Vom Fachmann für Kenner | Juli 2011


In der Reha-Klinik

»Haste die Neue gesehen, die hat ein paar Beine.« – »Pff, die sind doch nie im Leben echt.«

Felix Jentsch

Lesetip

Aktuelle Informationen über indigene mexikanische Völker finden Sie auch diesen Monat in Ihrer Zapoteken-Umschau.

Torsten Gaitzsch

Im Trend

Unlängst wiegte in der Straßenbahn eine ältliche Blondine einen seltsam kurzen, dafür auffällig hohen Babywagen hin und her. Die eingelassenen Kunststoffenster des Gefährts gaben den Blick auf den kleinen, weißhaarigen Insassen frei: einen Hund. Der stolze Blick der Blonden und ihr Lächeln ließen einzig den Schluß zu, daß sie höchstselbst mit der Kreatur niedergekommen war. Da der Hundebabywagen (Farbe: Creme) eindeutig serienmäßig hergestellt wurde, ängstigt mich seither die Frage: Was weiß die Industrie, was ich nicht weiß?

Susanne Feldt

Vergleich

Skifahrer sind keine Helden, sondern lebensmüde. So wie Raucher. Nur eben viel schneller.

Severin Groebner

Schade!

Ich weiß, daß der Schriftzug des privaten Senders CNN ein Phallussymbol ist und deswegen so viele Leute ihre Nachrichten lieber dort schauen als bei der BBC. Entsprechend dieser Locklogik hat sich die private Hochschule in der Stadt Alfter ausgerechnet »Alanus-Universität« genannt – damit die hippen jungen Leute lieber dort studieren als etwa an der »Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität« im nahen Bonn. Aber obwohl die Alanus in Alfter sich »Hochschule für Kunst und Gesellschaft« nennt, werden die Erwartungen, was die graphische Umsetzung dieses vielversprechenden Namens im Universitätslogo betrifft, doch sehr enttäuscht.

Wolf Kantelhardt

Wie ich auf keinen Fall sterben will

An Embolie in Empoli, an Husten in Houston, an Darmkrebs in Darmstadt. Und an einer Stichwunde in Solingen.

Christoph Virchow

Kein richtiges Leben im falschen

Seit mir beim Fahrradkauf wenig schonend beigebracht wurde, ich sei ein sogenannter Sitzriese, da ich bei einer Körpergröße von 177 Zentimetern eine absurd geringe Schrittlänge von 80 Zentimetern aufweise, vulgo kurzbeinig bin, hat mich der existentielle Ekel gepackt: Denn wenn Lügen kurze Beine haben – lebe ich dann nicht die Lüge an sich?

Neven Wenger

Intoleranz

Wenn ich Sport treibe, schneuze ich mich nach alter Väter Sitte: Kopf zur Seite, Daumen auf ein Nasenloch und durch die offene Nüster kräftig ausschnauben, so daß der Rotz in einem scharfen Strahl auf den Boden klatscht. Bisher war das vollkommen in Ordnung, ruft nunmehr aber Unmut hervor, seit ich im Fitneßstudio trainiere.

Thorsten Mausehund

Wolllos

Landwirte sind doch fiese Arschlöcher: Weil es Mitte Juni oft unsommerlich kalt wird und kurz davor traditionell die Schafe geschoren werden, nennen sie diese Zeit »Schafskälte« – statt die Schafe dann zu scheren, wenn es nicht so kalt ist!

Rolf Karez

Ziele

Mein neuer Berufswunsch: Gekauftwagenverbraucher.

Michael Hahn

Jugend horcht

Eben schon wieder den Fehler gemacht, zahnspangenbesetzten Teenagermädchen auf der Straße beim Rumquieken zuzuhören. Kreischt die eine: »Boah, immer ruft mich dieser Unbekannt an!«. Piept die andere: »Mich auch! Immer! Das nervt voll!« Wieder die erste, völlig baff: »Wieso, kennst du den auch?«

Annalena Hagenah

Mehr Aufrichtigkeit, bitte!

»Grow Your Penis 4 Inches in Just 2 Weeks« – so überzeugend die zugehörige Bilddokumentation, so unglaubwürdig die Werbeaussage. Für einen Vierzehn-Tage-Crashkurs ist Photoshop einfach viel zu komplex!

Dominik Mauer

Fast richtig

Man muß dem Emo, der da vor mir die Straße entlangläuft, zugestehen, daß er das meiste richtig macht: schwarze Spargeljeans, Karoschlappen, übergroßes Karobasecap, viel Kajalstift, Lidschatten und Pulswärmer über düsteren Tattoos, hübsch lackierte Fingernägel, Ohrläppchen mit diesen Durchwurf-Löchern, allgemeine Unterernährtheit und angemessen böser Blick – allein der Dackel an der Leine will sich nicht so recht ins Bild fügen.

Volker Surmann

Entzugsentscheidungen

Meine Augenärztin teilte mir vor kurzem mit, daß ich Gefahr liefe, den Grauen Star zu bekommen. Besorgt fragte ich nach den Ursachen, und sie meinte, sowohl der familiäre Hintergrund als auch das Rauchen könnten eine Rolle spielen. Vielleicht etwas zu spontan äußerte ich daraufhin den Vorsatz, dann lieber erst mal mit der Familie aufhören zu wollen.

Markus Großkopf

Pfui

Immer wenn ich mich auf einer Online-Tauschbörse befinde, bin ich total schockiert, nein, fast schon angeekelt, was für Sauereien sich andere Leute von meinem Computer herunterladen.

Jürgen Kohns

Tischen und Tunten

Ein Freund, Chemiker, wird am Rand einer Tagung gefragt, ob sich sein Institut schon mit der Umweltverträglichkeit von Tinten und Tuschen beschäftigt habe. Hat es nicht. Doch ihm ist bekannt, daß darin auch giftige Phenole vorkommen, und er hört sich sagen: »Nein, aber Tischen und Tunten sind in den nächsten Jahren sicher ein Thema.« Das klingt so überzeugend, daß in der folgenden halben Stunde alle am Tisch nur mit Mühe zu den vergleichsweise wenig erregenden Tinten und Tuschen zurückfinden.

Christof Goddemeier

Schuld und Grüne

Und übrigens, liebe Vegetarier: Nüsse sind ungeborene Bäume. Habt ihr da schon mal drüber nachgedacht?

Torsten Wolff

Unterschichtssolidarität

Zwei reichlich heruntergekommene Punks laufen spätabends in Frankfurt über eine Brücke.

Punk eins zerdeppert seine leere Bierflasche.

Punk zwei: »Sollten wir die Flaschen nicht lieber einfach stehenlassen? Dann freuen sich die Penner!«

Punk eins: »Quatsch, die freuen sich noch viel mehr, wenn sie die kaputten Flaschen wieder zusammenkleben können. Da haben die wenigstens mal etwas zu tun.«

Nicolai Hagedorn

Zu Lasten anderer

Hiermit möchte ich die deutschen Journalisten auffordern, doch bitte in der gerade wieder anlaufenden Nachberichterstattung zur Loveparade nicht immer von einer »erdrückenden Beweislage« zu sprechen. Danke.

Philipp Marquardt

Preiswert

Im Straßencafé schnappte ich folgenden Gesprächsfetzen auf: »Da kriegst du 24 Monate für nur 19 Euro 95. Zwei Jahre für fast nix!« Der Rest des Gesprächs ging leider im Verkehrslärm unter. Kann jemand helfen und mir sagen, wo man zwei Jahre für fast nix bekommen kann? Muß man die dann gleich in Anspruch nehmen oder darf man sie am Ende des Lebens hinten dranhängen?

Tibor Rácskai

Na zdraví!

Ein Bekannter berichtete mir von seinem Kurzurlaub in Prag und wie er sich dort in das heimtückische Getränk Absinth verliebte. Zufällig stolperte er am letzten Tag seines Aufenthalts über einen Straßenverkäufer, der Selbstgebrannten unter der Hand und zu einem Spottpreis verhökerte. Wie es sich für einen Schwaben gehört, wurde natürlich ordentlich eingekauft, und um die Flaschen auf der Rückreise nicht zu zerbrechen, wickelte mein Bekannter sie in Dreckwäsche ein und verstaute alles in der Mitte seines Koffers. Zu Hause angekommen, öffnete er sein Gepäckstück – alle T-Shirts blind!

Tassilo Bachmann

Kampferfahren

Ein wichtiger Grundsatz des Karate lautet: »Sobald man vor die Tür tritt, findet man eine Vielzahl von Feinden vor.« Als ehemalige WG-Bewohnerin weiß ich aber, daß es hinter der Tür auch nicht besser aussieht.

Thea Unangst

Ich sehe was, was du nicht siehst

Wußten Sie schon, daß wir Autoren unseren Lesern stets um einiges voraus sind? Bei manchen Kollegen sind es Jahre, bei anderen ein paar Tage. Bei mir sind es nur wenige Sekunden – aber das ist auch nicht schlecht. So weiß ich zum Beispiel schon jetzt, daß Sie sich gleich ein wenig wundern werden, wenn dieser Text einfach so mitten im Satz abbri

Peter P. Neuhaus

Natürliche Grenzen

In einer Warteschlange auf dem Kiez. A: »Ey, isch war letztens auch mal Puff, ja? Voll Hammer. Geht schon!« B: »Haste Blut geleckt, oder was?« A: »Nein Mann! So ’ne Scheiße mach ich nisch!«

Aleksandar Jožvaj

Fröhliche Hundegeschichten (I)

Purzel, der Hund, war ein Frechdachs, ein Tunichtgut, ein bepelzter Glücksritter, der für jeden Schabernack zu haben war. Japsend über die Wiese tollen, lustig bellend die Tauben aufstöbern, die neugierige Nasenspitze in allerlei Heimliches hineinstoßen – das alles war ihm gar wohlgefällig, und rastlos folgte er der Fährte des Vergnügens, wohin sie ihn trug. Daß die Marquise de Merteuil dies Treiben schon länger mit wachsendem Ekel von ihrem Erkerfenster aus verfolgte, war ihm unbekannt, und unsichtbar waren ihm die Schlingen der Intrige, die sie spinnenhaft, Monat für Monat, Jahr für Jahr um ihn wob. Von kalter böser Sorgfalt war ihr Plan: Sie sprach beim Verwalter der Gärten vor, sie schickte dem Hundesteuereintreiber eine Mätresse, ihr Freund Valmont verführte die Baronesse de Frolique, ja der Dauphin selbst fand eines Tages in seinem Bette einen Kupferstich vor, der Purzels Verbrechen in schockierender Deutlichkeit schilderte. Nach Ewigkeiten der Vorbereitung beschloß sie, das so entstandene Netz von Abhängigkeiten, Geheimnissen und Versprechen zusammenzuziehen, seine Fäden zum Fall- und Galgenstrick für den Nichtsahnenden zu binden, auf daß Purzels gesellschaftliches Ende besiegelt, er bei Hofe für immer verfemt sei. Doch wie groß war ihr Gram, als sie von Valmont erfuhr, daß Purzel schon vor zwei Jahren von einer Droschke überfahren worden war. Und so waren die Pläne der tückischen Marquise doch noch verhindert worden. Glück gehabt, Purzel!

Leo Fischer

Health Food

Ein Gutes haben diese Lebensmittelskandale und Seuchen doch: Einmal verzichte ich auf Gammeldöner, dann vermeide ich Schweinefleisch, bevor ich mich vom Geflügel abwende oder von Eiern. Rindfleisch hat seine Auszeit gehabt, und derzeit mache ich einen großen Bogen um Rohkost. Daß ich wohl bald auf Getreide- oder Milchprodukte verzichten werde, liegt auf der Hand. Wenn das keine abwechslungsreiche Ernährung ist, dann weiß ich auch nicht!

Karsten Wollny

Profitip

Beim Banküberfall besser keine blickdichte Strumpfhose verwenden.

Theobald Fuchs

Aktuelle Cartoons

Heftrubriken

Briefe an die Leser

 Roland Tichy, alter Einblicker!

Auch in zweiter Instanz haben Sie Ihre Klage gegen Claudia Roth verloren, die Ihnen zugeschrieben hatte, dass Ihr »Geschäftsmodell«, das in der Herausgabe des rechten Blogs »Tichys Einblick« besteht, »auf Hetze und Falschbehauptungen beruht«, was Sie als falsche Tatsachenbehauptung gewertet und untersagt wissen wollten.

Und ob Sie es glauben oder nicht, Tichy: Wir können Ihren Ärger verstehen. Wozu macht man sich schließlich die ganze Mühe? Weshalb wir also gegen Roths dreiste Ehrabschneiderei ein für alle Mal klarstellen wollen: Selbstverständlich beruht Ihr Geschäftsmodell nicht nur auf Hetze und Falschbehauptungen, sondern mindestens ebenso sehr auf Dummheit, Infamie, bewussten Lügen, Perfidie, Täuschung und nicht zu vergessen einem ordentlichen Schuss Narzissmus.

Mit ganz tiefem Einblick: Titanic

 Huhu, Frank Thelen!

Huhu, Frank Thelen!

Sie sind ein teiggesichtiger deutscher Unternehmer, Investor bei der strunzdummen Show »Höhle der Löwen« und außerdem noch Autor von Büchern, in denen ehrlich das Allerdämlichste steht, was man aus eh schon schwachsinnigen Wörtern wie »Mindset« im Jahr 2020 noch machen kann. Ihr neustes Schundwerk heißt »10xDNA«, und darin erklären Sie u.a., dass bald Flugtaxis durch unsere Städte sausen werden. Aber das wissen Sie ja alles selbst!

Warum wir Ihnen schreiben? Weil Sie der behämmerten Münchner »Abendzeitung« im Interview steckten, dass ein Start-up aus Ihrem »Portfolio« sich das »retronasale Riechen zunutze gemacht« habe und daher naturgemäß eine Flasche entwickeln musste, aus »der man pures Wasser trinkt und dennoch Geschmack über Geruch wahrnimmt«. Das habe es »bislang so noch nicht gegeben«.

Und hier möchten wir entschieden widersprechen! In unserer Gestaltungsabteilung sitzt nämlich ein Herr namens Thomas Hintner, und dieser hat das retronasale Riechen schon vor vielen Jahren so weit auf die Spitze getrieben, dass er herbes Pilsbier trinken kann – und dabei nichts als Wasser schmeckt. Dafür braucht er nicht mal Flaschen wie Sie! Und wenn Ihnen, Esel Thelen, dieser Brief zu frech ist, dann schickt Kollege Hintner Ihrem idiotischen Start-up eine Patentklage.

Gluck, gluck! Titanic

 Entlarvend, lieber Kapitalismus,

ist ausgerechnet die Arte-Doku »An den Ufern des Nil: Zwischen Assuan und Luxor«. Darin erklärt der Sprecher mit gewohnt sonorer Stimme: »Die losgesprengten Felsbrocken werden zum Nil geschleppt und auf Frachtkähne verladen. Eine Szene wie vor Jahrtausenden. Heute schultern keine Fronsklaven die zentnerschwere Last für die Tempel der Pharaonen. Die Männer arbeiten freiwillig und schuften für einen kargen Lohn.«

Einfach toll, was Du, Kapitalismus, in 4000 Jahren so geschafft hast. Nächste Revision dann in weiteren 4000 Jahren, vielleicht sogar zum Mindestlohn?

Glaubt aber eher nicht: Titanic

 Otto Schenk! Otto Schenk!

Als 91jähriges Urgestein der deutschsprachigen Theaterlandschaft plauderten Sie in der TV-Sendung »Willkommen Österreich« über Ihre Tierliebe im Allgemeinen und zu Papageien im Besonderen. Einem von Ihnen so genannten »Leihpapagei« wollen Sie den Satz »Heut red’ i nix« beigebracht haben. Und wie nebenbei konstatierten Sie: »Nicht sprechende Papageien sind für mich keine Papageien.«

Aber aber, Herr Schenk, gehen Sie doch nicht so hart ins Gericht mit unseren kunterbunt gefiederten Freunden. Selbst der beredteste aller Papageien ist von Zeit zu Zeit unpässlich oder schlecht aufgelegt oder womöglich im Alter taub geworden. Denken Sie bitte noch mal darüber nach!

Will ’nen Keks: Titanic

 »Spiegel«!

»Schwimmen im Freibad ist wie ein Besuch bei McDonald’s«, heißt es im Teaser einer Deiner Artikel. Weil man nie hundertprozentig weiß, ob nicht vielleicht irgendwo jemand reingespuckt hat, aber zumindest auf die Pommes immer Verlass ist?

Fragen Deine Freunde in Fett schwimmender Nahrungsmittel aus der Redaktion von Titanic

Vom Fachmann für Kenner

 Metaphysik

Wahre Physiker sterben nicht, es reorganisieren sich nur ihre Teilchen.

Jürgen Miedl

 Revolte

Schon seit Jahrtausenden lassen sich die Bienen vom Menschen nach Strich und Faden ausbeuten und hinters Licht führen. Wilde Instinkte und Resistenz gegen Milben und Krankheiten wurden zugunsten von Zahmheit und ungesundem Fleiß weggezüchtet, hochwertiger Honig wurde immer wieder entwendet, im Tausch gegen billige Glukoselösung. Doch damit ist jetzt Schluss. Widerstand regt sich in den Bienenstöcken, zumindest bei meiner Nachbarin, deren Bienen dazu übergegangen sind, den Honig lieber gleich zu verputzen und die Waben mit dem lauen Zuckerwasser vollzupumpen.

Miriam Wurster

 Genusspunkte

Dass Umlautzeichen appetitanregend wirken können, wird einem so richtig bewusst, wenn man beim Lesen einer Speisekarte zum ersten Mal mit »Raucherlachs« konfrontiert wird.

Julia Mateus

 Ohne Worte

Man kann das Wesen eines Menschen ja in vielem erkennen. Zum Beispiel darin, wie er über seine Badezimmertürschwelle stolpert. Oder darin, wie er ein Glas Wasser fallen lässt. Vielleicht auch darin, wie er auf sein Bett springt und wie er sich abrollt, wenn er hinunterfällt. Aber was für ein Wesen hat einer, frage ich mich, der, wie mein neuer Nachbar, all dies im selben Moment tut?

Teja Fischer

 Schlechter Werbeslogan

Mit Sagrotan läuft Sack rot an

Elias Hauck

Vermischtes

Serdar Somuncu: "H2 Universe: Die Machtergreifung", DVD
Er ist der selbsternannte Hassias – viel wichtiger aber noch: der designierte Kanzlerkandidat für Die PARTEI. Holen Sie sich jetzt die neue DVD von Merkel-Nachfolger Serdar Somuncu als Gratisprämie und stehen Sie damit schon vor der Machtergreifung auf der richtigen Seite. Ihre Kinder werden es Ihnen danken!
Zweijahres-Abo: 98,60 EURGerhard Henschel: "Harry Piel sitzt am Nil"
Fuck, dieses Buch sollte man gelesen haben, wenn man  kein übelst versiffter Wichser sein will. Schmähungen und böse Wörter  machen das Leben echt oberarschmäßig zum Kotzen. Vielleicht kapieren Sie  Versager das endlich, wenn Sie Henschels neuesten Streich gelesen  haben. Können Sie überhaupt lesen? Wahrscheinlich nicht. Trollen Sie  sich, Sie Wicht! Aber trotzdem abonnieren und diese Top-Prämie wählen.Die PARTEI-Wahlwerbungs-DVD mit allen vier Wahlwerbespots aus dem Bundestagswahlkampf 2005: Höhepunkte der Politpropaganda, die von Otto Schily mit dem Prädikat "ein Skandal" ausgezeichnet wurden. Besser aufgelöst als auf Youtube und noch dazu mit einer praktischen, farbechten Hülle drumrum - das ist doch was, was?Hauck & Bauer: "Ich kann einfach nicht Wein sagen"
Die beste Zeit, einen Band des Zeichnerduos Hauck & Bauer zu kaufen – sie ist seit sicher zehn Jahren vorbei. Heute sind die Werke von Elias Hauck und Dominik Bauer kein Geheimtip mehr. Die zerstrittenen Künstler kommunizieren inzwischen ausschließlich per Fax, leben in luxussanierten Altbauwohnungen mit kugelsicheren Whirl- und Autorenpools, in denen hungernde Leiharbeiter Comics anfertigen müssen. Leider ist auch der neueste Band der beiden Ausbeuter sehr gut, bestellen Sie hier!Heiko Werning: "Vom Wedding verweht – Menschliches, Allzumenschliches"
Es ist dies Buch etwas ganz besonderes: Heiko Werning, renommierter  Forscher aus Berlin, lag jahrelang in seinem Kiez, dem Wedding, auf der  Lauer. Kein Ereignis entging ihm, der Wedding konnte ihm nichts,  aber auch gar nichts verheimlichen. Abgründe, tiefe Täler und  menschliche Katastrophen – erfreuen Sie sich an heiteren G’schichterl,  die Werning noch so einen Urenkeln erzählen wird.Sonneborn/Gsella/Schmitt:  "Titanic BoyGroup Greatest Hits"
20 Jahre Krawall für Deutschland
Sie bringen zusammen gut 150 Jahre auf die Waage und seit zwanzig Jahren die Bühnen der Republik zum Beben: Thomas Gsella, Oliver Maria Schmitt und Martin Sonneborn sind die TITANIC BoyGroup. In diesem Jubiläumswälzer können Sie die Höhepunkte aus dem Schaffen der umtriebigen Ex-Chefredakteure noch einmal nachlesen. Die schonungslosesten Aktionsberichte, die mitgeschnittensten Terrortelefonate, die nachdenklichsten Gedichte und die intimsten Einblicke in den SMS-Speicher der drei Satire-Zombies – das und mehr auf 333 Seiten (z.T. in Großschrift)! 
Zweijahres-Abo: 98,60 EURTorsten Gaitzsch/Sebastian Klug: "Akte D: Die Wahrheit über Deutschland"
Die Redaktion versichert: Torsten Gaitzsch und Sebastian Klug, die  Autoren dieses Buches, wissen Dinge – schreckliche Dinge! – von denen  Sie, die Leser, nicht einmal zu träumen wagen. Denn es wären Alpträume!  Wählen Sie diese Prämie und erhalten Sie Einblicke in die tiefsten  Abgründe Deutschlands, die Sie wahnsinnig lachend und mit Schaum vor dem  Mund zurücklassen werden. Bisher hat es kein Leser bis zur letzten  Seite geschafft…Wenzel Storch: "Die Filme" (gebundene Ausgabe)
Renommierte Filmkritiker beschreiben ihn als "Terry Gilliam auf Speed", als "Buñuel ohne Stützräder": Der Extremfilmer Wenzel Storch macht extrem irre Streifen mit extrem kleinen Budget, die er in extrem kurzer Zeit abdreht – sein letzter Film wurde in nur zwölf Jahren sendefähig. Storchs abendfüllende Blockbuster "Der Glanz dieser Tage", "Sommer der Liebe" und "Die Reise ins Glück" können beim unvorbereiteten Publikum Persönlichkeitstörungen, Kopfschmerz und spontane Erleuchtung hervorrufen. In diesem liebevoll gestalteten Prachtband wird das cineastische Gesamtwerk von "Deutschlands bestem Regisseur" (TITANIC) in unzähligen Interviews, Fotos und Textschnipseln aufbereitet.
Zweijahres-Abo: 98,60 EURKamagurka & Herr Seele: "Cowboy Henk"
Er ist Belgier, Kamagurka. Belgier! Wissen Sie, was der Mann alles durchgemacht hat in letzter Zeit? Eben, er ist Belgier. Und hat trotzdem in einem Finger mehr Witz als Sie im ganzen Leib! Und Heldenmut! Glauben Sie nicht? Dann lassen Sie sich von Cowboy Henk überzeugen, dem einzigen Helden, der wirklich jeden Tag eine gute Tat begeht.
Zweijahres-Abo: 98,60 EURFriedemann Weise: "Die Welt aus der Sicht von schräg hinten"
Laut seiner Homepage ist er der "King of Understatement" und der "lustigste Mensch im deutschsprachigen Internet". Er ist aber auch Gitarrenmann, Viralblogger (15000 Follower!), Gagautor und Promiexperte mit Diplom. Die Rede ist von Friedemann Weise, dem Mann mit dem Namen! Der Mann, der den "Satiropop" erfand. Und jetzt auch noch ein Buch vorlegt. Ob das gutgeht? Ordern Sie diese Prämie und teilen Sie Ihr vernichtendes Urteil bitte zeitnah der TITANIC-Redaktion mit.Elias Hauck (Hrsg.): "Alles Spargel oder was?"
Endlich ist ganzjährig Spargelsaison! Elias Hauck, die eine Hälfte von Hauck & Bauer und Herausgeber des Frauenmagazins "Sonja", serviert die reifsten Spargelwitze der Welt – gezeichnet und erzählt von dutzenden gemüseliebenden Cartoonisten und Autoren. Lachen Sie unter anderem über: den mit den polnischen Erntehelfern, den mit dem kaputten Spargelschäler und den mit der Fliege in der Hollandaise.Hans Zippert: "Fernsehen ist wie Radio, nur ohne Würfel"
Die steile Karriere des Hans Zippert begann im Jahr 1967 mit einem  Schülerpraktikum beim Kulturmagazin "TV Spielfilm". Nach einem  Volontariat bei "TV Direkt" übernahm er das angesehene 20-Uhr-15-Ressort  bei "TV Okayokay", bevor er schließlich Programmchef der auflagestarken  "TV Superwoche" wurde. Nachdem er über einen Bestechungsskandal rund um  eine 3-Sterne-Empfehlung für "Rote Rosen" stolperte, sah sich Zippert  1990 gezwungen, Chefredakteur von TITANIC zu werden. Der Tiefpunkt war  erreicht. Das alles und noch mehr erfahren Sie in diesem Buch!
Erweitern

Das schreiben die anderen

  • 07.07.:

    Hans Zippert schreibt in der FAZ über 80 Jahre Ringo Starr.

  • 03.07.:

    Das Online-Magazin Bookster unterhält sich mit Pit Knorr über sein Alter Ego "Opa Corona".

     

  • 23.06.:

    Stefan Gärtner schreibt in der "Jungen Welt" über den Film "Übers Reck", der Clemens Meyers Rede zu den ausgefallenen Ruhrfestspielen 2020 zeigt. 

  • 15.06.:

    Christian Y. Schmidt erinnert im "Neuen Deutschland" an den Verleger und Autor Jörg Schröder.

  • 02.06.:

    Culturmag.de bespricht Christian Y. Schmidts "Der kleine Herr Tod".

Titanic unterwegs
15.07.2020 Berlin, Literaturforum im Brecht-Haus Oliver Maria Schmitt, Michael Sowa u.a.
17.07.2020 Falkensee-Finkenkrug, Privatgarten Thomas Gsella, Gartenlesung
19.07.2020 Schwarzenbach a. d. Saale, Erika-Fuchs-Haus Museum für Comic und Sprachkunst Katharina Greve: »Die dicke Prinzessin Petronia«
27.07.2020 Leipzig, Werk 2 Martin Sonneborn