Briefe an die Leser | November 2017


Gemeinde Negernbötel (23795) im Kreis Segeberg!

Nachdem das Lübecker Traditionscafé Niederegger »aus Angst vor Rassismus-Vorwürfen« (»Mopo online«) ihre traditionsreiche »Mohrenkopftorte« in »Othellotorte« umbenannt hat, fragen wir uns, ob sich da nicht vielleicht auch für Dich eine Chance böte, Deinen Namen aus ähnlichem Grund zu ändern. Wie wäre es z.B. mit »Robertoblankenese«?

Nicht gut? Findet aber doch: Titanic

Klopf-klopf, Elyas M’Barek!

Im Interview mit dem Magazin »GQ« sagten Sie: »Ich glaube, wenn es die Zeit eines Tages zuläßt oder ich keine Lust mehr auf den jetzigen Beruf habe, mache ich eine Tischlerlehre.« Soso, Sie hatten also bisher wirklich Lust auf Ihren Beruf? Wieso hat man das dann keinem Ihrer Filme angemerkt?

Fack ju! Titanic

Lieber Boris von Heesen, Autor des Lesekalenders Männergesundheit!

»Von A wie Alkohol, über G wie Gefühle bis hin zu V wie Vater« gibt Ihr »Jahresbegleiter in Buchform 52 Impulse mit klarer Struktur.« Doch damit nicht genug: Via Newsletter klären Sie uns auf über die Männertrends 2018. Zum Beispiel nehme »Mann« sich mehr Zeit für die Familie: »Was früher noch undenkbar war, ist mittlerweile kaum noch eine Seltenheit: Immer mehr Väter nehmen sich eine Auszeit für ihre Kinder.« Von »undenkbar« zu »kaum noch eine Seltenheit« in gefühlt 60 Jahren – hui, hier ist Geschwindigkeit King!

Aber damit nicht genug. Es gäbe auch ein »stärkeres Bewußtsein für die Umwelt: Waren es bisher zu großen Teilen Frauen, die eine höhere Sensibilität zu ökologischen Themen aufzeigten, läßt sich nun auch bei Männern zunehmend ein Trend im umweltbewußteren Umgang verzeichnen. Zwar dominiert noch immer die Affinität der Männer zu Autos und Fleisch im Vergleich zu den Frauen, doch es scheint, als gehörten die Hochzeiten von Fast-Food-Ketten und Proteinshake-Herstellern allmählich der Vergangenheit an.«

»Zu großen Teilen«, »zwar«, »es scheint«, »allmählich«: Mehr vages Herumtasten und Ins-Blaue-hinein-Vermuten als bei Ihnen war selten, gar nicht zu reden vom grammatikalischen Gestocher zwischen Autos, Fleisch, Frauen und Drive-Thru-Heiraten. Apropos raten, lassen Sie uns raten: Im Jahr 2031 wird dann eventuell vielleicht scheinbar die allmähliche teilweise Herunterschraubung auf Weiberniveau im Bereich des Möglichen gesehen?

Ihre trendgesunden Transen von der Titanic

Wow, Helene Fischer!

Unter einem »Rock aus Wasser« (»View«) sind Ihre Beine bei einem Konzert in Hannover also »verschwunden«. Großartig! Und das nächste Mal dann: der ganze Körper. Oder noch besser: gar nicht erst auftauchen.

Muß dann auch mal weg: Titanic

Photograph Michel Klooster (NL)!

Auf Facebook veröffentlichten Sie die Aufnahme eines holländischen Brautpaars, das zeigt, wie die Braut im weißen Kleid vor dem den Rücken zur Kamera gewandten Bräutigam mit heruntergelassener Hose kniet. Das Bild versahen Sie mit dem Kommentar: »Einige Brautleute können nicht warten, bis die Party vorbei ist. Zum Glück hatten sie sich bereits das Ja-Wort gegeben und waren offiziell verheiratet«, sahen sich aber aufgrund einiger mißbilligender User-Kommentare gezwungen, ad hoc klarzustellen: »Wir dachten einfach, es wäre eine lustige Idee. Wer das als anstößig betrachtet, lebt in meinen Augen noch im Jahr 1996.«

Moment mal, 1996? Das Jahr, in dem die pubertäre Pixelphantasie Lara Croft zum »Sexsymbol« avancierte, Bilder des oberkörperfreien Golden-Goal-Torschützen Oliver Bierhoff beim EM-Finale nicht nur Frauenherzen höher schlagen ließen und als hierzulande über 3,3 Millionen Besucher in die Lichtspielhäuser strömten, um zu sehen, wie Jenny Elvers in der Deppenposse »Männerpension« ohne Schlüpper drunter kurz ihren Minirock lüpft?

Verdorie, Sie haben ja so recht! Titanic

Und dann kamst Du, WAZ,

mit der Schlagzeile »Was Bundestrainer Joachim Löw anfaßt, wird zu Gold«. Und das wird leider bei dessen nächstem Taschenbillardmatch am Spielfeldrand noch im Hinterkopf haben: Titanic

Danke, »DB mobil«,

für den kleinen Hinweis im Peter-Maffay-Interview: »Seinen einsam-romantischen Lieblingsort verrät Maffay auf dbmobil.de/maffay.« Wir haben uns schon länger gefragt, wo sich der Zugang zum Darknet befindet!

Schaurige Grüße Titanic

Saudi-König Salman!

Erst erlauben Sie Ihren Untertaninnen endlich das selbständige Autolenken – was unsere alten Satire-Chauvis zu tagelangen Witzüberlegungen à la »Gehen dem Land etwa die Amokfahrer aus?« bewegt –, um kurz darauf der Weltöffentlichkeit zu demonstrieren, daß man erst mal die Männer im Wüstenstaat den Treppen-Führerschein machen lassen sollte: Bei Ihrer Landung zum Rüstungstreffen in Rußland verweigerte die goldene (!) Rolltreppe Ihres Jumbojets den Dienst, woraufhin Sie für etliche Sekunden erstarrten und nicht wußten, wohin. Fürs nächste Mal aufschreiben, Eure Hoheit: Kaftan raffen, nach unten schauen, einen Fuß vor den anderen setzen, links gehen, rechts stehen.

Und wie Sie sich im Falle einer Notwasserung auf der güldenen Notrutsche zu verhalten haben, erfahren Sie bei der obligatorischen Sicherheitseinweisung. Passen Sie halt besser auf – auch wenn’s eine Frau erklärt. Sie Kamel!

Ready for landing: Titanic

Katholiken!

Zu Hunderten, so heißt es, pilgert Ihr derzeit in die oberbayerische Provinz, nach Unterflossing, um genau zu sein, alles nur, um Zeuge einer Marienerscheinung zu werden. »In Bussen seien sie angefahren gekommen und hätten stets genau gewußt, wann sie niederzuknien hatten«, liest man dazu beispielsweise auf Zeit.de. Eine heute ebenfalls vom Wunder überzeugte Einwohnerin namens Berta Bauer »stand dabei und wußte nicht so recht, wie sie sich verhalten sollte«, heißt es weiter. »Dennoch kümmerte sie sich um die Gäste. Sie bot Pilgern an, auch bei ihr aufs Klo zu gehen. Ihre Schwester roch schließlich den Rosenduft wie viele andere, Berta Bauer nicht. Sie fand das ein bißchen unfair. Doch dann kam der nächste Morgen und Bauer roch den Rosenduft doch noch, ganz intensiv, neben sich im Bett.«

Man will es ja eigentlich auch gar nicht allzu genau wissen, was da in Euren Reihen nun wirklich vor sich geht. Aber daß die Sache mit dem Glauben am Ende mehr als nur ein in blumigen Zinnober gekleideter Haufen Mist ist, davon kann uns auch die Unterflossinger Erscheinung nicht überzeugen.

Rümpft skeptisch die Nase: Titanic

Unser Beileid, Wolkenliebhaber!

Wie dumm müßt Ihr Euch vorkommen, wenn Ihr mit dem Handy bloß ein Bild einer besonders schönen Cirrus- oder Cumuluswolke machen wollt und fremde Leute Euch im Vorbeigehen als die peinlich-dämlichen Selfie-Schießer verachten, die Ihr in Wirklichkeit gar nicht seid. Wir jedenfalls stehen immer an Eurer Seite.

Liebe Grüße aus Wolkenkuckucksheim, Titanic

Wenn es, 59jähriger Raucher aus Rumänien,

überhaupt eines Beweises bedurft hätte, dann hast Du ihn jetzt erbracht! Denn der Geistesblitz, Dich, nachdem Dir während eines hastig konsumierten Glimmstengels auf dem Bahnsteig in Bielefeld der ICE vor der Nase wegfahren wollte, an das faltige Zwischenstück zwischen zwei Wagen zu klammern und zu versuchen, auf diese Tour mit nach Hannover zu kommen, zeigt eindeutig: Ein bißchen kreativ machen die legalen Rauchdrogen dann doch.

Glaubt man übrigens schon seit Urzeiten in der hauseigenen Räucherkammer Deiner Titanic

Harvey Weinstein!

Bis vor kurzem wußte ja kaum einer, wie der mächtige Filmproduzent Weinstein aussieht. Aber nun, da wir im Zusammenhang mit immer neuen Mißbrauchsfällen fast täglich Ihre Visage zu sehen gezwungen werden, müssen wir sagen: Ja, ja, doch, genau so stellt man sich so jemanden vor. Danke für die Visualisierung von allem, was in Hollywood schief läuft!

Heute mal oberflächlich: Titanic

Huch, Alexander Dobrindt!

»Deutschland ist nicht der Prenzlauer Berg«, verkündeten Sie völlig überraschend auf dem sogenannten Deutschlandtag der Jungen Union und haben das als Kritik an der linksgrünversifften Haltung ihrer Schwesterpartei gemeint. Aber, Dobrindt: Was um Himmels willen gefällt Ihnen denn ausgerechnet am Prenzlauer Berg nicht, dem zu einem Stadtteil geronnenen Mahnmal für verspießerte Bestverdiener, die den lieben langen Tag damit beschäftigt sind, ihre Hochglanzfassaden zu polieren und hysterisch jede Form von Leben (Clubs, Bäume, lärmende Kinder) zu ersticken? Sollte unter Ihrem pomadigen Äußeren etwa doch so etwas wie die Glut der Anarchie lodern? Dann passen Sie mal bloß auf, daß die Oberspießer von der JU davon nichts mitbekommen!

Weder Prenzlauer Berg noch Deutschland: Titanic

Nachdem, Monsieur Proust,

neulich ans Licht kam, daß Sie für wohlwollende Kritiken in Zeitungen nicht nur viel Geld gezahlt, sondern diese Kritiken auch selbst geschrieben haben, könnten Sie uns doch nun endlich verraten, wo wir all die Zeit wiederfinden, die wir durch die Lektüre Ihres Schinkens verloren haben.

Etwas in Eile: Titanic

Frankfurter OB-Kandidatin Bernadette Weyland, CDU!

Toll wird das mit Ihnen. Denn Sie wissen, was Sie wollen, wie wir in der Lokalausgabe der FAZ erfahren: ein Ende der hohen »Zahl von Bettlern sowie ›sogenannten Musikanten und Künstlern‹, die vor allem auf der Zeil aggressiv die Leute angingen. Gruppen, die dort lagerten, um ›für LSD, Essen und Hunde‹ zu betteln, seien inakzeptabel für Passanten wie Geschäftsinhaber. ›Mit mir wird es das nicht geben. Mit mir wird das Einkaufen auf der Zeil wieder Freude machen‹«. Und wie wollen Sie vorgehen? »Die Bettler sollen nicht allesamt sogleich vertrieben, sondern von Sozialarbeitern betreut werden.«

Aha, fein, das. Aber sogleich fragen sich die kleinbürgerlichen Gesindelentferner in uns: Ist das nicht noch ein bißchen zu milde? Hätte sich ein Kanther, ein Wallmann, ein Koch nicht geschämt? Sozialarbeiter, Kokolores! Da braucht es doch Härteres: Polizeihunde, Agent Orange, den Chor der Seniorenunion! Dazu noch drei weitere Primark-Filialen, ein paar Gammel-Chicken-Dinger und ein entgleisender Ebbelwoi-Expreß.

Betteln übrigens auch gelegentlich für LSD: Ihre sogenannten Künstler von Titanic

Größe, Stanislaw Tillich,

ist ja bekanntlich relativ. Sie zum Beispiel sind relativ groß, aber neben Horst Seehofer scheinen Sie zu schrumpfen. Nun haben Sie aufgrund der Verluste der Union bei der Bundestagswahl zu einem Kurswechsel, meint: Rechtsruck, aufgerufen, nur um wenig später den Hut zu nehmen. Das Ergebnis der Abstimmung zeige, daß sich ein Großteil der Bevölkerung nicht verstanden fühle.

Schauen Sie: Die AfD hat bundesweit 5,87 Mio. Zweitstimmen bekommen. Sie repräsentiert damit genau 7,09 Prozent der Gesamtbevölkerung. Daß Sie sich neben Seehofer klein fühlen, ist verständlich. Daß Sie sich neben der AfD-Minderheit klein fühlen, ist es nicht. Kaufen Sie sich doch Schuhe mit höheren Absätzen. Raten Ihnen die Sitzriesen der Titanic

Staatsoper Hamburg!

Um für eine Deiner Darbietungen online ein Ticket zu erstehen, muß man erst allerlei persönliche Angaben machen. Das ist normal. Weniger normal ist, den »Akad. Grad« anklicken zu müssen, von »Prof. Dr. Dr. h.c.« über »Prof. Dr. med. Dr. Phil.« bis »Priv. Doz. Dr. med.« nebst 70 ähnlich wohlklingenden Titeln. Aber warum? Damit die nicht gelisteten »Handw.« und »Kl. Angest.« mutlos aufgeben und der professorale Rest unter sich bleibt? Oder damit Du die Sitzplätze gerecht zuteilen kannst: die Logenplätze für die Profs mit Doppel-Dr., die niedrig qualifizierten »Dr. jur.« oder gar »Dipl.-Ing.« versteckt im 4. Rang Balkon?

Was wir jedoch schwer vermuten: daß Du die brisanten Infos für teuer Geld an kommerzielle Datenverwerter verscherbelst, um Abos von Zeitschriften wie »Dialectica« oder der »Philosophischen Rundschau«, die neuesten Lehrstuhlmodelle oder mundgeblasene Monokel an den richtigen Kunden zu bringen, nicht zu vergessen Opern-Escort-Services und Professorenhüte aus feinstem Wollfilz.

Ganz schön clever, loben

Deine Don Giovannis und Carmens von Titanic

Sag mal, Café Baristoteles (Bochum),

stimmt es eigentlich, daß Du eine geradezu magische Anziehungskraft auf Wortspielsüchtige ausübst? Wir hörten nämlich, daß neben Karl Barx, Jean-Paul Bartre und Herbert Barcuse auch Rudolf Barnap, Hannah Barendt und Jürgen Habarmas regelmäßig bei Dir einkehren.

Macht gern Witze mit Bar: Titanic

»Bibel TV«-Geschäftsführer Matthias Brender!

»Wir sind der Verbreitungslogistiker für alles, was im christlichen Bereich an Bewegtbild entsteht«, verkünden Sie in einem christlichen »Medienmagazin« namens »Pro« – das hätte wohl selbst Gott nicht schöner glibbern können. Warum gehen Sie Ihrem Talent für Wörter nicht einmal ausführlich nach? Zum Beispiel mit einer zeitgemäßen Schwurbelversion der Heiligen Schrift: »Im Betreff der Seligkeit Stehende bilden alle, die sich im Bereich der Barmherzigkeit aufhalten; denn diese Personengruppe wird den Fall in das Schlaglicht ebenjener Barmherzigkeit verspüren.« Oder auch: »Mir in väterlich-familiärer Verbundenheit Gegenüberstehender, ich fühle mich unfähig, mich dir in kognitiver Horizontverschmelzung verbreitungslogisch gewachsen zu zeigen, aber an Vertrauen bringe ich dir superviel entgegen.« Sie können da ruhig kreativ werden: »Das ist aber unsere Repräsentationsleistung einer Eternity Vision, daß sie dich, der du, vom Alleinstellungsmerkmal der Einzigartigkeit des Wahren-Gott-Seins umschlossen, und den von dir zwecks dafür entsandten Jesus Christus, an Erkennen zu vermögen können.«

»Schöpfen« Sie doch mal aus dem Vollen: »Der in Sachen Größenfestlegung unter euch am bestmöglich abgeschnitten Habende soll euch sich als unter allen Umständen dienstbar erweisen.«

Vermarkten Sie das Ganze offensiv! Nur so hat Ihre Irrentruppe noch irgendeine Chance.

Mit seligem Gruß Titanic

Findest Du es nicht, FAZ,

etwas, hmm, na ja, widersinnig, wenn Memmen wie Jasper v. Altenbockum sich jahrelang bei Dir vor der »Schwulen- und Lesben-Lobby« gruseln dürfen, und Du dann, wenn der Presserat mit einer Rüge für einen Artikel droht, in dem eine Verbindung zwischen Homosexualität und Pädophilie nahegelegt wird, diese mit der Begründung abwenden willst, Homosexuelle seien im Pressekodex gar nicht explizit als gesellschaftlich relevante Gruppe genannt?

Andererseits: Das sind Sozialschmarotzer, Genderfaschisten, Terroraraber und Radikalökos ja auch nicht. Puh, grad noch mal Glück gehabt!

Nicht zu viel nachdenken, empfiehlt: Titanic

Was täten wir, Simone Schmollack,

nur ohne Ihre treffenden Worte? »Über 22 Prozent der Ostdeutschen haben die AfD gewählt. Das ist wirklich kraß«, schrieben Sie, hippe Taz-Oma, nach der Wahl bentoesk und fragten erschüttert: »Was ist los mit dem Land, in dem ich geboren worden bin und eine glückliche Kindheit hatte?« Zum Glück nur rhetorisch, denn wie arm dran wären wir denn ohne Ihre, also wie immer kompetente und pseudosouverän persönlich eingefärbte Erklärung? »Die Rache der Ossis« vermuteten Sie da nämlich am Werk: »Sie hatten gehofft, irgendwann sei Schluß mit Ossi- und Bananenwitzen, mit Vorurteilen. Viele Ossis fühlen sich auch 28 Jahre nach dem Mauerfall noch immer nicht wertgeschätzt … Heute, fast 30 Jahre nach dem Ende der DDR, haben die Ostdeutschen ihr Land aber nicht wieder. Es ist nach wie vor in Wessihand.«

Der Osten: ein besetztes Land? Wirklich kraß! Und so werden die braunen Gesellen von drüben denn auch zu jenen unschuldigen Betrogenen und willenlosen Helfern, wie sie damals ja schon der Hitler mißbraucht hat: »60 Prozent der Ostdeutschen, die am Sonntag die AfD gewählt haben, waren ProtestwählerInnen. Sie haben den etablierten Parteien ihre Stimme verweigert, weil sie erlebt haben, daß sie von ihnen weitgehend vergessen werden – trotz einer Kanzlerin aus dem Osten.«

Sapperlott! Die Nazis waren gar keine Nazis, sondern Widerstandskämpfer gegen »westdeutsche Arroganz«, um nicht zu sagen: die Alliierten. Ganz ehrlich: Selten haben wir uns so informiert und gut eingeordnet gefühlt, und das von einer Journalistin aus dem Osten. Sagen Sie, Schmollack, haben Sie es eigentlich schon mal beim ZDF versucht? Nein? Redaktion Zeitgeschichte?

Empfehlen Sie gerne weiter: Ihre Karriereberater von Titanic

Good day, Boris Johnson!

Die ehemalige IS-Hochburg Sirte in Libyen könnte Ihrer Meinung nach dank »strahlend weißer Strände, dem wunderbaren Meer und eines echten Cäsar-Palastes« eine blühende Touristenhochburg sein, denn es gebe »die brillante Vision, Sirte mit Hilfe der Einheimischen vor Ort in das nächste Dubai zu verwandeln. Alles, was die dafür machen müßten, wäre, die Toten mal wegzuräumen.«

Gut so, gehen Sie es an! Und wissen Sie was? Wir haben gleich noch eine brillante Vision für Sie! Wir kennen da nämlich eine Insel, mit strahlend weißen Kreidefelsen, einem auch halbwegs hübschen Meer und sogar einem echten Buckingham Palace, die man mit Hilfe der Einheimischen eigentlich auch in ein wunderbares Reiseziel verwandeln könnte – wenn die nur endlich all diese Untoten wie Sie mal wegräumen würden!

Packt gern mit an: Titanic

Amira Mohamed Ali (Die Linke)!

Den Einzug in den 19. Deutschen Bundestag haben Sie als Nr. 5 der niedersächsischen Landesliste Ihrer Partei bereits geschafft. Alles, was Sie jetzt noch tun müssen, ist, den politischen Gegner auszugucken, zu zermürben – notfalls auch mit ein paar Wirkungstreffern unterhalb der Gürtellinie – und schließlich mit Ihrer Linken so auf die Bretter zu schicken, daß der sich nicht mehr davon erholt.

Freut sich schon auf den Rumble in the Political Jungle: Titanic

Slavoj Žižek, alter Zausel!

»Die Aufgabe der Philosophie besteht darin, die Jugend zu korrumpieren«, begannen Sie einen Gastbeitrag für die NZZ. Und so sei es »nicht weiter verwunderlich, daß Sokrates, der Begründer der westlichen Philosophie, zugleich ihr erstes Opfer war«. Weil der nämlich fürs Flausenverbreiten zum Tode verurteilt worden sei. Nun war Sokrates aber gerade nicht Opfer seiner eigenen Ideen, sondern das ihrer Gegner, oder? Nach einigen Ihrer berühmten Auslassungen über Gott und die Welt konkludierten Sie, es bräuchte eine Neudefinition von Korruption und Widerstand, und fragten: »Wer ist der Sokrates der Gegenwart?«

Nun, da antworten wir gern: Wenn heute einer, obschon von akademischen Kollegen nicht sonderlich geschätzt, begeisterungsfähigen jungen Leuten krumme Gedanken ins Zerebrum pflanzt, dann sind das natürlich, Žižek, Sie! Und jetzt den Schierlingsbecher trinken!

Dem Widerstand verpflichtet: Titanic

Weißt Du, »Spiegel online«,

was Ironie ist? Wenn man zum Beispiel einen Beitrag über das »Kapital« mit dem Untertitel bewirbt: »Vor 150 Jahren erschien ›Das Kapital‹ von Karl Marx. Es ist verblüffend, was der Klassiker über die Wirtschaft von heute aussagt«, und den Beitrag dann nur im kostenpflichtigen Bereich von »Spiegel plus« veröffentlicht.

Merkst Du selber, oder?

Deine Revoluzzer von Titanic

Neue »Zeit«-Autorin Ronja von Rönne!

»Manche werden etwas zu laut jubeln, viele still trauern: Nach zwei ganz außergewöhnlichen Jahren verläßt Ronja von Rönne die ›Welt‹«, lasen wir im Vorspann Ihres Abschiedsbriefs, der uns dann tatsächlich sehr traurig stimmte, hieß es doch des weiteren: »Keine Angst, nicht die Welt!«

Lebt also weiterhin verängstigt: Titanic

Du solltest bedenken, Microsoft,

wenn morgens das erste, das man auf dem Windows-10-Anmeldebildschirm zu sehen bekommt, wie neulich »ein Beispiel des gelatinösen Zooplanktons« ist, daß sich dann Deine daneben zu lesende Frage »Gefällt Ihnen, was Sie sehen?« nur mit »Nein!« beantworten läßt, weil man nämlich vorher im Badezimmerspiegel schon ein anderes gelatinöses Beispiel hat betrachten müssen und nicht mehr daran erinnert werden möchte.

Verquollene Grüße Titanic

-ello, Tories!

»Building a country that works for everyone« war, zumindest zu Beginn Eures Parteitags in Manchester, weiß auf blauem Grund zu lesen, bis einige Buchstaben der Schwerkraft folgten und während der Rede von Premierminsterin Theresa May herunterpurzelten. First of all: Ist das Allgemeinwohl nicht das grundlegende Ziel, sozusagen die conditio sine qua non eines jeden Gemeinwesens, gleich ob nun mit oder, wie im Fall des Vereinigten Königreichs, ohne eine geschriebene Verfassung, das demzufolge keiner gesonderten Hervorhebung mehr bedarf, formal sogar in totalitären Regimen anzustreben verkündet wird?

Second: Ein Land, das für »jeden« da sein will, das propagiert ja noch nicht einmal die konkurrierende Labour-Party unter ihrem linken Vorsitzenden Jeremy Corbyn (»For the many not the few«). Fürwahr also ein schlechter Scherz von Euch, der nur noch hätte ausgebügelt werden können, wenn zum Ende der Rede der Parteivorsitzenden die richtigen Buchstaben heruntergefallen wären, wir also hätten lesen können, worauf sich Eure Politik schon seit dem 19. Jahrhundert zielstrebig und leider sehr erfolgreich zubewegt: »Building a country that works for -----one.«

Good luck! Titanic

Europapolitiker David McAllister!

Im Äther ruderten Sie betreffs den Wünschen der Katalanen nach Unabhängigkeit wie folgt herum: »Wichtig sind Deeskalationsschritte auf beiden Seiten. Ich nehme ein ganz konkretes Beispiel. Die spanische Regierung hat sich beispielsweise für den unverhältnismäßigen Polizeieinsatz am Tag des sogenannten Referendums entschuldigt … Das ist doch beispielsweise eine erste vertrauensbildende Maßnahme.«

Hui. Wenn Sie, McAllister, Polizisten, die auf Unbewaffnete einschlagen, Dutzende Verletzte und eine Entschuldigung post festum für vertrauensbildend halten, dann möchte nicht wissen, was Ihr Mißtrauen erregt: Titanic

Durs »Mazda« Grünbein!

Nach der Veröffentlichung Ihres neuen Gedichtbandes »Zündkerzen« dürfen Sie sich auf keinen Fall ausbremsen lassen, sondern müssen erst recht poetisch Vollgas geben. Die Leser lieben Ihre (Kfz-)meisterhafte Lyrik und freuen sich schon jetzt auf das Erscheinen von »Nockenwellen«, »Federbeinlager«, »Zylinderkopfdichtungen« sowie, natürlich, »Abgewürgt«.

Bringt derweil das Auto in die Werkstatt: Titanic

Waren das wirklich Sie, Rummenigge?

Nein, das waren nicht Sie, der da rotbäckig beim Bankett nach der Champions-League-Klatsche gegen Paris (0:3) bedrückt den Entschuldigungssatz formulierte: »Das war nicht der FC Bayern!«

Nein! Und das war auch nicht der Karl-Heinz Rummenigge! Und der FC-Bayern-Trainer war dann plötzlich auch nicht mehr der Trainer des FC Bayern! Und nun? San mia jetzt etwa auch nicht mehr mia?

Ist zum Glück immer noch Titanic: Titanic

Howdy, Donald Trump!

Ihrer präsidialen Pflicht kamen Sie wie stets superb nach, als Sie das durch Hurrikan Maria verwüstete Puerto Rico besuchten, dort wie ein Karnevalsprinz ein paar Packungen Küchenrollen als Soforthilfe in die Menge von Opfern warfen und diese trösteten: »Wenn ihr euch eine echte Katastrophe wie Katrina anschaut, bei der Aberhunderte Menschen gestorben sind, und wenn ihr dann seht, was hier geschehen ist – wie viele Tote hat es gegeben? Sechzehn gegen Tausende!«

Genau, die sollen sich mal nicht so anstellen, diese Insulaner, die ja zudem letztlich trotz US-Bürgerschaft so etwas wie Latinos sind, nun wegen schlechtem Wetter wehklagend dasitzen und dann auch noch »wollen, daß alles für sie erledigt wird«, wie Sie am Wochenende zuvor via Twitter wissen ließen, aus einem Ihrer Golfclubs heraus.

Alles richtig gemacht also, nur: Ihr anschließender Auftritt in Las Vegas, wo Sie die Opfer des Musikfestivalmassakers besuchten, wirkte dann doch etwas inkonsequent. »Wir stehen an eurer Seite, um zu helfen, euren Schmerz zu tragen. Ihr seid nicht allein«, fielen Sie dort in geradezu puertoricanische Jammerei. Mußte das denn sein? Mensch, Trump, wie viele Tote hat es da noch gleich gegeben? Gerade mal 58? Schauen Sie sich dagegen mal eine echte Katastrophe an, wie eben Katrina – oder die Fotos von Ihnen beim Golfspielen. Oder halt Ihre ganze bisherige Amtszeit.

In Katastrophenfragen versiert: Titanic

Dosenöffner raus, Martin Patzelt (CDU)!

Bei der Bundestagswahl haben Sie in Ihrem Wahlkreis in Brandenburg gegen AfD-Führer Alexander Gauland gewonnen. Dem Berliner Inforadio sollten Sie daraufhin erklären, was es für Sie bedeutet, konservativ zu sein. Was Sie so erledigten: »Im engsten Sinne des Wortes die Konserve, die ich brauche, um zu überleben.« Leider gingen Sie nicht näher ins Detail. Brauchen Sie dazu nun lediglich einen Linseneintopf aus der Dose, eine matschige Erbsensuppe oder kommen Sie mit einer Weltkriegssoldatenration an Frühstücksfleisch durch? Das wüßten zu gerne:

Ihre Gourmets von der Titanic

»Hart aber fair«-Redaktion!

»Pflegenotstand: Was jetzt angepackt werden muß«, trailertest Du uns entgegen. Sag: Die Antwort war »runzelige Hintern«, oder?

Versauert lieber 100 Stunden im Altersheim als eine Stunde mit Eurem Plasberg: Titanic

Löffel aufgesperrt, Hugh Hefner († 91)!

Wir wollen ehrlich sein: Mit Ihrem erhofften Nachruhm wird es nun leider nix. Wer sich nach einem Leben voller Nichtigkeiten als letzten Kultseins-Versuch das Grab neben Marilyn Monroe kauft, deren freizügiges Foto 1953 das erste Cover Ihres Masturbierblatts für Möchtegernmachos zierte, ohne Marilyn um die Rechte zu bitten noch etwas dafür zu bezahlen, ist nur ein vergessenswertes Moneymaker-Würstchen, das eigentlich auf dem Acker verscharrt gehört.

So, und jetzt weiter ruhen! Titanic

Augenblick, »Stern«!

»Er mordete, wo andere sich vergnügen«, drucktest Du versal in Deine Story über den Massenmord in Las Vegas hinein. Woher willst Du denn wissen, daß sich der Todesschütze bei seiner Tat nicht auch vergnügte?

Küchenpsychologischer Einwurf von Titanic

FDP-Model Christian Lindner!

Sie glänzten jüngst bei Maybrit Illners TV-Stammtisch mit der Erkenntnis: »Es gibt Migration aus rein wirtschaftlichen Gründen.« Und meinten damit sicher, daß man die Sache dem freien Markt überlassen sollte, oder?

Darauf einen unsichtbaren Handschlag: Titanic

Herzlich willkommen, Alexander Gauland!

Sie haben es doch tatsächlich geschafft, wurden in den Bundestag gewählt, und das in Ihrem Alter! Aber wie genau wollen Sie und Ihre elitäre, wenn auch schrumpfende Gruppe aus Fraktions-»Freunden« das eigentlich anstellen, was Sie die nächsten Jahre so vorhaben, Sie wissen schon, das mit dem Merkel-Jagen und so? Eins schließen Sie zumindest aus: »Wir müssen nicht konstruktiv sein«, sagten Sie direkt nach der Wahl in einer Talkshow.

Sehr konsequent, man will ja nicht auf den letzten Metern die Taktik wechseln. Wir drücken die Daumen, daß Sie Ihre Partei bis zum Ende der Legislaturperiode komplett dekonstruiert haben.

À la bonne heure! Titanic

Aktuelle Startcartoons

Heftrubriken

Briefe an die Leser

 Helfen Sie uns weiter, Innenministerin Nancy Faeser!

Auf Ihrem Twitter-Kanal haben Sie angemerkt, wir seien alle gemeinsam in der Verantwortung, »illegale Einreisen zu stoppen, damit wir weiter den Menschen helfen können, die dringend unsere Unterstützung brauchen«. Das wirft bei uns einige Fragen auf: Zunächst ist uns unklar, wie genau Sie sich vorstellen, dass Bürgerinnen und Bürger illegale Einreisen stoppen. Etwa mit der Flinte, wie es einst Ihre Bundestagskollegin von Storch forderte? Das können Sie als selbsternannte Antifaschistin ja sicher nicht gemeint haben, oder? Außerdem ist uns der Zusammenhang zwischen dem Stoppen illegaler Einreisen und der Hilfe für notleidende Menschen schleierhaft.

Außer natürlich Sie meinen damit, dass die von Ihrem Amtsvorgänger und der EU vorangetriebene Kriminalisierung von Flucht gestoppt werden müsse, damit Menschen, die dringend unsere Unterstützung brauchen, geholfen wird.

Kann sich Ihre Aussage nicht anders erklären: Titanic

 Nichts für ungut, Tasmanischer Tiger!

Nachdem wir Menschen Dich vor circa 100 Jahren absichtlich ein bisschen ausgerottet haben, um unsere Schafe zu schützen, machen wir den Fehltritt jetzt sofort wieder gut, versprochen! Du hast uns glücklicherweise etwas in Alkohol eingelegtes Erbgut zurückgelassen, und das dröseln wir nun auf, lassen Dich dann von einer Dickschwänzigen Schmalfußbeutelmaus in Melbourne austragen, wildern Dich in Australien aus und fangen dann ziemlich sicher an, Dich wieder abzuknallen, wie wir es mit den mühsam wiederangesiedelten Wölfen ja auch machen. Irgendjemand muss ja auch an die Schafe denken.

Aber trotzdem alles wieder vergeben und vergessen, gell?

Finden zumindest Deine dünnschwänzigen Breitfußjournalist/innen von der Titanic

 Stillgestanden, »Spiegel«!

»Macht sich in den USA Kriegsmüdigkeit breit?« fragst Du in einer Artikelüberschrift. Ja, wo kämen wir hin, wenn die USA die Ukraine nur nüchtern-rational, aus Verantwortungsbewusstsein oder gar zögerlich mit Kriegsgerät unterstützten und nicht euphorisch und mit Schaum vor dem Mund, wie es sich für eine anständige Kriegspartei gehört?

Spiegel-müde grüßt Titanic

 Guten Appetit, TV-Koch Alfons Schuhbeck!

Guten Appetit, TV-Koch Alfons Schuhbeck!

Nichts läge uns ferner, als über Ihren Steuerhinterziehungsprozess zu scherzen, der für Sie mit drei Jahren und zwei Monaten Freiheitsstrafe geendet hat. Etwas ganz anderes möchten wir ansprechen, nämlich Ihre Einlassung am zweiten von insgesamt vier Verhandlungstagen, während der Sie laut Handelsblatt »lang und breit über die Vorzüge« von Ingwer palaverten, »aber auch über Knoblauch, Kardamom oder Rosmarin«, bis Sie schließlich einsahen: »Ich könnte stundenlang über Gewürze reden, aber das ist wohl der falsche Zeitpunkt.«

Und ob das der falsche Zeitpunkt war! Mensch, Schuhbeck, die gute alte Gewürz-Verteidigung, die hebt man sich doch für ganz zum Schluss auf, die pfeffert man dem Gericht (!) nach den Kreuzkümmelverhören prisenweise entgegen. Wozu zahlen Sie denn gleich zwei Anwälten gesalzene Stundensätze? Bleibt zu hoffen, dass Sie bei der Revision die Safranfäden in der Hand behalten!

Die Gewürzmühlen der Justiz mahlen langsam, weiß Titanic

 Sicher, Matthew Healy,

dass Sie, Sänger der britischen Band The 1975, die Dinge einigermaßen korrekt zusammenkriegen? Der Süddeutschen Zeitung sagten Sie einerseits: »Ich habe ›Krieg und Frieden‹ gelesen, weil ich die Person sein wollte, die ›Krieg und Frieden‹ gelesen hat.« Und andererseits: »Wir sind vielleicht die journalistischste Band da draußen.« Kein Journalist und keine Journalistin da draußen hat »Krieg und Frieden« gelesen, wollten mal gesagt haben:

Ihre Bücherwürmer von der Titanic

Vom Fachmann für Kenner

 Heimatgrüße

Neulich hatte ich einen Flyer im Briefkasten: »Neu: Dezember Special! Alle Champions-League-Spiele auf 15 Flatscreens!!!« Traurig, zu welchen Methoden Mutter greift, damit ich öfter zu Besuch komme.

Leo Riegel

 Sprichwörter im Zoonosen-Zeitalter

Wer nichts wird, wird Fehlwirt.

Julia Mateus

 Schwimmbäder

Eine chlorreiche Erfindung.

Alice Brücher-Herpel

 Vom Kunstfreund

Erst neulich war es, als ich, anlässlich des Besuchs einer Vernissage zeitgenössischer Kunst, während der Eröffnungsrede den Sinn des alten Sprichworts erfasste: Ein paar tausend Worte sagen eben doch mehr als nur ein Bild.

Theobald Fuchs

 Auf dem Markt

– Oh, Ihr Doldenblütler verkauft sich aber gut!
– Ja, das ist unser Bestsellerie!

Cornelius W.M. Oettle

Vermischtes

Erweitern

Das schreiben die anderen

  • 26.10.:

    Chefredakteurin Julia Mateus spricht über ihren neuen Posten im Deutschlandfunk, definiert für die Berliner-Zeitung ein letztes Mal den Satirebegriff und gibt Auskunft über ihre Ziele bei WDR5 (Audio). 

  • 26.10.:

    Julia Mateus erklärt dem Tagesspiegel, was Satire darf, schildert bei kress.de ihre Arbeitsweise als Chefredakteurin und berichtet der jungen Welt ein allerletztes Mal, was Satire darf. 

  • 26.10.:

    Ex-Chef-Schinder Moritz Hürtgen wird von Knut Cordsen für die Hessenschau über seinen neuen Roman "Der Boulevard des Schreckens" interviewt (Video) und liest auf der TAZ-Bühne der Buchmesse Frankfurt aus seiner viel gelobten Schauergeschichte vor (Video). 

  • 19.10.:

    Stefan Gärtner bespricht in der Buchmessenbeilage der Jungen Welt Moritz Hürtgens Roman "Der Boulevard des Schreckens".

  • 12.10.: Der Tagesspiegel informiert über den anstehenden Chefredaktionswechsel bei TITANIC.
Titanic unterwegs
04.12.2022 Enkenbach-Alsenborn, Klangwerkstatt Thomas Gsella mit den Untieren
06.12.2022 Kassel, Staatstheater Hauck & Bauer mit Kristof Magnusson
06.12.2022 Frankfurt am Main, Club Voltaire TITANIC-Nikolaus-Lesung
08.12.2022 Köln, Senftöpfchentheater Moritz Hürtgen