Briefe an die Leser | Oktober 2018


Hans-Georg Maaßen, alter Verfassungsfreund!

Ganz besonders gut gefiel uns ja Ihre Erklärung dafür, warum Sie das Chemnitzer Tötungsdelikt im »Bild«-Interview als »Mord« bezeichnet haben, obwohl die Staatsanwaltschaft doch wegen Totschlags ermittelt. Vor dem Innenausschuss des Bundestags sollen Sie Ihre Wortwahl damit gerechtfertigt haben, dass in der Bevölkerung sonst schnell der Verdacht entstünde, Straftaten sollten heruntergespielt werden. Deswegen hätten Sie ganz bewusst von »Mord« gesprochen – auch wenn es halt gar keiner war.

Richtig so! Nicht immer alles verharmlosen! Dann ist es doch auch sicherlich ganz in Ihrem Sinne, wenn wir Sie fürderhin einen ungewaschenen Lügennazi nennen. Stimmt zwar auch nicht so ganz im Wortsinn, geht aber schon irgendwie in die richtige Richtung.

Auge um Auge: Titanic

Heyho, Politiker und Unternehmenssprecher,

die Ihr immer wieder krakeelt, es dürfe bei Thema xy »keine Denkverbote« geben: Habt Ihr Euch eigentlich mal gefragt, ob sich, sagen wir in den letzten 30 Jahren, in deutschen Medien schon jemals jemand ernsthaft für Denkverbote ausgesprochen hat? Nein?

Und habt Ihr je überlegt, wie die Einhaltung eines Denkverbots, sollte es tatsächlich mal eins geben, überhaupt durchgesetzt werden könnte? Soweit wir informiert sind, stecken sämtliche Methoden der Gedankenkontrolle noch in den Kinderschuhen. Dann sind die Gefahren durch Denkverbote vielleicht gar nicht so groß, wie Euer Geplapper suggeriert, kann das sein?

Da ruhig mal drüber nachdenken, empfiehlt Eure Sprach- und Gedankenmanufaktur Titanic

Seit Tagen, »Zeit online«,

hatten wir darauf gewartet, dass endlich irgendein Pressorgan die Beherrschung verliert und das Wortspiel, das in der Causa Maaßen halt allzu naheliegt, auch tatsächlich bringt! Besten Dank daher für Deine Schlagzeile vom 13.9.: »Horst Seehofers doppelter Maßstab«. Blöd nur, dass »doppelt« höchstens im Baumarkt Sinn ergibt.

Misst bisweilen auch mit zweierlei Maß und gönnt sich eine doppelte solche: Titanic

Schon klar, Ostdeutsche,

dass »bei einem großen Teil der Bevölkerung … die Angst davor, Opfer einer von Flüchtlingen verübten Gewalttat zu werden, viel größer als die Scheu [ist], sich mit Rechtsradikalen gemein zu machen«, wie es die »Mitteldeutsche Zeitung« nach der Gewalttat in Köthen notierte.

Und sie ist natürlich noch viel größer als die Angst, Opfer einer von Deutschen verübten Gewalttat zu werden, weil man auch bei Straftaten lieber unter sich bleiben möchte, wodurch sie gleich nur noch halb so schlimm sind. Im übrigen würde es sich in diesem Fall auch gar nicht lohnen, sich mit Rechtsradikalen gemein zu machen. Immerhin klingt in dieser Formulierung ein wenig an, dass Rechtsradikale gemein sein könnten.

Macht sich dennoch nicht mit Dir gemein: Titanic

Sachsenminister Michael Kretschmer!

Nachdem in Chemnitz Rechtsextreme auf einem »Trauermarsch« ungehindert Hitlergrüße gezeigt, Jagd auf Menschen mit ausländischen Wurzeln gemacht und der ganzen Welt ihre weißen, schwabbeligen Arschbacken präsentiert hatten, gaben Sie öffentlich bekannt, dass es »keinen Mob und keine Hetzjagd gegeben« habe. Die Beobachtungen der Medien seien falsch, weil diese »weit weg« gewesen seien.

Ja, Herr Kretschmer, als Journalist mitten in einem Nazipulk zu stehen, der einem die Kamera aus der Hand schlägt und Derbheiten ins Gesicht schreit: das ist wahrlich die Definition von »weit weg«. So eine Situation kann man im sicheren Landtagsgebäude, mit einer schönen Tasse Tee in der einen Hand, während man die eingesetzten Polizisten an der anderen Hand abzählt, natürlich viel besser beurteilen.

Aber wir wollen nicht zu hart mit Ihnen sein! Auch mal an die eigene Sicherheit zu denken ist ja völlig okay: In zwanzig Jahren können Sie dann sagen, Sie hätten von nichts gewusst.

Grüßt recht(s) herzlich: Titanic

Sir Paul McCartney!

Seit Sie dem Magazin GQ verrieten, dass Sie gemeinsam mit John Lennon masturbiert haben, während Sie einander die Namen damaliger prominenter Schönheiten zuriefen, erscheinen uns einige Beatles-Nummern noch strahlender, noch schöner. Zum Beispiel »Norwegian Wood« oder »Twist and Shout«. Und es bleibt zu hoffen, dass Sie sich vor »I want to hold your hand« wenigstens selbige gewaschen haben.

Happiness is a warm gun! Titanic

Originell, Dieter Janecek (Grüne),

war Ihre Anfrage an die Bundesregierung, wie diese auf einen Erstkontakt mit Außerirdischen vorbereitet sei, natürlich nicht. Wie jeder Mensch weiß, landen Aliens bevorzugt in den USA, weil sie dort fetziger in den Medien abgefeiert werden. Für Deutschland bleiben dann nur die Extraterrestrischen übrig, die problemlos eine Partei wie die Grünen bevölkern können.

Den Erstkontakt gab es also längst, und sich auf grüne Männchen wie Sie, Janecek, vorzubereiten, ist so öde, dass man es nicht mal der Bundesregierung wünscht. Titanic

Dass Ihr, werte »Sportsfreunde der Sperrtechnik«,

einmal im Monat ein »offenes Treffen« anbietet, ist doch eigentlich so logisch, dass Ihr Euch das »offen« auf Eurer Website auch hättet sparen können. Denn was sollte das Treffen eines Vereins, der sich ausschließlich mit dem Öffnen von Schlössern beschäftigt, sonst sein? Bei einer geschlossenen Gesellschaft würde es Euch doch sicher viel zu sehr in den Fingern jucken, oder?

Abschließend gute Grüße Titanic

Liebe Tijen Onaran!

Auf einem sog. Sharepic des »Handelsblatt« lassen Sie, Ihres Zeichens FDP-nahe »Unternehmerin und Beraterin«, sich mit den Worten zitieren: »Wenn alle bei der Work-Life-Balance tendenziell auf Life setzen, wer gestaltet dann in unseren Unternehmen die Zukunft?«

Ja, wer nur? Man male sich dieses Szenario nur mal aus: Alle Menschen würden nur noch auf ihr eigenes Lebensglück achten, die gewinnorientierten Unternehmen verkümmerten langsam aber sicher, der Kapitalismus bräche zusammen. Am Ende stünde womöglich eine Gemeinschaft hedonistischer Individuen, die nicht in Lohnknechtschaft als Konsumvieh gehalten würden!

Wobei, wo wir das jetzt so lesen, klingt es eigentlich gar nicht so schlecht.

Aber jetzt erst mal genug gearbeitet, Zeit für ein bisschen Entspannung mit Kaffee auf dem Balkon. Aber nicht für Sie! Titanic

Dietmar Woidke (SPD)!

Sie sind Ministerpräsident des vom Durchfahren nach Berlin bekannten Bundeslandes Brandenburg und sorgen sich um dessen Zukunft, für die Sie befürchten: »Ein schneller Kohleausstieg stärkt die AfD.« Und da können wir Ihnen nur zustimmen – in manchen Landstrichen hilft da echt nur noch Wegbaggern.

Glück auf: Titanic

Armin-Paul Hampel!

Als ehemaliger Auslandskorrespondent empfehlen Sie sich in Ihrer Partei (AfD) für außenpolitische Fragen und durften daher im Deutschlandfunk über Syrien sprechen. Und während Sie dort Verständnis für sämtliche beteiligten Diktatoren zeigten, waren Sie redlich um Tonfall und Ausdruck eines richtigen Politikers bemüht. Als Sie dann aber äußerten, in Ihren »Gesprächen« Bedingungen an Herrn Assad formuliert zu haben, da fragte die Gegenseite mehrmals nach, mit wem Sie denn da gesprochen hätten, bis Sie schließlich kleinlaut erklärten: »Diplomatie ist eine Sache, die man im Verborgenen und nicht in der Öffentlichkeit diskutieren sollte, denn sonst erreichen Sie nichts, wenn Sie ein solches Ziel anstreben.«

Und wir sehen es lebhaft vor uns: wie Sie konspirativ mit dem Taxifahrer auf dem Weg zum Flughafen die beste Syrienstrategie verhandelt haben, verborgen im Fond, das Ziel (Terminal 1) klar vor Augen.

Heute nicht diplomatisch: Titanic

TV-Koch und Foodwatcher Nelson Müller!

Beim Essen sind Sie achtsam, umsichtig und passen auf. In Essen hingegen nicht. Dort rammten Sie unlängst mit Ihrem Flitzer eine Verkehrsampel. Also, zukünftig bitte bloß noch in der Küche mit dem heißen Ofen heizen. Da richten Sie allenfalls Backblechschaden oder Pfannenkratzer an.

Ihre Smutjes von der Titanic

Hehe, »Focus online«!

»Gesund leben: Sport macht laut neuer Studie so glücklich wie Geld«.

Also gar nicht?

Trinkt lieber noch einen: Titanic

Smarte »Frankfurter Allgemeine«!

In Deiner Rubrik »Meine Finanzen« durften wir Deinen ganz eigenen Blick auf das Verteilungsproblem lesen: »Die Reichen vergrößern ihre Vermögen immer weiter, die Armen kommen nicht hinterher – so lautet das landläufige Klischee. Ob das auf Dauer stimmt, ist hoch umstritten. Sicher ist aber: Die Reichen legen ihr Geld zumindest geschickter an.«

Die vielen hirnlosen Habenichtse sind also einfach nur zu blöd dafür, das Geld, das sie nicht haben, richtig anzulegen. Doch Markt sei Dank ist das Armutsproblem, das für Dich ohnehin nur ein landläufiges Klischee ist, bald Geschichte: »Eine neue Studie zeigt, was (die Reichen) genau tun, wie das die Vermögen der Reichen vergrößert – und dass jeder diese Strategie nachmachen kann.«

Und wie funktioniert dieser mit einer derart ungelenken Formulierung angekündigte Finanzstein der Weisen? »Die Kleinsparer konzentrierten ihr Geld auf ein oder zwei Aktien … Die großen Depots verteilten das Vermögen dagegen auf durchschnittlich fast 29 unterschiedliche Aktien … Bei so einer großen Zahl von Aktien kann auch mal eine schlecht laufen, eine andere gleicht das dann aus.«

Heureka! Hier liegt also das wahre Verteilungsproblem: Die Armen streuen ihr Vermögen in zu wenige Wertpapiere! Mit Verlaub: Wie viele, sagen wir Dath-Artikel braucht es eigentlich, um solchen Textabfall »auszugleichen«?

Legt sich gern mit Dir an: Titanic

Behindert, Bestsellerautor Thilo Sarrazin,

der Sie sich als SPD-Mitglied seit Jahren an vorderster Front gegen »Kopftuchmädchen« und »Tugendterror« engagieren und damit weite Teile der Bevölkerung auf Ihre Seite gebracht haben – also noch mal, behindert der Islam denn wirklich den Fortschritt und bedroht die Gesellschaft, wie es der Untertitel Ihrer neuen Rassistenbibel »Feindliche Übernahme« behauptet? Bei der Vorstellung des Buches in Berlin sagten Sie jedenfalls dauernd bemerkenswerte Dinge, zum Beispiel, gestützt auf eine gewissenhafte Lektüre des Korans: »Natürlich kann man sagen, Bildungsmangel kommt aus der Rückständigkeit, aber letztlich – woher kommt die Rückständigkeit? Sie kommt aus dem Islam, und insofern kommt auch der Bildungsmangel aus dem Islam.«

Okay, Herr Sarrazin, wir haben den Koran natürlich nicht so umfänglich studiert wie Sie, aber woher kommen denn der Bildungsmangel und die Rückständigkeit, wenn sie zufällig nicht aus dem Islam kommen? Etwa schnurstracks aus – Ihren Büchern?

Dann fassen wir die lieber nicht an! Wollen ja nicht bei Pegida enden. Titanic

Wunderbar hingegen, Universität Innsbruck,

ist, dass an Deinem Institut für Systematische Theologie ein Professor Palaver lehrt.

Lol in Tirol: Titanic

Iggy Pop, zappelnde Dauerwurst!

Ist schon erstaunlich, zu welchen Hochleistungen Ihr mittlerweile 71jähriger Körper auf der Bühne immer noch fähig ist.

Fast noch erstaunlicher war es jedoch, als Sie uns neulich vom Titelbild von »DB mobil« anblickten. Wie der Geist des Rock’n’Roll deutlich sichtbar aus Ihren Augen wich – und das bei einem Print-erzeugnis! –, dieses Schauspiel bekommt man nicht alle Tage zu sehen.

Roll on! Titanic

Ihr Kampf, Michael Theurer (FDP),

gegen die Zeitumstellung ist ja nun gewonnen, EU-weit wird sie bald abgeschafft. Kurz vorher hatten Sie noch so argumentiert: »Aber entscheidend ist, dass etwa ein Viertel der Menschen – vor allen Dingen kleine Kinder – und auch Tiere Probleme mit der Zeitumstellung haben … Es ginge auch ohne die Zeitumstellung, und deshalb, warum sollen wir die Menschen mit etwas belasten, auf das man auch verzichten kann?«

Recht haben Sie. Vor allen Dingen kleine Mastschweine sind beim Verstellen ihrer Armbanduhren zweimal im Jahr auf fremde Hilfe angewiesen.

Aber warum wir die Menschen mit etwas belasten sollten, auf das man auch verzichten kann, wissen Sie selbst am besten. Denken Sie nur an Ihre Partei!

Erinnerung von Titanic

Alle Achtung, SZ!

Auf Deiner Medienseite lesen wir: »Popsänger Justin Timberlake hat die Idee zu einer Gameshow geliefert, die demnächst bei Fox ausgestrahlt wird … In ›Spin the Wheel‹ haben die Kandidaten die Chance, mehr als 20 Millionen Dollar pro Folge zu gewinnen. Durch das richtige Beantworten von Fragen können die Kandidaten ihre Chance auf einen hohen Geldbetrag steigern, falsche Antworten bergen das Risiko, leer auszugehen.«

Das ist ja ein phänomenaler Knüllervorschlag! Wir schlagen Dir vor, Mr. Timberlake gleich mal zu fragen, was er noch so in petto hat. Vielleicht eine TV-Sendung, bei der talentarme Jedermänner auftreten und am Ende dank ihrer nun ausgeweiteten Bekanntheit selbst Moderatoren bzw. später Sänger von Boybands werden? Oder noch besser: eine Sammlung von ironiefrei vermeldeten »Nachrichten«, die dann gedruckt und verkauft (!) werden. Ach so, das gibt es alles schon lange? Aber Du musst zugeben: Wir haben immerhin was gemerkt! Titanic

Eieiei, »Design for Wellbeing«!

Du bist ein »Förderprojekt CreateMedia.NRW« und veranstaltetest im September schon den dritten »Design for Wellbeing Summit«, um Deinen »Design- & Innovationsprozess« vorzustellen, »der die Frage ›Wie werden aus zufriedenen Kunden glückliche Kunden?‹ beantwortet und die unternehmerischen Potentiale der Wohlbefindenszentrierung hebt.«

Und nach drei Jahren »Entwicklung wohlbefindenssteigernder Innovationen« gibt es von Dir jetzt endlich auch ein erstes Produkt: den Pausenwürfel! Dieser dient dazu, sich mit anderen für eine Pause zu verabreden. Die Bedienung ist ganz einfach, wie ein Auszug aus der Beschreibung zeigt:

»Bei Pausenwunsch wird der Pausenwürfel zuerst um 180° in die eine und dann in die andere Richtung gedreht (›Aufziehen‹), so dass alle vier Flächen auf der Front des Würfels blau erleuchtet sind. Ein mehrmaliges Blinken zeigt das erfolgreiche Pausen-Initialisieren, danach sollte die obere Fläche grün und zwei andere Flächen blau bzw. rot leuchten ... Wenn jemand eine Pause angefordert hat, versuchen die anderen Pausenwürfel durch blaue Lichtsignale, die Aufmerksamkeit der jeweiligen Nutzer zu erregen, und bieten danach Antwortmöglichkeiten in Form von verschiedenen Farben an ...«

Da fragt man sich natürlich: Ist das noch Zufriedenheit oder schon Glück?

Hatte bereits bei »Wohlbefindenszentrierung« den ersten Pausenwunsch: Titanic

Enttäuscht, Linda Zervakis,

zeigten Sie sich vom 2018er Sommer, hat der doch die erhoffte Leistung nicht gebracht, sondern vielmehr dummer-, fauler-, auf alle Fälle aber schwer versagenderweise laut einer von Ihnen in der Tagesschau verlesenen »Nachricht« den freilich nur unter erheblichen Anstrengungen zu knackenden Wärme-, wenn nicht gar Hitze-»Allzeitrekord« »knapp verfehlt«. Das heißt: Er ist leider unter der »Bestmarke von 2003« geblieben.

Nun wüssten wir natürlich brennend gern, wie es derzeit um andere sportive »Bestmarken« steht. Ist z.B. die der venezolanischen Inflation gefallen? Gibt es neue Kriegstotenallzeitrekorde aus dem Jemen zu vermelden? Gelang es der Tagesschau, in neue Dumm-Dimensionen vorzustoßen, oder verharrt sie konstant auf dem vertrauten Allzeit-Verharmlosungslevel? Tragen Sie’s uns vor!

Simply the best: Titanic

Noch was, Kretschmer!

»Es ist widerlich, wie Rechtsextreme im Netz Stimmung machen und zur Gewalt aufrufen. Wir lassen nicht zu, dass das Bild unseres Landes durch Chaoten beschädigt wird«, twitterten Sie, nachdem der Nazimob durch Chemnitz gefegt war. Machen Sie sich da mal keine Sorgen: Das Bild, das wir von dem Land haben, für das Chaoten wie Sie verantwortlich zeichnen, kann gar nicht mehr beschädigt werden.

Ihre Sachsen-Basher von der Titanic

»Pur«-Frontmann Hartmut Engler!

Uns stößt wie unseren Leserinnen und Lesern natürlich seit Jahrzehnten immer wieder auf, was für ein nervtötender Rucksack Sie sind – aber jetzt haben Sie uns tatsächlich einmal wertvollen Input gegeben. Wie wir also erfuhren, finden Sie es »erfrischend«, buddhistische Lehren auf Ihr deutsches Alltagsleben anzuwenden: »Wenn man zum Beispiel im Stau steht und sich aufregt, geht das Ego in ein höheres Bewusstsein über. Man lacht dann über sich selbst, warum man sich über etwas aufregt, das man nicht ändern kann.« Wow!

Weshalb wir uns über Sie, Engler, fürderhin auch nicht mehr ärgern wollen. Ja, wir möchten tief in unserem Inneren Frieden damit machen, dass es auf dieser vermaledeiten Welt eben auch scheiß-erfolgreiche Esel wie Sie geben muss, die einen Arsch voll Kohle mit schwachsinniger Kirmesmusik machen. Na ja, klappt schon fast.

Ooommmmmmm: Titanic

Geschmackvoll, »Bild der Frau«,

was Du uns auf dem Titel einer Deiner letzten Ausgaben versprachst: »Abnehm-Wunder vom Mittelmeer. 3 super SOS-Suppen«. Wobei wir uns vorstellen könnten, dass der ein oder andere, äh, Mittelmeer-Reisende das von Dir versprochene Ziel »jeden Tag 1 Kilo weg« locker übererfüllt. Da geht also noch einiges.

Vermuten Deine Mayday-Gourmets von Titanic

Salām, CDU-Abgeordnete Veronika Bellmann!

Dem Hitlerjugendmitgliedsblatt »Junge Freiheit« steckten Sie, dass Muslime in der CDU nichts verloren hätten, selbst die nicht praktizierenden. »Heute geben sie sich säkular und morgen doch wieder streng gläubig«, glauben Sie.

Wir können Ihren Standpunkt verstehen, denn in der CDU muss es ja seit jeher genau andersrum laufen: Sie geben sich heute gläubig und morgen doch wieder streng unchristlich.

Bigott zum Gruße: Titanic

Ganz kurz, Schokoladenpapst Georg Bernardini!

Werden Sie wegen Ihres Titels eigentlich oft durch den Kakao gezogen?

Zartbitter: Titanic

Befürworter autonomer Waffensysteme,

Ihr führt als Argument unter anderem an, dass sie frei von Emotionen wie Rachsucht und Hass ihre Gegner eliminierten. Nun, dem Gegner kann es gleichgültig sein, ob ihm hasserfüllt, rachsüchtig oder bar jeden Gefühls der Kopf vom Rumpf geschossen wird. Und für Emotionen ist ja noch genug Raum bei den wehklagenden und trauernden Angehörigen, nicht wahr? Oder werden die emotionsarm gleich mitentsorgt?

Kühle Frage von Titanic

Krawallpopulist Söder!

Für Ihren Bierzeltvergleich »Bayern ist ein Sprungbrett und Schutzschild, Bundesländer wie Berlin sind dagegen die Resterampe der Republik« kassierten Sie milde mediale Dresche. Dabei ist das Bild des Sprungbretts in Ihrem Fall gar nicht so schlecht; geht es von so einem Sprungbrett doch nur anfangs aufwärts, und dann, Schwerkraft sei Dank, wieder nach unten.

Verortet Sie nach der Wahl in den Resterampen EU oder Hanns-Seidel-Stiftung: Titanic

Respekt, Julia Klöckner (CDU),

wie Ihnen der Job als Landwirtschaftsministerin bereits nach wenigen Monaten in Mark und Bein übergegangen ist! Ja, man kann sagen, Sie haben schon ordentlich Stallgeruch. Der »Stern« konfrontierte Sie mit der rustikal formulierten Frage, »was Sie fühlen, wenn Sie in einen Schweinestall kommen, in dem die Tiere auf 0,75 Quadratmeter stehen und in der eigenen Scheiße liegen«. Bauernschlau konterten Sie: »Es gibt sehr unterschiedliche Ställe. Ich betrachte die Landwirtschaft differenziert ... Groß ist nicht gleich böse. Es gibt ganz kleine Betriebe, die ihre Tiere nicht artgerecht halten. Oder große, die sehr viel fürs Tierwohl tun ... Dort laufen Kühe frei herum, gehen selbstständig zum Melkroboter, ihr Gesundheitszustand wird ständig durch digitale Halsbänder überwacht.«

Und ist das nicht das perfekte Sinnbild für den Zustand aller Regierungsparteien? Die großen sind nicht zwangsläufig böse, stinken kann es überall, ehemalige Volksparteien dümpeln im Kot, Wähler werden nicht artgerecht zur Schlachtbank geführt – ach, sagen Sie: Was vermeldet Annegret Kramp-Karrenbauers Digitalhalsband gerade? Und schafft es Jens Spahn schon ganz allein zur Melkmaschine?

Muh! Titanic

Isabel Vollmer (Schauspiel)!

Im neuen Til-Schweiger-Film »Klassentreffen 1.0« lutschen Sie drehbuchbedingt an des Meisters Fingern und berichteten hinterher über den Dreh: »Es war lustig, denn später steckte ich auch meinen Finger in Til Schweigers Mund. Er konnte seine Regieanweisungen dann nur nuschelnd geben.«

Ach, interessant, das erklärt einiges. Nur nicht: Steckt Ihr Finger wirklich erst seit diesem Dreh da drin? Und wann nehmen Sie ihn endlich mal heraus?

Würdeingserträglchrmachnfür: Titanic

Hey, Ernst!

Du denkst bitte daran, dass zwei Seiten in diesem Heft von Dir befüllt werden wollen? Und erholst Dich deshalb bitte recht bald, ja?

Das wünschen sich Kahl-Fans allerorten und ganz besonders Deine Freunde von der Titanic

Aktuelle Cartoons

Heftrubriken

Briefe an die Leser

 Monika Maron!

Das war natürlich eine Menschenrechtsverletzung erster Güte, dass Sie im Zuge der Corona-Bekämpfungsverordnungen nicht mehr in Ihrem Landhaus im tiefsten Mecklenburg-Vorpommern bleiben durften. Klar, dass Sie das nicht einfach hinnehmen konnten und sich durch die Ausreiseverfügung »an die DDR erinnert« fühlten. Und wo Sie schon mal an die erinnert wurden, ist Ihnen als Tochter des ehemaligen DDR-Innenministers Karl Maron auch gleich noch eingefallen, wie man sich als Bonze dort eine Vorzugsbehandlung sichert: sich nämlich via Parteizeitung (»Bild«) direkt beim Innenminister (Caffier) beklagen, der diesem unhaltbaren Zustand dann trotz anderslautender Verordnung gleich Einhalt gebot.

So weit, so zwingend. Stutzig macht uns lediglich, warum Sie eigentlich so unbedingt in Ihrem Zonenhäuschen zu bleiben trachten, schrieben Sie doch im »Spiegel« einst: »Der Osten verursacht mir Ekel. Ich halte es für eine Krankheit und weiß nicht, wie man sie heilt. Die Krankheit nenne ich Zonophobie.« Ein Glück, scheint zwischenzeitlich ja erfolgreich therapiert.

Ihre Pillen hätte auch gern: Titanic

 Pflegeroboter!

Was müssen wir da im »Handelsblatt« lesen? »Corona könnte Tür für Roboter öffnen«. Aber ist nicht gerade der Punkt, dass Ihr angeblich so nützlichen Pflegeroboter Euch selbst die Tür zu Corona bzw. Corona-Patienten öffnen können solltet? Solange ein kleines Virus schweren Maschinen wie Euch noch den Weg frei machen muss, ist Eure Zeit wohl doch noch nicht gekommen!

Meinen mitleidlos wie Ihr: die Witzmaschinen von Titanic

 Huhu, Wolfgang Kubicki, Bundestagsvizepräsident (FDP)!

Huhu, Wolfgang Kubicki, Bundestagsvizepräsident (FDP)!

In Ihrem Kampf gegen Kontaktverbote und für das Menschenrecht auf Infektion tönten Sie in der »Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung«: »Mittlerweile habe ich das Gefühl, einige Ministerpräsidenten gefallen sich in der Rolle, dass sie auftreten können wie Sonnenkönige, und den Eindruck vermitteln, die Gewährung von Freiheiten sei Gnadensache.«

Und das, Kubicki, sagten Sie gewiss auf die selbstherrlichste, herablassendste Art, die man sich nur denken kann, fuhren mit Ihren Fingern lächelnd durch die gepuderte Allongeperücke und ließen sich von Ihrer Mätresse ein paar Weintrauben in den Mund schieben – einfach weil Sie keine anderen Sonnenkönige neben sich dulden, nicht wahr?

Winkt zur Warnung mit der Guillotine: Titanic

 Scorpions-Fossil Klaus Meine!

Ihre Powerballade »Wind of Change« soll von der CIA geschrieben worden sein. Das behauptet zumindest der amerikanische Journalist Patrick Radden Keefe, der daraus gleich eine ganze achtteilige Podcast-Serie bastelte, in der Sie, Meine, in der letzten Folge selbst auftreten und alle Behauptungen verneinen.

Was für eine Zeitverschwendung, ist doch schon vorher klar gewesen: So manche schmutzige Geschichte hat die CIA sicherlich am Hals, aber für ein Verbrechen wie »Wind of Change« sind selbst die nicht skrupellos genug.

Pfeift auf Sie: Titanic

 Kneipp GmbH!

»Der einfachste Weg zum Glück ist«, sofern wir Deiner Werbung glauben dürfen, »das Leben mit einem Augenzwinkern zu sehen« und also Aroma-Pflegeduschen namens »Sei frech, wild und wunderbar!« bzw. sogar »Sei frech, verrückt und glücklich!« zu kaufen.

Wunderbar glücklich wären wir aber erst beim Erwerb eines Pflegeprodukts mit der frech-wilden Bezeichnung »Sei nicht traurig, dass der Name dieser Aroma-Dusche so lang ist, dass wir ihn gar nicht vollständig auf die Aroma-Pflegeduschen-Verpackung dru«.

Zwinker, zwinker: Titanic

Vom Fachmann für Kenner

 Zieleinlauf eines Dialogs

Kundin (alte Dame): »Das ist dann schon sehr anstrengend.«
Kassiererin (ältere Dame): »Nein, ich könnte das nicht!«
Kundin: »Aber es macht auch Spaß.«
Kassiererin: »Das ist die Hauptsache.«
»Ja.«
»Ja. 14,60 bitte.«

Worum auch immer es sich dreht, das Gespräch ergibt Sinn.

Theobald Fuchs

 Verwöhnt

Meinen Lebensstil muss man sich erst mal leisten können. Ich zum Beispiel konnte es noch nie.

Tanja Schmid

 Filmkunde

In Zeiten von Zoom-Konferenzen kann es nicht schaden, der Leserschaft ein wenig Nachhilfe in filmischen Fachtermini zu geben. Eine sogenannte Text-Bild-Schere zum Beispiel kann für einen visuellen Bruch und Komik sorgen. Während der Video-Sprechstunde mit meiner Internistin erzählte ich ihr zum Beispiel, dass ich seit vier Monaten nichts trinke, während sie auf eine Galerie leerer Weinflaschen hinter mir starrte. Wichtig ist auch, dass man sich bereits vor jeder Zoom-Konferenz im Klaren ist, auf welches Genre man hinaus will, sich dabei aber genug Raum offenlässt für spontane Änderungen. Meine Video-Sprechstunde hatte ich zum Beispiel eher als »Komödie« gepitcht (aktuelle Blutwerte), am Ende wurde dann aber ein ziemlich bombastischer High-Budget-Horrorstreifen daraus (Privatbehandlung).

Jürgen Marschal

 Idee für 2021: Spargelernte per Silvesterrakete

Die jungen Feuerwerkskörper werden im April ins Spargelbeet gesät, wachsen dort bis zur erntereifen Rakete. Am 5. Mai heißt es dann: DER SPARGEL SCHIESST, und zwar uns unter großem Hallo und Funkenregen direkt in die Münder. Tradition (Spargel) trifft auf Tradition (Feuerwerk), bzw. »Volksspeisung mal anders«. Noch eine kleine Gegendemo (Querfront) dazu, einem Kind fliegt ein Spargel direkt ins Auge, im Folgejahr wird es Einschränkungen geben müssen, fertig ist DAS DEUTSCHE NEUJAHR.

Elias Hauck

 Deutsch, wie es singt und kracht

Wer Deutsch als Fremdsprache lernt, wird zunächst naiv annehmen, dass sich hinter einem Wort wie »Scheiblettenkäse« etwas unsagbar Absurdes, in der Muttersprache nur unter Zuhilfenahme sperrigster Umschreibungen Wiederzugebendes verbirgt, ähnlich gewissen japanischen oder isländischen Vokabeln, die zum Beispiel die mundwässernde Wirkung eines seit sechs Monaten im eigenen Sperma marinierten Walhodens bezeichnen. Um dann, mit wachsendem Sprachverständnis, zu begreifen, dass diese Ahnung nicht getrogen hat.

Jasper Nicolaisen

Vermischtes

Hans Zippert: "Fernsehen ist wie Radio, nur ohne Würfel"
Die steile Karriere des Hans Zippert begann im Jahr 1967 mit einem  Schülerpraktikum beim Kulturmagazin "TV Spielfilm". Nach einem  Volontariat bei "TV Direkt" übernahm er das angesehene 20-Uhr-15-Ressort  bei "TV Okayokay", bevor er schließlich Programmchef der auflagestarken  "TV Superwoche" wurde. Nachdem er über einen Bestechungsskandal rund um  eine 3-Sterne-Empfehlung für "Rote Rosen" stolperte, sah sich Zippert  1990 gezwungen, Chefredakteur von TITANIC zu werden. Der Tiefpunkt war  erreicht. Das alles und noch mehr erfahren Sie in diesem Buch!Heiko Werning: "Vom Wedding verweht – Menschliches, Allzumenschliches"
Es ist dies Buch etwas ganz besonderes: Heiko Werning, renommierter  Forscher aus Berlin, lag jahrelang in seinem Kiez, dem Wedding, auf der  Lauer. Kein Ereignis entging ihm, der Wedding konnte ihm nichts,  aber auch gar nichts verheimlichen. Abgründe, tiefe Täler und  menschliche Katastrophen – erfreuen Sie sich an heiteren G’schichterl,  die Werning noch so einen Urenkeln erzählen wird.Friedemann Weise: "Die Welt aus der Sicht von schräg hinten"
Laut seiner Homepage ist er der "King of Understatement" und der "lustigste Mensch im deutschsprachigen Internet". Er ist aber auch Gitarrenmann, Viralblogger (15000 Follower!), Gagautor und Promiexperte mit Diplom. Die Rede ist von Friedemann Weise, dem Mann mit dem Namen! Der Mann, der den "Satiropop" erfand. Und jetzt auch noch ein Buch vorlegt. Ob das gutgeht? Ordern Sie diese Prämie und teilen Sie Ihr vernichtendes Urteil bitte zeitnah der TITANIC-Redaktion mit.Torsten Gaitzsch/Sebastian Klug: "Akte D: Die Wahrheit über Deutschland"
Die Redaktion versichert: Torsten Gaitzsch und Sebastian Klug, die  Autoren dieses Buches, wissen Dinge – schreckliche Dinge! – von denen  Sie, die Leser, nicht einmal zu träumen wagen. Denn es wären Alpträume!  Wählen Sie diese Prämie und erhalten Sie Einblicke in die tiefsten  Abgründe Deutschlands, die Sie wahnsinnig lachend und mit Schaum vor dem  Mund zurücklassen werden. Bisher hat es kein Leser bis zur letzten  Seite geschafft…Gerhard Henschel: "Harry Piel sitzt am Nil"
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Endlich ist ganzjährig Spargelsaison! Elias Hauck, die eine Hälfte von Hauck & Bauer und Herausgeber des Frauenmagazins "Sonja", serviert die reifsten Spargelwitze der Welt – gezeichnet und erzählt von dutzenden gemüseliebenden Cartoonisten und Autoren. Lachen Sie unter anderem über: den mit den polnischen Erntehelfern, den mit dem kaputten Spargelschäler und den mit der Fliege in der Hollandaise.Wenzel Storch: "Die Filme" (gebundene Ausgabe)
Renommierte Filmkritiker beschreiben ihn als "Terry Gilliam auf Speed", als "Buñuel ohne Stützräder": Der Extremfilmer Wenzel Storch macht extrem irre Streifen mit extrem kleinen Budget, die er in extrem kurzer Zeit abdreht – sein letzter Film wurde in nur zwölf Jahren sendefähig. Storchs abendfüllende Blockbuster "Der Glanz dieser Tage", "Sommer der Liebe" und "Die Reise ins Glück" können beim unvorbereiteten Publikum Persönlichkeitstörungen, Kopfschmerz und spontane Erleuchtung hervorrufen. In diesem liebevoll gestalteten Prachtband wird das cineastische Gesamtwerk von "Deutschlands bestem Regisseur" (TITANIC) in unzähligen Interviews, Fotos und Textschnipseln aufbereitet.
Zweijahres-Abo: 98,60 EURDie PARTEI-Wahlwerbungs-DVD mit allen vier Wahlwerbespots aus dem Bundestagswahlkampf 2005: Höhepunkte der Politpropaganda, die von Otto Schily mit dem Prädikat "ein Skandal" ausgezeichnet wurden. Besser aufgelöst als auf Youtube und noch dazu mit einer praktischen, farbechten Hülle drumrum - das ist doch was, was?
Erweitern

Das schreiben die anderen

  • 02.06.:

    Culturmag.de bespricht Christian Y. Schmidts "Der kleine Herr Tod".

     

  • 20.05.:

    Mark-Stefan Tietze schreibt in der Taz über die vielen Deutschen, die vor der Merkel-Diktatur ins Weltall fliehen.

     

  • 18.05.:

    Das Neue Deutschland rezensiert Christian Y. Schmidts "Der kleine Herr Tod", ein Interview dazu gibt es auf Deutschlandfunk Kultur.

     

  • 14.05.:

    Marlen Hobrack bespricht im "Freitag" Christian Y. Schmidts "Der Kleine Herr Tod".

  • 13.05.:

    RTL, die »Hessenschau« und die SZ berichten über die Aktion "Torona: TITANIC hilft der DFL".

Titanic unterwegs
15.06.2020 Frankfurt, Jahrhunderthalle Autokino TITANIC-BoyGroup (Sonneborn/Gsella/Schmitt)
16.06.2020 Wilhelmshaven, Stadtbücherei Gerhard Henschel
19.07.2020 Schwarzenbach a. d. Saale, Erika-Fuchs-Haus Museum für Comic und Sprachkunst Katharina Greve: »Die dicke Prinzessin Petronia«
27.08.2020 Frankfurt/M., Museum für Komische Kunst F. W. Bernstein