Vom Fachmann für Kenner | November 2010


Genervter Jäger

»Das war das Schlimmste, was ich je erlegt habe!«

Sascha Dornhöfer

Wegen Datenspeicherung

Erst das Anbringen eines Dauer-Blutdruckmeßgeräts, dessen pure Existenz  mich im Laufe eines Tages blutdruckmäßig voll auf die Höhe brachte, zeigte mir, daß ich mich von ganzem Herzen einen Überwachungsgegner nennen darf.

Susanne Feldt

Gourmand

Ein hungriger Bekannter mit eher schlichten Ernährungsgewohnheiten war sich nicht sicher, ob er den Inhalt seiner Dose aufwärmen oder lieber gleich kalt verschlingen sollte, also suchte er meinen Rat.
»Was meinst du, wie schmecken Ravioli in Tomatensauce am besten?«
»Besoffen.«

Karsten Wollny

Neue Ausrede

Aber Schatz, das ist doch kein Porno, das ist »Google-Geschlechtsverkehrs-View«!

Robert Niemann

Der Feierabend (II)

Am besten ist es, gleich nach der Arbeit mit dem Hobeln zu beginnen. Sie sind noch gestreßt vom Büro und das Abschalten fällt Ihnen schwer? Ideale Voraussetzungen, um ein wenig am Wohnzimmerschrank zu hobeln, die Welt völlig außen vor zu lassen, sich selbst etwas Gutes zu tun. Hobeln Sie erst mit links, das stärkt das Herz, und dann mit rechts, das ist gut für die Leber, dann beidhändig, das dehnt die Nackenmuskulatur. Machen Sie danach eine Pause von zwei Minuten und wiederholen das Ganze viermal. Wichtig ist, daß Sie nur so lange hobeln, wie Ihre Kräfte reichen. Sie selbst sind der Maßstab – nicht irgendein Profihobler aus Ihrem Bekanntenkreis! Holen Sie zum Schluß tief Luft und kehren Sie, während Sie so viel Kohlendioxyd wie möglich ausatmen (notfalls mit kurzen Schlägen gegen das Zwerchfell nachhelfen), die Späne zusammen.
Glotze an. Fertig.

Vera Henkel

My Thai

Bevor es die Asia-Restaurants den Friseurstuben nachmachen, möchte ich mir folgende Namen schützen lassen:
1. Thaiway to hell
2. Thaipott
3. Thais Teils
4. Thai-Fun
5. Thaispace
6. Miss Saigon & Lady Thai
7. Geiles Thai
8. Thai Noon
9. De Thai
10. Mike’s Thaizone

Piers Trepper

Detective Word X

Obwohl es richtig geschrieben war, zeigte mir die Word-Rechtschreibkorrektur »fünfundzwanzig Jahre« als Fehler an. Tatsächlich bin ich neunundzwanzig Jahre alt. Da die Fehler, die die Rechtschreibkorrektur findet, für den Empfänger ja sichtbar sind, muß ich meinen Lebenslauf für die Bewerbung wohl noch mal überarbeiten.

Christina Hahn

Schon gewusst?

Retro-Partys sind voll Achtziger!

Markus Hennig

Security Check

Es verleiht dem Wort »Sicherheit« eine irgendwie ironische Bedeutung, wenn die beiden netten grauhaarigen Herren, denen man aufgrund von offensichtlichen Altersgebrechen intuitiv seinen Sitzplatz anbieten möchte, sich bei genauerem Hinsehen als Mitarbeiter der »BVG U-Bahn-Security« entpuppen. Ich habe meinen Sitzplatz behalten, hätte aber im Ernstfall nicht gezögert, den beiden etwaige messerstechende Unholde und andere Finsterlinge vom Leib zu halten.

Gerrit Pohl

Haushaltstip

Beim Einkauf einer Leiche aus zweiter Hand immer darauf achten, ob es nicht versteckte Schmauchspuren gibt.

Theobald Fuchs

Masseerhaltung

Wenn man jede Woche, die zwei Wochen Griechenlandurlaub ausgenommen, einen Döner mit ca. 200 Gramm Dönerfleisch ißt, besteht man rein rechnerisch schon nach acht Jahren komplett aus Döner.

Erich Klepptenberger

Beim Rockfestival

Vor dem Toilettenwagen: Wartende in der Schlange. Im Toilettenwagen: WC-Kabinen links, Pissoirs rechts. Die WC-Kabinen sind besetzt. Die Pissoirs dagegen sind frei, was aber von außen nicht zu sehen ist. Daher auch die lange Schlange. Ein Neuankömmling fragt clever in die Runde: »Zum Scheißen oder zum Pinkeln?«
Antwort eines Wartenden: »Zum Kotzen.«

Nicolai Hagedorn

Bilanz

Zum Ende der Gartensaison 2010 darf ich, nicht überraschend, folgende Plazierungen mitteilen: 1.: Spontanvegetation, 2.: Schnecken, 3.:

Helge Möhn

Lebenslänglich

Ende Oktober unter deutschen Rentnern in Los Cristianos auf Teneriffa.
Jene, die am hellichten Mittag bei Kaffee, Bier und Zigaretten an der Promenade sitzen, begrüßen die, die in kurzer Hose und mit nacktem Oberkörper zum Strand schlendern:
»Das Wasser ist noch da.«
Darauf die Schlendernden:
»Das ist gut. Macht euch ’nen schönen Tag.«
Darauf wieder die Sitzenden:
»Was bleibt uns übrig.«
Vielleicht handelt es sich hierbei um eine spezielle Form des Galgenhumors derjenigen, die bis zum Tode verurteilt sind zu Sonnenschein und Badeurlaub.

Steffen Brück

Idyll

Letzte Nacht habe ich lange meine schlafende Freundin betrachtet. Sie sah so friedlich aus, als wäre sie tot.

Christoph Virchow

Für immer Punk möcht’ ich sein

Während einer Zugfahrt sitzen zwei Punks neben mir, mit punktypischen Dingen beschäftigt: Biertrinken, Rülpsen, Schnorren, die Kulttruppe »Eisenpimmel« hören. Die beiden sprechen sich mit den Namen »Edel« und »Gucci« an und überlegen, ob sie am Abend noch bei Prada vorbeischauen sollen. In meiner Jugend trugen Punks noch Namen wie Kotze, Fistel, Terror, Ratte oder Pimmel. Irgendwie war früher doch alles besser.

Andreas Flamme

Dem Frankfurter Verkehrsdezernenten gewidmet

O Nichtswürdiger, der Du die Ampelschaltung an der Bockenheimer Warte derart gestaltet hast, daß Fußgänger a) sehr lange warten müssen, b) dann läppische zwei Sekunden haben, um in Lebensgefahr auf eine Verkehrsinsel zu hasten, auf der sie c) eine gefühlte Viertelstunde ausharren müssen, während vor und hinter ihnen die Automobile nach Herzenslust und mit Höchstgeschwindigkeit brausen und ihnen bei Regenwetter auch noch stinkende Brühe ins Gesicht kübeln dürfen: Dein Haar soll dir ausgerissen werden wie dem Weidelamm; Dein Hals soll gebrochen werden wie der eines Zeisigs; Dein Amt soll nicht existieren; das Amt Deines Sohnes soll nicht existieren; Dein Haus soll nicht existieren; Dein Gott soll Dein Opferbrot nicht annehmen; Dein Fleisch soll dem Feuer gehören; Deine Kinder sollen dem Feuer gehören; Dein Leichnam soll nicht der Erde gehören; Deine Jahre sollen verkürzt sein; ein Esel soll Dich schänden und Dein Weib und Deine Nachkommen bis ins siebte Glied; der Esel soll sich danach nicht mehr melden und auf Anrufe nicht reagieren, dafür aber bei allen Freunden mit seinen Taten prahlen; der Esel soll dann später ein Buch über Dich schreiben, in dem Du ganz schlecht wegkommst; in der Verfilmung des Buchs sollst Du von Matthias Schweighöfer gespielt werden; die Filmbesprechung soll der Michael Althen von der FAZ besorgen; verrecke, Lutz Sikorski, verrecke, VERRECKE!

Pharao Le-Ophischa, Gebieter der zwei Reiche

Spätrömische Dekadenz

Durchsage in der Lampenabteilung eines großen Einrichtungshauses: »Die kleine Cheyenne Grabowski möchte bitte aus dem Kinderpalais abgeholt werden.« Da behaupte noch einer, das Prekariat litte Not!

Olivia Ehlers

Überschätzte Krankheiten

Altersbedingter Nasenhaarausfall.

Ulf Wentzien

An der Supermarktkasse

Vor mir steht ein Pärchen. Er, schwarz gekleidet, mit Gitarre auf dem Rücken, kauft Leinwände.
Kassierer: »Oho! Wer von Ihnen ist denn der Picasso?«
Er: »Sie. Ich kann so was nicht. Ich bin eher der Mussolini.«
Kassierer: »Ach, Sie sind Musiker?«
Er: »Genau.«

Jannik Wirschun

Vorbild Heiner Geissler

Eine der wenigen Kompetenzen, die man betagten Menschen zuschreibt, ist ihre Fähigkeit, aufgrund von Lebenserfahrung und sogenannter »Altersweisheit« als Vermittler und Schlichter in Konfliktsituationen aufzutreten. Beispiel Fußball: Immer wieder müssen bei Risikospielen ganze Fanblocks leer bleiben, um einen Sicherheitsabstand zwischen den rivalisierenden Hooligangruppen zu schaffen. Dabei könnte man Gewaltausbrüche viel besser dämpfen, wenn man diese Pufferzonen nicht mit teurer Polizei füllt, die die Stimmung ja eher aufheizt, sondern mit möglichst unbeweglichen Rentnern.

Gregor Mothes

Einfach runterspülen

In unserer WG macht die Spülmaschine seit einiger Zeit nicht mehr ganz das, was sie soll. Bei beinahe jedem Spülgang geht mindestens ein Glas zu Bruch. Da wir faulen Gewohnheitstiere die Maschine natürlich trotzdem jedes Mal wieder vollpacken bis obenhin, neigt sich unser Gläservorrat langsam dem Ende entgegen. Die einzigen Trinkbehälter, die aus Platzgründen immer mit der Hand gespült werden müssen und darum noch reichlich vorhanden sind, sind die großen Bierkrüge und Rotweinschwenker. Kein Wunder, daß bei uns so viel gesoffen wird.

Moritz Veltmann

Apokryphen

In der Oper. Mozart: Die Zauberflöte. Die Musik ist schön, die Inszenierung auch, das Publikum gesittet. Als der ältere Herr neben mir dennoch Schlafgeräusche von sich gibt, stoße ich ihn sanft in die Seite. Er, mäßig interessiert: »Sind sie schon tot?« – Diesen Akt hat man uns bisher verheimlicht.

Tibor Rácskai

Metropolisch betrachtet

Wenn man Verkehrsstaus als Infarkte, Stromausfälle als Kollapse und Rohrbrüche als Blutungen des »Organismus Großstadt« bezeichnen kann, was sind dann Selbstmordanschläge? Die Bäuerchen?

Sebastian Klug

Aktuelle Cartoons

Heftrubriken

Briefe an die Leser

 Schau bzw. hör an, »Radio Wuppertal«!

Vor dem Wuppertaler Landgericht stand im August eine Dealerin, die Heroin von einer Bande aus den Niederlanden bezogen hatte. Und jetzt kommt’s: »Sie soll das Heroin dann in Wuppertal mit größerem Profit weiterverkauft haben.«

Es ist wirklich schlimm, wie sich heutzutage alles nur noch ums Geld dreht. Wo bleibt das Menschliche?

Für mehr Ehrenamt im Drogenhandel: Titanic

 Birgit Herden (»Welt online«),

Sie haben es wirklich gewagt, einen Text mit »Liegt doch Hoffnung in der Herdenimmunität?« zu titulieren? Stark. Aber: die haben wir schon. Titanic

 Waber, waber, Alard von Kittlitz!

Waber, waber, Alard von Kittlitz!

Eine geschlagene Seite plus Aufmacher spendierte Ihnen die »Zeit«, damit Sie in der Rubrik »Entdecken« die spannende Welt der Astrologie entdecken. »Wer glaubt denn so was?« hieß Ihr Texttrumm, für dessen Herstellung Sie sich erst von einer berufsmäßigen Gaunerin in die Sterne blicken ließen und danach als Ausgleich – wir sind ja schließlich bei der »Zeit« – einen Mann der Wissenschaft (»ein in Harvard studierter, ultragebildeter Hippie«) konsultierten.

Weil Sie mit Ihren geschätzt 25 Jahren zwar schon das Selbstverständnis eines abgeklärten Journalistendarstellers entwickelt, aber scheint’s noch nie vom Forer/Barnum-Effekt gehört haben, brachte Ihr persönliches Horoskop Sie an einigen Stellen dann doch zum Bauklötze Staunen. »Da stand also, in mir bestehe einerseits ein ›grenzauflösender Zug‹, der eine ›Auseinandersetzung möchte mit dem, was jenseits der Realität liegt‹. Gleichzeitig sei da aber auch ein Hang zum Skeptizismus … O ja.«

Ja, scheiß rein, Simsalard von Kittlitz! Einerseits, andererseits. Einerseits können wir uns so einiges vorstellen, andererseits nicht das, was Sie in den Oberzeilen zu Ihrer investigativen Sternstunde insinuierten: »Ich kann die Sorge nicht leugnen, künftig als der verspulte Eso-Trottel der Redaktion dazustehen.« Denn als Trottel dürften Sie dort schon seit langem dastehen.

Leider nicht jenseits von Ihrer Realität: Titanic

 Schokierend, Schokoladenfabrik Lindt & Sprüngli,

was wir auf »Focus online« über Dich lasen: »Die Bewohner von Olten zwischen Zürich und Basel dürften nicht schlecht gestaunt haben, als es vergangenen Freitag begann, Kakaopulver zu schneien. Grund dafür war das Versagen eines Lüftungssystems der örtlichen Schokoladenfabrik von Lindt & Sprüngli.«

Man hört derzeit ja allerorts von seltsamen Wetterkapriolen, aber Kakao-Schauer sind selbst in unserer Klimakrisen-Welt ungewöhnlich. Die aufgetischte Erklärung vom defekten Lüftungssytem schlucken wir allerdings nicht. Sei ehrlich, Lindt & Sprüngli: War das nicht ein verzweifelter Versuch Deiner Oompa Loompas, irgendwie auf ihre Gefangenschaft als Arbeitssklaven aufmerksam zu machen? Oder war es einfach ein ausgeklügelter Werbegag? Sollte Letzteres der Fall sein, hier ein kleiner Tipp: Gratis Schokolade auf eine ganze Stadt schneien zu lassen ist prinzipiell eine süße Idee, nur halt nicht im Hochsommer …

Wissen Deine Werbe-Willy-Wonkas auf der Titanic

 Wow, Womanizer Friedrich Merz!

Im Taz-Interview auf Ihre fehlende Beliebtheit angesprochen, parierten Sie großartig: »Schauen Sie sich mal an, wie viel Zustimmung ich von Frauen jeden Alters über die sozialen Netzwerke bekomme. Da gibt es zum Beispiel ›Wir Frauen für Friedrich Merz‹, eine von mir nicht beeinflusste, breit angelegte Initiative. Für keinen der beiden anderen Bewerber gibt es etwas Vergleichbares. Und ich freue mich natürlich sehr darüber.«

Klar, welcher Belami wäre da nicht sackstolz? Gemeint war jene Fotoaktion auf Facebook, bei der knapp 200 Frauen (nicht wenige davon Ortsvorsitzende Ihrer Partei) mit Dackel unterm Arm, im Dirndl oder mit irrem Lächeln abgelichtet sind, im je beigefügten Lobhudel-Zitat Sie als »starken Mann« – nicht des 20. Jahrhunderts, sondern »der Stunde« – preisen, Ihr, prust, »Charisma« rühmen und beteuern, Sie seien derjenige Kandidat, der die CDU ins »nächste Jahrzehnt führen« könne – und das, bei aller Kritik und Antipathie, das schaffen rein kalendarisch sogar Sie.

Ihre Frauen und Männer für Norbert Röttgen (gerechterweise) von Titanic

Vom Fachmann für Kenner

 Ein Gleichnis

Vier Blinde stehen um einen Elefanten herum und untersuchen ihn, um herauszufinden, worum es sich handelt. Derjenige, der den Rüssel zu greifen bekommt, erklärt: »Es muss ein lebendiger Gartenschlauch sein.« Ein anderer – er streicht über die Flanke des Dickhäuters – spricht: »Nee, das ist ein Elefant«, tastet sich nach oben und ergänzt: »Jepp, hier ist das charakteristische Ohr. Ganz klar, ein Elefant.« Der Dritte befühlt einen Stoßzahn und schlussfolgert: »Elfenbein. Der Fall ist gelöst. Man muss schon sehr dumm sein, um an einen Gartenschlauch oder etwas anderes zu denken …« Der Vierte meldet sich zu Wort: »Moment! Um ganz sicher zu gehen, sollten wir noch den Penis des Tieres anfassen. Los, macht alle mit!« Die vier Blinden nähern sich dem gigantischen Glied und vollführen daran rhythmische Auf- und Abbewegungen.

Da öffnet sich die Stalltür, und der Besitzer des Elefanten kommt herein: »Was geht hier vor? Bei Ganesha, was MACHEN Sie denn da?!«

Werbeeinblendung: »Schützen Sie Ihre Arbeitselefanten! Mit Mahut Security Systems. Für alle Stallarten. Denn die Welt ist voller Perverser.«

Torsten Gaitzsch

 Hoppla

Dass sich vieles mit dem Alter ändert, damit habe ich gerechnet. Aber wie vieles sich nicht ändert, das war eine Überraschung.

Teja Fischer

 Tipp für Tierfreunde

Merke: Wer ein Herz für Spinnen hat, sauge nach dem Achtbeiner auch noch einen Sechsbeiner als Proviant mit dem Staubsauger auf.

Katharina Greve

 Kompatibilitätsprobleme

Kritik am Schweinesystem ist richtig und wichtig. Ebenso wichtig ist die #metoo-Debatte. Ich habe aber Probleme, beide unter einen Hut zu bekommen. Alles hängt doch an dieser Frage: Darf man das System ficken, wenn das System Nein gesagt hat?

Tilman Birr

 Das Beste kommt zum Schluss

Die gesamte Tragik der Endlichkeit des Lebens wurde wohl selten so schön zusammengefasst wie in diesem Satz, den ich zufällig bei einem Friedhofsbesuch aufschnappte: »Es ist so schade, dass Opa nicht erleben konnte, wie schön sein Grab geworden ist.«

Jürgen Miedl

Vermischtes

Gerhard Henschel: "Harry Piel sitzt am Nil"
Fuck, dieses Buch sollte man gelesen haben, wenn man  kein übelst versiffter Wichser sein will. Schmähungen und böse Wörter  machen das Leben echt oberarschmäßig zum Kotzen. Vielleicht kapieren Sie  Versager das endlich, wenn Sie Henschels neuesten Streich gelesen  haben. Können Sie überhaupt lesen? Wahrscheinlich nicht. Trollen Sie  sich, Sie Wicht! Aber trotzdem abonnieren und diese Top-Prämie wählen.Sonneborn/Gsella/Schmitt:  "Titanic BoyGroup Greatest Hits"
20 Jahre Krawall für Deutschland
Sie bringen zusammen gut 150 Jahre auf die Waage und seit zwanzig Jahren die Bühnen der Republik zum Beben: Thomas Gsella, Oliver Maria Schmitt und Martin Sonneborn sind die TITANIC BoyGroup. In diesem Jubiläumswälzer können Sie die Höhepunkte aus dem Schaffen der umtriebigen Ex-Chefredakteure noch einmal nachlesen. Die schonungslosesten Aktionsberichte, die mitgeschnittensten Terrortelefonate, die nachdenklichsten Gedichte und die intimsten Einblicke in den SMS-Speicher der drei Satire-Zombies – das und mehr auf 333 Seiten (z.T. in Großschrift)! 
Zweijahres-Abo: 98,60 EURElias Hauck (Hrsg.): "Alles Spargel oder was?"
Endlich ist ganzjährig Spargelsaison! Elias Hauck, die eine Hälfte von Hauck & Bauer und Herausgeber des Frauenmagazins "Sonja", serviert die reifsten Spargelwitze der Welt – gezeichnet und erzählt von dutzenden gemüseliebenden Cartoonisten und Autoren. Lachen Sie unter anderem über: den mit den polnischen Erntehelfern, den mit dem kaputten Spargelschäler und den mit der Fliege in der Hollandaise.Torsten Gaitzsch/Sebastian Klug: "Akte D: Die Wahrheit über Deutschland"
Die Redaktion versichert: Torsten Gaitzsch und Sebastian Klug, die  Autoren dieses Buches, wissen Dinge – schreckliche Dinge! – von denen  Sie, die Leser, nicht einmal zu träumen wagen. Denn es wären Alpträume!  Wählen Sie diese Prämie und erhalten Sie Einblicke in die tiefsten  Abgründe Deutschlands, die Sie wahnsinnig lachend und mit Schaum vor dem  Mund zurücklassen werden. Bisher hat es kein Leser bis zur letzten  Seite geschafft…Wenzel Storch: "Die Filme" (gebundene Ausgabe)
Renommierte Filmkritiker beschreiben ihn als "Terry Gilliam auf Speed", als "Buñuel ohne Stützräder": Der Extremfilmer Wenzel Storch macht extrem irre Streifen mit extrem kleinen Budget, die er in extrem kurzer Zeit abdreht – sein letzter Film wurde in nur zwölf Jahren sendefähig. Storchs abendfüllende Blockbuster "Der Glanz dieser Tage", "Sommer der Liebe" und "Die Reise ins Glück" können beim unvorbereiteten Publikum Persönlichkeitstörungen, Kopfschmerz und spontane Erleuchtung hervorrufen. In diesem liebevoll gestalteten Prachtband wird das cineastische Gesamtwerk von "Deutschlands bestem Regisseur" (TITANIC) in unzähligen Interviews, Fotos und Textschnipseln aufbereitet.
Zweijahres-Abo: 98,60 EURHans Zippert: "Fernsehen ist wie Radio, nur ohne Würfel"
Die steile Karriere des Hans Zippert begann im Jahr 1967 mit einem  Schülerpraktikum beim Kulturmagazin "TV Spielfilm". Nach einem  Volontariat bei "TV Direkt" übernahm er das angesehene 20-Uhr-15-Ressort  bei "TV Okayokay", bevor er schließlich Programmchef der auflagestarken  "TV Superwoche" wurde. Nachdem er über einen Bestechungsskandal rund um  eine 3-Sterne-Empfehlung für "Rote Rosen" stolperte, sah sich Zippert  1990 gezwungen, Chefredakteur von TITANIC zu werden. Der Tiefpunkt war  erreicht. Das alles und noch mehr erfahren Sie in diesem Buch!Hauck & Bauer: "Ich kann einfach nicht Wein sagen"
Die beste Zeit, einen Band des Zeichnerduos Hauck & Bauer zu kaufen – sie ist seit sicher zehn Jahren vorbei. Heute sind die Werke von Elias Hauck und Dominik Bauer kein Geheimtip mehr. Die zerstrittenen Künstler kommunizieren inzwischen ausschließlich per Fax, leben in luxussanierten Altbauwohnungen mit kugelsicheren Whirl- und Autorenpools, in denen hungernde Leiharbeiter Comics anfertigen müssen. Leider ist auch der neueste Band der beiden Ausbeuter sehr gut, bestellen Sie hier!Kamagurka & Herr Seele: "Cowboy Henk"
Er ist Belgier, Kamagurka. Belgier! Wissen Sie, was der Mann alles durchgemacht hat in letzter Zeit? Eben, er ist Belgier. Und hat trotzdem in einem Finger mehr Witz als Sie im ganzen Leib! Und Heldenmut! Glauben Sie nicht? Dann lassen Sie sich von Cowboy Henk überzeugen, dem einzigen Helden, der wirklich jeden Tag eine gute Tat begeht.
Zweijahres-Abo: 98,60 EURDie PARTEI-Wahlwerbungs-DVD mit allen vier Wahlwerbespots aus dem Bundestagswahlkampf 2005: Höhepunkte der Politpropaganda, die von Otto Schily mit dem Prädikat "ein Skandal" ausgezeichnet wurden. Besser aufgelöst als auf Youtube und noch dazu mit einer praktischen, farbechten Hülle drumrum - das ist doch was, was?Friedemann Weise: "Die Welt aus der Sicht von schräg hinten"
Laut seiner Homepage ist er der "King of Understatement" und der "lustigste Mensch im deutschsprachigen Internet". Er ist aber auch Gitarrenmann, Viralblogger (15000 Follower!), Gagautor und Promiexperte mit Diplom. Die Rede ist von Friedemann Weise, dem Mann mit dem Namen! Der Mann, der den "Satiropop" erfand. Und jetzt auch noch ein Buch vorlegt. Ob das gutgeht? Ordern Sie diese Prämie und teilen Sie Ihr vernichtendes Urteil bitte zeitnah der TITANIC-Redaktion mit.Heiko Werning: "Vom Wedding verweht – Menschliches, Allzumenschliches"
Es ist dies Buch etwas ganz besonderes: Heiko Werning, renommierter  Forscher aus Berlin, lag jahrelang in seinem Kiez, dem Wedding, auf der  Lauer. Kein Ereignis entging ihm, der Wedding konnte ihm nichts,  aber auch gar nichts verheimlichen. Abgründe, tiefe Täler und  menschliche Katastrophen – erfreuen Sie sich an heiteren G’schichterl,  die Werning noch so einen Urenkeln erzählen wird.
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Das schreiben die anderen

  • 09.09.:

    Die "Abendzeitung" interviewt Rudi Hurzlmeier.

     

  • 04.09.:

    Ella Carina Werner klärt in der "Taz" über den Alterskult im westlichen Sumatra auf.

  • 03.09.:

    Moritz Hürtgen spricht mit ZDFheute über Satire nach dem Anschlag auf "Charlie Hebdo".

  • 02.09.:

    Über eine Regenlesung der TITANIC BoyGroup berichtet die FAZ.

     

  • 19.08.:

    Oliver Maria Schmitt war für die FAZ auf großer Büßer-, Pilger- und Fürbittfahrt für alle Pest- und Seuchenopfer.

Titanic unterwegs
01.10.2020 Frankfurt, Museum für Komische Kunst »Hauck & Bauer: Cartoons« Eröffnung mit A. Engelke
01.11.2020 Fürstenfeldbruck, Kunsthaus Rudi Hurzlmeier: »Malerei«
08.11.2020 Kassel, Caricatura-Galerie »Unkraut vergeht nicht – Garten-Cartoons«
07.03.2021 Frankfurt, Museum für Komische Kunst »Hauck & Bauer: Cartoons«