Und Sie, Karl-Theodor zu Guttenberg,

beschäftigen sich neuerdings als Berater des Startups Ripple Labs mit Cyberwährung und Geldtransfer, weshalb Sie gleich klarstellen: »Das traditionelle Zahlungssystem ist antiquiert, teuer und ineffizient.« Außerdem wollen Sie der Firma helfen, »regulatorische Fallstricke zu umgehen«. Da bleibt dann doch die eine oder andere Frage offen, Guttenberg: Wie soll Ihr antiquiertes neunstelliges Familienvermögen auf die Höhe der Zeit gebracht werden? Per Wechsel in Bitcoins? Und war Ihre legendäre Erfahrung mit einem regulatorischen Fallstrick wie der Promotionsordnung hilfreich im Jobgespräch, auch wenn Sie darüber letztlich stolperten? Und jetzt noch eine Blitzberatung zum Thema Geldtransfer, Guttenberg: Würden Sie Ihre Kohle in die Hände von Leuten geben, die mit Leuten wie Ihnen zu tun haben?

Aufrichtig neugierig: Titanic

Hey, Vermieter:

Egal, wie viele verlockende Werbeflyer von »Land Umzüge« (sic!), »Igel-Umzüge« (häh? sick!) oder »Luxusliner-All-You-Can-Eat-Umzüge« (na gut, komplett erfunden) Ihr uns noch in den Briefkasten werft – wir geben die günstige Wohnung im angesagten In-Bezirk nicht auf, nur damit Ihr neu und teurer vermieten könnt!

Gekommen, um zu bleiben: Titanic

Du, »Süddeutsche Zeitung«,

bist ja immer auf Zack und von jeher Expertin für »Aktuelle Trend-Themen«, die Du täglich auf Deiner Homepage präsentierst. Wir freuen uns jedenfalls immer über Zusammenstellungen wie »Irak, Nationalmannschaft, Edward Snowden, TTIP-Recherche, Windows, Zähne, Ebola, Kaffee«. Denn Du hast ja recht: alles echte Trends, alles schwer im Kommen. Und das Beste: Du bist nicht dabei!

Es grüßen Dich, Kaffee trinkend, die mit Windows-PCs, Zähnen, Ebola und einem Faible für TTIP-Recherchen ausgestatteten irakischen Nationalspieler und Snowden-Fans von Titanic

Weihbischof Manfred Grothe!

Regelrecht erschrocken sind wir über eine Meldung von Ihnen, dem Apostolischen Administrator für das Bistum Limburg! Vor Ihnen hatte dort der inzwischen abgesetzte Bischof Franz-Peter Tebartz-van Elst aller Welt gezeigt, was eine katholische Spendierhose ist. »Viele, die sich aus ihrem Glauben heraus mit großem Einsatz für unsere Kirche engagieren, sind durch die Ereignisse der letzten Zeit innerlich tief erschüttert worden«, schrieben deshalb nun Sie, Grothe, in einem Brief an die Priester, Diakone sowie alle haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeiter des Bistums Limburg.

Um über »bedrückende Erfahrungen der vergangenen Jahre und über persönliche Verletzungen oder Kränkungen sprechen zu können«, ließen Sie mitteilen, soll es eine anonyme Telefonseelsorge des Instituts für Geistliche Begleitung aus dem benachbarten Bistum Mainz geben. Was jedoch uns, Weihbischof Grothe, fragen läßt: Was ist denn mit der persönlichen Leitung der Gottesfürchtigen in den Himmel los? Ist die etwa schon so gestört, daß es beim Oberboß immer »kein Anschluß unter dieser Nummer« heißt? Hat er vielleicht nur gerade keinen Netzempfang? Umgezogen – und die alte Nummer nicht mitgenommen? Keine passende App?

Herrje, vielleicht doch mal den Anbieter wechseln, rät Titanic

Bussi, Cathy Schmitz!

Sie sind 24, Model und »Playboy-Covergirl«; am 1. August haben Sie sich mit dem österreichischen Bauunternehmer Richard »Mörtel« Lugner, 81, verlobt. Zuvor sagten Sie der Presse, Lugners Reichtum »spielt in unserer Beziehung keine Rolle. Der Altersunterschied ist mir egal. Liebe kennt kein Alter.«

Frau Schmitz, daß Lugners Geld in Ihrer Beziehung keine Rolle spielt, ist uns schon klar. Er bezahlt einfach alles, wonach Sie krähen. Aber kennen Sie den Witz über die Maße des Traummannes, 81-20-42? 81 Jahre alt, 20 Millionen schwer, 42 Grad Fieber?

Hofft mit Ihnen, daß das Siechtum nicht zu lange dauert: Titanic

Bravo, Allianz!

Du hast in einer sogenannten Studie herausgefunden, daß den deutschen Sparern durch die derzeit geringen Zinsen Geld entgehe. Einer Deiner Ökonomen hat sogar einen »Zinsverlust« ausgerechnet, der sich durch die Niedrigzinspolitik der Europäischen Zentralbank für Spareinlagen im Verhältnis zu den kaum sinkenden Zinsen für Baudarlehen ergebe. Du, Allianz, hast also den »Verlust« durch etwas errechnet, das ohnehin immer schwankt, mithin gar keinen festen, berechenbaren Ertrag erbringen kann. Respekt für so viel dämliches PR-Gewäsch, das natürlich zackoflex seinen Weg in die noch viel dämlicheren deutschen Medien fand! Als Futter für die, Allianz, hätten wir übrigens noch einen Vorschlag: Gib einfach wöchentlich bekannt, wie viel Deine Oberökonomen im Lotto »verloren« haben, weil sie auf die falschen Zahlen tippten.

Angstlust statt Verlustangst fordert Titanic

Werte Margot Käßmann!

»Gott will das nicht« – so überschreiben Sie, ehemalige Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland, in der Süddeutschen Zeitung Ihre Antwort auf den Vorschlag Joachim Gaucks, Deutschland solle sich mehr an gegebenenfalls auch gewaltsamen Auslandseinsätzen beteiligen: »Doch im Zeitalter von Drohnen und Massenvernichtungswaffen kann niemand mehr Krieg als ein Werkzeug Gottes sehen.«

Was aber, Käßmann, macht Sie eigentlich so sicher, daß Ihr Gott »das« nicht will? Daß er nicht im Gegenteil Kriege ausdrücklich bejaht, ja, mit dieser seiner Schöpfung schnurstracks ins Werk gesetzt hat? Ein sadistischer Spaßvogel mit Freude an billiger Action: Und er sah, daß es schlecht war – können Sie sich das nicht ebenfalls wunderbar vorstellen?

Fragt sich immer mal wieder: Titanic

Samy Deluxe (36), Rapper!

Im Interview mit dem Veranstaltungsmagazin Joker sagten Sie, daß Sie es cool fanden, »die Klischees über uns Rapper einmal mit ganz anderen Inhalten zu füllen. Auch habe ich mich künstlerisch damit auseinandergesetzt, daß wir Männer manchmal ›schwanzgesteuert‹ sind. Daraus ist dann der Song ›Penis‹ entstanden.«

Booaaah, Herr Deluxe, echt jetzt, der Song »Penis«? Nicht »Einbauküche«, »Gandhi« oder »Schraube locker«? Sie holen die Leute da ab, wo sie stehen!

Chapeau: Titanic

Moin moin, Lutz Marmor!

In Ihrer Eigenschaft als Intendant des NDR mußten Sie einräumen, daß auch in Ihrem Haus Zuschauerrankings manipuliert wurden. Betroffen sind unter anderem die Sendungen »Die schönsten Gärten und Parks des Nordens«, die »Top Flops Gala 2013« sowie »Die bedeutendsten Norddeutschen«. Dazu erklärten Sie: »Ich halte die festgestellten Fälle für nicht hinnehmbar, selbst wenn sie in ihrer Tragweite überschaubar erscheinen mögen.« Und wenn man mal genau hindenkt, Marmor – gilt das dann nicht eigentlich für das gesamte NDR-Programm?

Für diese unerwartet realistische Selbsteinschätzung dankt Ihnen aufrichtig die Nummer 1 der relevantesten Satiremagazine Deutschlands: Titanic

Jobcenter Hamburg-Altona!

Daß es bei Dir üblich ist, die Bürotüren offenstehen zu lassen, damit jeder alle Gespräche mithören kann, mag man als Transparenzoffensive begreifen, und daß Deine Mitarbeiter den Besucher schon mal mit abfälligen Äußerungen über die »Kundin« begrüßen, die gerade gemaßregelt den Raum verlassen hat, ließe sich als inhärenter Ausdruck der Deiner Existenz zugrundeliegenden gesetzlichen Infamie erklären.

Aber daß Dein Hinweis am Schwarzen Brett, Aushänge mit gewaltverherrlichenden Inhalten seien untersagt, links und rechts von Rekrutierungsplakaten der Bundeswehr flankiert wird – das läßt einen dann doch Absicht mit gewissen Anleihen bei Orwell vermuten.

Finden Deine Dystopiker von Titanic

Wohlan, Ministerin von der Leyen!

Im Zeitungsinterview zum Thema Drohnen erklärten Sie: »Ich bin der Überzeugung, daß wir in die Entwicklung einer europäischen bewaffnungsfähigen Drohne einsteigen müssen.« Und wenige Sätze später: »Für die Entwicklung einer Drohne ohne Bewaffnungsfähigkeit würden wir auch gar keine europäischen Partner finden.« Ob es, von der Leyen, sinnvoll ist, daß Deutschland sich an der Entwicklung solcher Drohnen beteiligt oder dies recht eigentlich will, entscheiden also nicht Sie oder wir, sondern mögliche europäische Partner? Und diese Absage an jede inhaltliche Auseinandersetzung resp. Selbstbestimmung sprechen Sie so leicht dahin, daß man sie beinahe überliest. Da kommt der Gauck mit seinem Plädoyer für mehr notfalls auch gewalttätige internationale Verantwortung ja genau zum richtigen Zeitpunkt. Denn ein Land, das sich gewaltsam woanders einmischt, wird so schnell Argumente für die Bewaffnung seiner bewaffenbaren Drohnen finden, wie gar nicht gucken kann: Titanic

Herrje, Jens Spahn (CDU)!

Ein bißchen mehr Sachkunde hätten wir von Ihnen als gesundheitspolitischem Sprecher Ihrer Bundestagsfraktion schon erwartet. Nachdem das Kölner Verwaltungsgericht einigen Schwerkranken den Anbau von Cannabis für den Eigenbedarf zu therapeutischen Zwecken erlaubt hatte, zitierte Sie nämlich das Internetportal der Deutschen Apotheker Zeitung wie folgt: »Ob es klug ist, daß jetzt jeder die Medikamente, die er meint zu brauchen, auf seinem Balkon selbst produziert, wage ich zu bezweifeln. Wer soll das am Ende kontrollieren und auseinanderhalten?« Wir hingegen wagen zu bezweifeln, daß es übermäßig gut ist, Cannabis einfach auf dem Balkon zu züchten, Spahn, so klug hätte Sie bereits ein klitzekleiner Blick in das Internet machen können, quasi für den intellektuellen Eigenbedarf. Kontrollieren und auseinanderhalten können Sie den Shit übrigens am besten, wenn Sie ihn zum Tabak in eine fein konisch geformte Tüte bröseln, diese anzünden und rauchen.

Dabei das Inhalieren nicht vergessen! Und auch immer schön weiterreichen bitte, z.B. an die Grower von Titanic

Sie, Henning Baum (»Der letzte Bulle«),

stellen im Fachblatt Playboy die Diagnose: »In unserer westlichen Welt befinden Männer sich im Zustand der Verunsicherung. Arme Männer, kann ich da nur sagen.« Stimmt aber gar nicht, denn Sie wollen diesen Männern auch noch etwas raten: »Nutzt euren Verstand. Hört auf euer Herz. Haltet euch fern vom Zeitgeist! Lest kein Ratgeberbuch, kein einziges! Und laßt euch nicht von irgendwelchen Schlappschwänzen erzählen, wie ihr zu leben habt!«

Zumal Sie es waren, der mit Kant angefangen hat, Baum, hätten wir Sie nun gern gefragt, ob Ihnen als Top-Zustandsanalytiker unserer westlichen Welt nicht auch das weidlich bekannte Paradoxon des Epimenides – »Epimenides der Kreter sagte: Alle Kreter sind Lügner« – geläufig sein sollte. Aber nach so vielen Ausrufezeichen Ihrerseits ist uns klargeworden, daß Fragenstellen sowieso schon effeminiert sein muß, und außerdem waren die Griechen eh alle schwul.

Freut sich also lieber männlich-wortkarg über das 1:0 von Logik gegen Naturburschenphilosophie: Titanic

Bequemschuhe Zentner, Frankfurt!

Ihr wollt uns wirklich und wahrhaftig weismachen, daß Ihr Bequemschuhe verkauft und nicht Betonschuhe?

Schweigt dazu wie ein Grab am Grunde des Mains: Titanic

Servus, Christine Haderthauer!

Als Seehofers Noch-Staatskanzleichefin müssen Sie sich mit dem Vorwurf herumschlagen, Sie hätten als einstige Mitinhaberin der Firma Sapor die von psychisch kranken Straftätern zusammengebastelten Modellautos allzu gewinnbringend weiterverscherbelt. Da der Verdacht besteht, Sie könnten dabei auch Ihre Firmenmitinhaber und das Finanzamt ausgetrickst haben, haben Sie jetzt auch noch die Staatsanwaltschaft am Hals. Und was sagen Sie dazu? Daß »die Empörungswelle« bzw. »die Skandalhysterie« alsbald »in sich zusammenbrechen« werden, da von all den bösen Unterstellungen »nichts zutrifft«. Das werde sich sogleich erweisen, sobald »die Fakten sich durchsetzen«. Dann werde nämlich »deutlich« werden, »daß das ganze kein fragwürdiges Geschäftsmodell, sondern ein von Idealismus getragenes Engagement finanzieller Art« gewesen sei.

Was uns sofort einleuchtet, da sich der Stundenlohn der Forensik-Gefangenen auf 1,70 Euro belief – von verurteilten Straftätern wird man ja wohl ein bißchen von Idealismus getragenes Engagement verlangen können, gell? Machen Sie sich aber keine Sorgen, falls die hysterische Empörungswelle Sie trotz dieser eindrucksvollen Fakten demnächst aus Ihrem Amt spülen sollte. Mit Ihrer Leidenschaft für Autos, und seien es Modellautos, gepaart mit einer so ausgeprägten sozialen Ader, sehen wir spätestens nach dem verdienten Comeback ganz exzellente Voraussetzungen für die Seehofernachfolge!

Drückt schon jetzt die Daumen: Titanic

Australische Schäfer!

Was hört man da für schreckliche Dinge über Euch? Beim Scheren macht Ihr die Schafe durch harte Schläge gegen den Kopf gefügig. Es gehe nun einmal darum, den »Willen der Tiere zu brechen« usf. Aber, Schäfer, ist das wirklich nötig? Seit Tausenden von Jahren verfügt Ihr mit der Sodomie doch über ein bewährtes Mittel, Eure Schafe gefügig zu machen. Oder seid Ihr inzwischen alle verheiratet?

Fragt: Titanic

Liebste Sharon Stone!

Sie engagieren sich neuerdings für eine »facebook-basierte« Organisation namens »YaLa Young Leaders«, die sich eigenen Angaben zufolge für den Frieden im Nahen Osten einsetzt. Hierzu verkaufen und versteigern Sie die besten Stücke aus Ihrem Kleiderschrank. Da fragen wir uns doch verwundert: Ausgerechnet Sie, Sharon Stone? Deren bislang einziger bleibender Beitrag zur Filmgeschichte in etwas besteht, das Sie nicht getragen haben? Das scheint uns ein dialektischer Kniff zu sein, den wir noch nicht recht verstanden haben. Aber auf geradem Wege kommt man der ganzen schrecklichen, verfahrenen Situation vielleicht auch nicht bei.

Landing Strip statt Gaza Strip: Titanic

Ex-Telekom-Manager Thomas Sattelberger!

In der vollkommen belanglosen »Huffington Post« stießen wir im Vorüberlesen auf folgende Schlagzeile: »Ex-Telekom-Manager Sattelberger warnt: ›Die jungen Menschen laufen den falschen Göttern nach‹«. Sattelberger, handelt es sich bei diesen falschen Göttern womöglich um Vodafone, O2 und E-Plus? Dann haben ja mit gutem Grund nicht weitergelesen:

Ihre Festnetzteufel von Titanic

Patricia Riekel, altes Krokodil,

sind die Tränen schon getrocknet? »Der Abschiedsbrief eines australischen Elternpaars an seine drei toten Kinder bringt mich selbst beim dritten oder vierten Lesen immer wieder zum Weinen.« Diese Kinder saßen im Flugzeug MH17 und wurden über der Ostukraine abgeschossen. Der offene Brief der Eltern bringt Sie, verehrte Bunte-Chefin, nicht nur zum Flennen und zum Entschluß, ein Foto der drei Kinder in Ihrem Editorial hilfreich abzudrucken, sondern außerdem zum Nachdenken: »Der Brief ist gleichzeitig ein Merkblatt fürs Leben. Wie wir mit Menschen umgehen sollten, die einen derartigen Schicksalsschlag erleiden mußten. Denn oft wissen wir ja nicht, ob unser Trost erwünscht ist, ob wir besser abwarten, bis wir gerufen werden.« Nanana, stellen Sie Ihr Licht mal nicht unter den Scheffel! Bisher wußten Sie stets haargenau, wann Trost und Rat ersehnt wird. Schließlich lassen Sie in derselben Bunte-Ausgabe das Mitleid gleich literweise ausgießen: Sei es über Paris Jackson, die sich »nach ihrem Selbstmordversuch« nun zur »Therapie« an einen Ihnen »noch unbekannten jungen Mann« kuschelt; über den kranken schwedischen Prinzen Daniel, der mit besorgten Fragen umdackelt wird (»Ist es wieder die Niere? Kommt deshalb kein zweites Kind?«); über die frisch verwitwete Carolin Reiber, die nach »dem Tod ihres Mannes« Aufmunterung braucht (»Gut schaut sie aus«), die bedauernswerten Töchter von Demi Moore (»verhätschelt, aber einsam«) oder Moderatorin Alida Gundlach: »Man kann ihr von Herzen wünschen, daß ihr Lebensplan bald wieder aufgeht.«

So viel unbestelltes Mitleid! So viel Gratisgeheule! Sehen Sie es ein, Riekel: Sie sind ein Trost-Profi! Und wer so nah an Rotz und Wasser gebaut ist wie Sie, der darf sich gern auch mal selber leid tun. Grund dafür hätten Sie.

Mit einem derart verkommenen Heuchelmonster und Tränentier wie Ihnen möchte jedenfalls auf keinen Fall tauschen: Titanic

Geheimnisvoller Kaiser Augustus!

Wer warst Du? Wie warst Du? Und wie konntest Du Dich gegen Marc Anton, Brutus und all die anderen möglichen Nachfolger Cäsars durchsetzen? Diese Fragen stellte sich auch der Spiegel (Ausgabe XXXII/XIV). Und näherte sich Deinem, Augustus, Charakter mit folgender Vermutung: »War es seine merkelhaft-unaufgeregte Art, um Vertrauen zu werben, die am Ende alle Gegner stoppte?«

Freilich. Die war’s. Bis ins kleinste Detail: von den schiefsitzenden Hosenanzügen, die Du unter Deiner Toga trugst, und Deinem Physikstudium in Ostrom über Deine Karriere als Umweltsenator sowie Deine scharfe Abrechnung mit Julius Cäsar in der Römischen Allgemeinen bis hin zu Deinem klassisch gewordenen Ausspruch nach der Schlacht im Teutoburger Wald: »Varus, Varus, ich bedaure den Verlust meiner Legionen echt auf das allerhärteste, weswegen ich darum die Bitte an Dich formulieren wollen täte, sie mir zeitnah wiederzugeben« –

an dem Vergleich stimmt einfach alles. Salve und tschau: Titanic

Und Sie, Schauspielerin Sonja Kirchberger,

antworteten in derselben Umfrage: »Ohne meinen Rausch auf der Yogamatte wäre ich schon implodiert. Ohne meinen Rausch am Strand, wenn ich die Wellen beobachte, wäre ich vielleicht ungenießbar. Ohne meinen Rausch beim Wandern würde mir massiv was fehlen.«

Nun ist es gewiß nicht leicht, den ganzen Tag so kraß drauf zu sein wie Sie, Kirchberger, aber eine Sorge können wir Ihnen nehmen: Ungenießbar sind Sie, ob zugedröhnt oder nicht, leider immer.

Stets ein Genuß dagegen Titanic

Moderator Sebastian Winkler!

»Wie berauschen Sie sich?« fragte »Süddeutsche.de« eine Reihe öffentlicher Personen, darunter Sie. Und während andere ausweichend antworteten (»Musik«, »Meditation«) oder auf ihre Vorliebe für Alkohol oder Marihuana verwiesen, hatten Sie ein ganz eigenes Rezept für den perfekten Trip anzubieten: »Rausch, das heißt: Kopf aus, Fokus an, Emotionen auf volle Pulle. Passiert denen, die sich in Dinge reinsteigern, wie ich. Gerade bei der WM, und immer wieder mal beim Essen. Den Explosionen auf dem Gaumen lauschen, jede Geschmacksknospe quälen, noch eine weitere Note herausschmecken – und schon rauscht es wieder.«

Was aber essen Sie denn da, Winkler? Knallfrösche?

Wundert sich dann kaum noch über das weiße Rauschen aus Ihrem Kopf: Titanic

US-Botschaftergattin Kimberly Emerson!

Die Bunte zeigte uns in einer Homestory das menschliche Gesicht der amerikanischen Überwachungspolitik, nämlich Ihres und das Ihres Mannes John B. Emerson. Der versuche derzeit, »die Wogen des NSA-Abhörskandals zu glätten«. Da helfe es, »daß seine Frau Kimberly eine perfekte Gastgeberin ist«, also Sie; in der Berliner Gesellschaft seien Ihre Banketts inzwischen hochgerühmt. Nach Ihrem Verwöhngeheimnis gefragt, verrieten Sie: »Wir machen uns Gedanken über einen schönen Tischschmuck und darüber, welches Essen den Gästen schmecken könnte.« Brillant gedacht, aber warum so kompliziert, Emerson? Fragen Sie doch einfach bei Ihren Buddys von der NSA nach. Wie? Das tun Sie bereits? Okay, dann haben wenigstens Ihre Beschwichtigungsstrategie durchschaut: die Societyspione von Titanic

Schwarmidioten!

Zum Andenken an den verstorbenen Robin Williams und seine Rolle im »Club der toten Dichter« seid Ihr also zu Tausenden auf Tische geklettert, habt Euch selbst fotografiert und das peinliche Ergebnis millionenfach durchs Internet gejagt. So weit, so blöd. Aber verratet uns doch bitte noch eines: Wenn Robin Williams von einer Brücke springt, springt Ihr dann auch alle von der Brücke? Und wenn er sich einen Strick um den Hals legt, dann – ja? Auch?

Dann ist’s ja gut. Titanic

Merhaba, Recep Tayyip Erdoğan!

Nach Ihrer Wahl zum türkischen Staatspräsidenten kündigten Sie einen »neuen sozialen Versöhnungsprozeß« an und sprachen davon, den »Streit der Vergangenheit« beizulegen. Das bedeutet: Sie möchten alsbald zurücktreten?

Fragt in neuer sozialer Versöhnlichkeit: Titanic

 

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Nicolas Mahler: "Die Smalltalkhölle"
Irgendwo zwischen der Wortspielhölle und der Kundenservicehölle liegt die Smalltalk-Hölle: jener unerträgliche Limbus, in dem Phrasen wie "Das ist vielleicht ein Wetter heute" und "Ist das Ihr Hund?" anstelle von Dreizack und Feuereisen als Folterinstrumente eingesetzt werden. Nicolas Mahler hat sich hineingewagt. Österreichs umtriebigster Cartoonistenexport (TITANIC, FAS, NZZ) zeigt uns gräßlich alltägliche Szenen aus Kinos, Bars und Arztpraxen – und reduziert dabei die Sprechblaseninhalte so galant wie die Gesichter seiner unverkennbaren Strichmännchen.Leo Fischer + Leonard Riegel: "Fröhliche Hundegeschichten"
Ein Buch, bei dem Sie "Wau" sagen: Leo Fischer und Leo Riegel haben ihre Talente gebündelt und gemeinsam 1001 moderne Hundemärchen in Wort und Bild erschaffen. Zum Lesen, Lachen, Anknabbern! Und außerdem ein echter Lebensretter. Jedenfalls dann, wenn Sie Nacht für Nacht von einer dreiköpfigen Bulldogge heimgesucht werden, die Sie vor die knifflige Wahl stellt, ihr entweder eine "Fröhliche Hundgeschichte" vorzulesen oder den Arsch abgebissen zu kriegen. Ihre Entscheidung!Katz+Goldt: "Der Baum ist köstlich, Graf Zeppelin"
Sie füllen monatlich zuverlässig die lustigsten Seiten der TITANIC und sind der Geheimtip unter den Nachwuchs-Duos: Katz & Goldt schießen seit den späten Neunzigern die Amazon-Charts hinauf. Ihr neuer Comic-Prachtband heißt "Der Baum ist köstlich, Graf Zeppelin", und es handelt sich hierbei um genau den Comic-Prachtband, den Sie sich lieber allerschnellstens ins Regal stellen sollten, ehe er in ein paar Monaten ruckzuck Mainstream und total Prenzlauer Berg ist. Wählen Sie dieses Abo und markieren Sie damit die Jungkünstler Stephan Katz und Max Goldt mit "Gefällt mir" – bevor es cool ist. 
Zweijahres-Abo: 86,40 EUR (Ausland: 106,80 EUR)Michael Ziegelwagner: "Der aufblasbare Kaiser" + 15 Postkarten + 1 Feuerzeug
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Zweijahres-Abo: 86,40 EUR (Ausland: 106,80 EUR)Markus Riexinger: "Kaktus der Verwesung"
Der "Gott des komischen Gemetzels" (L. Fischer) schlägt zurück: Markus Riexinger schlachtet sich einmal quer durch die deutsche Sprache, zerdrischt halbfertige Dramolette und prügelt poetische Versatzstücke in die Unkenntlichkeit. Frei nach Niels Bohr: Wer über die Miniaturen und Erzählanfälle des Berliner Jungautors nicht entsetzt ist, hat sie nicht verstanden.Wiglaf Droste: "Schalldämpfer"
Bei Wiglaf Droste, der "linken und rechten Hand des Fehlerteufels"  (Bud Spencer), sitzt nicht nur der "Colt der Sprachkritik" (Terence W.  Adorno) locker, er kann auch Fortsetzungsromankompilationen schreiben,  die Herz und Hirn treffen. Z.B. diese, "Schalldämpfer", in der das  "Kommando Leise Welt", eine Organisation zur Rettung des menschlichen  Trommelfells, Lärmbolde und Schreihälse ganz leise wegknallt. Pflicht  für alle, die den Schuß noch nicht gehört haben.Heiko Werning: "Im wilden Wedding"
Das letzte echte Krisengebiet in Deutschland - keiner kennt es so gut wie Heiko Werning, denn er "lebt" seit über zwanzig Jahren ebendort. Was sich Tag für Tag zwischen Privilegierten-Spätshops und Prekariats-Kitas, zwischen Ghettoisierung und Gentrifizierung in Berlins Gruselbezirk Nr. 1 abspielt, hat der Survivalexperte Werning in diesem Geschichtenbüchlein versammelt (Arbeitstitel: "My Big Fat Krieg im Wedding").Elias Hauck (Hrsg.): "Alles Spargel oder was?"
Endlich ist ganzjährig Spargelsaison! Elias Hauck, die eine Hälfte von Hauck & Bauer und Herausgeber des Frauenmagazins "Sonja", serviert die reifsten Spargelwitze der Welt – gezeichnet und erzählt von dutzenden gemüseliebenden Cartoonisten und Autoren. Lachen Sie unter anderem über: den mit den polnischen Erntehelfern, den mit dem kaputten Spargelschäler und den mit der Fliege in der Hollandaise.Wenzel Storch: "Die Filme" (gebundene Ausgabe)
Renommierte Filmkritiker beschreiben ihn als "Terry Gilliam auf Speed", als "Buñuel ohne Stützräder": Der Extremfilmer Wenzel Storch macht extrem irre Streifen mit extrem kleinen Budget, die er in extrem kurzer Zeit abdreht – sein letzter Film wurde in nur zwölf Jahren sendefähig. Storchs abendfüllende Blockbuster "Der Glanz dieser Tage", "Sommer der Liebe" und "Die Reise ins Glück" können beim unvorbereiteten Publikum Persönlichkeitstörungen, Kopfschmerz und spontane Erleuchtung hervorrufen. In diesem liebevoll gestalteten Prachtband wird das cineastische Gesamtwerk von "Deutschlands bestem Regisseur" (TITANIC) in unzähligen Interviews, Fotos und Textschnipseln aufbereitet.
Zweijahres-Abo: 92,40 EUR (Ausland: 112,80 EUR)Katharina Greve: "Eigentlich ist Wurst umgestülptes Tier: Cartoons & Comicstrips"
Katharina Greve ist nicht nur Architektin, Situationsdesignerin und stolze Besitzerin einer Vakuumiermaschine, sondern auch Prophetin: Via Kalenderblatt sagte sie im Jahr 2013 auf den Tag genau den Rücktritt von Papst Benedikt XVI. voraus. Wer wissen will, welche sonderbaren Ereignisse die Zukunft noch bereithält, braucht deshalb dieses Bilderbuch. Gegenstände mit Gefühl, Menschen ohne Gesicht, Tapetenmuster von göttlicher Anmut – all das findet sich in Greves fantastisch-wurstigem Cartoonband!Elias Hauck & Dominik Bauer: »Hauck & Bauer Cartoons Wochenkalender 2014« und eine von Elias Hauck signierte Ausgabe von »Sonja – Das Frauenmagazin für Witze«
Sie leben am Rande der Gesellschaft, dem Goldrande nämlich: als Cartoonisten der FAZ. Aber zum Glück zeichnen sie auch für vernünftige Publikationen wie Sonja, der einzigen Zeitschrift, die Frauen ernst nimmt. Wer aber lieber einmal die Woche auf die gut hauckbauersche Art lachen will, ohne sich die doofe FAZ kaufen zu müssen, ist mit diesem superhübschen Wochenkalender mehr als gut bedient (supergut).Fischer/Wolff/Ziegelwagner (Hrsg.):  "Die TITANIC-Bibel: Segen, Sünden, Sauereien"Was sind schon Markus, Matthäus, Lukas, Johannes, Paulus, Gott gegen Knorr, Eilert, Bernstein, Pfarr, Schmitt, Zippert, Hurzlmeier, Raddatz usf.? Bestenfalls mittelmäßige Autoren und Zeichner. Deswegen greift der moderne Religionskenner zur TITANIC-Bibel. Das ideale Weihnachtsgeschenk für alle, die noch wissen, worum es bei Weihnachten wirklich geht (ideale Weihnachtsgeschenke).Zweijahres-Abo: 92,40 EUR (Ausland: 112,80 EUR)Das Leo-Fischer-Nostalgie-Abo: "Generation Gefällt mir" (handsigniert) und 1 Papst-Poster (gefaltet)
Leo Fischer, heute hauptberuflich Biertrinker, Bahnfahrer und Bahntrinker, war bis vor kurzem der "wichtigste Chefredakteur des Landes" (Zitat Fischer). Tausende Abonnenten beugten sich seiner Macht, kündigten fristlos. Als sein Stern am höchsten stand, verfaßte er mit "Generation Gefällt mir" einen legendären Ladenhüter voll Internetblödsinn, den Sie hier handsigniert erhalten. Außerdem kredenzen wir Ihnen den beliebtesten TITANIC-Titel der Ära Fischer als fertig gefaltetes Poster mit vier rechten Winkeln. Zuschlagen!Björn Högsdal, Johanna Wack (Hrsg.): "Last Exit Babyklappe"
 "Jedes Kind ist gewissermaßen ein Genie und jedes Genie gewissermaßen ein Kind." Gut, das mag vielleicht die naive Meinung des warmherzigen Menschenfreunds Arthur Schopenhauer gewesen sein – die Autoren von "Last Exit Babyklappe" wissen es besser. Denn: Sind unsere Jüngsten nicht vielmehr lebendige Foltergeräte? Glatzköpfige, inkontinente, schreiende Schrumpelwesen, und also schon bei der Geburt reif fürs Altersheim? Antwort: ja. Es berichten u.a. die TITANIC-Autoren Anselm Neft, Björn Högsdal, Volker Surmann, Heiko Werning und Torsten Wolff!Stefan Gärtner: "Angéla – Lehrjahre einer Liebeshungrigen: Ein erotisch-historischer Schelminnenroman"
Sie wollten schon immer wissen, wie ein naives Mädchen vom Lande (Transelbanien) es bis ganz nach oben schafft (Sex)? Sie interessieren sich für Politik, Adel, Rokoko und den neuesten Klatsch des 18. Jahrhunderts? Sie wollen Bücher lesen, in denen Frauen Fellatio spenden und dabei Vergleiche mit einem "Tier, das Pflanzensaft aus einem Stengel trinkt", aushalten müssen? Dann greifen Sie zu, Sie historisch interessiertes Ferkel!Volker Surmann: "Lieber Bauernsohn als Lehrerkind"
Lesebühnenautor, Gelegenheits-Slammer, TITANIC-Autor – –und Provinz-Exilant: Volker Surmann stammt aus den Tiefen des Teutoburger Waldes, heute wohnt er im Trend-Städtchen Berlin. In seinem ironisch-autobiografischen Heimatroman beschreibt der „Alien vom Planeten Acker“ (Eigenwerbung) u.a. den grausamen Mord an seiner Lieblingskuh und sein Versagen beim Traktorfahren – Blut und Boden sind also garantiert! „Ist Volker bloß ein metrosexueller Großstädter, gefangen im Körper eines ostwestfälischen Bauernkinds?“ Finden Sie es heraus!Das PARTEI-Starter-Kit-Abo
Enthalten im Kit sind
1x Buch: Mein Wahlkampf 1x PARTEI-Film 1x PARTEI PIN 20x PARTEI Aufkleber5x PARTEI Postkarten (Mauer, Darf das Kanzler, Köln + 2x HintnerJugend)2x gefalzte Plakate A2
Zweijahres-Abo: 92,40 EUR (Ausland: 112,80 EUR)Gutschein über 30€ in Katz+Goldts Rumpfkluft-ShopHey, du! Du trägst seit zwanzig Jahren die Kleider deines blöden Vetters auf, weil du zu geizig, schüchtern oder faul bist, eines dieser urbanen "Modegeschäfte" zu betreten? Dann ist dieser 30-€-Gutschein für den Rumpfkluft-Shop genau das Richtige! Wähle aus der aktuellen Kollektion des Comicduos Katz & Goldt dein Wunschmotiv aus und zahle am Ende kaum mehr als 'nen Appel und ein Ei (Gegenwert). Denn: Pilze sind Jazz!Zweijahres-Abo: 86,40 EUR (Ausland: 106,80 EUR)Pit Knorr: "Mallorca: Insel der Inseln" plus TITANIC-FeuerzeugDer TITANIC-Gründer und Wahl-Mallorkese Pit Knorr signiert dir sein Buch »Mallorca: Insel der Inseln« – und spendiert dir noch ein TITANIC-Feuerzeug, damit du’s auch zu Hause mallorquinisch warm hast!Oliver Maria Schmitt: "Anarchoshnitzel schrieen sie"Der Erfolgsautor und Ebenezer Scrooge der Zeitschrift Oliver Maria Schmitt pfeffert dir seinen kaum gealterten Punkroman »Anarchoshnitzel schrieen sie« ins Regal, du Versager!Gerhard Henschel: "Beim Zwiebeln des Häuters – Glossen und Verrisse 1992-2012"Margot Käßmanns buntscheckige Gedankenwelt, Heinos faszinierende Schlichtheit, Slavoj Žižeks Parallaxengeschwurbel oder Günter Grassens Gedächtnislücken – TITANIC-Chefschimpfer Gerhard Henschel versucht Gestalten zu begreifen, von denen andere sich wünschen, sie nie kennengelernt zu haben. In diesem Sammelsurium herausragender Schleimfiguren finden Sie die schönsten Henschel-Polemiken aus zwanzig Jahren.Ella Carina Werner: "Die mit dem Bauch tanzt"Wenn sie mal  nicht schwanger ist, schreibt sie wie der Teufel: die Hamburger  Satirikerin Ella Carina Werner publizierte in TITANIC über  bulgarische Flüche und das Elend der Kleingartenfavelas. In ihrem  ersten Roman schildert sie den Aufstieg ihrer Mutter von der  braven Hausfrau zur geheimnisvollen Bauchtanz-Exotin "Shazadi",  die ganz Ostwestfalen um den Verstand bringt. Und die Leserschaft  ihrer Tochter gleich mit!Das Ingrid-Hirsch-Gedächtnisabo: 15 Postkarten und 1 FeuerzeugDieser Geniestreich modernen Verlagsmanagements bedient altmodische Printbriefschreiber und Pyromanen gleichermaßen! Sie wollten schon immer mal einen Kinderhort anzünden und die passende Bekenner-Postkarte an die Polizei verfassen, die Beamten aber zugleich subtil darauf hinweisen, daß Sie TITANIC-Fan sind? Sie wollten schon immer mal fünfzehn herrliche TITANIC-Motive in Flammen aufgehen sehen, ohne sich aber zu sehr vom Heft zu distanzieren? Sie wollten schon immer mal 15 alte Postkarten und 1 Feuerzeug zusammen mit einem Kamm, einem blutigen Messer und dem Büstenhalter Ihrer Mutter in ein Paket an die Kanzlerin schicken? Dieses verlagsintern "Irren-Abo" genannte Komplettpaket kann (Liquidität vorausgesetzt) noch heute Ihnen gehören!Rudi Hurzlmeier: "Meister der komischen Kunst"Die Damen tragen Unterwäsche aus Brennesseln, der Führer läßt sich von Jesus Christus mit einer Nagelschere beschneiden, die Holztische koten. Rudi Hurzlmeier ist ein begnadeter Zeichner und Maler, dessen barocke Grotesken sich erst auf den zweiten Blick als pralle Bizarrerien entpuppen – und umgekehrt. Das Buch "Meister der Komischen Kunst" bietet einen Überblick über das bisherige Schaffen des bayerischen Malerprinzen. Und zwar stets in "exquisiter handwerklicher Könnerschaft" (PR-Text)!Hans Zippert: "Aus dem Leben eines plötzlichen Herztoten", signiertJahrelang lag TITANIC-Urgestein Hans Zippert in der Sonne herum und ließ Eidechsen auf sich kriechen. Dann wurde er plötzlich Deutschlands umtriebigster Kolumnist. Viele fragen sich: Wie hat er das bloß verkraftet? Die Antwort gibt dieses "Tagebuch eines Tagebuchschreibers": gar nicht. Von Burnout-, Schlaganfall- und Nahtoderfahrungen berichtet Zippert in seinem bislang persönlichsten Werk – mal augenzwinkernd, mal mit einer guten Portion Schalk in den Herzkranzgefäßen. Nie war man als Leser dem Tod so nahe!Moses Wolff: "Der Wildbach Toni"Schnell wie eine Lawine, klar wie ein Sturzbach, sturzbetrunken wie ein bayerischer Viehhirte - so ist der Verstand dieses einzigartigen Bergphilosophen und Naturmenschen. Jahrelang als Après-Ski-Reporter für TITANIC Online tätig, wagt sich der Wildbach-Toni nun mit seinem ersten Roman aufs Feld der Heimatprosa. FAZ-Literaturchefin Felicitas von Lovenberg hat sich hierzu bisher nicht geäußert, ist aber sicher genauso begeistert wie auch sonst immer.Heiko Werning/Volker Surmann (Hrsg.): "Fruchtfleisch ist auch keine Lösung"Fernsehkocharenen und Jamie-Oliver-Apps auf der einen Seite – Ehec, Dioxin und Cranberrybier auf der anderen: Ernährung fasziniert und verängstigt heute gleichermaßen. Höchste Zeit für einen kritischen Sammelband, in dem 35 Hobby-Esser über Antivegetarismus und Provitamine, über Thymian, Safran und Foer debattieren. Zu den Textköchen zählen Sterne-Satiriker, die sich mit den Grenzen des guten Geschmacks nur allzu gut auskennen: Leo Fischer, Stefan Gärtner, Oliver Nagel, Katharina Greve, Wiglaf Droste, Mark-Stefan Tietze u.v.a.m.Michael Ziegelwagner: "Café Anschluß"
Er ist Deutschlands sympathischster Österreich-Import seit Adolf Hitler - nur mag er die Deutschen nicht so sehr: Michael Ziegelwagner. In seinem Erstlingswerk (geschrieben während seiner Gefangenschaft in der TITANIC-Redaktion) klärt er über kleine und große Unterschiede zwischen den wichtigsten deutschsprachigen Reichen auf. Ein Reise-, Entwicklungs-, Bildungs- und Tatsachenbuch für alle, die alte Vorurteile schätzen und neue kennenlernen wollen. Außerdem gefällt Harry Rowohlt das Buch, und da werden Sie ja wohl nicht anderer Meinung sein!Martin Sonneborn, Andreas Coerper: "Heimatkunde — Eine Expedition in die Zone"
Für seinen Film "Heimatkunde" unternahm ZDF-Herausgeber und TITANIC-Reporter Sonneborn eine großangelegte Safari ins Berliner Zonenrandgebiet. Alle Fragen, die schon der Film offen ließ, werden im dazugehörigen Buch ebenfalls nicht beantwortet, dafür aber mit neuen Bildern und einem interessanten Soundtrack unterlegt. Da heißt es zugreifen!Thomas Gsella: "Blau unter Schwarzen - Gsellammelte Prosa I"

Nachdem der TITANIC-Hauslyriker mit seinen Gedichtbänden ein knappes Dutzend Verlage an den Rand des Ruins getrieben hat, wagt sich DuMont nun mit Gsellas prosaischsten Polemiken, Phantasien und Pherkeleien auf den Markt. Unterstützen Sie dieses verlegerische Abenteuer, wählen Sie diese schöne Prämie!Die PARTEI-Wahlwerbungs-DVD mit allen vier Wahlwerbespots aus dem Bundestagswahlkampf 2005: Höhepunkte der Politpropaganda, die von Otto Schily mit dem Prädikat "ein Skandal" ausgezeichnet wurden. Besser aufgelöst als auf Youtube und noch dazu mit einer praktischen, farbechten Hülle drumrum - das ist doch was, was?Bild-Leser beschimpfen TITANIC-Redakteure, live am Telefon
Mit einer präzisen Bestechungsaktion ermöglichte TITANIC das Sommermärchen der WM 2006, die Rettung des deutschen Fußballs und der gesamten Nation. Nicht alle waren davon begeistert – wie die auf dieser CD gesammelten schönsten Wortmeldungen engagierter Bild-Leser (»Sie sind ein ganz großes Schwein, die Titanic!«) belegen.
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Das schreiben die anderen
  • 15.09.:

    Die Berliner Morgenpost über Katharina Greve u.a. auf dem vierten Graphic Novel Day. 

  • 14.09.:

    Mark-Stefan Tietze beschäftigt sich in der Taz mit der unheimlichen Matratzenmafia.

Titanic unterwegs
16.09.2014 Rostock, Peter-Weiss-Haus
  Max Goldt
17.09.2014 Prerow, Kulturkaten "Kiek In"
  Max Goldt
19.09.2014 Kleinmachnow, Neue Kammerspiele
  Max Goldt
20.09.2014 Reinheim, Hofgut
  Thomas Gsella
Briefe an die Leser

 Und Sie, Karl-Theodor zu Guttenberg,

beschäftigen sich neuerdings als Berater des Startups Ripple Labs mit Cyberwährung und Geldtransfer, weshalb Sie gleich klarstellen: »Das traditionelle Zahlungssystem ist antiquiert, teuer und ineffizient.« Außerdem wollen Sie der Firma helfen, »regulatorische Fallstricke zu umgehen«. Da bleibt dann doch die eine oder andere Frage offen, Guttenberg: Wie soll Ihr antiquiertes neunstelliges Familienvermögen auf die Höhe der Zeit gebracht werden? Per Wechsel in Bitcoins? Und war Ihre legendäre Erfahrung mit einem regulatorischen Fallstrick wie der Promotionsordnung hilfreich im Jobgespräch, auch wenn Sie darüber letztlich stolperten? Und jetzt noch eine Blitzberatung zum Thema Geldtransfer, Guttenberg: Würden Sie Ihre Kohle in die Hände von Leuten geben, die mit Leuten wie Ihnen zu tun haben?

Aufrichtig neugierig: Titanic

 Hey, Vermieter:

Egal, wie viele verlockende Werbeflyer von »Land Umzüge« (sic!), »Igel-Umzüge« (häh? sick!) oder »Luxusliner-All-You-Can-Eat-Umzüge« (na gut, komplett erfunden) Ihr uns noch in den Briefkasten werft – wir geben die günstige Wohnung im angesagten In-Bezirk nicht auf, nur damit Ihr neu und teurer vermieten könnt!

Gekommen, um zu bleiben: Titanic

 Du, »Süddeutsche Zeitung«,

bist ja immer auf Zack und von jeher Expertin für »Aktuelle Trend-Themen«, die Du täglich auf Deiner Homepage präsentierst. Wir freuen uns jedenfalls immer über Zusammenstellungen wie »Irak, Nationalmannschaft, Edward Snowden, TTIP-Recherche, Windows, Zähne, Ebola, Kaffee«. Denn Du hast ja recht: alles echte Trends, alles schwer im Kommen. Und das Beste: Du bist nicht dabei!

Es grüßen Dich, Kaffee trinkend, die mit Windows-PCs, Zähnen, Ebola und einem Faible für TTIP-Recherchen ausgestatteten irakischen Nationalspieler und Snowden-Fans von Titanic

 Weihbischof Manfred Grothe!

Regelrecht erschrocken sind wir über eine Meldung von Ihnen, dem Apostolischen Administrator für das Bistum Limburg! Vor Ihnen hatte dort der inzwischen abgesetzte Bischof Franz-Peter Tebartz-van Elst aller Welt gezeigt, was eine katholische Spendierhose ist. »Viele, die sich aus ihrem Glauben heraus mit großem Einsatz für unsere Kirche engagieren, sind durch die Ereignisse der letzten Zeit innerlich tief erschüttert worden«, schrieben deshalb nun Sie, Grothe, in einem Brief an die Priester, Diakone sowie alle haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeiter des Bistums Limburg.

Um über »bedrückende Erfahrungen der vergangenen Jahre und über persönliche Verletzungen oder Kränkungen sprechen zu können«, ließen Sie mitteilen, soll es eine anonyme Telefonseelsorge des Instituts für Geistliche Begleitung aus dem benachbarten Bistum Mainz geben. Was jedoch uns, Weihbischof Grothe, fragen läßt: Was ist denn mit der persönlichen Leitung der Gottesfürchtigen in den Himmel los? Ist die etwa schon so gestört, daß es beim Oberboß immer »kein Anschluß unter dieser Nummer« heißt? Hat er vielleicht nur gerade keinen Netzempfang? Umgezogen – und die alte Nummer nicht mitgenommen? Keine passende App?

Herrje, vielleicht doch mal den Anbieter wechseln, rät Titanic

 Bussi, Cathy Schmitz!

Sie sind 24, Model und »Playboy-Covergirl«; am 1. August haben Sie sich mit dem österreichischen Bauunternehmer Richard »Mörtel« Lugner, 81, verlobt. Zuvor sagten Sie der Presse, Lugners Reichtum »spielt in unserer Beziehung keine Rolle. Der Altersunterschied ist mir egal. Liebe kennt kein Alter.«

Frau Schmitz, daß Lugners Geld in Ihrer Beziehung keine Rolle spielt, ist uns schon klar. Er bezahlt einfach alles, wonach Sie krähen. Aber kennen Sie den Witz über die Maße des Traummannes, 81-20-42? 81 Jahre alt, 20 Millionen schwer, 42 Grad Fieber?

Hofft mit Ihnen, daß das Siechtum nicht zu lange dauert: Titanic

Vom Fachmann für Kenner

 Indianer, nein danke

Schon als Kind mochte ich keine Indianer, was wohl an der verklärenden Art lag, in der sie mir damals präsentiert wurden: ewig diese edlen Rothäute, die stolz durch die Prärie ritten, mit der Natur im Einklang lebten und geschwollene Weisheiten von sich gaben. Beim Cowboy-und- Indianerspielen gab ich deshalb immer den harten, wortkargen Desperado, der seinen Platzpatronencolt sprechen ließ und erbarmungslos nach der Devise verfuhr »Rothaut gehört totg’haut«. Als Winnetou, der Edelste der Edlen, starb, vergoß auch ich Tränen, allerdings vor Freude. Bis heute hat sich jene Antipathie erhalten. Und nachdem wir auf einem guten Weg sind, den letzten Baum zu roden, den letzten Fluß zu vergiften und den letzen Fisch zu fangen, hoffe ich, daß bald endlich Geld erfunden wird, das man essen kann.

Thorsten Mausehund

 Verquer

Wurde das erste Navigationsgerät eigentlich nach einem ganz speziellen Verfahren entwickelt?

Tina Wirtz

 Beef unter Innenarchitekten

Zwei gute Freunde, Jan und Maria, studieren zusammen Innenarchitektur und streiten sich leidenschaftlich gerne darüber, wer von ihnen den besseren Einrichtungsgeschmack hat. Als wir in einem Möbelhaus für meine Wohnung ein neues Sofa aussuchen, eskaliert die Situation mal wieder: Die eine bescheinigt dem anderen schlechten Geschmack und umgekehrt. Als Jan gerade persönlich werden will, stoppt ihn Maria mit drohenden Worten: »Paß auf, was du sagst: Ich weiß, wie du wohnst!«

Ernst Jordan

 Zirkumdiskussion

In der U-Bahn-Station unterhielten sich neben mir kürzlich zwei junge Damen über die Beschneidung von Knaben. Die eine sprach sich für die Entfernung der Vorhaut aus, während ihre Freundin unentschlossen schien. Die Befürworterin der Genitalkorrektur versuchte die Zweiflerin schließlich mit einem rhetorischen Kniff auf ihre Seite zu ziehen: »Das hat rein hygienische Gründe. Kennst du diese chinesischen Faltenhunde?« Anschließend schweifte das Gespräch leider in eine andere Richtung ab, dabei hätte ich zu gerne genauer erfahren, mit welch abnormen Penissen diese Sauberkeitsfetischistin bislang in Kontakt gekommen war.

Valentin Witt

 Vielfalt ist das Ah und Oh!

Meine Freundin und ich haben kürzlich beschlossen, wieder etwas mehr Abwechslung in unsere Beziehung hineinzubringen. Seither wechseln wir im Bett jede Nacht vor dem Schlafengehen die Seiten.

Sebastian Klug