Vom Fachmann für Kenner | Oktober 2006


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Man kann nicht nur Ordnung und Sauberkeit schaffen in verschmutzten Zimmern, Häusern und Büros sowie in Gemälden, wie das dieser Künstler da gemacht hat - man kann sogar komplette schwurbelige Buchtitel von deutschen Nobelpreisträgern sehr bequem aufräumen und so für die nötige Frische und Klarsicht sorgen.

Raumpflegerin Hilde für titanic-magazin.de

Nasenbären

haben sehr empfindliche Riechorgane. Kaum schwitzt man mal ein bißchen unter den Armen, gucken sie einen aus ihren Käfigen gleich wieder vorwurfsvoll an. Sobald einem ein leises Lüftchen entfährt, rümpfen sie ihre langen Nasen und fangen an zu scharren und zu trompeten. Und wenn man es morgens mal wieder nicht unter die Dusche geschafft hat, gehen sie unter Umständen sogar wütend auf einen los – jedenfalls wenn man vergessen hat, die Käfigtür zu schließen. Diese Gefahr wird in der allgemeinen Duft- und Riechbegeisterung rund um »Das Parfum« aber völlig totgeschwiegen.

Mark-Stefan Tietze

Flugsicherheit

Auf meinem Flug in den Urlaub wurden auf dem Monitor die aktuellen Flugdaten wie Höhe, Geschwindigkeit und auch der Flugzeugtyp angezeigt, eine Boeing 737-800. Als ich nach einem kurzen Nickerchen wieder aufwachte, hatten sich zwar Höhe und Geschwindigkeit geändert, der Flugzeugtyp aber war der gleiche. Das fand ich sehr beruhigend.

Uwe Geishendorf

Dauerbrenner Partnersuche

Wer davon erwacht, daß ihm die Freundin die Hand leckt, und auf die verblüffte Frage, was das nun wieder solle, zur Antwort bekommt: »Ich wollte mal sehen, ob du mir später erzählst, dir habe im Traum ein Hund die Hand geleckt«, weiß, daß er einen guten Fang gemacht hat.

Marcel Vega

Vorsicht bei der Schönheitspflege

Das Gesicht einer Bekannten fiel neulich in sich zusammen und bröckelte schließlich ganz weg, nachdem sie beim Zupfen ihrer Gesichtsbehaarung eine tragende Wimper erwischt hatte.

Björn Högsdal

Bestattungsunternehmen

Rolf ist Bestatter. Manchmal helfe ich ihm, trage Särge, fahre Kränze, besorge Blumen.

Er drückte mir einen Zettel in die Hand: »Das muß noch auf die Schleifen vom Lilienkranz gedruckt werden. Such ’ne schlichte Schrift aus und sieh zu, daß der Text gut rüberkommt.« Das sind so Anweisungen. »Wir sind einen langen Lebensweg gemeinsam gegangen, lieber Hans, er war leider viel zu kurz. In Liebe Deine Paulina!« – das alles auf zwei Stoffbahnen, wie soll man da den Text »gut rüberkommen« lassen? Alles wird irgendwie schnell erledigt, wir tragen den Sarg in die Kapelle und drapieren die Kränze links und rechts. Rolf pusselt noch alle Bänder zurecht, und als wir uns setzen, verstehe ich plötzlich, was er gemeint hat. Das linke Band ist von überhängenden Lilien fast verdeckt, nur das rechte prangt weithin lesbar auf dem Kapellenboden: »er war leider viel zu kurz. In Liebe Deine Paulina!«

Oliver Welschar

Auch nicht so toll

Sonntag mittag Spezi an der Tankstelle kaufen und vom Kassierer gefragt werden: »Soll ich einen Notarzt holen?«

Dirk Warnke

Blockadepolitik

Daß alte Leute mit dem Tempo der heutigen Zeit nicht zurechtkommen und sich über die mickrige Rente ärgern, ist schon in Ordnung. Aber warum nicht wie früher am Fenster hängen und die Jugend bestaunen? Oder verzweifeln und sterben? Hat doch immer gut funktioniert. Statt dessen versuchen sie neuerdings, das Land lahmzulegen. Wo man sie antrifft, blockieren sie uns. Zum Beispiel in der Fußgängerzone, wo sie uns durch eine zugegebenermaßen ausgefeilte Technik wie zufällig ausbremsen. Oder im Schwimmbad: Dicke Omas schließen sich vorm Beckenrand zu einer massiven Formation zusammen, und schon ist an ein Vorwärtskommen nicht mehr zu denken. Einzelfälle? Nein! Überall wird unser Fortschritt sabotiert: beim Treppensteigen, im Straßenverkehr, an Supermarktkassen, in der U-Bahn. Mir bleibt allerdings nur noch wenig Zeit, ihr Vorhaben aufzudecken. Da ich um ihren perfiden Plan weiß, wollen sie mich nun assimilieren. Ich spüre schon, wie ich älter werde.

Andreas Schriewer

IKEA

An der Kasse gab es Schirme mit IKEA-Werbung für 9 Euro, die bei Regen nur die Hälfte kosten sollten. Da aber draußen die Sonne schien, fragte ich die Kassiererin, ob ich das Kissen »GOSA KRAMA«, das ich gerade aufs Band legte, nicht billiger bekommen könnte, weil ich so müde sei. Ergebnis: Kissen nicht billiger bekommen, aber tosender Applaus bis hoch ins Restaurant.

Uwe Becker

Proleten

Laut Marx haben die Proleten in einer kommunistischen Revolution nichts zu verlieren als ihre Ketten. Meint er damit diese vergoldeten Halsketten, die die immer tragen? Wenn dem so ist, würde ich allein aus ästhetischen Gründen mal sagen: Auf, auf zum Kampf!

David Sowka

Krawallenburg

Als ich jüngst in Stockholm weilte, ließ ich es mir freilich nicht nehmen, das »Stadthuset« zu besichtigen, in welchem das Stadtparlament tagt und jährlich die Nobelpreisverleihungen stattfinden. Zu den geführten Besichtigungen sammelten sich die Besucher je nach Sprache in verschiedenen Gruppen, und bei der deutschen Fremdenführerin fand sich außer mir nur noch ein Ehepaar  ein. Beim Durchschreiten der Räumlichkeiten kristallisierte sich das Paar immer mehr als Stimmungsmacher heraus, und es unterbrach den von mir als sehr interessant eingeschätzten Redefluß der Fremdenführerin ständig durch immer neue Albernheiten. Als wir nach einiger Zeit an der Büste eines Mäzens mit dem schönen Namen Krawallenburg vorbeikamen, regte sich in den grauen Zellen der Ehefrau der lange vernachlässigte Kulturteil, und sie jauchzte: »Krawallenburg?! Das ist doch von Schiller! Warum haben sie dem denn hier ein Denkmal gesetzt?«

Joachim Becker

Was es alles gibt

Neben mir im Bus sitzt ein Mädchen, vermutlich Erstkläßlerin. Ihr gegenüber nimmt eine ältere Dame Platz, die das Mädchen begrüßt: »Hallo Nadja! Na, wie war’s in der Schule?« – »Hm.« – »Wie geht’s der Mama? Ist sie immer noch im Krankenhaus?« – »Ja, die hat doch eine Gewehrmutter!« Die Frau senkt die Stimme: »Du meinst: ›eine Gebärmutter‹.« – Das Mädchen wird lauter: »Nein, nein, eine Gewehrmutter! Eine Gewehrmutter!« Das Wort bleibt mir den ganzen Tag im Kopf hängen. Wie so eine Gewehrmutter wohl aussieht?

Jochen Gerken

Verdacht

Auf der Autobahn nach Hannover überholte ich unlängst einen LKW der Firma »Seatrade«, dessen Heckklappe den Slogan »Täglich neue Bundesländer« trug. Mein Beifahrer murmelte, daß die, die wir 1990 bekommen haben, doch wohl reichten. Er meinte dies ironisch. Ich für meinen Teil aber werde hinsichtlich der zunehmenden Auslandseinsätze der Bundeswehr die Firma »Seatrade« im Auge behalten.

Markus Großkopf

Vorbildlich

Kölner Arcaden, mir läuft ein kleines Migrantenkind vor die Füße. Darauf die Mutter: »Bülent, laß die Deutschen in Ruhe!«

Na. Geht doch.

Christian Martin

Kollision

Was macht man, wenn man als vermutlich Psychologe ein Auto besitzt, auf dem aus Werbegründen auf der Wagenseite groß »www.konfliktmanagement.ch« geschrieben steht, man mit einem Motorradfahrer kollidiert und sich einer Diskussion stellen muß? Muß man da sachlich bleiben und Emotionen unterdrücken? Oder muß man sie, im Gegenteil, zulassen? Hemmt andererseits die Aufschrift auf dem Auto eventuell den Motorradfahrer? Fühlt er sich womöglich psychiatrisiert, wenn er sich ereifert? Jedenfalls wüßte ich gern, wie jene Diskussion ausging, an der ich kürzlich vorbeifuhr.

Ruedi Widmer

Heimwerkertip Nr. 132

(mit verstauchtem Arm geschrieben)
Wer beim Streichen des Schlafzimmers Zeit sparen will, kann, anstatt in den Keller zu rennen und die Leiter zu holen, auch einfach den Lattenrost verwenden. Danach nur noch die drei Liter verschütteter Farbe aus dem Teppichboden entfernen, zum Arzt fahren, die Hand röntgen lassen, neuen Lattenrost kaufen und sich herzhaft mit der Freundin streiten, fertig!

Thomas Winkler

Gewissensfrage

Was tun, wenn man nach durchzechter Nacht morgens im Badezimmer steht und nur Aronal und Elmex zur Auswahl hat – vielleicht mixen?

Andreas Behrends

Sicherer Nebenverdienst!

Sie sind mobil, flexibel und teamfreudig? Dann ist meine SERIÖSE GESCHÄFTSIDEE eher nichts für Sie. Allen jedoch, die es vorziehen, ihre Kohle zu Hause zu verdienen, ohne sich dabei ein Bein auszureißen, rate ich: Bringen Sie etwas Wasser zum Sieden und schütten Sie es sich über die Hände, bis die Haut Blasen wirft, fügen Sie sich an den Handflächen tiefe Schnittwunden zu, fordern Sie den Weltmeister im Fingerhakeln heraus oder wählen Sie eine andere Ihnen angenehme Art der Verstümmelung. Entscheidend ist, daß der Genesungsprozeß möglichst lange dauert, denn nur so können Sie über einen großen Zeitraum hinweg KLINISCH NACHWEISBAR aus Ihren HEILENDEN HÄNDEN Kapital schlagen, bis die Funken fliegen!

Tibor Rácskai

Wie schrecklich!

Nur mal angenommen, Robinson Crusoe hätte auf der Insel nicht nur einen Diener gefunden, sondern sukzessive immer mehr, die er wegen Faulheit dann einfach durchnumeriert hätte; und gleichfalls nur mal angenommen, die so Benannten seien aus Versehen doch allesamt Kannibalen gewesen: ob dann der unglückliche »Freitag, der dreizehnte« sich wg. Unglücksprophylaxe letzten Endes selber – aufgegessen hätte? Abergläubisch, wie er war?

Oder wenigstens gewesen wäre?

Thomas Gsella

Feierabend

Ich weiß nicht, wie es Ihnen ginge, aber nach zwölf Tagen Schicht im Altenpflegeheim treffen Werbespots für Telefonkontakte à la »eine Oma zum Liebhaben« nicht mehr so recht meinen Geschmack.

Gregor Mothes

Handwerkergespräch

(belauscht)
»Hm, was machsten da?«
»Na ja, ick weeß ooch nich jenau, wie det jeht! Du?«
»Nö!«
»Dann mach ick ma weiter.«
»Na, dann mach ma weiter!«

Frank Sorge

Wichtiger Unterschied

In Werbeagenturen geht es meistens so zu wie damals in der Schule: Man plappert zuviel, ist ständig unkonzentriert und schaut zur Ablenkung auch ganz gern mal irgendwelchen attraktiven Jungs auf den Hintern. Ein wichtiger Unterschied besteht natürlich darin, daß man in der Werbung für saudumme Sprüche weder Strafarbeit noch Eintrag bekommt. Sondern 4000 Euro brutto und einen Kreativpreis.

Thea Unangst

Problem

In meiner kleinen Speisekammer riecht es zunehmend muffig, regelrecht faulig. Zwar bin ich der Ursache noch nicht vollends auf den Grund gegangen, aber es scheint vor allem dann der Fall zu sein, wenn ich mich in der Kammer befinde.

Sascha Dornhöfer

Gesprächskultur

Je mehr Leute sich in meiner Gesellschaft befinden, desto schweigsamer werde ich. Sitzen fünf Personen am Tisch, spreche ich kein Wort. Bei vieren gebe ich im Notfall kurze Antworten, und bei dreien stelle ich sogar schon mal Fragen. Im Zweiergespräch suche ich durchaus auch Diskussionen und eigene Positionen, aber so richtig heftige Wortgefechte und Streitereien gibt es bei mir nur, wenn ich vollkommen alleine bin. Da müßtet ihr mal dabeisein!

Jürgen Marschal

Was wir brauchen

Meine Nachbarin, eine durchaus bodenständige Frau, verrichtet ihre Transporte mit dem Auto eines deutschen Herstellers, einem weißen Kombi, der nur von einigen schlanken Wellenlinien in Pastelltönen und einem – zugegeben – ziemlich rustikalen Anti-McDonald’s-Aufkleber geziert wird. Daß es sich bei den zart geschwungenen Linien um den Ausweis eines Sondermodells handelt, stellte ich fest, als ich die zusätzliche (ebenfalls zurückhaltend-verschämte) Beschriftung entdeckte. Beide Fahrzeugflanken verkünden in sanft-farbigen Buchstaben: »Ocean and air – we need the difference«. Auch die Nachbarin war von der Botschaft überrascht, gar zu unauffällig ist die Mahnung gehalten. Aber Einigkeit: Wo se recht ham, hamse recht.

Martin Quetsche

Klares Feindbild

Bionade mag ich eigentlich ganz gern. Aber Leute, die Bionade trinken, mag ich überhaupt nicht.

Nils Heinrich

Aktuelle Cartoons

Heftrubriken

Briefe an die Leser

 Filzhut ab, Queen Elizabeth II.!

Filzhut ab, Queen Elizabeth II.!

Wie Sie all das wieder durchstehen: endlos öde Ordensverleihungen, den noch endloseren Brexit-Trubel und jetzt auch noch den Skandal um Ihren Spross und Obertrottel Prinz Andrew.

Jedoch, seit Lektüre des Buches »The Other Side of the Coin: The Queen, the Dresser and the Wardrobe«, verfasst von Ihrer Mitarbeiterin Angela Kelly, wissen wir endlich, woher Ihre Standfestigkeit kommt: Selbige Mitarbeiterin trägt alle Ihre Schuhe erst einmal gründlich ein, bevor Sie selbst hineinschlüpfen, egal ob Pumps, Wintertreter oder Hauspuschen! Schön eingelatscht und vorgewärmt, drückt natürlich kein Schuh mehr, Sie müssen sich in den sinnlosen Meetings mit B. Johnson nicht die Füße wund laufen. Und Ihren ausgelatschten Stiefel ziehen Sie die nächsten zehn, zwanzig Jahre einfach stoisch weiter durch!

Ihre Schuhauszieher von Titanic

 Jungwinzer Johannes Bauerle!

Nachdem wir erfahren hatten, dass Sie in und bei Stuttgart das »Weingut Johannes B.« betreiben, drängte es den Trollinger, den Lemberger und den Riesling bereits sehr vernehmlich zurück nach draußen. Aber als sich dann auch noch herausstellte, dass Sie unter anderem Kerner anbauen, konnten wir selbst den Cabernet Sauvignon und den Pinot noir nicht mehr im Magen halten!

Kehrt beschämt zurück zum Stöffsche: Titanic

 Schade, Scheuer-Andi!

Bei der Meldung »Spanischer Verein bietet Greta Thunberg Esel zur Weiterreise an« dachten wir logischerweise zuerst an Sie, erfuhren dann aber, dass es sich offenbar um einen echten Esel handelte. Nicht mal in diesem Fall konnten Sie sich also nützlich machen!

Wieviel Maut wird für so ein Grautier eigentlich veranschlagt?

I-ah: Titanic

 Glück auf, »Fußballarbeiter« Jürgen Klopp!

Als solcher wurden Sie zumindest von der »Zeit« bezeichnet: »Nun steht der Trainer mit dem FC Liverpool ganz oben – und definiert die Marke des Fußballarbeiters neu.«

Wie hat man sich das denn so vorzustellen als Fußballarbeiter? Wird man frühmorgens mit dem Werksbus in die Stadionkatakomben gebracht, wo dann noch so richtig malocht und das wertlose Rohmaterial, nämlich die Mannschaft, nutzbar gemacht wird? So wie der junge Matthäus einst in die Kamera brüllte: »Das ist Arbeit, wo man leistet am Samstagnachmittag!«

Nein, so ist es gar nicht? Na, dann haben Sie ja Glück gehabt.

Prost! Die Gag-Arbeiter von Titanic

 Respekt, RTL,

für die Ehrlichkeit und Selbsterkenntnis, mit denen Du letztens Deinen Spendenmarathon in einer Printanzeige beworben hast. Denn treffender als mit dem Slogan »Pssst… für Ihren sorglosen Schlaf geben wir alles« hätten wir Dein immer gleiches Schnarchprogramm aus Daily Soaps, Reality-Shows und Endlosserien auch nicht beschreiben können.

Schaut bei Einschlafproblemen wieder mal bei Dir rein: Titanic

Vom Fachmann für Kenner

 Mikrovermutung

Wenn sich die kleinen Krankheitserreger partout in keiner Situation so verhalten, wie man das erwartet, handelt es sich vermutlich um multirenitente Keime.

Uwe Geishendorf

 Hits für nix

Bei all dem Streit und Hass denke ich oft: Das ist nicht die Welt, für die sich die ganzen Eurodance-Bands in den Neunzigern den Arsch aufgerissen haben.

Ringo Trutschke

 Die Unmöglichkeit von Kommunikation

»Ein Dialog braucht einen Konflikt!«

»Schwachsinn!«

Teja Fischer

 In Netzen hetzen

Auch ich nutze soziale Netzwerke dazu, all meinen Hass auf die Welt im Allgemeinen und die Menschen im Besonderen loszuwerden. Dafür sind sie wirklich praktisch. Sie haben nur einen kleinen Nachteil: Man kann auf der Timeline nicht mit Blut schreiben.

Katharina Greve

 Neugründung

Vor kurzem veranstaltete der Verein der Naturfreunde in meiner Nachbarschaft eine Feier, bei der sich die Naturfreundejugend der Natur mehr als nur freundschaftlich verbunden zeigte. Sie düngten den Rasen vor meinem Haus mit ihrem Erbrochenen, pinkelten an die Bäume und trieben es im Gebüsch, Müll und Verwüstung hinterlassend. Daher gebe ich nun die Gründung des Vereins der Naturfeinde bekannt, denn eine Natur, die dies mit sich machen lässt, ohne dass sich ein Abgrund auftut, die Vandalen zu verschlingen – eine so saudumme Natur verdient unsere Zuneigung nicht.

Tibor Rácskai

Vermischtes

Hans Zippert: "Fernsehen ist wie Radio, nur ohne Würfel"
Die steile Karriere des Hans Zippert begann im Jahr 1967 mit einem  Schülerpraktikum beim Kulturmagazin "TV Spielfilm". Nach einem  Volontariat bei "TV Direkt" übernahm er das angesehene 20-Uhr-15-Ressort  bei "TV Okayokay", bevor er schließlich Programmchef der auflagestarken  "TV Superwoche" wurde. Nachdem er über einen Bestechungsskandal rund um  eine 3-Sterne-Empfehlung für "Rote Rosen" stolperte, sah sich Zippert  1990 gezwungen, Chefredakteur von TITANIC zu werden. Der Tiefpunkt war  erreicht. Das alles und noch mehr erfahren Sie in diesem Buch!Serdar Somuncu: "H2 Universe: Die Machtergreifung", DVD
Er ist der selbsternannte Hassias – viel wichtiger aber noch: der designierte Kanzlerkandidat für Die PARTEI. Holen Sie sich jetzt die neue DVD von Merkel-Nachfolger Serdar Somuncu als Gratisprämie und stehen Sie damit schon vor der Machtergreifung auf der richtigen Seite. Ihre Kinder werden es Ihnen danken!
Zweijahres-Abo: 98,60 EURKamagurka & Herr Seele: "Cowboy Henk"
Er ist Belgier, Kamagurka. Belgier! Wissen Sie, was der Mann alles durchgemacht hat in letzter Zeit? Eben, er ist Belgier. Und hat trotzdem in einem Finger mehr Witz als Sie im ganzen Leib! Und Heldenmut! Glauben Sie nicht? Dann lassen Sie sich von Cowboy Henk überzeugen, dem einzigen Helden, der wirklich jeden Tag eine gute Tat begeht.
Zweijahres-Abo: 98,60 EURSonneborn/Gsella/Schmitt:  "Titanic BoyGroup Greatest Hits"
20 Jahre Krawall für Deutschland
Sie bringen zusammen gut 150 Jahre auf die Waage und seit zwanzig Jahren die Bühnen der Republik zum Beben: Thomas Gsella, Oliver Maria Schmitt und Martin Sonneborn sind die TITANIC BoyGroup. In diesem Jubiläumswälzer können Sie die Höhepunkte aus dem Schaffen der umtriebigen Ex-Chefredakteure noch einmal nachlesen. Die schonungslosesten Aktionsberichte, die mitgeschnittensten Terrortelefonate, die nachdenklichsten Gedichte und die intimsten Einblicke in den SMS-Speicher der drei Satire-Zombies – das und mehr auf 333 Seiten (z.T. in Großschrift)! 
Zweijahres-Abo: 98,60 EURElias Hauck (Hrsg.): "Alles Spargel oder was?"
Endlich ist ganzjährig Spargelsaison! Elias Hauck, die eine Hälfte von Hauck & Bauer und Herausgeber des Frauenmagazins "Sonja", serviert die reifsten Spargelwitze der Welt – gezeichnet und erzählt von dutzenden gemüseliebenden Cartoonisten und Autoren. Lachen Sie unter anderem über: den mit den polnischen Erntehelfern, den mit dem kaputten Spargelschäler und den mit der Fliege in der Hollandaise.Wenzel Storch: "Die Filme" (gebundene Ausgabe)
Renommierte Filmkritiker beschreiben ihn als "Terry Gilliam auf Speed", als "Buñuel ohne Stützräder": Der Extremfilmer Wenzel Storch macht extrem irre Streifen mit extrem kleinen Budget, die er in extrem kurzer Zeit abdreht – sein letzter Film wurde in nur zwölf Jahren sendefähig. Storchs abendfüllende Blockbuster "Der Glanz dieser Tage", "Sommer der Liebe" und "Die Reise ins Glück" können beim unvorbereiteten Publikum Persönlichkeitstörungen, Kopfschmerz und spontane Erleuchtung hervorrufen. In diesem liebevoll gestalteten Prachtband wird das cineastische Gesamtwerk von "Deutschlands bestem Regisseur" (TITANIC) in unzähligen Interviews, Fotos und Textschnipseln aufbereitet.
Zweijahres-Abo: 98,60 EURDie PARTEI-Wahlwerbungs-DVD mit allen vier Wahlwerbespots aus dem Bundestagswahlkampf 2005: Höhepunkte der Politpropaganda, die von Otto Schily mit dem Prädikat "ein Skandal" ausgezeichnet wurden. Besser aufgelöst als auf Youtube und noch dazu mit einer praktischen, farbechten Hülle drumrum - das ist doch was, was?
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Das schreiben die anderen

  • 13.01.:

    Die "Welt" wünscht sich Martin Sonneborn in den Bundestag.

  • 08.01.:

    Christian Y. Schmidt u.a. schauen auf culturmag.de auf ihre kulturellen Highlights des Jahres 2019 zurück.

  • 07.01.:

    Den fünften Jahrestag des Charlie-Hebdo-Anschlages beging Oliver Maria Schmitt unfeierlich im rbb kulturradio.

  • 07.01.:

    Deutschlandfunk Kultur spricht anlässlich des fünften Jahrestags des Anschlags auf "Charlie Hebdo" mit Tim Wolff.

  • 03.01.:

    Martin Sonneborn im großen Jahresrückblick bei t-online.de und in der Schauspielhaus-Kritik beim Hamburger Abendblatt

Titanic unterwegs
17.01.2020 Heidelberg, Deutsch-Amerikanisches Institut Max Goldt
18.01.2020 Mainz, Frankfurter Hof Max Goldt
23.01.2020 Berlin, Kookaburra Heiko Werning mit den Brauseboys
24.01.2020 Berlin, Kookaburra Heiko Werning mit den Brauseboys