Vom Fachmann für Kenner | Februar 2007


Mund-zu-Mund-Propaganda

Ich bin super. Weitersagen! (Mal sehen, ob’s funktioniert.)

Andreas Schriewer

Riesenmenüs zum kleinen Preis

verhieß vor einigen Jahren die Werbekampagne einer Fastfoodkette. Wenn mich dort ein ehemaliger Klassenkamerad bediente, war dies nicht einmal gelogen: »Dreimal große Pommes, zweimal Ketchup, eine große Sprite: 30 Cent bitte!«

Dominik Mauer

Gutes Vorstellungsvermögen

Im November erhielt ich eine Einladung zu einer Lesung, bei der ich gerade einen Text vorzutragen hatte. Das Publikum sollte danach irgendwie irgendwas reflektieren. Das konnte ich mir gut vorstellen (Lakai: »Herr Baron, unten ist jemand, der auf Euren Gobelin reflektiert.« – »Pfui Teufel – wisch Er’s weg!«).

Auf jeden Fall sollte das beliebte Spiel »Haben Sie Fragen an die Autorin?« gespielt werden. Das konnte ich mir auch gut vorstellen.

Bebrilltes Germanistik-Drittsemester: Wie haben Sie diese Figur angelegt?

Autorin: Hintergründig. (Das muß man immer sagen.)

BGD: Finden Sie nicht auch, daß Ihre Erzählstruktur eher eine elliptische ist?

Autorin: Häh?

BGD: Kann man heute überhaupt noch auktorial erzählen nach den Katastrophen des 20. Jahrhunderts beziehungsweise nach Joyce?

Autorin: Häh?

BGD: Ich bewundere an Ihren Bildern vor allem den diagonalen Koloritschub. (Schulligung, jetzt sind wir bei einer Vernissage.)

Da ich mir das alles schon so unglaublich gut vorstellen konnte, habe ich abgesagt.

Fanny Müller

Mein Beileid

»Ey, du schuldest mir noch 20 Euro!«

»Meine Oma ist heute gestorben.«

»Okay – sagen wir fuffzehn.«

Katinka Buddenkotte

Neuer Straftatbestand

Wenn ich in der letzten Zeit um 17 Uhr im Dunkeln von der Arbeit komme, höre ich meine Nachbarin immer mit ihren Stöcken und ihrem keuchenden Atem hinter mir herhetzen. Habe sie jetzt angezeigt, wegen Nordic Stalking.

Joachim Schuch

Sichtschutz

Frankfurt Hauptbahnhof. Im Großraumabteil des ICE habe ich soeben einen freien Zweiersitz gefunden. Während ich mich meines Mantels entledige, sehe ich von oben, daß der junge Anzug-Typ auf dem Zweiersitz vor mir eine E-Mail in sein Notebook schreibt. Natürlich kann ich es mir nicht verkneifen, ganz kurz einmal hineinzuspähen. Ich lese: »Lieber Jörg, lieber Martin, ich hatte vor zwei Wochen bei Euch so einen Laptop-Sichtschutz bestellt« – und lasse- mich eilends und mit leicht geröteten Ohren hinab auf meinen Platz gleiten.

Was für ein Fuchs!

Mark-Stefan Tietze

Geständnis

Ich kann mit Erfolg einfach nicht umgehen. Mangels Gelegenheit.

Kolja Klimm

Lage der Nation: mangelhaft

Letzten Samstag vor der Party habe ich mich noch schön gemacht: Zähne geputzt mit blend-a-med (Stiftung Warentest 11/06: sehr gut), unter der Dusche Caribic Pflegedusche verwendet (Testsieger Stiftung Warentest 5/06), danach ins Peek & Cloppenburg-Herrenhemd Gilberto geschlüpft (Testsieger Stiftung Warentest 11/06). Die Tatsache, daß ich später wieder allein nach Hause kam, zeigt in erschreckender Weise vor allem, wie gering in diesem Land Qualität und Wertarbeit mittlerweile geschätzt werden.

Thomas Winkler

Mein Laptop, die Sau

So weit treiben die es schon mit der Internetpornographie: Wenn ich meinen neuen Klapprechner beim Surfen auf den Schoß nehme, geht ziemlich sofort das Gebläse an.

Niels Jürgens

Rechts oben

Frank hat mir erzählt, daß man bei Bildern immer zuerst oben rechts hinschaue, das habe man herausgefunden. Im Grunde schaue man sogar nur rechts oben hin, alles außer rechts oben existiere nur in unserer Vorstellung. Das habe man noch nicht herausgefunden, aber wenn er Leute beim Anschauen seiner Bilder beobachte, dann habe er das Gefühl, daß es nicht mehr lange dauern werde, bis man das auch noch herausfinde. Er habe im Übereifer schon mal einige Bilder gemalt, bei denen er alles außer rechts oben weggelassen habe, aber inzwischen bezweifle er, daß das klug war. Schließlich könne auch er nicht genau sagen, wo oben rechts aufhöre und unten links anfange. Folglich könne man vom Übriggebliebenen wiederum alles bis auf rechts oben weglassen. Am Ende werde sich noch herausstellen, daß es rechts oben in dem Sinne gar nicht gebe und man sich alles bis auf den einen letzten Punkt am äußersten Rand rechts oben einbilde. Dann könne er sich die ganze Malerei im Grunde sparen. Da das aber auch fad wäre, male er eben weiter wie bisher.

Tibor Rácskai

Gewagte These

Kriegsgefangenschaft war der All-Inclusive-Urlaub der 40er Jahre.

Frank Scheller

Pawlow

In letzter Zeit ist es komisch: Sehe ich schwangere Frauen mit so richtig dicken, prallen Bäuchen, bekomme ich rätselhafterweise immer großen Hunger.

Nils Heinrich

Die Türkei und die EU

Um ein bißchen Spannung in die Sache zu bringen, sollte die EU Kurdistan als Vollmitglied aufnehmen.

David Sowka

Trickbetrüger

Bei den Geldautomaten der Berliner Sparkasse wird man seit neuestem auf dem Touchscreen mit den Worten »Warnung vor Trickbetrügern!« empfangen. Diese löbliche Art von Selbstkritik ist für Banken eher ungewöhnlich. Ich habe meine EC-Karte dann trotzdem in den Schlitz gesteckt – ich brauchte nun mal das Geld.

Tina Manske

Zähneputzen

Ich wache auf. Schläuche und Elektroden sind an meinem Körper befestigt. Irgendwo piepst elektronisches Gerät. Mein Hals fühlt sich an wie Dresden 1945. Die frisch operierte Wunde an meiner Schulter schmerzt. Die Schwestern schieben mich aus dem OP-Saal des Bonner St. Petrus-Krankenhauses in den nächstgelegenen Aufzug. Ziel: erst mein Zimmer und dann kraftbringender Schlaf. Vorher treffen wir jedoch auf eine junge Mutter mit ihrer vielleicht fünfjährigen Tochter. Die Kleine guckt mich mit kritischem Blick an. Ich bin noch unfähig zu lächeln oder mich gar zu artikulieren. Hebe müde die Hand, schließe erschöpft die Augen, höre folgenden Dialog. Tochter: »Muß ich auch mal ins Krankenhaus?« Mutter: »Nein. Du weißt doch, wann man ins Krankenhaus muß.« Tochter (blitzschnell): »Wenn man sich nicht die Zähne putzt!«

Ich dämmere weg. Ein Gedanke setzt sich in meinem Kopf fest: Hatte ich mir an diesem verfluchten Tag, als mich sechs volltrunkene Wichser überfielen und zusammenschlugen, vor dem Verlassen des Hauses die Zähne geputzt? Gnadenbringende Reste meiner Vollnarkose entführen mich in einen traumlosen Schlaf.

Sebastian Badenberg

Nomen est omen

Nach einem Fernsehbeitrag unterhielt ich mich mit einer Freundin über das Kinderhospiz »Sterntaler«.

Sie: »Daß solche Einrichtungen immer so komische Namen haben. Das paßt doch gar nicht.«

Ich: »Was würde denn deiner Meinung nach passen?«

Sie: »Naja, ich weiß nicht – wäre ›Grotte des Todes‹ zu abschreckend?«

Miriam Zimmermann

Neues aus der Handelskammer

Frauen haben in der Geschäftswelt immer weniger zu melden. Wo gestern noch ein Tante-Emma-Laden war, eröffnet heute ein Onkel Ali.

Marcel Vega

Maschinenwesen

Als ich mich mit meiner Freundin zu Besuch in der schönen Stadt Wien befand, schlenderten wir vom berühmten Karlsplatz aus die weniger berühmte Karlsgasse entlang. Dabei passierten wir ein eher unscheinbares Gebäude, von dem nicht zu reden wäre, hätte nicht über dem Eingang der Schriftzug »Institut für Maschinenwesen« geprangt. Im ersten Moment fanden meine Freundin und ich das noch recht lustig. Als aber zwei junge Männer das Gebäude verließen, starren Blicks, das kurze Blondhaar streng gescheitelt, wurde uns doch ein wenig mulmig.

Hans-Peter Hartmann

Kommunizierende Röhren

Wenn Sie im Erdgeschoß wohnen und – so wie ich neulich – mitten in der Nacht aus dem Schlaf gerissen werden, weil Sie ein Geräusch hören, das klingt, als würde jemand in einer Ritterrüstung die Treppe runterfallen, oder doch zumindest so wie ein Erdbeben mit gleichzeitigem Wirbelsturm und Lawinenniedergang, dann ängstigen Sie sich nicht! Wahrscheinlich ist es nur wieder der Mitarbeiter der Cateringfirma, der nach der Party bei den Herrschaften im Obergeschoß die übriggebliebenen Eimer Eiswürfel mittels Klospülung entsorgt.

Christoph Virchow

Döner de Luxe

Unser Lieblingstürke »Ufuk 3« hat ein Legitimationsproblemchen. Erkan, der erste Dönerschnitter und vollassimilierte, will sagen: rundum rasierte Heide, regt sich über die islamophobe Propaganda in Funk und Fernsehen auf: »Isch nix Terror, isch nix Bombe, immer nur gutt Döner!« Und er weiß noch etwas anderes, nämlich daß dieser ganze Gammelfleisch-Skandal nur getürkt, äh, inszeniert worden sei, damit »Deutsche müsse wieder Bratwurst esse«. Trotzdem hat er darauf reagiert und ein entsprechendes handgeschriebenes Zettelchen mit vielen Ausrufungszeichen, Apostrophen und Halbmonden an die Fleischertheke gehängt, mit dem er darauf hinweist, daß es hier nur frische Ware gebe.

Ein Freund von mir, Stammgast wie ich, las den Zettel und bekam eine ganz krause Stirn: »Du, Erkan, für mich aber bitte lieber wie immer. Mein Magen hat sich da so dran gewöhnt!«

Frank Schäfer

Über-Ich

Schwäche zeigen ist nicht meine Stärke.

Lasse Walther

Marktlücke

Innovationsgeist und betrieblicher Wagemut werden in Deutschland doch gar nicht gewürdigt. Ungewohnt rüde beantwortete das Patentamt meine Anmeldung eines Tiefkühlschrankes mit Kinderklappe für den nord- und ostdeutschen Markt.

Björn Högsdal

Nebenkosten sparen

Das Blumengießen kann man etwas hinauszögern, indem man im Vorübergehen ab und zu in den Blumentopf spuckt.

Tina Müller

Zärtlichkeit

Der junge Mann, der die Suche nach einer bestimmten jungen Dame, die er als »20–25, stark gestufte Strähnchenfrisur, schwerhörig (beidseitig Hörgerät)« beschreibt und offenbar im 6er Bus zum ersten und bisher letzten Mal erblickt hat, mittels an Trafokästen geklebter Zettel betreibt, schließt sein Sehnen mit den Worten »Ich stand im Bus hinter dir und konnte in deine Ohren gucken«.

Oh, welch süße Macht ist doch die Liebe...

Alexander Klank

Therapievorschlag

In Finnland war der Alkohol mitsamt seinen Folgen letztes Jahr erstmals die Todesursache Nummer eins. Ich wußte es: Saufen kann praktisch alle Krankheiten besiegen!

Jan Freunscht

Aktuelle Cartoons

Heftrubriken

Briefe an die Leser

 Gute Idee, Spektrum.de!

Die zukünftige Kolonialisierung des Weltalls und die dazu nötige Raketentechnologie kommt zwar auch dank privater Unternehmen ganz gut voran, doch nach oben ist natürlich – buchstäblich – keine Grenze gesetzt. Und so verkündetest Du, dass die Raumsonde New Horizons auf dem Kuipergürtelobjekt Ultima Thule Alkohol gefunden hat.

Damit wäre der erste Schritt für ein schnelleres Vorantreiben der Besiedlung getan. Jetzt müssen wir dieses Ergebnis nur noch der Schnapsnase Jean-Claude Juncker stecken, und in weniger als zehn Jahren ist jeder noch so kleine Asteroid durch die ESA auf Fusel abgeklopft und besiedelt.

Verneigt sich vor Deiner intergalaktischen Genialität: Titanic

 Winfried Kretschmann!

Auch Sie haben die Schüler der Bewegung »Fridays for Future« dafür kritisiert, dass sie freitags nicht in die Schule, sondern für eine bessere Klimapolitik auf die Straße gehen. Die Proteste müssten früher oder später ein Ende finden und könnten »nicht ewig so weitergehen«, befanden Sie. Und: Auch Klimaschützer müssten sich an Regeln halten, es gelte die Schulpflicht.

Stimmt genau, Kretschmann, das haben Sie gut erkannt! Die Schüler müssen unbedingt wieder öfter in die Schule! Dann lernen sie noch viel schneller, dass einer wie Sie vollkommen unwählbar ist.

Strike! Titanic

 Hola, mexikanischer Drogenboss Joaquín »El Chapo« Guzmán!

Hola, mexikanischer Drogenboss Joaquín »El Chapo« Guzmán!

Weil Ihnen u.a. aufgrund jahrzehntelangen Kokainschmuggels in die USA dort eine lebenslange Haft droht, versuchen Sie nun, auf dem ebenso hart umkämpften Modemarkt Fuß zu fassen. Via Instagram kündigte Ihre Ehefrau Emma Coronel Aispuro Ihr gemeinsames Fashion-Label »JGL« an: »Ich habe ein Projekt für eine Modelinie. Ich will meinen und Joaquíns Stil voranbringen.«

Dass auch Ihre Haute Couture süchtig machen und zahlreiche Abnehmer finden wird, steht indes nicht zu bezweifeln – bei Ihrem feinen Näschen für guten Stoff!

War dagegen noch nie en vogue: Titanic

 For fuck’s sake, George Clooney!

In einer englischen TV-Show erzählten Sie uns, dass Sie einmal vor Ihrer Haushälterin die »braune Windel« eines Ihrer Kinder aus dem Müll genommen hätten, um diese dann genüsslich auszulecken. »Sie lief schreiend weg!« feixten Sie. Und wenn Sie, Clooney, jetzt denken, dass an dieser Geschichte auch nur irgendetwas besser wird, weil Sie, wie Sie nachschoben, die Windel vorher mit Nutella präpariert hatten – dann irren Sie krankes Schwein sich aber gewaltig.

Begeben Sie sich in Behandlung! Titanic

 »Auto Motor und Sport«!

In Deiner Ausgabe vom 28. März hast Du den Audi R8 getestet und mit fünf von fünf Sternen bewertet. Da steht dann zum Beispiel unter »Umwelt« als Pluspunkt »geringe Umweltbelastung dank geringer Stückzahl« sowie, allen Ernstes, »nachhaltig, da voraussichtlich lange Nutzung«. Nun lässt sich derlei natürlich auch über Kreuzfahrtschiffe sagen, die es ja auch nicht in sooo hoher Zahl gibt und die immerhin ein paar Jahrzehnte halten.

Aber Minuspunkte hast Du in dieser Rubrik ebenfalls ausfindig gemacht, wenigstens einen: »Okay, sagen wir, wie es ist: sehr hoher Verbrauch«. Der aber letztlich wurscht ist, denn über dem Testkasten resümierst Du mit brutaler Ehrlichkeit: »Fünf Sterne? Aber der CO2-Ausstoß und der … egal. Einfach egal! Fünf Sterne verdient sich alleine schon der V10, weil er einer der letzten Sauger ist. Am besten heute fahren, morgen ist es zu spät.«

Haha, lustig. Und weißt Du was, »Auto Motor und Sport«, übermorgen ist es sogar noch später, weil wir alle zu tot sind, um Zehnzylinder-Monstren zu fahren.

Du saugst! Titanic

Vom Fachmann für Kenner

 Zwiebelschlaf, der:

tritt auf nach langen Kochsitzungen mit Zerschneidung von Zwiebelgewächsen. Aufgrund der Überanstrengung und Überessung erfolgt beschleunigtes abendliches Müdewerden. Da in den Augen aber immer noch (!) ätherische Zwiebelöle herumschwimmen, folgt direkt auf jedes noch so beiläufig-friedliche Zufallen derselben ihr unmittelbares, schreckbegleitetes und schmerzvoll-brennendes Wiederaufreißen. Kann sich bis drei Uhr morgens hinziehen und nur überwunden werden, indem die betroffene Person sich einen in Mixed-Pickles-Sud getränkten Waschlappen über den Kopf zieht und die Worte »Gelegenheit macht Zwiebel, jetzt reicht es aber mal« geheimnisvoll vor sich hinmurmelt, aus dem Fenster springt und selig auf dem Komposthaufen verschimmelt.

Adrian Schulz

 Ehrliche Speisekarte

Ich fand es bemerkenswert, wie auf dem Menüplan zumindest im Diminutiv auf das Tierleid in der Fleischproduktion hingewiesen wurde: »Heute: Schwein-Elendchen«. Es war dann aber leider doch nur ein Tippfehler.

Jürgen Miedl

 Waschzwang

Ich wasche immer erst ab, wenn alle kleinen Löffel dreckig sind. Die gehen mir immer als erstes aus. Wenn ich also beim Morgenkaffee merke, dass ich keinen sauberen kleinen Löffel mehr habe, dann wird richtig krass abgewaschen. Zumindest ein kleiner Löffel.

Dorthe Landschulz

 Technikpionier

Dass meine Zeitmaschinen viel besser funktionieren als sämtliche Konkurrenzmodelle, ist nun wirklich keine Überraschung. Ich bau’ die Dinger ja schließlich schon seit 2069.

Andreas Maier

 Neuer Ethik-Kodex

Um mehr Fairness im Online-Handel zu erreichen, schlage ich vor, dass profitmaximierende Abmahnanwälte hin und wieder auch mal etwas bei ihren Opfern bestellen.

Jan Guthmann

Vermischtes

Hans Zippert: "Fernsehen ist wie Radio, nur ohne Würfel"
Die steile Karriere des Hans Zippert begann im Jahr 1967 mit einem  Schülerpraktikum beim Kulturmagazin "TV Spielfilm". Nach einem  Volontariat bei "TV Direkt" übernahm er das angesehene 20-Uhr-15-Ressort  bei "TV Okayokay", bevor er schließlich Programmchef der auflagestarken  "TV Superwoche" wurde. Nachdem er über einen Bestechungsskandal rund um  eine 3-Sterne-Empfehlung für "Rote Rosen" stolperte, sah sich Zippert  1990 gezwungen, Chefredakteur von TITANIC zu werden. Der Tiefpunkt war  erreicht. Das alles und noch mehr erfahren Sie in diesem Buch!Friedemann Weise: "Die Welt aus der Sicht von schräg hinten"
Laut seiner Homepage ist er der "King of Understatement" und der "lustigste Mensch im deutschsprachigen Internet". Er ist aber auch Gitarrenmann, Viralblogger (15000 Follower!), Gagautor und Promiexperte mit Diplom. Die Rede ist von Friedemann Weise, dem Mann mit dem Namen! Der Mann, der den "Satiropop" erfand. Und jetzt auch noch ein Buch vorlegt. Ob das gutgeht? Ordern Sie diese Prämie und teilen Sie Ihr vernichtendes Urteil bitte zeitnah der TITANIC-Redaktion mit.Torsten Gaitzsch/Sebastian Klug: "Akte D: Die Wahrheit über Deutschland"
Die Redaktion versichert: Torsten Gaitzsch und Sebastian Klug, die  Autoren dieses Buches, wissen Dinge – schreckliche Dinge! – von denen  Sie, die Leser, nicht einmal zu träumen wagen. Denn es wären Alpträume!  Wählen Sie diese Prämie und erhalten Sie Einblicke in die tiefsten  Abgründe Deutschlands, die Sie wahnsinnig lachend und mit Schaum vor dem  Mund zurücklassen werden. Bisher hat es kein Leser bis zur letzten  Seite geschafft…Serdar Somuncu: "H2 Universe: Die Machtergreifung", DVD
Er ist der selbsternannte Hassias – viel wichtiger aber noch: der designierte Kanzlerkandidat für Die PARTEI. Holen Sie sich jetzt die neue DVD von Merkel-Nachfolger Serdar Somuncu als Gratisprämie und stehen Sie damit schon vor der Machtergreifung auf der richtigen Seite. Ihre Kinder werden es Ihnen danken!
Zweijahres-Abo: 98,60 EURKamagurka & Herr Seele: "Cowboy Henk"
Er ist Belgier, Kamagurka. Belgier! Wissen Sie, was der Mann alles durchgemacht hat in letzter Zeit? Eben, er ist Belgier. Und hat trotzdem in einem Finger mehr Witz als Sie im ganzen Leib! Und Heldenmut! Glauben Sie nicht? Dann lassen Sie sich von Cowboy Henk überzeugen, dem einzigen Helden, der wirklich jeden Tag eine gute Tat begeht.
Zweijahres-Abo: 98,60 EURHauck & Bauer: "Ich kann einfach nicht Wein sagen"
Die beste Zeit, einen Band des Zeichnerduos Hauck & Bauer zu kaufen – sie ist seit sicher zehn Jahren vorbei. Heute sind die Werke von Elias Hauck und Dominik Bauer kein Geheimtip mehr. Die zerstrittenen Künstler kommunizieren inzwischen ausschließlich per Fax, leben in luxussanierten Altbauwohnungen mit kugelsicheren Whirl- und Autorenpools, in denen hungernde Leiharbeiter Comics anfertigen müssen. Leider ist auch der neueste Band der beiden Ausbeuter sehr gut, bestellen Sie hier!Sonneborn/Gsella/Schmitt:  "Titanic BoyGroup Greatest Hits"
20 Jahre Krawall für Deutschland
Sie bringen zusammen gut 150 Jahre auf die Waage und seit zwanzig Jahren die Bühnen der Republik zum Beben: Thomas Gsella, Oliver Maria Schmitt und Martin Sonneborn sind die TITANIC BoyGroup. In diesem Jubiläumswälzer können Sie die Höhepunkte aus dem Schaffen der umtriebigen Ex-Chefredakteure noch einmal nachlesen. Die schonungslosesten Aktionsberichte, die mitgeschnittensten Terrortelefonate, die nachdenklichsten Gedichte und die intimsten Einblicke in den SMS-Speicher der drei Satire-Zombies – das und mehr auf 333 Seiten (z.T. in Großschrift)! 
Zweijahres-Abo: 98,60 EURLeo Fischer + Leonard Riegel: "Fröhliche Hundegeschichten"
Ein Buch, bei dem Sie "Wau" sagen: Leo Fischer und Leo Riegel haben ihre Talente gebündelt und gemeinsam 1001 moderne Hundemärchen in Wort und Bild erschaffen. Zum Lesen, Lachen, Anknabbern! Und außerdem ein echter Lebensretter. Jedenfalls dann, wenn Sie Nacht für Nacht von einer dreiköpfigen Bulldogge heimgesucht werden, die Sie vor die knifflige Wahl stellt, ihr entweder eine "Fröhliche Hundegeschichte" vorzulesen oder den Arsch abgebissen zu kriegen. Ihre Entscheidung!Michael Ziegelwagner: "Der aufblasbare Kaiser"
Seit dem putzigen Präsidentschafts-Hahnenkampf zwischen Alexander Van der Bellen und Norbert Hofer interessiert sich plötzlich auch Resteuropa für das Land, um das es in diesem Buch geht: Österreich. Dabei ist der Donaustaat schon seit 2014 eine literarische Reise wert, jenem Jahr, als "Der aufblasbare Kaiser" für die Longlist des Deutschen Buchpreises nominiert wurde. Lassen Sie sich auf diese Reise mitnehmen: von Michael Ziegelwagner, dem liebenswertesten Randbalkanesen der TITANIC. Pflichtprämie für Kaisertreue!Elias Hauck (Hrsg.): "Alles Spargel oder was?"
Endlich ist ganzjährig Spargelsaison! Elias Hauck, die eine Hälfte von Hauck & Bauer und Herausgeber des Frauenmagazins "Sonja", serviert die reifsten Spargelwitze der Welt – gezeichnet und erzählt von dutzenden gemüseliebenden Cartoonisten und Autoren. Lachen Sie unter anderem über: den mit den polnischen Erntehelfern, den mit dem kaputten Spargelschäler und den mit der Fliege in der Hollandaise.Wenzel Storch: "Die Filme" (gebundene Ausgabe)
Renommierte Filmkritiker beschreiben ihn als "Terry Gilliam auf Speed", als "Buñuel ohne Stützräder": Der Extremfilmer Wenzel Storch macht extrem irre Streifen mit extrem kleinen Budget, die er in extrem kurzer Zeit abdreht – sein letzter Film wurde in nur zwölf Jahren sendefähig. Storchs abendfüllende Blockbuster "Der Glanz dieser Tage", "Sommer der Liebe" und "Die Reise ins Glück" können beim unvorbereiteten Publikum Persönlichkeitstörungen, Kopfschmerz und spontane Erleuchtung hervorrufen. In diesem liebevoll gestalteten Prachtband wird das cineastische Gesamtwerk von "Deutschlands bestem Regisseur" (TITANIC) in unzähligen Interviews, Fotos und Textschnipseln aufbereitet.
Zweijahres-Abo: 98,60 EURKatharina Greve: "Eigentlich ist Wurst umgestülptes Tier: Cartoons & Comicstrips"
Katharina Greve ist nicht nur Architektin, Situationsdesignerin und stolze Besitzerin einer Vakuumiermaschine, sondern auch Prophetin: Via Kalenderblatt sagte sie im Jahr 2013 auf den Tag genau den Rücktritt von Papst Benedikt XVI. voraus. Wer wissen will, welche sonderbaren Ereignisse die Zukunft noch bereithält, braucht deshalb dieses Bilderbuch. Gegenstände mit Gefühl, Menschen ohne Gesicht, Tapetenmuster von göttlicher Anmut – all das findet sich in Greves fantastisch-wurstigem Cartoonband!Die PARTEI-Wahlwerbungs-DVD mit allen vier Wahlwerbespots aus dem Bundestagswahlkampf 2005: Höhepunkte der Politpropaganda, die von Otto Schily mit dem Prädikat "ein Skandal" ausgezeichnet wurden. Besser aufgelöst als auf Youtube und noch dazu mit einer praktischen, farbechten Hülle drumrum - das ist doch was, was?
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Das schreiben die anderen

Titanic unterwegs
25.05.2019 Menden, Scaramouche Lyrikpreis »Der große Dinggang«
25.05.2019 Kassel, Caricatura-Galerie »Deutschland dreht durch«
26.05.2019 Berlin, Volksbühne Heiko Werning mit Paula Irmschler u.a.
28.05.2019 Hamburg, Grüner Jäger Ella Carina Werner