Briefe an die Leser | Februar 2016


Selbstverständlich, PR-Abteilung des Erlebniszentrums »Paläon«,

kannst Du Dein Museum, in dem 300 000 Jahre alte Speere ausgestellt sind, »Steinzeit Indoor-Abenteuerland« nennen. Klar geht auch, Eintrittskarten unter dem Motto »Mit Oma und Opa auf Entdeckungsreise« an paläontologisch Interessierte zu bringen.

Vollends überzeugt hat uns dann aber letztlich Deine Aufforderung: »Entdecke den Urmensch in Dir!« Zurück in eine Ära, in der es noch keinen Akkusativ gab, dahin bricht gerne auf: Titanic

Werter Familientherapeut Jesper Juul!

Auf die Frage einer Mutter, ob sie ihrer sechsjährigen Tochter Hörspiele und Fernsehen lediglich einmal pro Woche erlauben solle, antworteten Sie: »Hörspiele sind … in keinerlei Hinsicht mit Fernsehen zu vergleichen. Sie regen das Gehirn dazu an, eigene Bilder zu schaffen, während der Geist darüber nachdenkt.«

Sagen Sie, Juul, wo haust denn dieser sog. Geist, der über die vom sog. Gehirn geschaffenen Bilder nachdenkt? Auch im Kopfkasten? Und sagt er dem Hirn, wenn er mit dem Nachdenken nicht hinterher kommt?

Stets angeregt: Titanic

Sagt mal, Magermodels,

warum guckt Ihr mit den großen Augen auf Euren langen Schwanenhälsen eigentlich immer so traurig, als sei mindestens gerade Eure Mutter gestorben? Eine Mutter stirbt doch nur einmal im Leben, Ihr aber guckt immer so. Also: Was soll das mit dem tieftraurigen, weidwunden Blick? Lernt Ihr das auf der Magermodelschule, Leistungskurs Elendsblick? Und wozu? Wie? Damit auch Ihr mal einen Brief von uns bekommt? Na dann. Jetzt aber sofort freundlicher aus der knappen Wäsche glotzen!

Wird sonst ernsthaft böse: Titanic

Hup-hup, Autobahnminister Dobrindt!

Sie verkündeten groß- und mehrspurig: »In fünf Jahren werden wir hochautomatisierte Systeme serienmäßig haben, die unsere Autos digital über die Autobahn lenken.« Das haben Sie prima aufgesagt, und wir sind zuversichtlich, daß genau dies eintreten wird, nachdem wir ja auch längst hochautomatische Erfüllungsroboter wie Sie serienmäßig haben, die unsere Politik lenken.

Als Mensch-Maschine, die Sie sind, speichern Sie aber bitte noch diesen Vorschlag: gänzlich unbemannte Autofahrt! Die würde den Lebensraum des Automobils sichern und die Zahl tödlicher Verkehrsunfälle praktisch auf null sinken lassen. An jedem sonstigen Unfall wäre im Zweifel der Automat schuld, und dem macht Schuld wesensgemäß nichts aus, oder?

Digitalbrief mit gedruckter Unterschrift von Titanic

Sehr geehrter Michael Mandel!

Als Bereichsvorstand für das Privatkundengeschäft der Commerzbank kündigten Sie an, Kundendaten in Zukunft gezielter auszuwerten: »Wir wollen unseren Kunden künftig paßgenauere Angebote machen. Dazu müssen wir die Daten, die wir haben, besser nutzen.« Und weiter: »Früher hatten wir Produkte und haben dazu die passenden Kunden gesucht. Das drehen wir jetzt um.«

Um es Ihnen mit diesem ganzen Datenkram leichter zu machen, ein Tip: Schicken Sie einfach dieses formidable Produkt Geld bedingungslos, zinslos und natürlich in rauhen Mengen an die, die es paßgenau und bestens nutzen können, sprich: an uns von der Titanic

Du, Sanvartis GmbH (Duisburg),

betreibst seit 1.1.2016 die »Unabhängige Patientenberatung«, nachdem Du im letzten Jahr die Ausschreibung gegen die bisherigen Träger, die Verbraucherzentralen, den Sozialverband VdK und den Verbund Unabhängige Patientenberatung, gewonnen hast.

Daß die Wahl auf Dich fiel, hat Kritik hervorgerufen, weil Du auch für Krankenkassen und die Pharmaindustrie tätig bist. »Jeden Verdacht«, Deine Beratung könnte deshalb vielleicht doch nicht ganz so unabhängig ausfallen, wolltest Du aber, wie uns WDR 2 informiert, durch die Auslagerung der Beratung an ein Tochterunternehmen »im Keim ersticken«.

Nun gibt es aber, was einem Anbieter von Patientenberatung nicht ganz unbekannt sein sollte, in den letzten Jahren immer mehr Keime, die resistent sind. Und weißt Du was: Dieser ist einer davon. Titanic

Sag mal, »Hörzu online«,

wenn Du in Deinem TV-Programm über den Film »The Land that Time Forgot« folgenden Satz irgendwo hinschreibst: »...blutdürstige urzeitliche Wesen herrschen über die Insel«, und auf den von Dir beigegebenen Filmfotos dann 1.) zwei Männer vor einem Felsen, 2.) ein Mann mit Schirmmütze, der eine blonde Frau umarmt, 3.) zwei andere Männer vor Bäumen, 4.) Schirmmütze und die Blonde vor Wasser, 5.) Schirmmütze, wie er eine Art Axt schwingt, 6.) noch ein Mann und eine dunkelhaarige Frau auf einem Boot, 7.) ein nachdenklicher Unrasierter sowie 8.) zwei kniende Männer mit einer Art Kescher zu sehen sind – welche blutrünstigen Urzeitwesen meinst Du denn dann?

Sich gruselnd: Titanic

Erfreut, VW-Chef Matthias Müller,

lauschten wir Ihrer Zwischenbilanz nach dem Abgasskandal, bei der Sie eine Änderung der Unternehmenskultur angekündigt haben. Man brauche bei VW Manager und Techniker, die für ihre Projekte kämpften und die »unternehmerisch denken und agieren«. Weiterhin sagten Sie: »Mein Plädoyer gilt den Neugierigen, den Unangepaßten, den Pionieren. Menschen, die auch einmal ihrem Instinkt folgen und sich nicht allein von den möglichen Konsequenzen eines drohenden Scheiterns leiten lassen.«

Schön, denn zusammengefaßt heißt unternehmerisch denkend dem Instinkt folgen doch: Sie wollen den Profit maximieren mit Menschen, die nicht denken, sondern ihren Trieben folgen, ja?

Irgendwie beruhigt, daß der Kapitalismus auch mit Ihnen seine häßliche Fratze zeigt: Titanic

Grüß Gott, Franziska Augstein (»SZ«)!

Manche Dinge sind es wert, festgehalten zu werden, und geht es um Franz Josef Strauß, dann muß sogleich ins Blatt, daß Strauß sich in puncto Hüttler »nichts vorzuwerfen« hatte, schon wegen Milieu und Elternhaus: »Festzuhalten ist: Ehrlich gläubige Katholiken im Deutschen Reich … konnten dem gottlosen Hitler nicht folgen.«

Nein, das konnten sie nicht; auch wenn mit ein wenig Distanz zur Nation und ihrem unstillbaren Bedürfnis nach historischer Gerechtigkeit sich festhalten ließe, daß der Münchner Kardinal Faulhaber ein recht nudeldicker Nazi gewesen ist, wie sich nicht nur Wikipedia entnehmen läßt, sondern ironischerweise auch einem Buch über »die Süddeutsche Zeitung in den Gründerjahren nach 1945«: »Der Staat hat das Recht, gegen die Auswüchse des Judentums in seinem Bereich vorzugehen.« Oder: »Sie«, der Führer, »sind als das Oberhaupt des Deutschen Reiches für uns gottgesetzte Autorität, rechtmäßige Obrigkeit, der wir im Gewissen Ehrfurcht und Gehorsam schulden.« Drum: »Wir beten jetzt zusammen ein Vaterunser für das Leben des Führers.«

So machen wir’s. Aber was kümmert den ehrlich gläubigen Katholiken schon so ein Kardinalswort, gell!

Amen: Titanic

Hallihallo, »Bild«-Leserinnen!

Man ahnte ja schon Schlimmes von dieser Bild-Bestsellerliste, die in Zusammenarbeit mit Amazon ebendort Woche für Woche veröffentlicht wird. Aber wer hätte gedacht, daß es so schlimm sein würde?

Nicht mal wir. Lauten doch die Plätze 1 bis 15 der Kalenderwoche 1/2016 wie folgt: »Royal, Band 6: Eine Liebe aus Samt« / »Krähenmutter« / »Das Grab meiner Schwester« / »Liebe stand nicht im Vertrag: Portobello Girls« / »Solange es Schmetterlinge gibt« / »Du, ich und die Farben des Lebens« / »Ein ganz neues Leben« / »Ich bleibe hier« / »Als ich dich fand« / »Amokspiel (BILD am Sonntag Mega-Thriller 2016)« / »Sündenschlaf« / »Sinister: Finsteres Begehren« / »Fire&Ice 10 – Joey Parker« / »Die Betrogene« / »Entführt – Bis du mich liebst«.

So was lest Ihr wirklich, ja? Und zwar ausschließlich?

Greift zum »Schleier der Angst« (Platz 1 Sachbuch): Titanic

Netter Versuch, Mohrrüben!

Ihr habt Euch, wie wir den Nachrichten entnehmen, von Drogengangstern zu Hunderten über die mexikanisch-texanische Grenze kutschieren lassen. Unter und zwischen Euch vergraben: in Karottenform gepreßte und orange beklebte Marihuanapakete. Mit so einem perfiden Win-win-Deal wollt Ihr Euch also interessant machen? Perdón, aber Euch nascht auch weiterhin nicht mal im allerärgsten Freßflash: Titanic

Angeschnallt, Carmen Nebel!

Sie mußten einen leicht turbulenten Shitstorm über sich ergehen lassen, weil Sie auf Ihren Spendenreisen in die Dritte (!) Welt wiederholt erste (!) Klasse geflogen sind und dann noch in dort überraschenderweise existierende Luxusunterkünfte einquartiert wurden. Dieser billigen Kritik mögen wir uns nicht anschließen, im Gegenteil: Jede Gelegenheit, die Sie nutzen, Deutschland und seine öffentlich-rechtlichen Elendsregionen für möglichst lange Zeit zu verlassen, hat unseren ausdrücklichen Segen.

Spendet notfalls für ein Upgrade: Titanic

Berliner Senator Mario Czaja!

Da haben Sie sich ja etwas ganz Großartiges einfallen lassen: Nachdem die Ihnen unterstellte Behörde Lageso seit Monaten unter absurdesten Begleiterscheinungen und mit elendiglichen Folgen vor sich hin stümpert, haben Sie jetzt einen neuen Behördenleiter ernannt. Und zwar einen bisherigen Mitarbeiter der Firma McKinsey.

Wir können Ihnen schon jetzt sagen, was dabei rauskommt: Nach einigen Wochen wird der Mann einen Schwung hochdynamischer Powerpoint-Folien präsentieren, an Synergie-Effekte appellieren und anschließend die ganzen Flüchtlinge einfach freistellen. Schon kann das dergestalt verschlankte Lageso wieder mustergültig seinen Aufgaben nachkommen!

Beraterhonorar an: Titanic

Oi, David Cameron!

Sie haben sich Anfang des Jahres auf der CSU-Klausurtagung in Wildbad Kreuth als Stargast feiern lassen, durften mit Gerda Hasselfeldt durch den Schnee tollen und sind – den Umgang mit Monarchen gewohnt – Bayernchef Seehofer als Freund begegnet, welcher Sie sodann eifrig über den grünen Enzian lobte: »Das ist CSU pur!« Mit »das« gemeint war Ihre Einstellung bzgl. Obergrenzen, Sozialschmarotzertum und Eurowahnsinn. Am Ende des Treffens war klar: Die Christsozialen und Sie, das ist eine Union für die Zukunft Europas! Nur an Details müssen Sie noch arbeiten, wenn Sie auch nächstes Jahr wieder ins Tegernseer Hochtal geladen werden möchten: Fahren Sie nach alter CSU-Väter Sitte öfter mal unter Alkoholeinfluß über Ihre Inselstraßen! Gewöhnen Sie sich Ihre saubere Aussprache ab! Zeigen Sie mehr Mut zu Nepotismus, Medienunterdrückung und Schulterschluß mit Diktatoren! Und erklären Sie uns doch bitte, wie man am schnellsten vom Bahnhof Paddington zum Flughafen Heathrow kommt!

Pro Brexit und Bexit: Titanic

Sie, Dietmar Hipp (»Spiegel online«),

stellten neulich im Zusammenhang mit der Kriegsbeteiligung Deutschlands in Syrien eine interessante Frage: »Muß man nicht – salopp gesprochen – das Völkerrecht auch mal Völkerrecht sein lassen?« Wir allerdings fragen uns eher: Muß man nicht Dietmar Hipp auch mal tüchtig die Fresse polieren?

Salopp gesprochen: Titanic

Alaaf, Kölner Polizeiführung!

Für die Karnevalszeit hast Du für Deine Einsatzkräfte eine Urlaubssperre verhängt, »um die Sicherheit der Jecken … zu gewährleisten«. Soviel Umsicht imponiert uns zwar durchaus, aber sind Deine Beamten wirklich so schlimm, wenn sie betrunken sind?

Fragt schlagstocknüchtern wie immer: Titanic

Liebe CSU!

Du hast gefordert, daß soziale Netzwerke wie Facebook und Twitter Haßbotschaften schon vor der Veröffentlichung löschen sollen. In einem Papier (»Terrorismus wirksam bekämpfen«) heißt es dazu: »Volksverhetzende und rassistische Begriffe müssen bereits zuvor, soweit technisch möglich, herausgefiltert werden. Automatisch generierte Propaganda-Inhalte sind durch wirksame Plausibilitätsprüfungen auszuschließen.« Eine sehr gute Idee! Aber Dir ist schon bewußt, daß dann nichts mehr auf Deinen Social-Media-Seiten stehenbleibt?

Deine Plausibilitätsprüfer von Titanic

Heil Ihnen, Adolf Hitler!

Als erfolgreichster Sachbuchautor vor Thilo Sarrazin wurden Sie nun endlich mit einer kritischen Edition Ihres Bestsellers »Mein Kampf« von 1925/27 gewürdigt. Wir haben uns durch die 3700 Anmerkungen des Instituts für Zeitgeschichte gearbeitet, und was sollen wir sagen: Wir sind menschlich schwer enttäuscht! Ihre ganze Rassentheorie: unhaltbar! Ihr Lebenslauf: zusammengeflunkert! Ihr Stil: mittelmäßig! Null Weibergeschichten! Nur ein paar ebenso dürftige wie durchsichtige Räuberpistolen! Das einzige, was bleibt, ist der unsterbliche Satz: »Meise geht zu Meise, Fink zu Fink, der Storch zur Störchin, Feldmaus zu Feldmaus, Hausmaus zu Hausmaus…« – Aus die Maus! Na, das hat sich ja gelohnt! Titanic

Heda, Freiburger Freudenhaus »FKK-Palast«!

Erst haben wir uns ja gewundert, was ein Etablissement wie Dich ins trübe horizontale Gewerbegebiet Nord bläst. Aber dann haben wir Deine irgendwie kraftlos um die Lenden wirkenden Gäste in Richtung Nachbarhaus staksen sehen. Daß es sich dabei um den »Samengroßhandel Vath« handelt, und wie das nun alles psychoanalytisch zusammenhängt, das verstehen wir jetzt gottlob, weil: Beim Beobachten dieser Szene standen wir schließlich gleich hintendran in der Mitscherlichstraße.

Dein Freud, Dein guter Freud Titanic

Hallo, FDP-Chef Christian Lindner!

»Wir sind immer noch da«, sagten Sie im Gespräch mit dem Stern über Ihre Partei. Doch was genau meinen Sie mit »da«? In der Bedeutungslosigkeit? Am Abgrund? Auf dem Tiefpunkt? Oder im Schlamassel?

Antwort an die Redaktion Parteienforschung c/o Titanic

’n Abend, Stefan Raab!

Wie geht’s? Alles easy? Bißchen abhängen nach den TV-Marathonjahren? Mal entspannt auf dem Rücken liegen und gucken, was die anderen nun so ganz ohne einen im Fernsehen machen? Vor den Bildschirmen jedenfalls, so hören wir, gibt es allabendlich bei immer mehr Männern und Frauen folgender Dialog: »Vermißt du Stefan Raab eigentlich auch so wie ich?« – »… wen?«

Grüße unbekannterweise! Titanic

Auch gut, »Focus«,

fanden wir den Titel Deiner Ausgabe vom 19. Dezember. Das Leitthema »Für immer schlank – Mit Genuß essen und abnehmen« veranschaulichtest Du so: Eine nackte Frau steht hinter einem nackten Mann und umfaßt ihn mit beiden Händen. Des Mannes Linke hält die rechte Hand der Frau, sein rechter Unterarm führt aus dem Bild hinaus und umfaßt offenbar sein gerade nicht mehr sichtbares Glied. Ob allerdings die Abfuhr von ein bißchen Protein und Fructose dauerhafte Schlankheit garantiert, bezweifeln Deine Ernährungsberater auf der Titanic

Gespannt, »Focus«,

sind wir, was nach Deinem superfeministischen »Frauen klagen an!«-Titel mit den schwarzen Tatschehändchen auf der scharfen hüllenlosen Schwarzweiß-Blondine noch so alles kommt. Ein Nacktkalender mit den schönsten Belästigungsopfern vielleicht? Oder ein Ableger namens »Focus Honey« mit den heißesten Fotostorys der vom Migranten versauten deutschen Mädels? Oder doch endlich, endlich der Gnadenschuß für Dich altes Wichsblatt?

Würde da dann sicher nicht klagen: Titanic

Opjepaßt, BAP-Ruine Wolfgang Niedecken!

Lesen Sie bitte noch einmal diese Sätze aus Ihrem letzten Welt-Interview: »Mein zuversichtlichster Moment war der, als ich 2011 nach dem Schlaganfall aus der Narkose wach geworden bin. Die Ärzte liefen mit Bedenkenträger-Miene herum. Meine Familie war verzweifelt – und ich konnte noch nicht reden, aber ich wußte: Alles wird gut.« Merken Sie was? Es kommt immer auf den Blickwinkel an.

Verzweifelte Grüße: Titanic

Unbekannte Münsterländer Automatensprenger!

Da habt Ihr tatsächlich einen Kondomautomaten in die Luft gejagt, um sich seines Inhaltes zu bemächtigen, und dann das: Einer von Euch wurde von einem Metallteil getroffen und kam dadurch zu Tode. Sagt mal, hat Euch das denn wirklich niemand beigebracht? Wenn Ihr es ohne macht, dann müßt Ihr halt aufpassen, wenn es kommt!

Immer auf der Hut: Titanic

Herr Ramsauer!

Zuerst kamen Ihre Unkenrufe, daß die Konjunktur einen ständig wachsenden Mindestlohn nicht aushalte, dann Ihre Warnung, daß man die »Zukunft nicht verfrühstücken« dürfe, woraufhin der Bund ein riesiges Haushaltsplus und die Wirtschaft ein Rekordjahr hinlegte. Kann es sein, daß Sie der Junge sind, der immer »Wölfe, Wölfe« ruft?

Gruß aus dem Wolfserwartungsgebiet! Titanic

Herrliche Jenny Elvers (43)!

Vor der Dschungelcamp-Teilnahme hast Du Dich noch schnell für den alternden Playboy ausgezogen und im flankierenden Interview über Deine Männervorlieben geplaudert. »Weiche Typen kommen bei anderen Frauen gut an, bei mir nicht«, hast Du da bekannt. »Ich vertrete meine Meinung und möchte einen Partner haben, der mit beiden Beinen fest im Leben steht.«

Das ist ungemein schade, Jenny, denn wir verehren Dich wirklich aufrichtig. Deshalb wollen wir hier ebenfalls unsere Meinung vertreten und Dir eine unangenehme Wahrheit ins schöne Antlitz sagen: Diese standhaften Typen, die Du so schätzt, möchten meist keinen Partner, der ständig mit beiden Beinen gegen den Schrank torkelt! Oder vor laufender Kamera hinters Sofa fällt!

Und außerdem: Mit uns sitzt es sich einfach gemütlicher an der Bar herum.

Überleg’s Dir doch bitte noch mal, betteln Deine butterweichen Typen von Titanic

Durchsager des Sophien- und Hufeland-Klinikums in Weimar!

Ein bißchen grinsen mußten wir schon, als Sie über die Hauslautsprecher ausgerechnet Frau Pilz in die Gynäkologie baten.

Das nächste Mal vielleicht verschlüsseln! Meinen die Pilzsammler der Titanic

He, »Spiegel online«!

Wenn in Finnland selbsternannte »Soldaten Odins« patrouillieren, um die Bürger »zu schützen«, wie Du uns nicht zu Unrecht empört berichtest, haben diese Bürgerwehren dann wirklich »einen rechtsextremen Hintergrund«? Oder ist das nicht, wie nahezu immer in solchen Fällen, schon recht deutlich ein rechtsextremer Vordergrund?

Fragen zum Schutz der Bürger vor verharmlosenden Phrasen die selbsternannten »Soldaten Rhetors« von der Titanic

Servus, Hans-Werner Sinn,

und Lebewohl! Denn Sie als Ifo-Chef gehen bald in den Ruhestand, auch Ihre Abschiedsvorlesung als Wirtschaftsprofessor haben Sie kürzlich gehalten. Etwas traurig sind wir ob Ihres Rückzugs schon. Niemand anders erklärte in den vergangenen Jahrzehnten volkswirtschaftliche Zusammenhänge derart einleuchtend, und stets konnten wir auf Sie zählen, wenn es um den besten Kommentar zum Tagesgeschehen ging. Bevor wir Sie nun womöglich aus den Augen verlieren, weil Sie auf Ihre alten Tage statt im Fernsehen doch lieber vor dem heimischen Kamin herumsitzen, gestatten Sie bitte noch eine letzte Frage, Herr Professor Sinn: Ist Ihr Bart denn nun angeklebt oder nicht?

Sagen’s auch niemandem weiter: Ihre Scherzbrillenträger von Titanic

Klartext, Björn Höcke!

Da Sie zur Zeit das, nun ja: Gesicht der AfD darstellen, wenden wir uns mit der dringenden Bitte an Sie, uns endlich reinen Wein einzuschenken. Handelt es sich bei Ihrer »Partei« nun um Satire, ja oder nein? Hier in der Redaktion werden wir langsam immer nervöser und unruhiger, sobald Sie und Ihre Kameraden mit einer weiteren politischen Guerilla-Aktion auf sich aufmerksam machen. Ob das »Fahnen-Gate« bei Jauch, der inszenierte Pussykrieg zwischen Terrier Lucke und Pitbull Petry oder Ihre 1a-Imitationen von Joseph Goebbels vor grölenden Anhängern – bei all diesen Ereignissen sagen wir uns jedes Mal aufs neue: Das kann sich eigentlich keiner ausdenken! Würden wir dergleichen tun, würde uns das jedenfalls niemand abkaufen. Wir können nicht weniger als staunen über Ihren Drahtseilakt zwischen blankem Wahnsinn und Politparodie.

Falls Sie das doch alles ernst meinen sollten, werden wir ab sofort jeden Sonntag ein kleines Lichtlein für Ihr Seelenheil anzünden. Was ja als Form von nicht nur geistiger Brandstiftung ganz in Ihrem Sinne sein dürfte. Titanic

PS, »Zeit«:

Hübsch war dann doch die Wahl der (nach Selbstauskunft vegetarischen) Rezensentin des Buchs »Manifest des Veganen Humanismus«: Christina Fleischmann.

No jokes with names? Das ist diesen Monat wurscht: Titanic

Und Du, »Zeit«,

wunderst Dich wohl, daß grölende Pegidisten selbst Dich, das vertrauenswürdige Blatt des mit der Wirtschaftswelt bestens vernetzten, schleichwerbenden Herausgebers und einstigen Bilderberger-Konferenz-Teilnehmers Josef Joffe, zum erlauchten Kreis der Lügenpresse zählen? Echt? Wo Deine Textchefin doch Anna von Münchhausen heißt?

Offen und ehrlich: Titanic

Schönen Dank, »Düsseldorf paßt auf«,

daß Du all denjenigen, die da was nicht mitbekommen haben, noch einmal klarmachst, warum es nach den sexuellen Silvesterübergriffen am Kölner Hauptbahnhof Zusammenrottungen namens »Bürgerwehren« wie Dich gibt: Dir geht es darum, »unsere Stadt für unsere Damen sicherer zu machen«, und »wenn ein Mädchen in Gefahr ist, gehen wir dazwischen«.

Nicht um Frauen und ihr Recht auf sexuelle Selbstbestimmung also, sondern um »Mädchen« – die, weil sie noch nicht volljährig sind, eine Aufsichtsperson brauchen – bzw. »Damen« – womit außerhalb der Anredeformel »Damen und Herren« heutzutage allenfalls noch »bessere« Frauen bezeichnet werden, und zwar von anderen, die ihnen diesen Titel auch wieder entziehen können. Wenn »Damen« nicht überhaupt auf frühere Zeiten verweisen soll, in denen es weniger gleichberechtigt zuging und Vergewaltigung in der Ehe noch kein Straftatbestand war, deshalb auch das besitzanzeigende »unsere«.

Wobei das, wenn man Euch immergleiche traurige Gestalten ansieht, nichts als ein feuchter Traum ist: Dazwischengeht, wer nicht dazwischengelassen wird. Und der Unterschied zwischen Euch und denen, die Ihr bekämpfen wollt, schnurrt aufs bloße Ausweispapier zusammen.

Bürgerwirr: Titanic

Außenminister Steinmeier (SPD)!

»Man kann mit Selbstmordkommandos keine Friedensgespräche führen«, rechtfertigten Sie mit entwaffnender Logik den Syrien-Einsatz der Bundeswehr. In der Tat, Steinmeier. Besonders nach einem Anschlag zeigen sich Selbstmordattentäter in der Regel nicht einmal stückweise gesprächsbereit. Und doch läßt Ihr Statement die eine oder andere Frage offen: Wie verhält es sich mit dem Bundestagswahlkampf 2017? Tritt die SPD da nicht als echtes Selbstmordkommando gegen Merkel an und muß deshalb schnellstmöglich eliminiert werden? Oder wollte Ihre Partei das mit dem vernichtend schlechten Wiederwahlergebnis des Vorsitzenden und Kanzlerkandidaten in spe Sigmar Gabriel schon mal selbst erledigen, bevor es andere tun?

Und warum singen Ihre Genossen am Ende eines Parteitags eigentlich immer »Wann wir schreiten Seit an Seit«? Wo doch ein kraftvolles »Wann wir stehen Stirn an Stirn« viel stimmiger wäre.

Fragen Ihre Machiavellis von Titanic

Aktuelle Cartoons

Heftrubriken

Briefe an die Leser

 Monika Maron!

Das war natürlich eine Menschenrechtsverletzung erster Güte, dass Sie im Zuge der Corona-Bekämpfungsverordnungen nicht mehr in Ihrem Landhaus im tiefsten Mecklenburg-Vorpommern bleiben durften. Klar, dass Sie das nicht einfach hinnehmen konnten und sich durch die Ausreiseverfügung »an die DDR erinnert« fühlten. Und wo Sie schon mal an die erinnert wurden, ist Ihnen als Tochter des ehemaligen DDR-Innenministers Karl Maron auch gleich noch eingefallen, wie man sich als Bonze dort eine Vorzugsbehandlung sichert: sich nämlich via Parteizeitung (»Bild«) direkt beim Innenminister (Caffier) beklagen, der diesem unhaltbaren Zustand dann trotz anderslautender Verordnung gleich Einhalt gebot.

So weit, so zwingend. Stutzig macht uns lediglich, warum Sie eigentlich so unbedingt in Ihrem Zonenhäuschen zu bleiben trachten, schrieben Sie doch im »Spiegel« einst: »Der Osten verursacht mir Ekel. Ich halte es für eine Krankheit und weiß nicht, wie man sie heilt. Die Krankheit nenne ich Zonophobie.« Ein Glück, scheint zwischenzeitlich ja erfolgreich therapiert.

Ihre Pillen hätte auch gern: Titanic

 Huhu, Wolfgang Kubicki, Bundestagsvizepräsident (FDP)!

Huhu, Wolfgang Kubicki, Bundestagsvizepräsident (FDP)!

In Ihrem Kampf gegen Kontaktverbote und für das Menschenrecht auf Infektion tönten Sie in der »Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung«: »Mittlerweile habe ich das Gefühl, einige Ministerpräsidenten gefallen sich in der Rolle, dass sie auftreten können wie Sonnenkönige, und den Eindruck vermitteln, die Gewährung von Freiheiten sei Gnadensache.«

Und das, Kubicki, sagten Sie gewiss auf die selbstherrlichste, herablassendste Art, die man sich nur denken kann, fuhren mit Ihren Fingern lächelnd durch die gepuderte Allongeperücke und ließen sich von Ihrer Mätresse ein paar Weintrauben in den Mund schieben – einfach weil Sie keine anderen Sonnenkönige neben sich dulden, nicht wahr?

Winkt zur Warnung mit der Guillotine: Titanic

 Scorpions-Fossil Klaus Meine!

Ihre Powerballade »Wind of Change« soll von der CIA geschrieben worden sein. Das behauptet zumindest der amerikanische Journalist Patrick Radden Keefe, der daraus gleich eine ganze achtteilige Podcast-Serie bastelte, in der Sie, Meine, in der letzten Folge selbst auftreten und alle Behauptungen verneinen.

Was für eine Zeitverschwendung, ist doch schon vorher klar gewesen: So manche schmutzige Geschichte hat die CIA sicherlich am Hals, aber für ein Verbrechen wie »Wind of Change« sind selbst die nicht skrupellos genug.

Pfeift auf Sie: Titanic

 Kneipp GmbH!

»Der einfachste Weg zum Glück ist«, sofern wir Deiner Werbung glauben dürfen, »das Leben mit einem Augenzwinkern zu sehen« und also Aroma-Pflegeduschen namens »Sei frech, wild und wunderbar!« bzw. sogar »Sei frech, verrückt und glücklich!« zu kaufen.

Wunderbar glücklich wären wir aber erst beim Erwerb eines Pflegeprodukts mit der frech-wilden Bezeichnung »Sei nicht traurig, dass der Name dieser Aroma-Dusche so lang ist, dass wir ihn gar nicht vollständig auf die Aroma-Pflegeduschen-Verpackung dru«.

Zwinker, zwinker: Titanic

 Pflegeroboter!

Was müssen wir da im »Handelsblatt« lesen? »Corona könnte Tür für Roboter öffnen«. Aber ist nicht gerade der Punkt, dass Ihr angeblich so nützlichen Pflegeroboter Euch selbst die Tür zu Corona bzw. Corona-Patienten öffnen können solltet? Solange ein kleines Virus schweren Maschinen wie Euch noch den Weg frei machen muss, ist Eure Zeit wohl doch noch nicht gekommen!

Meinen mitleidlos wie Ihr: die Witzmaschinen von Titanic

Vom Fachmann für Kenner

 Filmkunde

In Zeiten von Zoom-Konferenzen kann es nicht schaden, der Leserschaft ein wenig Nachhilfe in filmischen Fachtermini zu geben. Eine sogenannte Text-Bild-Schere zum Beispiel kann für einen visuellen Bruch und Komik sorgen. Während der Video-Sprechstunde mit meiner Internistin erzählte ich ihr zum Beispiel, dass ich seit vier Monaten nichts trinke, während sie auf eine Galerie leerer Weinflaschen hinter mir starrte. Wichtig ist auch, dass man sich bereits vor jeder Zoom-Konferenz im Klaren ist, auf welches Genre man hinaus will, sich dabei aber genug Raum offenlässt für spontane Änderungen. Meine Video-Sprechstunde hatte ich zum Beispiel eher als »Komödie« gepitcht (aktuelle Blutwerte), am Ende wurde dann aber ein ziemlich bombastischer High-Budget-Horrorstreifen daraus (Privatbehandlung).

Jürgen Marschal

 Idee für 2021: Spargelernte per Silvesterrakete

Die jungen Feuerwerkskörper werden im April ins Spargelbeet gesät, wachsen dort bis zur erntereifen Rakete. Am 5. Mai heißt es dann: DER SPARGEL SCHIESST, und zwar uns unter großem Hallo und Funkenregen direkt in die Münder. Tradition (Spargel) trifft auf Tradition (Feuerwerk), bzw. »Volksspeisung mal anders«. Noch eine kleine Gegendemo (Querfront) dazu, einem Kind fliegt ein Spargel direkt ins Auge, im Folgejahr wird es Einschränkungen geben müssen, fertig ist DAS DEUTSCHE NEUJAHR.

Elias Hauck

 Verwöhnt

Meinen Lebensstil muss man sich erst mal leisten können. Ich zum Beispiel konnte es noch nie.

Tanja Schmid

 Zieleinlauf eines Dialogs

Kundin (alte Dame): »Das ist dann schon sehr anstrengend.«
Kassiererin (ältere Dame): »Nein, ich könnte das nicht!«
Kundin: »Aber es macht auch Spaß.«
Kassiererin: »Das ist die Hauptsache.«
»Ja.«
»Ja. 14,60 bitte.«

Worum auch immer es sich dreht, das Gespräch ergibt Sinn.

Theobald Fuchs

 Deutsch, wie es singt und kracht

Wer Deutsch als Fremdsprache lernt, wird zunächst naiv annehmen, dass sich hinter einem Wort wie »Scheiblettenkäse« etwas unsagbar Absurdes, in der Muttersprache nur unter Zuhilfenahme sperrigster Umschreibungen Wiederzugebendes verbirgt, ähnlich gewissen japanischen oder isländischen Vokabeln, die zum Beispiel die mundwässernde Wirkung eines seit sechs Monaten im eigenen Sperma marinierten Walhodens bezeichnen. Um dann, mit wachsendem Sprachverständnis, zu begreifen, dass diese Ahnung nicht getrogen hat.

Jasper Nicolaisen

Vermischtes

Hans Zippert: "Fernsehen ist wie Radio, nur ohne Würfel"
Die steile Karriere des Hans Zippert begann im Jahr 1967 mit einem  Schülerpraktikum beim Kulturmagazin "TV Spielfilm". Nach einem  Volontariat bei "TV Direkt" übernahm er das angesehene 20-Uhr-15-Ressort  bei "TV Okayokay", bevor er schließlich Programmchef der auflagestarken  "TV Superwoche" wurde. Nachdem er über einen Bestechungsskandal rund um  eine 3-Sterne-Empfehlung für "Rote Rosen" stolperte, sah sich Zippert  1990 gezwungen, Chefredakteur von TITANIC zu werden. Der Tiefpunkt war  erreicht. Das alles und noch mehr erfahren Sie in diesem Buch!Heiko Werning: "Vom Wedding verweht – Menschliches, Allzumenschliches"
Es ist dies Buch etwas ganz besonderes: Heiko Werning, renommierter  Forscher aus Berlin, lag jahrelang in seinem Kiez, dem Wedding, auf der  Lauer. Kein Ereignis entging ihm, der Wedding konnte ihm nichts,  aber auch gar nichts verheimlichen. Abgründe, tiefe Täler und  menschliche Katastrophen – erfreuen Sie sich an heiteren G’schichterl,  die Werning noch so einen Urenkeln erzählen wird.Friedemann Weise: "Die Welt aus der Sicht von schräg hinten"
Laut seiner Homepage ist er der "King of Understatement" und der "lustigste Mensch im deutschsprachigen Internet". Er ist aber auch Gitarrenmann, Viralblogger (15000 Follower!), Gagautor und Promiexperte mit Diplom. Die Rede ist von Friedemann Weise, dem Mann mit dem Namen! Der Mann, der den "Satiropop" erfand. Und jetzt auch noch ein Buch vorlegt. Ob das gutgeht? Ordern Sie diese Prämie und teilen Sie Ihr vernichtendes Urteil bitte zeitnah der TITANIC-Redaktion mit.Torsten Gaitzsch/Sebastian Klug: "Akte D: Die Wahrheit über Deutschland"
Die Redaktion versichert: Torsten Gaitzsch und Sebastian Klug, die  Autoren dieses Buches, wissen Dinge – schreckliche Dinge! – von denen  Sie, die Leser, nicht einmal zu träumen wagen. Denn es wären Alpträume!  Wählen Sie diese Prämie und erhalten Sie Einblicke in die tiefsten  Abgründe Deutschlands, die Sie wahnsinnig lachend und mit Schaum vor dem  Mund zurücklassen werden. Bisher hat es kein Leser bis zur letzten  Seite geschafft…Gerhard Henschel: "Harry Piel sitzt am Nil"
Fuck, dieses Buch sollte man gelesen haben, wenn man  kein übelst versiffter Wichser sein will. Schmähungen und böse Wörter  machen das Leben echt oberarschmäßig zum Kotzen. Vielleicht kapieren Sie  Versager das endlich, wenn Sie Henschels neuesten Streich gelesen  haben. Können Sie überhaupt lesen? Wahrscheinlich nicht. Trollen Sie  sich, Sie Wicht! Aber trotzdem abonnieren und diese Top-Prämie wählen.Serdar Somuncu: "H2 Universe: Die Machtergreifung", DVD
Er ist der selbsternannte Hassias – viel wichtiger aber noch: der designierte Kanzlerkandidat für Die PARTEI. Holen Sie sich jetzt die neue DVD von Merkel-Nachfolger Serdar Somuncu als Gratisprämie und stehen Sie damit schon vor der Machtergreifung auf der richtigen Seite. Ihre Kinder werden es Ihnen danken!
Zweijahres-Abo: 98,60 EURKamagurka & Herr Seele: "Cowboy Henk"
Er ist Belgier, Kamagurka. Belgier! Wissen Sie, was der Mann alles durchgemacht hat in letzter Zeit? Eben, er ist Belgier. Und hat trotzdem in einem Finger mehr Witz als Sie im ganzen Leib! Und Heldenmut! Glauben Sie nicht? Dann lassen Sie sich von Cowboy Henk überzeugen, dem einzigen Helden, der wirklich jeden Tag eine gute Tat begeht.
Zweijahres-Abo: 98,60 EURHauck & Bauer: "Ich kann einfach nicht Wein sagen"
Die beste Zeit, einen Band des Zeichnerduos Hauck & Bauer zu kaufen – sie ist seit sicher zehn Jahren vorbei. Heute sind die Werke von Elias Hauck und Dominik Bauer kein Geheimtip mehr. Die zerstrittenen Künstler kommunizieren inzwischen ausschließlich per Fax, leben in luxussanierten Altbauwohnungen mit kugelsicheren Whirl- und Autorenpools, in denen hungernde Leiharbeiter Comics anfertigen müssen. Leider ist auch der neueste Band der beiden Ausbeuter sehr gut, bestellen Sie hier!Sonneborn/Gsella/Schmitt:  "Titanic BoyGroup Greatest Hits"
20 Jahre Krawall für Deutschland
Sie bringen zusammen gut 150 Jahre auf die Waage und seit zwanzig Jahren die Bühnen der Republik zum Beben: Thomas Gsella, Oliver Maria Schmitt und Martin Sonneborn sind die TITANIC BoyGroup. In diesem Jubiläumswälzer können Sie die Höhepunkte aus dem Schaffen der umtriebigen Ex-Chefredakteure noch einmal nachlesen. Die schonungslosesten Aktionsberichte, die mitgeschnittensten Terrortelefonate, die nachdenklichsten Gedichte und die intimsten Einblicke in den SMS-Speicher der drei Satire-Zombies – das und mehr auf 333 Seiten (z.T. in Großschrift)! 
Zweijahres-Abo: 98,60 EURElias Hauck (Hrsg.): "Alles Spargel oder was?"
Endlich ist ganzjährig Spargelsaison! Elias Hauck, die eine Hälfte von Hauck & Bauer und Herausgeber des Frauenmagazins "Sonja", serviert die reifsten Spargelwitze der Welt – gezeichnet und erzählt von dutzenden gemüseliebenden Cartoonisten und Autoren. Lachen Sie unter anderem über: den mit den polnischen Erntehelfern, den mit dem kaputten Spargelschäler und den mit der Fliege in der Hollandaise.Wenzel Storch: "Die Filme" (gebundene Ausgabe)
Renommierte Filmkritiker beschreiben ihn als "Terry Gilliam auf Speed", als "Buñuel ohne Stützräder": Der Extremfilmer Wenzel Storch macht extrem irre Streifen mit extrem kleinen Budget, die er in extrem kurzer Zeit abdreht – sein letzter Film wurde in nur zwölf Jahren sendefähig. Storchs abendfüllende Blockbuster "Der Glanz dieser Tage", "Sommer der Liebe" und "Die Reise ins Glück" können beim unvorbereiteten Publikum Persönlichkeitstörungen, Kopfschmerz und spontane Erleuchtung hervorrufen. In diesem liebevoll gestalteten Prachtband wird das cineastische Gesamtwerk von "Deutschlands bestem Regisseur" (TITANIC) in unzähligen Interviews, Fotos und Textschnipseln aufbereitet.
Zweijahres-Abo: 98,60 EURDie PARTEI-Wahlwerbungs-DVD mit allen vier Wahlwerbespots aus dem Bundestagswahlkampf 2005: Höhepunkte der Politpropaganda, die von Otto Schily mit dem Prädikat "ein Skandal" ausgezeichnet wurden. Besser aufgelöst als auf Youtube und noch dazu mit einer praktischen, farbechten Hülle drumrum - das ist doch was, was?
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Das schreiben die anderen

  • 02.06.:

    Culturmag.de bespricht Christian Y. Schmidts "Der kleine Herr Tod".

     

  • 20.05.:

    Mark-Stefan Tietze schreibt in der Taz über die vielen Deutschen, die vor der Merkel-Diktatur ins Weltall fliehen.

     

  • 18.05.:

    Das Neue Deutschland rezensiert Christian Y. Schmidts "Der kleine Herr Tod", ein Interview dazu gibt es auf Deutschlandfunk Kultur.

     

  • 14.05.:

    Marlen Hobrack bespricht im "Freitag" Christian Y. Schmidts "Der Kleine Herr Tod".

  • 13.05.:

    RTL, die »Hessenschau« und die SZ berichten über die Aktion "Torona: TITANIC hilft der DFL".

Titanic unterwegs
15.06.2020 Frankfurt, Jahrhunderthalle Autokino TITANIC-BoyGroup (Sonneborn/Gsella/Schmitt)
16.06.2020 Wilhelmshaven, Stadtbücherei Gerhard Henschel
19.07.2020 Schwarzenbach a. d. Saale, Erika-Fuchs-Haus Museum für Comic und Sprachkunst Katharina Greve: »Die dicke Prinzessin Petronia«
27.08.2020 Frankfurt/M., Museum für Komische Kunst F. W. Bernstein