Selbstverständlich, PR-Abteilung des Erlebniszentrums »Paläon«,

kannst Du Dein Museum, in dem 300 000 Jahre alte Speere ausgestellt sind, »Steinzeit Indoor-Abenteuerland« nennen. Klar geht auch, Eintrittskarten unter dem Motto »Mit Oma und Opa auf Entdeckungsreise« an paläontologisch Interessierte zu bringen.

Vollends überzeugt hat uns dann aber letztlich Deine Aufforderung: »Entdecke den Urmensch in Dir!« Zurück in eine Ära, in der es noch keinen Akkusativ gab, dahin bricht gerne auf: Titanic

Werter Familientherapeut Jesper Juul!

Auf die Frage einer Mutter, ob sie ihrer sechsjährigen Tochter Hörspiele und Fernsehen lediglich einmal pro Woche erlauben solle, antworteten Sie: »Hörspiele sind … in keinerlei Hinsicht mit Fernsehen zu vergleichen. Sie regen das Gehirn dazu an, eigene Bilder zu schaffen, während der Geist darüber nachdenkt.«

Sagen Sie, Juul, wo haust denn dieser sog. Geist, der über die vom sog. Gehirn geschaffenen Bilder nachdenkt? Auch im Kopfkasten? Und sagt er dem Hirn, wenn er mit dem Nachdenken nicht hinterher kommt?

Stets angeregt: Titanic

Sagt mal, Magermodels,

warum guckt Ihr mit den großen Augen auf Euren langen Schwanenhälsen eigentlich immer so traurig, als sei mindestens gerade Eure Mutter gestorben? Eine Mutter stirbt doch nur einmal im Leben, Ihr aber guckt immer so. Also: Was soll das mit dem tieftraurigen, weidwunden Blick? Lernt Ihr das auf der Magermodelschule, Leistungskurs Elendsblick? Und wozu? Wie? Damit auch Ihr mal einen Brief von uns bekommt? Na dann. Jetzt aber sofort freundlicher aus der knappen Wäsche glotzen!

Wird sonst ernsthaft böse: Titanic

Hup-hup, Autobahnminister Dobrindt!

Sie verkündeten groß- und mehrspurig: »In fünf Jahren werden wir hochautomatisierte Systeme serienmäßig haben, die unsere Autos digital über die Autobahn lenken.« Das haben Sie prima aufgesagt, und wir sind zuversichtlich, daß genau dies eintreten wird, nachdem wir ja auch längst hochautomatische Erfüllungsroboter wie Sie serienmäßig haben, die unsere Politik lenken.

Als Mensch-Maschine, die Sie sind, speichern Sie aber bitte noch diesen Vorschlag: gänzlich unbemannte Autofahrt! Die würde den Lebensraum des Automobils sichern und die Zahl tödlicher Verkehrsunfälle praktisch auf null sinken lassen. An jedem sonstigen Unfall wäre im Zweifel der Automat schuld, und dem macht Schuld wesensgemäß nichts aus, oder?

Digitalbrief mit gedruckter Unterschrift von Titanic

Sehr geehrter Michael Mandel!

Als Bereichsvorstand für das Privatkundengeschäft der Commerzbank kündigten Sie an, Kundendaten in Zukunft gezielter auszuwerten: »Wir wollen unseren Kunden künftig paßgenauere Angebote machen. Dazu müssen wir die Daten, die wir haben, besser nutzen.« Und weiter: »Früher hatten wir Produkte und haben dazu die passenden Kunden gesucht. Das drehen wir jetzt um.«

Um es Ihnen mit diesem ganzen Datenkram leichter zu machen, ein Tip: Schicken Sie einfach dieses formidable Produkt Geld bedingungslos, zinslos und natürlich in rauhen Mengen an die, die es paßgenau und bestens nutzen können, sprich: an uns von der Titanic

Du, Sanvartis GmbH (Duisburg),

betreibst seit 1.1.2016 die »Unabhängige Patientenberatung«, nachdem Du im letzten Jahr die Ausschreibung gegen die bisherigen Träger, die Verbraucherzentralen, den Sozialverband VdK und den Verbund Unabhängige Patientenberatung, gewonnen hast.

Daß die Wahl auf Dich fiel, hat Kritik hervorgerufen, weil Du auch für Krankenkassen und die Pharmaindustrie tätig bist. »Jeden Verdacht«, Deine Beratung könnte deshalb vielleicht doch nicht ganz so unabhängig ausfallen, wolltest Du aber, wie uns WDR 2 informiert, durch die Auslagerung der Beratung an ein Tochterunternehmen »im Keim ersticken«.

Nun gibt es aber, was einem Anbieter von Patientenberatung nicht ganz unbekannt sein sollte, in den letzten Jahren immer mehr Keime, die resistent sind. Und weißt Du was: Dieser ist einer davon. Titanic

Sag mal, »Hörzu online«,

wenn Du in Deinem TV-Programm über den Film »The Land that Time Forgot« folgenden Satz irgendwo hinschreibst: »...blutdürstige urzeitliche Wesen herrschen über die Insel«, und auf den von Dir beigegebenen Filmfotos dann 1.) zwei Männer vor einem Felsen, 2.) ein Mann mit Schirmmütze, der eine blonde Frau umarmt, 3.) zwei andere Männer vor Bäumen, 4.) Schirmmütze und die Blonde vor Wasser, 5.) Schirmmütze, wie er eine Art Axt schwingt, 6.) noch ein Mann und eine dunkelhaarige Frau auf einem Boot, 7.) ein nachdenklicher Unrasierter sowie 8.) zwei kniende Männer mit einer Art Kescher zu sehen sind – welche blutrünstigen Urzeitwesen meinst Du denn dann?

Sich gruselnd: Titanic

Erfreut, VW-Chef Matthias Müller,

lauschten wir Ihrer Zwischenbilanz nach dem Abgasskandal, bei der Sie eine Änderung der Unternehmenskultur angekündigt haben. Man brauche bei VW Manager und Techniker, die für ihre Projekte kämpften und die »unternehmerisch denken und agieren«. Weiterhin sagten Sie: »Mein Plädoyer gilt den Neugierigen, den Unangepaßten, den Pionieren. Menschen, die auch einmal ihrem Instinkt folgen und sich nicht allein von den möglichen Konsequenzen eines drohenden Scheiterns leiten lassen.«

Schön, denn zusammengefaßt heißt unternehmerisch denkend dem Instinkt folgen doch: Sie wollen den Profit maximieren mit Menschen, die nicht denken, sondern ihren Trieben folgen, ja?

Irgendwie beruhigt, daß der Kapitalismus auch mit Ihnen seine häßliche Fratze zeigt: Titanic

Grüß Gott, Franziska Augstein (»SZ«)!

Manche Dinge sind es wert, festgehalten zu werden, und geht es um Franz Josef Strauß, dann muß sogleich ins Blatt, daß Strauß sich in puncto Hüttler »nichts vorzuwerfen« hatte, schon wegen Milieu und Elternhaus: »Festzuhalten ist: Ehrlich gläubige Katholiken im Deutschen Reich … konnten dem gottlosen Hitler nicht folgen.«

Nein, das konnten sie nicht; auch wenn mit ein wenig Distanz zur Nation und ihrem unstillbaren Bedürfnis nach historischer Gerechtigkeit sich festhalten ließe, daß der Münchner Kardinal Faulhaber ein recht nudeldicker Nazi gewesen ist, wie sich nicht nur Wikipedia entnehmen läßt, sondern ironischerweise auch einem Buch über »die Süddeutsche Zeitung in den Gründerjahren nach 1945«: »Der Staat hat das Recht, gegen die Auswüchse des Judentums in seinem Bereich vorzugehen.« Oder: »Sie«, der Führer, »sind als das Oberhaupt des Deutschen Reiches für uns gottgesetzte Autorität, rechtmäßige Obrigkeit, der wir im Gewissen Ehrfurcht und Gehorsam schulden.« Drum: »Wir beten jetzt zusammen ein Vaterunser für das Leben des Führers.«

So machen wir’s. Aber was kümmert den ehrlich gläubigen Katholiken schon so ein Kardinalswort, gell!

Amen: Titanic

Hallihallo, »Bild«-Leserinnen!

Man ahnte ja schon Schlimmes von dieser Bild-Bestsellerliste, die in Zusammenarbeit mit Amazon ebendort Woche für Woche veröffentlicht wird. Aber wer hätte gedacht, daß es so schlimm sein würde?

Nicht mal wir. Lauten doch die Plätze 1 bis 15 der Kalenderwoche 1/2016 wie folgt: »Royal, Band 6: Eine Liebe aus Samt« / »Krähenmutter« / »Das Grab meiner Schwester« / »Liebe stand nicht im Vertrag: Portobello Girls« / »Solange es Schmetterlinge gibt« / »Du, ich und die Farben des Lebens« / »Ein ganz neues Leben« / »Ich bleibe hier« / »Als ich dich fand« / »Amokspiel (BILD am Sonntag Mega-Thriller 2016)« / »Sündenschlaf« / »Sinister: Finsteres Begehren« / »Fire&Ice 10 – Joey Parker« / »Die Betrogene« / »Entführt – Bis du mich liebst«.

So was lest Ihr wirklich, ja? Und zwar ausschließlich?

Greift zum »Schleier der Angst« (Platz 1 Sachbuch): Titanic

Netter Versuch, Mohrrüben!

Ihr habt Euch, wie wir den Nachrichten entnehmen, von Drogengangstern zu Hunderten über die mexikanisch-texanische Grenze kutschieren lassen. Unter und zwischen Euch vergraben: in Karottenform gepreßte und orange beklebte Marihuanapakete. Mit so einem perfiden Win-win-Deal wollt Ihr Euch also interessant machen? Perdón, aber Euch nascht auch weiterhin nicht mal im allerärgsten Freßflash: Titanic

Angeschnallt, Carmen Nebel!

Sie mußten einen leicht turbulenten Shitstorm über sich ergehen lassen, weil Sie auf Ihren Spendenreisen in die Dritte (!) Welt wiederholt erste (!) Klasse geflogen sind und dann noch in dort überraschenderweise existierende Luxusunterkünfte einquartiert wurden. Dieser billigen Kritik mögen wir uns nicht anschließen, im Gegenteil: Jede Gelegenheit, die Sie nutzen, Deutschland und seine öffentlich-rechtlichen Elendsregionen für möglichst lange Zeit zu verlassen, hat unseren ausdrücklichen Segen.

Spendet notfalls für ein Upgrade: Titanic

Berliner Senator Mario Czaja!

Da haben Sie sich ja etwas ganz Großartiges einfallen lassen: Nachdem die Ihnen unterstellte Behörde Lageso seit Monaten unter absurdesten Begleiterscheinungen und mit elendiglichen Folgen vor sich hin stümpert, haben Sie jetzt einen neuen Behördenleiter ernannt. Und zwar einen bisherigen Mitarbeiter der Firma McKinsey.

Wir können Ihnen schon jetzt sagen, was dabei rauskommt: Nach einigen Wochen wird der Mann einen Schwung hochdynamischer Powerpoint-Folien präsentieren, an Synergie-Effekte appellieren und anschließend die ganzen Flüchtlinge einfach freistellen. Schon kann das dergestalt verschlankte Lageso wieder mustergültig seinen Aufgaben nachkommen!

Beraterhonorar an: Titanic

Oi, David Cameron!

Sie haben sich Anfang des Jahres auf der CSU-Klausurtagung in Wildbad Kreuth als Stargast feiern lassen, durften mit Gerda Hasselfeldt durch den Schnee tollen und sind – den Umgang mit Monarchen gewohnt – Bayernchef Seehofer als Freund begegnet, welcher Sie sodann eifrig über den grünen Enzian lobte: »Das ist CSU pur!« Mit »das« gemeint war Ihre Einstellung bzgl. Obergrenzen, Sozialschmarotzertum und Eurowahnsinn. Am Ende des Treffens war klar: Die Christsozialen und Sie, das ist eine Union für die Zukunft Europas! Nur an Details müssen Sie noch arbeiten, wenn Sie auch nächstes Jahr wieder ins Tegernseer Hochtal geladen werden möchten: Fahren Sie nach alter CSU-Väter Sitte öfter mal unter Alkoholeinfluß über Ihre Inselstraßen! Gewöhnen Sie sich Ihre saubere Aussprache ab! Zeigen Sie mehr Mut zu Nepotismus, Medienunterdrückung und Schulterschluß mit Diktatoren! Und erklären Sie uns doch bitte, wie man am schnellsten vom Bahnhof Paddington zum Flughafen Heathrow kommt!

Pro Brexit und Bexit: Titanic

Sie, Dietmar Hipp (»Spiegel online«),

stellten neulich im Zusammenhang mit der Kriegsbeteiligung Deutschlands in Syrien eine interessante Frage: »Muß man nicht – salopp gesprochen – das Völkerrecht auch mal Völkerrecht sein lassen?« Wir allerdings fragen uns eher: Muß man nicht Dietmar Hipp auch mal tüchtig die Fresse polieren?

Salopp gesprochen: Titanic

Alaaf, Kölner Polizeiführung!

Für die Karnevalszeit hast Du für Deine Einsatzkräfte eine Urlaubssperre verhängt, »um die Sicherheit der Jecken … zu gewährleisten«. Soviel Umsicht imponiert uns zwar durchaus, aber sind Deine Beamten wirklich so schlimm, wenn sie betrunken sind?

Fragt schlagstocknüchtern wie immer: Titanic

Liebe CSU!

Du hast gefordert, daß soziale Netzwerke wie Facebook und Twitter Haßbotschaften schon vor der Veröffentlichung löschen sollen. In einem Papier (»Terrorismus wirksam bekämpfen«) heißt es dazu: »Volksverhetzende und rassistische Begriffe müssen bereits zuvor, soweit technisch möglich, herausgefiltert werden. Automatisch generierte Propaganda-Inhalte sind durch wirksame Plausibilitätsprüfungen auszuschließen.« Eine sehr gute Idee! Aber Dir ist schon bewußt, daß dann nichts mehr auf Deinen Social-Media-Seiten stehenbleibt?

Deine Plausibilitätsprüfer von Titanic

Heil Ihnen, Adolf Hitler!

Als erfolgreichster Sachbuchautor vor Thilo Sarrazin wurden Sie nun endlich mit einer kritischen Edition Ihres Bestsellers »Mein Kampf« von 1925/27 gewürdigt. Wir haben uns durch die 3700 Anmerkungen des Instituts für Zeitgeschichte gearbeitet, und was sollen wir sagen: Wir sind menschlich schwer enttäuscht! Ihre ganze Rassentheorie: unhaltbar! Ihr Lebenslauf: zusammengeflunkert! Ihr Stil: mittelmäßig! Null Weibergeschichten! Nur ein paar ebenso dürftige wie durchsichtige Räuberpistolen! Das einzige, was bleibt, ist der unsterbliche Satz: »Meise geht zu Meise, Fink zu Fink, der Storch zur Störchin, Feldmaus zu Feldmaus, Hausmaus zu Hausmaus…« – Aus die Maus! Na, das hat sich ja gelohnt! Titanic

Heda, Freiburger Freudenhaus »FKK-Palast«!

Erst haben wir uns ja gewundert, was ein Etablissement wie Dich ins trübe horizontale Gewerbegebiet Nord bläst. Aber dann haben wir Deine irgendwie kraftlos um die Lenden wirkenden Gäste in Richtung Nachbarhaus staksen sehen. Daß es sich dabei um den »Samengroßhandel Vath« handelt, und wie das nun alles psychoanalytisch zusammenhängt, das verstehen wir jetzt gottlob, weil: Beim Beobachten dieser Szene standen wir schließlich gleich hintendran in der Mitscherlichstraße.

Dein Freud, Dein guter Freud Titanic

Hallo, FDP-Chef Christian Lindner!

»Wir sind immer noch da«, sagten Sie im Gespräch mit dem Stern über Ihre Partei. Doch was genau meinen Sie mit »da«? In der Bedeutungslosigkeit? Am Abgrund? Auf dem Tiefpunkt? Oder im Schlamassel?

Antwort an die Redaktion Parteienforschung c/o Titanic

’n Abend, Stefan Raab!

Wie geht’s? Alles easy? Bißchen abhängen nach den TV-Marathonjahren? Mal entspannt auf dem Rücken liegen und gucken, was die anderen nun so ganz ohne einen im Fernsehen machen? Vor den Bildschirmen jedenfalls, so hören wir, gibt es allabendlich bei immer mehr Männern und Frauen folgender Dialog: »Vermißt du Stefan Raab eigentlich auch so wie ich?« – »… wen?«

Grüße unbekannterweise! Titanic

Auch gut, »Focus«,

fanden wir den Titel Deiner Ausgabe vom 19. Dezember. Das Leitthema »Für immer schlank – Mit Genuß essen und abnehmen« veranschaulichtest Du so: Eine nackte Frau steht hinter einem nackten Mann und umfaßt ihn mit beiden Händen. Des Mannes Linke hält die rechte Hand der Frau, sein rechter Unterarm führt aus dem Bild hinaus und umfaßt offenbar sein gerade nicht mehr sichtbares Glied. Ob allerdings die Abfuhr von ein bißchen Protein und Fructose dauerhafte Schlankheit garantiert, bezweifeln Deine Ernährungsberater auf der Titanic

Gespannt, »Focus«,

sind wir, was nach Deinem superfeministischen »Frauen klagen an!«-Titel mit den schwarzen Tatschehändchen auf der scharfen hüllenlosen Schwarzweiß-Blondine noch so alles kommt. Ein Nacktkalender mit den schönsten Belästigungsopfern vielleicht? Oder ein Ableger namens »Focus Honey« mit den heißesten Fotostorys der vom Migranten versauten deutschen Mädels? Oder doch endlich, endlich der Gnadenschuß für Dich altes Wichsblatt?

Würde da dann sicher nicht klagen: Titanic

Opjepaßt, BAP-Ruine Wolfgang Niedecken!

Lesen Sie bitte noch einmal diese Sätze aus Ihrem letzten Welt-Interview: »Mein zuversichtlichster Moment war der, als ich 2011 nach dem Schlaganfall aus der Narkose wach geworden bin. Die Ärzte liefen mit Bedenkenträger-Miene herum. Meine Familie war verzweifelt – und ich konnte noch nicht reden, aber ich wußte: Alles wird gut.« Merken Sie was? Es kommt immer auf den Blickwinkel an.

Verzweifelte Grüße: Titanic

Unbekannte Münsterländer Automatensprenger!

Da habt Ihr tatsächlich einen Kondomautomaten in die Luft gejagt, um sich seines Inhaltes zu bemächtigen, und dann das: Einer von Euch wurde von einem Metallteil getroffen und kam dadurch zu Tode. Sagt mal, hat Euch das denn wirklich niemand beigebracht? Wenn Ihr es ohne macht, dann müßt Ihr halt aufpassen, wenn es kommt!

Immer auf der Hut: Titanic

Herr Ramsauer!

Zuerst kamen Ihre Unkenrufe, daß die Konjunktur einen ständig wachsenden Mindestlohn nicht aushalte, dann Ihre Warnung, daß man die »Zukunft nicht verfrühstücken« dürfe, woraufhin der Bund ein riesiges Haushaltsplus und die Wirtschaft ein Rekordjahr hinlegte. Kann es sein, daß Sie der Junge sind, der immer »Wölfe, Wölfe« ruft?

Gruß aus dem Wolfserwartungsgebiet! Titanic

Herrliche Jenny Elvers (43)!

Vor der Dschungelcamp-Teilnahme hast Du Dich noch schnell für den alternden Playboy ausgezogen und im flankierenden Interview über Deine Männervorlieben geplaudert. »Weiche Typen kommen bei anderen Frauen gut an, bei mir nicht«, hast Du da bekannt. »Ich vertrete meine Meinung und möchte einen Partner haben, der mit beiden Beinen fest im Leben steht.«

Das ist ungemein schade, Jenny, denn wir verehren Dich wirklich aufrichtig. Deshalb wollen wir hier ebenfalls unsere Meinung vertreten und Dir eine unangenehme Wahrheit ins schöne Antlitz sagen: Diese standhaften Typen, die Du so schätzt, möchten meist keinen Partner, der ständig mit beiden Beinen gegen den Schrank torkelt! Oder vor laufender Kamera hinters Sofa fällt!

Und außerdem: Mit uns sitzt es sich einfach gemütlicher an der Bar herum.

Überleg’s Dir doch bitte noch mal, betteln Deine butterweichen Typen von Titanic

Durchsager des Sophien- und Hufeland-Klinikums in Weimar!

Ein bißchen grinsen mußten wir schon, als Sie über die Hauslautsprecher ausgerechnet Frau Pilz in die Gynäkologie baten.

Das nächste Mal vielleicht verschlüsseln! Meinen die Pilzsammler der Titanic

He, »Spiegel online«!

Wenn in Finnland selbsternannte »Soldaten Odins« patrouillieren, um die Bürger »zu schützen«, wie Du uns nicht zu Unrecht empört berichtest, haben diese Bürgerwehren dann wirklich »einen rechtsextremen Hintergrund«? Oder ist das nicht, wie nahezu immer in solchen Fällen, schon recht deutlich ein rechtsextremer Vordergrund?

Fragen zum Schutz der Bürger vor verharmlosenden Phrasen die selbsternannten »Soldaten Rhetors« von der Titanic

Servus, Hans-Werner Sinn,

und Lebewohl! Denn Sie als Ifo-Chef gehen bald in den Ruhestand, auch Ihre Abschiedsvorlesung als Wirtschaftsprofessor haben Sie kürzlich gehalten. Etwas traurig sind wir ob Ihres Rückzugs schon. Niemand anders erklärte in den vergangenen Jahrzehnten volkswirtschaftliche Zusammenhänge derart einleuchtend, und stets konnten wir auf Sie zählen, wenn es um den besten Kommentar zum Tagesgeschehen ging. Bevor wir Sie nun womöglich aus den Augen verlieren, weil Sie auf Ihre alten Tage statt im Fernsehen doch lieber vor dem heimischen Kamin herumsitzen, gestatten Sie bitte noch eine letzte Frage, Herr Professor Sinn: Ist Ihr Bart denn nun angeklebt oder nicht?

Sagen’s auch niemandem weiter: Ihre Scherzbrillenträger von Titanic

Klartext, Björn Höcke!

Da Sie zur Zeit das, nun ja: Gesicht der AfD darstellen, wenden wir uns mit der dringenden Bitte an Sie, uns endlich reinen Wein einzuschenken. Handelt es sich bei Ihrer »Partei« nun um Satire, ja oder nein? Hier in der Redaktion werden wir langsam immer nervöser und unruhiger, sobald Sie und Ihre Kameraden mit einer weiteren politischen Guerilla-Aktion auf sich aufmerksam machen. Ob das »Fahnen-Gate« bei Jauch, der inszenierte Pussykrieg zwischen Terrier Lucke und Pitbull Petry oder Ihre 1a-Imitationen von Joseph Goebbels vor grölenden Anhängern – bei all diesen Ereignissen sagen wir uns jedes Mal aufs neue: Das kann sich eigentlich keiner ausdenken! Würden wir dergleichen tun, würde uns das jedenfalls niemand abkaufen. Wir können nicht weniger als staunen über Ihren Drahtseilakt zwischen blankem Wahnsinn und Politparodie.

Falls Sie das doch alles ernst meinen sollten, werden wir ab sofort jeden Sonntag ein kleines Lichtlein für Ihr Seelenheil anzünden. Was ja als Form von nicht nur geistiger Brandstiftung ganz in Ihrem Sinne sein dürfte. Titanic

PS, »Zeit«:

Hübsch war dann doch die Wahl der (nach Selbstauskunft vegetarischen) Rezensentin des Buchs »Manifest des Veganen Humanismus«: Christina Fleischmann.

No jokes with names? Das ist diesen Monat wurscht: Titanic

Und Du, »Zeit«,

wunderst Dich wohl, daß grölende Pegidisten selbst Dich, das vertrauenswürdige Blatt des mit der Wirtschaftswelt bestens vernetzten, schleichwerbenden Herausgebers und einstigen Bilderberger-Konferenz-Teilnehmers Josef Joffe, zum erlauchten Kreis der Lügenpresse zählen? Echt? Wo Deine Textchefin doch Anna von Münchhausen heißt?

Offen und ehrlich: Titanic

Schönen Dank, »Düsseldorf paßt auf«,

daß Du all denjenigen, die da was nicht mitbekommen haben, noch einmal klarmachst, warum es nach den sexuellen Silvesterübergriffen am Kölner Hauptbahnhof Zusammenrottungen namens »Bürgerwehren« wie Dich gibt: Dir geht es darum, »unsere Stadt für unsere Damen sicherer zu machen«, und »wenn ein Mädchen in Gefahr ist, gehen wir dazwischen«.

Nicht um Frauen und ihr Recht auf sexuelle Selbstbestimmung also, sondern um »Mädchen« – die, weil sie noch nicht volljährig sind, eine Aufsichtsperson brauchen – bzw. »Damen« – womit außerhalb der Anredeformel »Damen und Herren« heutzutage allenfalls noch »bessere« Frauen bezeichnet werden, und zwar von anderen, die ihnen diesen Titel auch wieder entziehen können. Wenn »Damen« nicht überhaupt auf frühere Zeiten verweisen soll, in denen es weniger gleichberechtigt zuging und Vergewaltigung in der Ehe noch kein Straftatbestand war, deshalb auch das besitzanzeigende »unsere«.

Wobei das, wenn man Euch immergleiche traurige Gestalten ansieht, nichts als ein feuchter Traum ist: Dazwischengeht, wer nicht dazwischengelassen wird. Und der Unterschied zwischen Euch und denen, die Ihr bekämpfen wollt, schnurrt aufs bloße Ausweispapier zusammen.

Bürgerwirr: Titanic

Außenminister Steinmeier (SPD)!

»Man kann mit Selbstmordkommandos keine Friedensgespräche führen«, rechtfertigten Sie mit entwaffnender Logik den Syrien-Einsatz der Bundeswehr. In der Tat, Steinmeier. Besonders nach einem Anschlag zeigen sich Selbstmordattentäter in der Regel nicht einmal stückweise gesprächsbereit. Und doch läßt Ihr Statement die eine oder andere Frage offen: Wie verhält es sich mit dem Bundestagswahlkampf 2017? Tritt die SPD da nicht als echtes Selbstmordkommando gegen Merkel an und muß deshalb schnellstmöglich eliminiert werden? Oder wollte Ihre Partei das mit dem vernichtend schlechten Wiederwahlergebnis des Vorsitzenden und Kanzlerkandidaten in spe Sigmar Gabriel schon mal selbst erledigen, bevor es andere tun?

Und warum singen Ihre Genossen am Ende eines Parteitags eigentlich immer »Wann wir schreiten Seit an Seit«? Wo doch ein kraftvolles »Wann wir stehen Stirn an Stirn« viel stimmiger wäre.

Fragen Ihre Machiavellis von Titanic

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Die steile Karriere des Hans Zippert begann im Jahr 1967 mit einem  Schülerpraktikum beim Kulturmagazin "TV Spielfilm". Nach einem  Volontariat bei "TV Direkt" übernahm er das angesehene 20-Uhr-15-Ressort  bei "TV Okayokay", bevor er schließlich Programmchef der auflagestarken  "TV Superwoche" wurde. Nachdem er über einen Bestechungsskandal rund um  eine 3-Sterne-Empfehlung für "Rote Rosen" stolperte, sah sich Zippert  1990 gezwungen, Chefredakteur von TITANIC zu werden. Der Tiefpunkt war  erreicht. Das alles und noch mehr erfahren Sie in diesem Buch!Heiko Werning: "Vom Wedding verweht – Menschliches, Allzumenschliches"
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Alle lieben Schmähgedichte, aber nur einer schreibt so schöne wie der TITANIC-Haus- und Husten-Dichter Thomas Gsella aus "Pimmelhausen" (Aschaffenburg). Gsella begnügt sich dabei nicht mit der Beleidigung von Einzelpersonen, sondern watscht die Deutschen gleich in Zehntausenderstärke ab - bzw. die doofen Städte, in denen sie (z.T. freiwillig!) wohnen. In dieser kostbaren Hetzprämie reimt sich der Gernhardt-Preisträger einmal quer durch die Republik. Wer weiß, vielleicht ist ja auch Ihr beschissenes Kaff dabei...Heiko Werning, Volker Surmann (Hrsg.): "Ist das jetzt Satire oder was? Beiträge zur humoristischen Lage der Nation"
Sie werden vom Papst verklagt, lassen sich von Islamisten erschießen oder müssen sogar bestbezahlt und hochgelobt für das ZDF arbeiten: Satiriker. Die besten Satireschaffenden der Republik bekennen in dieser uneigentlich-eindeutigen Mut-Anthologie, wie das für sie so ist, im "Bergwerk des Humors" (FAZ) zu "malochen" (Thomas Gsella). Für dieses schamlos vom Charlie-Hebdo-Attentat profitierende Taschenbuch schreiben und zeichnen u.a.: ganz viele Leute aus dem TITANIC-Umfeld, Silke Burmester, Ahne, Fritz Eckenga und Knut Tucholsky.Sonneborn/Gsella/Schmitt:  "Titanic BoyGroup Greatest Hits"
20 Jahre Krawall für Deutschland
Sie bringen zusammen gut 150 Jahre auf die Waage und seit zwanzig Jahren die Bühnen der Republik zum Beben: Thomas Gsella, Oliver Maria Schmitt und Martin Sonneborn sind die TITANIC BoyGroup. In diesem Jubiläumswälzer können Sie die Höhepunkte aus dem Schaffen der umtriebigen Ex-Chefredakteure noch einmal nachlesen. Die schonungslosesten Aktionsberichte, die mitgeschnittensten Terrortelefonate, die nachdenklichsten Gedichte und die intimsten Einblicke in den SMS-Speicher der drei Satire-Zombies – das und mehr auf 333 Seiten (z.T. in Großschrift)! 
Zweijahres-Abo: 92,40 EUR (Ausland: 112,80 EUR)Dorthe Landschulz: "Problemzonen"
Sie können nicht tanken, besitzen im Durchschnitt bis zu vier Paar Schuhe, gehen immer zu zweit aufs Klo in der Führungsetage - und jetzt zeichnen sie auch noch: Weiber! Eine von ihnen ist die phantastische Dorthe Landschulz. Mit der ihr eigenen (weiblichen!) Art nimmt die TITANIC-Cartoonistin und Wahlbretonin ihre Geschlechtsgenossinnen unter den (prämierten!) Stift und spart dabei auch nicht an der Erfüllung von überwunden geglaubten Gender-Klischees. Typisch! Die besten Witze werden sogar von Männern begriffen.Nicolas Mahler: "Der Urknall"
Nicolas Mahler, Meister des opulenten knappen Strichs, legt mit "Urknall" sein grundlegendstes, ursprünglichstes Werk vor. Von Kalauern wie "Sie sind mir aber eine Urknallcharge" bis "Wer hat an der Ur gedreht?" nimmt er zum Glück größtmöglichen Abstand und präsentiert statt dessen ein kleines, unglaublich dichtes Buch, in dem die ganze Welt des komischen Zeichnens angelegt ist, und das vor den Augen des Betrachters regelrecht explodiert. Ein Lichtblick im riesigen Dunkel des Buchmarkts!Hans Zippert: "Würden Sie an einer Tortengrafik teilnehmen?"
Würden Sie die Frage "Würden Sie gerne ein Buch mit dem Namen 'Würden Sie an einer Tortengrafik teilnehmen?' lesen?" mit "Ja" beantworten? Und würde der Fakt, daß dieses Buch von TITANIC-Alt-Urgestein Hans Zippert stammt und den Untertitel "199 Fragen und 197 Antworten zu den Allgemeinen Geschäftsbedingungen für das Leben in Deutschland" trägt, Ihre Leseentscheidung positiv oder negativ beeinflussen? Zu kompliziert für Sie? OK, dann also in Ausrufesätzen: Neues Buch! Von Zippert! Mit langem Titel! Lesi lesi machen! Damit Ihr träges Hirn mal was zu tun kriegt!!Heinz Strunk: "Das Strunk-Prinzip"
Sie sind ein totaler Versager und können sich Bücher nur als Abo-Prämie leisten? Dann nehmen Sie wenigstens dieses hier: "Das Strunk-Prinzip", die beliebte Kolumne aus TITANIC als Buch! Power- und 110-Prozent-Autor Heinz Strunk zwiebelt Ihnen blitzgescheite Weisheiten um die Ohren bis Sie gar nicht mehr anders können als in Erfolg, Geld und Sex zu ersaufen. Das Strunk-Prinzip setzt Ihrem Elend endlich ein Ende. Mutter wird sich freuen!Leo Fischer + Leonard Riegel: "Fröhliche Hundegeschichten"
Ein Buch, bei dem Sie "Wau" sagen: Leo Fischer und Leo Riegel haben ihre Talente gebündelt und gemeinsam 1001 moderne Hundemärchen in Wort und Bild erschaffen. Zum Lesen, Lachen, Anknabbern! Und außerdem ein echter Lebensretter. Jedenfalls dann, wenn Sie Nacht für Nacht von einer dreiköpfigen Bulldogge heimgesucht werden, die Sie vor die knifflige Wahl stellt, ihr entweder eine "Fröhliche Hundegeschichte" vorzulesen oder den Arsch abgebissen zu kriegen. Ihre Entscheidung!Michael Ziegelwagner: "Der aufblasbare Kaiser"
Seit dem putzigen Präsidentschafts-Hahnenkampf zwischen Alexander Van der Bellen und Norbert Hofer interessiert sich plötzlich auch Resteuropa für das Land, um das es in diesem Buch geht: Österreich. Dabei ist der Donaustaat schon seit 2014 eine literarische Reise wert, jenem Jahr, als "Der aufblasbare Kaiser" für die Longlist des Deutschen Buchpreises nominiert wurde. Lassen Sie sich auf diese Reise mitnehmen: von Michael Ziegelwagner, dem liebenswertesten Randbalkanesen der TITANIC. Pflichtprämie für Kaisertreue!Markus Riexinger: "Kaktus der Verwesung"
Der "Gott des komischen Gemetzels" (L. Fischer) schlägt zurück: Markus Riexinger schlachtet sich einmal quer durch die deutsche Sprache, zerdrischt halbfertige Dramolette und prügelt poetische Versatzstücke in die Unkenntlichkeit. Frei nach Niels Bohr: Wer über die Miniaturen und Erzählanfälle des Berliner Jungautors nicht entsetzt ist, hat sie nicht verstanden.Elias Hauck (Hrsg.): "Alles Spargel oder was?"
Endlich ist ganzjährig Spargelsaison! Elias Hauck, die eine Hälfte von Hauck & Bauer und Herausgeber des Frauenmagazins "Sonja", serviert die reifsten Spargelwitze der Welt – gezeichnet und erzählt von dutzenden gemüseliebenden Cartoonisten und Autoren. Lachen Sie unter anderem über: den mit den polnischen Erntehelfern, den mit dem kaputten Spargelschäler und den mit der Fliege in der Hollandaise.Wenzel Storch: "Die Filme" (gebundene Ausgabe)
Renommierte Filmkritiker beschreiben ihn als "Terry Gilliam auf Speed", als "Buñuel ohne Stützräder": Der Extremfilmer Wenzel Storch macht extrem irre Streifen mit extrem kleinen Budget, die er in extrem kurzer Zeit abdreht – sein letzter Film wurde in nur zwölf Jahren sendefähig. Storchs abendfüllende Blockbuster "Der Glanz dieser Tage", "Sommer der Liebe" und "Die Reise ins Glück" können beim unvorbereiteten Publikum Persönlichkeitstörungen, Kopfschmerz und spontane Erleuchtung hervorrufen. In diesem liebevoll gestalteten Prachtband wird das cineastische Gesamtwerk von "Deutschlands bestem Regisseur" (TITANIC) in unzähligen Interviews, Fotos und Textschnipseln aufbereitet.
Zweijahres-Abo: 92,40 EUR (Ausland: 112,80 EUR)Katharina Greve: "Eigentlich ist Wurst umgestülptes Tier: Cartoons & Comicstrips"
Katharina Greve ist nicht nur Architektin, Situationsdesignerin und stolze Besitzerin einer Vakuumiermaschine, sondern auch Prophetin: Via Kalenderblatt sagte sie im Jahr 2013 auf den Tag genau den Rücktritt von Papst Benedikt XVI. voraus. Wer wissen will, welche sonderbaren Ereignisse die Zukunft noch bereithält, braucht deshalb dieses Bilderbuch. Gegenstände mit Gefühl, Menschen ohne Gesicht, Tapetenmuster von göttlicher Anmut – all das findet sich in Greves fantastisch-wurstigem Cartoonband!Fischer/Wolff/Ziegelwagner (Hrsg.):  "Die TITANIC-Bibel: Segen, Sünden, Sauereien"Was sind schon Markus, Matthäus, Lukas, Johannes, Paulus, Gott gegen Knorr, Eilert, Bernstein, Pfarr, Schmitt, Zippert, Hurzlmeier, Raddatz usf.? Bestenfalls mittelmäßige Autoren und Zeichner. Deswegen greift der moderne Religionskenner zur TITANIC-Bibel. Das ideale Weihnachtsgeschenk für alle, die noch wissen, worum es bei Weihnachten wirklich geht (ideale Weihnachtsgeschenke).Zweijahres-Abo: 92,40 EUR (Ausland: 112,80 EUR)Das Ingrid-Hirsch-Gedächtnisabo: 15 Postkarten und 1 FeuerzeugDieser Geniestreich modernen Verlagsmanagements bedient altmodische Printbriefschreiber und Pyromanen gleichermaßen! Sie wollten schon immer mal einen Kinderhort anzünden und die passende Bekenner-Postkarte an die Polizei verfassen, die Beamten aber zugleich subtil darauf hinweisen, daß Sie TITANIC-Fan sind? Sie wollten schon immer mal fünfzehn herrliche TITANIC-Motive in Flammen aufgehen sehen, ohne sich aber zu sehr vom Heft zu distanzieren? Sie wollten schon immer mal 15 alte Postkarten und 1 Feuerzeug zusammen mit einem Kamm, einem blutigen Messer und dem Büstenhalter Ihrer Mutter in ein Paket an die Kanzlerin schicken? Dieses verlagsintern "Irren-Abo" genannte Komplettpaket kann (Liquidität vorausgesetzt) noch heute Ihnen gehören!Die PARTEI-Wahlwerbungs-DVD mit allen vier Wahlwerbespots aus dem Bundestagswahlkampf 2005: Höhepunkte der Politpropaganda, die von Otto Schily mit dem Prädikat "ein Skandal" ausgezeichnet wurden. Besser aufgelöst als auf Youtube und noch dazu mit einer praktischen, farbechten Hülle drumrum - das ist doch was, was?
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Das schreiben die anderen
Titanic unterwegs
23.10.2017 Zürich, Kaufleuten
  Max Goldt
24.10.2017 Vaduz, Schlösslekeller
  Max Goldt
25.10.2017 Ludwigsburg, Scala
  TITANIC-Boygroup mit Gsella, Schmitt und Sonneborn
25.10.2017 Bern, La Capella
  Max Goldt

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Briefe an die Leser

 Ja nimmt das denn nie ein Ende, Wolf Biermann (80)?

Als unverdientester Büchner-, Heine- und Ringelnatz-Preisträger aller Zeiten, dafür aber dummdreistester Nervsack der Gesamtvergangenheit äußern Sie sich im kostenpflichtigen Teil von Zeit.de mal wieder zur großen Politik. Uns reichte schon die kostenlose Headline: »Wolf Biermann – ›Die DDR war meine Rettung‹.«

Denn sehen Sie, Biermann, das sind ja die zwei Dinge, die man damals als Wessi der DDR wirklich übelgenommen hat: Erstens Ihre ›Rettung‹ in den Osten. Hier im Westen geblieben, hätten Sie vielleicht wenigstens was Vernünftiges gelernt! Und zweitens Ihre – im Nachhinein ja nur zu verständliche – »Ausbürgerung« zurück in den von geschwätzigen Klampfenpredigern eh schon schwer genervten Westen.

Nur ein stiller Biermann ist ein guter Biermann: Titanic

 Auf geht’s, Al Gore!

Auf geht’s, Al Gore!

Ihr erster Film hieß »Eine unbequeme Wahrheit«, nun läuft Ihr zweiter namens »Immer noch eine unbequeme Wahrheit – Unsere Zeit läuft« an. Bleiben Sie jetzt unbedingt am Ball! Vorschläge für die nächsten Jahre: »Huhu, Leute, die Wahrheit wird immer unbequemer«, »Kuckuck, jemand da? Ich habe hier immer noch eine Lieferung unbequeme Wahrheit für euch!«, »Die in der letzten Reihe, haben Sie mich verstanden??? Wahrheit, unbequem!«, »Einige von Ihnen waren ja zuletzt selten anwesend: Hier ist noch mal die unbequeme Wahrheit von A bis Z«, »Die unbequeme Wahrheit als Audiomitschnitt«, »Die Wahrheit – das Comeback – jetzt noch unbequemer!« und als Finale »RIP Erde – jetzt ist es zu spät und ich bin auch schon tot, ihr Loser. Tschüs!«.

Aufmerksam: Titanic

 Guten Abend, Lidl!

Allerlei Bettwäsche, Kissen, Decken und Matratzen bewarbst Du in Deinem Prospekt mit dem Slogan »Schlafen neu erleben«. Bislang fanden wir unseren erlebnisarmen Schlaf eigentlich recht erholsam – wie dürfen wir uns das also vorstellen? Fangen die Bezüge mitten in der Nacht an, den Körper sanft zu schaukeln? Bockt die Matratze plötzlich und will uns aus dem Bett werfen? Oder bekommt man von den chemischen Ausdünstungen Deiner Schlummertextilien schlicht Alpträume?

Tippt auf Umnachtung des Reklametexters: Titanic

 Sie schon wieder, Fleischhauer!

Auf »Spiegel online« packen Sie furchtlos wie eh und je das heiße Eisen »Gender« an und scheuen sich nicht, mutige Aussagen jenseits des Mainstreams von sich zu geben: »Man hat auch noch nie jemanden darüber klagen hören, wenn Frauen attestiert wird, daß sie sozial kompetenter seien oder einen kooperativeren Führungsstil besäßen als ihre männlichen Konkurrenten.«

Wäre ja auch noch schöner, wenn die Weiber sich aufregten, sobald man ihnen positive Eigenschaften wie Warmherzigkeit, Fürsorge oder Mütterlichkeit zuschriebe! Wie, Herr Fleischhauer, das machen doch einige? Und es gibt sogar einen eigenen Ausdruck dafür, den benevolenten Sexismus? Der genau das beschreibt, worüber sich Ihrer Meinung nach niemand beschwert? Das ist aber wieder verdammt hinterhältig von diesen Feministinnen, daß die einfach für alles einen Begriff haben, was doch irgendwie frauenfeindlich ist, was? Und wie gemein, daß Ihnen – mal wieder – niemand Bescheid gesagt hat!

Bekommt auch nichts mit: Titanic

 Rote Karte, Arne Friedrich!

Auf Twitter tweetetest Du jüngst: »Ich unterstütze Angela Merkel, weil sie Spielmacherin unserer Wirtschaft ist. Und du?« Wenn du das Thema schon anstößt, spielen wir den Ball natürlich gerne zurück: Kaum jemand kennt das Spiel so gut wie sie, taktiert gekonnt auf dem Feld, das sich Europa nennt. Sie schießt zwar nicht selbst, aber aus dem Rückraum heraus gibt sie präzise geschlagene Vorlagen, so daß am Ende gekonnt versenkt wird – im Mittelmeer.

Winkt aus dem Abseits: Titanic

Vom Fachmann für Kenner

 Unter Dichtern

»Darf ich Ihnen das lyrische Du anbieten?«

Daniel Sibbe

 Mediziner unter sich

Dr. A: Also, ich finde, man muß seinen Patienten ganzheitlich sehen.
Dr. B: Ach, Herr Kollege. Menschen sind doch auch nur so was Zusammengeficktes.

Christian Y. Schmidt

 Das halbe Leben

Mein Nachbar putzt zwar nicht besonders gerne, aber er ist extrem ordentlich. Wenn nicht alle Staubmäuse parallel zur Fußbodenleiste ausgerichtet liegen, wird er schnell sehr unruhig.

Karsten Wollny

 Frage

Sollte man sich wundern, wenn auf dem Spielplatz nur fünf Kinder hin und her tollen, auf den Bänken aber dreizehn Erwachsene sitzen?

Konstantin Hitscher

 Hab mir was gegönnt

Beim Ausprobieren eines neueröffneten Schnellrestaurants stellte ich fest, daß die Burritos dort zwar exzellent, die dazu gereichten Chips jedoch leider wie schweißgetränktes Heu schmeckten, weshalb ich mir vornahm, beim nächsten Mal keine Beilagen mehr zu ordern. Dieses Vorhaben beim zweiten Besuch umsetzend, fiel mir auf, daß der Menüpreis für einen Burrito mit Getränk und Chips niedriger war als jener, den ich schließlich für dasselbe ohne Chips bezahlte. Das war es mir aber auch wert.

Cornelius W. M. Oettle