Vom Fachmann für Kenner | April 2017


L’art d’ameublement

»Wie haben Sie sich denn Ihre Echokammer eingerichtet?«
»Ach, schlicht. Ganz schlicht.«

Christian Y. Schmidt

Göttlich

Aufgrund eines Mißverständnisses gab es in der WG meiner Freundin vor kurzem einen großen Kartoffelüberschuß. Es wurde darüber diskutiert, was nun mit den ganzen Kartoffeln angestellt werden sollte. Schnell kamen wir auf »Himmel und Erde«, wobei meine Freundin der Meinung war, für das Gericht müßten Zwiebeln, Äpfel und Kartoffeln gemeinsam gekocht und dann zermatscht werden, während ihr Mitbewohner sich sicher war, daß Zwiebeln und Äpfel gebraten werden müßten und nur die Kartoffeln püriert würden. Nach einigem Hin und Her hatten sie zwar keinen Konsens gefunden, dafür aber eine wichtige Lektion fürs Leben gelernt: Von Himmel und Erde hat jeder seine ganz eigene Vorstellung.

Ernst Jordan

Apathie im Alltag

Sagte neulich auf einer Party ein Typ im Überschwang: »Der Mann hat das Haus komplett mit den eigenen Händen erbaut!« Parierte ungerührt sein Gegenüber: »Hat der denn sonst keine Interessen?«

Theobald Fuchs

Marktforschung

Placebos haben als Ersatzpillen wohl erst dann eine Chance, wenn sich die Probanden neben der beabsichtigten Wirkung des Testmedikaments auch sämtliche Nebenwirkungen einbilden.

Jonny Rieder

Lifehack

Als immer wieder mal von Depressionen geplagter Mensch bin ich stets auf der Suche nach Gelegenheiten, mein Dasein bekömmlicher wirken zu lassen. Mein neuester Geistesblitz: Während der Teezubereitung REO Speedwagon’s »Can’t fight this feeling anymore« laufen lassen. Da sowohl die Tasse Ingwer-Zitronen-Tee als auch die 80er-Power-Ballade grob fünf Minuten brauchen, freue ich mich anschließend nicht nur über das fertige Heißgetränk, sondern auch darüber, daß der Song endlich vorbei ist.

Nils Laaser

Beruhigend (1756-1763)

Als studierter Historiker kann ich allen Menschen, die sich davor fürchten, daß demnächst der dritte Weltkrieg ausbricht, eine sehr erfreuliche Mitteilung machen: es ist der vierte.

Andreas Maier

Liebesbeweis

Meine Freundin liebt Katzen, aber gerade darum kommt eine eigene in unserer Stadtwohnung für sie ethisch nicht in Frage, es sei denn, diese könnte, warum auch immer, sowieso nicht mehr nach draußen. Was hat sie sich gefreut, als ich dann einen süßen Streuner vom Tierheim geholt, geblendet, ihm ein Vorderbein amputiert habe und ihr den Racker abends strahlend übergeben konnte.

Wanja Lindenthal

Zeichen setzen

Sorgt im Text stets für. den Aha-Effekt: der sprıngende Punkt!

Daniel Sibbe

Auf der Überholspur

Vor knapp zwei Jahren wurde ich von diesem großen Unternehmensberater angeworben und zum CEO ernannt. Schnell erkannte ich die Konzernstrukturen. Der Vorstand war träge und abgehoben, weshalb ich mich kurzerhand auf Managementebene downgraden ließ. Als mir dort die untergebene Senior Associate schöne Augen machte, fackelte ich nicht lange. Ich nutzte die Affäre, um mich auf ihr Kompetenzniveau runterzuskillen. Das heiße Intermezzo war allerdings schnell vorbei, als mich ihre Sekretärin mit der Kantinenleiterin bekannt machte, der ich mit offensivem Charme eine Position bei der Essensausgabe abzwang. Spätestens seit ich letzte Woche mein Praktikum in der Hausmeisterei angetreten habe, ist wirklich allen klar: Ich habe mich binnen kürzester Zeit nach ganz unten geschlafen.

Leo Riegel

Evolution

An welchen Stellen verlor der Urmensch zuerst das Fell? Egal, ob es kreisrunde kahle Stellen an den Knien waren oder eine nackte Nase, die aus dem dicht behaarten Gesicht ragte – es bedeutete lebenslanges Getrieze und Gehänsele von den Komplettbewachsenen.

Miriam Wurster

Beim Einkaufen

Ich stehe an der Kasse und warte. In der Nachbarschlange fängt ein mittelalter Mann mit beginnender Halbglatze (Bier, Kochschinken, Sprühsahne) leise an zu weinen. Sofort kommen von überall Kunden auf ihn zugerannt, um zu trösten. Überraschend aggressiv schlage und beiße ich um mich, bis sie zu Boden gehen (inklusive Nachtreten). Dann drücke ich seinen Kopf an meine Brust und streichle ihm immer wieder über die leicht fettige Kopfhaut. Er akzeptiert mich als seine Mutter, gegenseitig geben wir uns Halt. Muß etwas mit dem Wetter oder so zu tun haben.

Konstantin Hitscher

Doppelter Schaden

Eine Bekannte löcherte ihren Mann vor dem Valentinstag so lange, bis er ihr verriet, daß er ihr zu diesem Anlaß nichts schenken würde. Jetzt wird sie nicht nur ohne Geschenk dastehen, sie hat sich auch noch die Überraschung verdorben.

Uwe Geishendorf

Wen juckt’s?

Als Hämorrhoideninhaber kann ich mit Fug und Recht behaupten: Das Thema Anus ist bei mir ein Dauerbrenner.

Helge Möhn

Gemischte Bilanz

Das Leben im Mittelalter war schon eine rechte Plackerei. Von Sonnenauf- bis -untergang malochten die Menschen damals auf den Feldern, nur um gerade so über die Runden zu kommen, und litten gleichwohl unter Hunger und Mangelernährung aufgrund wetterbedingter Mißernten. Die Sterblickeit war hoch, die Lebenserwartung gering. Ja, es muß wahrlich ein Jammertal gewesen sein. Auf der anderen Seite: Es fehlten jegliche moderne Kommunikationsmittel. Das bedeutete: Keine ständige Erreichbarkeit durch den Lehnsherren!

Burkhard Niehues

Gesprächskiller

»Und was machen Sie beruflich?«
»Ich entwickle ein Handy, das sogar meine Oma bedienen kann.«
»Aber so etwas gibt es doch schon.«
»Meine Oma ist tot.«

Valentin Witt

Hi, Robot

Manchmal, bevor ich das Haus verlasse, stelle ich den Staubsaugroboter so ein, daß er unentwegt Anlauf nimmt und immer wieder von innen gegen meine Wohnungstür donnert. Heimkommend erfüllt mich dann beim Schlüsseldrehen für einen kurzen Moment das tröstliche Gefühl, dahinter sei tatsächlich ein Lebewesen, das sich über meine Rückkehr freut.

Cornelius Oettle

Sangesmarsch, der

Wird in Discotheken beobachtet, wo mehrere Leute mit ernstem Eifer einen Schlager mitsingen, während sie im Gänsemarsch das Etablissement durchqueren. Steht in Beziehung zum Flächentanz, bei dem jemand eigentlich zum Klo läuft, sich aber verpflichtet fühlt, Tanzbewegungen zu imitieren, solange er auf seinem Weg die Tanzfläche kreuzt.

Robert von Cube

Nachrichtentauglich

Bei Überschwemmungen und Flutkatastrophen hört man in den Nachrichten immer wieder: »Die Aufräumarbeiten werden Wochen dauern.« Also eigentlich genau wie bei mir, nur ohne vorherige Flut!

Mark-Stefan Tietze

Aktuelle Cartoons

Heftrubriken

Briefe an die Leser

 Natürlich, Herr Fleischhauer!

In Ihrer Kolumne verkündeten Sie, dass die Kanzlerin ihre Politik als fortgesetzten Widerstand gegen den Nationalsozialismus sehe: »Am vergangenen Freitag hat Angela Merkel ihre Sommerpressekonferenz gegeben. Der Termin war kurzfristig anberaumt worden, was dafür spricht, dass sie sich bewusst für den 20. Juli entschieden hat.«

Sehr überzeugend! Aber spricht diese Beobachtung nicht auch genau für das Gegenteil? Also dafür, dass Angela Merkel sich den 20. Juli gerade nicht extra lange freigehalten hat, um die Pressekonferenz zu veranstalten, sondern es eben an diesem Tag kurzfristig am besten passte? Aber das kann ja der überlegensten Logik passieren, dass auch ihr Gegenteil Sinn ergibt. Uns scheinen allerdings Thema, These und Argumentation Ihrer Kolumne dieses Mal irgendwie besonders kurzfristig anberaumt worden zu sein.

Nur so ein Gefühl von Titanic

 Wartet nur, Wespen!

Wartet nur, Wespen!

Nachdem Ihr nacheinander unseren IT-Mann und unsere Redaktionsassistentin gestochen, beim Konferenzessen unsere Schnitzel belagert und dicke Stücke aus unseren Fritten gefräst habt und massenhaft in unsere Biere geplumpst seid, fragen wir uns: Was macht Euch so unbesorgt und hochnäsig? Denn jetzt, da die Klimaerwärmung richtig loslegt, ziehen bald die richtig dicken Dinger aus dem Süden bei uns ein und machen Euch fertig, ha! Da wäre zum Beispiel der Mittelmeerskorpion, der Euch mit seinem flinken Stachel den Garaus machen wird! Sein Gift kann nämlich sogar Menschen tö- ... Halt, stop!

Reicht Euch doch noch mal die Hand: Titanic

 Wahlkämpfende CSU!

Nachdem Dein Hassthema Flüchtlinge demoskopisch und demagogisch in die Lederhose gegangen war, musstest Du dringend bei richtigen Themen etwas versprechen, beispielsweise »bestmögliche Versorgung im ländlichen Raum«. Konkret: »Ausbau der Telemedizin« und »Einführung einer Landarztquote«.

Und weißt Du was, CSU, eine TV-Serie à la »Der Landarzt«, mit Pflichtquote bei den Bettlägrigen, damit wäre beides erreicht!

Verspricht: Titanic

 Scheiße, liebe Sachsen!

»Sachsen: Jedes dritte Kind kann vor der Einschulung nicht richtig sprechen« – diese Schlagzeile vom 23. Juli gab uns zu denken: Wie um Himmels willen schafft Ihr’s denn, den beiden anderen Kindern das richtige Sprechen auch noch abzutrainieren?

Hält ja schon die Gusche: Titanic

 Peter Maffay!

Der »Berliner Morgenpost« verrieten Sie: »Die Zeit der Alkoholexzesse habe ich hinter mir gelassen. Die Aufnahmen, die ich unter Alkohol eingespielt habe, waren einfach nicht gut.«

Ach, Maffay, kein Grund zum Kummer. Die Aufnahmen, die Sie ohne Alkohol eingespielt haben, auch nicht.

Bittere Wahrheit von Ihrer Titanic

Vom Fachmann für Kenner

 Das Familienfest

Die letzte Illusion, noch ein Quentchen Berufsjugendlichkeit innezuhaben, geht flöten, wenn den pubertierenden Neffen damit gedroht wird, zur Strafe im Auto der Tante mitfahren zu müssen, wenn sie nicht spuren.

Miriam Wurster

 Paradoxon

Seit bekannt ist, dass Menschen mit einer narzisstischen Neigung aus Eitelkeit niemals in Therapie gehen würden, werden die Therapeuten geradezu überrannt von Narzissten, die beweisen wollen, dass sie keine sind.

Teja Fischer

 Vergeblich

Sich einen ganzen Sommernachmittag lang auf dem Balkon in der Sonne aalen, dabei über den Sinn und Zweck des Effizienzgedankens nachsinnen, am Ende zu keinem Ergebnis gelangen und schlussendlich alle Überlegungen hierzu wieder komplett vergessen. Passiver Widerstand im Zeitalter des Neoliberalismus kann so geil sein!

Burkhard Niehues

 Frage

Wann gibt es endlich den Seit-es-Zwinkersmileys-gibt-muss-jede-ironisch-gemeinte-Botschaft-damit-versehen-werden-da-sie-sonst-keinesfalls-mehr-vom-Rezipienten-als-überspitzt-dechiffriert-werden-kann-und-deshalb-heftige-Reaktionen-auslöst-Frown?

Jürgen Miedl

 Zur Verkehrslage

Verkehrsinfarkt, Megastaus, Abgasskandal, Parkplatznot – auf den deutschen Straßen herrscht Chaos, Aggression und Frust. Es ist allgegenwärtig: Viele Autofahrer ertragen das alles nur noch im SUV.

Thorsten Mausehund

Vermischtes

Hans Zippert: "Fernsehen ist wie Radio, nur ohne Würfel"
Die steile Karriere des Hans Zippert begann im Jahr 1967 mit einem  Schülerpraktikum beim Kulturmagazin "TV Spielfilm". Nach einem  Volontariat bei "TV Direkt" übernahm er das angesehene 20-Uhr-15-Ressort  bei "TV Okayokay", bevor er schließlich Programmchef der auflagestarken  "TV Superwoche" wurde. Nachdem er über einen Bestechungsskandal rund um  eine 3-Sterne-Empfehlung für "Rote Rosen" stolperte, sah sich Zippert  1990 gezwungen, Chefredakteur von TITANIC zu werden. Der Tiefpunkt war  erreicht. Das alles und noch mehr erfahren Sie in diesem Buch!Heiko Werning: "Vom Wedding verweht – Menschliches, Allzumenschliches"
Es ist dies Buch etwas ganz besonderes: Heiko Werning, renommierter  Forscher aus Berlin, lag jahrelang in seinem Kiez, dem Wedding, auf der  Lauer. Kein Ereignis entging ihm, der Wedding konnte ihm nichts,  aber auch gar nichts verheimlichen. Abgründe, tiefe Täler und  menschliche Katastrophen – erfreuen Sie sich an heiteren G’schichterl,  die Werning noch so einen Urenkeln erzählen wird.Friedemann Weise: "Die Welt aus der Sicht von schräg hinten"
Laut seiner Homepage ist er der "King of Understatement" und der "lustigste Mensch im deutschsprachigen Internet". Er ist aber auch Gitarrenmann, Viralblogger (15000 Follower!), Gagautor und Promiexperte mit Diplom. Die Rede ist von Friedemann Weise, dem Mann mit dem Namen! Der Mann, der den "Satiropop" erfand. Und jetzt auch noch ein Buch vorlegt. Ob das gutgeht? Ordern Sie diese Prämie und teilen Sie Ihr vernichtendes Urteil bitte zeitnah der TITANIC-Redaktion mit.Torsten Gaitzsch/Sebastian Klug: "Akte D: Die Wahrheit über Deutschland"
Die Redaktion versichert: Torsten Gaitzsch und Sebastian Klug, die  Autoren dieses Buches, wissen Dinge – schreckliche Dinge! – von denen  Sie, die Leser, nicht einmal zu träumen wagen. Denn es wären Alpträume!  Wählen Sie diese Prämie und erhalten Sie Einblicke in die tiefsten  Abgründe Deutschlands, die Sie wahnsinnig lachend und mit Schaum vor dem  Mund zurücklassen werden. Bisher hat es kein Leser bis zur letzten  Seite geschafft…Gerhard Henschel: "Harry Piel sitzt am Nil"
Fuck, dieses Buch sollte man gelesen haben, wenn man  kein übelst versiffter Wichser sein will. Schmähungen und böse Wörter  machen das Leben echt oberarschmäßig zum Kotzen. Vielleicht kapieren Sie  Versager das endlich, wenn Sie Henschels neuesten Streich gelesen  haben. Können Sie überhaupt lesen? Wahrscheinlich nicht. Trollen Sie  sich, Sie Wicht! Aber trotzdem abonnieren und diese Top-Prämie wählen.Serdar Somuncu: "H2 Universe: Die Machtergreifung", DVD
Er ist der selbsternannte Hassias – viel wichtiger aber noch: der designierte Kanzlerkandidat für Die PARTEI. Holen Sie sich jetzt die neue DVD von Merkel-Nachfolger Serdar Somuncu als Gratisprämie und stehen Sie damit schon vor der Machtergreifung auf der richtigen Seite. Ihre Kinder werden es Ihnen danken!
Zweijahres-Abo: 92,40 EUR (Ausland: 112,80 EUR)Katz & Goldt: "Lust auf etwas Perkussion, mein kleiner Wuschel?"
Stephan Katz und Max Goldt: Ihr monatlicher Comic ist der einzige  Bestandteil von TITANIC, an dem nie jemand etwas auszusetzen hat. In  diesem Prachtband findet sich also das Beste aus dem endgültigen  Satiremagazin und noch besseres, das bisher zurückgehalten wurde.  Gewicht: schwer. Anmutung: hochwertig. Preis: zu gering. Bewertung: alle  Sterne.
Zweijahres-Abo: 92,40 EUR (Ausland: 112,80 EUR)Kamagurka & Herr Seele: "Cowboy Henk"
Er ist Belgier, Kamagurka. Belgier! Wissen Sie, was der Mann       alles durchgemacht hat in letzter Zeit? Eben, er ist Belgier. Und       hat trotzdem in einem Finger mehr Witz als Sie im ganzen Leib! Und       Heldenmut! Glauben Sie nicht? Dann lassen Sie sich von Cowboy       Henk überzeugen, dem einzigen Helden, der wirklich jeden Tag eine       gute Tat begeht.
Zweijahres-Abo: 92,40 EUR (Ausland: 112,80 EUR)Hauck & Bauer: "Ich kann einfach nicht Wein sagen"
Die beste Zeit, einen Band des Zeichnerduos Hauck & Bauer zu kaufen – sie ist seit sicher zehn Jahren vorbei. Heute sind die Werke von Elias Hauck und Dominik Bauer kein Geheimtip mehr. Die zerstrittenen Künstler kommunizieren inzwischen ausschließlich per Fax, leben in luxussanierten Altbauwohnungen mit kugelsicheren Whirl- und Autorenpools, in denen hungernde Leiharbeiter Comics anfertigen müssen. Leider ist auch der neueste Band der beiden Ausbeuter sehr gut, bestellen Sie hier!Sonneborn/Gsella/Schmitt:  "Titanic BoyGroup Greatest Hits"
20 Jahre Krawall für Deutschland
Sie bringen zusammen gut 150 Jahre auf die Waage und seit zwanzig Jahren die Bühnen der Republik zum Beben: Thomas Gsella, Oliver Maria Schmitt und Martin Sonneborn sind die TITANIC BoyGroup. In diesem Jubiläumswälzer können Sie die Höhepunkte aus dem Schaffen der umtriebigen Ex-Chefredakteure noch einmal nachlesen. Die schonungslosesten Aktionsberichte, die mitgeschnittensten Terrortelefonate, die nachdenklichsten Gedichte und die intimsten Einblicke in den SMS-Speicher der drei Satire-Zombies – das und mehr auf 333 Seiten (z.T. in Großschrift)! 
Zweijahres-Abo: 92,40 EUR (Ausland: 112,80 EUR)Dorthe Landschulz: "Problemzonen"
Sie können nicht tanken, besitzen im Durchschnitt bis zu vier Paar Schuhe, gehen immer zu zweit aufs Klo in der Führungsetage - und jetzt zeichnen sie auch noch: Weiber! Eine von ihnen ist die phantastische Dorthe Landschulz. Mit der ihr eigenen (weiblichen!) Art nimmt die TITANIC-Cartoonistin und Wahlbretonin ihre Geschlechtsgenossinnen unter den (prämierten!) Stift und spart dabei auch nicht an der Erfüllung von überwunden geglaubten Gender-Klischees. Typisch! Die besten Witze werden sogar von Männern begriffen.Hans Zippert: "Würden Sie an einer Tortengrafik teilnehmen?"
Würden Sie die Frage "Würden Sie gerne ein Buch mit dem Namen 'Würden Sie an einer Tortengrafik teilnehmen?' lesen?" mit "Ja" beantworten? Und würde der Fakt, daß dieses Buch von TITANIC-Alt-Urgestein Hans Zippert stammt und den Untertitel "199 Fragen und 197 Antworten zu den Allgemeinen Geschäftsbedingungen für das Leben in Deutschland" trägt, Ihre Leseentscheidung positiv oder negativ beeinflussen? Zu kompliziert für Sie? OK, dann also in Ausrufesätzen: Neues Buch! Von Zippert! Mit langem Titel! Lesi lesi machen! Damit Ihr träges Hirn mal was zu tun kriegt!!Leo Fischer + Leonard Riegel: "Fröhliche Hundegeschichten"
Ein Buch, bei dem Sie "Wau" sagen: Leo Fischer und Leo Riegel haben ihre Talente gebündelt und gemeinsam 1001 moderne Hundemärchen in Wort und Bild erschaffen. Zum Lesen, Lachen, Anknabbern! Und außerdem ein echter Lebensretter. Jedenfalls dann, wenn Sie Nacht für Nacht von einer dreiköpfigen Bulldogge heimgesucht werden, die Sie vor die knifflige Wahl stellt, ihr entweder eine "Fröhliche Hundegeschichte" vorzulesen oder den Arsch abgebissen zu kriegen. Ihre Entscheidung!Michael Ziegelwagner: "Der aufblasbare Kaiser"
Seit dem putzigen Präsidentschafts-Hahnenkampf zwischen Alexander Van der Bellen und Norbert Hofer interessiert sich plötzlich auch Resteuropa für das Land, um das es in diesem Buch geht: Österreich. Dabei ist der Donaustaat schon seit 2014 eine literarische Reise wert, jenem Jahr, als "Der aufblasbare Kaiser" für die Longlist des Deutschen Buchpreises nominiert wurde. Lassen Sie sich auf diese Reise mitnehmen: von Michael Ziegelwagner, dem liebenswertesten Randbalkanesen der TITANIC. Pflichtprämie für Kaisertreue!Elias Hauck (Hrsg.): "Alles Spargel oder was?"
Endlich ist ganzjährig Spargelsaison! Elias Hauck, die eine Hälfte von Hauck & Bauer und Herausgeber des Frauenmagazins "Sonja", serviert die reifsten Spargelwitze der Welt – gezeichnet und erzählt von dutzenden gemüseliebenden Cartoonisten und Autoren. Lachen Sie unter anderem über: den mit den polnischen Erntehelfern, den mit dem kaputten Spargelschäler und den mit der Fliege in der Hollandaise.Wenzel Storch: "Die Filme" (gebundene Ausgabe)
Renommierte Filmkritiker beschreiben ihn als "Terry Gilliam auf Speed", als "Buñuel ohne Stützräder": Der Extremfilmer Wenzel Storch macht extrem irre Streifen mit extrem kleinen Budget, die er in extrem kurzer Zeit abdreht – sein letzter Film wurde in nur zwölf Jahren sendefähig. Storchs abendfüllende Blockbuster "Der Glanz dieser Tage", "Sommer der Liebe" und "Die Reise ins Glück" können beim unvorbereiteten Publikum Persönlichkeitstörungen, Kopfschmerz und spontane Erleuchtung hervorrufen. In diesem liebevoll gestalteten Prachtband wird das cineastische Gesamtwerk von "Deutschlands bestem Regisseur" (TITANIC) in unzähligen Interviews, Fotos und Textschnipseln aufbereitet.
Zweijahres-Abo: 92,40 EUR (Ausland: 112,80 EUR)Katharina Greve: "Eigentlich ist Wurst umgestülptes Tier: Cartoons & Comicstrips"
Katharina Greve ist nicht nur Architektin, Situationsdesignerin und stolze Besitzerin einer Vakuumiermaschine, sondern auch Prophetin: Via Kalenderblatt sagte sie im Jahr 2013 auf den Tag genau den Rücktritt von Papst Benedikt XVI. voraus. Wer wissen will, welche sonderbaren Ereignisse die Zukunft noch bereithält, braucht deshalb dieses Bilderbuch. Gegenstände mit Gefühl, Menschen ohne Gesicht, Tapetenmuster von göttlicher Anmut – all das findet sich in Greves fantastisch-wurstigem Cartoonband!Fischer/Wolff/Ziegelwagner (Hrsg.):  "Die TITANIC-Bibel: Segen, Sünden, Sauereien"Was sind schon Markus, Matthäus, Lukas, Johannes, Paulus, Gott gegen Knorr, Eilert, Bernstein, Pfarr, Schmitt, Zippert, Hurzlmeier, Raddatz usf.? Bestenfalls mittelmäßige Autoren und Zeichner. Deswegen greift der moderne Religionskenner zur TITANIC-Bibel. Das ideale Weihnachtsgeschenk für alle, die noch wissen, worum es bei Weihnachten wirklich geht (ideale Weihnachtsgeschenke).Zweijahres-Abo: 92,40 EUR (Ausland: 112,80 EUR)Die PARTEI-Wahlwerbungs-DVD mit allen vier Wahlwerbespots aus dem Bundestagswahlkampf 2005: Höhepunkte der Politpropaganda, die von Otto Schily mit dem Prädikat "ein Skandal" ausgezeichnet wurden. Besser aufgelöst als auf Youtube und noch dazu mit einer praktischen, farbechten Hülle drumrum - das ist doch was, was?
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Das schreiben die anderen

  • 23.09.:

    Nordbayern.de interviewt TITANIC-Boygroup-Boy Oliver Maria Schmitt.

  • 23.09.:

    Die Seite "Werben & Verkaufen" lobt den PARTEI-Wahlkampf in Bayern.

  • 22.09.:

    Zum Oktoberfestbeginn schreibt Mark-Stefan Tietze in der Taz über die "Wiesn in der Krisn".

Titanic unterwegs
23.09.2018 Dortmund, Galerie Fischer Ari Plikat: »Kunst macht Rücken«
23.09.2018 Berlin, Das ERNST Hauck & Bauer
24.09.2018 Leipzig, Moritzbastei Hauck & Bauer
25.09.2018 Hamburg, Kleine Laeiszhalle Max Goldt