Inhalt der Printausgabe

Jakob Augstein im Dialog mit einer Gesellschaft, der er aus der Seele spricht.

Von Stefan Gärtner

»Der Jude ist die menschgewordene Lüge.«
Joseph Goebbels

 

Daß Theodor W. Adorno »Spiegel online«, den Freitag oder ähnlichen Käse läse, könnten wir auch dann ausschließen, wenn der Meister noch lebte; er erführe ja auch nichts, was er nicht schon wüßte: »Ein besonders hintersinniges Argument ist: ›Man darf ja gegen Juden heute nichts sagen.‹ Es wird sozusagen gerade aus dem öffentlichen Tabu über dem Antisemitismus ein Argument für den Antisemitismus gemacht: Wenn man nichts gegen die Juden sagen darf, dann – so läuft die assoziative Logik weiter – sei an dem, was man gegen sie sagen könnte, auch schon etwas daran. Wirksam ist hier ein Projektionsmechanismus: daß die, welche die Verfolger waren und es potentiell heute noch sind, sich aufspielen, als wären sie die Verfolgten.«

Genau ein Halbjahrhundert ist Adornos Vortrag »Zur Bekämpfung des Antisemitismus heute« alt, doch »heute« ist noch längst nicht gestern. Aus der »Spiegel online«- Kolumne des Inhabers der Wochenzeitschrift Freitag, Jakob Augstein, vom 26. November 2012: »Jeder Kritiker Israels muß damit rechnen, als Antisemit beschimpft zu werden. Das ist ein gefährlicher Mißbrauch des Begriffs. Im Schatten solch falscher Debatten blüht der echte Antisemitismus.« Abgesehen davon, daß Blüte meist den Sonnen­schein bevorzugt – übersetzen wir uns das: Antisemitismus entsteht aus dem Vorwurf, einer sei Antisemit. Es ist also besser, mit diesem Vorwurf soweit als möglich hinterm Berg zu halten, um Antisemitismus nicht zu befeuern. Antisemitismus ist also nicht erst dann aus der Welt, wenn niemand was gegen Juden hat, sondern wenn man was gegen Juden haben darf, ohne fürchten zu müssen, als Antisemit beschimpft zu werden. Großdeutschland unterm »Nazi-Regime« (Der Spiegel) war also nicht antisemitisch. Wir hatten es geahnt.

Daß Augstein ein »lupenreiner Antisemit« sei, hatte Henryk M. Broder in einem vielbeachteten Ausfall bereits vermutet, dabei aber übersehen, wie sehr es dem smarten Verleger um Israel geht: »Immer häufiger wird Israels Besatzungspolitik mit dem Antisemitismus-Argument gegen jede Kritik in Schutz genommen. Dadurch verliert der Begriff seine Bedeutung und das Thema seine Würde. All das nützt den wirklichen Judenfeinden – und es schadet Israel.« »Immer häufiger« schreiben Journalisten, wenn sie zu faul oder nicht in der Lage sind, ihre Behauptungen zu belegen, zum Beispiel die, Israels Besatzungspolitik werde landauf, landab mit einem sog. Antisemitismus-Argument in Schutz genommen. Nun ist es aber eine verwegene, geradezu übergeschnappte These, es gäbe ausgerechnet in Deutschland, wo »Israelkritik« Volkssport ist und ein Krieg, der mit Hamas-Raketen auf Tel Aviv begann, medial eine arabische Opfergeschichte war, überhaupt so was wie eine pro­jüdische, proisraelische Front; und wer immer Verständnis dafür hätte, daß die Führer eines Volks, das vor nicht einmal drei Generationen der Auslöschung knapp entronnen ist, es im Umgang mit einem anderen Volk, dessen Führer eine solche Auslöschung nach wie vor befürworten, mitunter an Rücksicht und Einfühlungsvermögen fehlen lassen, nimmt tatsächlich Israel in Schutz, indem er es gegen den Vorwurf verteidigt, es sei ein imperialistischer Zio­nistenverein. Es wäre dies also tatsächlich ein Antisemitismus-Argument, aber eines, das den real existierenden, mörderischen Anti­semitismus der arabischen Welt in Rechnung stellt.

Aber Augstein, der – eine Berufskrankheit – die Gedanken, die er nicht hat, auch nicht ausdrücken kann, will auch was ganz anderes mitteilen; daß er nämlich der Sohn seines Vaters ist und weiß, welchen Schaden Moralkeulen anrichten: »Und da liegt das Problem: Je häufiger der Antisemitismus-Vorwurf für kurzfristige, politische Zwecke eingesetzt wird, desto irrelevanter wird er. Der Prozeß hat schon längst begonnen: Früher war es eine Schande, für einen Antisemiten gehalten zu werden. Inzwischen muß man solchen Vorwurf nicht mehr ernstnehmen. Im Meer der hirn- und folgenlosen Injurien des Internets geht auch diese Beschimpfung einfach unter.« Früher war es eine solche Schande, für einen Anti­semiten gehalten zu werden, daß Antisemiten am Rande der Gesellschaft als Richter, Industriekapitäne, Bundeskanzler oder -präsidenten vegetieren mußten; heute kann man seine Neigung wieder offen leben, weil Injurien im Internet untergehen bzw. in »Spon«-Kolumnen wandern, wo sie als Beweismittel für anti-antisemitische Tücke noch gute Dienste leisten: »Augstein, du bist und bleibst eine antisemitische Dreckschleuder. PS: immer schön aufpassen, wenn du über die Straße gehst. Diese Nachricht erreichte den Autor vor­kurzem über Facebook. Das Netz ist voller Wut und Wahnsinn. Aber dieser Angriff ist typisch für eine gefährliche Tendenz: Der Antisemitismus-Vorwurf wird inflationär gebraucht. Und er wird mißbraucht.«

Von wem, darf man sich denken.

Der Vorwurf des Antisemitismus, von Israel und seiner fünften Kolonne für kurzfristige, politische Zwecke eingesetzt, ist nämlich bloß da irrelevant, wo er nicht »auf den Vorwerfenden zurückfällt«, und wenn laut letztem regierungsamtlichen Antisemitismusbericht jeder fünfte was gegen Juden hat und 40 Prozent glauben, der Jude ziehe Vorteil aus der Shoa, dann liegt das laut Augstein an der ewig vorwurfsvollen Holocaust-Industrie: »Das Gedenken an den Holocaust wird zu niedriger Münze verkauft. Das Traurige ist: Am Ende bleibt nur ein Achselzucken. Inflationärer Gebrauch führt immer zur Entwertung.« Daß am Antisemitismus der Semit schuld ist, ist bekannt; um so trauriger, wenn er nichts draus lernt: »Als Südafrika beschloß, allen Importgütern aus israelischen Siedlungen im Westjordanland die Kennzeichnung ›Made in Israel‹ zu verweigern, bestellte das israelische Außenministerium den südafrikanischen Botschafter in Jerusalem ein. Ein Sprecher des Ministeriums sagte: ›Das erinnert an Ideen rassistischer Natur, die besonders die südafrikanische Regierung sofort zurückweisen sollte.‹ Wie soll man diese Argumentation nennen?« »Eine aus Schaden unkluge« wäre eine Möglichkeit, aber ein Schelm, wer nicht das Böseste dabei denkt: »Die Israelis nutzten das rhetorisch-politische Mittel der Inversion, der Umkehrung: Die Kritik an der eigenen Unterdrückung der Palästinenser wird selbst in einen rassistischen Zusammenhang gestellt. Und das im Dialog mit einer Gesellschaft, die ihrerseits Zeuge und Opfer furchtbarer rassistischer Verbrechen wurde. Man kann diese Argumentation nur zynisch nennen. Aber die Verteidiger der israelischen Machtpolitik«, in Deutschland bekanntlich die ­große Mehrheit, »werden auch diesen Befund als antisemitisch abtun.« Die nämliche Inversion dient aber guten Deutschen dazu, sich als Angehörige eines Volks, das Zeuge und Opfer furchtbarer rassistischer Verbrechen wurde, im Dialog mit Israel in der Pflicht zu sehen, auf die dortigen SS-Methoden mit besonderem Eifer hinzuweisen, was man zynisch nennen müßte, wären an der mit 50 Millionen Toten nicht zu teuer erworbenen deutschen Superiorität in Moralfragen noch etwa Zweifel möglich.

»Es geht bei diesen Auseinandersetzungen in Wahrheit um politische Interessen und Werte. Aber die vorgeblichen Freunde Israels sind bereit, für ihre politischen Interessen einen hohen Preis in Kauf zu nehmen: die Ernsthaftigkeit der Antisemitismus-Debatte.« Die Gender-Forscherin Judith Butler, die Hamas und Hisbollah, Organisationen, die dem Staat Israel den Tod wünschen, als »progressive soziale Bewegungen« und »Teil der globalen Linken« belobigt hat, kann in dieser Logik keine Antisemitin sein, eben weil Juden im In- und Ausland aus Gründen des politischen Interesses nicht einverstanden waren, daß solche Überzeugungen mit dem Frankfurter Theodor-W.-Adorno-Preis geehrt werden. Und wenn man Antisemitin gar nicht sein kann, verschlägt es auch nichts, wie eine zu reden: »Man versucht, diejenigen, die eine kritische Auffassung vorbringen, zu dämonisieren und so ihre Sichtweise zu diskreditieren. Es handelt sich um eine Taktik, die darauf abzielt, Menschen zum Schweigen zu bringen: Was immer man sagt, es ist von vornherein abzulehnen oder so zu verdrehen, daß die Triftigkeit des Sprechakts geleugnet wird.« Hier gibt es aber, sorry, nichts zu dämonisieren: »I think: Yes, understanding Hamas/Hezbollah as social movements that are progressive, that are on the left, that are part of a global left, is extremely important« (Butler), und wenn der Zentralrat protestiert und die israelische Presse vom Versuch spricht, Israel zu delegitimieren, dann wird überhaupt nicht die Triftigkeit des Sprechakts geleugnet, sondern die Triftigkeit dessen, was der Sprechakt hinterläßt.

»Darauf spekuliert tatsächlich einer der wesentlichen Tricks von Antisemiten heute: sich als Verfolgte darzustellen; sich zu gebärden, als wäre durch die öffentliche Meinung, die Äußerungen des Antisemitismus heute unmöglich macht, der Antisemit eigentlich der, gegen den der Stachel der Gesellschaft sich richtet, während im allgemeinen die Antisemiten doch die sind, die den Stachel der Gesellschaft am grausamsten und am erfolgreichsten handhaben« ­(Adorno, a.a.O.). Daß die Juden uns den Mund verbieten, ist das Gerücht über die Juden, das nach Adorno der Antisemitismus ist. Wer glaubt, daß es wahr sei, ist ein Antisemit. Augstein ist einer.

 

ausgewähltes Heft

Aktuelle Cartoons

Heftrubriken

Briefe an die Leser

 Ina Tenz!

Sie sind seit zwanzig Jahren Programmdirektorin im Hörfunk und wollen bei Antenne Bayern jetzt ein Lied von Sarah Connor ohne den ersten Satz senden, denn der Satz lautet: »Vincent kriegt keinen hoch, wenn er an Mädchen denkt.« Denn Vincent ist jung und schwul, weiß es aber noch nicht. Ein Song mithin, der Mut machen soll usw.

Was Sie nun daran stört? »Als erwachsene Frau gar nichts, aber als Mutter. Ich habe einen neunjährigen Sohn, und wenn er diesen Song im Radio hören und mich dann fragen würde, was diese erste Zeile bedeutet, dann möchte ich mit meinem Sohn nicht im Auto irgendwo auf dem Weg von der Schule zum Gitarrenunterricht über dieses Thema sprechen.«

Aber, Frau Tenz: Wo Sie doch nun so schön dem Klischee der sehr erwachsenen, sehr besorgten Karrieremutter und Elterntaxifahrerin entsprechen, da wird der Sohnemann auch das Klischee bedienen, wonach Neunjährige schon wissen, was ein Porno ist. Meinen S’ nicht auch?

Jederzeit gesprächsbereit: Titanic

 Sächsischer Justizminister Sebastian Gemkow (CDU)!

Als Sprecher der CDU-geführten Bundesländer gegen den Antrag Niedersachsens, das Containern zu legalisieren, haben Sie am fürsorglichsten argumentiert. In einem Fünf-Sterne-Hotel in Travemünde meinte es empathisch aus Ihnen: »Wir wollen nicht, dass sich Menschen in eine solche menschenunwürdige und hygienisch problematische Situation begeben.«

Weil es auch kein Gesetz gibt, das Menschen vor der menschenunwürdigen Situation schützt, Essen aus dem Müll holen zu müssen? Oder weil Sie, Gemkow, sich aus Solidarität ein bisschen schmutzig fühlen wollen, indem Sie den Armen sogar die Brosamen der Wegwerfgesellschaft verweigern? Oder geht es Ihnen schlicht um Entmündigung derer, die auf Mundraub angewiesen sind?

Fragt mit schlechtem Appetit: Titanic

 Psychoanalytiker und Publizist Carlo Strenger!

Angeblich gehen Sie in Ihrem neuen Buch »Diese verdammten liberalen Eliten« mit diesen verdammten liberalen Eliten, zu denen Sie ja selbst gehören, streng ins Gericht. Doch nach der Lektüre fragen wir uns eins verdammt noch mal schon: Warum nicht noch viel strenger, Strenger?

Illiberal: Titanic

 Ulm!

»Du kannst nicht beides haben?« steht fett gelettert auf Anzeigen Deiner neuen Image-Kampagne. Ja, aber was denn »beides«? Die Auflösung folgt: »Doch: In Ulm/Neu-Ulm! Erlebe hier Bayern und Schwaben zusammen in der Zweilandstadt.« Ja, wirklich? Bayern und Schwaben in einer Stadt? Ist das möglich? Wovon wir nur zu träumen wagten, wird endlich wahr! Sodom und Gomorrha! Hoffentlich lässt sich unser Bali-Urlaub noch umbuchen. Aber im Ernst: Auch eine weniger depperte Kampagne würde uns nicht in Dein doppelt versaubeuteltes Nest locken.

Huch! War das jetzt Spott und Hohn? Genau! Denn bei uns, liebes Ulm, kannst Du beides haben!

Pfiati und ade! Titanic

 Fifa-Präsident Gianni Infantino!

Fifa-Präsident Gianni Infantino!

Sie sind von den Delegierten des Fußball-Weltverbandes per Akklamation für vier weitere Jahre im Amt bestätigt worden. Für Ihre erste Amtszeit fanden Sie dann lobende Worte: »In den vergangenen drei Jahren und vier Monaten ist aus dieser vergifteten, fast kriminellen Organisation das geworden, was sie sein soll. Eine Organisation, die sich um Fußball kümmert und den Fußball entwickelt.«

Und zu diesem Wandel zu einer letalen, vollends kriminellen Organisation beglückwünschen Sie angesichts anhaltender Medienberichte über das sklavengleiche Hausen, Schuften und Sterben auf den WM-Baustellen in Katar ebenso wenig wie zu Ihrer Wiederwahl:

die Menschenrechts-Ultras von Titanic

Vom Fachmann für Kenner

 Mein Coach

hat mir aufgrund meines grüblerischen Wesens als wichtigsten Lebenstipp mitgegeben, immer nach vorne zu schauen, die Zukunft fest im Blick zu haben. Seitdem denke ich ständig an den Tod.

Anselm Neft

 Keine Frage des Geldes

Wirklich arm fühlt man sich, wenn einer dieser NGO-Spendenbettler, die in der Fußgängerzone herumstehen, sein Gesicht hinter dem Klemmbrett verschanzt, sobald man auf ihn zugeht.

Julia Mateus

 Marktversagen

Als Ergebnis einer Google-Recherche nach dem von einem US-Comedian angepriesenen T-Shirt mit der Aufschrift »Neoliberalism sucks!« wurden mir ausnahmslos Hemden mit dem Slogan »Socialism sucks!« angezeigt. Daraus lässt sich nur eines folgern: Das System hat eindeutig abgewirtschaftet, ja ein Eigentor geschossen. Meine Nachfrage konnte schließlich nicht befriedigt werden!

Burkhard Niehues

 Gesichtsschnee

Ein ohnehin schon sehr merkwürdiges Gesetz, das – noch erstaunlicher! – weltweit gilt, verlangt von Menschen, die sich in den Bergen aufhalten, dass sie Rasierschaum oberhalb einer Höhe von 6659 Metern ausschließlich als Gesichtsschnee bezeichnen. Wer’s nicht glaubt, kann gern einmal versuchen, in den Bergen oberhalb einer Höhe von 6659 Metern Rasierschaum zu kaufen.

Andreas Maier

 Geschichtsmoral

Als ich die neueste Verfilmung von Otfried Preußlers »Die kleine Hexe« sah, war ich erneut gepackt von dieser Geschichte. Wie die kleine Hexe ausgestoßen wird, weil sie sich in ihrer grundfalschen Welt aus inneren Beweggründen zum Guten bekennt. Sie hält dem unfassbaren Druck ihrer missratenen Peer Group nicht nur stand, sondern wendet sich aktiv gegen das Böse. So verbrennt sie am Schluss die Zauberbücher ihrer Rivalinnen auf dem Scheiterhaufen, um die bösen Hexen für immer unschädlich zu machen. Die pädagogische Botschaft hinter der ganzen Geschichte ist klar: Bücherverbrennungen sind nicht immer schlecht.

Jürgen Miedl

Vermischtes

Hans Zippert: "Fernsehen ist wie Radio, nur ohne Würfel"
Die steile Karriere des Hans Zippert begann im Jahr 1967 mit einem  Schülerpraktikum beim Kulturmagazin "TV Spielfilm". Nach einem  Volontariat bei "TV Direkt" übernahm er das angesehene 20-Uhr-15-Ressort  bei "TV Okayokay", bevor er schließlich Programmchef der auflagestarken  "TV Superwoche" wurde. Nachdem er über einen Bestechungsskandal rund um  eine 3-Sterne-Empfehlung für "Rote Rosen" stolperte, sah sich Zippert  1990 gezwungen, Chefredakteur von TITANIC zu werden. Der Tiefpunkt war  erreicht. Das alles und noch mehr erfahren Sie in diesem Buch!Friedemann Weise: "Die Welt aus der Sicht von schräg hinten"
Laut seiner Homepage ist er der "King of Understatement" und der "lustigste Mensch im deutschsprachigen Internet". Er ist aber auch Gitarrenmann, Viralblogger (15000 Follower!), Gagautor und Promiexperte mit Diplom. Die Rede ist von Friedemann Weise, dem Mann mit dem Namen! Der Mann, der den "Satiropop" erfand. Und jetzt auch noch ein Buch vorlegt. Ob das gutgeht? Ordern Sie diese Prämie und teilen Sie Ihr vernichtendes Urteil bitte zeitnah der TITANIC-Redaktion mit.Serdar Somuncu: "H2 Universe: Die Machtergreifung", DVD
Er ist der selbsternannte Hassias – viel wichtiger aber noch: der designierte Kanzlerkandidat für Die PARTEI. Holen Sie sich jetzt die neue DVD von Merkel-Nachfolger Serdar Somuncu als Gratisprämie und stehen Sie damit schon vor der Machtergreifung auf der richtigen Seite. Ihre Kinder werden es Ihnen danken!
Zweijahres-Abo: 98,60 EURKamagurka & Herr Seele: "Cowboy Henk"
Er ist Belgier, Kamagurka. Belgier! Wissen Sie, was der Mann alles durchgemacht hat in letzter Zeit? Eben, er ist Belgier. Und hat trotzdem in einem Finger mehr Witz als Sie im ganzen Leib! Und Heldenmut! Glauben Sie nicht? Dann lassen Sie sich von Cowboy Henk überzeugen, dem einzigen Helden, der wirklich jeden Tag eine gute Tat begeht.
Zweijahres-Abo: 98,60 EURSonneborn/Gsella/Schmitt:  "Titanic BoyGroup Greatest Hits"
20 Jahre Krawall für Deutschland
Sie bringen zusammen gut 150 Jahre auf die Waage und seit zwanzig Jahren die Bühnen der Republik zum Beben: Thomas Gsella, Oliver Maria Schmitt und Martin Sonneborn sind die TITANIC BoyGroup. In diesem Jubiläumswälzer können Sie die Höhepunkte aus dem Schaffen der umtriebigen Ex-Chefredakteure noch einmal nachlesen. Die schonungslosesten Aktionsberichte, die mitgeschnittensten Terrortelefonate, die nachdenklichsten Gedichte und die intimsten Einblicke in den SMS-Speicher der drei Satire-Zombies – das und mehr auf 333 Seiten (z.T. in Großschrift)! 
Zweijahres-Abo: 98,60 EURLeo Fischer + Leonard Riegel: "Fröhliche Hundegeschichten"
Ein Buch, bei dem Sie "Wau" sagen: Leo Fischer und Leo Riegel haben ihre Talente gebündelt und gemeinsam 1001 moderne Hundemärchen in Wort und Bild erschaffen. Zum Lesen, Lachen, Anknabbern! Und außerdem ein echter Lebensretter. Jedenfalls dann, wenn Sie Nacht für Nacht von einer dreiköpfigen Bulldogge heimgesucht werden, die Sie vor die knifflige Wahl stellt, ihr entweder eine "Fröhliche Hundegeschichte" vorzulesen oder den Arsch abgebissen zu kriegen. Ihre Entscheidung!Michael Ziegelwagner: "Der aufblasbare Kaiser"
Seit dem putzigen Präsidentschafts-Hahnenkampf zwischen Alexander Van der Bellen und Norbert Hofer interessiert sich plötzlich auch Resteuropa für das Land, um das es in diesem Buch geht: Österreich. Dabei ist der Donaustaat schon seit 2014 eine literarische Reise wert, jenem Jahr, als "Der aufblasbare Kaiser" für die Longlist des Deutschen Buchpreises nominiert wurde. Lassen Sie sich auf diese Reise mitnehmen: von Michael Ziegelwagner, dem liebenswertesten Randbalkanesen der TITANIC. Pflichtprämie für Kaisertreue!Elias Hauck (Hrsg.): "Alles Spargel oder was?"
Endlich ist ganzjährig Spargelsaison! Elias Hauck, die eine Hälfte von Hauck & Bauer und Herausgeber des Frauenmagazins "Sonja", serviert die reifsten Spargelwitze der Welt – gezeichnet und erzählt von dutzenden gemüseliebenden Cartoonisten und Autoren. Lachen Sie unter anderem über: den mit den polnischen Erntehelfern, den mit dem kaputten Spargelschäler und den mit der Fliege in der Hollandaise.Wenzel Storch: "Die Filme" (gebundene Ausgabe)
Renommierte Filmkritiker beschreiben ihn als "Terry Gilliam auf Speed", als "Buñuel ohne Stützräder": Der Extremfilmer Wenzel Storch macht extrem irre Streifen mit extrem kleinen Budget, die er in extrem kurzer Zeit abdreht – sein letzter Film wurde in nur zwölf Jahren sendefähig. Storchs abendfüllende Blockbuster "Der Glanz dieser Tage", "Sommer der Liebe" und "Die Reise ins Glück" können beim unvorbereiteten Publikum Persönlichkeitstörungen, Kopfschmerz und spontane Erleuchtung hervorrufen. In diesem liebevoll gestalteten Prachtband wird das cineastische Gesamtwerk von "Deutschlands bestem Regisseur" (TITANIC) in unzähligen Interviews, Fotos und Textschnipseln aufbereitet.
Zweijahres-Abo: 98,60 EURDie PARTEI-Wahlwerbungs-DVD mit allen vier Wahlwerbespots aus dem Bundestagswahlkampf 2005: Höhepunkte der Politpropaganda, die von Otto Schily mit dem Prädikat "ein Skandal" ausgezeichnet wurden. Besser aufgelöst als auf Youtube und noch dazu mit einer praktischen, farbechten Hülle drumrum - das ist doch was, was?
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Das schreiben die anderen

  • 09.07.:

    Mark-Stefan Tietze untersucht in der Taz die schrägsten Auswüchse im Preiskrieg der Supermarktketten, z.B. die Zweizweiundzwanzig.

  • 01.01.:

    Dominik Bauer von "Hauck & Bauer" spricht mit "Spiegel online" über Satire und Karikatur.

  • 07.07.:

    Deutschlandfunk Kultur besucht die TITANIC-Redaktion.

  • 05.07.:

    Christian Y. Schmidt berichtet im "Neuen Deutschland" davon, wie er Wiglaf Droste kennenlernte.

  • 03.07.:

    Die "Frankfurter Rundschau" teasert ein "Megaevent" im Oktober an ...

Titanic unterwegs
11.08.2019 Kassel, Caricatura-Galerie »Deutschland dreht durch«
22.09.2019 Frankfurt, Museum für Komische Kunst »Hans Traxler. Zum Neunzigsten«
23.09.2019 Lyon, Goethe-Institut Katharina Greve: »Das Hochhaus«
02.12.2019 Neu-Anspach, Freilichtmuseum Hessenpark Greser & Lenz: »Hessen först«