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Gärtners kritisches Sonntagsfrühstück: Neues aus Bullerbü

Ich war so sicher, dass es es sich bei dem Aktivisten, der aus meiner Nachbarschaft, wie berichtet, einen „Kiez“ zimmern will und jetzt unter nicht unerheblichem Einsatz ein (Drei-)Straßenfest auf die Beine gestellt hat, um einen jungen Mann handle, der seine Heimatbedürfnisse ins Cool-Kiezig-Hauptstädtische übersetzt. Nun erfahre ich, der Mann ist Mitte Fünfzig, leidenschaftlicher (manche sagen: fanatischer) Radfahrer sowie Architekt und Stadtentwickler. Weshalb das „Kiez“-Logo auf den ubiquitären Plakaten und Transparenten, das mir von Anfang an etwas sehr professionell vorkam, schlechtestenfalls auch so gemeint ist.

Denn wo ein Logo ist, ist eine Marke, und wo eine Marke ist, soll was vermarktet werden; und was sich hier stadtentwickelt, sehe ich am Eck, wo sie eins dieser Bestverdienerhäuser hochziehen, die so teuer (oder vermutlich „exklusiv“ werden), dass sie einen eigenen Slogan („Wohnen – arbeiten – genießen“) und eine Internetadresse haben, unter der man allerdings auf der Seite des benachbarten Autohauses landet (dem scheint’s das Grundstück gehört), von der einem grimmig ein neuer Geländewagen ins Gesicht blickt. Auf den Weltgeist und seine Späße ist eben Verlass.

Dieser Spaß hat sogar einen doppelten Boden, denn die Vision unseres umtriebigen Kiezentwicklers ist das autofreie Quartier – also eins für die Fans der Sharing Economy, weniger für die der türkischen Cabrio-Hitparade –, weshalb aus Anlass des Festes geschätzt zwei Kilometer Wohnstraße zur Halteverbotszone erklärt worden sind (es ist erstaunlich, wie leicht das einer einfach so erwirken kann), ganz offiziell per Schild; und also mussten zweihundert Kraftfahrzeuge außerhalb des „Kiezes“ auf Parkplatzsuche gehen, was den kiezfremden Leidtragenden dieser vorbildlichen Externalisierung vermutlich noch etwas doller gestunken (sic) hat als den Suchenden. Aber des einen Quartiers Aufwertung ist des andern Quartiers Abwertung – Metropole und Peripherie, so geht das Spiel nun mal –, und wenn die Kiezaktiven, wie sie schreiben, „das Bedürfnis“ haben, „gemeinschaftlich zusammenzuarbeiten, etwas Neues zu schaffen, Veränderung, Abenteuer“, dann natürlich ausschließlich im eigenen Gärtchen, und da muss dann erst einmal ein Zaun drumrum. Am oberen Eingang zum Quartier hängt deshalb, gewissermaßen als Grenzschild, ein großes, mit Logo prunkendes „Kiez“-Transparent. Damit man willkommen ist, noch nach Feierabend Teil einer Marke zu sein.

„Unsere Stadt ist weder groß noch klein / wir haben ein Kino, ein paar Banken, / ein paar Eisenbahnschranken / so gemütlich, so gemein / doch stumme Tränen, stummer Hass / davon erfährt niemand was / (…) wir machen Witze und wir sitzen rum / bloß manchmal bleibe ich stumm / weil es mir vorkommt wie ein Gefängnis / aber wann ist die Strafe um?“ Begemann, 1993

Der ideale Quartiersmensch ist, so stellen die sich das vor, „dynamisch, visionär, vielseitig, konstruktiv, friedlich, optimistisch, energievoll, intelligent, freundschaftlich miteinander verbunden“, alles Eigenschaften, die sich auch das Autohaus auf seine Fahne schreiben kann, und bei all den Aktionen und Spielen und Geselligkeiten geht es freilich keine Sekunde um, böses Wort, Gentrifizierung, also darum, dass es bereits getrennte Eisdielen für die vielseitig visionären Dynamiker hie und die Honks dort gibt, die sich angesichts von neuerdings 13,50-Euro-Kaltmieten (ich wohne zu acht) vielleicht nicht so sehr für den „historischen Kiez“ (Straßenfest-Programmpunkt) interessieren als für den von morgen, wo für Leute, die nicht 1,60 Euro für die Kugel Eis ausgeben können, schlicht kein Platz mehr sein wird.

Anderswo kämpfen die Leute für ihr „Recht auf Stadt“; der vor meinem Fenster proklamierte „Kiez“ will gemeinsam Blumen pflanzen und Kinder schminken und träumt den Selbstversorgertraum in der Spielstraßenidylle, den es ja bloß darum gibt, weil Gesellschaft zum Anachronismus wird. Nun soll es bekanntlich der Appell ans Heimatgefühl richten, wie ihn etwa die „Bild“-Zeitung am 7.6. per kostenloser „Heimat“-Sonderausgabe ans Volk gerichtet hat, und sollten die, die etwas Neues wollen, aber beim ganz Alten landen (bei der Dorfgemeinschaft nämlich und dem „Deutschen Nachbarschaftspreis 2018“, Schirmherr Horst Adolf Seehofer, Bewerbung läuft), je über eine „Kiez“-Zeitung nachgedacht haben:

Da ist sie schon.

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TITANIC-Leser stellen sich vor

"Hallo IHR DEPPEN, ihr seid doch echt die letzten Stricher!"
Markus H. aus Aol.de

"Übrigens: Die Börse hat darauf reagiert. Und das nicht zu knapp. Da haben Leute gerade richtig Geld verloren. Oder gewonnen? Vielleicht mit einer schönen Option, weil man wusste, was kommt? Lustig, lustig!"
Matthias Oomen, Berliner Börsenkenner auf Twitter

"Hallo, liebe satirische Schnurzelchen :) Kann es sein, dass ihr die beste Zeit im Satire-Dasein hinter Euch habt, ihr Schnurzelchen ? Keiner regt sich mehr über Eure „Falschmeldung“ auf ? Es interssiert alle einen Furz :) Ihr armen, armen Purzelchen :) Ja, womit wollt ihr uns denn noch hinter dem Ofen hervorlocken ? Da ist nicht mehr viel ? Also, stellt euer verwixtes und abgefucktes  'Satire-Magazin' ein. Es ist ohnehin schon Zielscheibe von viel Spott in meiner Umgebung über die wackeren und aufrechten Satire-Kämpfer :) Ich befürchte, ihr haltet Euch noch für irgendwie wichtig, heheh….Ja sehr brav…… Viele Grüße Jens D. PS: Diese Nachricht wird Presseorganen, weiteren Stellen und weiteren Personen zur Information zur Verfügung gestellt."
Jens D. aus Web.de

"Habt ihr nicht besseres zu tun als die Menschen zu verarschen? Schmierfinken!"
Michael Z. aus Facebook

"Eine Vorbemerkung: Schon von Jugend an begeisterter Titanic-Leser … Mein Statement heute: Müsst ihr wirklich so häufig auf der Trump-Welle reiten und fällt euch nichts mehr Öderes ein, als jetzt auch Fake-News in die Welt zu blasen?? Wahrlich, ich hätte euch mehr zugetraut!"
Helmut B. per E-Mail

"Ja klar ist es bescheuert, das weiter zu verbreiten. Aber sich als gemütlicher 'Ich veröffentliche maximal einmal im Monat' Redakteur über einen Agenturonliner, der gerade mega Stress hat, lustig zu machen, ist ja wirklich ne ganz starke Leistung"
Anja Reschke, ARD

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Aus Eugen Egners Püppchenstudio


 

Winternacht mit Nudeln (1.Teil)

Nicht der Oberbürgermeister, sondern ich erwachte und sah auf meinen Reisewecker. Es war ein Uhr morgens: Zeit, Nudeln zu essen. Die Küche befand sich im Zustand der Auskühlung, ich mußte den Wintermantel des Oberbürgermeisters anziehen. In der Hoffnung, ein wenig Wärme damit zu generieren, schaltete ich das alte Transistorradio ein (ich verstand nun einmal nichts von Chemie). Naturgemäß wurde es jetzt noch kälter, und ich schaltete das Radio aus.

Die Nudeln in der alten Kasserolle waren mindestens so kalt wie die Küche und mußten erwärmt werden – am besten mit dem alten Elektroherd, so daß auch die Raumtemperatur zunahm. Also nahm ich mittels Schalterdrehung eine Herdplatte in Betrieb und leitete die Erwärmung der Nudeln ein. Eine ähnliche Szene wäre auch in Rußland denkbar gewesen. Draußen hielt der kalendergetriebene Winter über Nacht an. Das von den alten Glühbirnen ausgehende Licht flackerte stark, ich wußte: Das war das Irresein der Lampen. Wild drehte ich an der Fassung, bis die Beleuchtung sich stabilisierte.

Meine individuelle Natur wollte, daß bei dem sehr schwierigen Vorgang des Umrührens einige Nudeln aus der Kasserolle geschleudert wurden und auf dem Fußboden landeten, wo sie nichts mehr galten. ‚Die Mahlzeit verringert sich‘, wurde mir klar, doch ich rührte weiter.

 


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Nur kein Gedäh! – von Martin Knepper

Von Menschen, Tieren und Dingen

Unter Menschen, deren Lebenssonne bereits den Mittag überschritten hat, ist es Usus, die kommerzorientierten Selbstdarsteller aus dem Netz als "Youtube-Stars" zu bezeichnen, und das in einem Tonfall, der so schartig klingt, als spräche ein Springerjournalist im Aktuellen Frühschoppen von 1972 das Wort von der "sogenannten DDR" aus. Darin liegt aller Abscheu für eine Kultur, in der sich junge Menschen über Produkte definieren, verbunden mit der Sorge, wie so eine Generation die Herausforderungen der Zukunft meistern soll. Und doch sind diese Zweifler genau jene, die sich später am Abend in der Best-Ager-Bettenburg Facebook noch genau entsinnen können, wie Tillys Kittel in der Palmolive-Reklame vor 40 Jahren ausgesehen hat. Es gibt halt nur die Menschen, die Tiere, die Dinge und ihre Beziehungen zueinander. Der Rest ist Naturwissenschaft, doch die ist generationenübergreifend okkult. Katzenpisse? Sie baden gerade ihre Hände darin.

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Cashregen in Niedersachsen

Riesenjubel: Das Land Niedersachsen erhält eine Milliarde Euro (1 955 828 209 DM!) an Bußgeld von VW – mehr als der sumpfige Flächenstaat überhaupt wert ist. Doch was tun mit dem Geldsegen? Investieren, sparen oder kollektiv verfressen? Die aussichtsreichsten Pläne: 

500 Mio. Euro zur Bekämpfung von Vetternwirtschft (VW), mafiöser Strukturen (SPD), Quallenpest, Vielehe (Emsland), Sodomie (überall), Völlerei und schlechtem Musikgeschmack (Scorpions).

Clever anlegen: in Braunkohle, Grünkohl, Schwarztorf, Telekom-Aktien oder Zahngold aus Sachsen-Anhalt. 

Unter die Leute bringen: mit einem großen Volksfest für alle Einwohner (ausgenommen Mastschweine) in der Lüneburger Heide. Saufgelage, Welfenspeise und Nutten aus Obersachsen bis nachts um vier. 

Bei 37 Prozent Analphabeten geboten: Großes Bildungspaket für jeden Bürger ("Gedichten op Platt", Wulff-Memoiren, Torfrock-CD). 25 Mio. Euro.

Kernsanierung: das "Alte Land" mittels flotter Hotelneubauten ("Excalibur Estebrügge", "Caesars Place Borstel") zum "Neuen Land" aufmöbeln. Kosten: 170 Mio. Euro.

Gut für Notzeiten (Atomkrieg?): alles verstecken. Sichere Orte: unterm Knuffelkissen von Landesvater Stephan Weil oder im Salzstock Gorleben.

Gerecht aufteilen: Jeder der 8 Mio. Einwohner erhält 125 Euro, aber nur in Einkaufsgutscheinen, damit sie nicht alles für Blödsinn (Jever Lemon, Scorpions-CDs) verballern. 

Nachfolgende Generationen entlasten (50 Euro).

Aktuelle Cartoons

Heftrubriken

Briefe an die Leser

 Brillant, Christian Lindner,

antworteten Sie der »Stuttgarter Zeitung«, als man Sie darauf ansprach, daß die Meinungen innerhalb der FDP zur Frage nach dem Umgang mit Rußland auseinandergehen: »Nein, die Ziele und die Meinungen gehen gar nicht so weit auseinander. Es gibt lediglich einen Dissens.«

Abermals schwer beeindruckt von Ihrer rhetorischen Raffinesse wollten wir bei dieser Gelegenheit einfach mal kundtun, daß wir Sie gar nicht für einen unvergleichlich dummen Esel halten, sondern lediglich für einen in puncto Intelligenz inferioren Asinus inkommensurablen Ausmaßes.

Einig im Umgang mit Ihnen: Titanic

 Sprach-App »Deutsch perfekt«!

»Perfekt deutsch Sprache ist so konzipiert, Sie vermeiden, Grammatikfehler und deutsch Einsatz zu helfen. Wir helfen Ihnen, Ihre Kommunikationsfähigkeiten in Englisch mit unserer Plattform dynamischer Quiz verbessern, die Ihren Fähigkeiten prüft und gibt Ihnen Informationen über Ihre Fehler.«

Das lassen wir einfach mal so stehen. Als kostenlose Werbung für Dich.

Immer gern: Titanic

 FAZ-Herausgeber Berthold Kohler!

Interessant, was Sie da in Ihrer Glosse »Fraktur« schreiben: »Natürlich wollen wir uns auch jetzt nicht mit diesen kleinen schlüpfrigen Geschichten auf Schreibtischen im Deutschen Bundestag bei offenen Jalousien beschäftigen.« Sondern bei geschlossenen Jalousien? Oder bei offenen Jalousien, aber nicht auf Schreibtischen? Oder einfach nicht im Bundestag? Oder keine schlüpfrigen Geschichten? Oder meinten Sie doch etwas ganz anderes, können sich nur nicht so gut ausdrücken?

Rätselt gar nicht so sehr: Titanic

 Eins noch, Boris Palmer:

»Die Unschuldsvermutung gilt weiter«, schwätzten Sie der FAZ in die Seiten. »Aber im konkreten Fall in Ellwangen ist der Großteil der Beteiligten nicht asylberechtigt. Ich würde in diesem Fall eine Priorisierung der Abschiebung von Personen prüfen, bei denen man den juristischen Nachweis einer Beteiligung nicht führen kann, die aber zum betreffenden Zeitpunkt in der Gruppe dabei waren.«

Dürfen wir nach dieser Logik jetzt getrost dies schreiben: Boris Palmer ist ein Rassist, auch wenn das juristisch nicht nachgewiesen werden kann, und zwar sobald er die Klappe aufmacht. Das gilt auch für seine gesamte Familie und alle seine Mitarbeiter. Ja?

In dubio Titanic

 Upps, Pressestelle der Deutschen Gesellschaft für Chirurgie,

da haben wir doch aus Versehen glatt Deine Mail mit dem Betreff »Terminhinweis: Rückkehr der Tuberkulose« voreilig gelöscht, ohne vorher hineinzuschauen. Und jetzt quälen uns natürlich so Fragen: Wann kommt sie denn nun zurück? Müssen wir sie irgendwo abholen? Und sollen wir einen Kuchen für sie backen?

Hüstel: Titanic

Vom Fachmann für Kenner

 Leider

Als Engländerin in Berlin bemerke ich, daß deutsche Kinder andauernd falsche Wörter benutzen. Ein Beispiel: Viele deutsche Kinder sagen, daß Kaninchen Hasis sind. Die deutschen Kinder laufen über den Bauernhof mit ihren deutschen Eltern, schauen sich Kaninchen an und rufen: »Ei gucke, Mama, ein süßer Hasi!« Die Eltern sagen dann leider nie: »Nein, du Idiot, das ist kein Hase, das ist ein Kaninchen, das ist eigentlich eine total andere Spezies von Tier! Hasen haben viel längere Ohren und leben über der Erde! Mach nie wieder diesen Fehler! Du Idiot!« Statt dessen sagen sie: »Ja, mein Schneckerchen, so ein süßer Hasie, mit süßen Hasenohren! So süß! Laß uns mal die Schweine anschauen …«

Jacinta Nandi

 Portion Mut

Wenn ich schon frühmorgens, unmittelbar nach dem Aufstehen, am Aufreißen des Espresso-Portionstütchens scheitere, mich der für diesen Vorgang eigentlich gar nicht notwendigen Schere bedienen muß, dann fühle ich mich den Anforderungen des Lebens an sich nicht mehr gewachsen. Eine couragiertere Persönlichkeit hätte dieses Scheitern vielleicht in einen Triumph gewendet, wäre zum weltweiten Vorkämpfer gegen den Verpackungswahn und die Reinhaltung der Meere aufgestiegen. Aber wenn ich darüber nachdenke, fühle ich mich noch elender.

Burkhard Niehues

 Kochtip eines Studenten

Es schmeckt gleich doppelt so gut, wenn es von Pfand bezahlt ist.

Karl Franz

 Neulich in der U-Bahn

Einigermaßen verwundert ein paar Grundschüler das Wort »Paranoia« sagen hören. Dann panischer Gedanke: Sprechen die über mich?

Adrian Schulz

 Mantras und Mudras

Beim Yoga geht es nicht um Vergleiche oder Leistung, es fördert Achtsamkeit, Demut und Hingabe. Also gut, durch die geschlossenen Augenlider wird schon geprüft, wie weit die Nachbarin bei der Vorwärtsbeuge kommt, wie lange die Streberin ganz vorne den Pflug halten kann. Am Ende der Stunde kann ich dann endlich punkten, bei der Tiefenentspannung ziehe ich sie alle ab.

Miriam Wurster

Vermischtes

Hans Zippert: "Fernsehen ist wie Radio, nur ohne Würfel"
Die steile Karriere des Hans Zippert begann im Jahr 1967 mit einem  Schülerpraktikum beim Kulturmagazin "TV Spielfilm". Nach einem  Volontariat bei "TV Direkt" übernahm er das angesehene 20-Uhr-15-Ressort  bei "TV Okayokay", bevor er schließlich Programmchef der auflagestarken  "TV Superwoche" wurde. Nachdem er über einen Bestechungsskandal rund um  eine 3-Sterne-Empfehlung für "Rote Rosen" stolperte, sah sich Zippert  1990 gezwungen, Chefredakteur von TITANIC zu werden. Der Tiefpunkt war  erreicht. Das alles und noch mehr erfahren Sie in diesem Buch!Heiko Werning: "Vom Wedding verweht – Menschliches, Allzumenschliches"
Es ist dies Buch etwas ganz besonderes: Heiko Werning, renommierter  Forscher aus Berlin, lag jahrelang in seinem Kiez, dem Wedding, auf der  Lauer. Kein Ereignis entging ihm, der Wedding konnte ihm nichts,  aber auch gar nichts verheimlichen. Abgründe, tiefe Täler und  menschliche Katastrophen – erfreuen Sie sich an heiteren G’schichterl,  die Werning noch so einen Urenkeln erzählen wird.Friedemann Weise: "Die Welt aus der Sicht von schräg hinten"
Laut seiner Homepage ist er der "King of Understatement" und der "lustigste Mensch im deutschsprachigen Internet". Er ist aber auch Gitarrenmann, Viralblogger (15000 Follower!), Gagautor und Promiexperte mit Diplom. Die Rede ist von Friedemann Weise, dem Mann mit dem Namen! Der Mann, der den "Satiropop" erfand. Und jetzt auch noch ein Buch vorlegt. Ob das gutgeht? Ordern Sie diese Prämie und teilen Sie Ihr vernichtendes Urteil bitte zeitnah der TITANIC-Redaktion mit.Torsten Gaitzsch/Sebastian Klug: "Akte D: Die Wahrheit über Deutschland"
Die Redaktion versichert: Torsten Gaitzsch und Sebastian Klug, die  Autoren dieses Buches, wissen Dinge – schreckliche Dinge! – von denen  Sie, die Leser, nicht einmal zu träumen wagen. Denn es wären Alpträume!  Wählen Sie diese Prämie und erhalten Sie Einblicke in die tiefsten  Abgründe Deutschlands, die Sie wahnsinnig lachend und mit Schaum vor dem  Mund zurücklassen werden. Bisher hat es kein Leser bis zur letzten  Seite geschafft…Gerhard Henschel: "Harry Piel sitzt am Nil"
Fuck, dieses Buch sollte man gelesen haben, wenn man  kein übelst versiffter Wichser sein will. Schmähungen und böse Wörter  machen das Leben echt oberarschmäßig zum Kotzen. Vielleicht kapieren Sie  Versager das endlich, wenn Sie Henschels neuesten Streich gelesen  haben. Können Sie überhaupt lesen? Wahrscheinlich nicht. Trollen Sie  sich, Sie Wicht! Aber trotzdem abonnieren und diese Top-Prämie wählen.Serdar Somuncu: "H2 Universe: Die Machtergreifung", DVD
Er ist der selbsternannte Hassias – viel wichtiger aber noch: der designierte Kanzlerkandidat für Die PARTEI. Holen Sie sich jetzt die neue DVD von Merkel-Nachfolger Serdar Somuncu als Gratisprämie und stehen Sie damit schon vor der Machtergreifung auf der richtigen Seite. Ihre Kinder werden es Ihnen danken!
Zweijahres-Abo: 92,40 EUR (Ausland: 112,80 EUR)Katz & Goldt: "Lust auf etwas Perkussion, mein kleiner Wuschel?"
Stephan Katz und Max Goldt: Ihr monatlicher Comic ist der einzige  Bestandteil von TITANIC, an dem nie jemand etwas auszusetzen hat. In  diesem Prachtband findet sich also das Beste aus dem endgültigen  Satiremagazin und noch besseres, das bisher zurückgehalten wurde.  Gewicht: schwer. Anmutung: hochwertig. Preis: zu gering. Bewertung: alle  Sterne.
Zweijahres-Abo: 92,40 EUR (Ausland: 112,80 EUR)Kamagurka & Herr Seele: "Cowboy Henk"
Er ist Belgier, Kamagurka. Belgier! Wissen Sie, was der Mann       alles durchgemacht hat in letzter Zeit? Eben, er ist Belgier. Und       hat trotzdem in einem Finger mehr Witz als Sie im ganzen Leib! Und       Heldenmut! Glauben Sie nicht? Dann lassen Sie sich von Cowboy       Henk überzeugen, dem einzigen Helden, der wirklich jeden Tag eine       gute Tat begeht.
Zweijahres-Abo: 92,40 EUR (Ausland: 112,80 EUR)Hauck & Bauer: "Ich kann einfach nicht Wein sagen"
Die beste Zeit, einen Band des Zeichnerduos Hauck & Bauer zu kaufen – sie ist seit sicher zehn Jahren vorbei. Heute sind die Werke von Elias Hauck und Dominik Bauer kein Geheimtip mehr. Die zerstrittenen Künstler kommunizieren inzwischen ausschließlich per Fax, leben in luxussanierten Altbauwohnungen mit kugelsicheren Whirl- und Autorenpools, in denen hungernde Leiharbeiter Comics anfertigen müssen. Leider ist auch der neueste Band der beiden Ausbeuter sehr gut, bestellen Sie hier!Sonneborn/Gsella/Schmitt:  "Titanic BoyGroup Greatest Hits"
20 Jahre Krawall für Deutschland
Sie bringen zusammen gut 150 Jahre auf die Waage und seit zwanzig Jahren die Bühnen der Republik zum Beben: Thomas Gsella, Oliver Maria Schmitt und Martin Sonneborn sind die TITANIC BoyGroup. In diesem Jubiläumswälzer können Sie die Höhepunkte aus dem Schaffen der umtriebigen Ex-Chefredakteure noch einmal nachlesen. Die schonungslosesten Aktionsberichte, die mitgeschnittensten Terrortelefonate, die nachdenklichsten Gedichte und die intimsten Einblicke in den SMS-Speicher der drei Satire-Zombies – das und mehr auf 333 Seiten (z.T. in Großschrift)! 
Zweijahres-Abo: 92,40 EUR (Ausland: 112,80 EUR)Dorthe Landschulz: "Problemzonen"
Sie können nicht tanken, besitzen im Durchschnitt bis zu vier Paar Schuhe, gehen immer zu zweit aufs Klo in der Führungsetage - und jetzt zeichnen sie auch noch: Weiber! Eine von ihnen ist die phantastische Dorthe Landschulz. Mit der ihr eigenen (weiblichen!) Art nimmt die TITANIC-Cartoonistin und Wahlbretonin ihre Geschlechtsgenossinnen unter den (prämierten!) Stift und spart dabei auch nicht an der Erfüllung von überwunden geglaubten Gender-Klischees. Typisch! Die besten Witze werden sogar von Männern begriffen.Hans Zippert: "Würden Sie an einer Tortengrafik teilnehmen?"
Würden Sie die Frage "Würden Sie gerne ein Buch mit dem Namen 'Würden Sie an einer Tortengrafik teilnehmen?' lesen?" mit "Ja" beantworten? Und würde der Fakt, daß dieses Buch von TITANIC-Alt-Urgestein Hans Zippert stammt und den Untertitel "199 Fragen und 197 Antworten zu den Allgemeinen Geschäftsbedingungen für das Leben in Deutschland" trägt, Ihre Leseentscheidung positiv oder negativ beeinflussen? Zu kompliziert für Sie? OK, dann also in Ausrufesätzen: Neues Buch! Von Zippert! Mit langem Titel! Lesi lesi machen! Damit Ihr träges Hirn mal was zu tun kriegt!!Leo Fischer + Leonard Riegel: "Fröhliche Hundegeschichten"
Ein Buch, bei dem Sie "Wau" sagen: Leo Fischer und Leo Riegel haben ihre Talente gebündelt und gemeinsam 1001 moderne Hundemärchen in Wort und Bild erschaffen. Zum Lesen, Lachen, Anknabbern! Und außerdem ein echter Lebensretter. Jedenfalls dann, wenn Sie Nacht für Nacht von einer dreiköpfigen Bulldogge heimgesucht werden, die Sie vor die knifflige Wahl stellt, ihr entweder eine "Fröhliche Hundegeschichte" vorzulesen oder den Arsch abgebissen zu kriegen. Ihre Entscheidung!Michael Ziegelwagner: "Der aufblasbare Kaiser"
Seit dem putzigen Präsidentschafts-Hahnenkampf zwischen Alexander Van der Bellen und Norbert Hofer interessiert sich plötzlich auch Resteuropa für das Land, um das es in diesem Buch geht: Österreich. Dabei ist der Donaustaat schon seit 2014 eine literarische Reise wert, jenem Jahr, als "Der aufblasbare Kaiser" für die Longlist des Deutschen Buchpreises nominiert wurde. Lassen Sie sich auf diese Reise mitnehmen: von Michael Ziegelwagner, dem liebenswertesten Randbalkanesen der TITANIC. Pflichtprämie für Kaisertreue!Elias Hauck (Hrsg.): "Alles Spargel oder was?"
Endlich ist ganzjährig Spargelsaison! Elias Hauck, die eine Hälfte von Hauck & Bauer und Herausgeber des Frauenmagazins "Sonja", serviert die reifsten Spargelwitze der Welt – gezeichnet und erzählt von dutzenden gemüseliebenden Cartoonisten und Autoren. Lachen Sie unter anderem über: den mit den polnischen Erntehelfern, den mit dem kaputten Spargelschäler und den mit der Fliege in der Hollandaise.Wenzel Storch: "Die Filme" (gebundene Ausgabe)
Renommierte Filmkritiker beschreiben ihn als "Terry Gilliam auf Speed", als "Buñuel ohne Stützräder": Der Extremfilmer Wenzel Storch macht extrem irre Streifen mit extrem kleinen Budget, die er in extrem kurzer Zeit abdreht – sein letzter Film wurde in nur zwölf Jahren sendefähig. Storchs abendfüllende Blockbuster "Der Glanz dieser Tage", "Sommer der Liebe" und "Die Reise ins Glück" können beim unvorbereiteten Publikum Persönlichkeitstörungen, Kopfschmerz und spontane Erleuchtung hervorrufen. In diesem liebevoll gestalteten Prachtband wird das cineastische Gesamtwerk von "Deutschlands bestem Regisseur" (TITANIC) in unzähligen Interviews, Fotos und Textschnipseln aufbereitet.
Zweijahres-Abo: 92,40 EUR (Ausland: 112,80 EUR)Katharina Greve: "Eigentlich ist Wurst umgestülptes Tier: Cartoons & Comicstrips"
Katharina Greve ist nicht nur Architektin, Situationsdesignerin und stolze Besitzerin einer Vakuumiermaschine, sondern auch Prophetin: Via Kalenderblatt sagte sie im Jahr 2013 auf den Tag genau den Rücktritt von Papst Benedikt XVI. voraus. Wer wissen will, welche sonderbaren Ereignisse die Zukunft noch bereithält, braucht deshalb dieses Bilderbuch. Gegenstände mit Gefühl, Menschen ohne Gesicht, Tapetenmuster von göttlicher Anmut – all das findet sich in Greves fantastisch-wurstigem Cartoonband!Fischer/Wolff/Ziegelwagner (Hrsg.):  "Die TITANIC-Bibel: Segen, Sünden, Sauereien"Was sind schon Markus, Matthäus, Lukas, Johannes, Paulus, Gott gegen Knorr, Eilert, Bernstein, Pfarr, Schmitt, Zippert, Hurzlmeier, Raddatz usf.? Bestenfalls mittelmäßige Autoren und Zeichner. Deswegen greift der moderne Religionskenner zur TITANIC-Bibel. Das ideale Weihnachtsgeschenk für alle, die noch wissen, worum es bei Weihnachten wirklich geht (ideale Weihnachtsgeschenke).Zweijahres-Abo: 92,40 EUR (Ausland: 112,80 EUR)Die PARTEI-Wahlwerbungs-DVD mit allen vier Wahlwerbespots aus dem Bundestagswahlkampf 2005: Höhepunkte der Politpropaganda, die von Otto Schily mit dem Prädikat "ein Skandal" ausgezeichnet wurden. Besser aufgelöst als auf Youtube und noch dazu mit einer praktischen, farbechten Hülle drumrum - das ist doch was, was?
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Das schreiben die anderen

Titanic unterwegs
20.06.2018 Dortmund, Subrosa Daniel Sibbe u.a.
21.06.2018 Göttingen, Literarisches Zentrum Katharina Greve
22.06.2018 Hamburg, Kampnagel Martin Sonneborn
24.06.2018 Berlin, Jägerklause Katharina Greve