Vom Fachmann für Kenner | August 2012


Ein Sommernachtstraum

Natürlich gibt es kaum etwas Schöneres, als an einem lauen Sommerabend gemeinsam auf der Seminarparty im Universitätsgarten zu grillen, anschließend zu den animierenden Klängen der Live-Musik immer mehr von diesen phantastischen Cocktails zu trinken, um sich irgendwann gegen Ende in einer abgelegenen Ecke gegen die Mauer gepreßt wild zu küssen; aber mußte sich meine Freundin letzten Samstag dafür ausgerechnet dieses Arschloch aus der Staatsrechtsvorlesung aussuchen?

Matthias Stangel

Fantasyroman

Ein Land, in dem auch Riesen leben, wohlhabend geworden durch die Kothaufen, die sie hinterlassen, und die bei teuren Führungen besichtigt werden können.

Markus Riexinger

Forschungsbauernregel

Hätte Marie Curie wirklich was für die Emanzipation tun wollen, hätte sie das Periodensystem erfunden!

Sascha Dornhöfer

Eine Premiere

Nur einmal in meinem Leben habe ich einen Leserbrief geschrieben. Und das kam so: Meine Freundin und ich hatten ein Konzert von »Element of Crime« besucht. Am übernächsten Tag lasen wir in der Zeitung eine Kritik; darin behauptete der Rezensent, Konzerte dieser Band seien nicht von der Art, daß man anschließend nach Hause gehe, um zu kopulieren. Meine Freundin und ich waren rechtschaffen empört. Das stimmte doch gar nicht – der Mann schrieb die Unwahrheit! Wir waren doch selbst dabeigewesen! Hatten das Konzert von »Element of Crime« besucht und waren anschließend nach Hause gegangen – und zwar, um zu kopulieren! Noch am selben Tag setzten wir einen gepfefferten Leserbrief auf, in dem wir den Kritiker kurz und knapp, aber unmißverständlich über den Verlauf des in Rede stehenden Abends einschließlich des stattgehabten Geschlechtsverkehrs und damit über seinen Irrtum in Kenntnis setzten. Für den Fall weiterer Verfehlungen dieser Größenordnung drohten wir sogar mit einer Kündigung unseres Abonnements.

Steffen Brück

Unter Kollegen

Ein kleiner Tip für alle, die wie ich den Begriff »Copyright« googeln, um dann aus den Ergebnissen das Sonderzeichen © mit Copy-Paste an die gewünschte Stelle zu zaubern: Einfach http://de.wikipedia.org/wiki/Copyrightzeichen bookmarken!

© Murmel Clausen

Die beste Zeit meines Lebens

14.37 Uhr.

Andreas Maier

Oldie-Fan

Ich werde ein immer größerer Anhänger älterer Herrschaften: In der Obst- und Gemüseabteilung des Supermarktes fällt einer Seniorin eine Tüte mit Pflaumen runter, hilfsbereit hebe ich ihr den Beutel mit dem eingeschweißten Import-Obst auf. Sie bedankt sich und entgegnet: »Mußte ja passieren, junger Mann, steht schließlich drauf.« Ich lese, angenehm erheitert: Plums.

Thorsten Mausehund

Kein Problem

Seit einer Weile höre ich Stimmen in meinem Kopf. Zum Glück stammen sie von Psychiatern.

Tim Wolff

Self-fulfilling Procedere

Selten wurde mir so viel Blut abgenommen wie in den letzten Wochen. Der einzige Befund: eine leichte Blutarmut.

Katharina Greve

Amtliche Bekanntmachung

Hiermit beantrage ich ein Patent auf den Neologismus »Zotat« = wörtliche Wiedergabe eines anzüglichen Ausspruchs.

Tina Manske

Trümmerkost für Schlemmerfrauen

Wer von uns erschauert nicht, wenn er an die kulinarischen Anekdoten aus der Jugendzeit unserer Großeltern denkt? Brot aus Sägespänen, Salz und Spucke; und man konnte froh sein, wenn man überhaupt Spucke hatte… Wenn ich mir dann aber ansehe, mit welcher Beständigkeit mich jeden Sonntag eine Horde ehemaliger Trümmerfrauen bei meinem Besuch beim Bäcker mit dem schönen Wahlspruch »Genuß wie früher« blockiert, dann kann das ja alles gar nicht so schlimm gewesen sein.

Aiko Kempen

Küchenweisheit

Ein Vorteil, die Küche im Wohnzimmer zu haben: Der Rauchmelder signalisiert einem die richtige Temperatur zum Anbraten des Steaks.

Niklas Berger

Moderne Zeiten

Nachts sind alle Katzen grau – so lautete eine Redewendung vor der Erfindung der Infrarot-Brillen. Heutzutage muß schon das Internet herhalten, um den Kindern Lebensweisheiten nahezubringen: Auf Google-Maps schauen nämlich alle Städte gleich aus.

Theobald Fuchs

Tastensperre

»Ich hab versehentlich Apfelschorle in die Tastatur meines Macbooks gekippt«, sagte ein Freund zu mir – und verstand überhaupt nicht, wieso ich das komisch fand, obwohl seitdem seine Apfeltaste klemmt.

Volker Surmann

Ein paar bescheidene Vorschläge

Für den Fall, daß die Klimakatastrophe im befürchteten Maßstab zuschlägt, können in Zukunft folgende Umschreibungen benutzt werden: »Die Zahlen, die uns hier vorliegen, bezeichnen nur den Hügel des Maulwurfs, der sich im Untergrund der organisierten Kriminalität bewegt.« – »Diese Beispiele, so viel ist klar, sind nur die Flosse des Hais, der sich in den Gewässern der Mietpreisspekulation bewegt.« — »Was wir hier sehen, ist nur der Kopf der Schraube, die die Lohnabhängigen an ihre Beschäftigungsverhältnisse bindet.« — »Was wir hier an kruden Ideen hören, ist nur der Pudel der Mütze, unter der sich in den Köpfen der Politiker noch unrealistischere Lösungsvorschläge verbergen.« — »Wir sehen nur den Griff des Löffels, der in der Suppe steckt, die wir uns selber eingebrockt haben.« Verhindern wir gemeinsam, daß das Verschwinden der Eisberge zu solchen Metaphern führt! Denn das wäre nur die Spitze der Feder, die in die Tinte taucht, in der wir sitzen.

Karsten Wollny

Wäschefrage

Meine Frau hat zwischen meine Schlafanzüge eine Sporthose gelegt. Jetzt grüble ich, ob es einfach ein Versehen oder doch ein Hinweis war.

Uwe Geishendorf

Behindertengerecht

Heute bezeichnen viele öffentliche Einrichtungen, Dienstleister oder multinationale Unternehmen den Zugang zu ihren jeweiligen Standorten behindertengerecht als »ebenerdig«. Da wundert es mich doch, daß kein einziger Autohersteller den Zugang zu SUVs werbewirksam als das bezeichnet, was er ist: ebenärschig.

Peter Henrich

Frage ohne Antwort

Auf der letzten Agrarmesse sah ich einen japanischen Aussteller, der eine ergonomische Mistgabel vorstellte. Er war allgemein sehr auskunftsfreudig, bloß die Frage, ob dieses Gerät das Ende der Miststäbchen bedeute, konnte er mir nicht beantworten.

Aleksandar Jožvaj

Lange Leitung

Ein verkitschtes Ritual unter Liebenden geht so: Bei einem nächtlichen Telefongespräch wählen die zwei Verliebten einen Stern am Himmelszelt aus, etwa den fünfzigsten rechts vom Mond, und starren gleichzeitig ebendorthin. »Aaah, jetzt treffen sich unsere Blicke«, heißt es dann, und es entsteht ein romantischer Moment.

Nun stelle man sich vor, das Telefon wäre noch vor dem Modell der Erdkugel eingeführt worden. Da hätte zum Beispiel die Freundin von Christoph Kolumbus aus Spanien das Bordtelefon der Santa Maria angerufen und gesagt: »Guck mal nach oben! Siehst du den einen Stern da?«, worauf Kolumbus gefaucht hätte: »Blöde Kuh! Hier ist gerade hellichter Tag. Hast du denn meine Theorie immer noch nicht verstanden?« Andererseits hätte sich Kolumbus nie auf den Seeweg nach Indien zu machen brauchen, hätte es das Telefon damals schon gegeben. Man hätte alles, was man aus Indien benötigte, bequem fernmündlich ordern und über den Landweg anliefern lassen können.

Torsten Gaitzsch

Beobachtungen am lebenden Körper

Der bedeutendste Nichtraucher des 20. Jahrhunderts, Alan Carr, schreibt in seinem Buch: »Sie werden sich befreit fühlen, wie erlöst von einem teuflischen Bann. Sie werden entspannt durchatmen, ohne länger ein Sklave eines ewigen Verlangens zu sein, das sich nie völlig stillen lässt.« So beschreibt Alan Carr den Zustand als Nichtraucher. Ich selbst habe jedoch entdeckt, daß sich die gleichen euphorischen Empfindungen einstellen, wenn man nach einem dreiviertel Jahr Tabakentsagung endlich zur Besinnung kommt und sich wieder ein Päckchen genehmigt.

Felix Jentsch

Bemerkt

Mir fiel unlängst auf: Ich komme aus einer Patch-Doesn’t-Work-Familie.

Tobias Bergmann

Theorie und Praxis

An der Universität lehrte man mich, daß die Grundfrage der Ontologie »Was gibt es?« lautet. Aber erst auf der Baustelle erfuhr ich, daß man sie manchmal am besten mit »gleich was auf die Fresse« beantwortet.

Tanja Hötzle

Engagierte Bedienung

Im slowakischen Gabcikovo. Im Innern der Kneipe deklinieren düster dreinblickende Gestalten die verschiedenen Spielarten des Alkoholismus, auf der Terrasse trinkt man seit Tagesanbruch ein Zlaty Brabant nach dem anderen. Am frühen Abend belassen meine Begleiterin und ich es fürs erste bei drei Bieren, und ich gehe hinein, um zu bezahlen. Zwei Euro und sieben Cent bin ich schuldig. Der Wirt ist gerade beschäftigt und schiebt den Bon zu einer jungen Frau neben sich. »Zwei…«, sagt er auf deutsch, und schon hat die junge Frau blitzschnell zwei neue Gläser in der Hand. Der Wirt und ich schütteln den Kopf, der Wirt fährt fort: »Zwei… sieben.« Da leuchten die Augen der Bedienung: »Sieben?« Und schon stehen sieben leere Gläser unter dem Zapfhahn. Bezahlt habe ich dann doch erst später.

Christof Goddemeier

Ohrenschmaus

»Rot, rot… boaah: grün…. wieder rot! Rot-rot-grün-grün-rot-rot-grün… Rot! Roooooooot! Wow! Rot-grün-rot-rot… Grüüüüüün…!« Man hilft ja, wo man kann. Und so hat sich mein farbenblinder Freund Matthias sehr darüber gefreut, daß ich ihm das Kirmes-Abschlußfeuerwerk in diesem Jahr mal simultan übersetzt habe.

Peter P. Neuhaus

Reise-Impissionen

Wieder einmal habe ich mich gefragt, warum an Tankstellen die Toiletten abgeschlossen sind. Haben die Angst, daß da jemand sauber macht?

Tina Wirtz

Aktuelle Cartoons

Heftrubriken

Briefe an die Leser

 Universitätsstadt Göttingen,

Universitätsstadt Göttingen,

natürlich: Deine wissenschaftlichen Errungenschaften sind unbestritten, die Liste Deiner Nobelpreisträger ist lang. Planck und Gauß liegen auf Deinen Friedhöfen. Wir kennen die Geschichten. Aber mal ehrlich: So viel Aufmerksamkeit wie letztens, als der an einer Riesenschildkröte erstickte Wels im Kiessee entdeckt wurde, hast Du seit einer halben Ewigkeit nicht bekommen. Deshalb solltest Du die Umbenennung in »Welsstadt Göttingen« zumindest in Erwägung ziehen. Alles andere wäre doch ziemlich undankbar.

Meinen die Welsbürger von Titanic

 Wirtschaftsjournalist Philipp Krohn!

Es sei, dozieren Sie in einem FAZ-Kommentar, »von Vorteil, wenn der Wähler in einer Wahl ein breites Angebot hat. Stehen alle Parteien für dieselben Ideen, fehlt der Wettbewerb, sie zu schärfen.«

Das ist hübsch neoliberal überlegt. Allerdings trifft genau das Gegenteil zu: Erst wenn alle Parteien für dasselbe wären, müssten sie ihre Ideen »schärfen«, um sich voneinander abzuheben. So reicht ein Blick aufs nächstbeste Plakat, um sie alle für unwählbar zu halten.

Eh konkurrenzlos: Titanic

 Ganz ruhig, Heckler & Koch,

denn unser erster Gedanke, als wir im Redaktionsnetzwerk Deutschland die Schlagzeile »Patentstreit um neues Sturmgewehr: Heckler & Koch zieht vor Gericht« lasen, war: Hoffentlich nicht besagtes Sturmgewehr! Vor allem, weil es im Text weiter hieß: »Die US-Firma Magpul und Heckler & Koch treffen sich … im Düsseldorfer Landgericht.«

Findet so was zum Schießen: das mit krachenden Pointen geladene Magazin Titanic

 Und dass Sie, Ernst Paul Dörfler,

meinen, ein Buch auf den Markt bringen zu müssen, das da betitelt ist »Aufs Land«, finden Sie das nicht, unter uns gesagt, ein wenig: platt?

Fragen die Städter von Titanic

 Scheidender Innenminister Seehofer!

Angesichts der trotz Pandemie gut besuchten Stadien während der Fußball-EM haben Sie die Uefa kritisiert und schlussfolgerten: »Ich habe da ein bisschen den Verdacht, dass es um Kommerz geht.« Am selben Tag lasen wir in einem Tweet Ihres Innenministeriums: »BM Seehofer hat vereinsrechtliche Ermittlungsmaßnahmen gegen die Rockergruppierung ›Bandidos MC Federation West Central‹ angeordnet. Es besteht der dringende Verdacht, dass Zweck und Tätigkeit des Vereins den Strafgesetzen zuwiderlaufen.«

Sind Sie angesichts dieser mutigen Verdächtigungen sicher, dass ein Mann mit Ihrem Scharfsinn sich aus der Politik zurückziehen sollte, Sherlock Horst?

Fragen die Verdachtsfälle von Titanic

Vom Fachmann für Kenner

 Logisch

Wie nennt man es, wenn die am häufigsten gestellten Fragen zu einem Sachverhalt an zentraler Stelle beantwortet sind? – Das Themengebiet wurde weitgehend FAQiert.

Tina Manske

 Wir Kinder vom Bahnhof ZOB

Im Rahmen der Bundesinitiative für gleichwertige Lebensverhältnisse soll auch in Filmförderung in strukturschwachen Regionen investiert werden. Erstes Projekt: ein weiteres Remake des Klassikers »Wir Kinder vom Bahnhof Zoo«, das diesmal jedoch die Jugend-Drogenszene in ländlichen Gebieten thematisieren soll. Titel siehe oben.

Julia Mateus

 Hat der

eigene Zynismus schon eine pathologische Stufe erreicht, wenn man im Tagesschau-Corona-Liveblog erst die Meldung liest: »UN: Zahl der Hungernden ist in der Pandemie gestiegen«, dann direkt darunter: »Gastgewerbe leidet nach Lockdown unter Personalmangel« und als Reaktion auf beides denkt: »Kein Wunder«?

Andreas Braune

 Geladen

Während eines nächtlichen Sommergewitters gerieten meine Freundin und ich unlängst in der Fensterfrage aneinander. Sie habe Angst vor Kugelblitzen, sagte sie, hätte es daher gerne geschlossen, ich hingegen, entgegnete ich, hätte zwar generell Verständnis für irrationale Ängste, aber doch nicht bei Treibhaustemperaturen im Zimmer. Nach einigem Hin und Her war sie dann schließlich doch von der Unsinnigkeit ihrer Angst überzeugt. Bei all der negativen Energie, die ich ausstrahlte, sagte sie, sei es schon sehr unwahrscheinlich, dass sich ein Blitz ausgerechnet in meiner Nähe entladen würde. Geht doch.

Fabian Lichter

 G’schichtsstund’n

Ja mei, hört’s halt zu, ihr Hundskrüppel! D’ Junge Union wurd’ bereits 1947 gegründet, auch hier bei uns in Bayern. Die Sach’n ist aber die – des wissen heutzutag’ nur die wenigsten! –, dass die »JU« im Freistaat zwischenzeitlich einmal anders hieß, und zwar von Anfang der 60er bis in die frühen 70er Jahre. Als Franz Josef Strauß selig nämlich 1961 endlich zum Vorsitzenden der Christsozialen g’wählt war, nannten sich die jungen CSUler fortan nur noch »Franz Josef Boys«. Erst ein Jahrzehnt später wurde diese Umbenennung wieder z’rückg’nommen, nämlich aus diesen beiden Gründen: Erstens wollt’ man nicht in Verbindung g’setzt werden mit dem damals aufstrebenden Düsseldorfer Kunstverbrecher Joseph Beuys. Und zwoatens sahen sich d’ »Franz Josef Boys« durch die umstrittene Einführung des bayerischen Frauenwahlrechts im Jahr 1968 gezwungen, auch Weiber, also quasi »Girls« mitmachen zu lassen. So endete auch dieses rühmliche Kapitel bayerischer Geschichte, gell?

Moritz Hürtgen

Vermischtes

Stefan Gärtner, Jürgen Roth: "Benehmt euch!"
Stéphane Hessel ist tot – lang leben Stefan Gärtner und Jürgen Roth!
Die TITANIC-Denker und Aufklärungsjournalisten präsentieren mit "Benehmt euch!" die längst überfällige Abrechnung mit Rüpeltum und Volksverrohung: ein Pamphlet gegen bzw. für Internetvermüller, Handyterroristen, Vorfahrtabonnenten und Ganzkörperellbogen.Heinz Strunk: "Das Strunk-Prinzip" (Hörbuch, 2CDs)
Sie sind ein totaler Versager und können sich Hörbücher nur als Abo-Prämie leisten? Dann nehmen Sie wenigstens dieses hier: "Das Strunk-Prinzip", die beliebte Kolumne aus TITANIC als Hörbuch! Power- und 110-Prozent-Autor Heinz Strunk zwiebelt Ihnen blitzgescheite Weisheiten um die Ohren bis Sie gar nicht mehr anders können als in Erfolg, Geld und Sex zu ersaufen. Das Strunk-Prinzip setzt Ihrem Elend endlich ein Ende. Mutter wird sich freuen!Torsten Gaitzsch/Sebastian Klug: "Akte D: Die Wahrheit über Deutschland"
Die Redaktion versichert: Torsten Gaitzsch und Sebastian Klug, die  Autoren dieses Buches, wissen Dinge – schreckliche Dinge! – von denen  Sie, die Leser, nicht einmal zu träumen wagen. Denn es wären Alpträume!  Wählen Sie diese Prämie und erhalten Sie Einblicke in die tiefsten  Abgründe Deutschlands, die Sie wahnsinnig lachend und mit Schaum vor dem  Mund zurücklassen werden. Bisher hat es kein Leser bis zur letzten  Seite geschafft…Gerhard Henschel: "Harry Piel sitzt am Nil"
Fuck, dieses Buch sollte man gelesen haben, wenn man  kein übelst versiffter Wichser sein will. Schmähungen und böse Wörter  machen das Leben echt oberarschmäßig zum Kotzen. Vielleicht kapieren Sie  Versager das endlich, wenn Sie Henschels neuesten Streich gelesen  haben. Können Sie überhaupt lesen? Wahrscheinlich nicht. Trollen Sie  sich, Sie Wicht! Aber trotzdem abonnieren und diese Top-Prämie wählen.Sonneborn/Gsella/Schmitt:  "Titanic BoyGroup Greatest Hits"
20 Jahre Krawall für Deutschland
Sie bringen zusammen gut 150 Jahre auf die Waage und seit zwanzig Jahren die Bühnen der Republik zum Beben: Thomas Gsella, Oliver Maria Schmitt und Martin Sonneborn sind die TITANIC BoyGroup. In diesem Jubiläumswälzer können Sie die Höhepunkte aus dem Schaffen der umtriebigen Ex-Chefredakteure noch einmal nachlesen. Die schonungslosesten Aktionsberichte, die mitgeschnittensten Terrortelefonate, die nachdenklichsten Gedichte und die intimsten Einblicke in den SMS-Speicher der drei Satire-Zombies – das und mehr auf 333 Seiten (z.T. in Großschrift)! 
Zweijahres-Abo: 117,80 EURHeiko Werning: "Vom Wedding verweht – Menschliches, Allzumenschliches"
Es ist dies Buch etwas ganz besonderes: Heiko Werning, renommierter  Forscher aus Berlin, lag jahrelang in seinem Kiez, dem Wedding, auf der  Lauer. Kein Ereignis entging ihm, der Wedding konnte ihm nichts,  aber auch gar nichts verheimlichen. Abgründe, tiefe Täler und  menschliche Katastrophen – erfreuen Sie sich an heiteren G’schichterl,  die Werning noch so einen Urenkeln erzählen wird.Kamagurka & Herr Seele: "Cowboy Henk"
Er ist Belgier, Kamagurka. Belgier! Wissen Sie, was der Mann alles durchgemacht hat in letzter Zeit? Eben, er ist Belgier. Und hat trotzdem in einem Finger mehr Witz als Sie im ganzen Leib! Und Heldenmut! Glauben Sie nicht? Dann lassen Sie sich von Cowboy Henk überzeugen, dem einzigen Helden, der wirklich jeden Tag eine gute Tat begeht.
Zweijahres-Abo: 117,80 EURDie PARTEI-Wahlwerbungs-DVD mit allen vier Wahlwerbespots aus dem Bundestagswahlkampf 2005: Höhepunkte der Politpropaganda, die von Otto Schily mit dem Prädikat "ein Skandal" ausgezeichnet wurden. Besser aufgelöst als auf Youtube und noch dazu mit einer praktischen, farbechten Hülle drumrum - das ist doch was, was?Wenzel Storch: "Die Filme" (gebundene Ausgabe)
Renommierte Filmkritiker beschreiben ihn als "Terry Gilliam auf Speed", als "Buñuel ohne Stützräder": Der Extremfilmer Wenzel Storch macht extrem irre Streifen mit extrem kleinen Budget, die er in extrem kurzer Zeit abdreht – sein letzter Film wurde in nur zwölf Jahren sendefähig. Storchs abendfüllende Blockbuster "Der Glanz dieser Tage", "Sommer der Liebe" und "Die Reise ins Glück" können beim unvorbereiteten Publikum Persönlichkeitstörungen, Kopfschmerz und spontane Erleuchtung hervorrufen. In diesem liebevoll gestalteten Prachtband wird das cineastische Gesamtwerk von "Deutschlands bestem Regisseur" (TITANIC) in unzähligen Interviews, Fotos und Textschnipseln aufbereitet.
Zweijahres-Abo: 117,80 EUROliver Maria Schmitt: "Mein Wahlkampf"
Ein Mann (Schmitt), eine Partei (Die PARTEI), eine Wahl (Oberbürgermeister Frankfurt): ein einzigartiger Erfolg (1,8%). Man könnte meinen, damit wäre alles gesagt. Aber weit gefehlt! Denn jeder Erfolg hat eine Geschichte. Eine Erfolgsgeschichte! Und Oliver Maria Schmitt erzählt seine wie kein zweiter: Alles über Spitzenpolitik, Demokratie, Propaganda, Nutten, Koks, schmutzige Machenschaften und die kommende Weltherrschaft Schmitts erfahren Sie nur in diesem Buch. Witziger als die Mao-Bibel, schmissiger als »Mein Kampf«: Jetzt lesen, damit man nach der Machtergreifung keine Ausreden braucht!Friedemann Weise: "Die Welt aus der Sicht von schräg hinten"
Laut seiner Homepage ist er der "King of Understatement" und der "lustigste Mensch im deutschsprachigen Internet". Er ist aber auch Gitarrenmann, Viralblogger (15000 Follower!), Gagautor und Promiexperte mit Diplom. Die Rede ist von Friedemann Weise, dem Mann mit dem Namen! Der Mann, der den "Satiropop" erfand. Und jetzt auch noch ein Buch vorlegt. Ob das gutgeht? Ordern Sie diese Prämie und teilen Sie Ihr vernichtendes Urteil bitte zeitnah der TITANIC-Redaktion mit.Hauck & Bauer: "Ich kann einfach nicht Wein sagen"
Die beste Zeit, einen Band des Zeichnerduos Hauck & Bauer zu kaufen – sie ist seit sicher zehn Jahren vorbei. Heute sind die Werke von Elias Hauck und Dominik Bauer kein Geheimtip mehr. Die zerstrittenen Künstler kommunizieren inzwischen ausschließlich per Fax, leben in luxussanierten Altbauwohnungen mit kugelsicheren Whirl- und Autorenpools, in denen hungernde Leiharbeiter Comics anfertigen müssen. Leider ist auch der neueste Band der beiden Ausbeuter sehr gut, bestellen Sie hier!
Erweitern

Das schreiben die anderen

  • 22.07.:

    In der Taz nimmt Stefan Gärtner Abschied von Mitte.

  • 16.07.:

    Moritz Hürtgen schreibt in der Taz über Entpolitisierung durch Hypnose.

  • 02.07.:

    Die Volksstimme fasst zusammen, was ein TITANIC-Titel in Michael Wendlers Kopf auslöste.

  • 30.06.:

    Im Spiegel-Interview (hinter der Bezahlschranke) lobt Otto Waalkes die TITANIC.

  • 29.06.:

    Zum 15. Todestag Robert Gernhardts widmet NDR Kultur dem TITANIC-Mitbegründer ein Audio-Feature.

Titanic unterwegs
30.07.2021 Potsdam, Freiland Thomas Gsella
30.07.2021 Heilbronn, Literaturhaus Oliver Maria Schmitt
31.07.2021 Falkensee-Finkenkrug, Privatgarten Thomas Gsella und Pit Knorr
01.08.2021 Frankfurt, Jahrhunderthalle Sommerwiese Das große TITANIC-Sommerfest