Vom Fachmann für Kenner | März 2010


List der Vernunft

Als Philosophie-Doktorand befällt mich gelegentlich akute Panik vor drohender Langzeitarbeitslosigkeit. Gestern las ich in meiner Mailbox plötzlich die Betreffzeile: »Fit fürs Amt II und IV.« Scheiße, dachte ich, woher kennen die meine Adresse, bevor ich überhaupt meinen Hartz-Antrag ausgefüllt habe? Es war dann aber nur die SPD, die in ihren Ortsvereinen Softskill-Seminare anbietet (»Öffentlichkeitsarbeit – modern und effektiv«). Ob ich mir das auf dem Amt eventuell anrechnen lassen kann?

Christian Dries

Ausprobiert

Der »High Quality«-Button bei Youtube funktioniert übrigens nicht bei Mario-Barth-Videos.

Lukas Münich

Frauenlogik

Geht es nach meiner Freundin, können wir heilfroh sein, daß wir keine Alarmanlage im Auto haben. Jedes Mal nämlich, wenn bei uns in der Straße eine entsprechende Sirene losgeht, fällt ihr ein Stein vom Herzen: »Unser Auto kann es ja nicht sein, das sie gerade klauen wollen!«

Sascha Dornhöfer

So lacht der Asiate

Japanischer Scherzspruch: »Haste mal ’nen Schulmädchenslip? Meiner ist noch im Automaten!«

Torsten Gaitzsch

Anonyme Humanisten e.V.

Bildungsbürgerkinder haben es nicht leicht. Weit öfter als »Lalelu« oder »Wauwau« hören sie die Wörter »Schopenhauer«, »Klopstock« und »Faust«. Sie werden brutale, verrohte Kerle, die dann später, mit vierzig erst, mühsam erlernen müssen, ihre Gefühle auszudrücken, in Selbsthilfegruppen wie dieser. Danke!

Johann (41)

Wie man in Augsburg Medizin studiert

Sonntagstrunk in meiner Stadtteilkneipe – Augsburg heißt die Stadt, Lechhausen der Stadtteil. Und was Augsburg für Deutschland ist, das ist Lechhausen für Augsburg. Die Kneipe führt den verheißungsvollen Namen »Spundloch«, Sonntagnachmittag kellnert meistens Isabell aus Thüringen. Sie belegt an der Augsburger Uni den interdisziplinären Studiengang »Krisen- und Konfliktbewältigung«.
Gast: »Und – wia lang muaschn nacherd no in’d Schual?« (In etwa: »Gnädiges Fräulein, läßt sich ein zeitlicher Horizont absehen, in dessen Rahmen Ihre Studien ihren Abschluß finden?«)
Isabell: »Noch eeneenholb Johre.«
Gast: »Ja, was bisch’n nochher?« (In etwa: »Mit welchem akademischen Grad dürfen wir Sie dann betiteln?«)
Isabell: »Olso, d’r offizielle Obschluss heeßt ›Master of Arts‹«.
Gast: »Was? Dann bisch Arzt?« Ja, Augsburg – es gefällt mir hier schon. Vor allem in Lechhausen.

Stefan Weissenburger

Steinkunde

Der Amethyst ist der Ungläubige unter den Halbedelsteinen.

Arno Lücker

Memento

Habe in meinem Notizbüchlein einen Vermerk gefunden: »12.12.  2:10  Memo an mich selbst: Tanzen ok.« Vielleicht war ich auf der Weihnachtsfeier doch nicht so peinlich, wie ich dachte.

Andreas Schriewer

Verbesserungsvorschlag

Alarmtöne sind ja selten was fürs Ohr, man soll ja nicht gerne hinhören, sondern sich in acht nehmen. Das Dumme dabei ist jedoch, daß ein sehr lauter, sehr unangenehmer, sehr durchdringender Klingel- oder Heulton die meisten Menschen in Panik versetzt: Anstatt sich geordnet evakuieren zu lassen, rennen sie kopflos umher, noch bevor sie überhaupt Gelegenheit bekommen, diesen tatsächlich zu verlieren. Die lästigen Feuer- und Amokübungen in der Schule zum Beispiel würden sicherlich um einiges besser aufgenommen werden, wenn das Geräusch dem Anlaß entsprechen würde. Ich stelle mir vor, daß anspruchsvolle und zugleich unterhaltende Musikstücke wie Marleys »I shot the Sheriff«, Morricones »Lied vom Tod« oder Mahlers »Kindertotenlieder« bei allen Beteiligten einen kalmierenden, vielleicht sogar kathartischen Effekt zeitigen könnten.

Tibor Rácskai

Psychohygiene durch Soulfood

Kaufen Sie sich eine »Seele mit Oliven« (Kamps), pulen Sie die Oliven raus – schon haben Sie eine reine Seele!

Julia Mateus

Sein und Halbzeit

Als ich mich neulich mit einem Philosophen über Fußball unterhielt, fragte der mich scherzhaft, wie real Madrid sei. Hermeneutiker und Vorstopper können über so was vielleicht lachen. Aber für mich ist das ganz schlechte Elfmetaphysik.

Thea Unangst

Darum auch so bekömmlich

In der Frankfurter Gaststätte Mosebach stritt man zu später Stunde wieder einmal über die anthropologisch grundierte und hochideologisierte Frage, warum denn der Mensch so gerne Bier trinke. »Man trinkt’s so gerne«, sprach mit einem Mal und wie erleuchtet der angesehene Experte Tom Hintner und beendete die Debatte damit jäh, »weil es mit seinen 4,8 Prozent den natürlichen Alkoholgehalt des menschlichen Blutes hat.«

Mark-Stefan Tietze

CO<sub>²</sub> gespart

Am Vorabend unserer Reise nach Hamburg zogen wir noch einmal durch die Münchener Kneipen. Die letzten Biere waren wohl nicht mehr gut gewesen, denn große Teile unserer achtköpfigen Gruppe litten auf der Hinfahrt unter immensem Stuhl- und Harndrang. Von den gesammelten Sanifair-Bons konnten wir locker den Treibstoff für die Rückfahrt zahlen. Ergebnis: eine großartige Öko-Bilanz – denn der Kleinbus fuhr ja quasi mit Ausscheidungen.

Helge Möhn

Das Selbst wird ergänzt

Von symbolischer Selbstergänzung spricht man in der Psychologie z.B., wenn ein BWL-Student, der danach strebt, ein erfolgreicher Manager zu werden, sich mit typischen Managersymbolen, etwa einer Rolex oder einem überbordenden Terminkalender, ausstaffiert. In dieselbe Rubrik fällt auch der unentdeckte Maler, der sommers wie winters mit Künstlerschal herumrennt. Die Psychologie will außerdem herausgefunden haben, daß diese Symbole dem unfertigen Selbst tatsächlich helfen können, seine Ziele zu erreichen. Ich bezweifle allerdings, daß mich als kleinen Schreiberling, der gern ein großer Schriftsteller wäre, so eine waschechte Schreibblockade wirklich weiterbringt.

Friedrich Krautzberger

Machtmissbrauch

Für Nachrichtenredakteure hat so ein drohendes Wetterchaos durchaus seine guten Seiten: Wenn man Freitagnachmittag ordentlich Panik mit Schneewehen und Glatteis macht, parkt man Samstagfrüh bei Ikea in der ersten Reihe.

Thomas Kuhlmann

Ex aspera ad astra

Das Außergewöhnliche an außerkörperlichen Erlebnissen, sogenannten AKE, ist in meinen Augen nicht, daß die betroffenen Personen sich von ihrer materiellen Realisierung lösen und in einen rein spirituell-geistigen Bewußtseinszustand übertreten, in dem sich der eigene Körper mit frappierender Klarheit von außen betrachten läßt. Das mag zwar so sein. Wenn ich allerdings im alltäglichen Raum-Zeit-Kontinuum diejenigen Personen, welche notorisch von solchen AKE faseln, unter die Lupe nehme, finde ich es bemerkenswert, daß auch nur eine dieser Personen nach Beendigung ihres AKE freiwillig in ihre verwahrloste irdische Hülle zurückkehrt.

Theobald Fuchs

Nix wie weg

StudiVZ hat ein gravierendes Problem. Sobald die Mitglieder dieser Online-Community ihren Hochschulabschluß in der Tasche haben, möchten sie nur noch eins: raus. In Fachkreisen spricht man deshalb bereits vom Tübingen unter den sozialen Netzwerken.

Magnus Maier

Trennungssorgen

Dem Restmüll-Container in meinem Innenhof folgte ein Altpapier-Container, dann einer für Verpackungsmüll, dann ein Container für Kompost und einer für Altglas. Darf ich eigentlich als Privatmann auch einfach einen Container da hinstellen? Ich liebäugle mit einem Prachtexemplar ausschließlich für Alt-Rhönräder.

Markus Hennig

Ende des Winters

Wie verhält man sich richtig, wenn man in eine Lawine gerät? Antwort: Der Lawine ist es vollkommen egal, wie man sich verhält. Sei einfach du selbst!

Sebastian Klug

Blickfang

Die oft zitierte Weisheit »Liebe besteht nicht darin, daß man einander anschaut, sondern daß man gemeinsam in dieselbe Richtung blickt« von Antoine de Saint-Exupéry dürfte sich wohl bei jenen Paaren besonderer Beliebtheit erfreuen, die sich keines Blickes mehr würdigen und die Abende stillschweigend vor dem Fernseher verbringen.

Hauke Prigge

Haushaltstip

Küchen stets im Halbdunkel wischen.

Volker Surmann

Gabriele Susanne Kerner

Eines Morgens am Frühstückstisch, ca. 1983, das Radio dudelt »99 Luftballons«. Die kleine Kerstin (ich) betrachtet die Brötchen, welche an der Oberseite einen etwas obszön anmutenden Schlitz haben und deswegen im bayerischen Familienjargon zwanglos als »Arschsemmeln« bezeichnet werden. Kerstin denkt sich plötzlich, daß es für diese Art Brötchen auch einen gesellschaftsfähigen Namen geben muß, und ruft in die Küche: »Mama, wie heißt die Arschsemmel eigentlich wirklich?« Die Mutter, gedankenverloren, auf das Radio deutend: »Nena. Aber wie die wirklich heißt, weiß ich auch nicht.«

Kerstin Richter

Synonym?

Kann man eine Promenadenmischung auch als Straßenkreuzung bezeichnen?

Katharina Greve

Von Vorteil

Neben mir im Bus saß ein Teenager mit besonders schlimmer Akne. So richtig, richtig schlimmer Akne. Quasi Kürbiskernbrötchenakne. Der wird an der Kasse mit Sicherheit nicht gefragt, ob er Punkte sammelt.

Nils Heinrich

Grüner grillen

Ein Freund erzählte mir von einem gerade noch verhinderten Skandal: Ein Ortsverband der Grünen hätte beinahe die Bestell-Liste für das jährliche Grillfest veröffentlicht. Seither überlege ich, was da wohl Inkriminierendes draufgestanden haben mag. Vielleicht:
300 argentinische Rindersteaks, tiefgefroren und mit dem Militärjet eingeflogen;
300 Sojaschnitzel von Monsanto;
20 Eisbärsteaks und 10 Robbenkoteletts, blutig;
je 2 kg Walleber und Foie gras von gestopften französischen Gänsen;
10l Aral Superbenzin als Brandbeschleuniger für den Braunkohlegrill;
2l Altöl zum Anräuchern der Sojaschnitzel;
2 5000-Watt-Elektrogrills, 4 Methan-Heizpilze;
10 Kästen aus den USA importierte Coca Cola in Einwegflaschen;
2 geliehene Porsche Cayenne, um den Müll nach dem Fest flott in den Wald zu fahren.

Erich Klepptenberger

Gemischte Gefühle

J.D. Salinger ist tot. Zunächst: Schock. Dann: Erleichterung. Schließlich war das sein erstes Lebenszeichen seit Jahren.

Sascha Kaub

Irritierendes Bukett

Es ist fast überhaupt nicht möglich, einen guten Bordeaux zu würdigen, wenn eben jemand in der unmittelbaren Nähe gefurzt hat.

Holger Christoph

Sichtbar pleite

In Berlin gibt es ein Perückenstudio, in dem man Perücken anprobieren und natürlich auch kaufen kann. Ich habe jedoch noch nie, wirklich noch nie einen Kunden darin gesehen. Nur die Perückenberaterin sitzt einsam hinter der Kasse und wartet. Man sollte dem Betreiber vielleicht fairerweise etwas verraten. Gynäkologen, Urologen, SM-Studios, Tierversuchsanstalten und Perückengeschäfte haben eines gemeinsam: sie sollten nicht über großformatige, Einblick gewährende Schaufenster verfügen.

Friedemann Encke

15 Sekunden Ruhm

Mein Autoradio: »A5, Frankfurt Richtung Kassel: Auf der Höhe Bad Homburger Kreuz fünf Kilometer stockender Verkehr.«
Mein Beifahrer: »Das sind wir! Wir sind im Radio!«

Christoph Virchow

Missverständlich

Angesichts von Themen und Qualität der Gespräche, die man in der Berliner U-Bahn mitanhören muß, frage ich mich, ob sich das Gros der Fahrgäste die Bandansage »Zurückbleiben, bitte« nicht ein wenig zu sehr zu Herzen nimmt.

Sidney Gennies

Aktuelle Cartoons

Heftrubriken

Briefe an die Leser

 Ganz entzückend, Polizeipräsidium Mittelfranken,

finden wir den Zeugenaufruf, den Du Mitte Juni ins (echte) Internet stelltest: Es ging um eine Betrugsserie durch »falsche Wunderheilerinnen«. Das ist ja ein dickes Ding! Was sagt denn der Bundesverband der staatlich geprüften Wunderheilerinnen dazu? Und hat sich die Landeszentrale der zertifizierten Wahrsager schon zu Wort gemeldet?

Dass am Ende noch die Diplom-Hochstaplerinnen unschuldig in Verdacht geraten, möchte unbedingt verhindern: Titanic

 Servus, Horst Seehofer!

Servus, Horst Seehofer!

Sie erzählten dem Stern, Sie würden Ihre Rentenzeit gern nutzen, um die Programmiersprache C++ zu lernen. Was wollen Sie denn damit programmieren, Seehofer? Eine Fernsteuerungsapp für Ihre Modelleisenbahn im Keller? Ein Handyspiel mit dem Namen »Angie Birds«, in dem man die Kanzlerin mit einer Schleuder durch die Gegend schießen kann? Oder gar ein Game mit dem komplizierten Titel »(De)Portal(tion)«, bei dem man Menschen per Teleportation abschieben muss?

Hofft auf nichts davon: Titanic

 Hä, »Spiegel«?

Zum Ende der Amtszeit Angela Merkels schreibst Du, diese sei das Gegenteil von Donald Trump: »Sie redete viel und sagte wenig, während Trump viel sagte und wenig meinte.« Du jedoch redest Sachen, von denen weder klar ist, wie Du sie meinst, noch was Du damit sagen möchtest.

Verwirrte Grüße Titanic

 Jens Spahn!

Mit der Bunten sprachen Sie über Ihren Umgang mit Häme und Kritik: »Auch wenn es mal Gegenwind und Kritik gibt. Sich beleidigt ins Schneckenhaus zurückzuziehen, bringt nichts.« Frage: Auch nicht, wenn es ein Vier-Millionen-Euro-Schneckenhaus in Berlin-Dahlem ist?

Glitschige Grüße Titanic

 Spanische Stierkämpfer!

Welche gesellschaftlichen Werte Ihr als Traditionalisten so vertretet, ist den meisten ja bekannt. Nun habt Ihr den Bogen aber überspannt beziehungsweise den Spieß zu tief gerammt: Bei einem Kampf in Gijón habt Ihr zwei Stiere »Nigerianer« und »Feminist« getauft, um sie dann von einem Star-Torero, der außerdem Unterstützer der rechtsextremen Vox-Partei ist, erlegen zu lassen. Empört hat die Bürgermeisterin von Gijón der Stierkampf-Tradition in ihrer Stadt ein jähes Ende gesetzt.

Auch wir sind schockiert, ja geradezu angewidert! Diese Übertragung gesellschaftspolitischer Themen auf Objekte und Tiere erinnert uns an miefige Polit-Karikaturen der alten Bundesrepublik (und der Süddeutschen Zeitung von heute) – einfach grausam und ekelhaft!

Außerdem bleibt die Frage, wofür der Torero in dem Zusammenhang eigentlich steht. Für »linker Irrsinn« oder »Identitätspolitik« oder so? Oder doch schlicht für »dummer Haufen ultrakonservativer Faschisten«?

Olé! Titanic

Vom Fachmann für Kenner

 Kunstrasen

Im Garten den gesamten Rasen mähen bis auf ein kleines Quadrat etwas unterhalb der Mitte – welcher Mann hat kurz vor Beendigung jener Gartenarbeit noch nicht schelmisch hineingegrinst, in sein Hitler-Gärtchen?

Andreas Lugauer

 Meinung

Dass Leichenspürhunde bei einem Fund mit dem Schwanz wedeln, ist ja schon ziemlich pietätlos.

Julia Mateus

 Hey, Google!

In meiner Meditation bin ich mittlerweile auf einem solch hohen Level der Gelassenheit angelangt, dass sich die Cookies-Abfrage bei mir erübrigt. Alles akzeptieren – check.

Tina Manske

 Egozyklopädist

»Alleine die Auswahl, wer einen Wikipedia-Artikel bekommt und wer nicht, ist schrecklich! Jeder Soap- und Schlagerstar hat einen, während echte Geistesgrößen leer ausgehen.« »Und was willst du dagegen machen?« »Selbst aktiv werden, den Wiki-Autoren-Zirkel infiltrieren und neue Perspektiven einbringen – zur echten Demokratisierung des Wissens!« »Und worüber willst du deinen ersten Artikel schreiben?« »Über mich.«

Jürgen Miedl

 Autofahrer sind Schweine

Wenn ich als Kind mit meinen Eltern im Auto fuhr, kritisierte meine Mutter manch einen anderen Verkehrsteilnehmer, der, so fluchte sie, fahre »wie eine gesengte Sau«. Dass man in grauer Vorzeit Schweine mit Lötflammen zu enthaaren pflegte, und dass jene, jedenfalls wenn sie zuvor nur unzureichend getötet worden waren, regelmäßig der brutalen Behandlung in wildem Galopp entflohen, hatte mir damals noch niemand eröffnet. Ja, ich zweifle bis heute daran, dass diese Anekdoten überhaupt der Wahrheit entsprechen. Als Kind verstand ich stattdessen »wie eine gesenkte Sau«, und ich finde, das macht allemal mehr Sinn, schließlich ist da »tiefergelegt« nicht weit von entfernt.

Theobald Fuchs

Vermischtes

Gerhard Henschel: "Harry Piel sitzt am Nil"
Fuck, dieses Buch sollte man gelesen haben, wenn man  kein übelst versiffter Wichser sein will. Schmähungen und böse Wörter  machen das Leben echt oberarschmäßig zum Kotzen. Vielleicht kapieren Sie  Versager das endlich, wenn Sie Henschels neuesten Streich gelesen  haben. Können Sie überhaupt lesen? Wahrscheinlich nicht. Trollen Sie  sich, Sie Wicht! Aber trotzdem abonnieren und diese Top-Prämie wählen.Heinz Strunk: "Das Strunk-Prinzip" (Hörbuch, 2CDs)
Sie sind ein totaler Versager und können sich Hörbücher nur als Abo-Prämie leisten? Dann nehmen Sie wenigstens dieses hier: "Das Strunk-Prinzip", die beliebte Kolumne aus TITANIC als Hörbuch! Power- und 110-Prozent-Autor Heinz Strunk zwiebelt Ihnen blitzgescheite Weisheiten um die Ohren bis Sie gar nicht mehr anders können als in Erfolg, Geld und Sex zu ersaufen. Das Strunk-Prinzip setzt Ihrem Elend endlich ein Ende. Mutter wird sich freuen!Die PARTEI-Wahlwerbungs-DVD mit allen vier Wahlwerbespots aus dem Bundestagswahlkampf 2005: Höhepunkte der Politpropaganda, die von Otto Schily mit dem Prädikat "ein Skandal" ausgezeichnet wurden. Besser aufgelöst als auf Youtube und noch dazu mit einer praktischen, farbechten Hülle drumrum - das ist doch was, was?Kamagurka & Herr Seele: "Cowboy Henk"
Er ist Belgier, Kamagurka. Belgier! Wissen Sie, was der Mann alles durchgemacht hat in letzter Zeit? Eben, er ist Belgier. Und hat trotzdem in einem Finger mehr Witz als Sie im ganzen Leib! Und Heldenmut! Glauben Sie nicht? Dann lassen Sie sich von Cowboy Henk überzeugen, dem einzigen Helden, der wirklich jeden Tag eine gute Tat begeht.
Zweijahres-Abo: 117,80 EURSonneborn/Gsella/Schmitt:&nbsp; "Titanic BoyGroup Greatest Hits"
20 Jahre Krawall für Deutschland
Sie bringen zusammen gut 150 Jahre auf die Waage und seit zwanzig Jahren die Bühnen der Republik zum Beben: Thomas Gsella, Oliver Maria Schmitt und Martin Sonneborn sind die TITANIC BoyGroup. In diesem Jubiläumswälzer können Sie die Höhepunkte aus dem Schaffen der umtriebigen Ex-Chefredakteure noch einmal nachlesen. Die schonungslosesten Aktionsberichte, die mitgeschnittensten Terrortelefonate, die nachdenklichsten Gedichte und die intimsten Einblicke in den SMS-Speicher der drei Satire-Zombies – das und mehr auf 333 Seiten (z.T. in Großschrift)! 
Zweijahres-Abo:&nbsp;117,80 EURTorsten Gaitzsch/Sebastian Klug: "Akte D: Die Wahrheit über Deutschland"
Die Redaktion versichert: Torsten Gaitzsch und Sebastian Klug, die  Autoren dieses Buches, wissen Dinge – schreckliche Dinge! – von denen  Sie, die Leser, nicht einmal zu träumen wagen. Denn es wären Alpträume!  Wählen Sie diese Prämie und erhalten Sie Einblicke in die tiefsten  Abgründe Deutschlands, die Sie wahnsinnig lachend und mit Schaum vor dem  Mund zurücklassen werden. Bisher hat es kein Leser bis zur letzten  Seite geschafft…Friedemann Weise: "Die Welt aus der Sicht von schräg hinten"
Laut seiner Homepage ist er der "King of Understatement" und der "lustigste Mensch im deutschsprachigen Internet". Er ist aber auch Gitarrenmann, Viralblogger (15000 Follower!), Gagautor und Promiexperte mit Diplom. Die Rede ist von Friedemann Weise, dem Mann mit dem Namen! Der Mann, der den "Satiropop" erfand. Und jetzt auch noch ein Buch vorlegt. Ob das gutgeht? Ordern Sie diese Prämie und teilen Sie Ihr vernichtendes Urteil bitte zeitnah der TITANIC-Redaktion mit.Wenzel Storch: "Die Filme" (gebundene Ausgabe)
Renommierte Filmkritiker beschreiben ihn als "Terry Gilliam auf Speed", als "Buñuel ohne Stützräder": Der Extremfilmer Wenzel Storch macht extrem irre Streifen mit extrem kleinen Budget, die er in extrem kurzer Zeit abdreht – sein letzter Film wurde in nur zwölf Jahren sendefähig. Storchs abendfüllende Blockbuster "Der Glanz dieser Tage", "Sommer der Liebe" und "Die Reise ins Glück" können beim unvorbereiteten Publikum Persönlichkeitstörungen, Kopfschmerz und spontane Erleuchtung hervorrufen. In diesem liebevoll gestalteten Prachtband wird das cineastische Gesamtwerk von "Deutschlands bestem Regisseur" (TITANIC) in unzähligen Interviews, Fotos und Textschnipseln aufbereitet.
Zweijahres-Abo:&nbsp;117,80 EUROliver Maria Schmitt: "Mein Wahlkampf"
Ein Mann (Schmitt), eine Partei (Die PARTEI), eine Wahl (Oberbürgermeister Frankfurt): ein einzigartiger Erfolg (1,8%). Man könnte meinen, damit wäre alles gesagt. Aber weit gefehlt! Denn jeder Erfolg hat eine Geschichte. Eine Erfolgsgeschichte! Und Oliver Maria Schmitt erzählt seine wie kein zweiter: Alles über Spitzenpolitik, Demokratie, Propaganda, Nutten, Koks, schmutzige Machenschaften und die kommende Weltherrschaft Schmitts erfahren Sie nur in diesem Buch. Witziger als die Mao-Bibel, schmissiger als »Mein Kampf«: Jetzt lesen, damit man nach der Machtergreifung keine Ausreden braucht!Hauck & Bauer: "Ich kann einfach nicht Wein sagen"
Die beste Zeit, einen Band des Zeichnerduos Hauck & Bauer zu kaufen – sie ist seit sicher zehn Jahren vorbei. Heute sind die Werke von Elias Hauck und Dominik Bauer kein Geheimtip mehr. Die zerstrittenen Künstler kommunizieren inzwischen ausschließlich per Fax, leben in luxussanierten Altbauwohnungen mit kugelsicheren Whirl- und Autorenpools, in denen hungernde Leiharbeiter Comics anfertigen müssen. Leider ist auch der neueste Band der beiden Ausbeuter sehr gut, bestellen Sie hier!
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Das schreiben die anderen

  • 28.09.:

    Oliver Maria Schmitt hat versucht, mit der Kraftradgruppe Frohsinn die Demokratie zu retten – zumindest in der FAS.

  • 28.09.:

    Das "Medienmagazin" vom BR hat mit Martina Werner (und anderen) über Satire, Journalismus und Politik gesprochen.

  • 25.09.:

    TITANIC-Herausgeber Martin Sonneborn spricht mit der Taz über Frauen in der Redaktion und erinnert sich an die beste Zeit für Satire.

  • 20.09.:

    In der Jungen Welt würdigt Stefan Gärtner den 80jährigen Eckhard Henscheid.

  • 14.09.:

    NDR Zeitzeichen zum 80. Geburtstag von Eckhard Henscheid.

Titanic unterwegs
19.10.2021 Frankfurt, Union Halle Zur Buchmesse: Großer TITANIC-Normalitätswettberb
19.10.2021 Bremen, Theater Bremen Gerhard Henschel
19.10.2021 Flensburg, Alte Walzenmühle Paula Irmschler
20.10.2021 Frankfurt, AusstellungsHalle 1a Thomas Gsella