Vom Fachmann für Kenner | April 2011


Dem ist nichts hinzuzufügen

Dem.

Florian Römer

Evangelistas

Beim Sonntagsspaziergang sah ich ungläubig ein halbes Dutzend junger Frauen aus einer Kirche kommen, die in ihren modischen Röcken und Stiefeln vom Erscheinungsbild her eher umtriebigen Models als frommen Betschwestern entsprachen. Das Hinweisschild auf dem Gotteshaus offenbarte dann eine mögliche Erklärung: Es handelte sich um eine Matthäus-Gemeinde.

Thorsten M. Mausehund

Tip für Vegetarier

Grünkernfrikadellen allein schmecken fad, eignen sich aber hervorragend als Beilage zu Buletten.

Anna Leuschner

Best practice

»Ach komm, laß es uns wie immer machen, ja Schatz?« antwortete ich genervt, als mein Mann mich fragte, ob wir anläßlich des neuen Jahres in puncto Sex nicht mal was anderes ausprobieren wollten. Typisch er! Wer sich nicht um die Wäsche, die Kinder, das Essen etc. kümmern muß, kann natürlich prächtig über neue Sexpraktiken nachdenken. Nachdem ich ihn aber damit konfrontierte, daß sein Begehren irgendwie auch etwas krampfhaft Bemühtes habe, hatte er schließlich ein Einsehen, und so gehen wir nach wie vor in unseren angestammten Swingerclub.

Anna-Maria Hannoschöck-Merkle

Lauschig

Wenn man bei anspruchsvollen Hör-CDs, etwa Martin Heideggers Reden, nicht auf den Text achtet, hat man wunderbares Easy Listening.

Michael Höfler

Na also!

Da stimmt doch was nicht, sagte ich zur Verkäuferin, die mir das Wechselgeld gab. Stimmt, da stimmt doch was nicht, sagte auch die Verkäuferin. Gemeinsam suchten wir den Fehler und entdeckten dabei zufällig das Typenschild der Registrierkasse. Es handelte sich um eine Maschine der Firma MOGLER-Kassen. Na also, dann stimmt’s ja doch.

Peter P. Neuhaus

Die andere Seite

Während einer sonst kaum erwähnenswerten Zugfahrt sah ich einmal eine Frau aus dem Fenster schauen. Nach einer Weile wandte sie sich an ihren Begleiter: »Guck mal, es regnet.« Er bestätigte dies mit einer Kopfbewegung, deutete dann auf die andere Seite des Zuges und sprach: »Ja, da drüben auch!«

Tibor Rácskai

Lieblingsort

Wie jeder Mensch erfreue ich mich an Ortsnamen wie Darmstadt-Wixhausen oder Hodenhagen, besonders schätze ich aber einen anderen: Halstenbek-Krupunder. Das liegt nördlich von Hamburg, und ich kenne die Stadt nur von Autobahnschildern, doch strahlt sie ein klein wenig Magie auf mich aus. Halstenbek-Krupunder – könnte das nicht das Pseudonym eines frühneuzeitlichen Dichters sein: »Die Poetereyen und Schelmereyen des Halstenbek Krupunder«? Ein Gericht der friesisch-asiatischen Fusion Cuisine: Halstenbek-Krupunder, für alle, die Labskaus-Kroepoek satt haben. Ein inquisitorisches Strafwerkzeug: »Legt dem Sünder den Halstenbek an. Und wenn es ihn dann nicht reut, schraubt noch den Krupunder obendrauf.« Es könnte auch der Name einer dieser jungen FDP-Frauen sein: Juliana oder Katinka Halstenbek-Krupunder, Fachreferentin für Schnepfeninteressen. Doch diese Vorstellung verdränge ich lieber; führt sie mich doch in die dunklen Ecken eines herrlichen Ortes, den zu betreten sich nicht lohnen dürfte, da er mehr verspricht, als er halten kann.

Tim Wolff

Man gönnt sich ja sonst alles

Wer eine Freitag-Tasche aus LKW-Planen besitzt, kann mir ruhig auch einen meiner Alditüten-Lenkdrachen abkaufen.

Sara Raschke

Romantische Schweiz

Ein Antiquitätengeschäft in Zürich. In einer Jugendstil-Glasvitrine Uhren, Ringe, Broschen und allerlei erlesenes Geschmeide, daneben ein kleiner handgeschriebener Zettel: »Es hat Sex-Heftli«.

Marcel Vega

Bei Ikea

Erst eins von diesen praktischen Regalen kaufen und danach die leckeren schwedischen Fleischbällchen im Restaurant genießen: Ich liebe Billy con Carne.

Tanja Hötzle

Aus der Welt politisch reflektierender Bibliothekare

Wallraffs Enthüllungsklassiker »Ganz unten« neulich mit anderen Büchern zusammen gestapelt, und zwar als Fundament. Bedauert, daß es keine Spin-offs gibt – Werke mit den Titeln »Ganz oben« respektive »Ganz genau die Mitte«, welche helfen könnten, Bücherstapel sinnvoll zu strukturieren.

Michael Bastian Weiß

PDF

Die Datei der Besserverdienenden.

Arno Lücker

Der schwarze Kanal

Da empören sich linke Studenten gerne über das skrupellose Treiben internationaler Hedge Fonds. Und dann machen sie bei ihren Familienbesuchen genau das gleiche wie die: Sie spekulieren auf Grundnahrungsmittel!

Dominik Mauer

Als ich mal ein Gutmensch war,

beschloß ich, beseelt von bestem Wein, den Armen zu geben. Gleich bei der U-Bahn traf ich einen der vagabundierenden Zeitungsverkäufer mit der üblichen Vita: Lars, HIV-positiv, lebt seit über zwei Jahren auf der Straße, etc. Gönnerhaft steckte ich ihm zwei Euro zu. Er zückte ein Exemplar der Obdachlosenzeitung, doch ich winkte ab: »Steckenlassen! Ist für Sie.« Daraufhin zog er geräuschvoll durch die Nase hoch, beäugte die Münze auf seiner Hand und raunzte mich schließlich aus verfilztem Graubart an: »Einen blasen kost´ aber zwanzich.« Ich prallte zurück. »Oha«, feixte da Jessica, die Dame an meiner Seite, und schlug mir krachend auf die Schulter, »für zwanzig kannste gerne auch mich fragen!« Beschämt schlich ich davon. Ich hatte doch nur helfen wollen!

Holger Christoph

Von hinten wie von vorn

Daß man Regenwürmer, entgegen der verbreiteten Meinung, keineswegs in zwei neue Exemplare zerhacken kann, hat man ja schon geahnt. Die Erklärung von Wikipedia wirkt auf mich aber doch verstörend: Abgetrennte Regenwurmsegmente können nämlich nur einen After nachbilden, aber keinen neuen Kopf. Der hintere Teil, zweifellos der unglücklichere, bekommt laut Online-Enzyklopädie vorn einen zweiten After – und verhungert. Ich bitte nun höflichst um Erklärung, warum das mit humanoiden Arschgesichtern nicht auch passiert.

Hendrik Wieduwilt

Eigentlich auch okay

Ordentlich angeschickert mit der oder dem Liebsten nach Hause kommen, noch grunzend durch einige Stellungen schlingern, dabei einschlafen: das Komasutra.

Thomas Tonn

Nicht gesund

In einer Ratgebersendung im Radio hörte ich, häufiges Auftreten von Erkältungskrankheiten sei ein sicheres Zeichen für ein starkes Immunsystem. Dieses wehre sich nämlich sofort massiv gegen jeden noch so unbedeutenden Eindringling, und die typischen Symptome wie Rotze, Husten, Kopf- und Gliederschmerzen rührten allein von dessen Eifer her. Ich dagegen war schon so lange nicht mehr krank, daß ich mich an Taschentuch-, geschweige denn Medikamenteneinsatz kaum mehr erinnern kann. Bei dem Gedanken an mein offensichtlich völlig tatenloses Immunsystem wird mir aber gerade etwas flau im Magen. Immerhin!

Nicolai Hagedorn

Die Unliste

Hat schon einmal jemand versucht, die Unwörter der Jahre 1991 bis 2010 in eine sinnvolle Reihe zu bringen? Hier ein Versuch.

Tätervolk
Überfremdung
ethnische Säuberung
freiwillige Ausreise
national befreite Zone
ausländerfrei

 

Humankapital
betriebsratsverseucht
Entlassungsproduktivität
Herdprämie
Ich-AG

 

Rentnerschwemme
sozialverträgliches Frühableben

 

notleidende Banken
Diätenanpassung
Wohlstandsmüll

 

Gotteskrieger
Kollateralschaden
alternativlos

 

Peanuts

Peter Henrich

Eine Frage der Technik

Etwas sprachlos war ich, als während der nächtlichen Autofahrt das Navi lief und mein Beifahrer beeindruckt fragte, ob denn der Sprecher jetzt wirklich nur für unser Auto zuständig sei. Zur frühen Morgenstunde durfte er dennoch auf die obligatorische Tasse Kaffee mit hochkommen. Ich kann jetzt übrigens ein altbekanntes Vorurteil bestätigen.

Jessica Honeich

Keine Lösung

Weil ihr Mann, der sehr gern hartgekochte Eier mit Senf aß, im Kühlschrank fehlgegriffen, versehentlich statt Senf eine sehr aggressive Sportsalbe aufgetragen und sich damit die Mundhöhle versaut hatte, rief meine Bekannte im Krankenhaus an und bat um Rat, weil ihr Mann sich besagte Salbe »aufs Ei gestrichen« habe. Der Rat der Schwester am Telefon war: duschen. Aus eigener leidvoller Erfahrung weiß ich, daß dieser Rat auf jeden Fall falsch war.

Uwe Geishendorf

Wer weiß?

Wenn jemand »mehr Achtung vor den Menschen« fordert, bleibt unklar, ob dies ein Gebot des Respekts ist – oder eine simple Warnung.

Severin Groebner

Vertrackt

Eselsbrücken kann ich mir eigentlich ganz gut merken. Aber dann interpretiere ich sie oft falsch.

Dirk Warnke

Lichtgestalt

Im Elektromarkt habe ich die Auswahl zwischen einer Tageslichtlampe (»Lichtdusche«) mit Timer, die sauteuer ist, und einer sehr viel billigeren ohne Timer. Ich frage die Verkäuferin, wie lange ich das Licht der Lichtdusche ohne Timer denn anlassen darf. Antwort: »Das merken Sie schon. Wenn Sie zu gut gelaunt sind, war’s zu lange.«

Nils Heinrich

Protestwahl

Bei der Bremer Landtagswahl am 22. Mai hat man fünf Stimmen.

Ich wähle Protest nach Strickmuster: zwei rechts, zwei links, eine fallen lassen.

Ulf Wentzien

Aktuelle Cartoons

Heftrubriken

Briefe an die Leser

 Ganz ruhig, Heckler & Koch,

denn unser erster Gedanke, als wir im Redaktionsnetzwerk Deutschland die Schlagzeile »Patentstreit um neues Sturmgewehr: Heckler & Koch zieht vor Gericht« lasen, war: Hoffentlich nicht besagtes Sturmgewehr! Vor allem, weil es im Text weiter hieß: »Die US-Firma Magpul und Heckler & Koch treffen sich … im Düsseldorfer Landgericht.«

Findet so was zum Schießen: das mit krachenden Pointen geladene Magazin Titanic

 Wirtschaftsjournalist Philipp Krohn!

Es sei, dozieren Sie in einem FAZ-Kommentar, »von Vorteil, wenn der Wähler in einer Wahl ein breites Angebot hat. Stehen alle Parteien für dieselben Ideen, fehlt der Wettbewerb, sie zu schärfen.«

Das ist hübsch neoliberal überlegt. Allerdings trifft genau das Gegenteil zu: Erst wenn alle Parteien für dasselbe wären, müssten sie ihre Ideen »schärfen«, um sich voneinander abzuheben. So reicht ein Blick aufs nächstbeste Plakat, um sie alle für unwählbar zu halten.

Eh konkurrenzlos: Titanic

 Scheidender Innenminister Seehofer!

Angesichts der trotz Pandemie gut besuchten Stadien während der Fußball-EM haben Sie die Uefa kritisiert und schlussfolgerten: »Ich habe da ein bisschen den Verdacht, dass es um Kommerz geht.« Am selben Tag lasen wir in einem Tweet Ihres Innenministeriums: »BM Seehofer hat vereinsrechtliche Ermittlungsmaßnahmen gegen die Rockergruppierung ›Bandidos MC Federation West Central‹ angeordnet. Es besteht der dringende Verdacht, dass Zweck und Tätigkeit des Vereins den Strafgesetzen zuwiderlaufen.«

Sind Sie angesichts dieser mutigen Verdächtigungen sicher, dass ein Mann mit Ihrem Scharfsinn sich aus der Politik zurückziehen sollte, Sherlock Horst?

Fragen die Verdachtsfälle von Titanic

 Und dass Sie, Ernst Paul Dörfler,

meinen, ein Buch auf den Markt bringen zu müssen, das da betitelt ist »Aufs Land«, finden Sie das nicht, unter uns gesagt, ein wenig: platt?

Fragen die Städter von Titanic

 Universitätsstadt Göttingen,

Universitätsstadt Göttingen,

natürlich: Deine wissenschaftlichen Errungenschaften sind unbestritten, die Liste Deiner Nobelpreisträger ist lang. Planck und Gauß liegen auf Deinen Friedhöfen. Wir kennen die Geschichten. Aber mal ehrlich: So viel Aufmerksamkeit wie letztens, als der an einer Riesenschildkröte erstickte Wels im Kiessee entdeckt wurde, hast Du seit einer halben Ewigkeit nicht bekommen. Deshalb solltest Du die Umbenennung in »Welsstadt Göttingen« zumindest in Erwägung ziehen. Alles andere wäre doch ziemlich undankbar.

Meinen die Welsbürger von Titanic

Vom Fachmann für Kenner

 Logisch

Wie nennt man es, wenn die am häufigsten gestellten Fragen zu einem Sachverhalt an zentraler Stelle beantwortet sind? – Das Themengebiet wurde weitgehend FAQiert.

Tina Manske

 Hat der

eigene Zynismus schon eine pathologische Stufe erreicht, wenn man im Tagesschau-Corona-Liveblog erst die Meldung liest: »UN: Zahl der Hungernden ist in der Pandemie gestiegen«, dann direkt darunter: »Gastgewerbe leidet nach Lockdown unter Personalmangel« und als Reaktion auf beides denkt: »Kein Wunder«?

Andreas Braune

 Wir Kinder vom Bahnhof ZOB

Im Rahmen der Bundesinitiative für gleichwertige Lebensverhältnisse soll auch in Filmförderung in strukturschwachen Regionen investiert werden. Erstes Projekt: ein weiteres Remake des Klassikers »Wir Kinder vom Bahnhof Zoo«, das diesmal jedoch die Jugend-Drogenszene in ländlichen Gebieten thematisieren soll. Titel siehe oben.

Julia Mateus

 G’schichtsstund’n

Ja mei, hört’s halt zu, ihr Hundskrüppel! D’ Junge Union wurd’ bereits 1947 gegründet, auch hier bei uns in Bayern. Die Sach’n ist aber die – des wissen heutzutag’ nur die wenigsten! –, dass die »JU« im Freistaat zwischenzeitlich einmal anders hieß, und zwar von Anfang der 60er bis in die frühen 70er Jahre. Als Franz Josef Strauß selig nämlich 1961 endlich zum Vorsitzenden der Christsozialen g’wählt war, nannten sich die jungen CSUler fortan nur noch »Franz Josef Boys«. Erst ein Jahrzehnt später wurde diese Umbenennung wieder z’rückg’nommen, nämlich aus diesen beiden Gründen: Erstens wollt’ man nicht in Verbindung g’setzt werden mit dem damals aufstrebenden Düsseldorfer Kunstverbrecher Joseph Beuys. Und zwoatens sahen sich d’ »Franz Josef Boys« durch die umstrittene Einführung des bayerischen Frauenwahlrechts im Jahr 1968 gezwungen, auch Weiber, also quasi »Girls« mitmachen zu lassen. So endete auch dieses rühmliche Kapitel bayerischer Geschichte, gell?

Moritz Hürtgen

 Geladen

Während eines nächtlichen Sommergewitters gerieten meine Freundin und ich unlängst in der Fensterfrage aneinander. Sie habe Angst vor Kugelblitzen, sagte sie, hätte es daher gerne geschlossen, ich hingegen, entgegnete ich, hätte zwar generell Verständnis für irrationale Ängste, aber doch nicht bei Treibhaustemperaturen im Zimmer. Nach einigem Hin und Her war sie dann schließlich doch von der Unsinnigkeit ihrer Angst überzeugt. Bei all der negativen Energie, die ich ausstrahlte, sagte sie, sei es schon sehr unwahrscheinlich, dass sich ein Blitz ausgerechnet in meiner Nähe entladen würde. Geht doch.

Fabian Lichter

Vermischtes

Hauck & Bauer: "Ich kann einfach nicht Wein sagen"
Die beste Zeit, einen Band des Zeichnerduos Hauck & Bauer zu kaufen – sie ist seit sicher zehn Jahren vorbei. Heute sind die Werke von Elias Hauck und Dominik Bauer kein Geheimtip mehr. Die zerstrittenen Künstler kommunizieren inzwischen ausschließlich per Fax, leben in luxussanierten Altbauwohnungen mit kugelsicheren Whirl- und Autorenpools, in denen hungernde Leiharbeiter Comics anfertigen müssen. Leider ist auch der neueste Band der beiden Ausbeuter sehr gut, bestellen Sie hier!Kamagurka & Herr Seele: "Cowboy Henk"
Er ist Belgier, Kamagurka. Belgier! Wissen Sie, was der Mann alles durchgemacht hat in letzter Zeit? Eben, er ist Belgier. Und hat trotzdem in einem Finger mehr Witz als Sie im ganzen Leib! Und Heldenmut! Glauben Sie nicht? Dann lassen Sie sich von Cowboy Henk überzeugen, dem einzigen Helden, der wirklich jeden Tag eine gute Tat begeht.
Zweijahres-Abo: 117,80 EUROliver Maria Schmitt: "Mein Wahlkampf"
Ein Mann (Schmitt), eine Partei (Die PARTEI), eine Wahl (Oberbürgermeister Frankfurt): ein einzigartiger Erfolg (1,8%). Man könnte meinen, damit wäre alles gesagt. Aber weit gefehlt! Denn jeder Erfolg hat eine Geschichte. Eine Erfolgsgeschichte! Und Oliver Maria Schmitt erzählt seine wie kein zweiter: Alles über Spitzenpolitik, Demokratie, Propaganda, Nutten, Koks, schmutzige Machenschaften und die kommende Weltherrschaft Schmitts erfahren Sie nur in diesem Buch. Witziger als die Mao-Bibel, schmissiger als »Mein Kampf«: Jetzt lesen, damit man nach der Machtergreifung keine Ausreden braucht!Sonneborn/Gsella/Schmitt:  "Titanic BoyGroup Greatest Hits"
20 Jahre Krawall für Deutschland
Sie bringen zusammen gut 150 Jahre auf die Waage und seit zwanzig Jahren die Bühnen der Republik zum Beben: Thomas Gsella, Oliver Maria Schmitt und Martin Sonneborn sind die TITANIC BoyGroup. In diesem Jubiläumswälzer können Sie die Höhepunkte aus dem Schaffen der umtriebigen Ex-Chefredakteure noch einmal nachlesen. Die schonungslosesten Aktionsberichte, die mitgeschnittensten Terrortelefonate, die nachdenklichsten Gedichte und die intimsten Einblicke in den SMS-Speicher der drei Satire-Zombies – das und mehr auf 333 Seiten (z.T. in Großschrift)! 
Zweijahres-Abo: 117,80 EURWenzel Storch: "Die Filme" (gebundene Ausgabe)
Renommierte Filmkritiker beschreiben ihn als "Terry Gilliam auf Speed", als "Buñuel ohne Stützräder": Der Extremfilmer Wenzel Storch macht extrem irre Streifen mit extrem kleinen Budget, die er in extrem kurzer Zeit abdreht – sein letzter Film wurde in nur zwölf Jahren sendefähig. Storchs abendfüllende Blockbuster "Der Glanz dieser Tage", "Sommer der Liebe" und "Die Reise ins Glück" können beim unvorbereiteten Publikum Persönlichkeitstörungen, Kopfschmerz und spontane Erleuchtung hervorrufen. In diesem liebevoll gestalteten Prachtband wird das cineastische Gesamtwerk von "Deutschlands bestem Regisseur" (TITANIC) in unzähligen Interviews, Fotos und Textschnipseln aufbereitet.
Zweijahres-Abo: 117,80 EURGerhard Henschel: "Harry Piel sitzt am Nil"
Fuck, dieses Buch sollte man gelesen haben, wenn man  kein übelst versiffter Wichser sein will. Schmähungen und böse Wörter  machen das Leben echt oberarschmäßig zum Kotzen. Vielleicht kapieren Sie  Versager das endlich, wenn Sie Henschels neuesten Streich gelesen  haben. Können Sie überhaupt lesen? Wahrscheinlich nicht. Trollen Sie  sich, Sie Wicht! Aber trotzdem abonnieren und diese Top-Prämie wählen.Heiko Werning: "Vom Wedding verweht – Menschliches, Allzumenschliches"
Es ist dies Buch etwas ganz besonderes: Heiko Werning, renommierter  Forscher aus Berlin, lag jahrelang in seinem Kiez, dem Wedding, auf der  Lauer. Kein Ereignis entging ihm, der Wedding konnte ihm nichts,  aber auch gar nichts verheimlichen. Abgründe, tiefe Täler und  menschliche Katastrophen – erfreuen Sie sich an heiteren G’schichterl,  die Werning noch so einen Urenkeln erzählen wird.Die PARTEI-Wahlwerbungs-DVD mit allen vier Wahlwerbespots aus dem Bundestagswahlkampf 2005: Höhepunkte der Politpropaganda, die von Otto Schily mit dem Prädikat "ein Skandal" ausgezeichnet wurden. Besser aufgelöst als auf Youtube und noch dazu mit einer praktischen, farbechten Hülle drumrum - das ist doch was, was?Heinz Strunk: "Das Strunk-Prinzip" (Hörbuch, 2CDs)
Sie sind ein totaler Versager und können sich Hörbücher nur als Abo-Prämie leisten? Dann nehmen Sie wenigstens dieses hier: "Das Strunk-Prinzip", die beliebte Kolumne aus TITANIC als Hörbuch! Power- und 110-Prozent-Autor Heinz Strunk zwiebelt Ihnen blitzgescheite Weisheiten um die Ohren bis Sie gar nicht mehr anders können als in Erfolg, Geld und Sex zu ersaufen. Das Strunk-Prinzip setzt Ihrem Elend endlich ein Ende. Mutter wird sich freuen!Stefan Gärtner, Jürgen Roth: "Benehmt euch!"
Stéphane Hessel ist tot – lang leben Stefan Gärtner und Jürgen Roth!
Die TITANIC-Denker und Aufklärungsjournalisten präsentieren mit "Benehmt euch!" die längst überfällige Abrechnung mit Rüpeltum und Volksverrohung: ein Pamphlet gegen bzw. für Internetvermüller, Handyterroristen, Vorfahrtabonnenten und Ganzkörperellbogen.Friedemann Weise: "Die Welt aus der Sicht von schräg hinten"
Laut seiner Homepage ist er der "King of Understatement" und der "lustigste Mensch im deutschsprachigen Internet". Er ist aber auch Gitarrenmann, Viralblogger (15000 Follower!), Gagautor und Promiexperte mit Diplom. Die Rede ist von Friedemann Weise, dem Mann mit dem Namen! Der Mann, der den "Satiropop" erfand. Und jetzt auch noch ein Buch vorlegt. Ob das gutgeht? Ordern Sie diese Prämie und teilen Sie Ihr vernichtendes Urteil bitte zeitnah der TITANIC-Redaktion mit.Torsten Gaitzsch/Sebastian Klug: "Akte D: Die Wahrheit über Deutschland"
Die Redaktion versichert: Torsten Gaitzsch und Sebastian Klug, die  Autoren dieses Buches, wissen Dinge – schreckliche Dinge! – von denen  Sie, die Leser, nicht einmal zu träumen wagen. Denn es wären Alpträume!  Wählen Sie diese Prämie und erhalten Sie Einblicke in die tiefsten  Abgründe Deutschlands, die Sie wahnsinnig lachend und mit Schaum vor dem  Mund zurücklassen werden. Bisher hat es kein Leser bis zur letzten  Seite geschafft…
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Das schreiben die anderen

  • 22.07.:

    In der Taz nimmt Stefan Gärtner Abschied von Mitte.

  • 16.07.:

    Moritz Hürtgen schreibt in der Taz über Entpolitisierung durch Hypnose.

  • 02.07.:

    Die Volksstimme fasst zusammen, was ein TITANIC-Titel in Michael Wendlers Kopf auslöste.

  • 30.06.:

    Im Spiegel-Interview (hinter der Bezahlschranke) lobt Otto Waalkes die TITANIC.

  • 29.06.:

    Zum 15. Todestag Robert Gernhardts widmet NDR Kultur dem TITANIC-Mitbegründer ein Audio-Feature.

Titanic unterwegs
30.07.2021 Potsdam, Freiland Thomas Gsella
30.07.2021 Heilbronn, Literaturhaus Oliver Maria Schmitt
31.07.2021 Falkensee-Finkenkrug, Privatgarten Thomas Gsella und Pit Knorr
01.08.2021 Frankfurt, Jahrhunderthalle Sommerwiese Das große TITANIC-Sommerfest