Vom Fachmann für Kenner | April 2011


Dem ist nichts hinzuzufügen

Dem.

Florian Römer

Evangelistas

Beim Sonntagsspaziergang sah ich ungläubig ein halbes Dutzend junger Frauen aus einer Kirche kommen, die in ihren modischen Röcken und Stiefeln vom Erscheinungsbild her eher umtriebigen Models als frommen Betschwestern entsprachen. Das Hinweisschild auf dem Gotteshaus offenbarte dann eine mögliche Erklärung: Es handelte sich um eine Matthäus-Gemeinde.

Thorsten M. Mausehund

Tip für Vegetarier

Grünkernfrikadellen allein schmecken fad, eignen sich aber hervorragend als Beilage zu Buletten.

Anna Leuschner

Best practice

»Ach komm, laß es uns wie immer machen, ja Schatz?« antwortete ich genervt, als mein Mann mich fragte, ob wir anläßlich des neuen Jahres in puncto Sex nicht mal was anderes ausprobieren wollten. Typisch er! Wer sich nicht um die Wäsche, die Kinder, das Essen etc. kümmern muß, kann natürlich prächtig über neue Sexpraktiken nachdenken. Nachdem ich ihn aber damit konfrontierte, daß sein Begehren irgendwie auch etwas krampfhaft Bemühtes habe, hatte er schließlich ein Einsehen, und so gehen wir nach wie vor in unseren angestammten Swingerclub.

Anna-Maria Hannoschöck-Merkle

Lauschig

Wenn man bei anspruchsvollen Hör-CDs, etwa Martin Heideggers Reden, nicht auf den Text achtet, hat man wunderbares Easy Listening.

Michael Höfler

Na also!

Da stimmt doch was nicht, sagte ich zur Verkäuferin, die mir das Wechselgeld gab. Stimmt, da stimmt doch was nicht, sagte auch die Verkäuferin. Gemeinsam suchten wir den Fehler und entdeckten dabei zufällig das Typenschild der Registrierkasse. Es handelte sich um eine Maschine der Firma MOGLER-Kassen. Na also, dann stimmt’s ja doch.

Peter P. Neuhaus

Die andere Seite

Während einer sonst kaum erwähnenswerten Zugfahrt sah ich einmal eine Frau aus dem Fenster schauen. Nach einer Weile wandte sie sich an ihren Begleiter: »Guck mal, es regnet.« Er bestätigte dies mit einer Kopfbewegung, deutete dann auf die andere Seite des Zuges und sprach: »Ja, da drüben auch!«

Tibor Rácskai

Lieblingsort

Wie jeder Mensch erfreue ich mich an Ortsnamen wie Darmstadt-Wixhausen oder Hodenhagen, besonders schätze ich aber einen anderen: Halstenbek-Krupunder. Das liegt nördlich von Hamburg, und ich kenne die Stadt nur von Autobahnschildern, doch strahlt sie ein klein wenig Magie auf mich aus. Halstenbek-Krupunder – könnte das nicht das Pseudonym eines frühneuzeitlichen Dichters sein: »Die Poetereyen und Schelmereyen des Halstenbek Krupunder«? Ein Gericht der friesisch-asiatischen Fusion Cuisine: Halstenbek-Krupunder, für alle, die Labskaus-Kroepoek satt haben. Ein inquisitorisches Strafwerkzeug: »Legt dem Sünder den Halstenbek an. Und wenn es ihn dann nicht reut, schraubt noch den Krupunder obendrauf.« Es könnte auch der Name einer dieser jungen FDP-Frauen sein: Juliana oder Katinka Halstenbek-Krupunder, Fachreferentin für Schnepfeninteressen. Doch diese Vorstellung verdränge ich lieber; führt sie mich doch in die dunklen Ecken eines herrlichen Ortes, den zu betreten sich nicht lohnen dürfte, da er mehr verspricht, als er halten kann.

Tim Wolff

Man gönnt sich ja sonst alles

Wer eine Freitag-Tasche aus LKW-Planen besitzt, kann mir ruhig auch einen meiner Alditüten-Lenkdrachen abkaufen.

Sara Raschke

Romantische Schweiz

Ein Antiquitätengeschäft in Zürich. In einer Jugendstil-Glasvitrine Uhren, Ringe, Broschen und allerlei erlesenes Geschmeide, daneben ein kleiner handgeschriebener Zettel: »Es hat Sex-Heftli«.

Marcel Vega

Bei Ikea

Erst eins von diesen praktischen Regalen kaufen und danach die leckeren schwedischen Fleischbällchen im Restaurant genießen: Ich liebe Billy con Carne.

Tanja Hötzle

Aus der Welt politisch reflektierender Bibliothekare

Wallraffs Enthüllungsklassiker »Ganz unten« neulich mit anderen Büchern zusammen gestapelt, und zwar als Fundament. Bedauert, daß es keine Spin-offs gibt – Werke mit den Titeln »Ganz oben« respektive »Ganz genau die Mitte«, welche helfen könnten, Bücherstapel sinnvoll zu strukturieren.

Michael Bastian Weiß

PDF

Die Datei der Besserverdienenden.

Arno Lücker

Der schwarze Kanal

Da empören sich linke Studenten gerne über das skrupellose Treiben internationaler Hedge Fonds. Und dann machen sie bei ihren Familienbesuchen genau das gleiche wie die: Sie spekulieren auf Grundnahrungsmittel!

Dominik Mauer

Als ich mal ein Gutmensch war,

beschloß ich, beseelt von bestem Wein, den Armen zu geben. Gleich bei der U-Bahn traf ich einen der vagabundierenden Zeitungsverkäufer mit der üblichen Vita: Lars, HIV-positiv, lebt seit über zwei Jahren auf der Straße, etc. Gönnerhaft steckte ich ihm zwei Euro zu. Er zückte ein Exemplar der Obdachlosenzeitung, doch ich winkte ab: »Steckenlassen! Ist für Sie.« Daraufhin zog er geräuschvoll durch die Nase hoch, beäugte die Münze auf seiner Hand und raunzte mich schließlich aus verfilztem Graubart an: »Einen blasen kost´ aber zwanzich.« Ich prallte zurück. »Oha«, feixte da Jessica, die Dame an meiner Seite, und schlug mir krachend auf die Schulter, »für zwanzig kannste gerne auch mich fragen!« Beschämt schlich ich davon. Ich hatte doch nur helfen wollen!

Holger Christoph

Von hinten wie von vorn

Daß man Regenwürmer, entgegen der verbreiteten Meinung, keineswegs in zwei neue Exemplare zerhacken kann, hat man ja schon geahnt. Die Erklärung von Wikipedia wirkt auf mich aber doch verstörend: Abgetrennte Regenwurmsegmente können nämlich nur einen After nachbilden, aber keinen neuen Kopf. Der hintere Teil, zweifellos der unglücklichere, bekommt laut Online-Enzyklopädie vorn einen zweiten After – und verhungert. Ich bitte nun höflichst um Erklärung, warum das mit humanoiden Arschgesichtern nicht auch passiert.

Hendrik Wieduwilt

Eigentlich auch okay

Ordentlich angeschickert mit der oder dem Liebsten nach Hause kommen, noch grunzend durch einige Stellungen schlingern, dabei einschlafen: das Komasutra.

Thomas Tonn

Nicht gesund

In einer Ratgebersendung im Radio hörte ich, häufiges Auftreten von Erkältungskrankheiten sei ein sicheres Zeichen für ein starkes Immunsystem. Dieses wehre sich nämlich sofort massiv gegen jeden noch so unbedeutenden Eindringling, und die typischen Symptome wie Rotze, Husten, Kopf- und Gliederschmerzen rührten allein von dessen Eifer her. Ich dagegen war schon so lange nicht mehr krank, daß ich mich an Taschentuch-, geschweige denn Medikamenteneinsatz kaum mehr erinnern kann. Bei dem Gedanken an mein offensichtlich völlig tatenloses Immunsystem wird mir aber gerade etwas flau im Magen. Immerhin!

Nicolai Hagedorn

Die Unliste

Hat schon einmal jemand versucht, die Unwörter der Jahre 1991 bis 2010 in eine sinnvolle Reihe zu bringen? Hier ein Versuch.

Tätervolk
Überfremdung
ethnische Säuberung
freiwillige Ausreise
national befreite Zone
ausländerfrei

 

Humankapital
betriebsratsverseucht
Entlassungsproduktivität
Herdprämie
Ich-AG

 

Rentnerschwemme
sozialverträgliches Frühableben

 

notleidende Banken
Diätenanpassung
Wohlstandsmüll

 

Gotteskrieger
Kollateralschaden
alternativlos

 

Peanuts

Peter Henrich

Eine Frage der Technik

Etwas sprachlos war ich, als während der nächtlichen Autofahrt das Navi lief und mein Beifahrer beeindruckt fragte, ob denn der Sprecher jetzt wirklich nur für unser Auto zuständig sei. Zur frühen Morgenstunde durfte er dennoch auf die obligatorische Tasse Kaffee mit hochkommen. Ich kann jetzt übrigens ein altbekanntes Vorurteil bestätigen.

Jessica Honeich

Keine Lösung

Weil ihr Mann, der sehr gern hartgekochte Eier mit Senf aß, im Kühlschrank fehlgegriffen, versehentlich statt Senf eine sehr aggressive Sportsalbe aufgetragen und sich damit die Mundhöhle versaut hatte, rief meine Bekannte im Krankenhaus an und bat um Rat, weil ihr Mann sich besagte Salbe »aufs Ei gestrichen« habe. Der Rat der Schwester am Telefon war: duschen. Aus eigener leidvoller Erfahrung weiß ich, daß dieser Rat auf jeden Fall falsch war.

Uwe Geishendorf

Wer weiß?

Wenn jemand »mehr Achtung vor den Menschen« fordert, bleibt unklar, ob dies ein Gebot des Respekts ist – oder eine simple Warnung.

Severin Groebner

Vertrackt

Eselsbrücken kann ich mir eigentlich ganz gut merken. Aber dann interpretiere ich sie oft falsch.

Dirk Warnke

Lichtgestalt

Im Elektromarkt habe ich die Auswahl zwischen einer Tageslichtlampe (»Lichtdusche«) mit Timer, die sauteuer ist, und einer sehr viel billigeren ohne Timer. Ich frage die Verkäuferin, wie lange ich das Licht der Lichtdusche ohne Timer denn anlassen darf. Antwort: »Das merken Sie schon. Wenn Sie zu gut gelaunt sind, war’s zu lange.«

Nils Heinrich

Protestwahl

Bei der Bremer Landtagswahl am 22. Mai hat man fünf Stimmen.

Ich wähle Protest nach Strickmuster: zwei rechts, zwei links, eine fallen lassen.

Ulf Wentzien

Aktuelle Cartoons

Heftrubriken

Briefe an die Leser

 Resonanzkörper Else Buschheuer!

Resonanzkörper Else Buschheuer!

Sie haben bei sich selbst ein Helfersyndrom diagnostiziert und darüber ein Buch geschrieben, aus welchem Sie Auszüge ins »SZ-Magazin« – schließlich Heimat der »Guten Frage«, vormals »Die Gewissensfrage« – klatschen durften. Sie erzählen von einem Bettler, den Sie eine Zeit lang mit einem Almosen bedachten (»Geld, das ich auf der einen Seite verdienen und versteuern muss und das ihn auf der anderen Seite vielleicht davon abhält, sein Leben in die Hand zu nehmen«), welches Sie dann leider immer weiter zu schrumpfen gezwungen waren (»Ich hatte mittlerweile zwei Geflüchtete zu Hause, die es durchzufüttern galt«), bis er eines Tages verschwunden war: »Eine Frau hatte seinen Platz eingenommen … Wochen vergingen, dann war er zurück. Warum? Was war geschehen? War sie seine Urlaubsvertretung, war er krank gewesen? … War dem Kassenwart in der Zentrale des organisierten Verbrechens aufgefallen, dass ein gewisser täglicher Betrag, mein Betrag, nun ersatzlos weggefallen war?«

Über die sich entspinnende pekuniäre On-off-Beziehung reflektieren Sie am Ende so: »Der kleine, zufällig vor meinem Supermarkt vorhandene Mann wird zum Resonanzkörper meines Gutseinwollens und gleichzeitig zum Dorn in meinem Fleisch, das muss man sich mal vorstellen. Der steht ja nur da und bietet eine Zeitung feil, während in mir Deutungskollisionen toben. Er hat mir nichts getan, dennoch löst sein Anblick in mir Emotionen und Gedanken aus.«

Und so ähnlich geht’s uns mit Ihnen: Sie haben uns nichts getan, dennoch lösen Sie in uns Emotionen und Gedanken aus, teils justitiable. Sie stehen ja nur da und bieten ein Buch feil, während in uns Deutungskollisionen toben: Gehört das in die Altpapiertonne oder in den Sondermüll?

Will Sie nicht davon abhalten, Ihr Leben in die Hand zu nehmen: Titanic

 Sagen Sie, Versicherungsmakler Frank Stümpert (Hann. Münden),

könnte ebendieses nicht vielleicht genau das Problem sein? Nein? Und wann hören Sie dann endlich damit auf?

Zum Glück arroganz-versichert: Titanic

 Preisverdächtig, ZDF-Mediathek,

wie Du auf Deiner Startseite nacheinander folgende Sendungen anpreist: »Aufbruch in die Freiheit. Preisgekrönter Fernsehfilm über den Kampf der Frauenbewegung«, »Bad Banks. Preisgekrönte Drama-Serie über eine erfolgreiche Jungbankerin«, »Die Reise der Menschheit. Preisgekrönte dreiteilige Dokumentation« sowie »Bares für Rares. In Horst Lichters preisgekrönter Trödel-Show kann jeder seltene Fundstücke … schätzen lassen.«

Wer auch immer diese äußerst kreativen Ankündigungstexte für Dich verfertigt: Wir hoffen, sie/er ist sehr, sehr preiswert, damit auch das Preis-Leistungs-Verhältnis stimmt!

(Aus)gezeichnet: Titanic

 Prost Mahlzeit, Bundesernährungsministerin Julia Klöckner (CDU)!

»Eine ausgewogene Ernährung, ausreichend Bewegung und soziale Teilhabe – das sind wesentliche Bausteine für ein gutes und gesundes Leben, gerade im Alter«, würgten Sie bei der Fachtagung »Im Alter in Form« der Bundesarbeitsgemeinschaft der Senioren-Organisationen in Bonn Altbekanntes hervor. Deshalb soll die »Ernährungskompetenz« von Älteren verbessert und sollen Qualitätsstandards flächendeckend umgesetzt werden.

Im christdemokratischen Klartext also: Mehr wohnortnahe, per Gehhilfe erreichbare Tafeln mit einem ausgewogenen Restangebot an fast frischem Obst und Gemüse für Menschen, deren MHD bereits überschritten ist.

Kriegt jetzt schon das Kotzen: Titanic

 Winkwink, Christoph Hein!

Für Faz.net berichteten Sie über den Absturz zweier Passagiermaschinen des Typs Boeing 737 Max 8 und fragten besorgt: »Hängen die Fälle zusammen? Für Boeing wackeln die wichtigsten Kunden.«

Das ist ja ein Ding! Aber wie denn überhaupt, am Boden oder in der Luft? Vor und zurück oder mehr seitwärts? Und warum? Verkauft Boeing an Wackeldackel, oder ist das Flugzeug so schlecht verschraubt, dass es sich ständig in Turbulenzen befindet?

Tippt auf eine Portion Wackelpudding beim Schreiben: Titanic

Vom Fachmann für Kenner

 Top kek

Egal wie sehr ich versuche, der Jugendsprache zu entkommen, ich komme einfach nicht vom fleek.

Karl Franz

 Wenn Männer Bahn fahren

»Könnten Sie bitte die Beine wegtun, damit ich mich auch noch setzen kann?«

»Ha! Sie denken jetzt sicher, ich mache Mansplaining. Tu ich aber nicht! Das heißt ManSPREADING! … Das jetzt war Mansplaining.«

Felix Scharlau

 A bisserl was geht immer

Mein Tischnachbar in der Bäckerei antwortet jedesmal »Tschüss, Tschüss!«, wenn sich eine der Kundinnen nach dem Brotkauf von der Verkäuferin verabschiedet. Um die Poesie dieses Moments angemessen würdigen zu können, ist es hilfreich zu wissen, dass unser Tisch etwa acht Meter vom Verkaufstresen entfernt steht, in einer dunklen Ecke, von allen unbemerkt, und dass mein Nachbar ansonsten nichts weiter sagt oder tut, außer ganz leicht aus dem linken Auge zu tränen, während er seine Zigarettenschachtel auf- und zuklappt.

Peter P. Neuhaus

 Kriminalistisches Knoff-Hoff

Wie schafft es eigentlich das Verbrechen, niemals zu schlafen? Böse Augen haben keine Lider.

Elias Hauck

 Kranke Medizin

Anhänger der Homöopathie sind überzeugt davon, dass Ähnliches mit Ähnlichem geheilt werden kann. Aber gilt das nicht auch für Notfallchirurgen, die bei schweren Stichverletzungen zum OP-Messer greifen?

Maja Kaiser

Vermischtes

Hans Zippert: "Fernsehen ist wie Radio, nur ohne Würfel"
Die steile Karriere des Hans Zippert begann im Jahr 1967 mit einem  Schülerpraktikum beim Kulturmagazin "TV Spielfilm". Nach einem  Volontariat bei "TV Direkt" übernahm er das angesehene 20-Uhr-15-Ressort  bei "TV Okayokay", bevor er schließlich Programmchef der auflagestarken  "TV Superwoche" wurde. Nachdem er über einen Bestechungsskandal rund um  eine 3-Sterne-Empfehlung für "Rote Rosen" stolperte, sah sich Zippert  1990 gezwungen, Chefredakteur von TITANIC zu werden. Der Tiefpunkt war  erreicht. Das alles und noch mehr erfahren Sie in diesem Buch!Friedemann Weise: "Die Welt aus der Sicht von schräg hinten"
Laut seiner Homepage ist er der "King of Understatement" und der "lustigste Mensch im deutschsprachigen Internet". Er ist aber auch Gitarrenmann, Viralblogger (15000 Follower!), Gagautor und Promiexperte mit Diplom. Die Rede ist von Friedemann Weise, dem Mann mit dem Namen! Der Mann, der den "Satiropop" erfand. Und jetzt auch noch ein Buch vorlegt. Ob das gutgeht? Ordern Sie diese Prämie und teilen Sie Ihr vernichtendes Urteil bitte zeitnah der TITANIC-Redaktion mit.Torsten Gaitzsch/Sebastian Klug: "Akte D: Die Wahrheit über Deutschland"
Die Redaktion versichert: Torsten Gaitzsch und Sebastian Klug, die  Autoren dieses Buches, wissen Dinge – schreckliche Dinge! – von denen  Sie, die Leser, nicht einmal zu träumen wagen. Denn es wären Alpträume!  Wählen Sie diese Prämie und erhalten Sie Einblicke in die tiefsten  Abgründe Deutschlands, die Sie wahnsinnig lachend und mit Schaum vor dem  Mund zurücklassen werden. Bisher hat es kein Leser bis zur letzten  Seite geschafft…Gerhard Henschel: "Harry Piel sitzt am Nil"
Fuck, dieses Buch sollte man gelesen haben, wenn man  kein übelst versiffter Wichser sein will. Schmähungen und böse Wörter  machen das Leben echt oberarschmäßig zum Kotzen. Vielleicht kapieren Sie  Versager das endlich, wenn Sie Henschels neuesten Streich gelesen  haben. Können Sie überhaupt lesen? Wahrscheinlich nicht. Trollen Sie  sich, Sie Wicht! Aber trotzdem abonnieren und diese Top-Prämie wählen.Serdar Somuncu: "H2 Universe: Die Machtergreifung", DVD
Er ist der selbsternannte Hassias – viel wichtiger aber noch: der designierte Kanzlerkandidat für Die PARTEI. Holen Sie sich jetzt die neue DVD von Merkel-Nachfolger Serdar Somuncu als Gratisprämie und stehen Sie damit schon vor der Machtergreifung auf der richtigen Seite. Ihre Kinder werden es Ihnen danken!
Zweijahres-Abo: 98,60 EURKamagurka & Herr Seele: "Cowboy Henk"
Er ist Belgier, Kamagurka. Belgier! Wissen Sie, was der Mann alles durchgemacht hat in letzter Zeit? Eben, er ist Belgier. Und hat trotzdem in einem Finger mehr Witz als Sie im ganzen Leib! Und Heldenmut! Glauben Sie nicht? Dann lassen Sie sich von Cowboy Henk überzeugen, dem einzigen Helden, der wirklich jeden Tag eine gute Tat begeht.
Zweijahres-Abo: 98,60 EURHauck & Bauer: "Ich kann einfach nicht Wein sagen"
Die beste Zeit, einen Band des Zeichnerduos Hauck & Bauer zu kaufen – sie ist seit sicher zehn Jahren vorbei. Heute sind die Werke von Elias Hauck und Dominik Bauer kein Geheimtip mehr. Die zerstrittenen Künstler kommunizieren inzwischen ausschließlich per Fax, leben in luxussanierten Altbauwohnungen mit kugelsicheren Whirl- und Autorenpools, in denen hungernde Leiharbeiter Comics anfertigen müssen. Leider ist auch der neueste Band der beiden Ausbeuter sehr gut, bestellen Sie hier!Sonneborn/Gsella/Schmitt:  "Titanic BoyGroup Greatest Hits"
20 Jahre Krawall für Deutschland
Sie bringen zusammen gut 150 Jahre auf die Waage und seit zwanzig Jahren die Bühnen der Republik zum Beben: Thomas Gsella, Oliver Maria Schmitt und Martin Sonneborn sind die TITANIC BoyGroup. In diesem Jubiläumswälzer können Sie die Höhepunkte aus dem Schaffen der umtriebigen Ex-Chefredakteure noch einmal nachlesen. Die schonungslosesten Aktionsberichte, die mitgeschnittensten Terrortelefonate, die nachdenklichsten Gedichte und die intimsten Einblicke in den SMS-Speicher der drei Satire-Zombies – das und mehr auf 333 Seiten (z.T. in Großschrift)! 
Zweijahres-Abo: 98,60 EURLeo Fischer + Leonard Riegel: "Fröhliche Hundegeschichten"
Ein Buch, bei dem Sie "Wau" sagen: Leo Fischer und Leo Riegel haben ihre Talente gebündelt und gemeinsam 1001 moderne Hundemärchen in Wort und Bild erschaffen. Zum Lesen, Lachen, Anknabbern! Und außerdem ein echter Lebensretter. Jedenfalls dann, wenn Sie Nacht für Nacht von einer dreiköpfigen Bulldogge heimgesucht werden, die Sie vor die knifflige Wahl stellt, ihr entweder eine "Fröhliche Hundegeschichte" vorzulesen oder den Arsch abgebissen zu kriegen. Ihre Entscheidung!Michael Ziegelwagner: "Der aufblasbare Kaiser"
Seit dem putzigen Präsidentschafts-Hahnenkampf zwischen Alexander Van der Bellen und Norbert Hofer interessiert sich plötzlich auch Resteuropa für das Land, um das es in diesem Buch geht: Österreich. Dabei ist der Donaustaat schon seit 2014 eine literarische Reise wert, jenem Jahr, als "Der aufblasbare Kaiser" für die Longlist des Deutschen Buchpreises nominiert wurde. Lassen Sie sich auf diese Reise mitnehmen: von Michael Ziegelwagner, dem liebenswertesten Randbalkanesen der TITANIC. Pflichtprämie für Kaisertreue!Elias Hauck (Hrsg.): "Alles Spargel oder was?"
Endlich ist ganzjährig Spargelsaison! Elias Hauck, die eine Hälfte von Hauck & Bauer und Herausgeber des Frauenmagazins "Sonja", serviert die reifsten Spargelwitze der Welt – gezeichnet und erzählt von dutzenden gemüseliebenden Cartoonisten und Autoren. Lachen Sie unter anderem über: den mit den polnischen Erntehelfern, den mit dem kaputten Spargelschäler und den mit der Fliege in der Hollandaise.Wenzel Storch: "Die Filme" (gebundene Ausgabe)
Renommierte Filmkritiker beschreiben ihn als "Terry Gilliam auf Speed", als "Buñuel ohne Stützräder": Der Extremfilmer Wenzel Storch macht extrem irre Streifen mit extrem kleinen Budget, die er in extrem kurzer Zeit abdreht – sein letzter Film wurde in nur zwölf Jahren sendefähig. Storchs abendfüllende Blockbuster "Der Glanz dieser Tage", "Sommer der Liebe" und "Die Reise ins Glück" können beim unvorbereiteten Publikum Persönlichkeitstörungen, Kopfschmerz und spontane Erleuchtung hervorrufen. In diesem liebevoll gestalteten Prachtband wird das cineastische Gesamtwerk von "Deutschlands bestem Regisseur" (TITANIC) in unzähligen Interviews, Fotos und Textschnipseln aufbereitet.
Zweijahres-Abo: 98,60 EURKatharina Greve: "Eigentlich ist Wurst umgestülptes Tier: Cartoons & Comicstrips"
Katharina Greve ist nicht nur Architektin, Situationsdesignerin und stolze Besitzerin einer Vakuumiermaschine, sondern auch Prophetin: Via Kalenderblatt sagte sie im Jahr 2013 auf den Tag genau den Rücktritt von Papst Benedikt XVI. voraus. Wer wissen will, welche sonderbaren Ereignisse die Zukunft noch bereithält, braucht deshalb dieses Bilderbuch. Gegenstände mit Gefühl, Menschen ohne Gesicht, Tapetenmuster von göttlicher Anmut – all das findet sich in Greves fantastisch-wurstigem Cartoonband!Die PARTEI-Wahlwerbungs-DVD mit allen vier Wahlwerbespots aus dem Bundestagswahlkampf 2005: Höhepunkte der Politpropaganda, die von Otto Schily mit dem Prädikat "ein Skandal" ausgezeichnet wurden. Besser aufgelöst als auf Youtube und noch dazu mit einer praktischen, farbechten Hülle drumrum - das ist doch was, was?
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Das schreiben die anderen

Titanic unterwegs
23.04.2019 Berlin, Schloßparktheater Max Goldt
24.04.2019 Hamburg, Sternwarte Katharina Greve
24.04.2019 Berlin, Volksbühne Martin Sonneborn
25.04.2019 Hamburg, Altonaer Museum Gerhard Henschel