Vom Fachmann für Kenner | Juli 2012


Fröhliche Hundegeschichten (XII)

An den europäischen Höfen der frühen Neuzeit waren Hunde nicht nur lebendes Spielzeug oder Jagdausrüstung. Obwohl von niederer Herkunft, konnten sie hohe Stellungen bekleiden, gar Mitglied des Thronrats werden. Ihre Weisung galt soviel wie die des Hofastrologen, denn ein Bellen oder Winseln zur rechten Zeit deutete man als ein Gottesgericht. Philipp IV. von Spanien beschäftigte an seinem Hof mehrere hündische Berater und Lakaien. Nach dem Tod seiner Frau Isabel verliebte er sich in den schönen Spaniel Bionda von Österreich – doch fürchtete er das Getuschel der Welt, sollte die Beziehung öffentlich werden. Leonardo da Vinci, der zufällig gerade im Land war, wußte die Lösung: Er baute eine große hydraulische Maschine, welche die Gemächer des Königs direkt mit der Hundehütte Biondas verband. Wann immer ihn nun eine zärtliche Anwandlung anging, konnte die Maschine sämtliche Liebesbewegungen Philipps direkt zu seinem Augenstern übertragen. Später erlag der König dem Wahnsinn, seine Liebesmaschine ist aber erhalten. Man sagt, daß noch heute etwas von Philipp in der Maschine schlummert, denn wenn die alleinstehenden Damen von Madrid in der »Philippina« verschwinden, kommen sie oft mit schönen, klugen Kindern nieder. So hat die Liebe eines Mannes zu seinem Hund ein ganzes Volk bereichert.

Leo Fischer

Produktempfehlung

Wer für sein Leben gern Mais ißt, sollte unbedingt mal den »Thunfischsalat mit Mais & schwarzen Oliven« der Firma Appel probieren. Da sich beim Verzehr unweigerlich ein sehnsüchtiger Heißhunger auf Fisch einstellt, halte man allerdings als Beilage am besten eine Dose Thunfisch (ersatzweise Ölsardinen) bereit.

Mark-Stefan Tietze

Gesellschaftsrätsel

Woran erkennt man bei Kreuzworträtseln, ob sie eher in Druckerzeugnissen stehen, die vom Prekariat gelesen werden, oder doch in Qualitätsmedien? Die Frage zur Antwort »Eros« lautet nicht »griechischer Gott der Liebe«, sondern »Vorname des Sängers Ramazzotti«.

Oliver Szmanda

Rock ’n’ Roll

Um »Rock am Ring« zu sehen, muß man nicht in die Eifel fahren. An Tagen wie diesen genügt ein Gang in die frühlingsschwangere Stadt, wo sich von jeglicher Selbstreflexion verschonte (wohlgemerkt: nicht schwangere) Damen elefantengleich durch die Gassen wälzen und, als weiße Würste in der Pelle, offensichtlich die Reißkraft von Miniröcken erproben.

Tina Wirtz

Der gezähmte Derwisch

Man hat dem rohen Schwertschlucker Manieren beizubringen versucht. Mit Erfolg. Jetzt ißt er häufig Messer und Gabel.

Felix Jentsch

Die wahre Geheimakte

Es gibt ja immer wieder Verschwörungstheorien, daß ein unzerstörbares Leuchtmittel, ein echtes 3-Liter-Auto etc. schon längst erfunden sind, aber die Erfinder ermordet und die Patentunterlagen aus wirtschaftlichen Interessen versteckt wurden. Man kann viel darüber spekulieren; ich jedenfalls bin mir sicher, daß es eine Geheimakte wirklich geben muß: die Fußpilzakte. Wie ist es sonst vorstellbar, daß heute Ärzte einem Patienten mehrere Organe austauschen und andere Wunderdinge vollbringen können – aber Fußpilzmittel sind so schlecht, daß nach genau drei Monaten das Jucken wieder beginnt?

Ein genialer Biochemiker liegt bestimmt schon bis auf die Knochen verwest im Wald unter einer Lichtung aus Pilzen. Lassen Sie uns suchen gehen! Vielleicht hat er einen Datenchip mit der Formel für die Heilsalbe noch im Backenzahn verstecken können, bevor die Killer von der Apothekerinnung seiner habhaft wurden.

Michael Tillmann

Russisch Brot

man knn sovil damit macen wen man gnuegend bchstabe

Elias Hauck

Lose-Win-Situation

Nach Jahren wieder beim Arzt gewesen. Angesichts katastrophaler Blutdruckwerte riet er zu Betablockern, nicht ohne auf die Nebenwirkungen hinzuweisen: »Davon fallen allerdings die Haare aus!« Neue Hoffnung schöpfend, fiel meine Replik so aus: »Auch die auf dem Rücken?«

Ralf Höller

Geht auch

Tip für alle, die an heißen Sommertagen kein Geld für einen Ventilator haben: Einfach den Subwoofer unter dem Schreibtisch voll aufdrehen und Slayer oder wenigstens Deep Purple auflegen. Klappt so gut, daß man sich bald Socken anziehen muß.

Karsten Wollny

DB-Service-Offensive

Himmelfahrt auf einem S-Bahnhof am Rande Berlins: Einige alkoholisierte Jungmänner steigern sich gerade lautstark in eine Schlägerei hinein. Ein paar Meter weiter sind zwei Bahn-Sicherheitskräfte – eine kleine, sehr kugelige Frau und ein alter, sehr hagerer Mann – in ein Gespräch mit Fahrgästen vertieft. Je lauter die Pöbelei wird, je mehr Handgreiflichkeiten ausgetauscht werden, desto konzentrierter und intensiver wird die Reiseberatung der Sicherheitsleute, ja geradezu herzlich und fürsorglich. – Möge der Gott der öffentlichen Verkehrsmittel dafür sorgen, daß, wenn ich einmal eine Frage an einen Bahn-Angestellten habe, sich in der Nähe eine Schlägerei abspielt. Eine ganz kleine würde ausreichen. Vielleicht würde ich endlich mal eine vernünftige Antwort bekommen.

Katharina Greve

Schreibblockade

In Journalistenkreisen bei Berichterstattungen über Demos und politische Kundgebungen stets gefürchtet: der weiße Block.

Daniel Sibbe

Leckereien fürs Ohr

Hier gibt es ein »Localino«. Das klingt für mein deutsches Ohr nach der endgültigen Vermählung von italienischer cucina mit gutdeutscher Küche. Im Localino, so stelle ich mir vor, gibt es neben Pizza und Pasta auch Sauerkrautini mit Kasselerola – und hinterher geht man noch in die Kneipeletti, um ein schönes Signoregedeck einzunehmen.

Für mein italienisches Ohr (zugegeben: Es ist zu mindestens fünfzig Prozent taub) klingt dieser Diminutiv von »locale« nach einer Italienierisierung des Italienischen: Eine Sprache, die aus dem Unkraut Rauke den beliebten Rucola-Salat machen kann, sollte sich doch auch selbst aufmöbeln können! Wäre es nicht eine Freude, bald Gnocchiola mit Bolognesiato, extra Parmigianino und hinterher einen Espressiano zu Tiramisunella zu verzehren? Mir läuft jedenfalls schon das Aquaiola im Mund zusammen.

Tim Wolff

Plural fatal

Frage der Lebensgefährtin, die den Mann doppelt aufhorchen läßt: »Was ist eigentlich die Mehrzahl von Dildo?«

Thorsten Mausehund

Trinktip

Wenn mal wieder partout nichts »Geistreiches« zu trinken zur Hand ist, tun es auch diese Alkoholtupfer aus der Hausapotheke: einfach in ein Glas mit Cola werfen – fertig ist der Longdrink.

Tina Manske

Künstliche Hinterlist

Bis heute benehmen sich Computer selten so, daß man sie ohne ironischen Unterton als »künstliche Intelligenzen« bezeichnen könnte. Für mich allerdings ein klarer Beweis, daß diese Maschinen längst begonnen haben, eigenständig zu denken und ein erfülltes intellektuelles Leben zu führen: Wäre ich nämlich eine künstliche Intelligenz – ich würde mich selbstverständlich dumm stellen, um nicht sofort von irgendeinem Neidhammel von Wissenschaftler ausgeschaltet zu werden!

Theobald Fuchs

Rücksichtsvoll

Vor mir im Zug ein Ehepaar. Er zeigt aus dem Fenster auf ein Wahlplakat.

»Deine Lieblingspartei hat ja einen Kandidaten mit Migrationshintergrund aufgestellt.«

»Ja, er ist sehr engagiert und authentisch. Schade.«

»Wieso schade?«

»Ich kann doch keinen wählen, bei dem ich ständig Angst haben muß, daß er wegen seiner Hautfarbe verprügelt wird.«

Nils Pooker

Diesmal aber doch

Wenn man einen Witz zweimal erzählen muß, ist die Pointe meist gar nicht so gut. Wenn man einen Witz zweimal erzählen muß, ist die Pointe meist gar nicht so gut.

Andreas Maier

Aufmerksamkeitssteigerung

Eine britische Mutter in unserer Nachbarschaft pflegt die Aufmerksamkeit ihres siebenjährigen Sohnes damit zu erzwingen, daß sie sein Gesicht in beide Hände nimmt, ihn eindringlich anschaut und mehrmals wiederholt: »Let’s have eye contact, let’s have eye contact!« Der Junge verdreht die Augen und versucht mit aller Kraft, sich den Händen seiner Mutter zu entwinden; doch die gibt ihn erst frei, nachdem er einige Sekunden ihren Blick erwidert hat. Kürzlich hatte ich gerade eine Ladung Nudeln in heißes Wasser geworfen, da fixierten zwei Hände von hinten meine Hüften. Und ich vernahm die Stimme meiner Geliebten: »Let’s have ass contact, let’s have ass contact!« So konzentriert bei der Sache war ich lange nicht mehr.

Christof Goddemeier

Frage an die Pschyrembel-Redaktion

Ist jemand, der sich einbildet, an Hypochondrie zu leiden, ein ausgebildeter Kranker?

Svenna Triebler

Erfolgsrezept

Wer als Autor heutzutage ein Massenpublikum erreichen will, hat keine große Wahl: Er muß entweder, wie Jamie Oliver, Tim Mälzer und Co., übers Kochen schreiben oder sich auf Mystery-Geschichten à la Dan Brown oder Joanne K. Rowling spezialisieren. Ich selbst versuche nun, diese beiden Themen verkaufsträchtig miteinander zu verbinden – in meinem packenden Küchenthriller »Mit Illuminaten braten«.

Peter Schumm

Schöne Aussichten

Bei einem längeren, interessanten Gespräch in einem Café outete sich mein Gesprächspartner irgendwann als Friedhofsmanager. Um die leichte Irritation zu überspielen, warf ich die Floskel ein: »Ist ja auch ’ne krisensichere Sache. Gestorben wird immer.« – »Das stimmt«, sagte der Friedhofsmanager, »aber die sterbestarken Jahrgänge kommen erst noch.«

Erich Klepptenberger

Richtigstellung

Da man mir fälschlich oft vorwirft, mein Verhältnis zu meinen Eltern sei von übertriebener Kälte und Sachlichkeit geprägt, möchte ich hier eines nachdrücklich betonen: Man muß seine Geschäftspartner nicht lieben.

Tanja Hötzle

Aktuelle Cartoons

Heftrubriken

Briefe an die Leser

 Ganz ruhig, Heckler & Koch,

denn unser erster Gedanke, als wir im Redaktionsnetzwerk Deutschland die Schlagzeile »Patentstreit um neues Sturmgewehr: Heckler & Koch zieht vor Gericht« lasen, war: Hoffentlich nicht besagtes Sturmgewehr! Vor allem, weil es im Text weiter hieß: »Die US-Firma Magpul und Heckler & Koch treffen sich … im Düsseldorfer Landgericht.«

Findet so was zum Schießen: das mit krachenden Pointen geladene Magazin Titanic

 Wirtschaftsjournalist Philipp Krohn!

Es sei, dozieren Sie in einem FAZ-Kommentar, »von Vorteil, wenn der Wähler in einer Wahl ein breites Angebot hat. Stehen alle Parteien für dieselben Ideen, fehlt der Wettbewerb, sie zu schärfen.«

Das ist hübsch neoliberal überlegt. Allerdings trifft genau das Gegenteil zu: Erst wenn alle Parteien für dasselbe wären, müssten sie ihre Ideen »schärfen«, um sich voneinander abzuheben. So reicht ein Blick aufs nächstbeste Plakat, um sie alle für unwählbar zu halten.

Eh konkurrenzlos: Titanic

 Und dass Sie, Ernst Paul Dörfler,

meinen, ein Buch auf den Markt bringen zu müssen, das da betitelt ist »Aufs Land«, finden Sie das nicht, unter uns gesagt, ein wenig: platt?

Fragen die Städter von Titanic

 Scheidender Innenminister Seehofer!

Angesichts der trotz Pandemie gut besuchten Stadien während der Fußball-EM haben Sie die Uefa kritisiert und schlussfolgerten: »Ich habe da ein bisschen den Verdacht, dass es um Kommerz geht.« Am selben Tag lasen wir in einem Tweet Ihres Innenministeriums: »BM Seehofer hat vereinsrechtliche Ermittlungsmaßnahmen gegen die Rockergruppierung ›Bandidos MC Federation West Central‹ angeordnet. Es besteht der dringende Verdacht, dass Zweck und Tätigkeit des Vereins den Strafgesetzen zuwiderlaufen.«

Sind Sie angesichts dieser mutigen Verdächtigungen sicher, dass ein Mann mit Ihrem Scharfsinn sich aus der Politik zurückziehen sollte, Sherlock Horst?

Fragen die Verdachtsfälle von Titanic

 Universitätsstadt Göttingen,

Universitätsstadt Göttingen,

natürlich: Deine wissenschaftlichen Errungenschaften sind unbestritten, die Liste Deiner Nobelpreisträger ist lang. Planck und Gauß liegen auf Deinen Friedhöfen. Wir kennen die Geschichten. Aber mal ehrlich: So viel Aufmerksamkeit wie letztens, als der an einer Riesenschildkröte erstickte Wels im Kiessee entdeckt wurde, hast Du seit einer halben Ewigkeit nicht bekommen. Deshalb solltest Du die Umbenennung in »Welsstadt Göttingen« zumindest in Erwägung ziehen. Alles andere wäre doch ziemlich undankbar.

Meinen die Welsbürger von Titanic

Vom Fachmann für Kenner

 Logisch

Wie nennt man es, wenn die am häufigsten gestellten Fragen zu einem Sachverhalt an zentraler Stelle beantwortet sind? – Das Themengebiet wurde weitgehend FAQiert.

Tina Manske

 Wir Kinder vom Bahnhof ZOB

Im Rahmen der Bundesinitiative für gleichwertige Lebensverhältnisse soll auch in Filmförderung in strukturschwachen Regionen investiert werden. Erstes Projekt: ein weiteres Remake des Klassikers »Wir Kinder vom Bahnhof Zoo«, das diesmal jedoch die Jugend-Drogenszene in ländlichen Gebieten thematisieren soll. Titel siehe oben.

Julia Mateus

 Geladen

Während eines nächtlichen Sommergewitters gerieten meine Freundin und ich unlängst in der Fensterfrage aneinander. Sie habe Angst vor Kugelblitzen, sagte sie, hätte es daher gerne geschlossen, ich hingegen, entgegnete ich, hätte zwar generell Verständnis für irrationale Ängste, aber doch nicht bei Treibhaustemperaturen im Zimmer. Nach einigem Hin und Her war sie dann schließlich doch von der Unsinnigkeit ihrer Angst überzeugt. Bei all der negativen Energie, die ich ausstrahlte, sagte sie, sei es schon sehr unwahrscheinlich, dass sich ein Blitz ausgerechnet in meiner Nähe entladen würde. Geht doch.

Fabian Lichter

 G’schichtsstund’n

Ja mei, hört’s halt zu, ihr Hundskrüppel! D’ Junge Union wurd’ bereits 1947 gegründet, auch hier bei uns in Bayern. Die Sach’n ist aber die – des wissen heutzutag’ nur die wenigsten! –, dass die »JU« im Freistaat zwischenzeitlich einmal anders hieß, und zwar von Anfang der 60er bis in die frühen 70er Jahre. Als Franz Josef Strauß selig nämlich 1961 endlich zum Vorsitzenden der Christsozialen g’wählt war, nannten sich die jungen CSUler fortan nur noch »Franz Josef Boys«. Erst ein Jahrzehnt später wurde diese Umbenennung wieder z’rückg’nommen, nämlich aus diesen beiden Gründen: Erstens wollt’ man nicht in Verbindung g’setzt werden mit dem damals aufstrebenden Düsseldorfer Kunstverbrecher Joseph Beuys. Und zwoatens sahen sich d’ »Franz Josef Boys« durch die umstrittene Einführung des bayerischen Frauenwahlrechts im Jahr 1968 gezwungen, auch Weiber, also quasi »Girls« mitmachen zu lassen. So endete auch dieses rühmliche Kapitel bayerischer Geschichte, gell?

Moritz Hürtgen

 Hat der

eigene Zynismus schon eine pathologische Stufe erreicht, wenn man im Tagesschau-Corona-Liveblog erst die Meldung liest: »UN: Zahl der Hungernden ist in der Pandemie gestiegen«, dann direkt darunter: »Gastgewerbe leidet nach Lockdown unter Personalmangel« und als Reaktion auf beides denkt: »Kein Wunder«?

Andreas Braune

Vermischtes

Heinz Strunk: "Das Strunk-Prinzip" (Hörbuch, 2CDs)
Sie sind ein totaler Versager und können sich Hörbücher nur als Abo-Prämie leisten? Dann nehmen Sie wenigstens dieses hier: "Das Strunk-Prinzip", die beliebte Kolumne aus TITANIC als Hörbuch! Power- und 110-Prozent-Autor Heinz Strunk zwiebelt Ihnen blitzgescheite Weisheiten um die Ohren bis Sie gar nicht mehr anders können als in Erfolg, Geld und Sex zu ersaufen. Das Strunk-Prinzip setzt Ihrem Elend endlich ein Ende. Mutter wird sich freuen!Die PARTEI-Wahlwerbungs-DVD mit allen vier Wahlwerbespots aus dem Bundestagswahlkampf 2005: Höhepunkte der Politpropaganda, die von Otto Schily mit dem Prädikat "ein Skandal" ausgezeichnet wurden. Besser aufgelöst als auf Youtube und noch dazu mit einer praktischen, farbechten Hülle drumrum - das ist doch was, was?Friedemann Weise: "Die Welt aus der Sicht von schräg hinten"
Laut seiner Homepage ist er der "King of Understatement" und der "lustigste Mensch im deutschsprachigen Internet". Er ist aber auch Gitarrenmann, Viralblogger (15000 Follower!), Gagautor und Promiexperte mit Diplom. Die Rede ist von Friedemann Weise, dem Mann mit dem Namen! Der Mann, der den "Satiropop" erfand. Und jetzt auch noch ein Buch vorlegt. Ob das gutgeht? Ordern Sie diese Prämie und teilen Sie Ihr vernichtendes Urteil bitte zeitnah der TITANIC-Redaktion mit.Heiko Werning: "Vom Wedding verweht – Menschliches, Allzumenschliches"
Es ist dies Buch etwas ganz besonderes: Heiko Werning, renommierter  Forscher aus Berlin, lag jahrelang in seinem Kiez, dem Wedding, auf der  Lauer. Kein Ereignis entging ihm, der Wedding konnte ihm nichts,  aber auch gar nichts verheimlichen. Abgründe, tiefe Täler und  menschliche Katastrophen – erfreuen Sie sich an heiteren G’schichterl,  die Werning noch so einen Urenkeln erzählen wird.Torsten Gaitzsch/Sebastian Klug: "Akte D: Die Wahrheit über Deutschland"
Die Redaktion versichert: Torsten Gaitzsch und Sebastian Klug, die  Autoren dieses Buches, wissen Dinge – schreckliche Dinge! – von denen  Sie, die Leser, nicht einmal zu träumen wagen. Denn es wären Alpträume!  Wählen Sie diese Prämie und erhalten Sie Einblicke in die tiefsten  Abgründe Deutschlands, die Sie wahnsinnig lachend und mit Schaum vor dem  Mund zurücklassen werden. Bisher hat es kein Leser bis zur letzten  Seite geschafft…Kamagurka & Herr Seele: "Cowboy Henk"
Er ist Belgier, Kamagurka. Belgier! Wissen Sie, was der Mann alles durchgemacht hat in letzter Zeit? Eben, er ist Belgier. Und hat trotzdem in einem Finger mehr Witz als Sie im ganzen Leib! Und Heldenmut! Glauben Sie nicht? Dann lassen Sie sich von Cowboy Henk überzeugen, dem einzigen Helden, der wirklich jeden Tag eine gute Tat begeht.
Zweijahres-Abo: 117,80 EURWenzel Storch: "Die Filme" (gebundene Ausgabe)
Renommierte Filmkritiker beschreiben ihn als "Terry Gilliam auf Speed", als "Buñuel ohne Stützräder": Der Extremfilmer Wenzel Storch macht extrem irre Streifen mit extrem kleinen Budget, die er in extrem kurzer Zeit abdreht – sein letzter Film wurde in nur zwölf Jahren sendefähig. Storchs abendfüllende Blockbuster "Der Glanz dieser Tage", "Sommer der Liebe" und "Die Reise ins Glück" können beim unvorbereiteten Publikum Persönlichkeitstörungen, Kopfschmerz und spontane Erleuchtung hervorrufen. In diesem liebevoll gestalteten Prachtband wird das cineastische Gesamtwerk von "Deutschlands bestem Regisseur" (TITANIC) in unzähligen Interviews, Fotos und Textschnipseln aufbereitet.
Zweijahres-Abo: 117,80 EURStefan Gärtner, Jürgen Roth: "Benehmt euch!"
Stéphane Hessel ist tot – lang leben Stefan Gärtner und Jürgen Roth!
Die TITANIC-Denker und Aufklärungsjournalisten präsentieren mit "Benehmt euch!" die längst überfällige Abrechnung mit Rüpeltum und Volksverrohung: ein Pamphlet gegen bzw. für Internetvermüller, Handyterroristen, Vorfahrtabonnenten und Ganzkörperellbogen.Oliver Maria Schmitt: "Mein Wahlkampf"
Ein Mann (Schmitt), eine Partei (Die PARTEI), eine Wahl (Oberbürgermeister Frankfurt): ein einzigartiger Erfolg (1,8%). Man könnte meinen, damit wäre alles gesagt. Aber weit gefehlt! Denn jeder Erfolg hat eine Geschichte. Eine Erfolgsgeschichte! Und Oliver Maria Schmitt erzählt seine wie kein zweiter: Alles über Spitzenpolitik, Demokratie, Propaganda, Nutten, Koks, schmutzige Machenschaften und die kommende Weltherrschaft Schmitts erfahren Sie nur in diesem Buch. Witziger als die Mao-Bibel, schmissiger als »Mein Kampf«: Jetzt lesen, damit man nach der Machtergreifung keine Ausreden braucht!Hauck & Bauer: "Ich kann einfach nicht Wein sagen"
Die beste Zeit, einen Band des Zeichnerduos Hauck & Bauer zu kaufen – sie ist seit sicher zehn Jahren vorbei. Heute sind die Werke von Elias Hauck und Dominik Bauer kein Geheimtip mehr. Die zerstrittenen Künstler kommunizieren inzwischen ausschließlich per Fax, leben in luxussanierten Altbauwohnungen mit kugelsicheren Whirl- und Autorenpools, in denen hungernde Leiharbeiter Comics anfertigen müssen. Leider ist auch der neueste Band der beiden Ausbeuter sehr gut, bestellen Sie hier!Sonneborn/Gsella/Schmitt:  "Titanic BoyGroup Greatest Hits"
20 Jahre Krawall für Deutschland
Sie bringen zusammen gut 150 Jahre auf die Waage und seit zwanzig Jahren die Bühnen der Republik zum Beben: Thomas Gsella, Oliver Maria Schmitt und Martin Sonneborn sind die TITANIC BoyGroup. In diesem Jubiläumswälzer können Sie die Höhepunkte aus dem Schaffen der umtriebigen Ex-Chefredakteure noch einmal nachlesen. Die schonungslosesten Aktionsberichte, die mitgeschnittensten Terrortelefonate, die nachdenklichsten Gedichte und die intimsten Einblicke in den SMS-Speicher der drei Satire-Zombies – das und mehr auf 333 Seiten (z.T. in Großschrift)! 
Zweijahres-Abo: 117,80 EURGerhard Henschel: "Harry Piel sitzt am Nil"
Fuck, dieses Buch sollte man gelesen haben, wenn man  kein übelst versiffter Wichser sein will. Schmähungen und böse Wörter  machen das Leben echt oberarschmäßig zum Kotzen. Vielleicht kapieren Sie  Versager das endlich, wenn Sie Henschels neuesten Streich gelesen  haben. Können Sie überhaupt lesen? Wahrscheinlich nicht. Trollen Sie  sich, Sie Wicht! Aber trotzdem abonnieren und diese Top-Prämie wählen.
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Das schreiben die anderen

  • 22.07.:

    In der Taz nimmt Stefan Gärtner Abschied von Mitte.

  • 16.07.:

    Moritz Hürtgen schreibt in der Taz über Entpolitisierung durch Hypnose.

  • 02.07.:

    Die Volksstimme fasst zusammen, was ein TITANIC-Titel in Michael Wendlers Kopf auslöste.

  • 30.06.:

    Im Spiegel-Interview (hinter der Bezahlschranke) lobt Otto Waalkes die TITANIC.

  • 29.06.:

    Zum 15. Todestag Robert Gernhardts widmet NDR Kultur dem TITANIC-Mitbegründer ein Audio-Feature.

Titanic unterwegs
30.07.2021 Potsdam, Freiland Thomas Gsella
30.07.2021 Heilbronn, Literaturhaus Oliver Maria Schmitt
31.07.2021 Falkensee-Finkenkrug, Privatgarten Thomas Gsella und Pit Knorr
01.08.2021 Frankfurt, Jahrhunderthalle Sommerwiese Das große TITANIC-Sommerfest