Briefe an die Leser | Januar 2010


Nun läßt Du, Evangelische Johannesstift Altenhilfe in Berlin,

also doch die Pflegerin in einem Altenheim in Hannover weiterarbeiten, der Du die Kündigung ausgesprochen hattest, weil sie einer Heimbewohnerin ein Teewurstbrot weggegessen hat – ist eben doch nicht so schlecht, ab und zu mal in das Dingsbuch reinzugucken, gell? »Wer mein Fleisch ißt und mein Blut trinkt, der bleibt in mir und ich in ihm … Wer dies Brot ißt, der wird leben in Ewigkeit« (Jh 6,54 u. 58).
In diesem Sinne: Amen bzw. guten Hunger!

Titanic

Wolfgang Michal!

Im Carta-Blog beschwerten Sie sich darüber, daß die Werbewirtschaft für Anzeigen in Printmedien viel höhere Preise zahlt als für Anzeigen auf Internetseiten. Als Blogger witterten Sie dahinter naturgemäß eine regelrechte Diskriminierung, über die Sie sich mit folgender Frage empörten: »Warum sind Leser von Zeitungen sechsmal so wertvoll wie Leser im Netz?«
Nun, Michal, altes Opfer, vielleicht deshalb, weil Zeitungs- und Zeitschriftenleser bereit sind, Geld für ihre Lektüre zu bezahlen? Und sich die Werbewirtschaft verrückterweise lieber an Leute mit Geld richtet?
It’s the economy, stupid!

Titanic

Hochschulrektoren und -politiker!

Und Ihr solltet, nicht zuletzt in Eurem eigenen Interesse, einsehen, daß die Studentenproteste richtig und wichtig sind. Denn wenn die finanzielle Situation der Studenten nicht verbessert und der Studienplan nicht weniger rigide wird, dann werden sie nie die Zeit und Ruhe finden, für die nächsten Proteste mal eine eigene Idee zu entwickeln, um mal nicht die ewig gleichen schwarzen Särge mit der Aufschrift »Bildung« durch die Straßen tragen zu müssen.
Denkt mal darüber nach!

Titanic

»Welt kompakt«!

Da empfiehlst Du Dich reklamemäßig zwar als Magenblatt der jungen coolen Facebook-Generation; aber kaum geht Deine Wunsch-Zielgruppe auf die Straße, um gegen unzumutbare Lern- und Studienbedingungen zu protestieren, greifen halt doch bloß die altväterlichen Reflexe und fallen Dir als reaktionärem Tempo-Blatt nur die klischeedicksten Überschriften ein: »Deutschlands Studenten stehen auf«.
Bravo. Was allerdings noch ein bißchen shmoover gekommen wäre: »Deutschlands Studenten bleiben liegen (bis zur Hörsaalräumung durch die Polizei)« – aber das is’ halt auch ein Platzproblem, gell.
Steht auf:

Titanic

Christoph Käppeler!

»Mir gefällt auch nicht, daß unsere Regierung darüber nachdenkt, den Banken noch mal mit zehn Milliarden Steuergeldern zu winken – nur damit sie endlich das tun, wofür sie in einem gut funktionierenden Wirtschaftssystem eigentlich da sind: Die Wirtschaft, die Autos und Brötchen, Rasenmäher und Bücher, Flugzeuge und Medikamente herstellt, mit Geld zu versorgen. Daß die Bundesregierung immer noch so zahm auf die Banken zugeht, zeigt, daß unsere Wirtschaft aus dem Gleichgewicht gekommen ist. Die Finanzwirtschaft hat zuviel Macht, zuviel Einfluß auf das Wirtschaftsgeschehen bekommen. Ihre dienende Funktion ist verloren gegangen.« So quengelten Sie für die ARD; und wir mußten es anhören.
Nun haben auch Sie sicherlich schon bemerkt, daß es durchaus nicht das Primärziel »unserer Wirtschaft« ist, Leute mit Autos und Brötchen zu versorgen. In einem gut funktionierenden Wirtschaftssystem, wie Sie den guten alten Kapitalismus zu nennen belieben, in einem solchen System also geht’s zunächst und zuvörderst ums Geldverdienen; warum ausgerechnet Banken das anders machen sollten, ist nun wirklich nicht einzusehen. Aber daß Sie das in der ARD nicht sagen können, ist klar: Da ginge ja glatt Ihre dienende Funktion verloren!
Mit Diener:

Titanic

Michael Hanfeld!

Als Frankfurter Allgemeiner Medienexperte dürften Sie ja wissen, womit der Bild-Chef Kai Diekmann seinen Lebensunterhalt bestreitet: Mit exklusiven Fotoreportagen über Prominente, wie sie in ihrem Privatleben fremdgehen, saufen, delirieren, pinkeln, popeln, kotzen und/oder sterben. Und dennoch haben Sie es über sich gebracht, dieses unappetitlich weit aufgerissene, seinen strengen Mundgeruch von Potsdam bis Ibiza und Mallorca verströmende Klatschmaul als Erfolgsmodell zu feiern und die Speichelfäden aufzulecken: »Man darf sich Kai Diekmann dieser Tage als einen glücklichen Menschen vorstellen … Und den intelligenten, ironisch gebrochenen Boulevardjournalismus macht ihm keiner nach … Im Umgang ist er anarcho-witzig und jovial, er führt sein Blatt mit einem kleinen Kollegium kluger Köpfe … Seinen Karriereweg hat Diekmann in Siebenmeilenstiefeln beschritten … Daß er ein Konservativer ist, daraus macht er keinen Hehl … Diekmann nimmt es mit Humor und ist oben, ganz oben.«
Toll. Möchten Sie dort nicht auch einmal hinauf, Herr Hanfeld? In Siebenmeilenstiefeln? Oder wenigstens in Zweizentimetergleitschuhen? Nach ganz oben? In das Land, wo Heiner Lauterbachs Puffbesuche das Top-Thema sind? Ihr Bewerbungsschreiben an die Adresse der Fickgeschichtenverlegerin Friede Springer ist immerhin schon ganz oben angekommen. Wenn alles rund läuft, können Sie demnächst gemeinsam mit einem kleinen Kollegium kluger Köpfe Britney Spears und Amy Winehouse unter den Rock schauen und sich ironisch gebrochen und anarcho-witzig mit dem Brustkrebs einer Schauspielerin Ihrer Wahl beschäftigen. Viel Vergnügen!
Wir bleiben solange lieber wertkonservativ.

Titanic

Und kaum, Kristina Köhler,

waren Sie Familienministerin, wurden Sie im Wikipedia-Eintrag Ihrer Glaubensgemeinschaft, der Selbstständigen Evangelisch-Lutherischen Kirche (SELK), auch schon als Ministerin geführt; einer Kirche, die nicht nur klingt wie ein Sondereinsatzkommando des Protestantismus, sondern sich auch so versteht und liberale wie feministische Strömungen in der christlichen Lehre ablehnt. Da sind Sie nun als »bedeutende Persönlichkeit der SELK« in bester Gesellschaft mit Axel Springer, Friede Springer und Erika Steinbach. Und wir ahnen, wer nun Ihrer Nächstenliebe sicher sein kann.
Selbständig ungläubig:

Titanic

Walser!

Im nachhinein weiß man’s ja immer besser – aber auf Ihre außereheliche Augstein-Zeugung hätte man bei näherer Durchsicht Ihrer Werke echt schon früher kommen können: 1966, während Sie sich mit brünftig geschwollenem Glied der Augsteinmutter näherten: »Das Einhorn«. Pünktlich zur außerehelichen Zeugung 1967: »Der Abstecher« (Uraufführung). 2008, kurz vorm Outing und schon deutlich erschöpfter: »Ein liebender Mann«, und aktuell: »Muttersohn«. Hätten Sie’s gewußt? Wir schon!
Ihre Exegeten auf der

Titanic

Wie nun aber, Greiner Ulrich (»Zeit«),

halten Sie’s mit den Armen in Deutschland? »Respekt ist auch deshalb ein knappes Gut, weil es nicht in meinem beliebigen Ermessen steht, ihn zu bezeugen, der andere muß etwas dafür tun. Und was, wenn er nicht will oder kann? Dann gibt es nur zwei Möglichkeiten: Entweder ich helfe ihm in vorausschauendem Eigeninteresse, weil der soziale Friede auch mir und meinen Kindern nutzt. In diesem Gedanken steckt die eigentliche Kälte des Sozialstaats. Zweite Möglichkeit: Ich helfe aus Mitleid oder Großherzigkeit. Daß dieses Motiv in Verruf gekommen ist, obwohl es im Katalog christlicher Tugenden an vorderster Stelle steht, ist das eigentliche Problem der Gleichheitsidee.«
Uns aber will’s eher so scheinen, daß die Armen die Kälte des Sozialstaats weniger stört als die Kälte ihrer Wohnung und daß sie im Zweifelsfall mehr Wert darauf legen, daß Sie, Greiner, Ihre Steuern zahlen, als daß Sie zweimal im Jahr vorbeikommen und sie aus Mitleid bzw. Verachtung mit Hegel und Humboldt vollkaspern, nicht wahr.
Winter im Herzen:

Titanic

Wahrlich lang, Claus Jacobi,

ist die Liste Ihrer Verdienste: Sie waren Spiegel- und Welt-Chefredakteur, wurden mit der Goldenen Feder geehrt, die Kanzlerin nennt Sie »eine Institution« des deutschen Journalismus – kurzum: Sie waren Ihr Leben lang fleißig. Und sind nun einigermaßen angesäuert, daß manche es nicht sein wollen: »2007 bezogen über acht Millionen Deutsche … Finanzdienstleistungen vom Staat«, klagen Sie in Ihrer Bild-Kolumne »Mein Tagebuch« am 5.12., weil »Freizeit für Freiheit gehalten wird« usw. Herr Jacobi, Sie ärgern sich zu Recht! Weiß doch der bienenemsige und betont freizeitferne Publizist, der Sie sind, noch in seinem 83. Jahre jede Woche aufs neue treffliche Beobachtungen und brisante Novitäten zu berichten. So fanden Sie in besagter Kolumne vom 5.12. u.a. folgendes heraus: »Komponist Ludwig van Beethoven, den manche für den größten Komponisten aller Zeiten halten, war mit 50 Jahren so taub, daß ein Verkehr mit ihm nur schriftlich möglich war. Seine letzten Worte: ›Im Himmel werde ich hören.‹«
Sacrebleu! Ist das, Jacobi, auch wirklich wahr? Mehrfach gegenrecherchiert und durch Insiderinfos abgesichert? Gar eine durch jahrzehntelangen kennerschaftlichen Umgang mit dem geliebten Tonsetzer zur Idee gereifte Erkenntnis? Oder ist das nicht doch eher, pardon, ein extrem läppisch zusammengeschmierter Superscheißdreck? Ein stinkender Haufen Preßkehricht? Eine Spottgeburt aus Extremlethargie und krebsfaulem journalistischen Pennertum? Hmja? Dann lassen Sie künftig doch die acht Millionen anderen Faulpelze ihre Tagesfreizeit bitte so gestalten, wie die das gern hätten. Denn ob da Jugendliche den ganzen Tag betrunken an der Tanke stehen oder verwirrte Senioren im stillen Kämmerlein peu à peu den Zitate-Duden abschreiben – macht das wirklich einen Unterschied?
Für mehr Hinweise grad zu faul:

Titanic

Was aber, verehrteste Frau Leutheusser-Schnarrenberger,

lasen wir neulich auf der Webseite von 3sat? »Im 20. Jahrhundert hat sich die Transportgeschwindigkeit um den Faktor 102, die Kommunikationsgeschwindigkeit um den Faktor 107 beschleunigt« – Faktor 107! Läßt sich unter solchen Umständen ein Nachname wie der Ihre da überhaupt noch halten? Oder wäre das naheliegende und unsererseits ja auch schon vorgeschlagene »Schnarre« nicht halt doch um den einen oder anderen Faktor zeitgemäßer?
Knappe Grüße:

Titanic

Respekt, »Sport-Bild«!

Mit der Schlagzeile »Robert Enke: Das miese Geschäft mit einem Toten!« bist Du dahin gegangen, wo es weh tut. Und wenn wir einen Blick auf die Überschriften im Heft werfen: »Mein erstes Spiel ohne Robert«; »Nur der Berater handelt im Sinne des Verstorbenen«; »Enke-Biografie kommt« usw., dann dürften die Recherchen zu dieser Schlagzeile nicht einmal viel Kilometergeld gekostet haben!
Immer mies drauf:

Titanic

SPD-Wehrbeauftragter Reinhard Robbe!

Nach dem Trubel um Verteidigungspfeife Jung und unschön tote Zivilisten in Afghanistan ließen Sie nach alter Sitte das Vaterland in der Stunde der Not nicht im Stich: »Da wird jeden Tag gekämpft und gestorben. Jeden Tag kommen deutsche Soldaten in gefährliche und bedrohliche Situationen. Jeden Tag riskieren deutsche Soldaten Leib und Leben und werden verletzt.« Und deshalb benötigten sie die Unterstützung aller Deutschen.
Je nun, Robbe: Hätten Sie, wo Sie schon Kriegsreklame machen, den hammerharten Job unserer Jungs da unten nicht noch ein bißchen anschaulicher darstellen können? »Da kullern jeden Tag entzweigeschossene Köpfe übern Grobschotter. Jeden Tag halten deutsche Soldaten zerschossene Hände vor ihre Bäuche und versuchen, das Gedärm zurückzustopfen. Und jeden Tag werden deutsche Extremitäten von deutschen Rümpfen getrennt« – denn da wird sogar uns ganz warm ums Herz!
Mit Leib und Leben:

Titanic

Wir, Oettinger,

hatten uns Europa ja immer ganz aphrodisisch vorgestellt, mit strahlendem Lächeln, wallenden Locken und ausladendem, na, Sie wissen schon. Wie eben jemanden, in den sich selbst Zeus stantepede verliebt. Aber nach Ihren Vorstellungen war Zeus anscheinend schwul oder blind oder beides, denn nun wollen Sie »das Gesicht Europas in Deutschland« sein – und so, Oettl, sieht das Gesicht Europas aus? Mit so einer großen Nase? Und solchen Geheimratsecken? Und einer Bürstenfrisur? Und zwei senkrechten Zornesfalten über der Nasenwurzel?
Dann doch lieber Nationalstaat!
Enttäuscht:

Titanic

Und daß, Mario Barth,

ausgerechnet Sie für einen Elektronik-Markt werben, dessen aufdringlicher Werbespruch »Ich bin doch nicht blöd!« lautet: das ist ausnahmsweise mal tatsächlich fast witzig. Geradezu ironisch!
Wenn Sie wissen, was das heißt.

Titanic

Annette Humpe!

Als Mitglied der Popcombo »Ich & Ich« durften Sie neulich auf SWR3 ein Album promoten und wurden auf die Entstehung des Liedes »Danke« angesprochen. Sie antworteten ungefähr dies: »Bei mir um die Ecke hat jetzt auch ein Supermarkt bis 24 Uhr geöffnet. Ich finde das praktisch, da kaufe ich mir spät abends noch ein Bier oder ein Brot. Und als ich, es war nach 23 Uhr, die dunklen Augenringe der Kassiererin sah, hat mich das zu diesem Song inspiriert, mit dem ich einfach mal danke sagen will.«
Das ist natürlich Balsam auf die übernächtigten und geschundenen Seelen der Nachtkassiererinnen, daß Sie in deren Namen eine Mordskohle einfahren und die Marktzentrale wegen kritischer Popkünstlerinnen wie Ihnen den Laden am liebsten gar nicht mehr zumacht. Wir empfehlen Ihnen daher, beim nächsten Late-Night-Shopping ’nen Euro Trinkgeld rüberzuwerfen und gleich den Nachfolger zu texten: »Wenn du denkst, du denkst, dann denkst du nur, du denkst!«
Nichts zu danken:

Titanic

Und wie, Eveline Widmer-Schlumpf,

haben Sie argumentiert, als Sie als Schweizer Justizministerin das Minarettverbot in Brüssel rechtfertigen mußten? »Vor langer, langer Zeit gab es in den Bergen ein verstecktes Ländchen, in dem winzige Geschöpfe lebten: die Schweizer. Sie waren herzensgut, fröhlich und freundlich. Aber es gab da noch den bösen Muselmann Gargamel, einen ganz üblen Burschen, der finstere Türme baute…« So? Ach was, Sie waren souverän: »Man muß verschlumpft noch mal respektieren, daß dies das Resultat einer direkten Schlumpfokratie ist!« Sehr gut, Schlumpfine! Und nun rasch fort mit Gargamel und seinen Türmen!
Unverschlumpft wie immer:

Titanic

Kate Moss, alte Killergräte!

»Nothing tastes as good as skinny feels«, verlautbarten Sie in irgendeinem Schnickschnack-Magazin. Zwar kannten wir den Satz schon aus Heinz Strunks Roman »Die Zunge Europas«, aber auf deutsch kommt er halt nicht so fett. Auf französisch hingegen perlt Ihr Salz samten über die Lippen: »Rien n’est aussi bon que de se sentir maigre.« Das klingt nicht nur eher nach postmodernem Savoir-vivre, sondern wird auch in mehr Ländern verstanden: z.B. in Ruanda, im Senegal, im Tschad oder an der Elfenbeinküste. Also da, wo die echten Wohlfühl-Profis wohnen!
Geht erst mal eine Runde kotzen:

Titanic

Hallo mal wieder, Hans-Ulrich Jörges!

Sie sind ja der große Durchblicker und Moralstenz des Mediengeschäfts; da nimmt es nicht wunder, daß Sie auch mal Oskar Lafontaine zur Seite springen und mit wertvollen Hintergrundinformationen versorgen. Und wenn Sie Gutes tun, dann reden Sie auch drüber: »Als die Linke zu seinem 65. Geburtstag einen Empfang im Reichstag gab, erschien auch Klaus Höpcke und schenkte ihm ein Büchlein. Er kannte ihn nicht. Höpcke, stellvertretender Kulturminister der DDR, war Chefzensor des SED-Regimes, ein Unberührbarer. Der Kampagnenreiter gegen Wolf Biermann und Stefan Heym gab Brandts Enkel (›links und frei‹), dem Freund kritischer Künstler, die Hand. Als ich Lafontaine darauf aufmerksam machte, war er betroffen – und schwieg.«
Sehr schön beobachtet, Jörges, aber jetzt mal unter uns: Sind Sie sicher, daß Lafontaine wirklich nur wegen Höpcke betroffen schwieg? Denn schließlich stand in diesem Augenblick ein anderer Chefpropagandist eines anderen Regimes neben ihm; ein von des Gedankens Blässe Unberührter.
Sie raten, wer?

Titanic

Sie, Pete Lilly,

sind Veranstalter der deutschen Konzerte des jamaikanischen Musikers Sizzla, dem zu Schwulen so schöne Sachen einfallen wie »Gründest du eine Familie, erweist du deiner Mutter Respekt. Gehst du zu anderen Männern, ziehst du ihr Ansehen in den Schmutz« oder »Ein Mann muß sich entscheiden, ob er ein Stück Dreck sein will oder ein stolzer Mann – so einfach ist das«. Und weil das so einfach ist, singt Sizzla in seinen Liedern über die Dreckstücke: »Verbrennt die Männer, die andere Männer von hinten reiten« bzw. »Ich ziehe los und erschieße Schwule mit meiner Waffe«. Was Sie, Pete Lilly, nun erstaunte, war, daß die Schwulenverbände in Deutschland die Auftritte Ihres Schützlings nicht ganz so toll fanden, wozu Ihnen in einem Interview mit der Jungle World einfiel: »Mir ist es zu undifferenziert, wie Aktivisten aus der Schwulen- und Lesbenszene damit umgehen, die einfach die Nazikeule auspacken und sagen: Weg damit. Die jamaikanische Kultur läßt sich nicht so einfach mit unseren Vorstellungen von politischer Korrektheit beurteilen.« Was sich u.a. daran zeigt, daß die Zahl homophob motivierter Gewaltverbrechen in Jamaika außergewöhnlich hoch ist. Aber deshalb stellen Sie sich noch lange nicht hin und sagen den Jamaikanern, wie sie sein sollen: »Ich stelle mich nicht hin und sage: Jamaikaner, ihr müßt so und so sein. Das führt nur zu Trotzreaktionen. Dann heißt es, wir lassen uns doch nichts von Weißen vorschreiben.«
Aber wie sähen diese Trotzreaktionen dann aus? Würden die Jamaikaner losziehen und weiße Konzertveranstalter erschießen? Aber wo: »Vieles, was da martialisch ausgedrückt wird, ist anders gemeint: Wenn man da von Killen spricht, meint man nicht unbedingt Töten.«
Wenn das so ist, dann gönnte Ihnen so ein jamaikanisches Killerkommando niemand mehr als

Titanic

Madonna mia, Clara Petacci,

Sie indiskrete italienische Klatschmamsell! »Mussolinis Geliebte Clara Petacci kannte die Geheimnisse des ›Duce‹«, so enthüllt der Spiegel – »ihr Tagebuch beschreibt einen sexsüchtigen Judenhasser, der Hitler ›sehr sympathisch‹ fand« – Fräulein Petacci! Mußte das sein? Hat es Mussolini denn wirklich verdient, daß Sie seinen Antisemitismus an die Öffentlichkeit zerren? Mußten Sie seine Sympathie für Hitler derart gnadenlos bloßstellen? Wenn Sie nicht schon tot wären, würden wir Sie dringend auffordern: Gehen Sie gefälligst ein bißchen verantwortungsvoller mit privaten Details aus dem Leben Benitos um – Sie tun dem Andenken an den großen Humanisten nämlich nichts Gutes!
Saluto romano:

Titanic

Und wenn, Deutsches Museum,

Du als »berühmte Techniksammlung« wirklich so »dringend sanierungsbedürftig« bist, wie die Süddeutsche klagt, und sich das nicht nur auf den »baulichen Zustand« bezieht: »Weite Teile der Ausstellung gelten als hoffnungslos veraltet«: dann nimm’s nicht so schwer. Denn schließlich bist ja ein Museum, gell.
Auch schon dreißig:

Titanic

Dr. Kristina Köhler!

Sie sind nicht nur frischgebackene Familienministerin, sondern haben auch gerade promoviert. Ihre Doktorarbeit soll eine »empirische Analyse der objektiven und subjektiven Responsivität von Bundestagsabgeordneten« sein. Okay, wenn man den im TV allgegenwärtigen Politologen Jürgen Falter zum Doktorvater hat, dann muß man wohl so schwafeln; aber mußten Sie wirklich dreihundert Seiten vollmalen, um zu der Erkenntnis zu kommen, daß CDU-Bundestagsabgeordnete mehrheitlich gegen egalitäre Ideen sind? Es ist uns ja eigentlich egal, womit Sie außerhalb der Politik Ihre Zeit verbringen, aber wenn Sie bei der Familienplanung auch so vorgehen, wird Schröders Ole fürs erste nicht Papa. Es sei denn, Sie fragen einen Doktor. Und zwar einen richtigen!
Objektiv und subjektiv responsiv:

Titanic

Sie, Konrad Löw,

haben für die Sonntagszeitung aus Frankfurt scharf analysiert, weshalb die SPD vor einem halben Jahrhundert im Godesberger Programm die Scheidung von Karl Marx einreichte: »Der Braintrust der SPD wußte also, daß die Gestalt des ›großen Führers‹ Marx bei genauerem Hinsehen Schadstellen aufwies, die die Galionsfigur – gerade nach den schrecklichen Erfahrungen mit einem anderen ›Führer‹ – nicht nur entwerten, sondern zum Ballast werden ließen: Terrorismus, Totalitarismus, Antisemitismus, Verachtung der slawischen Völker.«
Wenn Sie, Löw, das dem Führer, also dem anderen, mal ins Gesicht gesagt hätten, daß er nur ein besserer Marxist sei: er hätte Ihnen vermutlich Blondi auf die Genitalien gehetzt. Also, im günstigsten Falle. Und hätte damit eine seiner ganz, ganz wenigen begrüßenswerten Taten vollbracht.
Sie alte Schadstelle!

Titanic

Apropos, Broder, Maxeiner, Miersch!

Seit ein paar Jahren schon schreibt Ihr das in diesen Dingen ja äußerst geduldige Internet voll mit Eurem Blog »Die Achse des Guten«, einer kruden Mischung aus Islamophobie, Klimawandelleugnung und Radikalliberalismusvergötzung. Und wer liest das Zeug? »Immer mehr Menschen, die sich von den Mainstream-Medien einseitig informiert fühlen« – und da sind sie bei Euch ja auch bestens aufgehoben. Schließlich äußert Ihr Euch ja sonst nur noch regelmäßig bis geradezu inflationär in bekannt subversiven, dem Mainstream trotzig ins Gesicht lachenden Medien wie Spiegel, Spiegel online, Welt, Focus, Bild, FAZ, Stern, Berliner Morgenpost, Weltwoche bis hin zum Delmenhorster Kreisblatt und motor-exclusiv.de.
Aber wenigstens nicht im garantiert einseitig informierenden Mainstream-Medium

Titanic

Frank Schirrmacher!

»Was mich angeht, so muß ich bekennen, daß ich den geistigen Anforderungen unserer Zeit nicht mehr gewachsen bin«, beginnen Sie kokett Ihren aktuellen Ratgeber für alternde Studienräte und Hausfrauen. Und Einsicht ist ja an sich etwas Gutes; aber wissen Sie was? Wir nehmen Ihnen das nicht ab. Und wissen Sie auch wieso? Nein, nicht weil wir Ihren larmoyanten Besinnungsaufsatz über das böse Internet weitergelesen hätten, in dessen Verlauf Sie Ihre Eingangsthese natürlich falsifizieren. Sondern weil gleich der erste Satz eine solch augenfällige Lüge ist: mit diesem »mehr«.
Gell?
Ihre Paybacker von

Titanic

Ulf Poschardt, alter Shaker und Mover!

Nachdem in Berlin die BKA-Zentrale und das Bundeskanzleramt mit hochgefährlichen Farbbeuteln beworfen worden waren, rhabarberten Sie in der Welt von einer »neuen linksextremen Gewalt« blablabla, einer »Erosion freiheitlicher Gesellschaftsordnung« blablabla, denn so »begann auch die Geschichte der RAF« blablabla. »In vielen Medien bleibt die Furcht vor Rechtsextremismus und Neonazis dominant, während die Auseinandersetzung mit jenen mentalen Wurzeln linken Nihilismus eher lustlos bis gar nicht gewagt wird.« Könnte das, Poschardt, aber nicht evtl. damit zu tun haben, daß eine laut Verfassungsschutzbericht stetig steigende Zahl von Verbrechen mit rechtsextremem Hintergrund, bei denen gern mal dem ein oder anderen Ausländer, Obdachlosen, Schwulen oder eben Linken der Schädel eingetreten wird, doch eine Spur bedrohlicher wirkt als zwei verschmutzte Wände? Und was sollen überhaupt linksnihilistische Wurzeln sein? Wirklich die »jungen Grünen« und »die Juso-Chefin Franziska Drohsel«, die sich einreihen »in den Fanblock jener, denen Demokratie und Rechtsstaat wenig bedeutet«?
Nun sind, Poscho, unsere Autonomen ja fraglos ein bißchen breiig im Oberstübel; aber so bekloppt, daß die sich ausgerechnet von den zukünftigen Angriffskriegsbefürwortern, Terracotta-Bauherren und Pipelineberatern zu irgendwas animieren ließen, so bekloppt werden die auf ewig nicht.
Aber apropos bekloppt – na, ein andermal.

Titanic

Was muß es, Jens Weinreich c/o »Spiegel online«,

Sie und Ihre Kollegen enttäuschen, daß die Eisschnelläuferin Claudia Pechstein von einem Schweizer Gericht doch noch die Starterlaubnis für die Olympia-Qualifikation bekommen hat, war Ihnen doch schon die Sperre aufgrund eines indirekten Beweises, also ohne positiven Dopingbefund, zu lasch: »Man stelle sich nun vor, es gäbe in Deutschland einen Straftatbestand des Sportbetruges. Jenen Straftatbestand, gegen den sich eine Allianz von Funktionären und Sportpolitikern energisch wehrt. Man stelle sich vor, die Ermittler würden losziehen, das Umfeld der Claudia Pechstein ausleuchten (Trainer, Betreuer, Mediziner, den deutschen Verband), Kontobewegungen prüfen, Vernehmungen durchführen.«
Daß es seltsam anmutet, wenn ausgerechnet Journalisten, die ihre Arbeit ohne Bier und Schnaps kaum zu verrichten in der Lage sind, Spitzensportlern die Stimulanzien mit derartigem Furor mißgönnen, hat Gremliza schon festgestellt. Daß Sie das, was Ihresgleichen an anderer Stelle »Stasi-Methoden« nennt, nun unbedingt angewendet wissen wollen, verrät darüber hinaus bereits einen Zustand, den der Psychiater neuerdings »hystrionisch« nennt. Und Sie wissen ja, Weinreich: so was ist meist nur ein anderes Wort für »balla«!
Aus dem ironischen Zustand grüßt:

Titanic

Bayerischer Zoll!

Wie begrüßt man einen ausländischen Lkw-Fahrer anläßlich einer Routinekontrolle, wenn eine Kamera von N24 dabei ist? a) »Good morning, Sir.« b) »Deutscher Zoll, Ihre Papiere bitte!« c) »Kommscht aus Dürkei, äh?« Unzutreffendes ist zu streichen. Ggf. allen Dienststellen einen Kurs »Deutsch für Deutsche« anbieten, ebenso Schulungen zu den Themen »Grundformen der Höflichkeit«, »Fremdenfeindlichkeit im Amt« sowie »Macht und Mißbrauch«.
OfG:

Titanic

Aktuelle Cartoons

Heftrubriken

Briefe an die Leser

 Genial, »Schleswig-Holsteinischer Zeitungsverlag«!

»Batterien sollen Strom speichern« ist eine Deiner Überschriften auf der Themenseite »Innovation aus Schleswig-Holstein«. Diese Süddänen scheinen ein sehr plietsches Völkchen zu sein. Als Ergänzung hätten wir noch ein paar eigene Innovationen mit potentiell ähnlich durchschlagendem Charakter: Häuser sollen vor Regen schützen, Feuer soll Wärme spenden und Bier soll betrunken machen.

Deine Düsentriebs von Titanic

 Wolke Hegenbarth (39), Schauspielerin!

Wolke Hegenbarth (39), Schauspielerin!

Der »Gala« sagten Sie, dass Sie nach der Geburt Ihres ersten Kindes die Augen aufgemacht hätten: »Ich bin anschließend wochenlang durch die Straßen gegangen, habe die vielen Menschen gesehen und gedacht: Die sind alle geboren worden – das ist so abgefahren!«

Und, Frau Hegenbarth, was haben Sie vor Ihrer Niederkunft gedacht, wenn Sie die vielen Menschen gesehen haben? Dass die vom Himmel gefallen oder geschnitzt worden sind? Ein lauter Traum, ein kruder Witz? Wenn Sie Ihre Augen noch eine Weile offenhalten wollen: Auch die ganzen Schnitzel und Pandabären sind einmal geboren worden.

Abgefahren: Titanic

 Küss die Hand, Bad Ischl!

Du Tummelplatz der k.u.k. Schickeria im österreichischen Salzkammergut wirst nun unter dem Motto »Kultur ist unser neues Salz« eine der drei europäischen Kulturhauptstädte 2024. Herzlichen Glückwunsch! Da für uns Dein Land aber eh nur eine einzige große Fressmeile ist, fragen wir uns, welche kulinarischen Zutaten noch so ersetzt werden sollen. Ist die Wirtschaft das neue Rindfleisch? Die Wissenschaft die Zwiebel? Das Soziale der Pfeffer? Und Politik die Paprika edelsüß?

Zu diesem herzhaften Saftgulasch serviert gern den Witz als neuen Serviettenknödel: Titanic

 HEY, LAAAHAAARS!!!

In einem eher kurzen Interview mit der Tagesschau hast Du, Generalsekretär der SPD, Dich gleich dreimal desselben Stilmittels bedient. Du sagtest, dass »alle wollen, dass die Partei wieder lauter wird«, merktest, dass »es in der Partei ein großes Bedürfnis gibt, über Themen zu reden, die die Menschen interessieren. Und zwar laut über diese Themen zu reden«, und tatest kund, dass Dein Verein zwar in der Regierung bleibt, »aber auch, dass wir laut sagen, wofür die SPD steht«.

Und nun fragen wir uns, warum denn plötzlich alles so laut sein muss. Denkst Du, wer schreit, hat recht? Soll die Botschaft der SPD über die leeren Marktplätze in die Wohnungen der daheimgebliebenen Wählerschichten dringen? Oder ist die SPD, trotz Erneuerung an der Spitze, im Kern so alt, dass die Parteimitglieder selbst sozialdemokratische Kernanliegen nicht mehr registrieren, wenn man sie ihnen nicht ins Ohr schreit? Ach was, es sind ja doch alle drei.

Deine Leisetreter von Titanic

 Sieh an, Kai Pflaume,

die kasachische Version Ihrer Quizsendung »Wer weiß denn sowas?« finden Sie klasse. »Man versteht kein Wort. Es sieht aber sehr ähnlich aus«, sagten Sie dazu der DPA. Man versteht kein Wort? Liegt das womöglich daran, dass Kasachisch gesprochen wird und Sie Kasachisch nicht können? Ansonsten ist es ja dann genauso abgestanden wie das Original.

Weiß: Titanic

Vom Fachmann für Kenner

 Gegen den Stich

Alle traditionelle Moralität habe ich hinter mir gelassen. Recht und Unrecht, Gut und Böse sind Kategorien, die für mich keine Bedeutung mehr haben. Ich beschreite nun einen Weg vollkommener sinnlicher Erfahrung, in der menschliche Kategorien zurückbleiben wie der leere Kokon eines neuen, größeren Wesens. Mögen andere mich Teufel oder Dämon zeihen, meinen Lebensstil pervers und mein Vergnügen verboten, ich lasse sie zurück wie kläffende Straßenhunde, an welchen der Moschusgeruch des Karnevals vorbeizieht. Ja, freimütig, vor aller Welt will ich meine Sünde bekennen: Ich habe Lachsbrötchen mit Marmelade gegessen.

Leo Fischer

 Der Schlaf der Vernunft

Neulich hatte ich einen Traum, der mir vielleicht ermöglicht, mein verpfuschtes Leben vom Kopf auf die Füße zu stellen. Mir träumte nämlich der Satz: »Die wirklich wichtigen Dinge habe ich immer ins Wurstfach getan.« Zwar gibt es in meinem Kühlschrank kein Wurstfach, aber nun habe ich eben eines dazu erklärt und, obwohl ich gar keine Wurst esse, mir ein Stück Salami gekauft, meine Steuererklärung sowie die leere Brieftasche dazugelegt, und ich muss sagen, seitdem geht es mir tatsächlich besser.

Tibor Rácskai

 Praktisch

Das mittlere Alter hat auch seine Vorteile – man kann die Jungen und die Alten gleichermaßen doof finden.

Tina Manske

 Guter Vorsatz

Die unsäglichsten One-Hit-Wonder meiner Jugend (die noch dazu in den 90ern stattfand) rauf und runter streamen, um ihren Interpreten die Rente ein wenig aufzubessern.

Teja Fischer

 Analoge Kuriosität

Wenn in Turin ein Fiat 500, Baujahr 2007 mit ca. 50 km/h auf der Via Santa Giulia über einen halb losen Gullydeckel fährt, dann hört sich das exakt so an wie das Netflix-Intro.

Sascha Dornhöfer

Vermischtes

Hans Zippert: "Fernsehen ist wie Radio, nur ohne Würfel"
Die steile Karriere des Hans Zippert begann im Jahr 1967 mit einem  Schülerpraktikum beim Kulturmagazin "TV Spielfilm". Nach einem  Volontariat bei "TV Direkt" übernahm er das angesehene 20-Uhr-15-Ressort  bei "TV Okayokay", bevor er schließlich Programmchef der auflagestarken  "TV Superwoche" wurde. Nachdem er über einen Bestechungsskandal rund um  eine 3-Sterne-Empfehlung für "Rote Rosen" stolperte, sah sich Zippert  1990 gezwungen, Chefredakteur von TITANIC zu werden. Der Tiefpunkt war  erreicht. Das alles und noch mehr erfahren Sie in diesem Buch!Serdar Somuncu: "H2 Universe: Die Machtergreifung", DVD
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Zweijahres-Abo: 98,60 EURElias Hauck (Hrsg.): "Alles Spargel oder was?"
Endlich ist ganzjährig Spargelsaison! Elias Hauck, die eine Hälfte von Hauck & Bauer und Herausgeber des Frauenmagazins "Sonja", serviert die reifsten Spargelwitze der Welt – gezeichnet und erzählt von dutzenden gemüseliebenden Cartoonisten und Autoren. Lachen Sie unter anderem über: den mit den polnischen Erntehelfern, den mit dem kaputten Spargelschäler und den mit der Fliege in der Hollandaise.Wenzel Storch: "Die Filme" (gebundene Ausgabe)
Renommierte Filmkritiker beschreiben ihn als "Terry Gilliam auf Speed", als "Buñuel ohne Stützräder": Der Extremfilmer Wenzel Storch macht extrem irre Streifen mit extrem kleinen Budget, die er in extrem kurzer Zeit abdreht – sein letzter Film wurde in nur zwölf Jahren sendefähig. Storchs abendfüllende Blockbuster "Der Glanz dieser Tage", "Sommer der Liebe" und "Die Reise ins Glück" können beim unvorbereiteten Publikum Persönlichkeitstörungen, Kopfschmerz und spontane Erleuchtung hervorrufen. In diesem liebevoll gestalteten Prachtband wird das cineastische Gesamtwerk von "Deutschlands bestem Regisseur" (TITANIC) in unzähligen Interviews, Fotos und Textschnipseln aufbereitet.
Zweijahres-Abo: 98,60 EURDie PARTEI-Wahlwerbungs-DVD mit allen vier Wahlwerbespots aus dem Bundestagswahlkampf 2005: Höhepunkte der Politpropaganda, die von Otto Schily mit dem Prädikat "ein Skandal" ausgezeichnet wurden. Besser aufgelöst als auf Youtube und noch dazu mit einer praktischen, farbechten Hülle drumrum - das ist doch was, was?
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Das schreiben die anderen

  • 13.02.:

    Die "Junge Welt" sieht Moritz Hürtgens Gedichtband "Angst vor Lyrik" in bester TITANIC-Tradition.

  • 10.02.:

    Heinz Strunk erzählt im Interview mit dem "Flensburger Tageblatt" von seiner Bühnenshow, seinen Büchern und Kolumnen.

  • 10.02.:

    Max Goldt spricht bei "rbbKultur" über sein musikalisches Werk.

  • 04.02.:

    Christian Y. Schmidt berichtet über das Leben mit dem Corona-Virus in Peking bei radioeins und im "Freitag".

  • 03.02.:

    Die "Kronen-Zeitung", Heute.at und Oe24.at freuen sich über Österreicher auf dem TITANIC-Titel "100 Jahre NSDAP".

Titanic unterwegs
18.02.2020 Hamburg, Polittbüro Gerhard Henschel mit Gerhard Kromschröder
20.02.2020 Weimar, Mon Ami Max Goldt
20.02.2020 Düsseldorf, Schauspielhaus Martin Sonneborn
21.02.2020 Stuttgart, Theaterhaus Max Goldt