Vom Fachmann für Kenner | Oktober 2011


So gesehen

Ich finde es ja immer etwas einseitig, wenn auf unsere Polizei geschimpft wird. Wer soll denn die ganzen Maisfelder durchsuchen, wenn mal wieder ein kleines Kind entführt worden ist? Ich mach’s jedenfalls nicht.

Christian Martin

o.B.

Da ich mich vor Blut, Spritzen und also vor vielen Behandlungen im Krankenhaus wie ein Blöder fürchte, mir jedoch ein Übertritt zu den Zeugen Jehovas unverhältnismäßig scheint, habe ich beschlossen, ab sofort einfach nicht mehr an Blutgruppen zu glauben.

Sebastian Klug

Wasserkochen

Tröstliche Bemerkung im Gespräch zweier frustrierter Trompeter, fallengelassen nach einer Probe der Feuerwehrkapelle: »Louis Armstrong, Dizzy Gillespie und die ganzen anderen Jazz-Helden – die blasen doch auch alle nur mit Luft!«

Theobald Fuchs

Fröhliche Hundegeschichten (IV)

Als der listenreiche Odysseus seinen Hof in Ithaka verließ, blieb neben Weib und Gesinde auch sein getreuer Jagdhund Argos zurück, ein japsender Heißsporn aus Muskeln und Fell, den er selber erzogen hatte. Als dieser nun die Abwesenheit seines Herrn bemerkte, wollte sich der treue kleine Räuber auch in dessen Abwesenheit nützlich machen, und so tobte er für Stunden durch Feld und Tal, jagend auf wilde Ziegen, auf flüchtige Mäuse und Autos, grub nach verborgenen Schätzen und verspritzte seinen Urin tüchtig in der Landschaft. Doch bald erschien ihm dies Unterfangen als reichlich blöde, und er erinnerte sich daran, wie sehr sein Meister Steaks mochte. So beschloß der liebe Kläffer, dem Odysseus eine Freude zu machen und ihm einen Vorrat seiner Leibspeise anzulegen. Nimmermüde hoppelte der lustige Vagabund auf der Insel herum und stahl hier ein Steak, ergaunerte dort ein anderes, und ein jedes duftete köstlich, und er legte sie alle auf einen großen Haufen. Als Odysseus zwanzig Jahre später wiederkam, war natürlich alles verfault und Ithaka ein riesiger Saustall, und der dumme alte Köter lag auf dem Mist und wedelte wie blöde, und die Kabel waren auch alle durchgebissen. Ein wandernder Tierarzt konnte Argos zum Glück geschwind erlösen, und Odysseus hatte seine wohlverdiente Ruhe.

Leo Fischer

Shoe World Order

Bei E-Bay wollte ich ein schönes Paar Schuhe ersteigern. Leider endete die Auktion um 9 Uhr morgens, und Schuhe soll man doch immer am späten Nachmittag kaufen.

Torsten Gaitzsch

Vorurteile

Beim Joggen durchs nahe gelegene Stadtwäldchen mußte ich letztens ein Loch und eine Ladung Kies mitten auf dem Weg überwinden, neben denen mir zwei Arbeiter, gestützt auf die Griffe ihrer Schaufeln, schweigend beim Ausweichen und Stolpern zuschauten. Eine Viertelstunde später kam ich auf dem Rundkurs wieder dort an. Das gleiche Bild wie zuvor, mit dem Unterschied, daß einer der beiden nun auf dem Schotterhaufen saß und meinen nächsten Ausflug ins Gestrüpp im Sitzen verfolgte. Beim dritten Zusammentreffen hatten es sich beide Arbeiter auf dem Kieshaufen bequem gemacht. Ich war versucht, die Herrschaften zu fragen, ob ich ihnen nicht vielleicht noch ein Pils bringen dürfte, schalt mich aber sofort für mein Vorurteil vom faulen, biertrinkenden Bauarbeiter, rannte statt dessen einmal mehr durch die Rabatten und kam schließlich ein letztes Mal zu besagter Stelle. Loch noch genauso tief, Kies noch genauso hoch; obendrauf die beiden Angestellten des städtischen Bauamts, statt Schippe nun tatsächlich mit Bierflasche in der Hand. Ich lief wie gewohnt durch Brennesseln und Brombeeren um sie herum, als einer der beiden einen Blick auf seine Armbanduhr warf und in meine Richtung knurrte: »Bestimmt Beamter. Nix zu tun!«

Daniel Sibbe

Jedem das Seine

Wieso brüllen mich eigentlich dauernd Opas an, ich solle mit meinem Fahrrad gefälligst die Fahrradwege benutzen? Hat Hitler die etwa auch gebaut?

Axel Tischer

Urlaubserkenntnis

Wenn die Italiener mit ihren Kindern genauso ungeduldig wären wie mit fremden Verkehrsteilnehmern, dann wären sie ein super Volk.

Christoph Virchow

WG-Gespräche unter Männern

»Hast gestern schon wieder gebadet. Könntest auch mal Wasser sparen.«
»Wozu?«
»An zukünftige Generationen denken!«
»Die bestehen aus Kindern und Kindeskindern von Frauen, die mich abgelehnt haben. Die können ruhig verdursten!«

Markus Riexinger

Diagnose

Konzentrationsschwäche, rasche Ermüdung, Hautirritationen, die zu Faltenbildung führen – das muß eine klassische Zeitallergie sein.

Katharina Greve

Freundschaft ohne Grenzen

Ein Freund ging für eine NGO nach Afrika, und für die letzten Besorgungen hatte ich ihm mein Auto geliehen. Seine SMS vor der Abreise lautete: »Sitze im Flieger. Leider liegt noch viel in der Wohnung rum. Gerade läuft noch Wäsche. Danke für alles. Der Wagen steht vor der Tür an der Grenze zum Halteverbot.« Der Job, den er in Afrika antrat, war übrigens Logistiker.

Martin Ratheke

Eine Vormundschaft,

erklärt die Großmutter, sei eine ernste Sache und werde nicht jedem angetragen. Daß sie diese Aufgabe nicht ablehnen konnte, habe auch daran gelegen, daß sie als einzige gewußt habe, wer der richtige Vater des kleinen Klaus gewesen sei. Nach dem Tod seiner Mutter seien die Stiefmutter und der Stiefvater mit der Erziehung des Kleinen kläglich gescheitert, deshalb habe sie von Amts wegen diese Rolle übernommen. Von ihr, der Großmutter, habe er aber keine Lehre annehmen wollen. Die Großmutter erklärt das damit, daß dieser Junge schon völlig verdorben gewesen sei, als sie die Vormundschaft übernommen habe. Deshalb sei sie auch nicht überrascht gewesen, als ihr Mündel sich nach dem Aufenthalt in verschiedenen Heimen und Strafanstalten umgebracht habe. Bei diesem Jungen, lacht die Großmutter, sei einfach alles schiefgelaufen, aber das sei ja nicht ihr Problem.

Ludger Fischer

Der Porno

Dort auf der »Venus«, in Berlin

Sein Stand ist vom Vorüberzieh‘n der Mösen
so schwach geworden, daß fast nichts mehr geht.
Ihm ist, als ob noch tausend Mösen dösen,
er schmäht die tausendnächste im Gebet.

Den weichen Samt stark penetrierter Schritte,
der sich auf allerkleinstem Laken gibt,
verfluchet er. Den Cumshot auch: Auf Titte
hat er seit Jahr und Tag nicht mehr »geliebt«.

Nur manchmal wohnt im Plot ein guter Wille,
der schickt ihm einen zweiten Mann herein,
bricht in die het‘rosexuelle Stille
und läßt das Treiben griechisch sein.

Holger Christoph Rilke

Rückblick: Summerfeeling 2011

1.) Gummistiefel fünf Nummern zu groß kaufen, 2.) in den Stiefeln die luftigen Flip-Flops tragen.

Markus Hennig

Zielgruppenorientiert

Im Radio wird ein Medizinjournal zum Thema »Alzheimer« angekündigt. Der Sprecher endet mit den Worten: »Nicht vergessen – in einer halben Stunde!« Kann man derart schöne, zielgruppengerechte Überleitungen nicht ausbauen? Z.B. das Thema »Hypersomnie« ankündigen mit »Rechtzeitig wieder aufwachen!«, den Beitrag über Minderwertigkeitskomplexe mit »Das dürfen sogar Sie hören«?

Martin Quetsche

Gesprächspartner vorübergehend nicht erreichbar

Yuppie-Paar im Zug. Er liest Zeitung, sie ein Frauenmagazin.

Er, ohne aufzublicken: »Wahnsinn, wie viele seltene Rohstoffe für die Handy-Produktion verbraucht werden. Da sollte man die Dinger eigentlich viel länger nutzen.«

Sie, schnippisch: »So? Und du motzt ständig rum, daß ich zuviel telefoniere!«

Thorsten Mausehund

Per Nachname

Obacht im Bekanntenkreis: Ein einziger Sommer, in dem man drei bis vier Hochzeiten verpaßt, kann aus bisher harmlosen Einzelpersonen ganz schnell menschliches Memory machen.

Annalena Hicks, geb. Hagenah

Typberatung

Wenn man einen Fachmann fragt, kriegt man es natürlich erklärt: daß es für die Kleiderfarben unserer Best-Ager nicht nur die Varianten Senioreneierschalengrau und Senioreneierschalenbeige gibt, nein, es verbirgt sich im dazwischen liegenden Farbspektrum auch noch ein modisch flottes Senioreneierschalenhellgraubeige bzw. so was komisch Schleimgelbes, wie nasser kranker Seetang. Dazu passen auch in dieser Saison flotte Sommersandaletten in Sandalettenoptik, wahlweise eine zierliche eierschalenfarbene Frau, die man gern in aller Öffentlichkeit ein klein wenig anschreien darf, um sie darauf hinzuweisen, daß man RICHTIG auf den scheiß Ampelknopf drücken muß, DAMIT GRÜN KOMMT!

Peter Neuhaus

Ausgelagert

Eine dicke Bekannte zu einer dünnen Bekannten, seufzend: »Ach, wenn ich du wäre, würde ich den ganzen Tag nur essen!« Wäre dann ja schließlich auch nicht ihr Körper.

Katharina Weiß

Titelvorschlag

Die Studentenjahre des James Bond: »Morgen ist auch noch ein Tag«.

Thomas Tonn

Vaterfreuden

Jetzt kann ich es Ihnen ja verraten: Ich habe keine Kinder, weil meine Frau sich einfach nicht für meine Namenswünsche erwärmen kann. Für Töchter bevorzuge ich etwa Lafifi und Wumumba (ja, das ist ein Mädchenname, hat schließlich ein A am Ende, nicht?), hauptsächlich, damit ich dereinst nach Jahren vollkommen berechtigter Rebellion meiner Töchter dies ausrufen kann: »Lafifi, Wumumba – was habe ich euch bloß getan?« Auch im Rennen: Lellebelle. Weil es sich so gut besoffen aussprechen läßt. Ja, warum nicht gleich beide Töchter so nennen: »Leeeellebellä, kommmnnher. Nein, die andere!« Jungennamen zu finden, fällt mir schwerer, doch auch hier habe ich einen Favoriten: Penis. Damit ich dann Sätze hören darf wie »Klecker doch nicht immer so rum, Penis«, »Ihr Penis ist zwar aufmerksam und fleißig, muß sich aber noch im Betragen verbessern« oder »Einen süßen kleinen Penis haben Sie da«. Obwohl – den höre ich auch so schon oft genug.

Tim Wolff

Lebenslauf

Nach Rücksprache mit meinen Ärzten, dem Versicherungsvertreter und dem Steuerberater habe ich beschlossen, fortan deutlich gesünder zu leben als bisher. Ich will ja schließlich auch was haben von meiner Altersarmut.

Björn Boch

Klausel

Ob ich eigentlich von meinem Handyanbieter vertraglich dazu verpflichtet werden kann, am Ende jedes Telefongespräches hinzuzufügen: »Von meinem I-Phone angerufen«?

Emily Wood

Aktuelle Cartoons

Heftrubriken

Briefe an die Leser

 Ganz ruhig, Heckler & Koch,

denn unser erster Gedanke, als wir im Redaktionsnetzwerk Deutschland die Schlagzeile »Patentstreit um neues Sturmgewehr: Heckler & Koch zieht vor Gericht« lasen, war: Hoffentlich nicht besagtes Sturmgewehr! Vor allem, weil es im Text weiter hieß: »Die US-Firma Magpul und Heckler & Koch treffen sich … im Düsseldorfer Landgericht.«

Findet so was zum Schießen: das mit krachenden Pointen geladene Magazin Titanic

 Scheidender Innenminister Seehofer!

Angesichts der trotz Pandemie gut besuchten Stadien während der Fußball-EM haben Sie die Uefa kritisiert und schlussfolgerten: »Ich habe da ein bisschen den Verdacht, dass es um Kommerz geht.« Am selben Tag lasen wir in einem Tweet Ihres Innenministeriums: »BM Seehofer hat vereinsrechtliche Ermittlungsmaßnahmen gegen die Rockergruppierung ›Bandidos MC Federation West Central‹ angeordnet. Es besteht der dringende Verdacht, dass Zweck und Tätigkeit des Vereins den Strafgesetzen zuwiderlaufen.«

Sind Sie angesichts dieser mutigen Verdächtigungen sicher, dass ein Mann mit Ihrem Scharfsinn sich aus der Politik zurückziehen sollte, Sherlock Horst?

Fragen die Verdachtsfälle von Titanic

 Und dass Sie, Ernst Paul Dörfler,

meinen, ein Buch auf den Markt bringen zu müssen, das da betitelt ist »Aufs Land«, finden Sie das nicht, unter uns gesagt, ein wenig: platt?

Fragen die Städter von Titanic

 Universitätsstadt Göttingen,

Universitätsstadt Göttingen,

natürlich: Deine wissenschaftlichen Errungenschaften sind unbestritten, die Liste Deiner Nobelpreisträger ist lang. Planck und Gauß liegen auf Deinen Friedhöfen. Wir kennen die Geschichten. Aber mal ehrlich: So viel Aufmerksamkeit wie letztens, als der an einer Riesenschildkröte erstickte Wels im Kiessee entdeckt wurde, hast Du seit einer halben Ewigkeit nicht bekommen. Deshalb solltest Du die Umbenennung in »Welsstadt Göttingen« zumindest in Erwägung ziehen. Alles andere wäre doch ziemlich undankbar.

Meinen die Welsbürger von Titanic

 Wirtschaftsjournalist Philipp Krohn!

Es sei, dozieren Sie in einem FAZ-Kommentar, »von Vorteil, wenn der Wähler in einer Wahl ein breites Angebot hat. Stehen alle Parteien für dieselben Ideen, fehlt der Wettbewerb, sie zu schärfen.«

Das ist hübsch neoliberal überlegt. Allerdings trifft genau das Gegenteil zu: Erst wenn alle Parteien für dasselbe wären, müssten sie ihre Ideen »schärfen«, um sich voneinander abzuheben. So reicht ein Blick aufs nächstbeste Plakat, um sie alle für unwählbar zu halten.

Eh konkurrenzlos: Titanic

Vom Fachmann für Kenner

 Logisch

Wie nennt man es, wenn die am häufigsten gestellten Fragen zu einem Sachverhalt an zentraler Stelle beantwortet sind? – Das Themengebiet wurde weitgehend FAQiert.

Tina Manske

 Hat der

eigene Zynismus schon eine pathologische Stufe erreicht, wenn man im Tagesschau-Corona-Liveblog erst die Meldung liest: »UN: Zahl der Hungernden ist in der Pandemie gestiegen«, dann direkt darunter: »Gastgewerbe leidet nach Lockdown unter Personalmangel« und als Reaktion auf beides denkt: »Kein Wunder«?

Andreas Braune

 Wir Kinder vom Bahnhof ZOB

Im Rahmen der Bundesinitiative für gleichwertige Lebensverhältnisse soll auch in Filmförderung in strukturschwachen Regionen investiert werden. Erstes Projekt: ein weiteres Remake des Klassikers »Wir Kinder vom Bahnhof Zoo«, das diesmal jedoch die Jugend-Drogenszene in ländlichen Gebieten thematisieren soll. Titel siehe oben.

Julia Mateus

 G’schichtsstund’n

Ja mei, hört’s halt zu, ihr Hundskrüppel! D’ Junge Union wurd’ bereits 1947 gegründet, auch hier bei uns in Bayern. Die Sach’n ist aber die – des wissen heutzutag’ nur die wenigsten! –, dass die »JU« im Freistaat zwischenzeitlich einmal anders hieß, und zwar von Anfang der 60er bis in die frühen 70er Jahre. Als Franz Josef Strauß selig nämlich 1961 endlich zum Vorsitzenden der Christsozialen g’wählt war, nannten sich die jungen CSUler fortan nur noch »Franz Josef Boys«. Erst ein Jahrzehnt später wurde diese Umbenennung wieder z’rückg’nommen, nämlich aus diesen beiden Gründen: Erstens wollt’ man nicht in Verbindung g’setzt werden mit dem damals aufstrebenden Düsseldorfer Kunstverbrecher Joseph Beuys. Und zwoatens sahen sich d’ »Franz Josef Boys« durch die umstrittene Einführung des bayerischen Frauenwahlrechts im Jahr 1968 gezwungen, auch Weiber, also quasi »Girls« mitmachen zu lassen. So endete auch dieses rühmliche Kapitel bayerischer Geschichte, gell?

Moritz Hürtgen

 Geladen

Während eines nächtlichen Sommergewitters gerieten meine Freundin und ich unlängst in der Fensterfrage aneinander. Sie habe Angst vor Kugelblitzen, sagte sie, hätte es daher gerne geschlossen, ich hingegen, entgegnete ich, hätte zwar generell Verständnis für irrationale Ängste, aber doch nicht bei Treibhaustemperaturen im Zimmer. Nach einigem Hin und Her war sie dann schließlich doch von der Unsinnigkeit ihrer Angst überzeugt. Bei all der negativen Energie, die ich ausstrahlte, sagte sie, sei es schon sehr unwahrscheinlich, dass sich ein Blitz ausgerechnet in meiner Nähe entladen würde. Geht doch.

Fabian Lichter

Vermischtes

Heiko Werning: "Vom Wedding verweht – Menschliches, Allzumenschliches"
Es ist dies Buch etwas ganz besonderes: Heiko Werning, renommierter  Forscher aus Berlin, lag jahrelang in seinem Kiez, dem Wedding, auf der  Lauer. Kein Ereignis entging ihm, der Wedding konnte ihm nichts,  aber auch gar nichts verheimlichen. Abgründe, tiefe Täler und  menschliche Katastrophen – erfreuen Sie sich an heiteren G’schichterl,  die Werning noch so einen Urenkeln erzählen wird.Die PARTEI-Wahlwerbungs-DVD mit allen vier Wahlwerbespots aus dem Bundestagswahlkampf 2005: Höhepunkte der Politpropaganda, die von Otto Schily mit dem Prädikat "ein Skandal" ausgezeichnet wurden. Besser aufgelöst als auf Youtube und noch dazu mit einer praktischen, farbechten Hülle drumrum - das ist doch was, was?Gerhard Henschel: "Harry Piel sitzt am Nil"
Fuck, dieses Buch sollte man gelesen haben, wenn man  kein übelst versiffter Wichser sein will. Schmähungen und böse Wörter  machen das Leben echt oberarschmäßig zum Kotzen. Vielleicht kapieren Sie  Versager das endlich, wenn Sie Henschels neuesten Streich gelesen  haben. Können Sie überhaupt lesen? Wahrscheinlich nicht. Trollen Sie  sich, Sie Wicht! Aber trotzdem abonnieren und diese Top-Prämie wählen.Stefan Gärtner, Jürgen Roth: "Benehmt euch!"
Stéphane Hessel ist tot – lang leben Stefan Gärtner und Jürgen Roth!
Die TITANIC-Denker und Aufklärungsjournalisten präsentieren mit "Benehmt euch!" die längst überfällige Abrechnung mit Rüpeltum und Volksverrohung: ein Pamphlet gegen bzw. für Internetvermüller, Handyterroristen, Vorfahrtabonnenten und Ganzkörperellbogen.Torsten Gaitzsch/Sebastian Klug: "Akte D: Die Wahrheit über Deutschland"
Die Redaktion versichert: Torsten Gaitzsch und Sebastian Klug, die  Autoren dieses Buches, wissen Dinge – schreckliche Dinge! – von denen  Sie, die Leser, nicht einmal zu träumen wagen. Denn es wären Alpträume!  Wählen Sie diese Prämie und erhalten Sie Einblicke in die tiefsten  Abgründe Deutschlands, die Sie wahnsinnig lachend und mit Schaum vor dem  Mund zurücklassen werden. Bisher hat es kein Leser bis zur letzten  Seite geschafft…Wenzel Storch: "Die Filme" (gebundene Ausgabe)
Renommierte Filmkritiker beschreiben ihn als "Terry Gilliam auf Speed", als "Buñuel ohne Stützräder": Der Extremfilmer Wenzel Storch macht extrem irre Streifen mit extrem kleinen Budget, die er in extrem kurzer Zeit abdreht – sein letzter Film wurde in nur zwölf Jahren sendefähig. Storchs abendfüllende Blockbuster "Der Glanz dieser Tage", "Sommer der Liebe" und "Die Reise ins Glück" können beim unvorbereiteten Publikum Persönlichkeitstörungen, Kopfschmerz und spontane Erleuchtung hervorrufen. In diesem liebevoll gestalteten Prachtband wird das cineastische Gesamtwerk von "Deutschlands bestem Regisseur" (TITANIC) in unzähligen Interviews, Fotos und Textschnipseln aufbereitet.
Zweijahres-Abo: 117,80 EUROliver Maria Schmitt: "Mein Wahlkampf"
Ein Mann (Schmitt), eine Partei (Die PARTEI), eine Wahl (Oberbürgermeister Frankfurt): ein einzigartiger Erfolg (1,8%). Man könnte meinen, damit wäre alles gesagt. Aber weit gefehlt! Denn jeder Erfolg hat eine Geschichte. Eine Erfolgsgeschichte! Und Oliver Maria Schmitt erzählt seine wie kein zweiter: Alles über Spitzenpolitik, Demokratie, Propaganda, Nutten, Koks, schmutzige Machenschaften und die kommende Weltherrschaft Schmitts erfahren Sie nur in diesem Buch. Witziger als die Mao-Bibel, schmissiger als »Mein Kampf«: Jetzt lesen, damit man nach der Machtergreifung keine Ausreden braucht!Heinz Strunk: "Das Strunk-Prinzip" (Hörbuch, 2CDs)
Sie sind ein totaler Versager und können sich Hörbücher nur als Abo-Prämie leisten? Dann nehmen Sie wenigstens dieses hier: "Das Strunk-Prinzip", die beliebte Kolumne aus TITANIC als Hörbuch! Power- und 110-Prozent-Autor Heinz Strunk zwiebelt Ihnen blitzgescheite Weisheiten um die Ohren bis Sie gar nicht mehr anders können als in Erfolg, Geld und Sex zu ersaufen. Das Strunk-Prinzip setzt Ihrem Elend endlich ein Ende. Mutter wird sich freuen!Friedemann Weise: "Die Welt aus der Sicht von schräg hinten"
Laut seiner Homepage ist er der "King of Understatement" und der "lustigste Mensch im deutschsprachigen Internet". Er ist aber auch Gitarrenmann, Viralblogger (15000 Follower!), Gagautor und Promiexperte mit Diplom. Die Rede ist von Friedemann Weise, dem Mann mit dem Namen! Der Mann, der den "Satiropop" erfand. Und jetzt auch noch ein Buch vorlegt. Ob das gutgeht? Ordern Sie diese Prämie und teilen Sie Ihr vernichtendes Urteil bitte zeitnah der TITANIC-Redaktion mit.Hauck & Bauer: "Ich kann einfach nicht Wein sagen"
Die beste Zeit, einen Band des Zeichnerduos Hauck & Bauer zu kaufen – sie ist seit sicher zehn Jahren vorbei. Heute sind die Werke von Elias Hauck und Dominik Bauer kein Geheimtip mehr. Die zerstrittenen Künstler kommunizieren inzwischen ausschließlich per Fax, leben in luxussanierten Altbauwohnungen mit kugelsicheren Whirl- und Autorenpools, in denen hungernde Leiharbeiter Comics anfertigen müssen. Leider ist auch der neueste Band der beiden Ausbeuter sehr gut, bestellen Sie hier!Sonneborn/Gsella/Schmitt:  "Titanic BoyGroup Greatest Hits"
20 Jahre Krawall für Deutschland
Sie bringen zusammen gut 150 Jahre auf die Waage und seit zwanzig Jahren die Bühnen der Republik zum Beben: Thomas Gsella, Oliver Maria Schmitt und Martin Sonneborn sind die TITANIC BoyGroup. In diesem Jubiläumswälzer können Sie die Höhepunkte aus dem Schaffen der umtriebigen Ex-Chefredakteure noch einmal nachlesen. Die schonungslosesten Aktionsberichte, die mitgeschnittensten Terrortelefonate, die nachdenklichsten Gedichte und die intimsten Einblicke in den SMS-Speicher der drei Satire-Zombies – das und mehr auf 333 Seiten (z.T. in Großschrift)! 
Zweijahres-Abo: 117,80 EURKamagurka & Herr Seele: "Cowboy Henk"
Er ist Belgier, Kamagurka. Belgier! Wissen Sie, was der Mann alles durchgemacht hat in letzter Zeit? Eben, er ist Belgier. Und hat trotzdem in einem Finger mehr Witz als Sie im ganzen Leib! Und Heldenmut! Glauben Sie nicht? Dann lassen Sie sich von Cowboy Henk überzeugen, dem einzigen Helden, der wirklich jeden Tag eine gute Tat begeht.
Zweijahres-Abo: 117,80 EUR
Erweitern

Das schreiben die anderen

  • 22.07.:

    In der Taz nimmt Stefan Gärtner Abschied von Mitte.

  • 16.07.:

    Moritz Hürtgen schreibt in der Taz über Entpolitisierung durch Hypnose.

  • 02.07.:

    Die Volksstimme fasst zusammen, was ein TITANIC-Titel in Michael Wendlers Kopf auslöste.

  • 30.06.:

    Im Spiegel-Interview (hinter der Bezahlschranke) lobt Otto Waalkes die TITANIC.

  • 29.06.:

    Zum 15. Todestag Robert Gernhardts widmet NDR Kultur dem TITANIC-Mitbegründer ein Audio-Feature.

Titanic unterwegs
06.08.2021 Erfurt, Kleine Synagoge Katharina Greve: »Antisemitismus für Anfänger«
08.08.2021 Hamburg, Zinnschmelze Ella Carina Werner
11.08.2021 Hamburg, Grüner Jäger Ella Carina Werner
15.08.2021 Hofheim am Taunus, Stadtmuseum »Unkraut vergeht nicht«