Briefe an die Leser | Mai 2019


Rhetorik- und Finanzgenie Olaf Scholz!

»Sie sind im Fahrersitz, nicht die Regierung«, beteuerten Sie mit Blick auf die Fusion zwischen Deutscher und Commerzbank und meinten damit, na klar: die Banken.

Etwas anderes hätten wir auch nie angenommen. Nein, die Politik liegt wie immer bei derartigen »Fahrten« gefesselt und geknebelt im Kofferraum und muss am Ende auch noch die Fahrtkosten übernehmen.

Fährt weiterhin nicht auf Sie ab: Titanic

Ach, »Berliner Morgenpost«,

es ist schon ein Elend mit diesen Frauen! Nicht nur, dass sie jetzt überall mitreden wollen, nun fordern sie bei gleicher Arbeit auch noch die gleiche Bezahlung wie Männer! Und als wäre das nicht absurd genug, kommt nun das Berliner Verkehrsunternehmen BVG daher und bietet am »Equal pay day« Tickets für Frauen 21 Prozent günstiger an. Das aber findest Du »falsch, weil hochproblematisch«, denn es bedeutet, dass die BVG »eine Gruppe ihrer Nutzer« diskriminiere, die Männer nämlich, und das geht natürlich gar nicht: »Im Dienste einer ›guten Sache‹ diskriminieren, das ragt ins Totalitäre.« Und außerdem: »Nehmen wir an, es säßen plötzlich AfD-affine Zeitgenossen an den entsprechenden Schaltstellen. Kommt dann das ›Weiße Männer fahren billiger‹-Ticket?« Das sind so Fragen!

Wir halten fest: Gleichberechtigung und Rassismus sind nur zwei Seiten derselben Medaille wirrer politischer Ideen, richtig? Und Rabatte für bestimmte Bevölkerungsgruppen ragen ins Totalitäre. Sicherlich. Aber ist dann eigentlich nicht auch Dein »Studenten-Abo zum kleinen Preis« hochproblematisch? Ach nein, Quatsch – da geht es ja schließlich nicht um eine gute Sache!

Fährt ohnehin immer schwarz: Titanic

Liebe Knallkapitalisten aus Oberndorf,

erstaunt entnehmen wir der Presse: »Mitarbeiter von Heckler & Koch sollen unbezahlt mehr arbeiten«. Da ahnen wir doch gleich, wie Ihr das wohl durchsetzen wollt!

Wenn Euer Beispiel Schule macht, könnt Ihr es jedenfalls bald wieder richtig knallen lassen (z.B. Sektkorken), vermutet: Titanic

Heute-Journal-Onkel Claus Kleber!

Außerirdische sind gelandet und wollen Ihren Schädel spalten. Weswegen? Weil sich Ihr Kopf Moderationen wie diese zum 70. Geburtstag der Nato einfallen lässt: »Guten Abend, zu Wasser und zu Luft sind heute Nacht amerikanische, deutsche und andere europäische Verbündete unterwegs nach Estland, um die russischen Verbände zurückzuschlagen, die sich dort wie vor einigen Jahren auf der Krim festgesetzt haben.«

Aber nein, Kleber, Ihr Kopf bleibt unbeschädigt, na ja: so beschädigt wie bisher. Denn wie formulierten Sie es so schön? »Keine Sorge. Das ist nicht so. Das ist nur eine Vision. Aber eine realistische.«

Und damit realistischer als die Vorstellung, ein Nachrichtenübermittler könnte seinen Job seriös erledigen, statt sich in Orson-Welles-Nachäffereien zu ergehen. Titanic

Annyeong haseyo, Sigmar Gabriel!

Als Sie nun eine als privat deklarierte Reise nach Nordkorea antraten, die dann aber doch ein Treffen mit einem hochrangigen nordkoreanischen Außenpolitiker sowie das Überreichen eines Geschenks für den »Obersten Führer« Kim Jong-un beinhaltete, schrieb die Taz mokant: »Jetzt also Nordkorea. Amerikas Präsident war schon dort, da wird es höchste Zeit, dass auch Sigmar Gabriel aus Goslar mal vorbeischaut.« Und um noch einmal klarzumachen, dass es aus Berliner Alternativjournalistensicht nichts Lächerlicheres und Provinzielleres gibt als Menschen, die nicht aus Berlin kommen, war der Artikel sogar mit der juxigen Überschrift »Ein Weltpolitiker aus Goslar« versehen.

Jetzt finden wir Weltjournalisten aus Frankfurt allerdings: Von allem, was man Ihnen vorwerfen kann – Ihre Vergangenheit als Popbeauftragter, Ihr leidenschaftliches Engagement für Hartz IV, Ihr geglücktes Experiment, die SPD in eine unbedeutende Partei des Mitte-Rechts-Spektrums zu verwandeln, oder Ihre Nähe zum neuerdings ja südkoreanisch verbandelten Erzschurken und Gaslobbyisten Gerhard Schröder –, ist Ihre zufällige Herkunft aus dem niedersächsischen Goslar doch mit Abstand das Unproblematischste, vielleicht sogar Beste an Ihnen!

Was natürlich noch lange nichts Gutes bedeuten muss, beeilen sich hinzuzufügen: Ihre ewigen Landeier von der Titanic

Was Sie alles wissen, Klaus-Dieter Frankenberger!

»Auch die Bundesregierung will einen ungeregelten Brexit unbedingt vermeiden«, kommentierten Sie in Ihrer FAZ bzgl. Merkel und May. »Aber die Bereitschaft, sich britischen Wünschen nicht von vornherein zu verschließen, hat Grenzen.« Und diesen Satz mussten wir uns erst mal auf der Zunge zergehen lassen.

Unsere Bereitschaft, zu erwägen, Ihre Texte nicht von vornherein ungelesen zu lassen, ist übrigens gleichermaßen begrenzt.

Verschlossen: Titanic

Vergelt’s Gott, Salzburger Franziskaner,

für diese Schlagzeile im österreichischen »Standard«: »Salzburger Bettelorden fordert Bettelverbot«.

Und wieso wollt Ihr den Armen die Leviten lesen? »Auslöser der ungewöhnlich anmutenden Forderung waren handgreifliche Streitereien unter Bettlerinnen am Wochenende vor der Franziskanerkirche, in die auch ein Pater verwickelt war. Der tätlich ausgetragene Konflikt musste von der Polizei geschlichtet werden.« Dabei wollte der Pater sicher bloß auch noch die andere Backe hinhalten. Der Glaubensdisput der etwas anderen Art führte jedenfalls zu weiteren Bußmaßnahmen: »Inzwischen haben die Franziskaner ihre Wärmestube und die Armenausspeisung geschlossen.«

Herrgottsakra, diese Battle-Mönche kennen wahrlich keine Milde!

Grüßt die Gotteskrieger lieber mit Respektabstand: Titanic

Gute Idee, Spektrum.de!

Die zukünftige Kolonialisierung des Weltalls und die dazu nötige Raketentechnologie kommt zwar auch dank privater Unternehmen ganz gut voran, doch nach oben ist natürlich – buchstäblich – keine Grenze gesetzt. Und so verkündetest Du, dass die Raumsonde New Horizons auf dem Kuipergürtelobjekt Ultima Thule Alkohol gefunden hat.

Damit wäre der erste Schritt für ein schnelleres Vorantreiben der Besiedlung getan. Jetzt müssen wir dieses Ergebnis nur noch der Schnapsnase Jean-Claude Juncker stecken, und in weniger als zehn Jahren ist jeder noch so kleine Asteroid durch die ESA auf Fusel abgeklopft und besiedelt.

Verneigt sich vor Deiner intergalaktischen Genialität: Titanic

Sie, Thea Dorn,

diagnostizierten im »Welt«-Interview eine »tendenziell paranoide Atmosphäre«, und als passionierte Hobbydialektiker-Genossen möchten wir Sie darauf hinweisen, dass zwischen Ihren dauernden Auftritten in TV und Print und dem von Ihnen konstatierten Tatbestand durchaus ein innerer Zusammenhang besteht.

Zumindest für Titanic

Allerliebste Taz!

Der FC Bayern München hatte Borussia Dortmund 5:0 geschlagen, und dazu fiel Dir, weil ein guter Titelwitz zwei Themen zusammenbiegt, Folgendes ein: »Bayern enteignen!«, denn die seien »Kapitalismus pur«.

Dazu, liebe Taz, fällt wiederum uns ein, dass Borussia Dortmund eine Aktiengesellschaft ist, u.a. Evonik, Signal Iduna und Puma gehört und einen Präsidenten mit CDU-Parteibuch hat; aber wenn Du die Wahl hast, hältst Du’s natürlich lieber mit dem Arbeiterverein als mit dem Judenclub, gell.

Satire pur: Titanic

Apropos, Reinhard Grindel (DFB)!

In der Fahrschule früher, da gab es doch diese lustigen Deppenfragen der Art, ob man an einem Altersheim nun eher hupend und mit Vollgas vorbeifährt oder doch besser vorsichtig. Dass es keine Fußballfunktionärsprüfung gibt, deucht uns da doppelt schade; denn die Deppenfrage, ob man die von einem ukrainischen Oligarchen offerierte Rolex a) annimmt oder b) auf gar keinen Fall annimmt, die hätten Sie doch hupend und mit Vollgas beantwortet!

Herzlich Titanic

Und als Sie, Grindel,

nach vielen Medienberichten über die Annahme einer Luxusuhr, das Verschweigen von Zusatzeinkünften und den schroffen Abbruch eines Interviews dann im April doch als Präsident des Deutschen Fußball-Bundes zurückgetreten waren, konnten wir lesen, dass Sie noch ein Rückkehrrecht zu Ihrem früheren Arbeitgeber haben, dem ZDF.

Das ist großartig! Haben Sie sich denn schon Gedanken darüber gemacht, welche Sendung Sie am liebsten moderieren würden? Vielleicht »Bares für Rares«? »Clever abgestaubt«? Oder wäre Ihnen ein Gastauftritt in der Krimireihe »Unter Verdacht« lieber?

Ihre Karriereberater von Titanic

Beg your pardon, Theresa May!

Gewiss scharren Sie schon seit Monaten ungeduldig mit den rotbeschuhten Hufen in Erwartung eines Briefes von uns. Nur ist es leider so: Nachdem wir im letzten Jahr mit redaktionsinterner Mehrheit dafür gestimmt hatten, Sie mit einem »Letter to the Readers« zu bedenken, konnten wir uns ewig nicht einigen, ob es ein Brief mit oder ohne Vignette werden sollte. Dann hatten wir auch das geklärt, aber uns fiel die Wahl eines geeigneten Termins so schwer. Und wie lang sollte der Brief überhaupt werden, wer ihn schreiben? Aufschub um Aufschub wurde uns von Seiten der Herausgeberschaft genehmigt, zwischenzeitlich wurde immer wieder über Inhalt und Formalien (»Du«? »Sie«? »You«?) disputiert, Neuabstimmungen wurden in Erwägung gezogen, und schon rückte der Mai immer näher, mithin Ihr (May) Monat, weshalb wir hiermit chop-chop unsere Schuldigkeit tun.

Sie wissen jetzt vermutlich nicht so recht, was wir eigentlich wollen, aber das wissen wir hinsichtlich Ihres Volks und Ihres Parlaments ja auch nicht.

RSVP Titanic

US-»Mime« Nicolas Cage!

Nach nur vier Tagen haben Sie Ihre Ehe mit der Visagistin Erika Koike wieder annullieren lassen. Laut Gerichtsdokumenten gaben Sie an, viel zu viel getrunken zu haben, um sich der Trauung bewusst gewesen zu sein.

Eine akzeptable Entschuldigung. Denn dass niemand aus der Hochzeitsgesellschaft bei den Worten »Wenn jemand der Anwesenden etwas gegen diese Verbindung einzuwenden hat, möge er jetzt sprechen oder auf ewig schweigen« eingegriffen hat, lag gewiss daran, dass Ihnen Ihre Derangiertheit zumindest nicht im Gesicht gestanden haben dürfte. Ebenso wenig wie Aufregung, Rührung, Freude oder andere Emotionen vor und während der Zeremonie. Oder Überraschung, ungläubiges Staunen, Schock, Zerknirschtheit, Selbsthass am Tag danach.

Nein nein, da war garantiert nur die eine weithin bekannte dumme Miene zu sehen. Aber immerhin die nimmt Ihnen gerne ab: Titanic

Beeindruckend, Tagesschau!

Vom Beschluss der Union zu ihrem Europawahlprogramm berichtetest Du: »Die beiden Generalsekretäre von CDU und CSU im vertrauten Gespräch lauschen den Parteichefs bei der Vorstellung des gemeinsamen Europawahlprogramms.« Das nennen wir aber mal Multitasking!

Kann nicht mal gleichzeitig denken und schreiben: Titanic

»Auto Motor und Sport«!

In Deiner Ausgabe vom 28. März hast Du den Audi R8 getestet und mit fünf von fünf Sternen bewertet. Da steht dann zum Beispiel unter »Umwelt« als Pluspunkt »geringe Umweltbelastung dank geringer Stückzahl« sowie, allen Ernstes, »nachhaltig, da voraussichtlich lange Nutzung«. Nun lässt sich derlei natürlich auch über Kreuzfahrtschiffe sagen, die es ja auch nicht in sooo hoher Zahl gibt und die immerhin ein paar Jahrzehnte halten.

Aber Minuspunkte hast Du in dieser Rubrik ebenfalls ausfindig gemacht, wenigstens einen: »Okay, sagen wir, wie es ist: sehr hoher Verbrauch«. Der aber letztlich wurscht ist, denn über dem Testkasten resümierst Du mit brutaler Ehrlichkeit: »Fünf Sterne? Aber der CO2-Ausstoß und der … egal. Einfach egal! Fünf Sterne verdient sich alleine schon der V10, weil er einer der letzten Sauger ist. Am besten heute fahren, morgen ist es zu spät.«

Haha, lustig. Und weißt Du was, »Auto Motor und Sport«, übermorgen ist es sogar noch später, weil wir alle zu tot sind, um Zehnzylinder-Monstren zu fahren.

Du saugst! Titanic

Hassen, »Spiegel online«,

ist kein richtiger Beruf oder gar ein Amt, so wie das, was Du machst, ja auch kein richtiger Journalismus ist. Darum vermutlich hast Du neulich ins Internet reingeschrieben, dass der Alt-Right-Star Jordan Peterson mit einem »selbst ernannten Islamhasser« für ein Foto posiert habe.

Wenn Du nun noch herausfinden könntest, wer eigentlich dafür zuständig wäre, jemanden zum Islamhasser zu ernennen, dann würden wir Dir vielleicht sogar ein Praktikum anbieten, im Hass-Ressort der Titanic

Und außerdem, »Spon«:

Da werden bundesweit »Gewaltdrohungen gegen Politiker, andere öffentlich herausgehobene Personen, Verbände, Institutionen oder Behörden« in über 100 Mails verschickt, die mit »›Nationalsozialistische Offensive‹, ›NSU 2.0‹ oder ›Wehrmacht‹ unterzeichnet worden seien«, und Du rätselst Dir über Verfasser und Motive einen ab: »Ob es sich wirklich um Rechtsextremisten handelt und ob möglicherweise auch Trittbrettfahrer unterwegs sind, ist unklar.«

Genau, vielleicht wollten da bloß ein paar unpolitische Ulknudeln einen Jokus mit dem u.a. angeschriebenen Zentralrat der Juden wagen. Womöglich deren beste Freunde?

Und wo wir mit Dir gerade so wagemutig hinterfragen: Gibt es, »Spiegel online«, inzwischen gesicherte Erkenntnisse über die Intentionen Adolf Hitlers und seiner Spezln? Woher wissen wir, ob Bäume einen Wald nicht vorschwindeln, wenn es rauscht? Sind diese Zeichenreihen nur zufällige Buchstabenballungen oder tatsächlich Sätze?

Schickt die unzweideutigen Antworten eventuell per Watschentelegramm: Titanic

Björn Glück, Portfoliomanager!

Keine Sorge: Wir witzeln nicht über Ihren guten Namen! Sondern wollen danken! Denn zum Glück lasen wir in der FAZ Ihre Einschätzung zur Zukunft des Aktienmarkts: »›Über 2019 hinaus bin ich recht optimistisch‹, sagt etwa Björn Glück. Klar gebe es politische Themen in der Eurozone, die es zu klären gebe und auch die deutsche Politik könnte dynamischer auf ›die wirklich relevanten Herausforderungen‹ reagieren. Aber politische Aspekte solle man nicht überschätzen.«

Yeah! Politische Aspekte nicht überschätzen! Besser hätten auch wir die Bedeutung von Politik und Demokratie im Kontrast zur Wirtschaft im Kapitalismus nicht erklären können!

Ihre Glücksjäger von Titanic

Sehr interessant, Juan Moreno (»Spiegel«)!

Sie haben Ende des vergangenen Jahres den Betrug Ihres Kollegen Claas Relotius aufgedeckt und arbeiten nun an einem Buch. Heißen soll es »Tausend Zeilen Lüge. Das System Relotius und der deutsche Journalismus«, und anschließend will es die Produktionsfirma Ufa sogar verfilmen. Nur: Waren es bei Relotius tatsächlich »tausend Zeilen Lüge«? Und nicht etwa 1003? Oder vielleicht bloß 998?

Nicht, dass es später heißt, Sie hätten beim Schreiben des Buches getäuscht.

Freundlicher Hinweis der Investigativ-Journalisten von Titanic

Deutsche Mail-Anbieter!

Erst jetzt haben wir Euren gemeinsamen Slogan »E-Mail made in Germany« bemerkt. Schön, dass Ihr auf die Herkunft Eurer Produkte hinweist! Wer will denn auch schon auf Billig-Mails zurückgreifen, die unter katastrophalen Bedingungen in Bangladesch gefertigt und um die halbe Welt geschifft werden? Da unterstützen wir lieber die regionale Wirtschaft und das deutsche Traditionshandwerk. Frisch vom Maildrescher sind sie auch einfach am besten, stimmt’s? Mit feinstem Dinkelmail gebacken und in … Wie bitte? Es geht nur um Verschlüsselung und Sicherheit? Ach so.

Dann entschuldigt bitte den Spam!

Logout: Titanic

For fuck’s sake, George Clooney!

In einer englischen TV-Show erzählten Sie uns, dass Sie einmal vor Ihrer Haushälterin die »braune Windel« eines Ihrer Kinder aus dem Müll genommen hätten, um diese dann genüsslich auszulecken. »Sie lief schreiend weg!« feixten Sie. Und wenn Sie, Clooney, jetzt denken, dass an dieser Geschichte auch nur irgendetwas besser wird, weil Sie, wie Sie nachschoben, die Windel vorher mit Nutella präpariert hatten – dann irren Sie krankes Schwein sich aber gewaltig.

Begeben Sie sich in Behandlung! Titanic

Huhu, »Bild«!

»Von Taliban in Afghanistan getötet – Sind unsere Soldaten umsonst gestorben?« stelltest Du uns per Schlagzeile nach einem neuerlichen Anschlag ebendort eine bange Frage, aber wir können Dich beruhigen: Nein, Eure Soldaten sind ganz gewiss nicht umsonst gestorben. Anreise in der Transall, Lager befestigen, Panzerfahrzeuge, die Knarren kosten ja auch ein bisschen was, und schließlich der Rücktransport im Sarg und der Empfang mit (hoffentlich wiederverwendbaren!) Deutschlandfahnen mit allen militärischen Ehren – da kommt schon ein hübsches Sümmchen für Deine Schützlinge im militärisch-industriellen Komplex bei rum.

Mission accomplished also.

Kennt sich aus in Sicherheitsfragen: Titanic

Küss die Hand, RTL!

Auf Deiner Website bietest du den Service »Traumdeutung« an: Von A bis Z lässt sich’s hier herrlich durch die wichtigsten Traumsymbole klicken. Als da unter anderem wären: Egge, Pflug und Ahle, fürderhin Dreschflegel, Schafott, Nachttopf, Webstuhl, Pomade und Amboss, nicht zu vergessen der Scherenschleifer.

Mit dieser pomadigen Liste können wir zwar keinen unserer eigenen Albträume (kaputtes Wlan, Filmabend mit Werbeunterbrechung, Peter Kloeppel nackt) entschlüsseln, erhalten aber dafür phantasmagorisch-psychoanalytische Einblicke in Deine Senderstruktur: Von Folterknechten (Günther Jauch), pestkranken Hofnarren (Chris Tall) und öffentlichen Hinrichtungen (»Let’s Dance«) wimmelt’s bei Dir ja geradezu.

In Ehrfurcht ersterbend grüßen unterthänigst

Deine Landlosen von Titanic

Ahoi, Jan Fleischhauer!

Sie wundern sich – reichlich spät – über den Namen der Piratenpartei, denn »Piraten waren, auch daran muss man vielleicht einmal erinnern, gewerbsmäßige Diebe, Mörder und Vergewaltiger, allen späteren Romantisierungen zum Trotz.«

Diese Aussage deutet auf einen blinden Fleck Ihrerseits hin, deswegen versuchen wir es Ihnen nun so schmerzfrei und unverblümt wie möglich mitzuteilen: Sie haben auch einen sehr lustigen Namen!

Haters gonna hate, Fleischis gonna hau!

Ihre Titanic

Hola, mexikanischer Drogenboss Joaquín »El Chapo« Guzmán!

Weil Ihnen u.a. aufgrund jahrzehntelangen Kokainschmuggels in die USA dort eine lebenslange Haft droht, versuchen Sie nun, auf dem ebenso hart umkämpften Modemarkt Fuß zu fassen. Via Instagram kündigte Ihre Ehefrau Emma Coronel Aispuro Ihr gemeinsames Fashion-Label »JGL« an: »Ich habe ein Projekt für eine Modelinie. Ich will meinen und Joaquíns Stil voranbringen.«

Dass auch Ihre Haute Couture süchtig machen und zahlreiche Abnehmer finden wird, steht indes nicht zu bezweifeln – bei Ihrem feinen Näschen für guten Stoff!

War dagegen noch nie en vogue: Titanic

Was, Anna Loos (Schauspielerin),

hilft Ihrer Meinung nach gegen das Erstarken der Rechten? »Mit den Menschen reden.« Ja, natürlich! Und weiter? »Ich würde mich freuen, wenn Reisen in der Schule ein Fach wäre – andere Länder kennenzulernen wäre ein gutes Mittel für manchen Rechtsradikalen … Ich kann nur allen raten: Macht Strecke!« So so, Sie meinen nicht Klassenfahrten, sondern Reisen als Schulfach mit Benotung und allem Drum und Dran, ja? Was soll denn da genau bewertet werden? Check-in- und Stornokompetenzen? Das Vortragen von Yelp-Rezensionen? Und wer zahlt das alles?

Nun ja, Hauptsache, den Nazis werden mit einer Brise Fahrtwind die Flausen ausgetrieben, stimmt’s?

Bitte machen Sie Strecke! Titanic

Überaus lobenswert, »Piano Stopper« (Tübingen),

dass Du diese gefährlichen Bestien aufhältst!

Gruß von den Klavier-Abwehrern auf der Titanic

Hallo, Ello Service!

»Alles rund um Haus & Garten« oder, wie Du es so griffig auf einem Deiner Lieferwagen formulierst, »Ello Service: Abbruch + Garten«, das ist wirklich ein geniales Geschäftskonzept: Erst die Bude gegen Honorar plattmachen, dann dem Eigner der Brache obendrein noch das zur anschließenden Bepflanzung derselben benötigte Grünzeug verticken, wie? Was ist denn der Topseller aus Deiner Produktpalette: Abrissbirnengehölze?

Riskiert immer eine schlechten Witz: Titanic

Ihr habt recht, Impfgegner!

Die Pharmaindustrie will nur Euer Geld. Darum bietet sie Produkte an, die man bezahlen muss.

Wusstet Ihr aber, dass der Bäcker an der Ecke gar nicht Euer Kumpel sein will und nur freundlich ist, damit Ihr ihm seine Brötchen abkauft? Oder dass die Zigarettenindustrie die Glimmstängel nicht deshalb produziert, weil sie uns alle so lieb hat? Dass die von Euch geschätzten Globuliroller auch nicht ehrenamtlich quacksalbern? Und dass Eure trotz fehlender Impfungen schon halbwüchsigen Blagen nur noch mit Euch reden, weil Ihr die Quelle des Taschengelds seid?

Gegen Dummheit hilft Titanic

Sie, Annett Louisan,

wurden gefragt, ob Bahnreisen Sie hin und wieder zu Liedern inspirieren. »Das passiert oft … Ich habe mal ein entzückendes Pärchen kennengelernt. Spätestens als die selbstgeschmierten Brote ausgepackt waren, wurde es persönlich, und es entstand die Idee für meinen Song ›Das Rezept‹.«

Und diese Anekdote, Frau Louisan, macht uns Ihre Musik, ja, so richtig schmackhaft!

Schmackhaft wie eine alte, im Zug vergessene Graubrotstulle.

Mjam mjam! Titanic

Gewohnt aggressiv, Großstadtverkehr,

pampst Du uns seit Jahren in Frankfurt per Plakat an, mit Botschaften wie »Das Kreuzen meiner Gleise mit Kopfhörern wird Dich etwas kosten. Dein Leben! Dein Großstadtverkehr« oder »Solange du mit Kopfhörern durch meine Welt rennst, werde ich dich bluten lassen. Dein Großstadtverkehr«.

Aber wie wäre es, statt uns dafür zu bedrohen, dass wir in Deiner Hektik und Brutalität etwas Distanz suchen, wenn Du, Großstadtverkehr, kollabiertest, verrecktest und ohne z.B. privaten Individualverkehr als etwas Menschenwürdiges wiederauferstündest?

Nur so eine Idee, Arschloch! Titanic

Nach den Satiren, törichter Dichterdarsteller Durs Grünbein,

kann man zum Beispiel Grotesken, Humoresken, Parodien, Travestien, Nonsenstexte oder auch Comics lesen. Hauptsache, man lässt die Finger von dem albernen Superquatsch, den Du in Deinem neuesten Gedichtband »Nach den Satiren« gesammelt hast.

Meint das nicht satirisch: Titanic

Bitte kommen, Stefan Sonntag!

Sie sind Pressesprecher des Polizeipräsidiums Oberbayern Süd. Eines frühen Morgens im März meldete in Berchtesgaden eine betrunkene Frau über Notruf die Ermordung ihres Ehemannes. Dabei war, wie sich herausstellte, lediglich ihre Garage zugeparkt. »Die Frau hat gedacht, wenn sie einen Mord meldet, kommt die Polizei schneller«, erklärten Sie später.

Und, hihi, genau so war’s dann ja auch!

Geprüft und zur Nachahmung empfohlen von Titanic

Winfried Kretschmann!

Auch Sie haben die Schüler der Bewegung »Fridays for Future« dafür kritisiert, dass sie freitags nicht in die Schule, sondern für eine bessere Klimapolitik auf die Straße gehen. Die Proteste müssten früher oder später ein Ende finden und könnten »nicht ewig so weitergehen«, befanden Sie. Und: Auch Klimaschützer müssten sich an Regeln halten, es gelte die Schulpflicht.

Stimmt genau, Kretschmann, das haben Sie gut erkannt! Die Schüler müssen unbedingt wieder öfter in die Schule! Dann lernen sie noch viel schneller, dass einer wie Sie vollkommen unwählbar ist.

Strike! Titanic

Ein echter Golfpunk, Zeitschrift »Golfpunk«,

ist ein Mensch, der auf der Driving-Range eher sein Wasser als kleine weiße Bälle abschlägt, im Clubhaus stets nur Hansa-Pils mit kalten Ravioli b estellt, die Green-Fee für was zum Saufen hält und faktisch gar nicht existiert. Du hingegen existierst sehr wohl, bist aber nur ein sehrsehr albernes Blättchen für Leute, denen selbst die »Business Punk« noch nicht blöd genug ist.

Und so was, »Golfpunk«, das braucht nun wirklich niemand, am allerwenigsten die Satire-Punx auf der Titanic

Aktuelle Cartoons

Heftrubriken

Briefe an die Leser

 Kennen, Hagen Hultzsch (FDP Thüringen),

muss Sie natürlich niemand, dennoch hat es uns beeindruckt, dass Sie auf einem Wahlplakat, über das wir im Weimarer Straßendreck gestolpert sind, gewissermaßen prophetisch gefordert haben, den Menschen mehr zuzutrauen. Völlig daneben lagen Sie allerdings mit Ihrem Gruß »Hallo übermorgen«. Das hätte doch wohl treffender heißen müssen: »Hallo vorgestern«!

Kann sich das auch gut als künftigen Gruß an Ihre Partei vorstellen: Titanic

 Hallo, Allos-Brotaufstriche!

»Leckere Linsen mit ausgewählten Gewürzen und Gemüse machen den Allos-Linsenaufstrich so besonders lecker« – ist das nicht ein bisschen halbherzig? Macht neben den leckeren Linsen nicht auch das leckere Gemüse Deinen leckeren Linsenaufstrich so besonders lecker? Ja? Nein?

Schluck’s runter.

Darum bittet Titanic

 Huhu, »Süddeutsche«!

Unter der Überschrift »Lauter Millionäre« gabst Du Arbeitnehmern in Deutschland sieben Tipps, wie sie im Lauf ihres Berufslebens eher 2,8 Millionen als 900 000 Euro brutto verdienen könnten. Neben wertvollen Ratschlägen wie »Berufswahl stellt Weichen«, »Lücken im Lebenslauf kosten«, »Bildung zahlt sich aus«, »Gehalt wächst mit dem Alter« und »Auf die Region kommt es an« heißt es unter »Führungsposten lohnen sich«: »Reichwerden klappt am ehesten, wenn man einen Chefposten ergattert.«

Echt, SZ? Bisher waren wir immer davon ausgegangen, dass man reich wird, wenn man möglichst lange einen subalternen Posten innehat, an dem einem alle anderen sagen, was man zu tun hat: Titanic

 Scusi, Kellerei Settevetro (Italien)!

Scusi, Kellerei Settevetro (Italien)!

Wegen eines technischen Fehlers ist Dein Lambrusco in die Wasserleitungen des Örtchens Castelvetro di Modena gelangt und sodann hellrot und schäumend in einigen Häusern aus den Wasserhähnen geperlt. Der Unfall sei aber »nicht mit hygienischen oder gesundheitlichen Risiken verbunden« gewesen, teiltest Du mit.

So begrüßenswert natürlich im allgemeinen eine Alkoholversorgung aus dem Wasserhahn sein mag, müssen wir doch fragen: Hast Du noch alle Spaghetti im Topf, Kellerei Settevetro? Lambrusco zu verabreichen ist nach Recherchen in unserer famiglia sogar der Mafia zu eklig!

Es grüßt mit einem kühlen Konterbier: Titanic

 Platsch, Bestsellerautor Frank Schätzing!

Wie hörten wir Sie jüngst aus dem Radio rausraunen? »Wenn Sie sich einmal in die Politik reinbegeben, verlieren Sie Ihre Freiheit – auch die Freiheit, Dinge auszusprechen. Die Parteistrukturen, in denen Politiker sich von der Pike auf hocharbeiten, sind wie Flüsse, und Sie sind der Kiesel. Sie werden rund geschliffen, ob Sie das wollen oder nicht. Andernfalls kommen Sie ja gar nicht oben an!«

Au weia. Was also, Frank Schätzing, tun? Flusskiesel künftig ungeschliffen lassen, damit sie besser oben ankommen und auf der Wasseroberfläche schwimmen? Strukturen entwässern, damit sie aufhören, wie Flüsse zu sein? Die Pike aus dieser feuchten Metapher nehmen, bevor sie rostet? Ja? Und wenn Politiker dann endlich die Freiheit haben, »Dinge auszusprechen« – was schätzen Sie: Wird das dann so eloquent und bildstark klingen, als hätte es ein gelernter Schriftsteller formuliert?

Übt noch die flüssige Aussprache: Titanic

Vom Fachmann für Kenner

 Pragmatismus

Die Oma einer Freundin pflegte in der Nachkriegszeit, als es nichts zu essen gab, ihren hungrigen Kindern einen pfiffigen Ausweg aufzuzeigen, wie sich die Lust aufs Essen leicht vergessen lasse: »Jetz hauma uns halt as Maul am Tischeck an!« Und tatsächlich ist kaum etwas besser geeignet, den knurrenden Magen zu übertönen, als der Schmerzensschrei nach einer an der Tischkante blutig geschlagenen Lippe.

Tibor Rácskai

 Frage nach dem Sinn des Lebens

Ich bin mir ziemlich sicher, dass es eine Handvoll auserwählter Menschen gibt, denen eine höhere Macht den allgemeinen Sinn des Lebens bereits erläutert hat, aber leider sind das wahrscheinlich allesamt solche »Mich fragt ja niemand!«-Typen.

Cornelius W.M. Oettle

 Es gibt nur Innen

Großstädte haben keinen Stadtrand. Es kommt immer noch ein Imbiss, noch eine Baustelle, eine Industriehalle, ein Depot. Geografinnen, Immobilienmakler und Raumplaner starteten Expeditionen, um an den Rand einer Großstadt zu gelangen. Nie sind welche zurückgekommen.

Miriam Wurster

 Offener Widerstand

Ohne mein Wissen ist aus der Telefonzelle im Dorf ein beschissener offener Bücherschrank geworden. Aus Trotz gehe ich dort jetzt immer telefonieren.

Ronnie Zumbühl

 Wesentlich werden

Neulich im Café bildete ich mir ein, am Nebentisch die Schriftstellerin Karen Duve zu sehen, um dann auf den zweiten Blick zu bemerken, dass es sich in Wahrheit um die Schauspielerin Catherine Deneuve handelte. Meine Hoffnung, es könne sich bei mir in Wahrheit um den Maler Jasper Johns handeln, erfüllte sich allerdings nicht.

Jasper Nicolaisen

Vermischtes

Hans Zippert: "Fernsehen ist wie Radio, nur ohne Würfel"
Die steile Karriere des Hans Zippert begann im Jahr 1967 mit einem  Schülerpraktikum beim Kulturmagazin "TV Spielfilm". Nach einem  Volontariat bei "TV Direkt" übernahm er das angesehene 20-Uhr-15-Ressort  bei "TV Okayokay", bevor er schließlich Programmchef der auflagestarken  "TV Superwoche" wurde. Nachdem er über einen Bestechungsskandal rund um  eine 3-Sterne-Empfehlung für "Rote Rosen" stolperte, sah sich Zippert  1990 gezwungen, Chefredakteur von TITANIC zu werden. Der Tiefpunkt war  erreicht. Das alles und noch mehr erfahren Sie in diesem Buch!Serdar Somuncu: "H2 Universe: Die Machtergreifung", DVD
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Sie bringen zusammen gut 150 Jahre auf die Waage und seit zwanzig Jahren die Bühnen der Republik zum Beben: Thomas Gsella, Oliver Maria Schmitt und Martin Sonneborn sind die TITANIC BoyGroup. In diesem Jubiläumswälzer können Sie die Höhepunkte aus dem Schaffen der umtriebigen Ex-Chefredakteure noch einmal nachlesen. Die schonungslosesten Aktionsberichte, die mitgeschnittensten Terrortelefonate, die nachdenklichsten Gedichte und die intimsten Einblicke in den SMS-Speicher der drei Satire-Zombies – das und mehr auf 333 Seiten (z.T. in Großschrift)! 
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Endlich ist ganzjährig Spargelsaison! Elias Hauck, die eine Hälfte von Hauck & Bauer und Herausgeber des Frauenmagazins "Sonja", serviert die reifsten Spargelwitze der Welt – gezeichnet und erzählt von dutzenden gemüseliebenden Cartoonisten und Autoren. Lachen Sie unter anderem über: den mit den polnischen Erntehelfern, den mit dem kaputten Spargelschäler und den mit der Fliege in der Hollandaise.Wenzel Storch: "Die Filme" (gebundene Ausgabe)
Renommierte Filmkritiker beschreiben ihn als "Terry Gilliam auf Speed", als "Buñuel ohne Stützräder": Der Extremfilmer Wenzel Storch macht extrem irre Streifen mit extrem kleinen Budget, die er in extrem kurzer Zeit abdreht – sein letzter Film wurde in nur zwölf Jahren sendefähig. Storchs abendfüllende Blockbuster "Der Glanz dieser Tage", "Sommer der Liebe" und "Die Reise ins Glück" können beim unvorbereiteten Publikum Persönlichkeitstörungen, Kopfschmerz und spontane Erleuchtung hervorrufen. In diesem liebevoll gestalteten Prachtband wird das cineastische Gesamtwerk von "Deutschlands bestem Regisseur" (TITANIC) in unzähligen Interviews, Fotos und Textschnipseln aufbereitet.
Zweijahres-Abo: 98,60 EURDie PARTEI-Wahlwerbungs-DVD mit allen vier Wahlwerbespots aus dem Bundestagswahlkampf 2005: Höhepunkte der Politpropaganda, die von Otto Schily mit dem Prädikat "ein Skandal" ausgezeichnet wurden. Besser aufgelöst als auf Youtube und noch dazu mit einer praktischen, farbechten Hülle drumrum - das ist doch was, was?
Erweitern

Das schreiben die anderen

  • 25.03.:

    "Der kleine Herr Tod" von Christian Y. Schmidt ist Buchtipp bei radioeins, die erste Lesung dazu gibt es im Livestream.

  • 13.03.:

    Stefan Gärtner in der "Jungen Welt" über Lutz Seiler.

     

  • 07.03.:

    Über den internationalen Frauentag schreibt Mark-Stefan Tietze in der Taz.

  • 06.03.:

    Der "Focus" berichtet darüber, wie TITANIC als "Tesla-Europabüro" die Bürger von Grünheide über die geplante Giga-Factory von Elon Musk aufklärte.

  • 29.02.:

    Noch ein Portrait: Bayern 2 über Max Goldt.