Augen schienen zu sagen: »Woher soll ich das wissen, ich habe doch erst einen Herbst wirklich erlebt!«

Uwe Geishendorf

Seniorenservice

Navigationsgerät für den Treppenlift.

Günter Flott

Rohreime

Seit Wochen spukt mir ein Doppel-Schüttelreim im Kopf herum, vier Zeilen! D.h.: nicht in seiner Endform, aber immerhin Personal und Requisiten sind schon da. Die Hauptfigur ist der 2005 verstorbene SPD-Politiker Peter Glotz. Schwer verschnupft, mit zwei riesigen »Rotzglocken« unter der Nase, sitzt Glotz im Wartezimmer seines Arztes, wo er mit einer jungen Frau ins Gespräch kommt. Stellt sich heraus: Die Dame möchte eine Band gründen. Und mit wem möchte sie das? Richtig: mit Peter Glotz selbst; sie will mit niemand anderem als mit »Glotz rocken«. (Spoiler-Alarm: Die Dame hat eine Selbstladepistole in ihrem Strumpfband. Bitte behalten Sie das im Hinterkopf, denn der Markenname dieser Waffe wird reimtechnisch noch eine wichtige Rolle spielen.) Inzwischen hantiert Peter Glotz auffällig mit einem Handspiegel, der ihm angeblich auf den Boden gefallen ist. Warum dies? Erklärung: Der renommierte Staatsmann ist heimlicher Voyeur, immerzu will er Frauen unter den »Rock glotzen«! Auch dieser! Da ist er aber natürlich an die Falsche geraten: Gnadenlos zieht die Fast-Ausgespähte ihre Pistole und hält sie Glotz vor die heillos verschnupfte Nase. Was tun? Wie soll der ertappte Glotz sich verteidigen? Er hat doch nichts, kein Klappmesser, keine Steinschleuder, nix, nicht einmal ein Taschentuch… doch halt! Hat er nicht wenigstens – sein Nasensekret? Ja, das könnte klappen! Er muß seinen Schleim einsetzen, er muß der Dame auf die Waffe niesen, er muß seine ganze Zielfertigkeit zusammennehmen und der Frau punktgenau auf die »Glock rotzen«!

Soweit die Handlung. Spätere Verfilmung durch Til Schweighöfer nicht ausgeschlossen. Aber wer in Dreigsellasnamen staucht mir diesen umständlichen Quatschplot auf vier Zeilen zusammen? Heiliger Gernhardt, hilf!

Michael Ziegelwagner

Typo

Selbst unter Grafikern ist nur den ausgefuchstesten Spezialisten bekannt, in welcher Schrift das »I.N.R.I.«-Schild am Kreuze Jesu gesetzt war: in der Times Roman nämlich.

Theobald Fuchs

Rasch

Es raschelt. Sie raschelt. Die Frau mit der Tasche raschelt. In der Tasche hat sie eine Plastiktüte, so eine dünne vom Obststand, darin weitere Plastiktüten, große und kleine. Alles raschelt. Die Tüten, die Tasche, die Frau. Alles raschelt, weil sie etwas sucht. Sie sucht in der großen Tüte nach anderen Tüten. In einigen schaut sie genauer nach, berührt sie raschelnd, öffnet und schließt sie raschelnd, vergewissert sich raschelnd, entknotet und verknotet raschelnd. In der letzten Tüte findet sie raschelnd endlich, was sie raschelnd suchte: eine Scheibe Knäckebrot.

Peter P. Neuhaus

Zum Aufhängen

Eine Gruppe Jugendlicher stürmte meinen Zug, und einer der Halbstarken, seine Jacke hochhaltend, fragte laut und quer durch das Abteil: »Gibt’s einen Haken?«
Es muß der Montagmorgen-Stimmung geschuldet gewesen sein, daß mich sofort ein einziger Gedanke durchschoß: »Ganz bestimmt! Den gibt’s doch immer!«

Alexander Waldhelm

Von wegen barrierefrei

Ich warte immer noch auf Autokennzeichen in Blindenschrift.

Wolfgang Beck

Theorie aus einer Praxis

Es kann peinlich werden, wenn man im Rahmen der Anamnese einen von heftigem Tremor geschüttelten Parkinsonpatienten fragt, ob er »Zucker« habe.

Tina Wirtz

Subtile Rache

Der Truthahn heißt im Englischen turkey, zu deutsch: »türkischer Hahn«, obwohl es vor der Entdeckung Amerikas im Osmanischen Reich kein solches Tier gegeben haben kann. Im Türkischen wurde das englische Wort jedoch nicht einfach übernommen, dort heißt das Tier vielmehr hindi; wahrscheinlich, um den Amerikanern das Thanksgiving zu versauen, da fast alle Hindus an die Reinkarnation glauben und es nichts Unappetitlicheres gibt, als zu Thanksgiving darüber nachzudenken, ob man nicht vielleicht doch gerade die kürzlich verstorbene Tante verspeist.

Benjamin Bäder

Ray Charles

Das wahre Ausmaß von Ray Charles’ Genie wurde mir erst bewußt, als ich versuchte, mit Sonnenbrille Klavier zu spielen.

Bodil Schwerer

Tagwerk

Oma Grete, die weder meine Oma war noch Grete hieß, aber von allen Hausbewohnern so genannt wurde, hatte die Angewohnheit, sich an schönen Tagen im Hof aufzuhalten. Da saß sie dann auf einem Küchenstuhl, den kleinen Hund auf dem Schoß, und wartete. Der Hof war nicht mehr als ein am unteren Ende asphaltiertes, fünfstöckiges, quadratisches Loch, das aus dem Häuserblock herausgestanzt worden war und in dem die Mülltonnen an meinem Fenster vorbei gen Himmel stanken. Gegen Mittag verirrte sich mitunter ein Sonnenstrahl hinein. Dann faltete Grete ihre faltigen Hände über der Brust, und Hund wie Mensch hoben die Köpflein und ließen sich stumm genießend von der Sonne wärmen. Die übrige Zeit vertrieb sich Grete damit, Brotkrümel aus den Taschen ihres Kittels zu pulen und den Tauben hinzuwerfen, die, mißtrauisch äugend, oben auf den Dachrinnen hockten. Sie hatten auch allen Grund, der Sache nicht zu trauen, denn sobald sich eine herabließ, stürzte sich Gretes kleiner Hund kläffend auf den Vogel. Am frühen Abend dann sammelte Grete ein, was die Tauben nicht erwischt hatten, steckte es in ihre Kitteltaschen und trug den Stuhl zurück in ihre Tiefparterrewohnung. Dabei sah sie immer sehr zufrieden aus, und wenn man sie in diesem Moment fragte, wie es ihr gehe, sagte sie stets: »Oj, Mensch muß Arebeit, sunst kapputt!« Wer wollte daran zweifeln?

Tibor Rácskai

Geographie nach Brecht

Duisburger sollten bedenken: Erst kommt Essen, dann der Ural!

Peter Mühlendahl

Freierabend

Es gibt eine große Anzahl von Freiern, die bereit sind, für sogenannten Girlfriend-Sex (der zärtliches Kuscheln einschließt) etwas mehr zu bezahlen; andererseits gibt es da auch die breite Mehrheit, die das weniger liebevolle Standardprogramm bevorzugt. Eine ganz spezielle Sorte von Freiern sind allerdings die, die zwar den Aufpreis für den Girlfriend-Sex bezahlen, ihre »Freundin« aber dann doch wie eine Nutte behandeln wollen.

Raphael Dillhof

Empirie des Säens

Wer bei Sturm sät, wird höchst unregelmäßige Wuchsformen ernten.

Sebastian Klug

Oh, wie schreibt sich das?

Immer wieder liest man davon, die im Deutschen noch heute gebräuchliche Buchstabiertafel sei von den Nazis bereinigt worden: So sei der wenig arisch anmutende »Samuel« eben dem »Siegfried«, »Nathan« dem »Nordpol« gewichen usw. Ich verwende daher schon seit längerem eine unverfänglichere Buchstabiertafel: das Tourette-Alphabet. »Gestatten? Baborka, mein Name! Blödmann, Arschloch, Blödmann, Ochse, Rotze, Kacke, Arschloch! Wie man’s spricht!«

Christoph Baborka

Warnsignal

Auf einem Privatsender lief wieder einmal eine Dokumentation über eine dieser total versifften Messiebuden. Das brachte mich zu dem Entschluß, doch demnächst etwas Ordnung in dem Chaos meiner Wohnung zu schaffen; denn, offen gestanden, war mir gar nicht aufgefallen, daß sich zwischen meinen Zeitungsstapeln ein Kamerateam bewegt hatte.

Helge Möhn

Christliche Werte

St. Martin wird aus Rücksicht auf andere Religionen umbenannt in Sonne-Mond-und-Sterne-Fest, die demographische Entwicklung wird die restlichen christlichen Traditionen auch noch zu Fall bringen, aber: Ich weiß nicht, ob ich die Abschaffung von Weihnachten nicht doch ein bißchen gut finden werde. Erstens käme ein bestimmter Song dann nicht mehr aus jedem Lautsprecher – und zweitens erführe sein Titel, »Last Christmas«, eine ganz neue Bedeutung.

Sebastian Dingler

Zugabe

Jeden Tag auf dem Weg zur Arbeit fahre ich an einem Gebäude vorbei, an dem ein großes Schild hängt, auf dem steht: »Meister Buntschmied – Mehr als nur ein Maler!« Und jedes, wirklich jedes Mal denke ich: Ja – zwei Maler, oder was?

Florian Schußmann

Die Eitelkeit des Brillenträgers

All jenen, die mir immer mal wieder eine unauffälligere Sehhilfe empfehlen, sei gesagt: Ich verkaufe meine Schönheit doch nicht für ein Kontaktlinsengericht!

Mark-Stefan Tietze

Aktuelle Cartoons

Heftrubriken

Briefe an die Leser

 Platsch, Bestsellerautor Frank Schätzing!

Wie hörten wir Sie jüngst aus dem Radio rausraunen? »Wenn Sie sich einmal in die Politik reinbegeben, verlieren Sie Ihre Freiheit – auch die Freiheit, Dinge auszusprechen. Die Parteistrukturen, in denen Politiker sich von der Pike auf hocharbeiten, sind wie Flüsse, und Sie sind der Kiesel. Sie werden rund geschliffen, ob Sie das wollen oder nicht. Andernfalls kommen Sie ja gar nicht oben an!«

Au weia. Was also, Frank Schätzing, tun? Flusskiesel künftig ungeschliffen lassen, damit sie besser oben ankommen und auf der Wasseroberfläche schwimmen? Strukturen entwässern, damit sie aufhören, wie Flüsse zu sein? Die Pike aus dieser feuchten Metapher nehmen, bevor sie rostet? Ja? Und wenn Politiker dann endlich die Freiheit haben, »Dinge auszusprechen« – was schätzen Sie: Wird das dann so eloquent und bildstark klingen, als hätte es ein gelernter Schriftsteller formuliert?

Übt noch die flüssige Aussprache: Titanic

 Scusi, Kellerei Settevetro (Italien)!

Scusi, Kellerei Settevetro (Italien)!

Wegen eines technischen Fehlers ist Dein Lambrusco in die Wasserleitungen des Örtchens Castelvetro di Modena gelangt und sodann hellrot und schäumend in einigen Häusern aus den Wasserhähnen geperlt. Der Unfall sei aber »nicht mit hygienischen oder gesundheitlichen Risiken verbunden« gewesen, teiltest Du mit.

So begrüßenswert natürlich im allgemeinen eine Alkoholversorgung aus dem Wasserhahn sein mag, müssen wir doch fragen: Hast Du noch alle Spaghetti im Topf, Kellerei Settevetro? Lambrusco zu verabreichen ist nach Recherchen in unserer famiglia sogar der Mafia zu eklig!

Es grüßt mit einem kühlen Konterbier: Titanic

 Kennen, Hagen Hultzsch (FDP Thüringen),

muss Sie natürlich niemand, dennoch hat es uns beeindruckt, dass Sie auf einem Wahlplakat, über das wir im Weimarer Straßendreck gestolpert sind, gewissermaßen prophetisch gefordert haben, den Menschen mehr zuzutrauen. Völlig daneben lagen Sie allerdings mit Ihrem Gruß »Hallo übermorgen«. Das hätte doch wohl treffender heißen müssen: »Hallo vorgestern«!

Kann sich das auch gut als künftigen Gruß an Ihre Partei vorstellen: Titanic

 Hallo, Allos-Brotaufstriche!

»Leckere Linsen mit ausgewählten Gewürzen und Gemüse machen den Allos-Linsenaufstrich so besonders lecker« – ist das nicht ein bisschen halbherzig? Macht neben den leckeren Linsen nicht auch das leckere Gemüse Deinen leckeren Linsenaufstrich so besonders lecker? Ja? Nein?

Schluck’s runter.

Darum bittet Titanic

 Huhu, »Süddeutsche«!

Unter der Überschrift »Lauter Millionäre« gabst Du Arbeitnehmern in Deutschland sieben Tipps, wie sie im Lauf ihres Berufslebens eher 2,8 Millionen als 900 000 Euro brutto verdienen könnten. Neben wertvollen Ratschlägen wie »Berufswahl stellt Weichen«, »Lücken im Lebenslauf kosten«, »Bildung zahlt sich aus«, »Gehalt wächst mit dem Alter« und »Auf die Region kommt es an« heißt es unter »Führungsposten lohnen sich«: »Reichwerden klappt am ehesten, wenn man einen Chefposten ergattert.«

Echt, SZ? Bisher waren wir immer davon ausgegangen, dass man reich wird, wenn man möglichst lange einen subalternen Posten innehat, an dem einem alle anderen sagen, was man zu tun hat: Titanic

Vom Fachmann für Kenner

 Wesentlich werden

Neulich im Café bildete ich mir ein, am Nebentisch die Schriftstellerin Karen Duve zu sehen, um dann auf den zweiten Blick zu bemerken, dass es sich in Wahrheit um die Schauspielerin Catherine Deneuve handelte. Meine Hoffnung, es könne sich bei mir in Wahrheit um den Maler Jasper Johns handeln, erfüllte sich allerdings nicht.

Jasper Nicolaisen

 Pragmatismus

Die Oma einer Freundin pflegte in der Nachkriegszeit, als es nichts zu essen gab, ihren hungrigen Kindern einen pfiffigen Ausweg aufzuzeigen, wie sich die Lust aufs Essen leicht vergessen lasse: »Jetz hauma uns halt as Maul am Tischeck an!« Und tatsächlich ist kaum etwas besser geeignet, den knurrenden Magen zu übertönen, als der Schmerzensschrei nach einer an der Tischkante blutig geschlagenen Lippe.

Tibor Rácskai

 Offener Widerstand

Ohne mein Wissen ist aus der Telefonzelle im Dorf ein beschissener offener Bücherschrank geworden. Aus Trotz gehe ich dort jetzt immer telefonieren.

Ronnie Zumbühl

 Frage nach dem Sinn des Lebens

Ich bin mir ziemlich sicher, dass es eine Handvoll auserwählter Menschen gibt, denen eine höhere Macht den allgemeinen Sinn des Lebens bereits erläutert hat, aber leider sind das wahrscheinlich allesamt solche »Mich fragt ja niemand!«-Typen.

Cornelius W.M. Oettle

 Es gibt nur Innen

Großstädte haben keinen Stadtrand. Es kommt immer noch ein Imbiss, noch eine Baustelle, eine Industriehalle, ein Depot. Geografinnen, Immobilienmakler und Raumplaner starteten Expeditionen, um an den Rand einer Großstadt zu gelangen. Nie sind welche zurückgekommen.

Miriam Wurster

Vermischtes

Hans Zippert: "Fernsehen ist wie Radio, nur ohne Würfel"
Die steile Karriere des Hans Zippert begann im Jahr 1967 mit einem  Schülerpraktikum beim Kulturmagazin "TV Spielfilm". Nach einem  Volontariat bei "TV Direkt" übernahm er das angesehene 20-Uhr-15-Ressort  bei "TV Okayokay", bevor er schließlich Programmchef der auflagestarken  "TV Superwoche" wurde. Nachdem er über einen Bestechungsskandal rund um  eine 3-Sterne-Empfehlung für "Rote Rosen" stolperte, sah sich Zippert  1990 gezwungen, Chefredakteur von TITANIC zu werden. Der Tiefpunkt war  erreicht. Das alles und noch mehr erfahren Sie in diesem Buch!Serdar Somuncu: "H2 Universe: Die Machtergreifung", DVD
Er ist der selbsternannte Hassias – viel wichtiger aber noch: der designierte Kanzlerkandidat für Die PARTEI. Holen Sie sich jetzt die neue DVD von Merkel-Nachfolger Serdar Somuncu als Gratisprämie und stehen Sie damit schon vor der Machtergreifung auf der richtigen Seite. Ihre Kinder werden es Ihnen danken!
Zweijahres-Abo: 98,60 EURKamagurka & Herr Seele: "Cowboy Henk"
Er ist Belgier, Kamagurka. Belgier! Wissen Sie, was der Mann alles durchgemacht hat in letzter Zeit? Eben, er ist Belgier. Und hat trotzdem in einem Finger mehr Witz als Sie im ganzen Leib! Und Heldenmut! Glauben Sie nicht? Dann lassen Sie sich von Cowboy Henk überzeugen, dem einzigen Helden, der wirklich jeden Tag eine gute Tat begeht.
Zweijahres-Abo: 98,60 EURSonneborn/Gsella/Schmitt:  "Titanic BoyGroup Greatest Hits"
20 Jahre Krawall für Deutschland
Sie bringen zusammen gut 150 Jahre auf die Waage und seit zwanzig Jahren die Bühnen der Republik zum Beben: Thomas Gsella, Oliver Maria Schmitt und Martin Sonneborn sind die TITANIC BoyGroup. In diesem Jubiläumswälzer können Sie die Höhepunkte aus dem Schaffen der umtriebigen Ex-Chefredakteure noch einmal nachlesen. Die schonungslosesten Aktionsberichte, die mitgeschnittensten Terrortelefonate, die nachdenklichsten Gedichte und die intimsten Einblicke in den SMS-Speicher der drei Satire-Zombies – das und mehr auf 333 Seiten (z.T. in Großschrift)! 
Zweijahres-Abo: 98,60 EURElias Hauck (Hrsg.): "Alles Spargel oder was?"
Endlich ist ganzjährig Spargelsaison! Elias Hauck, die eine Hälfte von Hauck & Bauer und Herausgeber des Frauenmagazins "Sonja", serviert die reifsten Spargelwitze der Welt – gezeichnet und erzählt von dutzenden gemüseliebenden Cartoonisten und Autoren. Lachen Sie unter anderem über: den mit den polnischen Erntehelfern, den mit dem kaputten Spargelschäler und den mit der Fliege in der Hollandaise.Wenzel Storch: "Die Filme" (gebundene Ausgabe)
Renommierte Filmkritiker beschreiben ihn als "Terry Gilliam auf Speed", als "Buñuel ohne Stützräder": Der Extremfilmer Wenzel Storch macht extrem irre Streifen mit extrem kleinen Budget, die er in extrem kurzer Zeit abdreht – sein letzter Film wurde in nur zwölf Jahren sendefähig. Storchs abendfüllende Blockbuster "Der Glanz dieser Tage", "Sommer der Liebe" und "Die Reise ins Glück" können beim unvorbereiteten Publikum Persönlichkeitstörungen, Kopfschmerz und spontane Erleuchtung hervorrufen. In diesem liebevoll gestalteten Prachtband wird das cineastische Gesamtwerk von "Deutschlands bestem Regisseur" (TITANIC) in unzähligen Interviews, Fotos und Textschnipseln aufbereitet.
Zweijahres-Abo: 98,60 EURDie PARTEI-Wahlwerbungs-DVD mit allen vier Wahlwerbespots aus dem Bundestagswahlkampf 2005: Höhepunkte der Politpropaganda, die von Otto Schily mit dem Prädikat "ein Skandal" ausgezeichnet wurden. Besser aufgelöst als auf Youtube und noch dazu mit einer praktischen, farbechten Hülle drumrum - das ist doch was, was?
Erweitern

Das schreiben die anderen

  • 25.03.:

    "Der kleine Herr Tod" von Christian Y. Schmidt ist Buchtipp bei radioeins, die erste Lesung dazu gibt es im Livestream.

  • 13.03.:

    Stefan Gärtner in der "Jungen Welt" über Lutz Seiler.

     

  • 07.03.:

    Über den internationalen Frauentag schreibt Mark-Stefan Tietze in der Taz.

  • 06.03.:

    Der "Focus" berichtet darüber, wie TITANIC als "Tesla-Europabüro" die Bürger von Grünheide über die geplante Giga-Factory von Elon Musk aufklärte.

  • 29.02.:

    Noch ein Portrait: Bayern 2 über Max Goldt.