Briefe an die Leser | Oktober 2022


Schuuu schuuu, Deutsche Bahn!

Die Begeisterung für das 9-Euro-Ticket versuchst Du in die Zeit danach zu retten und hast die Kampagne »Bleibt dabei« gestartet, im Zuge derer Du unter anderem den Spruch »Ihr habt 3 Monate Sprit, Stau und Parkplatzsuche gespart: Bleibt dabei« auf großen Tafeln plakatiertest.

Bist Du sicher, liebe Bahn, dass wir ganze drei Monate Parkplatzsuche gespart haben? Und sind Monate überhaupt die richtige Maßeinheit für Sprit?

Legt noch fünf Hektar Autowäsche, 20 Liter Werkstattbesuch und 300 Gramm Kfz-Steuer obendrauf: Titanic

Du, Mira Seidel, Programmchefin der »SWR«-Jugendwelle »DASDING«,

möchtest ein Programm mit weniger Ecken und Kanten. Im Interview mit dwdl.de erklärst Du, wie Du das in Zeiten von Streaming und Podcasts eigentlich obsolet gewordene Dudelradio wieder hip machen willst, nämlich mit noch mehr Gedudel und noch weniger Inhalt. Jetzt ließe sich die Frage stellen, warum Deine anvisierte Zielgruppe die miefige SWR-Kopie anschalten sollte und nicht einfach die Spotify-Playlist »Hirnspülung / Weißes Rauschen«. Aber Du hast eine messerscharfe Antwort parat: »Wenn ich meine Spotify-Playlist höre, sagt mir niemand, dass draußen die Sonne scheint.«

Und damit hast Du so was von recht und gleichzeitig die journalistischen Kernkompetenzen Deines Senders auf den Punkt gebracht. Problematisch wird es nur, wenn jemand eine KI entwickelt, die die Wettermoderation auch noch übernimmt!

Scheint die Sonne aus dem Allerwertesten: Titanic

Her Majesty!

Wir können es jetzt sagen, weil Sie es ja nicht mehr mitbekommen: Die Monarchie lehnen wir seit jeher ab, und es graut uns selbst in der fernen EU vor dem Rest Ihrer Familie. Unsretwegen hätten Sie’s gerne noch ein paar Jahre länger machen dürfen, wenn Sie im Gegenzug das ganze royale System mit ins Grab genommen hätten. Aber so sind Sie jetzt perdu, und wir haben Ihren Jungspund von Sohn gewiss noch 30 Jahre als King an der Backe, schönen Dank!

Was wir Ihnen weiters ankreiden: dass der emeritierte Gottkönig Ratzinger (»Benedikt XVI.«) Sie überlebt hat, Elizabeth! Wie kann das sein? Da wirken Sie sogar jetzt – schon einige Wochen kalt – noch vitaler! Aus Sentimentalität und Geldgier lassen wir Ihr Abo noch ein paar Monate laufen.

Verspricht: Titanic

Kulturnews.de!

»Ein Roman wie ein Knall: Lisa Eckhart mit neuem Roman ›Boum‹ auf Lesereise« – müsste es aber nicht »ihr« heißen?

Fragt Knall auf Fall Titanic

Gott sei mit Dir, »Süddeutsche Zeitung«!

Du hast Dich gefragt, ob Justizminister Buschmann »zu jenen Tröpfen« gehöre, »denen die schnelle Pointe, gern auf Kosten anderer, wichtiger ist als das schnelle Nachdenken darüber, was man nicht twittern sollte«. Was war geschehen? Lasset uns, um diese Frage zu beantworten, Twitter zitieren. Dort hatte Buschmann zum Thema Entlastungspaket gepostet: »Es ist vollbracht. Sehr gutes Ergebnis. Mehr Details ab 11 Uhr in der Pressekonferenz.« Du, Süddeutsche, erkanntest (nicht biblisch!) im ersten Satz ein Zitat Jesu kurz vor seinem Tod am Kreuze und warfst Buschmann vor, einen »geschmacklosen Twitterwitz« gemacht zu haben. Im Namen des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes, musste das wirklich sein?

Wäre es nicht viel christlicher von Dir, Süddeutsche, Dich nicht zu beschweren, sondern Buschmann und seinem Ketzertum die andere Wange hinzuhalten?

Helfen Dir gern dabei: Deine Gotteskrieger von der Titanic

Namenloses australisches Känguru!

Du zeichnest für die erste tödliche Känguru-Attacke auf einen Menschen seit 85 Jahren verantwortlich: Dein 77jähriges Opfer hatte Dich offenbar illegalerweise als Haustier gehalten. Das darf man nur, wenn man eine spezielle Ausbildung nachweisen kann. Aber deswegen gleich töten? Hat der Mann Dich nicht artgerecht gehalten? Hat er verlangt, dass du neunmalkluge Sprüche, Binsenweisheiten und halbgare politische Witze von Dir gibst? Dich am Ende sogar verfilmen wollen?

Schön und gut, aber Gewalt sollte dennoch nicht die Lösung sein, findet Titanic

Lieber Xaver von Cranach,

wenn der Rhein dank Rekordhitze auf einen seiner tiefsten Wasserstände sinkt, siehst Du primär nicht etwa Wirtschaft, Wasserversorgung oder Umwelt bedroht, sondern das Seelenheil der Deutschen, ist der Rhein laut Deiner »Annäherung« im Spiegel doch vor allem »psychologisch der wichtigste Fluss« der Nation. Unabhängig davon, ob diese Aussage nun so stimmt – schließlich lieben die Deutschen beispielsweise die Donau so sehr, dass sie sich selbst im Ausland, vergl. Donauschwaben etc., an ihr niederließen, Weser und Elbe waren für die Hanse prägend und so weiter –, fragen wir uns, welche Flüsse in anderen Aspekten wohl die für die Deutschen wichtigsten sind: Was ist der physiologisch wichtigste, welcher hat die größte Bedeutung für die Soziologie, die Geschichtswissenschaft? Hier besteht Klärungsbedarf.

Geklärt ist indes lediglich der für die Deutschen gastroenterologisch wichtigste Fluss, denn das ist ganz eindeutig die Ruhr.

Mäandert in Zukunft lieber durch inhaltlich wertvollere Texte:

Deine Titanic

Bettina Jarasch, Berliner Umweltsenatorin,

Sie machten auf einer Pressekonferenz klar: Die aktuelle Energiekrise dürfte auch vor Touristenattraktionen nicht haltmachen, und ordneten daher an, Berliner Sehenswürdigkeiten nicht oder nur teilweise anzustrahlen. Dies sei kein symbolischer Akt, sondern solle einen »sichtbaren Beitrag« leisten. Aber wäre es, zumindest nachts, nicht das genaue Gegenteil?

Fragt hellsichtig Ihre Titanic

Hut ab, »Star Insider«!

Unsere Aufmerksamkeit war Dir sicher, als Du Deinen Artikel »Kluge Köpfchen: Das sind die intelligentesten Promis« mit den Gesichtern von Rowan Atkinson, Emma Watson und nun ja … Wladimir Putin bebildertest.

Du scheinst ein wirklich erfrischend offenes Verständnis davon zu haben, was einen Promi zum Promi macht: Ob mit Grimassen schneiden oder Angriffskrieg führen, alle können es schaffen, wenn sie sich nur anstrengen und eben ein kluges Köpfchen sind. Das macht uns Mut!

Stets mit Köpfchen: Titanic

Ähm, »Spiegel« …

»Ein Kanadier fotografiert seit Jahren Doppelgänger. Wissenschaftler fanden nun heraus: Diese Menschen sehen sich nicht nur verblüffend ähnlich, sie gleichen sich auch in manchen Genen«, teilst Du uns mit.

Wir sind keine Experten, aber besteht vielleicht die Möglichkeit, dass das Aussehen und die Gene sogar zusammenhängen? Und dass Wissenschaftler/innen das schon vor sehr langer Zeit herausgefunden haben? Meinen, sich da an was zu erinnern:

Deine Mendels von der Titanic

Jonas Reese!

Als Journalist und Podcaster hast Du im Deutschlandfunk gefordert, die Sommerferien zu kürzen. Die Deiner Meinung nach überlangen Sommerferien der lieben Kleinen seien der modernen Gesellschaft längst nicht mehr adäquat. Früher hätten die Kinder ja noch bei der Ernte geholfen, fügst Du schwelgerisch an, da hätten die langen Ferien ja noch ihren Sinn gehabt.

Heutzutage bummeln die faulen Blagen jedoch nur zu Hause rum und benötigen die Aufmerksamkeit ihrer Erziehungsberechtigten, da sie sonst sofort in den Sumpf von Ballerspielen, Pornos und Ketamin gezogen werden. Dies führt, so schlussfolgerst Du, dazu, dass die Erwachsenen im Sommer unverhältnismäßig häufig ihre Lebensaufgabe Lohnarbeit vernachlässigen und Ämter, Firmen und sonst alles Schöne zum Erliegen kommen. Das kann so nicht bleiben, da schließen wir uns Dir an!

Wäre nämlich durch die Sommerferien nicht die Hälfte der DLF-Redaktion verhindert gewesen, wäre uns sicherlich dieser Quatsch-Kommentar erspart geblieben. Und das ist wohl das stärkste Argument für Deine Forderung.

Es grüßt die Ferienvertretung von Titanic

Überraschend ehrlich, »WDR 5«,

fanden wir ja den Titel Deiner Diskussionsrunde, nachdem ein 16jähriger unbegleiteter Geflüchteter in Dortmund von der Polizei erschossen worden war. In der Sendung sollten ein kritischer Journalist und ein Gewerkschafter mit der Polizei diskutieren, und zwar unter einem Motto, das beide Seiten nicht besser hätte darstellen können: »#Polizeiproblem? Pro & Contra zu Rassismus in NRW«.

Um klare Ansagen nie verlegen: Titanic

Antonin Brousek (AfD-Fraktionsvize im Berliner Abgeordnetenhaus)!

Weil Ihre niedersächsischen Kollegen im Landtagswahlkampf Gummibärchen verteilen ließen, die den geschwungenen roten Pfeil des AfD-Logos darstellen sollten, in ihrer Form aber eher roten Penissen ähnelten, wetterten Sie öffentlich auf Facebook, die kleinen Fruchtgummi-Phalli seien »ganz und gar ungeeignet«, um ernsthaft für die AfD zu werben.

Verständlich, dass ein weißes Zuckermassengemisch von Ihnen favorisiert worden wäre. Andererseits dürften Sie zumindest darüber erleichtert sein, dass unter Ihren Wahlkampfstrategen nicht auch noch riesige Lakritzliebhaber waren.

Hat so oder so von Ihrem Rumgepimmel schon lange die Schnauze voll: Titanic

Hej, Schweden!

Bei Dir wurde neulich eine Parlamentswahl durchgeführt, die in etlichen deutschen Medien als »Wahlkrimi« bezeichnet wurde. Da sind wir natürlich gespannt: Wer wird ihn denn schreiben, den Krimi zur Wahl? Wird es wieder so ein richtig düsterer, schonungslos grausamer Psychothriller, Stichwort Scandinavian Noir? Und gibt es schon einen griffigen Ein-Wort-Titel für den Schmöker?

Angesichts des Rechtsrucks durch den Erfolg Deiner sogenannten Schwedendemokraten hätten wir nämlich einen Vorschlag: »Gleichschaltung«. Gut, was?

Dein Pageturner aus dem Süden: Titanic

Gräme Dich nicht, unbekannte Edelfeder,

dass Du es nicht ins Leipziger Literaturinstitut geschafft hast und Dich stattdessen mit dem Verfassen der Nachrichten auf der Internetseite von Radio Wuppertal über Wasser halten musst. Denn Du gehörst trotzdem zu den ganz Großen, wie die tausendschöne Überschrift vom 9. September: »Haus mit Kneipe nach Feuer ohne Strom« beweist. Mach also weiter, gelesen wirst Du da vermutlich sowieso mehr.

Dein Magazin mit Satire Titanic

Wie man’s macht, macht man’s falsch, »SWR«!

Da wolltest Du einmal vorbildlich sein und in Deinem Regionalprogramm für Südbaden nicht nur auf Weinfeste und das Spätzlewettessen in Titisee-Neustadt hinweisen, und dann war es auch wieder nicht recht. Dein Veranstaltungshinweis mit der Überschrift »Vielfältiges Programm am Tag der jüdischen Kultur« wurde irgendwie gar nicht so gut aufgenommen. Man könnte auch sagen, er löste einen kleinen Shitstorm aus. Dabei hattest Du den dazugehörigen Onlineartikel doch genau so bebildert, wie sich Deine Zielgruppe (80+) jüdische Kultur vorstellt: mit dem Foto eines jüdischen Friedhofs.

Das muss wohl diese Dauerempörung der hypersensiblen Woke-Bubble sein!

Kann sich die Empörung anders nicht erklären: Titanic

Gesundheit, liebe Schwämme!

Wie wir im Tagesspiegel lasen, haben Forscher/innen der Universität Amsterdam herausgefunden, dass Ihr eine Fähigkeit besitzt, die wir bei Euch nicht vermutet hätten: Ihr könnt niesen. Durchaus beeindruckend, immerhin habt Ihr nicht mal Nasen. Außerdem wirkt sich das Schwamm-Schnäuzen gleich mehrfach positiv aus: »Das Niesen hilft dem Schwamm nicht nur dabei, sich sauber zu halten. Videoaufnahmen des Forschungsteams zeigen zudem, dass abgesonderte Schleimklumpen samt darin enthaltender Abfallprodukte eine Nahrungsquelle für diverse Meeresbewohner wie Fische oder Würmer darstellen.« Wenn’s schmeckt – warum nicht?

Und wie hieß es schon einst im Ärzte-Song »Nazareth«: »Jetzt bekämpfen wir jede Hungersnot / Mit dem uns gegebenen Nasenbrot«. In diesem Sinne, liebe Schwämme, Nase hin oder her:

Rotz on! Titanic

Dein Kindersport-Angebot, Hannover 96,

bietet laut Deiner Webseite »Sport ohne Leistungsdruck«, seine Basis bestehe aus Spaß und der Entwicklung persönlicher und kognitiver Eigenschaften. Toll, das hätten wir von einem Verein aus dem Profifußball-Kapitalismus wie Dir gar nicht erwartet! Antizipiert, wie es im Kommentatoren-Sprech heißt, hätten wir eher Internate für Fußballtalente im Grundschulalter und Sportleistungskrippen für Hoffnungsträger ab drei Monaten.

Doch schon angesichts des Mottos der Abteilung stellt sich Ernüchterung ein: »Fördern und fordern«. Damit führst Du Deine Kindersport-Sparte unter dem gleichen Leitbild wie Hartz IV, das bekanntlich alles andere als »Arbeitslosengeld ohne Leistungsdruck« ist.

Aber, Hannover 96, wo sich der Vater von Hartz IV, Gerhard Schröder, vor einigen Monaten aus dem Verein zurückgezogen hat, um einem Ausschluss zuvorzukommen, wäre es da nicht an der Zeit für ein neues Motto?

Empfiehlt Dir ein paar Einheiten Denksport: Titanic

Sie hingegen, früheres Wunderkind Magnus Carlsen (31),

sind seit 2011 durchgehend Weltranglisten-Erster im Schach, seit 2013 Schachweltmeister und haben durch Preisgelder, Sponsoring und ein eigenes Unternehmen inzwischen auch etliche Millionen an Vermögen angesammelt. Wahrscheinlich deshalb wollen Sie Ihren WM-Titel im kommenden Jahr nicht verteidigen, wie Sie im Juli verkündeten. Stress und Aufwand seien Ihnen zu hoch, die Motivation fehle einfach. Vom Schach verabschieden möchten Sie sich aber nicht, Turniere wollen Sie weiterhin spielen; und damit wäre der weitere Geldzufluss ja gesichert.

Bei einem Turnier in St. Louis/USA im frühen September allerdings verloren Sie überraschend gegen den 19jährigen US-Amerikaner Hans Niemann und zogen sich anschließend vorzeitig (und erstmalig in Ihrer Karriere) vom laufenden Turnier zurück, was Sie auch bei Twitter bekannt gaben. Dazu posteten Sie rätselhafterweise ein älteres Video von Fußballtrainer José Mourinho, in dem der Portugiese sagt: »Ich ziehe es vor, nicht zu sprechen. Wenn ich etwas sage, bin ich in großen Schwierigkeiten.«

Während viele Beobachter davon ausgehen, dass Sie damit Ihrem siegreichen Kontrahenten Niemann in Ermangelung von Beweisen indirekt, aber überdeutlich Betrug vorwerfen – immerhin hatte dieser zugegeben, mehrmals als Teenager im Online-Schach mit Hilfe eines Schachcomputers betrogen zu haben –, glauben wir etwas ganz anderes. Nämlich dass Sie, Magnus Carlsen, nun total verrücktspielen, um dem einzigen Schachspieler nachzueifern, der einen noch größeren Legendenstatus besitzt als Sie: dem ohnehin exzentrischen Bobby Fischer, der 1975 ebenfalls seinen WM-Titel nicht verteidigte, ihn daraufhin aberkannt bekam und in der Folge völlig abdrehte. Sie, Carlsen, wären dann aber durchschaut und können den Quatsch jetzt lassen.

Holt Sie aus dem selbstverschuldeten Patt gerne raus, nichts zu danken: Titanic

Wer wird denn, liebe Air-France-Piloten,

gleich in die Luft gehen? Wie wir aus dem Stern erfuhren, Ihr: »Auf einem Flug einer Air-France-Maschine wurde ein Streit unter den zwei Piloten hitzig … Beide hätten sich an ihren Kragen gepackt, nachdem einer der beiden Piloten den anderen geschlagen habe. Die Kabinenbesatzung griff ein; ein Besatzungsmitglied verbrachte den Rest des Fluges im Cockpit bei den beiden Streithähnen.« Dieser Höhenflug der Aggression ließ Eure Karrieren am Boden zerschellen – Ihr wurdet suspendiert.

Für uns erheben sich nun ein paar Fragen: Ging es im Streit darum, wer von Euch die Hauptverantwortung dafür trägt, dem Autopiloten bei der Arbeit zuzuschauen? Hat man Euch letztlich mit der Durchsage »Kommt mal wieder runter!« beruhigt? Oder war am Ende der Rangelei einer Co-Pilot und der andre K.o.-Pilot?

Antworten bitte per Postflugzeug an Titanic

Etwas durcheinander, »Süddeutsche Zeitung«,

warst Du wohl, als Du zu einem prominenten Todesfall auf Deiner Webseite in die Überschrift schriebst: »Zum Tod der Queen – Die letzten Stunden von Balmoral«.

Dass nur für deren gelegentliche Bewohnerin die letzte Stunde geschlagen hatte, nicht jedoch für das Schloss selbst, ist Dir später dann auch aufgefallen. Stattdessen jedoch dem Stabreim-Zwang im Journalismus nachzugeben und »Bange Blicke nach Balmoral« über den Text zu kleben, hat uns eher not amused!

Es wünschen sich daher den baldigen Tod der Alliteration: die Königinnen von der Titanic

Ihren Senf, Ursula von der Leyen, EU-Kommissionspräsidentin,

zum Umstand, dass Ihr 30 Jahre altes Pony Dolly offenbar von einem Wolf gerissen worden war, gaben Sie schon dazu, als das Tier noch nicht mal die Chance hatte, Wurst zu werden. »Die ganze Familie ist fürchterlich mitgenommen von der Nachricht«, ließen Sie mitteilen. Klar, von dem Pony können Sie logischerweise nicht mehr mitgenommen werden.

Sendet Ihnen diese Nachricht mit dem Pony-Express: Titanic

Und, Robert Habeck,

das Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung hat herausgefunden, dass »Hate Speech zunimmt, wenn die Tageshöchsttemperaturen über oder unter einem ›Wohlfühlfenster‹ von zwölf bis 21 Grad Celsius liegen«.

Könnten Sie das irgendwie im Winter beim Herumdrehen an unseren Heizungen berücksichtigen?

Danke schon mal dafür: Titanic

Andreas Scheuer, bester Verkehrsminister aller Zeiten!

Da ahnt man nichts Böses bei der allwöchentlichen Bunte-Lektüre, und plötzlich grient einem der größte aller CSU-Dödel mit Trachtenjanker und Schmalztolle entgegen und darf ungehindert Sätze wie »Ich war kein purer Automann«, »Wir brauchen Bierzelt und Flatscreen« und »Wir haben nicht nur 82 Millionen Bundestrainer, sondern auch 82 Millionen Lokführer« (Sie wollten wahrscheinlich »Bahnchefs« oder »Verkehrsminister« sagen) in die Welt posaunen. Eine Ihrer Antworten fanden wir aber doch bemerkenswert. Nämlich als Sie auf die Frage, ob Sie nach dem Machtverlust im vergangenen Jahr in ein Loch fielen, entgegneten: »Nein, ich war immer resozialisierungsfähig.« Interessante Wortwahl! Resozialisierung – ein Begriff aus dem Strafvollzug.

Dürfen wir Sie an dieser Stelle dran erinnern, dass Sie wegen des Maut-Debakels, welches dem Bund allein 21,5 Millionen Euro Prozesskosten verursacht hat, nie ins Gefängnis mussten, geschweige denn sonstwie zur Rechenschaft gezogen wurden? Vielleicht ist da ja die Fantasie mit Ihnen durchgegangen.

Gibt die Hoffnung unterdessen nicht auf: Titanic

Wenn Sie, Sandra Maischberger,

in Ihren Sendungen jedes Mal Ihr »fabelhaftes Publikum« im Studio und Ihr »liebes Panel« begrüßen, haben Sie da nicht eine Person regelmäßig vergessen? Und zwar Ihren Vorklatscher, der quasi eine halbe Sekunde vor allen anderen mutig in die Hände patscht? Schließlich geht der (oder die) nicht selten das Risiko ein, ganz allein loszuklatschen, von allen ignoriert, ständig in der Gefahr, plötzlich ganz schön dumm dazusitzen!

Also in Zukunft bitte mehr Respekt für die Vorklatscher.

Fordert applaudierend: Titanic

Superphilosophin Svenja Flaßpöhler!

Mal denkt man dies, mal denkt man das – wer kennte das nicht? Und so wundert es uns gar nicht groß, dass Sie gerade eben noch ein ganzes Buch namens »Sensibel« vollgeschrieben haben »über moderne Empfindlichkeit und die Grenze des Zumutbaren«, in dem Sie den woken Nervensägen bescheinigen, Sie sollten endlich mal ein bisschen was aushalten, um nun aber SPD-Generalsekretär Kevin Kühnert, der sich bei Twitter abgemeldet hat, nachdem er dort einen »Shitstorm« erlitten habe für die auch von Ihnen vertretene These, Deutschland dürfe Putin jetzt nicht so sehr ärgern, weil der sonst womöglich ungehalten reagiert, im Tagesspiegel verteidigen mit dem Argument, beim Kurznachrichtendienst »gehe es nicht um Argumente, sondern immer gleich gegen die Person«.

Deshalb sei es richtig, dass Kühnert digital untergetaucht ist, denn sonst streite man nur noch über die Frage: »Wer haut Kühnert am dollsten und lustigsten in die Pfanne?«

Da haben Sie, Philosophin Flaßpöhler, aber nicht richtig nachgedacht, denn diese Antwort ist doch sonnenklar. Das macht immer noch Titanic

Jonas Friedrich!

In Ihrer Funktion als Kommentator des Fußballspiels zwischen Bayern München und Barcelona konstatierten Sie zum Auswärtsteam: »Barcelona präsentiert sich wieder in europäischer Weltklasse.« Und wir, Friedrich, haben schon einige aus Ihrer Zunft kommen und gehen sehen, darunter Granden wie Werner Hansch oder Rolf Töpperwien. Und dennoch sind wir uns sicher: Sie sind Deutschlands bester Kommentator der Welt!

Ein Elfmeter – sicher verwandelt vom Europäischen Satiremeister Hessens Titanic

Sag mal, Ulf Poschardt,

Du machst das extra, oder? Habt Ihr da eine Wette am Laufen im Springer-Hochhaus? Weshalb Du Artikel um Artikel raushaust, und einer ist immer noch ein bisschen irrer als der andere? Bis Du schließlich als ultimative Provokation kenntnisfrei in unserem Ressort wilderst und als Chefredakteur der Welt ebendort einen ganzen langen Riemen zu der Gaga-Frage schreibst, wer »die Nachfolger von Kurt Tucholsky, Wiglaf Droste und Klaus Staeck« sind? Die Du dann allen Ernstes damit beantwortest, es seien die »Humoristen der liberalen Mitte«, nämlich etwa Deine Kreatur Don Alphonso und der Gedankenzwerg Peter Sloterdijk. Gut, vielleicht hast Du recht, Poschel: Wer Don Alphonso und Peter Sloterdijk für Humoristen hält, findet es vermutlich auch lustig, bei 280 Sachen mit der Lichthupe des Porsches die linke Autobahnspur freizuräumen, und passt also allerbestens in Deine »liberale Mitte«.

Aber allen anderen verrät solch frei drehender Quatsch nur eines: An der Spitze der Welt sitzt kein Humorist, sondern ein klassischer Narr.

Humorlos: Titanic

Stellt sich Dir, Parkwächter in US-Nationalpark,

nachdem Du einen menschlichen Fuß in einer Thermalquelle entdeckt hast – der übrigens noch im Schuh steckte – eigentlich gar nicht die Frage, warum das noch niemand gemeldet hat? Irgendwer muss den doch vermissen? Oder war es eine Sandale mit Socke, und der Fall liegt schon bei den Kolleg/innen von der Fashionpolice?

Fragen sich kopflos: Deine einbeinigen Banditen von der Titanic

Qué pasa, spanisches Auto?!

Du warst als gestohlen gemeldet und bist dann auf einer Treppe in einer Madrider U-Bahn-Station aufgegriffen worden, wo Du offenbar steckengeblieben bist.

Aber warum hast Du denn überhaupt versucht, mit der Bahn zu fliehen? Wärst Du nicht »zu Fuß« viel schneller unterwegs gewesen?

Nimmt heute mal das Fahrrad: Titanic

Das, Ozzy Osbourne,

ist also Ihre Erklärung für die Pandemie: »Was wir bei Corona erlebt haben, ist die Rache der Tiere«, sagten Sie in einem Playboy-Interview, von dem wir aus der Berliner Zeitung erfuhren. Ob der Vielzahl an unsäglichen Grausamkeiten, die wir Menschen tagtäglich Tieren antun, ist das eine überaus verständliche Sichtweise. Doch sollten Sie sich da nicht selbstkritisch fragen, ob es unserem Image im Tierreich geholfen hat, dass Rocksänger als Showeinlage Fledermäusen den Kopf abbeißen?

Wir konsultieren bei Fragen zur Pandemie weiterhin den Virologen unseres Vertrauens:

Drozzy Drostbourne (siehe Heft 5/20). Titanic

Sicher, »Spiegel«?

Mit Bezug auf die Schiffbarkeit des Rheins bei niedrigen Pegelständen schreibst Du: »Solange es nicht regnet, geht es weiter bergab.« Ist es aber nicht genau andersrum? Wenn es nicht bald regnet, dann geht es auf den Flüssen bald gerade nicht mehr bergab?

Schon ganz unten angekommen: Titanic

Du, »Focus online«,

gibst vor, die »drängendsten« Fragen zur sogenannten »Grundsteuererklärung« zu stellen, und antwortest auf »Frage 2: Muss ich auch eine Grundsteuererklärung abgeben?« so fundiert wie tröstlich: »Wer keine Eigentumswohnung, kein eigenes Haus oder ein Grundstück besitzt, ist fein raus.« – Bist Du Dir da ganz sicher, Focus? Oder verhält es sich nicht doch eher umgekehrt? Nur mal so als drängende Frage.

Deine Mietnomaden von der Titanic

»Bild«-Zeitung!

»Was geschah in Zimmer 716?« fragst Du in Deiner Online-Ausgabe. Hinter der Paywall erfuhren die Leser/innen mehr über diesen Drogenexzess von vier jungen Leuten in einem Hamburger Hotel. Und dafür haben Deine »Journalisten« offenbar tags zuvor fleißig Mopo online gelesen. Da lautete die Schlagzeile zum gleichen Thema nämlich: »Das geschah in Zimmer 716«. Immerhin hast Du, liebe Bild, aus der faktenorientierten Aussage Deiner Konkurrentin eine zurückhaltende Frage angefertigt.

Du willst Dir ja nicht nachsagen lassen, vorschnell unbelegte Behauptungen zu veröffentlichen. Dafür hättest Du auch selbst recherchieren müssen. Und dafür wiederum bräuchte man echte Journalisten.

In kollegialer Herablassung grüßen die Journalisten auf der Titanic

Ahoi, Severine Scala,

Ihres Zeichens Betreiberin des »StandUpClub Berlin«, wo sich Freund/innen der Trendsportart Stand-up-Paddling treffen. In einem Interview mit der Taz lobten Sie Ihr Hobby in höchsten Tönen. Es sei nicht nur ein super Ganzkörpertraining, sondern auch total entspannend, »es holt einen komplett runter«. Unerwartete Formulierung, dachten wir doch immer, man versuche dabei, so lange wie möglich oben zu bleiben!

Findet hier wie überall das Haar auf dem SUP: Ihre Titanic

Nĭ hăo, chinesische Filmzensor/innen!

Weil die Welt nun mal nicht immer so schwarz-weiß ist, wie Hollywood sie manchmal zeichnen möchte, habt Ihr Euren künstlerischen Freiraum genutzt und den neusten Film aus dem Minions-Universum etwas umgeschrieben.

Dort wird der Werdegang des Charakters »Gru« erzählt und wie er sich schließlich zu einem Superschurken entwickelt. Nur endet Eure Version damit, dass Gru – anders als im amerikanischen Original – zum Schluss nicht als Bösewicht dargestellt, sondern zu den »good guys« gezählt wird.

Wir finden, dass das eine interessante Neuinterpretation ist, und freuen uns schon auf weitere chinesische Director’s Cuts. Vielleicht besiegt ja Lord Voldemort in Eurer Version dann den Störenfried Harry Potter und gründet eine nachhaltige Lachsfarm als geschlossene Aquakultur in den schottischen Highlands. Oder Darth Vader funktioniert seinen Todesstern zu einem Yoga- und Mindfulness-Retreat um, nachdem er sich seines undankbaren Sohnes entledigt hat. Auch Hannibal Lecter als Schirmherr einer Kochinitiative (»ohne Tiere, aber mit Fleisch«) an Schulen oder Sauron als Lehrer für Goldschmiedekurse an der Volkshochschule können sich sehr gut vorstellen:

Eure Cineasten von Titanic

Wyld, Silvio Berlusconi (85)!

Sie haben jetzt einen TikTok-Account und dort auch schon eine halbe Million Follower – congratulazioni! Finden wir okay, auch alte Männer sollen sich in den Netzwerken der jungen Leute mitteilen dürfen.

Aber bedenken Sie: Sie könnten der Opa oder Uropa der meisten Ihrer vielen italienischen Follower sein! Beziehungsweise: Sie sind es wahrscheinlich sogar!

Con amore: Titanic

Aktuelle Startcartoons

Heftrubriken

Briefe an die Leser

 Guten Appetit, TV-Koch Alfons Schuhbeck!

Guten Appetit, TV-Koch Alfons Schuhbeck!

Nichts läge uns ferner, als über Ihren Steuerhinterziehungsprozess zu scherzen, der für Sie mit drei Jahren und zwei Monaten Freiheitsstrafe geendet hat. Etwas ganz anderes möchten wir ansprechen, nämlich Ihre Einlassung am zweiten von insgesamt vier Verhandlungstagen, während der Sie laut Handelsblatt »lang und breit über die Vorzüge« von Ingwer palaverten, »aber auch über Knoblauch, Kardamom oder Rosmarin«, bis Sie schließlich einsahen: »Ich könnte stundenlang über Gewürze reden, aber das ist wohl der falsche Zeitpunkt.«

Und ob das der falsche Zeitpunkt war! Mensch, Schuhbeck, die gute alte Gewürz-Verteidigung, die hebt man sich doch für ganz zum Schluss auf, die pfeffert man dem Gericht (!) nach den Kreuzkümmelverhören prisenweise entgegen. Wozu zahlen Sie denn gleich zwei Anwälten gesalzene Stundensätze? Bleibt zu hoffen, dass Sie bei der Revision die Safranfäden in der Hand behalten!

Die Gewürzmühlen der Justiz mahlen langsam, weiß Titanic

 Sicher, Matthew Healy,

dass Sie, Sänger der britischen Band The 1975, die Dinge einigermaßen korrekt zusammenkriegen? Der Süddeutschen Zeitung sagten Sie einerseits: »Ich habe ›Krieg und Frieden‹ gelesen, weil ich die Person sein wollte, die ›Krieg und Frieden‹ gelesen hat.« Und andererseits: »Wir sind vielleicht die journalistischste Band da draußen.« Kein Journalist und keine Journalistin da draußen hat »Krieg und Frieden« gelesen, wollten mal gesagt haben:

Ihre Bücherwürmer von der Titanic

 Stillgestanden, »Spiegel«!

»Macht sich in den USA Kriegsmüdigkeit breit?« fragst Du in einer Artikelüberschrift. Ja, wo kämen wir hin, wenn die USA die Ukraine nur nüchtern-rational, aus Verantwortungsbewusstsein oder gar zögerlich mit Kriegsgerät unterstützten und nicht euphorisch und mit Schaum vor dem Mund, wie es sich für eine anständige Kriegspartei gehört?

Spiegel-müde grüßt Titanic

 Helfen Sie uns weiter, Innenministerin Nancy Faeser!

Auf Ihrem Twitter-Kanal haben Sie angemerkt, wir seien alle gemeinsam in der Verantwortung, »illegale Einreisen zu stoppen, damit wir weiter den Menschen helfen können, die dringend unsere Unterstützung brauchen«. Das wirft bei uns einige Fragen auf: Zunächst ist uns unklar, wie genau Sie sich vorstellen, dass Bürgerinnen und Bürger illegale Einreisen stoppen. Etwa mit der Flinte, wie es einst Ihre Bundestagskollegin von Storch forderte? Das können Sie als selbsternannte Antifaschistin ja sicher nicht gemeint haben, oder? Außerdem ist uns der Zusammenhang zwischen dem Stoppen illegaler Einreisen und der Hilfe für notleidende Menschen schleierhaft.

Außer natürlich Sie meinen damit, dass die von Ihrem Amtsvorgänger und der EU vorangetriebene Kriminalisierung von Flucht gestoppt werden müsse, damit Menschen, die dringend unsere Unterstützung brauchen, geholfen wird.

Kann sich Ihre Aussage nicht anders erklären: Titanic

 Nichts für ungut, Tasmanischer Tiger!

Nachdem wir Menschen Dich vor circa 100 Jahren absichtlich ein bisschen ausgerottet haben, um unsere Schafe zu schützen, machen wir den Fehltritt jetzt sofort wieder gut, versprochen! Du hast uns glücklicherweise etwas in Alkohol eingelegtes Erbgut zurückgelassen, und das dröseln wir nun auf, lassen Dich dann von einer Dickschwänzigen Schmalfußbeutelmaus in Melbourne austragen, wildern Dich in Australien aus und fangen dann ziemlich sicher an, Dich wieder abzuknallen, wie wir es mit den mühsam wiederangesiedelten Wölfen ja auch machen. Irgendjemand muss ja auch an die Schafe denken.

Aber trotzdem alles wieder vergeben und vergessen, gell?

Finden zumindest Deine dünnschwänzigen Breitfußjournalist/innen von der Titanic

Vom Fachmann für Kenner

 Heimatgrüße

Neulich hatte ich einen Flyer im Briefkasten: »Neu: Dezember Special! Alle Champions-League-Spiele auf 15 Flatscreens!!!« Traurig, zu welchen Methoden Mutter greift, damit ich öfter zu Besuch komme.

Leo Riegel

 Auf dem Markt

– Oh, Ihr Doldenblütler verkauft sich aber gut!
– Ja, das ist unser Bestsellerie!

Cornelius W.M. Oettle

 Sprichwörter im Zoonosen-Zeitalter

Wer nichts wird, wird Fehlwirt.

Julia Mateus

 Vom Kunstfreund

Erst neulich war es, als ich, anlässlich des Besuchs einer Vernissage zeitgenössischer Kunst, während der Eröffnungsrede den Sinn des alten Sprichworts erfasste: Ein paar tausend Worte sagen eben doch mehr als nur ein Bild.

Theobald Fuchs

 Schwimmbäder

Eine chlorreiche Erfindung.

Alice Brücher-Herpel

Vermischtes

Erweitern

Das schreiben die anderen

  • 26.10.:

    Chefredakteurin Julia Mateus spricht über ihren neuen Posten im Deutschlandfunk, definiert für die Berliner-Zeitung ein letztes Mal den Satirebegriff und gibt Auskunft über ihre Ziele bei WDR5 (Audio). 

  • 26.10.:

    Julia Mateus erklärt dem Tagesspiegel, was Satire darf, schildert bei kress.de ihre Arbeitsweise als Chefredakteurin und berichtet der jungen Welt ein allerletztes Mal, was Satire darf. 

  • 26.10.:

    Ex-Chef-Schinder Moritz Hürtgen wird von Knut Cordsen für die Hessenschau über seinen neuen Roman "Der Boulevard des Schreckens" interviewt (Video) und liest auf der TAZ-Bühne der Buchmesse Frankfurt aus seiner viel gelobten Schauergeschichte vor (Video). 

  • 19.10.:

    Stefan Gärtner bespricht in der Buchmessenbeilage der Jungen Welt Moritz Hürtgens Roman "Der Boulevard des Schreckens".

  • 12.10.: Der Tagesspiegel informiert über den anstehenden Chefredaktionswechsel bei TITANIC.
Titanic unterwegs
02.12.2022 Nartum, Haus Kreienhoop Gerhard Henschel
04.12.2022 Enkenbach-Alsenborn, Klangwerkstatt Thomas Gsella mit den Untieren
06.12.2022 Kassel, Staatstheater Hauck & Bauer mit Kristof Magnusson
06.12.2022 Frankfurt am Main, Club Voltaire TITANIC-Nikolaus-Lesung