Vom Fachmann für Kenner | Februar 2011


Heimspiel

Wenn man mit den Rabauken seines Drittligafußballvereins am Hauptbahnhof steht, ist man auf einiges gefaßt. Man schämt sich auch nicht weiter, wenn sie einem Haufen 15jähriger Mädchen nachrufen: »Ey, kommt her! Wir wollen Videos für Youporn mit euch drehen!« Wenn besagte Mädchen dann aber tatsächlich zehn Meter entfernt stehenbleiben und nach einiger Diskussion geschlossen zurückkehren, um zu fragen: »Wo wohnt ihr denn?« und »Gibt’s auch was zu saufen?« – dann, ja dann schämt man sich doch ein bißchen für die eigene Stadt.

Paddy Schmidt

Echt passiert

Neulich in der Supermarktschlange: Rolf Hochhuth, hinter ihm Peter Falk. Da wurde mir klar: Hochhuth kommt vor dem Fal(k).

Stefan Schubert

Falsch geraten

Mein Großvater ist, dies sei ohne jede Beschönigung eingestanden, zeit seines Lebens ein gewaltiger Prahlhans gewesen, so daß meine Großmutter, als sie am 1. Mai 1937 im Kindbett lag, an der Brust ihren gesunden Erstgeborenen, und mein Großvater genau in jenem Moment in der Uniform des Reichsarbeitsdienstes ins Wöchnerinnenzimmer stürmte, da unten auf der Straße die Nazi-Marschkolonnen zum 1. Mai trommelnd und blechblasend am Windisch-Eschenbacher Krankenhaus vorbeitrampelten, hauchte: »Ach Fritz! Das wäre doch nicht nötig gewesen…« – mit ehrlicher Freude, aber nicht sonderlich überrascht.

Theobald Fuchs

Feierabend (V)

Fangen Sie ein Huhn und kochen Sie es, bis es zerfällt. Geben Sie soviel Schweinefett hinzu, bis eine dicke Salbe entsteht. Füllen Sie diese in Tiegel und benützen Sie sie gegen sehr trockene Ekzeme. Gehen Sie auf die Biberjagd! Googeln Sie zuerst, wo es noch welche gibt, und erlegen Sie sie dann mit Pfeil und Bogen. Häuten Sie die Biber, und nähen Sie sich später aus dem Fell ein Paar Winterhandschuhe. Braten Sie den Rest, und verwenden Sie ihn als nährstoffhaltige Blumenerde. Dies sind nur zwei Rezepte von vielen, vielen, die Sie sich am feierabendlichen Herd zusammenkochen können. Hauptsache, es macht Spaß und Sie vergessen während dieser Zeit die Demütigungen des Alltags. Mahlzeit.

Vera Henkel

Animist

Ein verhaltensorigineller Bekannter stellt seine Bücher grundsätzlich mit dem Rücken nach hinten ins Regal, weil er das »für gerechter« hält und er es außerdem nicht leiden könne, wenn ihn »die Pappnasen so anglotzen«.

Tibor Rácskai

1, 2 oder 3

Ich kann Leute nicht ernst nehmen, die Aufzählungen machen, um etwas zu verdeutlichen. 1.) Machen sie sich damit nur wichtig, 2.) wollen sie aus Prinzip einfach immer einen draufsetzen und 3.) fällt ihnen meistens schon nach zwei Punkten nichts Sinnvolles mehr ein. Ätzende Typen!

Max Benrath

Was für ein Hund!

In den goldenen Neunzigern besaßen Freund G. und seine Freundin Isa einen großen zotteligen Bobtail, den sie mit grobem Sinn für Ironie Dandy genannt hatten. Der betagte Hund machte nämlich einen eher ungepflegten Eindruck, nicht unbedingt nur, weil seine der Alternativkultur entstammenden Besitzer ihn an ein rotes Halstuch angeleint hatten, wenn sie ihn durch die Gegend zogen. Denn faul war Dandy auch. Das heißt: vielleicht gar nicht mal so sehr faul. Er hatte einen Hüftschaden, dessentwegen er seltsam ungelenk umherwackelte und beim Laufen, oder sagen wir lieber Hoppeln, öfters an der Hinterachse einbrach. Getröstet und geherzt wurde er aber nur selten, jedenfalls nicht von Fremden. Wegen eines chronisch nässenden Ekzems roch er schon im Normalfall übler als andere Hunde nach einem Sturzregen. Wenn es mit der Hautkrankheit zu schlimm stand, wurde Dandy geschoren. Dann sah er aus wie eine große traurige Weißwurst. Ein Musterbeispiel von einem Trottel war der Hund aber obendrein. Dauernd stolperte er über irgendetwas oder verletzte sich beim Versuch, anderen Hunden seine Freundschaft anzudienen. Einmal hatte G. für ein schönes Partywochenende einen »Hunni« besorgt, einen Klumpen Cannabisharz im Wert von 100 Mark, der den Festgästen zur Freude am Freitagnachmittag offen auf dem Couchtisch herumlag und aber plötzlich verschwunden war. Man ahnt schon, wer, während die ersten Bierflaschen entkorkt wurden, plötzlich wie vom Schlag getroffen umfiel. Und erst zwei Tage später, am Sonntag, wieder erwachte, sich schüttelte und nur unwesentlich benommener als sonst umhertapste, während er uns mit seinen großen treuen Augen staunend anblickte, der blöde, liebe Hund.

Mark-Stefan Tietze

Im Straßenverkehr

Radfahrer (randalierend): »Ey, wann wird das denn endlich grün! Ich piß gleich die Ampel an hier!«

Bianca Stücker

Politisches aus Block 39F

Meine Freundin steht mit ihrem fünfjährigen Sohn im Stadion von Eintracht Frankfurt. Inbrünstig skandiert der Junge plötzlich einen zuvor aufgeschnappten, allerdings falsch verstandenen Fangesang: »Hier – regiert – die SED!« Nachdem es rund um die beiden für einen kurzen Moment still geworden ist, meint schließlich jemand: »Wenigstens hat er nicht SPD gerufen.«

Christian Jöricke

Der männlichste

»Hermann ist der männlichste Name. Da kommt nämlich Herr und Mann drin vor. Einen männlicheren Namen gibt es nicht.« – »Eberhard.«

Jochen Lambertz

Pointe sucht Witz

…sagt das Eichhörnchen: »Nein, danke. Ich habe noch Restalkohol aus meiner letzten Inkarnation.«

Steffen Brück

Kultur des Schenkens

Ein Bekannter von mir schenkt seinem Bruder seit sechzehn Jahren zu jedem Festtag und immer wieder einen häßlichen Plastikdinosaurier – ein »ganz billiges Teil«, wie er betont. Inzwischen, so sagt er, sei dieses Dinoschenken derart institutionalisiert, daß er dem Brüderlein alle zwei Jahre ein paar seiner vielen Tiere wieder klaue; schließlich seien diese »gar nicht mehr im Handel erhältlich«, und: »Er kriegt sie dann ja wieder, zu Weihnachten.«

Christina Hahn

Vollnarkomik

Vor eine Operation haben die Götter das Gespräch mit dem Narkosearzt gesetzt. Als ich diesem in seinem Büro gegenübersaß und er mich über die Risiken des Eingriffs in Kenntnis gesetzt hatte, wollte er wissen, ob ich noch irgendwelche Fragen zu der Vollnarkose hätte. Von der Informationsflut erschöpft, meinte ich: »Im Moment nicht. Aber mir fallen bestimmt einige währenddessen ein.« Es folgte eine lange Schweigepause, in der der Arzt mich nachdenklich und, wie ich fand, etwas traurig ansah.

Annalena Hagenah

Feinabstimmung

In Kenia hatte ich Gelegenheit, an der Hotelrezeption meine technischen Kenntnisse aufzubessern:
»Guten Tag, ich habe eine Frage.«
»Bitte fragen.«
»Die Klimaanlage, kann man die regulieren?«
»Ja, kann man regulieren.«
»Ich meine, kann man mehr, als sie an- und auszumachen?«
»Kann man nicht ausmachen? Ich komme mit.«
»Nein danke, man kann sie ausmachen.«
»Kann man ausmachen?«
»Ja, man kann sie ausmachen und dann wieder anmachen.«
»Kann man nicht anmachen? Ich komme mit.«
»Nein danke, man kann sie anmachen.«
»Kann man anmachen?«
»Ja, man kann sie anmachen und dann wieder ausmachen. Wenn sie an ist, kann man die Temperatur aber nicht regulieren. Dann wird es in zehn Minuten eiskalt. Und wenn man sie ausmacht, ist es in zehn Minuten wieder brüllheiß.«
»Ja, wenn zu heiß, muß man anmachen.«
»Hm.«
»Und wenn zu kalt, muß man ausmachen.«
»Hm.«
»Ah, jetzt haben verstanden. Ist ganz einfach. Habe ich erst auch nicht kapiert, aber kommt.«
»Danke!«

Ludger Fischer

Kleinanzeige

Stinkreicher Münchner (41) sucht ausgekochte Osteuropäerin (möglichst schwanger), die sich ins gemachte Nest setzen möchte. Ernstgemeinte Bewerbungen bitte an:

Moses Wolff

Vienna speaking

Als Wiener kann ich Österreicher, die im Ausland schlechtes Englisch sprechen, nicht leiden. Zum einen erinnern sie mich an meine eigenen diesbezüglichen Unzulänglichkeiten. Zum anderen erinnern sie mich an Österreicher.

Sebastian Klug

Wasserlösung

Was können wir Menschen tun, um den Anstieg der Meeresspiegel zu stoppen? Als ich mich gestern aus der Badewanne erhob, hatte ich die Lösung: Wir müssen nur all die Wale aus dem Ozean herausfischen, schon sinkt der Pegel wieder.

Peter Heiding

Gerüchteküche

Schon länger kursierten in meinem Bekanntenkreis Gerüchte, Dagmar, die neue Flamme von Thorsten, wäre zwar ein Mordsgerät und im Bett eine richtige Granate, dafür aber im Oberstübchen ein wenig unterbelichtet. Letzten Sonntag sollte ich sie bei einem Sauerbratenessen endlich kennenlernen, mußte aber aufgrund einer fiebrigen Erkältung telephonisch absagen und hatte dabei gleich Dagmar in der Leitung. Trotz heftigen Schüttelfrosts und klappernden Zähnen entschuldigte ich mich bemüht humorvoll, von einer Grippe niedergestreckt worden zu sein und gerade im Bett dahinzuvegetieren, worauf sie antwortete: »Ah, dann ißt du ja sowieso kein Fleisch!« Ob auch an den anderen beiden Gerüchten etwas dran ist, habe ich bisher leider noch nicht herausfinden können.

Daniel Sibbe

Keine Perspektive

Nachdem er seine Doktorarbeit über »Gödel, Einstein und die Ursprünge der Analytischen Philosophie« geschrieben hatte (Note: 1,0), landete ein guter Freund von mir nicht etwa als Assistent am Lehrstuhl, sondern direkt bei der Berufsfeuerwehr. Im Lebenslauf liest sich so was natürlich sehr interessant. Ich fürchte nur, der Mann endet irgendwann als verbranntes Genie.

Thea Unangst

Selektionsdruck

Zwei betrunkene Biologiestudentinnen am Nebentisch:
»Wenn es Männer geben würde, die vibrieren könnten, dann hätten die einen enormen Fortpflanzungsvorteil!«
»Quatsch! Männer, die vibrieren könnten, würden von anderen Männern totgeschlagen und könnten sich überhaupt nicht fortpflanzen!«

Karsten Wollny

Haushaltstip

Den Erwerb teuren Feucht-Toilettenpapiers kann man sich ersparen, indem man herkömmliches Klopapier verwendet, sich aber vor dem eigentlichen Gebrauch kräftig die Nase damit schneuzt.

Helge Möhn

Aktuelle Cartoons

Heftrubriken

Briefe an die Leser

 Universitätsstadt Göttingen,

Universitätsstadt Göttingen,

natürlich: Deine wissenschaftlichen Errungenschaften sind unbestritten, die Liste Deiner Nobelpreisträger ist lang. Planck und Gauß liegen auf Deinen Friedhöfen. Wir kennen die Geschichten. Aber mal ehrlich: So viel Aufmerksamkeit wie letztens, als der an einer Riesenschildkröte erstickte Wels im Kiessee entdeckt wurde, hast Du seit einer halben Ewigkeit nicht bekommen. Deshalb solltest Du die Umbenennung in »Welsstadt Göttingen« zumindest in Erwägung ziehen. Alles andere wäre doch ziemlich undankbar.

Meinen die Welsbürger von Titanic

 Scheidender Innenminister Seehofer!

Angesichts der trotz Pandemie gut besuchten Stadien während der Fußball-EM haben Sie die Uefa kritisiert und schlussfolgerten: »Ich habe da ein bisschen den Verdacht, dass es um Kommerz geht.« Am selben Tag lasen wir in einem Tweet Ihres Innenministeriums: »BM Seehofer hat vereinsrechtliche Ermittlungsmaßnahmen gegen die Rockergruppierung ›Bandidos MC Federation West Central‹ angeordnet. Es besteht der dringende Verdacht, dass Zweck und Tätigkeit des Vereins den Strafgesetzen zuwiderlaufen.«

Sind Sie angesichts dieser mutigen Verdächtigungen sicher, dass ein Mann mit Ihrem Scharfsinn sich aus der Politik zurückziehen sollte, Sherlock Horst?

Fragen die Verdachtsfälle von Titanic

 Und dass Sie, Ernst Paul Dörfler,

meinen, ein Buch auf den Markt bringen zu müssen, das da betitelt ist »Aufs Land«, finden Sie das nicht, unter uns gesagt, ein wenig: platt?

Fragen die Städter von Titanic

 Wirtschaftsjournalist Philipp Krohn!

Es sei, dozieren Sie in einem FAZ-Kommentar, »von Vorteil, wenn der Wähler in einer Wahl ein breites Angebot hat. Stehen alle Parteien für dieselben Ideen, fehlt der Wettbewerb, sie zu schärfen.«

Das ist hübsch neoliberal überlegt. Allerdings trifft genau das Gegenteil zu: Erst wenn alle Parteien für dasselbe wären, müssten sie ihre Ideen »schärfen«, um sich voneinander abzuheben. So reicht ein Blick aufs nächstbeste Plakat, um sie alle für unwählbar zu halten.

Eh konkurrenzlos: Titanic

 Ganz ruhig, Heckler & Koch,

denn unser erster Gedanke, als wir im Redaktionsnetzwerk Deutschland die Schlagzeile »Patentstreit um neues Sturmgewehr: Heckler & Koch zieht vor Gericht« lasen, war: Hoffentlich nicht besagtes Sturmgewehr! Vor allem, weil es im Text weiter hieß: »Die US-Firma Magpul und Heckler & Koch treffen sich … im Düsseldorfer Landgericht.«

Findet so was zum Schießen: das mit krachenden Pointen geladene Magazin Titanic

Vom Fachmann für Kenner

 Hat der

eigene Zynismus schon eine pathologische Stufe erreicht, wenn man im Tagesschau-Corona-Liveblog erst die Meldung liest: »UN: Zahl der Hungernden ist in der Pandemie gestiegen«, dann direkt darunter: »Gastgewerbe leidet nach Lockdown unter Personalmangel« und als Reaktion auf beides denkt: »Kein Wunder«?

Andreas Braune

 Geladen

Während eines nächtlichen Sommergewitters gerieten meine Freundin und ich unlängst in der Fensterfrage aneinander. Sie habe Angst vor Kugelblitzen, sagte sie, hätte es daher gerne geschlossen, ich hingegen, entgegnete ich, hätte zwar generell Verständnis für irrationale Ängste, aber doch nicht bei Treibhaustemperaturen im Zimmer. Nach einigem Hin und Her war sie dann schließlich doch von der Unsinnigkeit ihrer Angst überzeugt. Bei all der negativen Energie, die ich ausstrahlte, sagte sie, sei es schon sehr unwahrscheinlich, dass sich ein Blitz ausgerechnet in meiner Nähe entladen würde. Geht doch.

Fabian Lichter

 Logisch

Wie nennt man es, wenn die am häufigsten gestellten Fragen zu einem Sachverhalt an zentraler Stelle beantwortet sind? – Das Themengebiet wurde weitgehend FAQiert.

Tina Manske

 G’schichtsstund’n

Ja mei, hört’s halt zu, ihr Hundskrüppel! D’ Junge Union wurd’ bereits 1947 gegründet, auch hier bei uns in Bayern. Die Sach’n ist aber die – des wissen heutzutag’ nur die wenigsten! –, dass die »JU« im Freistaat zwischenzeitlich einmal anders hieß, und zwar von Anfang der 60er bis in die frühen 70er Jahre. Als Franz Josef Strauß selig nämlich 1961 endlich zum Vorsitzenden der Christsozialen g’wählt war, nannten sich die jungen CSUler fortan nur noch »Franz Josef Boys«. Erst ein Jahrzehnt später wurde diese Umbenennung wieder z’rückg’nommen, nämlich aus diesen beiden Gründen: Erstens wollt’ man nicht in Verbindung g’setzt werden mit dem damals aufstrebenden Düsseldorfer Kunstverbrecher Joseph Beuys. Und zwoatens sahen sich d’ »Franz Josef Boys« durch die umstrittene Einführung des bayerischen Frauenwahlrechts im Jahr 1968 gezwungen, auch Weiber, also quasi »Girls« mitmachen zu lassen. So endete auch dieses rühmliche Kapitel bayerischer Geschichte, gell?

Moritz Hürtgen

 Wir Kinder vom Bahnhof ZOB

Im Rahmen der Bundesinitiative für gleichwertige Lebensverhältnisse soll auch in Filmförderung in strukturschwachen Regionen investiert werden. Erstes Projekt: ein weiteres Remake des Klassikers »Wir Kinder vom Bahnhof Zoo«, das diesmal jedoch die Jugend-Drogenszene in ländlichen Gebieten thematisieren soll. Titel siehe oben.

Julia Mateus

Vermischtes

Wenzel Storch: "Die Filme" (gebundene Ausgabe)
Renommierte Filmkritiker beschreiben ihn als "Terry Gilliam auf Speed", als "Buñuel ohne Stützräder": Der Extremfilmer Wenzel Storch macht extrem irre Streifen mit extrem kleinen Budget, die er in extrem kurzer Zeit abdreht – sein letzter Film wurde in nur zwölf Jahren sendefähig. Storchs abendfüllende Blockbuster "Der Glanz dieser Tage", "Sommer der Liebe" und "Die Reise ins Glück" können beim unvorbereiteten Publikum Persönlichkeitstörungen, Kopfschmerz und spontane Erleuchtung hervorrufen. In diesem liebevoll gestalteten Prachtband wird das cineastische Gesamtwerk von "Deutschlands bestem Regisseur" (TITANIC) in unzähligen Interviews, Fotos und Textschnipseln aufbereitet.
Zweijahres-Abo: 117,80 EURHeinz Strunk: "Das Strunk-Prinzip" (Hörbuch, 2CDs)
Sie sind ein totaler Versager und können sich Hörbücher nur als Abo-Prämie leisten? Dann nehmen Sie wenigstens dieses hier: "Das Strunk-Prinzip", die beliebte Kolumne aus TITANIC als Hörbuch! Power- und 110-Prozent-Autor Heinz Strunk zwiebelt Ihnen blitzgescheite Weisheiten um die Ohren bis Sie gar nicht mehr anders können als in Erfolg, Geld und Sex zu ersaufen. Das Strunk-Prinzip setzt Ihrem Elend endlich ein Ende. Mutter wird sich freuen!Die PARTEI-Wahlwerbungs-DVD mit allen vier Wahlwerbespots aus dem Bundestagswahlkampf 2005: Höhepunkte der Politpropaganda, die von Otto Schily mit dem Prädikat "ein Skandal" ausgezeichnet wurden. Besser aufgelöst als auf Youtube und noch dazu mit einer praktischen, farbechten Hülle drumrum - das ist doch was, was?Friedemann Weise: "Die Welt aus der Sicht von schräg hinten"
Laut seiner Homepage ist er der "King of Understatement" und der "lustigste Mensch im deutschsprachigen Internet". Er ist aber auch Gitarrenmann, Viralblogger (15000 Follower!), Gagautor und Promiexperte mit Diplom. Die Rede ist von Friedemann Weise, dem Mann mit dem Namen! Der Mann, der den "Satiropop" erfand. Und jetzt auch noch ein Buch vorlegt. Ob das gutgeht? Ordern Sie diese Prämie und teilen Sie Ihr vernichtendes Urteil bitte zeitnah der TITANIC-Redaktion mit.Kamagurka & Herr Seele: "Cowboy Henk"
Er ist Belgier, Kamagurka. Belgier! Wissen Sie, was der Mann alles durchgemacht hat in letzter Zeit? Eben, er ist Belgier. Und hat trotzdem in einem Finger mehr Witz als Sie im ganzen Leib! Und Heldenmut! Glauben Sie nicht? Dann lassen Sie sich von Cowboy Henk überzeugen, dem einzigen Helden, der wirklich jeden Tag eine gute Tat begeht.
Zweijahres-Abo: 117,80 EURGerhard Henschel: "Harry Piel sitzt am Nil"
Fuck, dieses Buch sollte man gelesen haben, wenn man  kein übelst versiffter Wichser sein will. Schmähungen und böse Wörter  machen das Leben echt oberarschmäßig zum Kotzen. Vielleicht kapieren Sie  Versager das endlich, wenn Sie Henschels neuesten Streich gelesen  haben. Können Sie überhaupt lesen? Wahrscheinlich nicht. Trollen Sie  sich, Sie Wicht! Aber trotzdem abonnieren und diese Top-Prämie wählen.Sonneborn/Gsella/Schmitt:  "Titanic BoyGroup Greatest Hits"
20 Jahre Krawall für Deutschland
Sie bringen zusammen gut 150 Jahre auf die Waage und seit zwanzig Jahren die Bühnen der Republik zum Beben: Thomas Gsella, Oliver Maria Schmitt und Martin Sonneborn sind die TITANIC BoyGroup. In diesem Jubiläumswälzer können Sie die Höhepunkte aus dem Schaffen der umtriebigen Ex-Chefredakteure noch einmal nachlesen. Die schonungslosesten Aktionsberichte, die mitgeschnittensten Terrortelefonate, die nachdenklichsten Gedichte und die intimsten Einblicke in den SMS-Speicher der drei Satire-Zombies – das und mehr auf 333 Seiten (z.T. in Großschrift)! 
Zweijahres-Abo: 117,80 EURHeiko Werning: "Vom Wedding verweht – Menschliches, Allzumenschliches"
Es ist dies Buch etwas ganz besonderes: Heiko Werning, renommierter  Forscher aus Berlin, lag jahrelang in seinem Kiez, dem Wedding, auf der  Lauer. Kein Ereignis entging ihm, der Wedding konnte ihm nichts,  aber auch gar nichts verheimlichen. Abgründe, tiefe Täler und  menschliche Katastrophen – erfreuen Sie sich an heiteren G’schichterl,  die Werning noch so einen Urenkeln erzählen wird.Oliver Maria Schmitt: "Mein Wahlkampf"
Ein Mann (Schmitt), eine Partei (Die PARTEI), eine Wahl (Oberbürgermeister Frankfurt): ein einzigartiger Erfolg (1,8%). Man könnte meinen, damit wäre alles gesagt. Aber weit gefehlt! Denn jeder Erfolg hat eine Geschichte. Eine Erfolgsgeschichte! Und Oliver Maria Schmitt erzählt seine wie kein zweiter: Alles über Spitzenpolitik, Demokratie, Propaganda, Nutten, Koks, schmutzige Machenschaften und die kommende Weltherrschaft Schmitts erfahren Sie nur in diesem Buch. Witziger als die Mao-Bibel, schmissiger als »Mein Kampf«: Jetzt lesen, damit man nach der Machtergreifung keine Ausreden braucht!Torsten Gaitzsch/Sebastian Klug: "Akte D: Die Wahrheit über Deutschland"
Die Redaktion versichert: Torsten Gaitzsch und Sebastian Klug, die  Autoren dieses Buches, wissen Dinge – schreckliche Dinge! – von denen  Sie, die Leser, nicht einmal zu träumen wagen. Denn es wären Alpträume!  Wählen Sie diese Prämie und erhalten Sie Einblicke in die tiefsten  Abgründe Deutschlands, die Sie wahnsinnig lachend und mit Schaum vor dem  Mund zurücklassen werden. Bisher hat es kein Leser bis zur letzten  Seite geschafft…Hauck & Bauer: "Ich kann einfach nicht Wein sagen"
Die beste Zeit, einen Band des Zeichnerduos Hauck & Bauer zu kaufen – sie ist seit sicher zehn Jahren vorbei. Heute sind die Werke von Elias Hauck und Dominik Bauer kein Geheimtip mehr. Die zerstrittenen Künstler kommunizieren inzwischen ausschließlich per Fax, leben in luxussanierten Altbauwohnungen mit kugelsicheren Whirl- und Autorenpools, in denen hungernde Leiharbeiter Comics anfertigen müssen. Leider ist auch der neueste Band der beiden Ausbeuter sehr gut, bestellen Sie hier!Stefan Gärtner, Jürgen Roth: "Benehmt euch!"
Stéphane Hessel ist tot – lang leben Stefan Gärtner und Jürgen Roth!
Die TITANIC-Denker und Aufklärungsjournalisten präsentieren mit "Benehmt euch!" die längst überfällige Abrechnung mit Rüpeltum und Volksverrohung: ein Pamphlet gegen bzw. für Internetvermüller, Handyterroristen, Vorfahrtabonnenten und Ganzkörperellbogen.
Erweitern

Das schreiben die anderen

  • 22.07.:

    In der Taz nimmt Stefan Gärtner Abschied von Mitte.

  • 16.07.:

    Moritz Hürtgen schreibt in der Taz über Entpolitisierung durch Hypnose.

  • 02.07.:

    Die Volksstimme fasst zusammen, was ein TITANIC-Titel in Michael Wendlers Kopf auslöste.

  • 30.06.:

    Im Spiegel-Interview (hinter der Bezahlschranke) lobt Otto Waalkes die TITANIC.

  • 29.06.:

    Zum 15. Todestag Robert Gernhardts widmet NDR Kultur dem TITANIC-Mitbegründer ein Audio-Feature.

Titanic unterwegs
06.08.2021 Erfurt, Kleine Synagoge Katharina Greve: »Antisemitismus für Anfänger«
08.08.2021 Hamburg, Zinnschmelze Ella Carina Werner
11.08.2021 Hamburg, Grüner Jäger Ella Carina Werner
15.08.2021 Hofheim am Taunus, Stadtmuseum »Unkraut vergeht nicht«