Servus, Anton Hofreiter (Die Grünen)!

Sie wollen für die Bundestagswahl im nächsten Jahr Spitzenkandidat Ihrer Partei werden. Im Tagesspiegel sagten Sie auf die Frage nach Koalitionen: »Wir regieren nicht um jeden Preis.« Stimmt, es wird wieder der niedrigste sein.

Darauf nimmt schon jetzt praktisch jede Wette an: Titanic

Gerhard Matzig (»SZ«)!

»Singlehaushalte nehmen dramatisch zu« – Spitzenjournalisten scheint’s auch. Also Vorsicht!

Ihre Weight Watchers auf der Titanic

Fernsehköchin Sarah Wiener!

Für Ihr neues TV-Format »Sarah Wiener – Eine Woche unter …« saßen Sie im Panzer. »Das war schon aufregend. Ein bißchen wie Achterbahnfahren«, begeisterten Sie sich hinterher. Wissen Sie, was noch aufregender ist, als für eine Simulationsfahrt in einen Stahlkoloß eingezwängt und so durchgeschüttelt zu werden, daß einem Hören und Sehen vergeht? Fragen Sie doch mal die Überlebenden der Achterbahnschlacht von Kursk!

Marschbefehl zurück an Heim und Herd von Titanic

Bonjour, Carla Bruni-Sarkozy!

Dem Magazin Elle verrieten Sie, was Ihnen in bezug auf Ihren Gatten Nicolas Sarkozy zum Thema Untreue durch den Kopf geht: »Ich könnte zu extremen Taten schreiten, zum Beispiel ihm im Schlaf die Kehle aufschneiden oder die Ohren abschneiden.«

Formidable, Madame Bruni! Aber so brutal, wie das zunächst klingen mag: Das ist doch gar nichts gegen die extreme Tat, jemanden wie Herrn Sarkozy überhaupt zu heiraten.

In der Hoffnung auf dessen baldige Untreue: Titanic

Offenbar, Wissensmagazin Scinexx.de,

macht sich Horst Seehofer daran, die Universumsherrschaft zu übernehmen, jedenfalls berichtest Du: »Astronomen haben so tief wie nie zuvor in das Herz des Orionnebels geblickt.« Und: »Die Forscher fanden zehnmal so viele lichtschwache Braune Zwerge und isolierte Objekte planetarer Masse wie bisher angenommen«. Aber ist das nun gut oder schlecht, wenn die jetzt dicke CSU-Leute im Weltall verteilen? Weit weg wären sie ja erst mal.

Trotzdem unsicher: Titanic

Hairgehört, Farshad Morilotfi!

Weil zur EM kein Thema zu blöd war, um nicht von einem Journalisten verwurstet zu werden, erkundigte sich »Spiegel online« bei Ihnen, Ihres Zeichens Friseur etlicher Profikicker des SV Werder Bremen, nach den Haartrends der Fußballer. Und Sie vermuteten: »Vielleicht noch nicht nächste Saison. Aber in zwei Jahren werden alle Spieler wie Elvis aussehen.«

Ihre Expertise in Ehren, Morilotfi, aber das glauben wir nicht. Wer würde diesen vielleicht ja hübsch frisierten, aber keuchend umherbolzenden Doppelzentnern denn dann noch zuschauen wollen?

Keinesfalls die Suspicious Minds der Titanic

Hihi, Janine Wissler (Die Linke)!

In einer Debatte des hessischen Landtags bezeichneten Sie den Verfassungsschutz als »Nulpenverein« und sorgten damit laut allerlei Medien »für einen Eklat«. Nun, Wissler, Ihre Aussage mag ja sachlich richtig sein, aber wir hätten da angesichts von Figuren wie Diether Dehm, dem Glamourpaar Wagenknecht/Lafontaine und vielen anderen, die sich im Dunstkreis Ihrer Partei tummeln, eine ergänzende Frage: Sagt Ihnen der Begriff »Glashaus« etwas?

Schmeißt Steine durchs (offene) Bürofenster: Titanic

Huhu, Harald Welzer!

Sehen wir das richtig, daß Sie als Soziologe, Netzskeptiker und Smartphoneverweigerer in Ihrem Riesenbestseller für die technikfeindliche Leser- und Lehrerschaft (»Die smarte Diktatur. Der Angriff auf unsere Freiheit«) zu Buchbeginn behaupten, die Überwachung via Internet, Smartphone, Überwachungskameras usw. sei heute schlimmer als in der Nazizeit? Nämlich derart lückenlos, daß kein vom Staat Verfolgter mehr eine Chance auf Untertauchen oder Rettung hätte? In Ihren Worten: »Es gibt keine Nischen mehr. Alle sozialen Felder, alle räumlichen Nischen sind taghell ausgeleuchtet. Was heißt: Es wird nicht nur niemand gerettet. Es gibt auch keinen Widerstand.«

Und daß Sie dann aber am Ende seitenweise leuchtende Beispiele für »zivilgesellschaftliches Engagement«, »attraktive Gegenwehr« und eine »Ästhetik des Widerstands« aufführen? Als deren gleißendstes Beispiel Sie eine Anti-Pegida-Demonstration in Hannover mit 20 000 Teilnehmern herausstellen? In Ihren Worten: »Und wenn man dann noch weiß, daß die Demo von einer jungen erfolgreichen Unternehmerin mit iranischen Eltern organisiert worden war, weiß man auch: Dieses Land ist wirklich gut.«

Ja ja, Welzer, wissen wir eh. Aber mal was anderes: Wo, wenn nicht aus dem Internet, haben Sie eigentlich Ihre todschicke Brille her?

Gesendet vom Smartphone: Titanic

Super Idee, philippinischer Präsident Rodrigo Duterte,

die Bürger Ihres Landes aufzufordern, Drogensüchtige zu töten, um das Drogenproblem in den Griff zu bekommen. Endlich mal ein Politiker mit einer klaren Linie!

Die es konsequent zu verfolgen gilt: mit Abtreibungen gegen Säuglingssterblichkeit, Festlegung des Höchstalters auf 30 zur Beendigung der Altersarmut, Enthauptungen als Therapie von Depression und, ganz wichtig, um zu verhindern, daß noch einmal ein Wahnsinniger zum Präsidenten gewählt wird, die Abschaffung der Demokratie auf den Philippinen.

Erwartungsfroh: Titanic

Fein, Thomas Oppermann!

»Die Große Koalition sollte im Interesse der Demokratie keine Dauereinrichtung sein«, erkannten Sie im Spiegel, und »deshalb wäre es gut, wenn die Bürger im kommenden Jahr bei der Bundestagswahl für eine andere Regierung sorgen.«

Aber, aber, Oppermann, die Verantwortung doch nicht immer nur bei der Wählerschaft suchen! Sich ruhig mal selbst auf die Schulter klopfen! Denn dafür, daß es mit einer Großen Koalition beim nächstjährigen Urnengang nichts mehr wird, haben Sie mit Ihrer SPD ja schließlich auch kräftig geackert!

Dankt im eigenen Interesse: Titanic

Sie, Waldemar Hartmann,

haben bei Markus Lanz einen Herzenswunsch geäußert: Sie hofften, daß Portugal das EM-Endspiel verlieren möge, weil Sie Ronaldo so gerne weinen sehen wollten. Wie wir aus sicherer portugiesischer Quelle erfahren haben, wollte allerdings Ronaldo den Titel unbedingt gewinnen, weil er so gerne mal Waldi Hartmann weinen sehen wollte. Haben Sie?

Fragt Titanic

Linguistik-Gott Noam Chomsky!

Im Interview mit den Nachdenkseiten palaverten Sie Gescheites über Europa und seine Krisen, wurden beim Resümee allerdings so übersetzt: »Ich denke, daß der beste Schritt nach vorne eine Überwindung der internen Probleme wäre, allerdings im Rahmen der EU und ihrer bestehenden Möglichkeiten.« Sie als Sprachpedant wollten das doch sicher eher so formuliert haben: »Also, es wäre schon schön, wenn man die Lage irgendwie verbessert, ähöm, so gut es halt geht, gell, hehe!«

Gibt stets ihr Bestes: Titanic

Verehrte Nathalie von Bismarck!

Daß Sie nach der Trennung von Graf Carl-Eduard von Bismarck nun die Stiftung »She Phoenix« gegründet haben, geht einwandfrei in Ordnung. Was Sie darüber der Gala sagten, macht uns jedoch nachdenklich: »Ich möchte das Mikrofon für alle Frauen sein, die keine Stimme haben.«

Hätte da nicht ein Name wie z.B. »Wir hör’n nix« viel besser gepaßt?

Flüstert’s in die Binsen: Titanic

Sehr geehrte Barbara Hendricks!

Sie stellten jüngst Ihre Qualifikation als Bundesbauministerin und Sozialdemokratin mit der Erkenntnis unter Beweis: »Junge Berufstätige gehen nach der Arbeit in die Lounge oder ins Bistro. Die sind in ihren Wohnungen fast nur zum Schlafen und kommen auch mit 30 m² aus.«

Wie es der Zufall will, haben auch wir etwas herausgefunden: nämlich, daß eine Partei, deren Vertreter ihre Büros und Lounges fast nur zum Schlafen benutzen und sich in der restlichen Zeit um die Interessen junger Berufstätiger bemühen, auch mit 20 Prozent der Wählerstimmen auskommt.

Nur so eine Überschlagsrechnung von Titanic

Peter Unfried c/o »Taz«!

»Für Fußballtraditionalisten, Geschlechterkonservative, Popkonservative, Denkkonservative – früher hätte man gesagt: für alle Spießer – ist Cristiano Ronaldo tatsächlich eine unerträgliche Provokation. Sie hassen ihn wirklich. Das ist der beste Beweis, daß Ronaldo großer Pop ist.«

Und daß für Sie, Unfried, der »Spießer« ein Begriff von »früher« ist, Sie »Pop« aber noch verwenden wie in den 80ern und frühen 90ern, das ist der beste Beweis dafür, daß Ihr Wechsel von der »Kinder-FAZ« (Hermann Gremliza) zu einer der Erwachsenenzeitungen, bei denen man schon ein bißchen weiter ist, für Sie eine unerträgliche Anstrengung bedeuten wird.

So nimmt Sie nämlich nicht mal der Poschardt. Titanic

Wo es hingeht, »Spiegel online«,

mit dem, was man noch Journalismus zu nennen gewohnt ist, erfährt man halt doch immer wieder am besten bei Dir: »Mit Portugal hat diese EM einen verdienten Sieger gefunden. Das Team hat den kopfgesteuerten Mannschaftsfußball am besten beherrscht. Das ging auf Kosten des Gefühls. Das Turnier hat am Ende niemanden erwärmt«, bilanzierst Du uns das letzte Gekicke des Kontinents. Um uns in direkter Nachbarschaft in zig weiteren Artikeln u.a. folgendes zu berichten: »Das perfekte Drama – wie Ronaldos schmerzlicher Abend zum Happy End wird«, »EM-Finale: Die ganz großen Gefühle des CR7«, »Frankreichs EM-Niederlage: Tränen in bleu-blanc-rouge« und natürlich: »Es ist doch nur Fußball. Bitte, was? Nicht in Portugal! Der EM-Sieg stürzt das Land in einen Glückstaumel.«

Kühles hitziges Geschwätz auf kürzester Distanz, einzig dem Zwecke dienend, noch den dümmsten Sack zu kraulen, löst bei uns auch so manches Gefühl aus: Mordlust zum Beispiel.

Aufs nächste perfekte Drama! Titanic

Guten Tag, Jonathan Meese!

»Ich will schon, daß meine Kunst verkauft wird. Sie nur für mich zu machen ist viel zu Ich-versaut. Ich mache das, damit es weitergeht. Damit was Neues kommt. Damit die Zukunft kommt. Wenn die Zukunft teuer ist, muß man das bezahlen. Das ist nicht schlimm. Geld ist nicht schlimm.«

Um Ihr manisches Gerede kurz zu unterbrechen: Die Zukunft kommt sowieso, egal, was Sie zusammenbasteln und ob jemand dafür Geld hinblättert. Ist aber nicht schlimm. Zukunft ist nicht schlimm. Nur gelegentlich Ihre Auftritte darin.

Findet Titanic

Bitte, Benson & Hedges!

Da habt Ihr nun allüberall Eure Plakatwerbung hingehängt, mit den zwei bärtigen Büroheinis in Jeans- und Karohemd, die im Firmenhof eine gemütliche Zigarettenpause machen. Und dann habt Ihr die mit dem grauenhaft sympathieheischenden Slogan »Drinnen Kollegen. Draußen Kumpels« versehen? Mannomann, Benson & Hedges, wirklich, das ist an Schlaffheit und Biederkeit ja wohl kaum zu übertreffen!

»Drinnen Kotzbrocken. Draußen Knutschkugeln« habt Ihr Euch wahrscheinlich nicht getraut, ne?

Endgültig draußen: Titanic

Jan Fleischhauer, alter Humorist!

Einen klassischen TITANIC-Titelwitz klauen – unseretwegen gerne!

Aber hätten Sie nicht wenigstens ein flotteres Hitlerbild verwenden können?

Heil Hauer! Titanic

Mahlzeit, Essensexperte Uwe Knop!

Zu Ihrem Buch »Ernährungswahn« werden Sie mit diesem messerscharfen Gedanken zitiert: »Niemand kann sagen, was gesunde Ernährung ist – denn Ernährungsforschung gleicht dem Lesen einer Glaskugel, da dieser evidenzlimitierte Forschungszweig keine harten Beweise, sondern systembedingt nur wachsweiche Hypothesen liefert.« Womit Sie die breiweiche Hypothese liefern, daß Evidenz die Forschung limitiert.

Wir hätten dafür eine kerzenharte These für Sie: Systembedingt sollen wir alles essen und nach Kräften dafür bezahlen!

Empfiehlt Ihnen, wo’s eh wurscht ist, reine Fett- und Zuckerdiät: Titanic

Sie, Anja Reschke,

sahen wir in einem Panorama-Beitrag durch schlecht beleuchtete Gänge wandeln und, auf einen Aufzug wartend, schwadronieren: »Mich beschäftigt dieser Brexit irgendwie immer noch.« Das Ganze geht folgendermaßen weiter: Sie stellen generelle Überlegungen zur Sinnhaftigkeit von Volksreferenden an, insinuieren, daß die Masse per se doch eh uninformiert (Sie vermeiden den Term »strunzblöd«) sei, und werden dem Zuschauer gegenüber plötzlich »mal ganz ehrlich: Wenn Sie jetzt zum Beispiel so ’ne Sache wie TTIP entscheiden müßten, könnten Sie das?« Ähm, also, ja, könnten wir schon, aber Sie sagen’s im nächsten Satz ja selbst: »Da muß man Tausende von Dokumenten gelesen haben!« Und die, liebe Frau Reschke, zeigt man uns bekanntlich nicht. Informieren Sie sich doch mal!

Nur zur Info: Titanic

Du, »Thüringer Allgemeine«,

berichtest über ein Fußballspiel in Deinem Einzugsgebiet: »Jenaer Polizei ist zufrieden: Beim Pokalderby nur Pfefferspray, Flaschenwurf und Hitlergruß.« Da sind wir aber erleichtert! Nicht auszudenken, was für ein Großeinsatz fällig gewesen wäre, wenn die friedlich feiernden Fans beispielsweise mit Antifa-Fahnen oder antirassistischen Sprechchören provoziert worden wären!

»Zufrieden«: Titanic

Hey, Heyne-Verlag!

Ein Roman mit dem Titel »Die Holunderschwestern« – das macht uns sehr neugierig.

Was unser Interesse dabei erregt, ist selbstverständlich nicht der gewiß einigermaßen infernalische Inhalt des Buchs, sondern vielmehr die Frage, welche Werke wohl daran anschließen werden. Wenn es nach uns geht: »Die Ingwertöchter«, »Die Litschitanten« sowie, natürlich, »Die Quittencousins«.

Wohl bekomm’s! Titanic

Helmut Kohl (86), alte Fortschrittsbremse!

Wie oft wurden Sie in den sechzehn Jahren Ihrer Kanzlerschaft für Ihr Nichtstun belächelt, verspottet und gedisst! Doch jetzt, wo Europa sich anschickt, einzustürzen, steigt auf einmal Ihr Ansehen. Ihr einziges Zutun: das Anmahnen einer »Atempause« in Sachen Brexit. Bevor Sie, Kohl, bald selbst eine unbefristete Atempause einlegen, würden wir Sie gerne noch fragen, wie man so effektiv wie Sie damals das Weltgeschehen anhält. Aber so, daß wir nichts dafür tun müssen!

Mit Dank im voraus grüßen Ihre Slow-Ager von Titanic

Tja, Verdi!

Als wir hörten, daß ausgerechnet Deine Angestellten wegen zu geringer Lohnerhöhungen zum Streik gegen ihren Arbeitgeber (also Dich, die sog. Dienstleistungsgewerkschaft) mobilisieren, da wurde uns mal wieder bewußt, wie zeitlos gültig doch der Adorno-Klassiker ist: »Es gibt kein richtiges Leben im falschen.« Und jetzt mach die Streikkasse auf!

Hasta la victoria siempre: Titanic

Nigel Farage, frisch zurückgetretener Ukip-Chef!

Wie bitte? Was? Sie wollen Ihr Leben zurück? Nichts da, Farage! Wenn wir etwas sicher wissen, dann dies: einmal untot, immer untot! Schauen Sie sich im Spiegel doch mal in die verwesten Zombie-Augen – da ist nichts mehr und also auch nichts zurückzuholen. Die Mühe können Sie sich sparen. Unser Tip: Bleiben Sie einfach im EU-Parlament sitzen, da fällt’s am wenigsten auf.

Nichts zu danken, Sir!

Wartet auf Ihren endgültigen Zerfall: Titanic

Tja, Sabine Rückert (»Zeit«)!

Da haben Sie einen Essay über die Sexualstrafrechtsreform geschrieben und kamen sich dabei bestimmt reichlich mutig vor. Denn mit Sprüchen (»Was leidenschaftliche Liebesnacht und was Vergewaltigung war, definiert die Frau am Tag danach«, »Daß eine Frau auch von anderen als hehren Motiven durchdrungen sein könnte …«, »… das Partygirl Gina-Lisa Lohfink, die im Juni 2012 von zwei Männern vergewaltigt worden sein will …«), für die sich, sagen wir: argentinische Machos längst vergangener Jahrhunderte geschämt hätten, erzeugt man bei diesem Thema leicht Widerspruch.

Und Zuspruch. Wie den von Zeit-Leser Frank Ropertz: »Großartig, wie Sie sich zu diesem neuen Gesetz äußern. Ich bewundere Sie für Ihren Mut. PS: Ich bin weder Vergewaltiger noch Triebtäter.«

Glückwunsch, hehr durchdrungenes Party-Girl Rückert, zu solchen Freunden. Vielleicht dürfen Sie ja schon in ein paar Tagen definieren, was der Ropertz wirklich für einer ist.

Leidenschaftliche Grüße! Titanic

Hey, Bundeswehrverband!

Als Gewerkschaft der Soldaten hast Du den im neuen Weißbuch der Bundesregierung niedergelegten Plan, die Bundeswehr für EU-Ausländer zu öffnen, praktisch für Fremdenlegionäre also, schärfstens kritisiert. Zeit.de zufolge wies Dein Chef André Wüstner darauf hin, daß »gerade die soldatische Identität« eine »enorm nationale Ausprägung« habe, und verkündete stolz: »Die Bereitschaft, im Zweifel für das zu sterben, was im Kopf und im Herzen ist, kann nicht für eine Bereitschaft zum selbigen für jeden beliebigen Staat oder Arbeitgeber gelten.«

Das prachtvolle Deutsch der Aussage gefällt uns ja schon mal gut. Noch besser aber gefällt uns das gar nicht so heimliche Eingeständnis, daß Deine Soldaten also im Zweifel bereit sind, für nichts zu sterben.

So hatte sich das auch immer gedacht: Titanic

Nun ja, Gabi Zimmer, Europaabgeordnete der Linken,

Sie meinen also, »die EU ist kein Spielzeug, das man gegen die Wand werfen kann und sich dann darüber freut, daß es kaputtgeht«.

Da fragt man sich, was für eine Art Spielzeug die EU dann wäre. Und wo man das kaufen könnte. Und worüber man sich dann genau freuen würde. Daß dann keiner mehr Geld mit dem EU-Spiel verdienen kann? Die Spielregeln müssen Sie uns bei Gelegenheit erklären!

Freut sich nicht mehr über kaputte Vergleiche: Titanic

Bestens informiert, »Dresdner Morgenpost«,

vermeldetest Du anläßlich eines weiteren prominenten Todesfalls: »Das halbe Jahr rum und der Himmel schon voll!« Da fragen wir uns, woher Du weißt, daß nur Celebrities in den Himmel kommen. Und ob wir angesichts der Vollbelegung im Himmel damit rechnen können, daß für die übrigen in diesem Jahr noch abtretenden Promifressen ein Platz in der Hölle oder wenigstens einer im Fegefeuer frei ist.

Dann hinge der Himmel voller Geigen für Titanic

Neonazi Michael Brück!

Du hast während der Fußball-Europameisterschaft in Frankreich Deinen Sitz im Dortmunder Stadtrat für die Partei Die Rechte gegen einen Tribünenplatz im Stade Pierre-Mauroy in Lille eingetauscht. Nachdem Du Dich zuvor inmitten einer Gruppe gleichgesinnter Kategorie-C-Hooligans mit Reichskriegsflagge in einem Café hattest ablichten lassen, wurdest Du während des EM-Vorrundenspiels Deutschland gegen die Ukraine im Stadion dabei gefilmt, wie Du beherzt vorne in Deine Hose griffst und ausgiebig im Schritt – wie es im Dir so bekannten Polizeijargon heißt – an Dir herummanipuliertest.

Ob Du im aufwallenden Nationalpathos nur Deinen parteiinternen Führungsanspruch (ein Ei) nachprüfen wolltest, Dich angesichts der mit Muslimen wie Özil, Mustafi und Can gespickten Multikulti-Truppe plötzliche Verlustängste bezüglich Deiner eigenen Vorhaut plagten oder Du Dir beim Anblick von Boatengs Gardemaß einige Zentimeterchen mehr auf die Palme wedeln wolltest, sei dahingestellt. Es ist jedenfalls schön zu sehen, daß Du Dir unseren Rat, Dich selber zu ficken (vgl. TITANIC 06/15), offensichtlich zu Herzen genommen hast.

Wichsvorlage verwandelt von Titanic

Liebe Russen!

Nicht »überlassen« werden dürfe Euch, lesen wir in einer maßgeblichen deutschen Tageszeitung, die Erinnerung an den deutschen bzw. »Nazi-Überfall« vom 22. Juni 1941, denn Eurem Präsidenten sei bloß an »Vereinnahmung von Geschichte« gelegen. Weil er, in memoriam Barbarossa, keine feindliche Armee (oder auch nur die Nato) im Vorgarten haben will.

Findet Ihr das nicht seltsam? Daß die Deutschen erst kommen, 27 Millionen von Euch massakrieren und keinen Stein auf dem anderen lassen, und ein Menschenalter später schreiben sie Euch vor, wie Ihr Euch an die geschichtliche Tat zu erinnern habt, sie zum Teufel gejagt zu haben? Wär’s angesichts dieser neuerlichen Unverschämtheit nicht doch besser gewesen, 1989 mit dem Panzer …? Zumal der SZ-Redakteur, der sich hier entleert hat, auch noch Stefan Braun heißt?

Freiheit das Ziel: Titanic

Pikant, Nils Busch-Petersen, Hauptgeschäftsführer des Handelsverbands Berlin-Brandenburg!

Geradezu prickelnd, was Sie dem Berliner Tagesspiegel anvertrauten: Es sei nämlich »seit Monaten in der Szene im Gespräch«, daß Karstadt in Berlin-Tegel ein neues Kaufhaus eröffnen wolle. Gar nicht auszumalen, was in solchen Szenen sonst noch alles bequatscht wird: Miederwaren im fünften Stock? Kurzwaren gleich daneben? Mit welcher Musik tötet man die Fahrstuhlfahrer am besten? Kolonialwaren unters Dach?

Verdrückt sich schon mal aufs Parkdeck: Titanic

Erziehungsjournalisten!

Unentwegt stellt Ihr Euch Fragen wie »Darf mein Kind spätabends Fußball schauen?« (Spon) oder »Darf mein Kind das Schulgelände verlassen?« (Süddeutsche) oder »Kann ich mein Kind bedenkenlos vegan ernähren?« (Berliner Zeitung). Ein für alle Mal: Es interessiert uns einen Möwenschiß, was Eure Bälger schauen, verlassen oder fressen dürfen!

Bedeutungsschwanger: Titanic

Stark, amerikanische Kreationisten!

Ihr habt also allen Ernstes und für 100 Millionen Dollar einen 152 Meter langen Nachbau der biblischen Arche in die Einöde von Kentucky gesetzt. Und siehe, schon kurz nach der Einweihung des Millionenschiffs trabten und trotteten sie wie zu Noahs Zeiten an Bord: Esel neben Eselin, Kamel neben Kameldame, Ganter neben Gans, Schafsbock neben Trottellumme, Rindvieh neben blöder Kuh.

Jetzt heißt es nur noch auf die Sint- oder vielmehr Sinnflut warten.

Land unter! Titanic

Is’ schon recht, Beatrix von Storch,

die Nationalmannschaft, bzw. in Ihrer auf Twitter bevorzugten Schreibweise: »NATIONALMANNSCHAFT«, sollte tatsächlich wieder so genannt werden dürfen statt unter dem »politisch korrekten, weil entnationalisierten Namen« (so wiederum Sie auf Facebook) »Die Mannschaft« zu firmieren. Denn acht Buchstaben mehr sind am Ende halt acht Zeichen weniger, die Ihnen für Ihre leider Gottes noch immer von der Meinungsfreiheit gedeckten Tweets zur Verfügung stehen.

Gegenforderung: Bringen Sie das von Ihnen gewünschte Maß an Ehrlichkeit und Patriotismus endlich auch in den angestaubten Namen Ihrer »AfD« ein und nennen Sie diese doch fortan »Nationale standhafte deutsche Alternativ-Partei«. Nur mal so als Beispiel. #DieRedaktion Titanic

Tja, Alan Posener,

das ist jetzt mal dumm gelaufen, was? Da haben Sie in der Welt einen langen Riemen über die »verzogenen Bürgerkinder« geschrieben, die in der inzwischen bundesweit bekannten Rigaer Straße 94 in Berlin-Friedrichshain seit Jahren herumlungern. In Ihrer Suada beschränkten Sie sich nicht auf die autonomen Wirrköpfe selbst, sondern rechneten auch grimmig ab mit dem »Berliner Bürgertum, wo es zum guten Ton gehört, sich abfällig über Innensenator Frank Henkel (CDU) zu äußern, der beschlossen hat, der Rechtsstaat müsse endlich Flagge zeigen und die Umbauarbeiten in der Rigaer Straße schützen, koste es, was es wolle.«

Und dann stellt genau drei Tage später das Berliner Landgericht fest, daß eben diese Umbauarbeiten bislang illegal waren, weil der Vermieter nicht einmal einen Räumungstitel vorgelegt hatte. Die Räumung der Bude aber hatte er sich dennoch von Senator Henkel mit geschlagenen 300 Polizisten absichern lassen, die mithin also eine Bande von Einbrechern auf frischer Tat beschützt hat. Da hat der Rechtsstaat ja aber mal richtig schön Flagge gezeigt. Nämlich genau so, wie Leute wie Sie, Posener, das immer schon am liebsten haben, nicht wahr?

Denken jedenfalls die verzogenen Bürgerkinder von Titanic

Politologe Bernhard Weßels!

Den Wahlausgang des Brexit-Referendums mit dem Abstimmungsergebnis von 51,9 Prozent für die EU-Gegner interpretierten Sie für Spon so: »Das Problem beim Votum: Es gibt in Wahrheit keine echte Mehrheit für den Brexit. Denn von den 92 Prozent der Wahlberechtigten, die sich für das Referendum registrieren ließen, haben nur 70 Prozent abgestimmt. Für eine positive Mehrheit aller britischen Wahlberechtigten aber hätten von ihnen 75 Prozent pro Brexit stimmen müssen – statt wie geschehen 52 Prozent. Ich halte das Ergebnis deshalb eigentlich nicht für belastbar.«

Haben wir’s doch schon immer geahnt! Und wenn Sie jetzt noch unseren früheren Mathelehrern weismachen, daß die damaligen, knapp mehrheitlichen Unterrichtsergebnisse wie 2+2=4 oder a²+b²=c² eigentlich nicht belastbar sind, weil 22 Prozent der Klasse sich mit einer »I don’t give a fuck!«-Einstellung geweigert hatten, die Aufgaben überhaupt zu lösen, hätten Sie zumindest in der Redaktion eine echte Mehrheit (75 Prozent) für Ihre Wahlanalyse.

Mit kollegialen Grüßen: Ihre Vermutungswissenschaftler von Titanic

Mensch, Ikea!

Du siehst Dich genötigt, in Nordamerika 29 Millionen Kommoden zurückzurufen, die offenbar immer wieder Kinder unter sich begraben haben. Dabei hattest Du mit dem Namen »Malm« doch akkurat angekündigt, was von diesen Möbeln zu erwarten ist! Sicherlich verstehst Du deshalb, daß wir als verantwortungsbewußte Verbraucher künftig von einigen Deiner Produkte lieber die Finger lassen, vor allem dem Drehstuhl »Torkel«, den Kleiderbügeln »Bumerang« sowie dem Zeitschriftensammler »Knuff«. Und auch die Schuhablage »Lustifik« ist uns nicht ganz geheuer!

Gruß auf den Holzweg: Titanic

Sie, letztlich torlos gebliebener Thomas Müller,

erklärten uns: »Tore sind nicht mein Benzin, eher der Lack auf dem Auto, der Speziallack, der nach außen gut aussieht… Mein Benzin ist mein Antrieb nach Erfolg.«

Einverstanden, Müller. Aber wäre es denn nicht möglich, daß Sie in Wahrheit gar nicht mit Benzin, sondern mit Diesel betrieben werden müssen? Sehen Sie doch mal am Tankdeckel nach!

Raten Ihnen herzlich Ihre Tankwarte von der Titanic

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Das hat der Menschheit noch gefehlt: ein einziges Buch mit sämtlichem Quatsch der Geschichte – oder zumindest aus 15 Jahren "Partner TITANIC", der beliebt-kultigen TITANIC-Nonsensrubrik. Fotorätsel, Pflegehinweise, Antwort ohne Frage, unberühmte letzte Worte, Kochen mit Tieren, Kerzen-Fakten, Ediotiral, Tinas Strumpfband und tausend weitere schöne Rubriken – erstmals versammelt auf nicht weniger als 256 vielfarbigen Seiten.Dorthe Landschulz: "Problemzonen"
Sie können nicht tanken, besitzen im Durchschnitt bis zu vier Paar Schuhe, gehen immer zu zweit aufs Klo in der Führungsetage - und jetzt zeichnen sie auch noch: Weiber! Eine von ihnen ist die phantastische Dorthe Landschulz. Mit der ihr eigenen (weiblichen!) Art nimmt die TITANIC-Cartoonistin und Wahlbretonin ihre Geschlechtsgenossinnen unter den (prämierten!) Stift und spart dabei auch nicht an der Erfüllung von überwunden geglaubten Gender-Klischees. Typisch! Die besten Witze werden sogar von Männern begriffen.Nicolas Mahler: "Der Urknall"
Nicolas Mahler, Meister des opulenten knappen Strichs, legt mit "Urknall" sein grundlegendstes, ursprünglichstes Werk vor. Von Kalauern wie "Sie sind mir aber eine Urknallcharge" bis "Wer hat an der Ur gedreht?" nimmt er zum Glück größtmöglichen Abstand und präsentiert statt dessen ein kleines, unglaublich dichtes Buch, in dem die ganze Welt des komischen Zeichnens angelegt ist, und das vor den Augen des Betrachters regelrecht explodiert. Ein Lichtblick im riesigen Dunkel des Buchmarkts!Oliver Maria Schmitt: "Ich bin dann mal Ertugrul – Traumreisen durch die Hölle und zurück"
TITANIC-Mitherausgeber und Gelegenheits-Bürgermeister Oliver Maria Schmitt ist über alle möglichen Kontinente gehüpft und hat Reisereportagen mitgebracht, die Ihnen den Spannungsschweiß auf Ihr Teiggesicht treiben werden! Er läßt sich in Simbabwe zum Survivalspezialisten ausbilden, verkostet in einer kasachischen Jurte Stutenmilch, wird beim Tangotanzen von finnischen (Meer-)Busen erdrückt und vermarktet sich auf der Frankfurter Buchmesse als Literaturtürke "Ertugrul Osmanoglu". Am Ende dieser Lektüre werden Sie sich vor allem eins fragen: "Was habe ich falsch gemacht, daß ich nicht so einen Job wie Oliver Maria Schmitt habe?"Stefan Gärtner: "Putins Weiber"
St. Gärtner ist der Schutzheilige der Alphabetisierten und Literaten. Gerühmt und bekannt als Parodist Daniel Kehlmanns, Ildikó von Kürthys, Arno Geigers und Thomas Gsellas, hat er nun seinen ersten Roman "vorgelegt" (Feuilletonphrase). "Putins Weiber" ist ein Pageturner (Klappentextphrase) des Gut-Schreibers (Idiotenphrase), voll mit Frauen, Alkohol, Psychotherapie, Aphorismen und Geschwätz, seltsamen Nachbarn, noch mehr Frauen, Männerfreundschaft und Autofahrten. So würde Nick Hornby schreiben, wenn ihm Eckhard Henscheid rechtzeitig Lawrence Sterne vorgestellt hätte!Hans Zippert: "Würden Sie an einer Tortengrafik teilnehmen?"
Würden Sie die Frage "Würden Sie gerne ein Buch mit dem Namen 'Würden Sie an einer Tortengrafik teilnehmen?' lesen?" mit "Ja" beantworten? Und würde der Fakt, daß dieses Buch von TITANIC-Alt-Urgestein Hans Zippert stammt und den Untertitel "199 Fragen und 197 Antworten zu den Allgemeinen Geschäftsbedingungen für das Leben in Deutschland" trägt, Ihre Leseentscheidung positiv oder negativ beeinflussen? Zu kompliziert für Sie? OK, dann also in Ausrufesätzen: Neues Buch! Von Zippert! Mit langem Titel! Lesi lesi machen! Damit Ihr träges Hirn mal was zu tun kriegt!!Heinz Strunk: "Das Strunk-Prinzip"
Sie sind ein totaler Versager und können sich Bücher nur als Abo-Prämie leisten? Dann nehmen Sie wenigstens dieses hier: "Das Strunk-Prinzip", die beliebte Kolumne aus TITANIC als Buch! Power- und 110-Prozent-Autor Heinz Strunk zwiebelt Ihnen blitzgescheite Weisheiten um die Ohren bis Sie gar nicht mehr anders können als in Erfolg, Geld und Sex zu ersaufen. Das Strunk-Prinzip setzt Ihrem Elend endlich ein Ende. Mutter wird sich freuen!Martin Sonneborn, Andreas Coerper: "Heimatkunde — Eine Expedition in die Zone"
Für seinen Film "Heimatkunde" unternahm ZDF-Herausgeber und TITANIC-Reporter Sonneborn eine großangelegte Safari ins Berliner Zonenrandgebiet. Alle Fragen, die schon der Film offen ließ, werden im dazugehörigen Buch ebenfalls nicht beantwortet, dafür aber mit neuen Bildern und einem interessanten Soundtrack unterlegt. Da heißt es zugreifen!Stephan Rürup: "Basteln mit Bier" (signiert)
Während eine Baumarktkette nach der andere pleitegeht, zeigt uns Stephan Rürup, wie auch ohne Hobel und Schrauben schöne Bastelarbeiten entstehen können: nämlich mit Bier! Der TITANIC-Hauszeichner hat sich einmal um den Globus getrunken und dessen bedeutendste Monumente nachgeb(r)aut. Ergebnis: ein handliches Prachtbändchen, das in keinem Hobby- und Getränkekeller fehlen darf.Anselm Neft: "Helden in Schnabelschuhen"
Anselm Neft ist Großinquisitor auf Lesebühnen und Mitherausgeber des EXOT-Magazins für komische Literatur. Sein zweiter Roman führt geradewegs hinein in die finstere, stinkende, voraufklärerische Welt der Mittelaltermärkte. Dorthin verschlägt es seine Helden Max und Katja, die nach ihrem Studienabschluß in Philosophie aus schierer Verzweiflung mit der Mittelalterband Kobold auf Tour gehen und sich dabei in höchst komplizierte Liebes- und Lebenshändel verstricken. Neft schreibt, wie ihm der Schnabel(schuh) gewachsen ist – genau das Richtige für mittelalte Komik-Connaisseure mit Hang zum Schalmeienklang!Wiglaf Droste: "Der Ohrfeige nach"
"Ein Jahr ohne neues Drostebuch ist ein verlorenes Jahr", lautet eine alte Indianerweisheit, die "Häuptling eigener Herd" (= W. Droste) seit gut zwei Jahrzehnten beherzigt. In dieser Geschichten- und Glossensammlung nimmt uns der gemütliche Wüterich mit auf eine Reise zu abgedroschenen Phrasen ("jmd. mit auf die Reise nehmen"), schändlichen Servicewüstensöhnen und den allerletzten Medien- und Werbeauswüchsen. Merke: Der Großstadtalltag im 21. Jahrhundert ist schwer erträglich – mit Wiglaf Droste als Gefährte aber wenigstens unterhaltsam.Leo Fischer + Leonard Riegel: "Fröhliche Hundegeschichten"
Ein Buch, bei dem Sie "Wau" sagen: Leo Fischer und Leo Riegel haben ihre Talente gebündelt und gemeinsam 1001 moderne Hundemärchen in Wort und Bild erschaffen. Zum Lesen, Lachen, Anknabbern! Und außerdem ein echter Lebensretter. Jedenfalls dann, wenn Sie Nacht für Nacht von einer dreiköpfigen Bulldogge heimgesucht werden, die Sie vor die knifflige Wahl stellt, ihr entweder eine "Fröhliche Hundegeschichte" vorzulesen oder den Arsch abgebissen zu kriegen. Ihre Entscheidung!Michael Ziegelwagner: "Der aufblasbare Kaiser"
Seit dem putzigen Präsidentschafts-Hahnenkampf zwischen Alexander Van der Bellen und Norbert Hofer interessiert sich plötzlich auch Resteuropa für das Land, um das es in diesem Buch geht: Österreich. Dabei ist der Donaustaat schon seit 2014 eine literarische Reise wert, jenem Jahr, als "Der aufblasbare Kaiser" für die Longlist des Deutschen Buchpreises nominiert wurde. Lassen Sie sich auf diese Reise mitnehmen: von Michael Ziegelwagner, dem liebenswertesten Randbalkanesen der TITANIC. Pflichtprämie für Kaisertreue!Markus Riexinger: "Kaktus der Verwesung"
Der "Gott des komischen Gemetzels" (L. Fischer) schlägt zurück: Markus Riexinger schlachtet sich einmal quer durch die deutsche Sprache, zerdrischt halbfertige Dramolette und prügelt poetische Versatzstücke in die Unkenntlichkeit. Frei nach Niels Bohr: Wer über die Miniaturen und Erzählanfälle des Berliner Jungautors nicht entsetzt ist, hat sie nicht verstanden.Wiglaf Droste: "Schalldämpfer"
Bei Wiglaf Droste, der "linken und rechten Hand des Fehlerteufels" (Bud Spencer), sitzt nicht nur der "Colt der Sprachkritik" (Terence W. Adorno) locker, er kann auch Fortsetzungsromankompilationen schreiben, die Herz und Hirn treffen. Z.B. diese, "Schalldämpfer", in der das "Kommando Leise Welt", eine Organisation zur Rettung des menschlichen Trommelfells, Lärmbolde und Schreihälse ganz leise wegknallt. Pflicht für alle, die den Schuß noch nicht gehört haben.Heiko Werning: "Im wilden Wedding"
Das letzte echte Krisengebiet in Deutschland - keiner kennt es so gut wie Heiko Werning, denn er "lebt" seit über zwanzig Jahren ebendort. Was sich Tag für Tag zwischen Privilegierten-Spätshops und Prekariats-Kitas, zwischen Ghettoisierung und Gentrifizierung in Berlins Gruselbezirk Nr. 1 abspielt, hat der Survivalexperte Werning in diesem Geschichtenbüchlein versammelt (Arbeitstitel: "My Big Fat Krieg im Wedding").Elias Hauck (Hrsg.): "Alles Spargel oder was?"
Endlich ist ganzjährig Spargelsaison! Elias Hauck, die eine Hälfte von Hauck & Bauer und Herausgeber des Frauenmagazins "Sonja", serviert die reifsten Spargelwitze der Welt – gezeichnet und erzählt von dutzenden gemüseliebenden Cartoonisten und Autoren. Lachen Sie unter anderem über: den mit den polnischen Erntehelfern, den mit dem kaputten Spargelschäler und den mit der Fliege in der Hollandaise.Wenzel Storch: "Die Filme" (gebundene Ausgabe)
Renommierte Filmkritiker beschreiben ihn als "Terry Gilliam auf Speed", als "Buñuel ohne Stützräder": Der Extremfilmer Wenzel Storch macht extrem irre Streifen mit extrem kleinen Budget, die er in extrem kurzer Zeit abdreht – sein letzter Film wurde in nur zwölf Jahren sendefähig. Storchs abendfüllende Blockbuster "Der Glanz dieser Tage", "Sommer der Liebe" und "Die Reise ins Glück" können beim unvorbereiteten Publikum Persönlichkeitstörungen, Kopfschmerz und spontane Erleuchtung hervorrufen. In diesem liebevoll gestalteten Prachtband wird das cineastische Gesamtwerk von "Deutschlands bestem Regisseur" (TITANIC) in unzähligen Interviews, Fotos und Textschnipseln aufbereitet.
Zweijahres-Abo: 92,40 EUR (Ausland: 112,80 EUR)Katharina Greve: "Eigentlich ist Wurst umgestülptes Tier: Cartoons & Comicstrips"
Katharina Greve ist nicht nur Architektin, Situationsdesignerin und stolze Besitzerin einer Vakuumiermaschine, sondern auch Prophetin: Via Kalenderblatt sagte sie im Jahr 2013 auf den Tag genau den Rücktritt von Papst Benedikt XVI. voraus. Wer wissen will, welche sonderbaren Ereignisse die Zukunft noch bereithält, braucht deshalb dieses Bilderbuch. Gegenstände mit Gefühl, Menschen ohne Gesicht, Tapetenmuster von göttlicher Anmut – all das findet sich in Greves fantastisch-wurstigem Cartoonband!Fischer/Wolff/Ziegelwagner (Hrsg.):  "Die TITANIC-Bibel: Segen, Sünden, Sauereien"Was sind schon Markus, Matthäus, Lukas, Johannes, Paulus, Gott gegen Knorr, Eilert, Bernstein, Pfarr, Schmitt, Zippert, Hurzlmeier, Raddatz usf.? Bestenfalls mittelmäßige Autoren und Zeichner. Deswegen greift der moderne Religionskenner zur TITANIC-Bibel. Das ideale Weihnachtsgeschenk für alle, die noch wissen, worum es bei Weihnachten wirklich geht (ideale Weihnachtsgeschenke).Zweijahres-Abo: 92,40 EUR (Ausland: 112,80 EUR)Björn Högsdal, Johanna Wack (Hrsg.): "Last Exit Babyklappe"
 "Jedes Kind ist gewissermaßen ein Genie und jedes Genie gewissermaßen ein Kind." Gut, das mag vielleicht die naive Meinung des warmherzigen Menschenfreunds Arthur Schopenhauer gewesen sein – die Autoren von "Last Exit Babyklappe" wissen es besser. Denn: Sind unsere Jüngsten nicht vielmehr lebendige Foltergeräte? Glatzköpfige, inkontinente, schreiende Schrumpelwesen, und also schon bei der Geburt reif fürs Altersheim? Antwort: ja. Es berichten u.a. die TITANIC-Autoren Anselm Neft, Björn Högsdal, Volker Surmann, Heiko Werning und Torsten Wolff!Stephan Rürup: "Basteln mit Bier"
Während eine Baumarktkette nach der andere pleitegeht, zeigt uns Stephan Rürup, wie auch ohne Hobel und Schrauben schöne Bastelarbeiten entstehen können: nämlich mit Bier! Der TITANIC-Hauszeichner hat sich einmal um den Globus getrunken und dessen bedeutendste Monumente nachgeb(r)aut. Ergebnis: ein handliches Prachtbändchen, das in keinem Hobby- und Getränkekeller fehlen darf.Stefan Gärtner: "Angéla – Lehrjahre einer Liebeshungrigen: Ein erotisch-historischer Schelminnenroman"
Sie wollten schon immer wissen, wie ein naives Mädchen vom Lande (Transelbanien) es bis ganz nach oben schafft (Sex)? Sie interessieren sich für Politik, Adel, Rokoko und den neuesten Klatsch des 18. Jahrhunderts? Sie wollen Bücher lesen, in denen Frauen Fellatio spenden und dabei Vergleiche mit einem "Tier, das Pflanzensaft aus einem Stengel trinkt", aushalten müssen? Dann greifen Sie zu, Sie historisch interessiertes Ferkel!Oliver Maria Schmitt: "Mein Wahlkampf"
Ein Mann (Schmitt), eine Partei (Die PARTEI), eine Wahl (Oberbürgermeister Frankfurt): ein einzigartiger Erfolg (1,8%). Man könnte meinen, damit wäre alles gesagt. Aber weit gefehlt! Denn jeder Erfolg hat eine Geschichte. Eine Erfolgsgeschichte! Und Oliver Maria Schmitt erzählt seine wie kein zweiter: Alles über Spitzenpolitik, Demokratie, Propaganda, Nutten, Koks, schmutzige Machenschaften und die kommende Weltherrschaft Schmitts erfahren Sie nur in diesem Buch. Witziger als die Mao-Bibel, schmissiger als »Mein Kampf«: Jetzt lesen, damit man nach der Machtergreifung keine Ausreden braucht!Volker Surmann: "Lieber Bauernsohn als Lehrerkind"
Lesebühnenautor, Gelegenheits-Slammer, TITANIC-Autor – und Provinz-Exilant: Volker Surmann stammt aus den Tiefen des Teutoburger Waldes, heute wohnt er im Trend-Städtchen Berlin. In seinem ironisch-autobiografischen Heimatroman beschreibt der „Alien vom Planeten Acker“ (Eigenwerbung) u.a. den grausamen Mord an seiner Lieblingskuh und sein Versagen beim Traktorfahren – Blut und Boden sind also garantiert! „Ist Volker bloß ein metrosexueller Großstädter, gefangen im Körper eines ostwestfälischen Bauernkinds?“ Finden Sie es heraus!Pit Knorr: "Mallorca: Insel der Inseln" plus TITANIC-Feuerzeug
Der TITANIC-Gründer und Wahl-Mallorkese Pit Knorr signiert dir sein Buch »Mallorca: Insel der Inseln« – und spendiert dir noch ein TITANIC-Feuerzeug, damit du’s auch zu Hause mallorquinisch warm hast!Gerhard Henschel: "Beim Zwiebeln des Häuters – Glossen und Verrisse 1992-2012"Margot Käßmanns buntscheckige Gedankenwelt, Heinos faszinierende Schlichtheit, Slavoj Žižeks Parallaxengeschwurbel oder Günter Grassens Gedächtnislücken – TITANIC-Chefschimpfer Gerhard Henschel versucht Gestalten zu begreifen, von denen andere sich wünschen, sie nie kennengelernt zu haben. In diesem Sammelsurium herausragender Schleimfiguren finden Sie die schönsten Henschel-Polemiken aus zwanzig Jahren.Ella Carina Werner: "Die mit dem Bauch tanzt"Wenn sie mal  nicht schwanger ist, schreibt sie wie der Teufel: die Hamburger  Satirikerin Ella Carina Werner publizierte in TITANIC über  bulgarische Flüche und das Elend der Kleingartenfavelas. In ihrem  ersten Roman schildert sie den Aufstieg ihrer Mutter von der  braven Hausfrau zur geheimnisvollen Bauchtanz-Exotin "Shazadi",  die ganz Ostwestfalen um den Verstand bringt. Und die Leserschaft  ihrer Tochter gleich mit!Stefan Gärtner: "Deutschlandmeise: Streifzüge durch ein wahnsinniges Land"
Ob Baltrum, Hamburg oder München, ob Dresden oder Stuttgart, ob Offenbach oder Mallorca, der schönste Strand Deutschlands – Stefan Gärtner war dort. Seine gesamtdeutsche Diagnose: Dachschaden. Lehnen Sie sich zurück, schnallen Sie sich an und durchreisen Sie bequem per Lesesessel dieses bizarre, hoffnungslose Land, in dem Sie schließlich leben (müssen)!Heiko Werning: "Schlimme Nächte: Von Abstürzen und bösen Überraschungen"Jeder von uns hat schon mal eine erlebt und würde sie am liebsten für immer aus dem Gedächtnis löschen: eine schlimme Nacht. Heiko Werning aber, Lesebühnengott und Reptilienforscher, hat sich an über 30 schlimme Nächte erinnert und sie tapfer aufgeschrieben. Kindlicher Kaninchenmord bei der Nachtwanderung, verpaßte Chancen im malaysischen Massagesalon, Prügeleien mit Fußballfans, psychopathische Spermien-Strickerinnen: diese Nachtmahre werden Sie nicht mehr schlafen lassen!Klaus Bittermann: "Möbel zu Hause, aber kein Geld für Alkohol"
Das Szeneleben kann einem ganz schön auf den Magen schlagen. Doch mit seinen Kreuzberger Szenen liefert Klaus Bittermann die beste Medizin. Mit trockenem Witz und einem Faible für Randfiguren beschreibt er die Touristen, Vandalen, Zopfträger, Alteingesessenen, Eigenbrötler, Backfische, Rucksack- und Fahrradhelmträger, die alltäglich durch Kreuzberg tollen. Toll!Schmitt, Tietze, Zippert (Hrsg.): Promi-Massaker: Die endgültige People-Bibel
Promis sind wie Omis, nur mit besserer PR? Von wegen! Sie sind Vollpfosten, Spackos, Troglodyten, Piesepampel, Gammelfleisch, Psychopathen und Arschgranaten, und als solche behandelt sie TITANIC seit über 30 Jahren. Die wichtigsten Abrechnungen finden Sie in diesem Buch.
Zweijahres-Abo: 92,40 EUR (Ausland: 112,80 EUR)Das Ingrid-Hirsch-Gedächtnisabo: 15 Postkarten und 1 FeuerzeugDieser Geniestreich modernen Verlagsmanagements bedient altmodische Printbriefschreiber und Pyromanen gleichermaßen! Sie wollten schon immer mal einen Kinderhort anzünden und die passende Bekenner-Postkarte an die Polizei verfassen, die Beamten aber zugleich subtil darauf hinweisen, daß Sie TITANIC-Fan sind? Sie wollten schon immer mal fünfzehn herrliche TITANIC-Motive in Flammen aufgehen sehen, ohne sich aber zu sehr vom Heft zu distanzieren? Sie wollten schon immer mal 15 alte Postkarten und 1 Feuerzeug zusammen mit einem Kamm, einem blutigen Messer und dem Büstenhalter Ihrer Mutter in ein Paket an die Kanzlerin schicken? Dieses verlagsintern "Irren-Abo" genannte Komplettpaket kann (Liquidität vorausgesetzt) noch heute Ihnen gehören!Heiko Werning/Volker Surmann (Hrsg.): "Fruchtfleisch ist auch keine Lösung"
Fernsehkocharenen und Jamie-Oliver-Apps auf der einen Seite – Ehec, Dioxin und Cranberrybier auf der anderen: Ernährung fasziniert und verängstigt heute gleichermaßen. Höchste Zeit für einen kritischen Sammelband, in dem 35 Hobby-Esser über Antivegetarismus und Provitamine, über Thymian, Safran und Foer debattieren. Zu den Textköchen zählen Sterne-Satiriker, die sich mit den Grenzen des guten Geschmacks nur allzu gut auskennen: Leo Fischer, Stefan Gärtner, Oliver Nagel, Katharina Greve, Wiglaf Droste, Mark-Stefan Tietze u.v.a.m.Christian Y. Schmidt: "Bliefe von dlüben: Der China-Crashkurs"Er kannte den Großen Vorsitzenden Mao noch persönlich (aus seinen Büchern), weiß, was sich hinter der "Nr. 17" verbirgt und spricht fließend in einem fort: China-Experte Christian Y. Schmidt. Wer wissen will, von was für einem Volk er künftig beherrscht wird, sollte sich diesen Crashkurs nicht entgehen lassen. Ein Buch wie ein großer Sprung nach vorne.Thomas Gsella: "Blau unter Schwarzen - Gsellammelte Prosa I"
Nachdem der TITANIC-Hauslyriker mit seinen Gedichtbänden ein knappes Dutzend Verlage an den Rand des Ruins getrieben hat, wagt sich DuMont nun mit Gsellas prosaischsten Polemiken, Phantasien und Pherkeleien auf den Markt. Unterstützen Sie dieses verlegerische Abenteuer, wählen Sie diese schöne Prämie!Die PARTEI-Wahlwerbungs-DVD mit allen vier Wahlwerbespots aus dem Bundestagswahlkampf 2005: Höhepunkte der Politpropaganda, die von Otto Schily mit dem Prädikat "ein Skandal" ausgezeichnet wurden. Besser aufgelöst als auf Youtube und noch dazu mit einer praktischen, farbechten Hülle drumrum - das ist doch was, was?
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Das schreiben die anderen
Titanic unterwegs
26.08.2016 Klütz, Literaturhaus Uwe Johnson
  Gerhard Henschel
26.08.2016 Frankfurt, Museum für Komische Kunst
  Oliver Maria Schmitt, Sedlmeir
27.08.2016 Frankfurt, Museum für Komische Kunst
  Bernd Eilert, Pit Knorr und Hans Zippert
27.08.2016 Frankfurt, Museum für Komische Kunst
  Leo Fischer, Michael Ziegelwagner

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Briefe an die Leser

 Servus, Anton Hofreiter (Die Grünen)!

Sie wollen für die Bundestagswahl im nächsten Jahr Spitzenkandidat Ihrer Partei werden. Im Tagesspiegel sagten Sie auf die Frage nach Koalitionen: »Wir regieren nicht um jeden Preis.« Stimmt, es wird wieder der niedrigste sein.

Darauf nimmt schon jetzt praktisch jede Wette an: Titanic

 Gerhard Matzig (»SZ«)!

»Singlehaushalte nehmen dramatisch zu« – Spitzenjournalisten scheint’s auch. Also Vorsicht!

Ihre Weight Watchers auf der Titanic

 Fernsehköchin Sarah Wiener!

Für Ihr neues TV-Format »Sarah Wiener – Eine Woche unter …« saßen Sie im Panzer. »Das war schon aufregend. Ein bißchen wie Achterbahnfahren«, begeisterten Sie sich hinterher. Wissen Sie, was noch aufregender ist, als für eine Simulationsfahrt in einen Stahlkoloß eingezwängt und so durchgeschüttelt zu werden, daß einem Hören und Sehen vergeht? Fragen Sie doch mal die Überlebenden der Achterbahnschlacht von Kursk!

Marschbefehl zurück an Heim und Herd von Titanic

 Bonjour, Carla Bruni-Sarkozy!

Bonjour, Carla Bruni-Sarkozy!

Dem Magazin Elle verrieten Sie, was Ihnen in bezug auf Ihren Gatten Nicolas Sarkozy zum Thema Untreue durch den Kopf geht: »Ich könnte zu extremen Taten schreiten, zum Beispiel ihm im Schlaf die Kehle aufschneiden oder die Ohren abschneiden.«

Formidable, Madame Bruni! Aber so brutal, wie das zunächst klingen mag: Das ist doch gar nichts gegen die extreme Tat, jemanden wie Herrn Sarkozy überhaupt zu heiraten.

In der Hoffnung auf dessen baldige Untreue: Titanic

 Offenbar, Wissensmagazin Scinexx.de,

macht sich Horst Seehofer daran, die Universumsherrschaft zu übernehmen, jedenfalls berichtest Du: »Astronomen haben so tief wie nie zuvor in das Herz des Orionnebels geblickt.« Und: »Die Forscher fanden zehnmal so viele lichtschwache Braune Zwerge und isolierte Objekte planetarer Masse wie bisher angenommen«. Aber ist das nun gut oder schlecht, wenn die jetzt dicke CSU-Leute im Weltall verteilen? Weit weg wären sie ja erst mal.

Trotzdem unsicher: Titanic

Vom Fachmann für Kenner

 Geldfrage

Kann man nicht die Deutschen, die der Ansicht sind, sie zahlten den Ausländern alles, wenigstens in eine neue Steuerklasse stecken, in der sie das auch tatsächlich tun?

Dominik Bauer

 Früher war alles besser

In meiner Jugend brauchte man sich nur gehenzulassen, wenn man sich der Mode verweigern wollte. Heutzutage muß man sich rasieren.

Karsten Wollny

 Klingelt plausibel

Entgegen dem Trend benutze ich noch beinahe täglich mein Festnetztelefon. Irgendwie muß man sein Handy ja wiederfinden.

Tim Esser

 Rezension

Das Buch mit dem schönen Titel »Wie man über Bücher spricht, die man nicht gelesen hat« habe ich nie gelesen. Es ist wirklich hervorragend. Ich kann die Lektüre nur empfehlen.

Andreas Maier

 Studentenverhältnisse

Bei mir ist es so dreckig, daß man sich die Schuhe abtreten muß, bevor man rausgeht.

Christina Hahn