Vom Fachmann für Kenner | April 2011


Dem ist nichts hinzuzufügen

Dem.

Florian Römer

Evangelistas

Beim Sonntagsspaziergang sah ich ungläubig ein halbes Dutzend junger Frauen aus einer Kirche kommen, die in ihren modischen Röcken und Stiefeln vom Erscheinungsbild her eher umtriebigen Models als frommen Betschwestern entsprachen. Das Hinweisschild auf dem Gotteshaus offenbarte dann eine mögliche Erklärung: Es handelte sich um eine Matthäus-Gemeinde.

Thorsten M. Mausehund

Tip für Vegetarier

Grünkernfrikadellen allein schmecken fad, eignen sich aber hervorragend als Beilage zu Buletten.

Anna Leuschner

Best practice

»Ach komm, laß es uns wie immer machen, ja Schatz?« antwortete ich genervt, als mein Mann mich fragte, ob wir anläßlich des neuen Jahres in puncto Sex nicht mal was anderes ausprobieren wollten. Typisch er! Wer sich nicht um die Wäsche, die Kinder, das Essen etc. kümmern muß, kann natürlich prächtig über neue Sexpraktiken nachdenken. Nachdem ich ihn aber damit konfrontierte, daß sein Begehren irgendwie auch etwas krampfhaft Bemühtes habe, hatte er schließlich ein Einsehen, und so gehen wir nach wie vor in unseren angestammten Swingerclub.

Anna-Maria Hannoschöck-Merkle

Lauschig

Wenn man bei anspruchsvollen Hör-CDs, etwa Martin Heideggers Reden, nicht auf den Text achtet, hat man wunderbares Easy Listening.

Michael Höfler

Na also!

Da stimmt doch was nicht, sagte ich zur Verkäuferin, die mir das Wechselgeld gab. Stimmt, da stimmt doch was nicht, sagte auch die Verkäuferin. Gemeinsam suchten wir den Fehler und entdeckten dabei zufällig das Typenschild der Registrierkasse. Es handelte sich um eine Maschine der Firma MOGLER-Kassen. Na also, dann stimmt’s ja doch.

Peter P. Neuhaus

Die andere Seite

Während einer sonst kaum erwähnenswerten Zugfahrt sah ich einmal eine Frau aus dem Fenster schauen. Nach einer Weile wandte sie sich an ihren Begleiter: »Guck mal, es regnet.« Er bestätigte dies mit einer Kopfbewegung, deutete dann auf die andere Seite des Zuges und sprach: »Ja, da drüben auch!«

Tibor Rácskai

Lieblingsort

Wie jeder Mensch erfreue ich mich an Ortsnamen wie Darmstadt-Wixhausen oder Hodenhagen, besonders schätze ich aber einen anderen: Halstenbek-Krupunder. Das liegt nördlich von Hamburg, und ich kenne die Stadt nur von Autobahnschildern, doch strahlt sie ein klein wenig Magie auf mich aus. Halstenbek-Krupunder – könnte das nicht das Pseudonym eines frühneuzeitlichen Dichters sein: »Die Poetereyen und Schelmereyen des Halstenbek Krupunder«? Ein Gericht der friesisch-asiatischen Fusion Cuisine: Halstenbek-Krupunder, für alle, die Labskaus-Kroepoek satt haben. Ein inquisitorisches Strafwerkzeug: »Legt dem Sünder den Halstenbek an. Und wenn es ihn dann nicht reut, schraubt noch den Krupunder obendrauf.« Es könnte auch der Name einer dieser jungen FDP-Frauen sein: Juliana oder Katinka Halstenbek-Krupunder, Fachreferentin für Schnepfeninteressen. Doch diese Vorstellung verdränge ich lieber; führt sie mich doch in die dunklen Ecken eines herrlichen Ortes, den zu betreten sich nicht lohnen dürfte, da er mehr verspricht, als er halten kann.

Tim Wolff

Man gönnt sich ja sonst alles

Wer eine Freitag-Tasche aus LKW-Planen besitzt, kann mir ruhig auch einen meiner Alditüten-Lenkdrachen abkaufen.

Sara Raschke

Romantische Schweiz

Ein Antiquitätengeschäft in Zürich. In einer Jugendstil-Glasvitrine Uhren, Ringe, Broschen und allerlei erlesenes Geschmeide, daneben ein kleiner handgeschriebener Zettel: »Es hat Sex-Heftli«.

Marcel Vega

Bei Ikea

Erst eins von diesen praktischen Regalen kaufen und danach die leckeren schwedischen Fleischbällchen im Restaurant genießen: Ich liebe Billy con Carne.

Tanja Hötzle

Aus der Welt politisch reflektierender Bibliothekare

Wallraffs Enthüllungsklassiker »Ganz unten« neulich mit anderen Büchern zusammen gestapelt, und zwar als Fundament. Bedauert, daß es keine Spin-offs gibt – Werke mit den Titeln »Ganz oben« respektive »Ganz genau die Mitte«, welche helfen könnten, Bücherstapel sinnvoll zu strukturieren.

Michael Bastian Weiß

PDF

Die Datei der Besserverdienenden.

Arno Lücker

Der schwarze Kanal

Da empören sich linke Studenten gerne über das skrupellose Treiben internationaler Hedge Fonds. Und dann machen sie bei ihren Familienbesuchen genau das gleiche wie die: Sie spekulieren auf Grundnahrungsmittel!

Dominik Mauer

Als ich mal ein Gutmensch war,

beschloß ich, beseelt von bestem Wein, den Armen zu geben. Gleich bei der U-Bahn traf ich einen der vagabundierenden Zeitungsverkäufer mit der üblichen Vita: Lars, HIV-positiv, lebt seit über zwei Jahren auf der Straße, etc. Gönnerhaft steckte ich ihm zwei Euro zu. Er zückte ein Exemplar der Obdachlosenzeitung, doch ich winkte ab: »Steckenlassen! Ist für Sie.« Daraufhin zog er geräuschvoll durch die Nase hoch, beäugte die Münze auf seiner Hand und raunzte mich schließlich aus verfilztem Graubart an: »Einen blasen kost´ aber zwanzich.« Ich prallte zurück. »Oha«, feixte da Jessica, die Dame an meiner Seite, und schlug mir krachend auf die Schulter, »für zwanzig kannste gerne auch mich fragen!« Beschämt schlich ich davon. Ich hatte doch nur helfen wollen!

Holger Christoph

Von hinten wie von vorn

Daß man Regenwürmer, entgegen der verbreiteten Meinung, keineswegs in zwei neue Exemplare zerhacken kann, hat man ja schon geahnt. Die Erklärung von Wikipedia wirkt auf mich aber doch verstörend: Abgetrennte Regenwurmsegmente können nämlich nur einen After nachbilden, aber keinen neuen Kopf. Der hintere Teil, zweifellos der unglücklichere, bekommt laut Online-Enzyklopädie vorn einen zweiten After – und verhungert. Ich bitte nun höflichst um Erklärung, warum das mit humanoiden Arschgesichtern nicht auch passiert.

Hendrik Wieduwilt

Eigentlich auch okay

Ordentlich angeschickert mit der oder dem Liebsten nach Hause kommen, noch grunzend durch einige Stellungen schlingern, dabei einschlafen: das Komasutra.

Thomas Tonn

Nicht gesund

In einer Ratgebersendung im Radio hörte ich, häufiges Auftreten von Erkältungskrankheiten sei ein sicheres Zeichen für ein starkes Immunsystem. Dieses wehre sich nämlich sofort massiv gegen jeden noch so unbedeutenden Eindringling, und die typischen Symptome wie Rotze, Husten, Kopf- und Gliederschmerzen rührten allein von dessen Eifer her. Ich dagegen war schon so lange nicht mehr krank, daß ich mich an Taschentuch-, geschweige denn Medikamenteneinsatz kaum mehr erinnern kann. Bei dem Gedanken an mein offensichtlich völlig tatenloses Immunsystem wird mir aber gerade etwas flau im Magen. Immerhin!

Nicolai Hagedorn

Die Unliste

Hat schon einmal jemand versucht, die Unwörter der Jahre 1991 bis 2010 in eine sinnvolle Reihe zu bringen? Hier ein Versuch.

Tätervolk
Überfremdung
ethnische Säuberung
freiwillige Ausreise
national befreite Zone
ausländerfrei

 

Humankapital
betriebsratsverseucht
Entlassungsproduktivität
Herdprämie
Ich-AG

 

Rentnerschwemme
sozialverträgliches Frühableben

 

notleidende Banken
Diätenanpassung
Wohlstandsmüll

 

Gotteskrieger
Kollateralschaden
alternativlos

 

Peanuts

Peter Henrich

Eine Frage der Technik

Etwas sprachlos war ich, als während der nächtlichen Autofahrt das Navi lief und mein Beifahrer beeindruckt fragte, ob denn der Sprecher jetzt wirklich nur für unser Auto zuständig sei. Zur frühen Morgenstunde durfte er dennoch auf die obligatorische Tasse Kaffee mit hochkommen. Ich kann jetzt übrigens ein altbekanntes Vorurteil bestätigen.

Jessica Honeich

Keine Lösung

Weil ihr Mann, der sehr gern hartgekochte Eier mit Senf aß, im Kühlschrank fehlgegriffen, versehentlich statt Senf eine sehr aggressive Sportsalbe aufgetragen und sich damit die Mundhöhle versaut hatte, rief meine Bekannte im Krankenhaus an und bat um Rat, weil ihr Mann sich besagte Salbe »aufs Ei gestrichen« habe. Der Rat der Schwester am Telefon war: duschen. Aus eigener leidvoller Erfahrung weiß ich, daß dieser Rat auf jeden Fall falsch war.

Uwe Geishendorf

Wer weiß?

Wenn jemand »mehr Achtung vor den Menschen« fordert, bleibt unklar, ob dies ein Gebot des Respekts ist – oder eine simple Warnung.

Severin Groebner

Vertrackt

Eselsbrücken kann ich mir eigentlich ganz gut merken. Aber dann interpretiere ich sie oft falsch.

Dirk Warnke

Lichtgestalt

Im Elektromarkt habe ich die Auswahl zwischen einer Tageslichtlampe (»Lichtdusche«) mit Timer, die sauteuer ist, und einer sehr viel billigeren ohne Timer. Ich frage die Verkäuferin, wie lange ich das Licht der Lichtdusche ohne Timer denn anlassen darf. Antwort: »Das merken Sie schon. Wenn Sie zu gut gelaunt sind, war’s zu lange.«

Nils Heinrich

Protestwahl

Bei der Bremer Landtagswahl am 22. Mai hat man fünf Stimmen.

Ich wähle Protest nach Strickmuster: zwei rechts, zwei links, eine fallen lassen.

Ulf Wentzien

Aktuelle Cartoons

Heftrubriken

Briefe an die Leser

 Wow, Womanizer Friedrich Merz!

Im Taz-Interview auf Ihre fehlende Beliebtheit angesprochen, parierten Sie großartig: »Schauen Sie sich mal an, wie viel Zustimmung ich von Frauen jeden Alters über die sozialen Netzwerke bekomme. Da gibt es zum Beispiel ›Wir Frauen für Friedrich Merz‹, eine von mir nicht beeinflusste, breit angelegte Initiative. Für keinen der beiden anderen Bewerber gibt es etwas Vergleichbares. Und ich freue mich natürlich sehr darüber.«

Klar, welcher Belami wäre da nicht sackstolz? Gemeint war jene Fotoaktion auf Facebook, bei der knapp 200 Frauen (nicht wenige davon Ortsvorsitzende Ihrer Partei) mit Dackel unterm Arm, im Dirndl oder mit irrem Lächeln abgelichtet sind, im je beigefügten Lobhudel-Zitat Sie als »starken Mann« – nicht des 20. Jahrhunderts, sondern »der Stunde« – preisen, Ihr, prust, »Charisma« rühmen und beteuern, Sie seien derjenige Kandidat, der die CDU ins »nächste Jahrzehnt führen« könne – und das, bei aller Kritik und Antipathie, das schaffen rein kalendarisch sogar Sie.

Ihre Frauen und Männer für Norbert Röttgen (gerechterweise) von Titanic

 Schau bzw. hör an, »Radio Wuppertal«!

Vor dem Wuppertaler Landgericht stand im August eine Dealerin, die Heroin von einer Bande aus den Niederlanden bezogen hatte. Und jetzt kommt’s: »Sie soll das Heroin dann in Wuppertal mit größerem Profit weiterverkauft haben.«

Es ist wirklich schlimm, wie sich heutzutage alles nur noch ums Geld dreht. Wo bleibt das Menschliche?

Für mehr Ehrenamt im Drogenhandel: Titanic

 Waber, waber, Alard von Kittlitz!

Waber, waber, Alard von Kittlitz!

Eine geschlagene Seite plus Aufmacher spendierte Ihnen die »Zeit«, damit Sie in der Rubrik »Entdecken« die spannende Welt der Astrologie entdecken. »Wer glaubt denn so was?« hieß Ihr Texttrumm, für dessen Herstellung Sie sich erst von einer berufsmäßigen Gaunerin in die Sterne blicken ließen und danach als Ausgleich – wir sind ja schließlich bei der »Zeit« – einen Mann der Wissenschaft (»ein in Harvard studierter, ultragebildeter Hippie«) konsultierten.

Weil Sie mit Ihren geschätzt 25 Jahren zwar schon das Selbstverständnis eines abgeklärten Journalistendarstellers entwickelt, aber scheint’s noch nie vom Forer/Barnum-Effekt gehört haben, brachte Ihr persönliches Horoskop Sie an einigen Stellen dann doch zum Bauklötze Staunen. »Da stand also, in mir bestehe einerseits ein ›grenzauflösender Zug‹, der eine ›Auseinandersetzung möchte mit dem, was jenseits der Realität liegt‹. Gleichzeitig sei da aber auch ein Hang zum Skeptizismus … O ja.«

Ja, scheiß rein, Simsalard von Kittlitz! Einerseits, andererseits. Einerseits können wir uns so einiges vorstellen, andererseits nicht das, was Sie in den Oberzeilen zu Ihrer investigativen Sternstunde insinuierten: »Ich kann die Sorge nicht leugnen, künftig als der verspulte Eso-Trottel der Redaktion dazustehen.« Denn als Trottel dürften Sie dort schon seit langem dastehen.

Leider nicht jenseits von Ihrer Realität: Titanic

 Schokierend, Schokoladenfabrik Lindt & Sprüngli,

was wir auf »Focus online« über Dich lasen: »Die Bewohner von Olten zwischen Zürich und Basel dürften nicht schlecht gestaunt haben, als es vergangenen Freitag begann, Kakaopulver zu schneien. Grund dafür war das Versagen eines Lüftungssystems der örtlichen Schokoladenfabrik von Lindt & Sprüngli.«

Man hört derzeit ja allerorts von seltsamen Wetterkapriolen, aber Kakao-Schauer sind selbst in unserer Klimakrisen-Welt ungewöhnlich. Die aufgetischte Erklärung vom defekten Lüftungssytem schlucken wir allerdings nicht. Sei ehrlich, Lindt & Sprüngli: War das nicht ein verzweifelter Versuch Deiner Oompa Loompas, irgendwie auf ihre Gefangenschaft als Arbeitssklaven aufmerksam zu machen? Oder war es einfach ein ausgeklügelter Werbegag? Sollte Letzteres der Fall sein, hier ein kleiner Tipp: Gratis Schokolade auf eine ganze Stadt schneien zu lassen ist prinzipiell eine süße Idee, nur halt nicht im Hochsommer …

Wissen Deine Werbe-Willy-Wonkas auf der Titanic

 Birgit Herden (»Welt online«),

Sie haben es wirklich gewagt, einen Text mit »Liegt doch Hoffnung in der Herdenimmunität?« zu titulieren? Stark. Aber: die haben wir schon. Titanic

Vom Fachmann für Kenner

 Hoppla

Dass sich vieles mit dem Alter ändert, damit habe ich gerechnet. Aber wie vieles sich nicht ändert, das war eine Überraschung.

Teja Fischer

 Ein Gleichnis

Vier Blinde stehen um einen Elefanten herum und untersuchen ihn, um herauszufinden, worum es sich handelt. Derjenige, der den Rüssel zu greifen bekommt, erklärt: »Es muss ein lebendiger Gartenschlauch sein.« Ein anderer – er streicht über die Flanke des Dickhäuters – spricht: »Nee, das ist ein Elefant«, tastet sich nach oben und ergänzt: »Jepp, hier ist das charakteristische Ohr. Ganz klar, ein Elefant.« Der Dritte befühlt einen Stoßzahn und schlussfolgert: »Elfenbein. Der Fall ist gelöst. Man muss schon sehr dumm sein, um an einen Gartenschlauch oder etwas anderes zu denken …« Der Vierte meldet sich zu Wort: »Moment! Um ganz sicher zu gehen, sollten wir noch den Penis des Tieres anfassen. Los, macht alle mit!« Die vier Blinden nähern sich dem gigantischen Glied und vollführen daran rhythmische Auf- und Abbewegungen.

Da öffnet sich die Stalltür, und der Besitzer des Elefanten kommt herein: »Was geht hier vor? Bei Ganesha, was MACHEN Sie denn da?!«

Werbeeinblendung: »Schützen Sie Ihre Arbeitselefanten! Mit Mahut Security Systems. Für alle Stallarten. Denn die Welt ist voller Perverser.«

Torsten Gaitzsch

 Kompatibilitätsprobleme

Kritik am Schweinesystem ist richtig und wichtig. Ebenso wichtig ist die #metoo-Debatte. Ich habe aber Probleme, beide unter einen Hut zu bekommen. Alles hängt doch an dieser Frage: Darf man das System ficken, wenn das System Nein gesagt hat?

Tilman Birr

 Das Beste kommt zum Schluss

Die gesamte Tragik der Endlichkeit des Lebens wurde wohl selten so schön zusammengefasst wie in diesem Satz, den ich zufällig bei einem Friedhofsbesuch aufschnappte: »Es ist so schade, dass Opa nicht erleben konnte, wie schön sein Grab geworden ist.«

Jürgen Miedl

 Tipp für Tierfreunde

Merke: Wer ein Herz für Spinnen hat, sauge nach dem Achtbeiner auch noch einen Sechsbeiner als Proviant mit dem Staubsauger auf.

Katharina Greve

Vermischtes

Sonneborn/Gsella/Schmitt:  "Titanic BoyGroup Greatest Hits"
20 Jahre Krawall für Deutschland
Sie bringen zusammen gut 150 Jahre auf die Waage und seit zwanzig Jahren die Bühnen der Republik zum Beben: Thomas Gsella, Oliver Maria Schmitt und Martin Sonneborn sind die TITANIC BoyGroup. In diesem Jubiläumswälzer können Sie die Höhepunkte aus dem Schaffen der umtriebigen Ex-Chefredakteure noch einmal nachlesen. Die schonungslosesten Aktionsberichte, die mitgeschnittensten Terrortelefonate, die nachdenklichsten Gedichte und die intimsten Einblicke in den SMS-Speicher der drei Satire-Zombies – das und mehr auf 333 Seiten (z.T. in Großschrift)! 
Zweijahres-Abo: 98,60 EURElias Hauck (Hrsg.): "Alles Spargel oder was?"
Endlich ist ganzjährig Spargelsaison! Elias Hauck, die eine Hälfte von Hauck & Bauer und Herausgeber des Frauenmagazins "Sonja", serviert die reifsten Spargelwitze der Welt – gezeichnet und erzählt von dutzenden gemüseliebenden Cartoonisten und Autoren. Lachen Sie unter anderem über: den mit den polnischen Erntehelfern, den mit dem kaputten Spargelschäler und den mit der Fliege in der Hollandaise.Torsten Gaitzsch/Sebastian Klug: "Akte D: Die Wahrheit über Deutschland"
Die Redaktion versichert: Torsten Gaitzsch und Sebastian Klug, die  Autoren dieses Buches, wissen Dinge – schreckliche Dinge! – von denen  Sie, die Leser, nicht einmal zu träumen wagen. Denn es wären Alpträume!  Wählen Sie diese Prämie und erhalten Sie Einblicke in die tiefsten  Abgründe Deutschlands, die Sie wahnsinnig lachend und mit Schaum vor dem  Mund zurücklassen werden. Bisher hat es kein Leser bis zur letzten  Seite geschafft…Wenzel Storch: "Die Filme" (gebundene Ausgabe)
Renommierte Filmkritiker beschreiben ihn als "Terry Gilliam auf Speed", als "Buñuel ohne Stützräder": Der Extremfilmer Wenzel Storch macht extrem irre Streifen mit extrem kleinen Budget, die er in extrem kurzer Zeit abdreht – sein letzter Film wurde in nur zwölf Jahren sendefähig. Storchs abendfüllende Blockbuster "Der Glanz dieser Tage", "Sommer der Liebe" und "Die Reise ins Glück" können beim unvorbereiteten Publikum Persönlichkeitstörungen, Kopfschmerz und spontane Erleuchtung hervorrufen. In diesem liebevoll gestalteten Prachtband wird das cineastische Gesamtwerk von "Deutschlands bestem Regisseur" (TITANIC) in unzähligen Interviews, Fotos und Textschnipseln aufbereitet.
Zweijahres-Abo: 98,60 EURFriedemann Weise: "Die Welt aus der Sicht von schräg hinten"
Laut seiner Homepage ist er der "King of Understatement" und der "lustigste Mensch im deutschsprachigen Internet". Er ist aber auch Gitarrenmann, Viralblogger (15000 Follower!), Gagautor und Promiexperte mit Diplom. Die Rede ist von Friedemann Weise, dem Mann mit dem Namen! Der Mann, der den "Satiropop" erfand. Und jetzt auch noch ein Buch vorlegt. Ob das gutgeht? Ordern Sie diese Prämie und teilen Sie Ihr vernichtendes Urteil bitte zeitnah der TITANIC-Redaktion mit.Hans Zippert: "Fernsehen ist wie Radio, nur ohne Würfel"
Die steile Karriere des Hans Zippert begann im Jahr 1967 mit einem  Schülerpraktikum beim Kulturmagazin "TV Spielfilm". Nach einem  Volontariat bei "TV Direkt" übernahm er das angesehene 20-Uhr-15-Ressort  bei "TV Okayokay", bevor er schließlich Programmchef der auflagestarken  "TV Superwoche" wurde. Nachdem er über einen Bestechungsskandal rund um  eine 3-Sterne-Empfehlung für "Rote Rosen" stolperte, sah sich Zippert  1990 gezwungen, Chefredakteur von TITANIC zu werden. Der Tiefpunkt war  erreicht. Das alles und noch mehr erfahren Sie in diesem Buch!Die PARTEI-Wahlwerbungs-DVD mit allen vier Wahlwerbespots aus dem Bundestagswahlkampf 2005: Höhepunkte der Politpropaganda, die von Otto Schily mit dem Prädikat "ein Skandal" ausgezeichnet wurden. Besser aufgelöst als auf Youtube und noch dazu mit einer praktischen, farbechten Hülle drumrum - das ist doch was, was?Heiko Werning: "Vom Wedding verweht – Menschliches, Allzumenschliches"
Es ist dies Buch etwas ganz besonderes: Heiko Werning, renommierter  Forscher aus Berlin, lag jahrelang in seinem Kiez, dem Wedding, auf der  Lauer. Kein Ereignis entging ihm, der Wedding konnte ihm nichts,  aber auch gar nichts verheimlichen. Abgründe, tiefe Täler und  menschliche Katastrophen – erfreuen Sie sich an heiteren G’schichterl,  die Werning noch so einen Urenkeln erzählen wird.Hauck & Bauer: "Ich kann einfach nicht Wein sagen"
Die beste Zeit, einen Band des Zeichnerduos Hauck & Bauer zu kaufen – sie ist seit sicher zehn Jahren vorbei. Heute sind die Werke von Elias Hauck und Dominik Bauer kein Geheimtip mehr. Die zerstrittenen Künstler kommunizieren inzwischen ausschließlich per Fax, leben in luxussanierten Altbauwohnungen mit kugelsicheren Whirl- und Autorenpools, in denen hungernde Leiharbeiter Comics anfertigen müssen. Leider ist auch der neueste Band der beiden Ausbeuter sehr gut, bestellen Sie hier!Gerhard Henschel: "Harry Piel sitzt am Nil"
Fuck, dieses Buch sollte man gelesen haben, wenn man  kein übelst versiffter Wichser sein will. Schmähungen und böse Wörter  machen das Leben echt oberarschmäßig zum Kotzen. Vielleicht kapieren Sie  Versager das endlich, wenn Sie Henschels neuesten Streich gelesen  haben. Können Sie überhaupt lesen? Wahrscheinlich nicht. Trollen Sie  sich, Sie Wicht! Aber trotzdem abonnieren und diese Top-Prämie wählen.Kamagurka & Herr Seele: "Cowboy Henk"
Er ist Belgier, Kamagurka. Belgier! Wissen Sie, was der Mann alles durchgemacht hat in letzter Zeit? Eben, er ist Belgier. Und hat trotzdem in einem Finger mehr Witz als Sie im ganzen Leib! Und Heldenmut! Glauben Sie nicht? Dann lassen Sie sich von Cowboy Henk überzeugen, dem einzigen Helden, der wirklich jeden Tag eine gute Tat begeht.
Zweijahres-Abo: 98,60 EUR
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Das schreiben die anderen

  • 09.09.:

    Die "Abendzeitung" interviewt Rudi Hurzlmeier.

     

  • 04.09.:

    Ella Carina Werner klärt in der "Taz" über den Alterskult im westlichen Sumatra auf.

  • 03.09.:

    Moritz Hürtgen spricht mit ZDFheute über Satire nach dem Anschlag auf "Charlie Hebdo".

  • 02.09.:

    Über eine Regenlesung der TITANIC BoyGroup berichtet die FAZ.

     

  • 19.08.:

    Oliver Maria Schmitt war für die FAZ auf großer Büßer-, Pilger- und Fürbittfahrt für alle Pest- und Seuchenopfer.

Titanic unterwegs
01.10.2020 Frankfurt, Museum für Komische Kunst »Hauck & Bauer: Cartoons« Eröffnung mit A. Engelke
01.11.2020 Fürstenfeldbruck, Kunsthaus Rudi Hurzlmeier: »Malerei«
08.11.2020 Kassel, Caricatura-Galerie »Unkraut vergeht nicht – Garten-Cartoons«
07.03.2021 Frankfurt, Museum für Komische Kunst »Hauck & Bauer: Cartoons«