Vom Fachmann für Kenner | Januar 2008


Verdacht

Im Kühlschrank fand ich eine »Milchschnitte«, deren rot-weiße Plastikverpackung so stark aufgebläht war, daß sie ­einem Daunenkissen mit dem blauen Aufdruck »Milchschnitte« glich. Das auf dem Kissen aufgedruckte Haltbarkeitsdatum unter dem Hinweis »Bitte zügig aufbrauchen« war schon seit Monaten überschritten, und jetzt habe ich einen schreck­lichen Verdacht: Kann es sein, daß in »Milchschnitte« tatsächlich Milch enthalten ist?

Nils Heinrich

Sprachexperiment

Wenn man noch konsequenter als der ­Autor Wolf Haas die Verben einfach. Dann man doch, daß irgendwas.

Michael Höfler

Machiavelli

Machiavelli für Frauen, Machiavelli für Manager – wo bleibt der Nischen-Niccolò für mich? »Machiavelli für Antriebslose« fände meinen begeisterten Zuspruch. Nun ja. Eventuell würde ich den Kauf ­erwägen. Denn siehe: Ein weiser Fürst kennt zweier­lei Formen klugen Einkaufens. Die ­eine, welche hmpf. Und dann noch die ­andere.

Leo Fischer

Mein Ödipus-Komplex

Der Vater, sonst ein eher humorverständiger Mensch, konnte so recht nicht ­drüber lachen, als ich ihn an seinem Geburtstag besuchte, welcher in diesem Jahr ­etwas ungünstig auf den Tag vor der längst ­fälligen Darmspiegelung fiel, ihm artig gratulierte – und anschließend die hinter mir wartende Gästeschlange mit einem an Dutzenden amerikanischen Polizei­serien erübten lakonischen Wink auf­forderte: »Abführen!«

Frank Schäfer

Ellenbogenpessimismus

Heutzutage muß jeder selbst schauen, wo er auf der Strecke bleibt.

Matthias Sohr

Kultureller Unterschied

Während meines Studiums half ich ge­legentlich in einem kleinen chinesischen Restaurant aus. Nach der Schicht wollten mich die Köche regelmäßig in die Disco einladen. Aber nicht mit mir! Ich halte nämlich überhaupt nichts von diesen ­Afterwokpartys.

Thea Unangst

Gegen die Langeweile

Wenn mir langweilig ist, rufe ich ge­legentlich Freunde an und schreie auf­geregt in den Hörer: »Du, ich sitze hier gerade im Quiz-Taxi von Kabel 1!« Im Anschluß stelle ich eine beliebige Frage, die mir auf der Seele liegt. Mehr Aufmerksamkeit geht nicht!

Max Holzgraf

Unbequeme Wahrheit

Langsam reicht’s aber mit der Al-Gore­isierung der Gesellschaft: Als neulich ­irgendwo der Song »Stand By Your Man« lief, dachte ich sofort: »Das ist doch Stromverschwendung!«

Sven Sakowitz

Alltagsmathematik

Ein lieber Bekannter berichtete mir , daß er im örtlichen T-Punkt in einen unerklärlichen Kaufrausch verfallen sei und ein Heidengeld für irgendwelchen T-Schnickschnack ausgegeben habe. Feixend fügte er an, daß er sich hinterher nicht einmal mehr eine der osteuropäischen Prostituierten hätte leisten können, die, wie Ortskundige wissen, in einer nahegelegenen Seitenstraße ihren Dienst verrichten. Mir führte dieser Bericht vor Augen, wie einfache mathematische Regeln unseren Alltag bestimmen: Punktrechnung geht nun mal vor Strichrechnung.

Thorsten Mausehund

Bärenspaß

Wenn man, wie ich, einem Studentenjob im Servicebereich einer Luxusherberge nachgeht, bemerkt man schnell, wie ­viele Manager-Typen Stofftiere aller Art ins Schlafgemach mitnehmen. Neulich kam ich auf der vorabendlichen Tour in ein Zimmer mit laufendem TV-Gerät. Davor thronten, auf zwei Sitzmöbel verteilt, ein ganz großer Elch, ein mittelgroßer Elch, ein kleiner Teddy auf dem Kopf des ganz großen Elchs und artig nebeneinanderhockend etwa zwei Dutzend unterschiedlich große, aber eindeutig der gleichen Familie angehörige Teddybären mit verschiedenfarbigen Zipfelmützen und gestreiften Strickschals. Sie sahen sich ­einen Film auf Premiere an, der mir für Teddys allerdings nicht geeignet schien. Wenigstens hatte ihr Besitzer ihnen die Fern­bedienung griffbereit plaziert; nebst ­einigen Schoko-Riegeln, maulgerecht in Reiter zerteilt und vom Papier befreit. Und einem Zettel, der sich offenbar an mich richtete: »Den Fernseher bitte anlassen, wegen der Bären!«

Melanie Kranz

Erfahrungswerte

Die von Jugendlichen mit Dreadlocks ­gegenüber Polizeibeamten an der deutsch-holländischen Grenze getätigte Aussage »Ich hab keine Drogen bei mir, Sie ­können mich ruhig durchsuchen« zieht in der ­Regel eine Durchsuchung nach sich. Die ­Aussage »Natürlich habe ich Drogen bei mir! Ich komme schließlich aus Amsterdam!« ­übrigens auch.

Moritz Veltmann

Abstinenzler

»Ich heiße Friedrich und bin Workaholic.« Das ­­sage ich jedesmal wieder, Woche für Woche, obwohl ich seit Jahren keinen Handgriff mehr getan habe. Aber Workaholic bleibt man ein Leben lang; man hat eine äußerst verwundbare Stelle, derer man sich jederzeit bewußt sein sollte, wenn es wieder einmal gilt, der Versuchung zu widerstehen.

Friedrich Krautzberger

Schock

Eines meiner äußerst ausgewaschenen ­T-Shirts ist, warum auch immer, rück­seitig mit der sensationellen Erkenntnis ­»IMPOSSIBLE IS NO­THING« bedruckt.

»Paßt zu dir«, meinte neulich ein Bekannter und bemerkte schnell das totale Entsetzen, das sich ob seiner Bemerkung in meinem Gesicht breitmachte. Hastig ­ergänzte er: »Nach unten, meine ich, nach unten ist alles möglich bei dir!«

War das eine Erleichterung! So sehr hatte ich mich lange nicht erschrocken!

Dirk Warnke

Zu Hause glaubt’s wieder kein Schwein!

Auch wenn es sich auf den ersten Blick wie schlechte Provence-Folklore nach Art des Peter Mayle liest: Das folgende Mini­a­turdrama zwischen mehreren Sicherheitsfachkäften (Spezialgebiet Hand­gepäck) und einer deutschen Reisenden (die einem 600-Gramm-Stück Hartkäse die Welt von oben zeigen wollte) hat sich, am Flug­hafen Marseille, tatsächlich so zugetragen. Der Autor hat es lediglich mitangesehen und fachmännisch übersetzt.

 

Sicherheitsfachkraft: Ja, was haben wir denn da?!

Reisende: Käse.

Fachkraft: Ziemlich groß. Da könnten Flüssigkeiten drin versteckt sein.

Reisende: Und nun?

Fachkraft: Den müssen wir zerschneiden!

(Ein Messer wird herbeigeschafft und der Reisenden überreicht)

Reisende: Wie soll ich denn schneiden?

Fachkraft: Na, in Würfel halt.

(Die Reisende tut wie befohlen, auf dem unter den Messerschnitten leidenden Einwickelpapier entsteht eine ­kleine Käsepyramide)

Reisende: Und jetzt?

Fachkraft: Jetzt haben wir ­Käsewürfel. Und Sie ein Verpackungsproblem. Am ­besten, wir essen sie auf.

Reisende: Das glaub’ ich auch.

(Der Strom der übrigen Passagiere wird kurzfristig in die nächste Schlange umgeleitet, mehrere Fachkräfte und die Reisende entsorgen gemeinsam das Gefahrgut)

Ende

Hans Kantereit

Yakultbuch

»Ein Buch mit Yakultpotential: wäßrig, säuerlich und macht irgendwas Selt­sames mit der Verdauung.« Suche für ­diese von mir verfaßte Rezension noch das ge­eignete Werk.

Ernstgemeinte Angebote bitte an die Redaktion, z. Hd.

Mark-Stefan Tietze

20 Kreuze zuviel

Eine Freundin gab mir aus dem ­Sekretariat des Professors die Fragen des Multiple-­Choice-Tests frisch von der ­Kopiervorlage durch. Im Nachhinein hat mich nur ge­ärgert, daß ich mir das lästige Ankreuzen ebenfalls hätte sparen können, da just diese Freundin das Geschmiere letztlich auch korrigierte.

Florian Haymann

Guido Knopp

Pünktlich zum Weihnachtsgeschäft also wieder eine Fernsehserie im ZDF und das passende Buch bei C. Bertelsmann. Folgende Titel vermisse ich allerdings sogar im gut sortierten Buchhandel: »A. Hitler, J. Goebbels, H. Himmler u.a.: Guido Knopp – Eine Bilanz«, »Knopps ­Manager«, »Knopps Helfer«, »Knopps Frauen« etc.

Daniel Nierwetberg

Für alle Winterdepressiven

Bevor die ägyptischen Zwillingsgott­heiten Schu und Tefnut die Erde und den Himmel hervorbrachten, wurde der ­erstere vom höchsten Schöpfer Atum ausgeniest, wohingegen letztere von Atum aus­gespieen wurde. Und jetzt sehen Sie sich doch bitteschön mal um: Eigentlich gar keine so schlechte Welt, wenn man ­bedenkt, daß sie aus Rotze und Auswurf gemacht wurde.

Thomas Winkler

Kunstszene aktuell

In meinem jüngsten Werk überwinde ich die Grenzen zwischen Rauminstallation und Malerei. Der malerische Gestus läßt den abstrakten Expressionismus wieder aufleben, es finden sich aber auch Anklänge an die schwungvollen Rakelzüge eines K.O. Götz: »Stochastische Farbverteilung«, in Dispersionsfarben auf Heizkörpern, Möbelstücken und Teppichen; wäre mit einer handelüblichen Abdeckfolie (Baumarkt, € 1,99) vermutlich leicht zu vermeiden gewesen.

Helge Möhn

Öhm

Ein Bekannter führt eine Nervenarzt­praxis und heißt Dr. Öhm. Wenn er in seinem pico­bello eingerichteten und das offene Wort geradezu herausfordernden Sprechzimmer einen neuen Patienten empfängt, beginnt er das Gespräch mit den Worten »Öhm. Was führt Sie zu mir?« oder »Öhm. Was kann ich für Sie tun?« Nahezu jeder Patient fragt ihn höchstens zwei Sätze später, wie er denn eigentlich heiße. Jetzt überlegt er, den Namen seiner Frau anzunehmen.

Christof Goddemeier

Nichts dazugelernt

Mittlerweile ist mein knapp zweijähriger Sohn in der Lage, sämtliche ihm gestellten Fragen zumindest mit »Ja« oder »Nein« zu beantworten. Daß er sich, laut eigener Aussage, eine spätere Tätigkeit als Jurist bei einem großen Chemie­konzern genausogut vorstellen kann wie das Entfernen großer, dampfender Kothaufen aus dem Elefantengehege eines ­bekannten norddeutschen Zoos: Damit kann ich umgehen. Daß er aber, wie er mir heute früh um sieben Uhr ­versicherte, immer noch uneingeschränkte ­Sympathien für Kaiser Wilhelm II. und die Monarchie als solche hegt, hat mich dann doch ­wütend gemacht.

Jörg Schedlinski

Tutorium für Ethnologen

Bei der Abfassung einer wissenschaftlichen Arbeit zum Thema Wahrsagerei sollte im Literaturverzeichnis auch der Kaffeesatz eingeklebt werden, und zwar unter Angabe der Sorte, des Anbaugebiets und des Jahrgangs; und in genau dieser Reihenfolge.

David Schaible

Groovy

Als meine Freundin heute morgen die Treppe im Hausflur runterfiel und auf jeder dritten Stufe mit dem Kinn aufschlug, klang das erfreulicherweise wie der Anfang von »We Will Rock You«.

Frank Scheller

Praktisch

Natürlich sind die dicken Staubflocken, die sich in jeder Ecke meiner kleinen Wohnung befinden, nicht unbedingt eine Augen­weide. Macht man aber mit einem großen Glas und einem Blatt Papier Jagd auf eine Spinne, die sich auf ihrer Flucht in immer dickeren grauen Flusen verfängt und somit so langsam wird, daß sie problemlos einzufangen ist, dann muß man schon zugeben: Ganz schön praktisch, so Hausstaub!

Christian Martin

Erinnerungsarbeit

Ich hasse es, unleserliche Schrift ent­ziffern zu müssen. Darum finde ich es wirklich gut, daß in Berlin nun endlich der Bau der Gedenkstätte »Typographie des Terrors« beginnt.

Katharina Greve

Aktuelle Cartoons

Heftrubriken

Briefe an die Leser

 Hicks, Juliane E. Reichert!

Im »Magazin für Barkultur« »Mixology« schreiben Sie unter dem Titel »Heimat und Hefe« über einen angeblichen Fruchtweintrend: »In welcher Variante auch immer, Cidre löscht den Durst und schmeckt fruchtig, meist nach Apfel, immer wieder auch nach Birne; man muss deutlich mehr Liter von ihm trinken, als der Körper zu fassen vermag, um ihm ein Sodbrennen zu entlocken.« Wem denn jetzt eigentlich? Dem Körper? Dem Cidre? Dem Apfel?

Klingt auf jeden Fall, als hätten Sie auch damit Erfahrung. Aber in welcher Variante auch immer, irgendwie haben Sie uns gerade ein Sodbrennen entlockt. Wollen Sie es wiederhaben?

Stößchen! Titanic

 Genial, Christoph Rottwilm (»Manager Magazin«)!

An Ihrem Artikel »Was Geldanleger von Superreichen lernen können« gefällt uns nicht nur der Titel, sondern auch, wie Sie gleich zu Beginn relativieren: »Reich werden. Es mag höhere Ziele im Leben geben, Glück beispielsweise, oder wenigstens Zufriedenheit und Wohlbefinden. Aber reich werden?« Ist man an dieser Stelle nicht bereits vom Kapitalismus geheilt, kann man weiterlesen: »Die meisten hätten wohl nichts dagegen einzuwenden, wenn ihnen das gelänge (nämlich reich zu werden). Doch wie stellt man es an? Ein Blick auf diejenigen, die es geschafft haben, lohnt sich …«

Und was haben Sie bei Ihren Recherchen in den Untiefen der Hochfinanz herausgefunden? »Unter den reichsten Menschen der Welt finden sich Leute mit den unterschiedlichsten Talenten. Nur eines haben alle gemeinsam: Sie wissen, wie man ein Vermögen vermehrt.« Ach, so geht das mit dem Reichwerden! Super! Da haben wir für Sie, Herr Rottwilm, gleich ein paar Ideen für zukünftige Artikel: Die erfolgreichsten Rennfahrer haben gemeinsam, oft als Erster im Ziel zu sein. Alle Bestsellerautoren haben gemeinsam, viele, viele Bücher zu verkaufen. Und »Manager Magazin«-Journalisten haben das gemeinsame Talent, uns auf die Nerven zu gehen.

Weiß, wie man Spaß vermehrt: Titanic

 Rudi Cerne (ZDF)!

Wie wir gelesen haben, sollen Ihre Zuschauer entsetzt gewesen sein, nachdem Sie in Ihrer Sendung »Aktenzeichen XY … ungelöst« Fotos einer Leiche gezeigt hatten. Dabei hatten Sie doch vorher extra darauf hingewiesen, dass das Bild manche Leute verstören könnte.

Wir wünschten uns vielmehr, Sie würden jedes Mal, bevor der Schirmherr Ihres XY-Preises für Zivilcourage, Horst Seehofer, eingeblendet wird, eine entsprechende Warnung aussprechen.

Hat immer noch Albträume vom letzten Mal: Titanic

 Sieh an, General Franco!

Sieh an, General Franco!

Jetzt ist’s offiziell: Sie werden umziehen. Das beschloss der Oberste Gerichtshof Spaniens. Bedeutet: Kein weiteres Abhängen mit Fascho-Pilgern in Ihrer von Zwangsarbeitern errichteten Kultstätte samt größtem Christenkreuz der Welt und frischen Blumen auf Ihrem Grab. Wurde auch Zeit, dass Sie die morschen Gebeine zusammenraffen und auf die Müllhalde der Geschichte tragen! Wie bitte? Sie werden auf einen staatlichen Friedhof nahe Madrid verlegt? Gute Güte, dass es diesen Despoten und Kriegsverbrechern aber auch immer so schwerfällt, ihren Platz einzunehmen!

*Kopfschüttel* Titanic

 Zeugen Jehovas!

»Warum ist das Leben so kurz?« steht neuerdings auf Euren Aufstellern. Verständlich, das zu fragen, wenn man den ganzen Tag Blättchen verteilen und über Gott reden muss.

Im Geiste bei Euch: die Ketzer von

Vom Fachmann für Kenner

 Mythmist

Mir ist noch nie einer begegnet und ich bin meines Wissens noch nie einem aufgesessen, obwohl ich seit meiner Geburt in Großstädten lebe: Ich glaube, es gibt einfach keine urban myths. Oder ist genau das ein urban myth?

Adrian Schulz

 Phonographisches Gedächtnis

Ich weiß noch genau, wo ich war, als der Anruf kam: am Telefon.

Tim Wolff

 Gedenken

Ich erinnere mich gut daran, dass meine Mutter Micky Maus, Fix und Foxi, Asterix, Tim und Struppi, Superman, Prinz Eisenherz und so weiter, kurz: Comics aller Sparten und Genres als »dumm« bezeichnete, als »obszön«, »primitiv« und »verblödet«. Für was sie meine Mutter allerdings nicht hielt, war »pervers«, »geisteskrank«, »widerlich«, »ätzend« oder »barbarisch«. Das rechne ich ihr bis heute hoch an!

Theobald Fuchs

 Premiere

Letzten Monat habe ich mir zum ersten Mal in meinem Leben eine indische Oper angesehen. Es war ein großartiges Singhspiel.

Andreas Maier

 Durch die Schokolinse betrachtet

Wenn kein anderer Laden in Sicht ist und der kleine Hunger naht, muss ich wohl oder übel den benötigten Schokoriegel an einer Tankstelle kaufen. Dann stehe ich in der Schlange und ärgere mich über die Auto-Idioten vor mir, die den Treibstoff für ihre Dreckschleudern bezahlen wollen, mir damit die Zeit und der Umwelt die Zukunft stehlen. Andererseits: Ohne solche Idioten gäbe es diese Tankstelle nicht, an der ich mitten in der Pampa Schokolade kaufen kann. Die Welt ist mir schon oft viel zu kompliziert.

Katharina Greve

Vermischtes

Hans Zippert: "Fernsehen ist wie Radio, nur ohne Würfel"
Die steile Karriere des Hans Zippert begann im Jahr 1967 mit einem  Schülerpraktikum beim Kulturmagazin "TV Spielfilm". Nach einem  Volontariat bei "TV Direkt" übernahm er das angesehene 20-Uhr-15-Ressort  bei "TV Okayokay", bevor er schließlich Programmchef der auflagestarken  "TV Superwoche" wurde. Nachdem er über einen Bestechungsskandal rund um  eine 3-Sterne-Empfehlung für "Rote Rosen" stolperte, sah sich Zippert  1990 gezwungen, Chefredakteur von TITANIC zu werden. Der Tiefpunkt war  erreicht. Das alles und noch mehr erfahren Sie in diesem Buch!Serdar Somuncu: "H2 Universe: Die Machtergreifung", DVD
Er ist der selbsternannte Hassias – viel wichtiger aber noch: der designierte Kanzlerkandidat für Die PARTEI. Holen Sie sich jetzt die neue DVD von Merkel-Nachfolger Serdar Somuncu als Gratisprämie und stehen Sie damit schon vor der Machtergreifung auf der richtigen Seite. Ihre Kinder werden es Ihnen danken!
Zweijahres-Abo: 98,60 EURKamagurka & Herr Seele: "Cowboy Henk"
Er ist Belgier, Kamagurka. Belgier! Wissen Sie, was der Mann alles durchgemacht hat in letzter Zeit? Eben, er ist Belgier. Und hat trotzdem in einem Finger mehr Witz als Sie im ganzen Leib! Und Heldenmut! Glauben Sie nicht? Dann lassen Sie sich von Cowboy Henk überzeugen, dem einzigen Helden, der wirklich jeden Tag eine gute Tat begeht.
Zweijahres-Abo: 98,60 EURSonneborn/Gsella/Schmitt:  "Titanic BoyGroup Greatest Hits"
20 Jahre Krawall für Deutschland
Sie bringen zusammen gut 150 Jahre auf die Waage und seit zwanzig Jahren die Bühnen der Republik zum Beben: Thomas Gsella, Oliver Maria Schmitt und Martin Sonneborn sind die TITANIC BoyGroup. In diesem Jubiläumswälzer können Sie die Höhepunkte aus dem Schaffen der umtriebigen Ex-Chefredakteure noch einmal nachlesen. Die schonungslosesten Aktionsberichte, die mitgeschnittensten Terrortelefonate, die nachdenklichsten Gedichte und die intimsten Einblicke in den SMS-Speicher der drei Satire-Zombies – das und mehr auf 333 Seiten (z.T. in Großschrift)! 
Zweijahres-Abo: 98,60 EURLeo Fischer + Leonard Riegel: "Fröhliche Hundegeschichten"
Ein Buch, bei dem Sie "Wau" sagen: Leo Fischer und Leo Riegel haben ihre Talente gebündelt und gemeinsam 1001 moderne Hundemärchen in Wort und Bild erschaffen. Zum Lesen, Lachen, Anknabbern! Und außerdem ein echter Lebensretter. Jedenfalls dann, wenn Sie Nacht für Nacht von einer dreiköpfigen Bulldogge heimgesucht werden, die Sie vor die knifflige Wahl stellt, ihr entweder eine "Fröhliche Hundegeschichte" vorzulesen oder den Arsch abgebissen zu kriegen. Ihre Entscheidung!Michael Ziegelwagner: "Der aufblasbare Kaiser"
Seit dem putzigen Präsidentschafts-Hahnenkampf zwischen Alexander Van der Bellen und Norbert Hofer interessiert sich plötzlich auch Resteuropa für das Land, um das es in diesem Buch geht: Österreich. Dabei ist der Donaustaat schon seit 2014 eine literarische Reise wert, jenem Jahr, als "Der aufblasbare Kaiser" für die Longlist des Deutschen Buchpreises nominiert wurde. Lassen Sie sich auf diese Reise mitnehmen: von Michael Ziegelwagner, dem liebenswertesten Randbalkanesen der TITANIC. Pflichtprämie für Kaisertreue!Elias Hauck (Hrsg.): "Alles Spargel oder was?"
Endlich ist ganzjährig Spargelsaison! Elias Hauck, die eine Hälfte von Hauck & Bauer und Herausgeber des Frauenmagazins "Sonja", serviert die reifsten Spargelwitze der Welt – gezeichnet und erzählt von dutzenden gemüseliebenden Cartoonisten und Autoren. Lachen Sie unter anderem über: den mit den polnischen Erntehelfern, den mit dem kaputten Spargelschäler und den mit der Fliege in der Hollandaise.Wenzel Storch: "Die Filme" (gebundene Ausgabe)
Renommierte Filmkritiker beschreiben ihn als "Terry Gilliam auf Speed", als "Buñuel ohne Stützräder": Der Extremfilmer Wenzel Storch macht extrem irre Streifen mit extrem kleinen Budget, die er in extrem kurzer Zeit abdreht – sein letzter Film wurde in nur zwölf Jahren sendefähig. Storchs abendfüllende Blockbuster "Der Glanz dieser Tage", "Sommer der Liebe" und "Die Reise ins Glück" können beim unvorbereiteten Publikum Persönlichkeitstörungen, Kopfschmerz und spontane Erleuchtung hervorrufen. In diesem liebevoll gestalteten Prachtband wird das cineastische Gesamtwerk von "Deutschlands bestem Regisseur" (TITANIC) in unzähligen Interviews, Fotos und Textschnipseln aufbereitet.
Zweijahres-Abo: 98,60 EURDie PARTEI-Wahlwerbungs-DVD mit allen vier Wahlwerbespots aus dem Bundestagswahlkampf 2005: Höhepunkte der Politpropaganda, die von Otto Schily mit dem Prädikat "ein Skandal" ausgezeichnet wurden. Besser aufgelöst als auf Youtube und noch dazu mit einer praktischen, farbechten Hülle drumrum - das ist doch was, was?
Erweitern

Das schreiben die anderen

  • 18.11.:

    Hans Zippert gibt in der "SWR 2 Matinee" Auskunft über TITANIC-Maskottchen Kohl.

  • 16.11.:

    Die "Schaumburger Nachrichten" verweisen auf eine interessante Anzeige aus der aktuellen TITANIC.

Titanic unterwegs
20.11.2019 Oldenburg, Wilhelm 13 Bernd Eilert mit Joachim Kersten und Klaus Modick
22.11.2019 Köln, Literaturhaus Katharina Greve
25.11.2019 Stuttgart, Theaterhaus Oliver Maria Schmitt
27.11.2019 Mannheim, Alte Feuerwache Max Goldt