Vom Fachmann für Kenner | September 2011


Autorkorrektur

»Die Gedanken sind frei«, möchte ich schreiben. Und was macht die Autokorrektur von Word 2010 daraus? »Die Gedanken sind Freitag«. Traurig – denn dann sind sie es ja offenbar nicht mehr. Aber bis letzten Donnerstag waren sie es, verdammt!

Dominik Mauer

Mietrecht für Arbeitnehmer

Nach reiflicher Überlegung habe ich mit meinem Arbeitgeber einen Mietvertrag über mein Gehirn abgeschlossen. Einen ganz normalen Mietvertrag; Leasing ist mir suspekt. Natürlich hat auch Vermieten seine Nachteile: Je länger das Mietverhältnis, desto länger die Kündigungsfrist, und es ist nicht absehbar, in welchem Zustand man sein Eigentum zurückbekommt. Der entscheidende Vorteil des Vermietens ist jedoch, daß ich jederzeit wegen Eigenbedarf kündigen kann – und man weiß ja nie, ob man’s nicht plötzlich braucht, das Hirn.

Theobald Fuchs

Nie gedruckte Sätze

»Inzwischen nahm der Dorsch das ewige Gebimmel der Türklingel gar nicht mehr wahr. Dennoch, sein Entschluß stand fest: Er mußte hier weg. Nie wieder würde er neben einen Schellfisch ziehen.«

Aleksandar Jožvaj

Wirksame Diät

Wurstwasser ist Fleischnahrung für Homöopathen.

Michael Höfler

Alles fließt

Wohnungsbesichtigung. Die kritische Interessentin im Badezimmer: »Ganz okay – aber das Shui fließt hier nicht so richtig.« Der Makler betätigt die Klospülung: »Na bitte, fließt doch!«

Erich Klepptenberger

Schweigen ist Gold

Nicht gerade beliebt macht man sich, wenn man an einem stürmischen Tag den tropfnassen DHL-Boten fragt: »Sie Armer, müssen Sie bei dem Wetter arbeiten?« Bzw. damit noch nicht, sondern dann, wenn man auf seine Antwort »Tja, hätt’ ich halt was Anständiges gelernt« wiederum entgegnet: »Ach, ich kann ja auch nix.«

Christian Martin

Figurprobleme

Problem: Kinn und Hals sind eins. Haben Sie es schon mal mit einem schicken Rollkragenkleid probiert, das unter der Unterlippe mit einem Klettstreifen festgehalten wird? Alkohol hilft auch. Trinken Sie morgens zum Frühstück zwei Gläschen Rotwein – und der Kinnhals ist Ihnen egal. (Nicht vergessen, in der Mittagspause nachzugießen.) Ein anderer Trick stammt noch von meiner Urgroßmutter: Verrühren Sie eine Tasse Weißmehl mit einer Tasse Blütenhonig und tragen Sie das ganze auf Stirn und Wangen auf. (So was nennt man Ablenkungsmanöver.) Nur wenn wirklich nichts mehr zu machen ist, bleiben Sie Ihr Leben lang zu Hause.

Vera Henkel

Zeitreise in die Pubertät

Frauen, die sich ein jugendlicheres Aussehen wünschen, sei »Acne tarda« empfohlen, die Spätakne zwischen 25 und 40. Die Jugend sprießt ihren Trägerinnen geradezu aus dem Gesicht, und man wird beim nächtlichen Zigarettenkauf endlich wieder nach dem Ausweis gefragt.

Julia Mateus

Expertengespräch

Ich bin es gewohnt, daß mich an Bushaltestellen Menschen auf meinen Kontrabaß ansprechen (»Drei Chinesen…«, »Hab’n Tip: Spiel Geige!«, »Ein Cello?«). Der folgende Dialog überraschte mich trotzdem:
»Spielst du Saxophon?«
»Nein.«
»Was is’n das?«
»Ein Kontrabaß.«
»Och, Mist. Dann hast du nichts zu rauchen.«

Ferdinand Ihringer

Krisenfest

Angesichts bevorstehender Staatsbankrotte und der erwartbaren Verteuerung von Rohstoffen und landwirtschaftlichen Produkten habe ich beschlossen, auf eine sichere Investition zu setzen und mein Geld in körpereigenem Fett anzulegen. Das nehm’ ich dann auch mit ins Grab.

Sara Hakemi

Kindersicherung

Kinder werden immer früher selbständig. Viele Spielzeughersteller tragen dem Rechnung – so auch die Firma smARToys. Sie hat das »Beschütze-mich-Engelchen« (22cm groß, batteriebetrieben, 24,99 Euro) konzipiert, das die ursprüngliche Funktion der Eltern übernehmen soll. In der Beschreibung heißt es: »Falte einfach die magischen Hände des freundlichen Beschütze-mich-Engelchens, dann spricht es mit süßer Kinderstimme abwechselnd ein Morgen- und ein Abend-Gebet. Zusätzlich kannst du deine ganz persönlichen Wünsche aufnehmen.« Sollte der Wunsch, vor etwaigen Kindesentführern, dem Pfarrer oder dem übergriffigen Babysitter beschützt zu werden, wider Erwarten doch nicht in Erfüllung gehen, hat der Hersteller eine Alternative parat: Unter der Rubrik »Das könnte Sie auch interessieren« bietet smARToys ein Messer mit Lederscheide an (420er Edelstahl-Klinge, 8 cm lang, mit gestreiftem Holzgriff, 9,99 Euro). Sicher ist sicher!

Saskia Wagner

Filmtip

Vom Klassiker wie »Denn sie wissen nicht, was sie tun« über Kinskische Kost wie »Aguirre, der Zorn Gottes«, tränendrüsige Ernststreifen wie »Das Leben ist schön« oder Animationsfilme à la »Findet Nemo« und »Das große Krabbeln«: Jeder Filmtitel läßt sich verbessern, wenn man hinten anfügt »…in meiner Unterhose«. Einfach mal ausprobieren!

Laura Eißenberger

Gesetzlich Versicherte hergehört!

Eine Zahnkrone kostet mitunter viel Geld. Vollkeramik? Backenzahn? 600 Euro können das schon werden. Gegenvorschlag: einfach eine Metallkrone nehmen, die kostet nichts! Und Ihre Krankenkasse erstattet Ihnen dazu einmalig ein komplettes Gangsta-Outfit. Die Aktion läuft 2012 an. Motto: Wir passen nicht Ihre Krone an Sie an, sondern Sie an die Krone!

Anna Leuschner

Beruhigend

Am Rande einer Gewerkschaftsdemo mit Trillerpfeifen und lauten Rufen fürchtet sich ein kleines Mädchen vor dem Lärm und weint. Seine Mutter, die nicht zu den Demonstranten gehört, tröstet es: »Du mußt keine Angst haben, das ist nur die Gewerkschaft, die tut nichts.« Gut beobachtet, finde ich.

Uwe Geishendorf

Wie bitte?

Eine Kundin um die achtzig: »Ich hätte gern etwas von diesem Käse da. Den ißt sogar mein Kater.« Ich frage: »Waaas, Sie haben noch einen Vater?!« und denke: Das hast du sie jetzt nicht wirklich gefragt. Sie: »Mein KATER! Was sind denn das da für Tomaten?« Ich: »Das sind getrocknete Tomaten mit Kapern.« Sie: »Mit Hafer?!« Eine Woche später erzählt sie mir dann, daß der Kater siebzehn Jahre alt sei und ihm schon der Anus hinten raushänge. Hoffentlich liegt’s nicht am Käse.

Jörg Zimmermann

Selbstdiagnose

Als ich die schmerzhafte Stelle auf dem Nasenrücken bemerkte, mußte ich sofort an den ehemaligen US-Präsidenten Ronald Reagan denken – waren doch seinerzeit die Zeitungen voll mit Berichten über seinen Hautkrebs an ebendieser Stelle. Man kann sich vorstellen, wie erleichtert ich war, als ich am selben Abend auf dem Balkon ein Bier aus meinem Lieblingsglas trank und feststellte, daß es sich bei der schmerzhaften Stelle wohl nur um einen Bluterguß handelte. Seither trinke ich weniger hastig.

Markus Großkopf

Ghana doch für mich machen

Die Sprache, die man an deutschen Universitäten pflegt, gilt vielen als abgehoben, elitär und weltfremd. Das Gegenteil beweist mein Professor, der seinen dunkelhäutigen Mitarbeiter kürzlich mit diesen Worten zu sich rief: »So, und die Tafel wischt jetzt mein Neger für mich.«

Lukas Münich

Nichts gelernt

Immer, wenn unsere Familie zusammenkam, um zu beraten, wem als nächstes ein brennendes Kreuz vor die Hütte gestellt werden sollte, wurden wir Kinder in der Küche geparkt und mit Großmutters gekochten Fleischwurstbatzen und heißem Hagebuttentee versorgt. Und wenn ich schreibe: heiß, dann meine ich: heiß. Bei jedem ersten Schluck zwischen Einschulung und Erstkommunion, das schwöre ich bei Gott, habe ich mir dermaßen die Zunge verbrannt, daß ich erst Jahre später überhaupt erfahren habe, wie Hagebuttentee schmeckt. Hagebuttentee schmeckt scheiße.

Peter Neuhaus

Naturwissenschaftliche Frage

Wenn die Gravitation wirklich bewirkt, daß alles immer nach unten fällt, und zwar schon seit mehr als 13 Milliarden Jahren, nämlich seit dem Urknall – müßte dann nicht eigentlich unten bald mal voll sein?

Georg Weyers-Rojas

Survival-Deutsch

Wer dem Backgroundgröler einer amerikanischen Rockband nach dem Konzert die beiden gewünschten deutschen Sätze beibringt, erlebt mit etwas Glück, wie der junge Herr alle etwa hundert Konzertbesucher persönlich verabschiedet: »Danke fürs Kommen. Hast du Gras?«

Nicolai Hagedorn

Fröhliche Hundegeschichten (III)

Es ist wahr! Hungrig, schrecklich hungrig war Samby, der kleine Spitz, aber doch wohlerzogen und herzensrein, und überdies von außerordentlicher Sinnesschärfe. Vor allem der Geruchssinn seiner feuchten, vorwitzigen Nase war besonders empfindlich, und so roch er alles, was im Himmel und auf Erden vor sich ging, und auch vieles, was in der Hölle geschah. Der grundgute Wuschel hatte sein altes Herrchen lieb! Niemals hatte dieser seinem winselnden kleinen Kumpanen etwas Böses getan. Nur – seine Wurst! Die Knackwurst, welche der Alte auf seinen Nachttisch zu legen pflegte, für einen allfälligen Mitternachtssnack, die reizte Samby gar sehr. Und so entschloß er sich eines Nachts, dem alten Mann das Leben zu nehmen, um die Wurst zu besitzen. Schwuppdiwupp war dem Alten die jammernde Kehle zerrissen, war der Knacker erloschen und die Knackwurst errungen, und Samby vergrub sie flink im Garten, um sie von den Flammen der Hölle anbrutzeln zu lassen. Als die Polizei kam, konnte Samby seine Furcht zunächst gekonnt verbergen, und fröhlich wedelnd hopste er den Wachleuten entgegen. Aber je mehr ihre Suche voranschritt, um so mehr war es ihm, als zöge ein Geruch wie von Bratwurst durch die Luft. Stärker, immer stärker wurde er, bis es roch wie in einer Reihenhaussiedlung im Hochsommer. Doch die Beamten plauderten vergnügt und lächelten dazu. War es möglich, daß sie die Wurst nicht rochen? Nein! Nein! Sie rochen sie, sie schöpften schon Verdacht, sie trieben nur Spott mit seinem Entsetzen! Samby fühlte, daß er schreien müßte – oder sterben! Sie sollten ihr Spiel beenden, in den Garten gehen und die verräterische Wurst exhumieren! Und so schrie er sein Geständnis heraus: »Wau! Wauwau, wau!«

Leo Fischer

Übrigens!

Karl May ist völlig überschätzt. Zum Beispiel hat er sich in Stuttgart ständig verlaufen, und schon als junger Mann konnte er keine zehn Meter geradeaus gehen. Günter Grass dagegen kann auf einem Finger pfeifen und weiß genau den Unterschied zwischen Geld und Hosenknopf.

Tibor Rácskai

Studienwahl

Nach langen, intensiven, die Wahl meines Studienganges betreffenden Überlegungen habe ich mich jetzt endlich entschieden: Ich studiere Chemie auf Kläramt.

Nikos Saul

Asche zu Asche

Wenn eines fernen Tages in einer sogenannten Traueranzeige zu lesen sein wird: »Wir beweinen den Verblichenen nicht gerade, denn er war ein blödes, geiziges, penibles, spießiges Arschloch. Zeit seines erbärmlichen Lebens hat dieser Gernegroß die Familie mit seinen cholerischen Anfällen drangsaliert, den Kindern war er ein miserabler Vater, seiner Frau ein untreuer Gatte und schlechter Liebhaber. Stets mußte ihm jeder ein offenes Ohr für sein fortwährendes Gejaule leihen, ihm mit Rat und Tat zur Seite stehen. Seine lange Krankheit hatte er sich redlich verdient. Den Kampf – ha!, was man so Kampf nennt! – hat er nun verloren. Gott sei Dank!« – dann, ja dann wird es sich bei dem Erblaßten, jedenfalls nach Stand heute morgen, um meinen Ehemann gehandelt haben.

Anna-Maria Hannoschöck-Merkle

Guud gegebbe

»Einen Apfelwein bitte.«
»Gespritzt?«
»Nein, ich nehm’ ihn oral ein.«

Torsten Gaitzsch

Aktuelle Cartoons

Heftrubriken

Briefe an die Leser

 Filzhut ab, Queen Elizabeth II.!

Filzhut ab, Queen Elizabeth II.!

Wie Sie all das wieder durchstehen: endlos öde Ordensverleihungen, den noch endloseren Brexit-Trubel und jetzt auch noch den Skandal um Ihren Spross und Obertrottel Prinz Andrew.

Jedoch, seit Lektüre des Buches »The Other Side of the Coin: The Queen, the Dresser and the Wardrobe«, verfasst von Ihrer Mitarbeiterin Angela Kelly, wissen wir endlich, woher Ihre Standfestigkeit kommt: Selbige Mitarbeiterin trägt alle Ihre Schuhe erst einmal gründlich ein, bevor Sie selbst hineinschlüpfen, egal ob Pumps, Wintertreter oder Hauspuschen! Schön eingelatscht und vorgewärmt, drückt natürlich kein Schuh mehr, Sie müssen sich in den sinnlosen Meetings mit B. Johnson nicht die Füße wund laufen. Und Ihren ausgelatschten Stiefel ziehen Sie die nächsten zehn, zwanzig Jahre einfach stoisch weiter durch!

Ihre Schuhauszieher von Titanic

 Glück auf, »Fußballarbeiter« Jürgen Klopp!

Als solcher wurden Sie zumindest von der »Zeit« bezeichnet: »Nun steht der Trainer mit dem FC Liverpool ganz oben – und definiert die Marke des Fußballarbeiters neu.«

Wie hat man sich das denn so vorzustellen als Fußballarbeiter? Wird man frühmorgens mit dem Werksbus in die Stadionkatakomben gebracht, wo dann noch so richtig malocht und das wertlose Rohmaterial, nämlich die Mannschaft, nutzbar gemacht wird? So wie der junge Matthäus einst in die Kamera brüllte: »Das ist Arbeit, wo man leistet am Samstagnachmittag!«

Nein, so ist es gar nicht? Na, dann haben Sie ja Glück gehabt.

Prost! Die Gag-Arbeiter von Titanic

 Jungwinzer Johannes Bauerle!

Nachdem wir erfahren hatten, dass Sie in und bei Stuttgart das »Weingut Johannes B.« betreiben, drängte es den Trollinger, den Lemberger und den Riesling bereits sehr vernehmlich zurück nach draußen. Aber als sich dann auch noch herausstellte, dass Sie unter anderem Kerner anbauen, konnten wir selbst den Cabernet Sauvignon und den Pinot noir nicht mehr im Magen halten!

Kehrt beschämt zurück zum Stöffsche: Titanic

 Schade, Scheuer-Andi!

Bei der Meldung »Spanischer Verein bietet Greta Thunberg Esel zur Weiterreise an« dachten wir logischerweise zuerst an Sie, erfuhren dann aber, dass es sich offenbar um einen echten Esel handelte. Nicht mal in diesem Fall konnten Sie sich also nützlich machen!

Wieviel Maut wird für so ein Grautier eigentlich veranschlagt?

I-ah: Titanic

 Respekt, RTL,

für die Ehrlichkeit und Selbsterkenntnis, mit denen Du letztens Deinen Spendenmarathon in einer Printanzeige beworben hast. Denn treffender als mit dem Slogan »Pssst… für Ihren sorglosen Schlaf geben wir alles« hätten wir Dein immer gleiches Schnarchprogramm aus Daily Soaps, Reality-Shows und Endlosserien auch nicht beschreiben können.

Schaut bei Einschlafproblemen wieder mal bei Dir rein: Titanic

Vom Fachmann für Kenner

 Mikrovermutung

Wenn sich die kleinen Krankheitserreger partout in keiner Situation so verhalten, wie man das erwartet, handelt es sich vermutlich um multirenitente Keime.

Uwe Geishendorf

 Hits für nix

Bei all dem Streit und Hass denke ich oft: Das ist nicht die Welt, für die sich die ganzen Eurodance-Bands in den Neunzigern den Arsch aufgerissen haben.

Ringo Trutschke

 Die Unmöglichkeit von Kommunikation

»Ein Dialog braucht einen Konflikt!«

»Schwachsinn!«

Teja Fischer

 Neugründung

Vor kurzem veranstaltete der Verein der Naturfreunde in meiner Nachbarschaft eine Feier, bei der sich die Naturfreundejugend der Natur mehr als nur freundschaftlich verbunden zeigte. Sie düngten den Rasen vor meinem Haus mit ihrem Erbrochenen, pinkelten an die Bäume und trieben es im Gebüsch, Müll und Verwüstung hinterlassend. Daher gebe ich nun die Gründung des Vereins der Naturfeinde bekannt, denn eine Natur, die dies mit sich machen lässt, ohne dass sich ein Abgrund auftut, die Vandalen zu verschlingen – eine so saudumme Natur verdient unsere Zuneigung nicht.

Tibor Rácskai

 In Netzen hetzen

Auch ich nutze soziale Netzwerke dazu, all meinen Hass auf die Welt im Allgemeinen und die Menschen im Besonderen loszuwerden. Dafür sind sie wirklich praktisch. Sie haben nur einen kleinen Nachteil: Man kann auf der Timeline nicht mit Blut schreiben.

Katharina Greve

Vermischtes

Hans Zippert: "Fernsehen ist wie Radio, nur ohne Würfel"
Die steile Karriere des Hans Zippert begann im Jahr 1967 mit einem  Schülerpraktikum beim Kulturmagazin "TV Spielfilm". Nach einem  Volontariat bei "TV Direkt" übernahm er das angesehene 20-Uhr-15-Ressort  bei "TV Okayokay", bevor er schließlich Programmchef der auflagestarken  "TV Superwoche" wurde. Nachdem er über einen Bestechungsskandal rund um  eine 3-Sterne-Empfehlung für "Rote Rosen" stolperte, sah sich Zippert  1990 gezwungen, Chefredakteur von TITANIC zu werden. Der Tiefpunkt war  erreicht. Das alles und noch mehr erfahren Sie in diesem Buch!Serdar Somuncu: "H2 Universe: Die Machtergreifung", DVD
Er ist der selbsternannte Hassias – viel wichtiger aber noch: der designierte Kanzlerkandidat für Die PARTEI. Holen Sie sich jetzt die neue DVD von Merkel-Nachfolger Serdar Somuncu als Gratisprämie und stehen Sie damit schon vor der Machtergreifung auf der richtigen Seite. Ihre Kinder werden es Ihnen danken!
Zweijahres-Abo: 98,60 EURKamagurka & Herr Seele: "Cowboy Henk"
Er ist Belgier, Kamagurka. Belgier! Wissen Sie, was der Mann alles durchgemacht hat in letzter Zeit? Eben, er ist Belgier. Und hat trotzdem in einem Finger mehr Witz als Sie im ganzen Leib! Und Heldenmut! Glauben Sie nicht? Dann lassen Sie sich von Cowboy Henk überzeugen, dem einzigen Helden, der wirklich jeden Tag eine gute Tat begeht.
Zweijahres-Abo: 98,60 EURSonneborn/Gsella/Schmitt:  "Titanic BoyGroup Greatest Hits"
20 Jahre Krawall für Deutschland
Sie bringen zusammen gut 150 Jahre auf die Waage und seit zwanzig Jahren die Bühnen der Republik zum Beben: Thomas Gsella, Oliver Maria Schmitt und Martin Sonneborn sind die TITANIC BoyGroup. In diesem Jubiläumswälzer können Sie die Höhepunkte aus dem Schaffen der umtriebigen Ex-Chefredakteure noch einmal nachlesen. Die schonungslosesten Aktionsberichte, die mitgeschnittensten Terrortelefonate, die nachdenklichsten Gedichte und die intimsten Einblicke in den SMS-Speicher der drei Satire-Zombies – das und mehr auf 333 Seiten (z.T. in Großschrift)! 
Zweijahres-Abo: 98,60 EURElias Hauck (Hrsg.): "Alles Spargel oder was?"
Endlich ist ganzjährig Spargelsaison! Elias Hauck, die eine Hälfte von Hauck & Bauer und Herausgeber des Frauenmagazins "Sonja", serviert die reifsten Spargelwitze der Welt – gezeichnet und erzählt von dutzenden gemüseliebenden Cartoonisten und Autoren. Lachen Sie unter anderem über: den mit den polnischen Erntehelfern, den mit dem kaputten Spargelschäler und den mit der Fliege in der Hollandaise.Wenzel Storch: "Die Filme" (gebundene Ausgabe)
Renommierte Filmkritiker beschreiben ihn als "Terry Gilliam auf Speed", als "Buñuel ohne Stützräder": Der Extremfilmer Wenzel Storch macht extrem irre Streifen mit extrem kleinen Budget, die er in extrem kurzer Zeit abdreht – sein letzter Film wurde in nur zwölf Jahren sendefähig. Storchs abendfüllende Blockbuster "Der Glanz dieser Tage", "Sommer der Liebe" und "Die Reise ins Glück" können beim unvorbereiteten Publikum Persönlichkeitstörungen, Kopfschmerz und spontane Erleuchtung hervorrufen. In diesem liebevoll gestalteten Prachtband wird das cineastische Gesamtwerk von "Deutschlands bestem Regisseur" (TITANIC) in unzähligen Interviews, Fotos und Textschnipseln aufbereitet.
Zweijahres-Abo: 98,60 EURDie PARTEI-Wahlwerbungs-DVD mit allen vier Wahlwerbespots aus dem Bundestagswahlkampf 2005: Höhepunkte der Politpropaganda, die von Otto Schily mit dem Prädikat "ein Skandal" ausgezeichnet wurden. Besser aufgelöst als auf Youtube und noch dazu mit einer praktischen, farbechten Hülle drumrum - das ist doch was, was?
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Das schreiben die anderen

  • 18.01.:

    Für die Taz hat Fabian Lichter zusammen mit Christian Lindner die Tagebau-Arbeiter in der Lausitz besucht.

  • 13.01.:

    Die "Welt" wünscht sich Martin Sonneborn in den Bundestag.

  • 08.01.:

    Christian Y. Schmidt u.a. schauen auf culturmag.de auf ihre kulturellen Highlights des Jahres 2019 zurück.

  • 07.01.:

    Den fünften Jahrestag des Charlie-Hebdo-Anschlages beging Oliver Maria Schmitt unfeierlich im rbb kulturradio.

  • 07.01.:

    Deutschlandfunk Kultur spricht anlässlich des fünften Jahrestags des Anschlags auf "Charlie Hebdo" mit Tim Wolff.

Titanic unterwegs
23.01.2020 Berlin, Kookaburra Heiko Werning mit den Brauseboys
24.01.2020 Berlin, Kookaburra Heiko Werning mit den Brauseboys
25.01.2020 Berlin, Kookaburra Heiko Werning mit den Brauseboys
28.01.2020 Leipzig, Schaubühne Lindenfels Max Goldt