Inhalt der Printausgabe

Die Platten für danach

Mit CD im Heft*

2020 war ein Jahr des Horrors: Einführung der Bonpflicht, Sturm Sabine, Forderung nach Verbot des Donau-Liedes, Nena, die Kür von Chemnitz zur künftigen Kulturhauptstadt, ein Roman von Dirk Rossmann – und dann war da noch eine weltweite Pandemie. Doch gerade die sorgte für unglaublich kreativen Output bei Musiker:innen. Nachdem wirklich niemand mehr bei Livestream-Konzerten reinklicken wollte, zogen sich etliche Singer/Songwriter in ihre Villen zurück und komponierten, was das Zeug hielt. Die ersten Corona-Alben sind schon draußen, für 2021 sind etliche weitere angekündigt (Universal-Newsletter). Diese Alben bringen uns bald back on track und lassen uns wieder etwas fühlen, falls wir denn noch leben.

SCOOTER

MAKE LOVE TO 2021 AND INVITE IT TO THE MOVIES

Mit »Fuck 2020« legte die Ballerkombo um Guido Cantz bereits eine beachtliche Notiz zum Zeitgeschehen vor. Hedonismuspassion und die Bereitschaft zur Kollision treffen sich auch auf dem Longplayer »MLT2021AIITTM«, der im Februar erscheint. Mit dem Existenzfatalismus der 2020-Single hat dieses Werk aber nur noch wenig zu tun, statt Ketamin gibt es hier Ecstasy, statt Kickboxen Karate, statt Wut Gemeinschaft, statt straight geht es jetzt up. Die Vergangenheit ist passé, die Discokugel dreht sich, als hätte sie nie beim Insolvenzberater gelegen. Das neue Album wird uns da weitermachen lassen, wo wir damals aufgehört haben: Zugedröhnt mit anderen Arschlöchern die Angearschten vergessen. »I hated Corona and if you hated Corona too let’s dance to the music«, »Last year you had no money, now get some Wodka-E for some penny«, »The Membrane is okay again«, »Rave is the real medicine« oder »Dödö dödö döp« dröhnt es da, der Bass schmeichelt zart mit den Lyrics ins Fressmaul rein.

DIE ÄRZTE

SATAN

Die Ärzte stellen auf ihrem Konzeptalbum (das Konzept lautet Rock), das in verschiedenen Onlinesessions mit anderen Musikern entstanden ist (Fettes Brot, Deichkind, 4Lyn, U2) eine Frage, die sich förmlich aufdrängt in dieser schnelllebigen Zeit: Gibt es heutzutage eigentlich noch Punkrock? Gewohnt ironisch legen Die Ärzte hier 10 Songs vor und wundern sich über jeden Depp, der da noch zuschlägt. Die Platte umfasst Quatschsongs wie »Sag, was ist, Bassist«, Hymnen wie »Sommer auf einer deutschen Insel (Westerland Teil 7)« oder mutige politische Lieder, die wie Zwischenrufe zu längst vergangenen Debatten klingen, wie »Covidioten« oder »Der orangene Mann im weißen Haus«. Musikalisch wurde wieder vor keinem Instrument Halt gemacht. Vorgestellt werden soll das Album beim Demokratiefest am Brandenburger Tor im Juli. Es folgt eine Tour durch alle deutschen Städte, die mit »E« beginnen, der Schwarzmarkt ist informiert und wird sich nach der Krise wirtschaftlich also wieder komplett sanieren können.

ANNENMAYKANTEREIT

ACH, MENSCH

Sie überraschen mit einem zweiten Lockdown-Album. Nach »12« schlägt es allerdings jetzt nicht »13«. AnnenMayKantereit brauchten nicht viel, um noch ein paar kreative Ergüsse aus sich herauszupressen und uns diese für das Versöhnungsjahr 2021 mitzugeben: Nur ein paar Instrumente, ein Home-Studio im Wendland und den Vorschuss von Universal. Aber AMK wären nicht AMK, wenn sie jetzt so täten, als wäre alles gut. Nein, die Jungs gehen für uns noch einmal richtig rein in den Schmerz und besingen das Leid, das alle so kennen, gekonnt schnörkellos. Anspieltipps: »Ich kann keine Nachrichten mehr sehen«, »Die Tapete ist schief« und »Du hast in der Zoom-Konfi traurig geguckt«.

RADIOHEAD

T.B.A.

Bisher ist es nur ein Gerücht auf Reddit: Radiohead wollen im kommendem Frühjahr angeblich spontan ein Album veröffentlichen. Der Clou: Sämtliche Vocals wurden wohl mit FFP2-Masken (da sind sie also hin!) eingesungen und Instrumente mit Gummihandschuhen bedient, die Tonspuren nachträglich mit dem Speichel von Corona-Infizierten benetzt. Was dabei rauskommen wird, wird man nur als eklektisch und vollkommen Banane bezeichnen können.

COLDPLAY

LOVE

Die einen hassen sie, die anderen sind Coldplay. Und die machen ihr Ding, als wäre nie etwas gewesen. »Love« ist das Album, das uns 2021 wieder auf alle Festivals rund um den Erdball begleiten wird – weil es in den Pausen dank der sponsernden Radiosender in Dauerschleife laufen wird. Ein Blick in die Titelliste verrät, worum es gehen soll: »Wonder«, »Life«, »Good«, »Love«, »u.v.m.«. Um Wunder, um das Leben an sich, um das Gute, um Liebe und vieles mehr. Besonders lieb ist, was sich Chris Martin und Co. (so heißt sein Bandkollege wirklich) überlegt haben: 0,008 Cent pro Platte gehen an wohltätige Zwecke der »Coldplay-Spotify-Love-Foundation«.

NO ANGELS

THE HITS

Nach ihrem Einzug in die Streamingservices war Popdeutschland im Homeoffice kürzlich ganz aus dem Häuschen. Das Retrofieber ging mindestens genauso rum wie Corona. Viele waren sich einig: Das ist genau das, was wir jetzt brauchen. Die No Angels haben nicht lang gefackelt und sich zum sechzehnten Mal wieder zusammengetan. Diesmal gibt es alle bekannten Hits im Rockabilly-Stil. Danach sind geplant: ein paar Monate lang Abschiedstour, dann wieder Einkaufszentrum und Teilnahme an der »TV Total Stock Car Crash Challenge«.

BRUCE SPRINGSTEEN FT. BOB DYLAN

THE ENDLESS ALBUM

Mindestens so hilfreich gegen die Spaltung der Gesellschaft wie das Buch von Ferdinand von Schirach und Alexander Kluge oder das Insta-Game von Benjamin von Stuckrad-Barre! Die »hottesten Musiker unserer Zeit« (Rolling Stone) haben sich für ein Combo-Album zusammengetan, auf dem sie den Irrsinn unserer Zeit entlarven, indem sie ihn gekonnt in Szene setzen – auf einem Album. Es handelt sich um 67 Stücke mit wahnsinnig sperrigen Titeln und unerträglichen Längen, was so wehtun soll, wie es die Pandemie tut. Und damit haben sie ein geniales Stück Musikgeschichte zu ihren Katalogen hinzugefügt. Da haben sie das eben nun auch noch gemacht. Album des Jahres, 10/10, 5 Sterne, Jurybestbewertung, auch wenn hier sonst gar nicht gewertet wird, Cover-Story nächsten Monat, Sonderheft.

HANS ZIMMER

THE PANDEMIC O.S.T

Den Film zu diesem Album gibt es nicht. Oder doch? Haben wir ihn nicht alle gesehen, erlebt, mitgestaltet und bald hinter uns? Vielleicht ist das ja mit dem Titel gemeint! Auf Hans Zimmers Pandemic-Collection befindet sich bisher unveröffentlichtes Material, weil er es vor kurzem erst zusammengeschustert hat. Und das ist unvergleichlich! Wenn man noch keine Filme mit Hans-Zimmer-Soundtrack gehört hat. Es erwarten einen imposante Kompositionen, große Klangräume, fantastische Themata. Und wenn man »Pandemic O.S.T.« anhört, auch noch diese Musik.

ROBERT HABECK

KUSCHELBUMS

Auch ER ging während der Pandemie in sich (und in andere …), zog sich zurück (und aus …), schloss die Augen (aber niemals den Mund …) und überlegte, was er Deutschland geben könnte (außer »es« …). Da kam ihm die Idee (und vieles andere …) – und er legte los. Entstanden ist eine Compilation aus Robert Habecks Lieblingssongs rund um das Thema Liebe und Zärtlichkeit. Eine fein kuratierte Zusammenstellung: Von »Let’s Get It On« (Marvin Gaye), »I’ll Make Love To You« (Boyz II Men), »I Want Your Sex« (George Michael), über »You Can Leave Your Hat On« (Joe Cocker), »Sex On Fire« (Kings Of Leon) bis hin zu »Liebficken« (Sofaplanet) ist wirklich alles dabei – und drin. Habeck verspricht, »Kuschelbums« allen deutschen Bürger:innen, die älter als 21 Jahre alt sind, persönlich nach Hause zu bringen – als Mixtape.

WEITERE KOMMENDE ALBEN:

  • FYNN KLIEMANN
    PRAKTIKUM IN DER PANDEMIE

  • DEINE FREUNDE
    SCHEIDUNG DER ELTERN / RAN AN DIE HAUSAUFGABEN (DOPPEL-CD)

  • BLÄCK FÖÖSS
    M’R SUFFE WIDDER EN COLONIA MET DEM DOM AM RHING

  • HERBERT GRÖNEMEYER
    ZEITUMDREHUNG / WANDELWIRKUNG / DEMOKRATIE

  • GUNS’N’ROSES
    CHINESE CONSPIRACY (ANGEKÜNDIGT)

Paula Irmschler

 

* nicht in diesem

ausgewähltes Heft

Aktuelle Cartoons

Heftrubriken

Briefe an die Leser

 Nicht die Bohne, Rowohlt-Verlag,

interessieren uns Kalauer, und für Witze mit Namen und für Alliterationen haben wir bekanntlich auch nichts übrig. Deshalb ist es uns auch komplett egal, ja, wir nehmen es nicht mal ansatzweise zur Kenntnis, dass Du Dein für März als »Spitzentitel« angekündigtes Werk »Die Botschaft der Pflanzen. Was wir von der Natur lernen können und wie sie uns heilt« unbedingt von einem Autor hast anfertigen lassen müssen, der laut Deinen Angaben »Burkhard Bohne« heißt. Schon klar, Rowohlt, Burkhard Bohne, wie Benjamin Blümchen. Oder Arnfried Astel. Wir haben’s kapiert. Sehr, sehr witzig. Aber uns geht’s zum Glück ja nichts an!

Naturgemäß ohne Botschaft: Titanic

 Glückwunsch, Bill Kaulitz,

Glückwunsch, Bill Kaulitz,

zu Ihrer Autobiografie »Career Suicide«! Mit deren Erscheinen haben Sie im Alter von 31 Jahren – ob Sie wollen oder nicht – Ihren Lebensabend eingeläutet. Folgende Tätigkeiten stehen Ihnen somit noch zur Verfügung: Sentimental aus dem Fenster schauen; über die Zeitläufte sinnieren; im Ohrensessel sitzend ein Glas Cognac schwenken; imkern; Leute, die an Ihrem Haus vorbeigehen, böse anstarren; in Talkshows über Social Media und Gendersterchen schimpfen; Pfeife rauchen; im Hunsrück wandern; mit der Armbrust auf leere Erbsendosen schießen.

Jedenfalls nicht: Ihre Karriere als Musiker weiterverfolgen. Und dafür möchten wir uns im Voraus herzlich bedanken.

Ihre Jungspunde von Titanic

 Als Generalbundesanwalt, Dr. Peter Frank,

sollten Sie sich in Zukunft lieber doch wieder auf Ihre dröge Amtssprache beschränken und bildliche Ausdrücke strikt vermeiden. Denn wenn Sie in einem Interview mit dem SWR behaupten, dass Terroristen nicht vom Himmel fallen, sind Sie ja fast schon selbst ein Fall für den Generalbundesanwalt. Manchmal – Stichwort »11. September« – tun Terroristen nämlich genau dies.

Grüßt ohne Metaphern: Titanic

 Annalena Baerbock!

»Die CDU hat kein Abo aufs Kanzleramt«, konstatieren Sie im Stern-Interview. Sind Sie sich da auch wirklich sicher? So ein Abo wird, wenn es einmal abgeschlossen wurde, nämlich gerne vergessen und automatisch verlängert. Die letzten Bundestagswahlergebnisse sprechen zumindest dafür. Lassen Sie vorsichtshalber prüfen, ob die Merkel auch fristgerecht gekündigt hat!

Rät Ihr Abo-Service von Titanic

 Ein paar Gedanken, Ex-Eiskunstläuferin Kati Witt,

mussten wir uns nach einem Ihrer Facebook-Einträge neulich schon über Sie machen. Nicht nur, weil Sie in dem nicht enden wollenden Text extra darauf hinwiesen, keine »Corona-Verleugnerin« oder »Lockdown-Gegnerin« zu sein. Dünnes Eis. Dann schrieben Sie, dass Ihre Trainerin Frau Müller früher aus Solidarität bzw. »Teamwork!« immer mit Ihnen gehungert habe, wenn sie meinte, Sie seien zu dick fürs Eis. Wenn wir es richtig verstanden haben, fordern Sie das jetzt auch von »der Politik«, aber nur im übertragenden Sinne, also zastermäßig.

Mit den Kufen vom Eis haute es uns jedoch bei diesem Satz: »Wenn ich, die wirklich das Glück hat, hier und da einen fröhlichen TV-Auftritt absolvieren zu dürfen, langsam immer mehr den Kopf hängen lasse, mache ich mir ernsthaft Gedanken und Sorgen.« Fernsehauftritte sind für Sie Glück? Quizshows halten Sie für fröhliche Angelegenheiten? Ist Ihre Birne jetzt total vereist?

Vielleicht machen Sie sich doch besser mal Gedanken über einen heißen Grog, empfehlen Ihnen wärmstens Ihre Ernährungsberaterinnen von der Titanic

Vom Fachmann für Kenner

 Redensarten und woher sie kommen

»Einen Zahn zulegen«: Wenn eine Person »kein D-Zug ist«, obwohl sie »die Düse machen« oder »Rennwasser trinken« soll – dann fragen wir uns auch heute noch ganz unwillkürlich, ob besagte Person nicht »einen Zahn zulegen« könnte. Diese Redensart geht zurück auf die Erfindung der beweglichen Lettern durch Johannes Gutenberg. Kurz nach seiner Erfindung kam Gutenberg mit der Produktion kaum nach; Martin Luther schrieb seine beliebten antisemitischen Pamphlete schneller, als sie gedruckt werden konnten. Gingen den Setzern wichtige Buchstaben aus, wurden sie deshalb oft nicht aufwendig nachgegossen, sondern durch einen der stets reich vorhandenen Lehrlingszähne ausgetauscht (ihnen hatte man zuvor »die Fresse poliert«, wie eine andere Wendung aus jener Zeit lautet). Obwohl das Schriftbild durch den Zahn deutlich litt, beschleunigte der in den Setzkasten »zugelegte« Zahn die Produktion erheblich und half den Setzern bei der Aggressionsabfuhr. Wenn Sie also heute jemandem auf die Sprünge helfen wollen, sollten sie ihm zunächst ordentlich aufs Maul geben – vielleicht legt er ja auf diese Weise selbst einen Zahn zu. Oder mehrere!

Leo Fischer

 Kreativ beleidigen

Neues Schimpfwort für Urdeutsche in Jack-Wolfskin-Jacken: Mandarinenpeller!

Alexander Thiemann

 Zeitumstellung

Jedes Jahr im Frühling, kurz nach den ersten wärmenden Sonnenstrahlen, dringen überall aus der Umgebung vertraute Geräusche und Gerüche in Ohr und Nase. Und man weiß: Es ist wieder angekärchert!

Markus Berger

 Pee-Bottle

Aus Insiderkreisen weiß ich, was für Polizisten auf Demos das Schlimmste ist: stundenlang nicht auf Klo können. Da stehen sie, Reih in Reih, mit ihren Schlagstöcken, Visieren und Wasserwerfern, und gucken gequält. Klar, dass man da mal aggressiv wird. In Polizisten-Foren wird geraten, die Stunden vorher nichts zu trinken, das ist aber schwer: Wie auf den morgendlichen Mutmach-Korn verzichten? Praktikabler: Viele Einsatzkräfte gestehen in Foren, sich eine Urinflasche bzw. Pee-Bottle oder auch »Uriwell, die Notfall-Toilette« unterzuschnallen. Deshalb Tipp für Protestler: einfach die eigenen Demosprüche daran anpassen und Kennerschaft beweisen. »Bullenschweine, lauft jetzt schnell / sonst klau’n wir euer Uriwell!« oder irgendwas mit »Trottel / Pee-Bottle«. Reimtechnisch und metrisch noch nicht perfekt, aber in der Sache clever.

Ella Carina Werner

 Enjoy the screening!

Den Ausfall der Berlinale in diesem Winter habe ich ganz gut verkraftet. Ich habe ja alles hier daheim: viele schlechte und einige wenige gute Filme (Netflix), das überlegene Gefühl, Filme im Originalton und mit Untertitel sehen zu können (dito Netflix), drinnen stickige Luft und wenig Sonnenlicht, draußen Kälte und ungeräumte Gehwege, Besserwissergetue aus der Reihe hinter mir (wegen dünner Wände zum Nachbarn), schlechtes überteuertes Essen aus Einmalverpackungen. Sogar auf den obligatorisch einsetzenden Harndrang zehn Minuten nach Beginn des Films kann ich mich verlassen, und den Weg zum Klo lege ich natürlich im Dunkeln zurück, durch einen mit aufgereihten Amazon-Kartons gelegten Parcours von nachgeahmten Kinohipster-Käsemauken.

Tina Manske

Vermischtes

Stephan Rürup: "Basteln mit Bier"
Während eine Baumarktkette nach der andere pleitegeht, zeigt uns Stephan Rürup, wie auch ohne Hobel und Schrauben schöne Bastelarbeiten entstehen können: nämlich mit Bier! Der TITANIC-Hauszeichner hat sich einmal um den Globus getrunken und dessen bedeutendste Monumente nachgeb(r)aut. Ergebnis: ein handliches Prachtbändchen, das in keinem Hobby- und Getränkekeller fehlen darf.Heinz Strunk: "Das Strunk-Prinzip" (Hörbuch, 2CDs)
Sie sind ein totaler Versager und können sich Hörbücher nur als Abo-Prämie leisten? Dann nehmen Sie wenigstens dieses hier: "Das Strunk-Prinzip", die beliebte Kolumne aus TITANIC als Hörbuch! Power- und 110-Prozent-Autor Heinz Strunk zwiebelt Ihnen blitzgescheite Weisheiten um die Ohren bis Sie gar nicht mehr anders können als in Erfolg, Geld und Sex zu ersaufen. Das Strunk-Prinzip setzt Ihrem Elend endlich ein Ende. Mutter wird sich freuen!Sonneborn/Gsella/Schmitt:  "Titanic BoyGroup Greatest Hits"
20 Jahre Krawall für Deutschland
Sie bringen zusammen gut 150 Jahre auf die Waage und seit zwanzig Jahren die Bühnen der Republik zum Beben: Thomas Gsella, Oliver Maria Schmitt und Martin Sonneborn sind die TITANIC BoyGroup. In diesem Jubiläumswälzer können Sie die Höhepunkte aus dem Schaffen der umtriebigen Ex-Chefredakteure noch einmal nachlesen. Die schonungslosesten Aktionsberichte, die mitgeschnittensten Terrortelefonate, die nachdenklichsten Gedichte und die intimsten Einblicke in den SMS-Speicher der drei Satire-Zombies – das und mehr auf 333 Seiten (z.T. in Großschrift)! 
Zweijahres-Abo: 117,80 EURMax Goldt: "Räusper"
Max Goldt, der "Otto Waalkes der kultivierten Kolumne" (Daniel Kehlmann), hat eine neue Kunst entdeckt: Er zaubert aus kleinen Comics von gestern große Dramen von heute. Ergebnis: Kopfkino vom Feinsten! Da sagt sogar Gott demütig: "Ja, ähm, das will ich, hüstel hüstel, meinem Sohn zum Geburtstag schenken..."Gerhard Henschel: "Harry Piel sitzt am Nil"
Fuck, dieses Buch sollte man gelesen haben, wenn man  kein übelst versiffter Wichser sein will. Schmähungen und böse Wörter  machen das Leben echt oberarschmäßig zum Kotzen. Vielleicht kapieren Sie  Versager das endlich, wenn Sie Henschels neuesten Streich gelesen  haben. Können Sie überhaupt lesen? Wahrscheinlich nicht. Trollen Sie  sich, Sie Wicht! Aber trotzdem abonnieren und diese Top-Prämie wählen.Die PARTEI-Wahlwerbungs-DVD mit allen vier Wahlwerbespots aus dem Bundestagswahlkampf 2005: Höhepunkte der Politpropaganda, die von Otto Schily mit dem Prädikat "ein Skandal" ausgezeichnet wurden. Besser aufgelöst als auf Youtube und noch dazu mit einer praktischen, farbechten Hülle drumrum - das ist doch was, was?Wenzel Storch: "Die Filme" (gebundene Ausgabe)
Renommierte Filmkritiker beschreiben ihn als "Terry Gilliam auf Speed", als "Buñuel ohne Stützräder": Der Extremfilmer Wenzel Storch macht extrem irre Streifen mit extrem kleinen Budget, die er in extrem kurzer Zeit abdreht – sein letzter Film wurde in nur zwölf Jahren sendefähig. Storchs abendfüllende Blockbuster "Der Glanz dieser Tage", "Sommer der Liebe" und "Die Reise ins Glück" können beim unvorbereiteten Publikum Persönlichkeitstörungen, Kopfschmerz und spontane Erleuchtung hervorrufen. In diesem liebevoll gestalteten Prachtband wird das cineastische Gesamtwerk von "Deutschlands bestem Regisseur" (TITANIC) in unzähligen Interviews, Fotos und Textschnipseln aufbereitet.
Zweijahres-Abo: 117,80 EURStefan Gärtner, Jürgen Roth: "Benehmt euch!"
Stéphane Hessel ist tot – lang leben Stefan Gärtner und Jürgen Roth!
Die TITANIC-Denker und Aufklärungsjournalisten präsentieren mit "Benehmt euch!" die längst überfällige Abrechnung mit Rüpeltum und Volksverrohung: ein Pamphlet gegen bzw. für Internetvermüller, Handyterroristen, Vorfahrtabonnenten und Ganzkörperellbogen.Martin Sonneborn & Benjamin Schiffner: "Quatsch und mehr" (signiert)
Das hat der Menschheit noch gefehlt: ein einziges Buch mit sämtlichem Quatsch der Geschichte – oder zumindest aus 15 Jahren "Partner TITANIC", der beliebt-kultigen TITANIC-Nonsensrubrik. Fotorätsel, Pflegehinweise, Antwort ohne Frage, unberühmte letzte Worte, Kochen mit Tieren, Kerzen-Fakten, Ediotiral, Tinas Strumpfband und tausend weitere schöne Rubriken – erstmals versammelt auf nicht weniger als 256 vielfarbigen Seiten.Heiko Werning: "Vom Wedding verweht – Menschliches, Allzumenschliches"
Es ist dies Buch etwas ganz besonderes: Heiko Werning, renommierter  Forscher aus Berlin, lag jahrelang in seinem Kiez, dem Wedding, auf der  Lauer. Kein Ereignis entging ihm, der Wedding konnte ihm nichts,  aber auch gar nichts verheimlichen. Abgründe, tiefe Täler und  menschliche Katastrophen – erfreuen Sie sich an heiteren G’schichterl,  die Werning noch so einen Urenkeln erzählen wird.Thomas Gsella: "Von Aachen bis Zzwickau: Ihre Stadt im Schmähgedicht"
Alle lieben Schmähgedichte, aber nur einer schreibt so schöne wie der TITANIC-Haus- und Husten-Dichter Thomas Gsella aus "Pimmelhausen" (Aschaffenburg). Gsella begnügt sich dabei nicht mit der Beleidigung von Einzelpersonen, sondern watscht die Deutschen gleich in Zehntausenderstärke ab - bzw. die doofen Städte, in denen sie (z.T. freiwillig!) wohnen. In dieser kostbaren Hetzprämie reimt sich der Gernhardt-Preisträger einmal quer durch die Republik. Wer weiß, vielleicht ist ja auch Ihr beschissenes Kaff dabei...Hauck & Bauer: "Ich kann einfach nicht Wein sagen"
Die beste Zeit, einen Band des Zeichnerduos Hauck & Bauer zu kaufen – sie ist seit sicher zehn Jahren vorbei. Heute sind die Werke von Elias Hauck und Dominik Bauer kein Geheimtip mehr. Die zerstrittenen Künstler kommunizieren inzwischen ausschließlich per Fax, leben in luxussanierten Altbauwohnungen mit kugelsicheren Whirl- und Autorenpools, in denen hungernde Leiharbeiter Comics anfertigen müssen. Leider ist auch der neueste Band der beiden Ausbeuter sehr gut, bestellen Sie hier!Friedemann Weise: "Die Welt aus der Sicht von schräg hinten"
Laut seiner Homepage ist er der "King of Understatement" und der "lustigste Mensch im deutschsprachigen Internet". Er ist aber auch Gitarrenmann, Viralblogger (15000 Follower!), Gagautor und Promiexperte mit Diplom. Die Rede ist von Friedemann Weise, dem Mann mit dem Namen! Der Mann, der den "Satiropop" erfand. Und jetzt auch noch ein Buch vorlegt. Ob das gutgeht? Ordern Sie diese Prämie und teilen Sie Ihr vernichtendes Urteil bitte zeitnah der TITANIC-Redaktion mit.Kamagurka & Herr Seele: "Cowboy Henk"
Er ist Belgier, Kamagurka. Belgier! Wissen Sie, was der Mann alles durchgemacht hat in letzter Zeit? Eben, er ist Belgier. Und hat trotzdem in einem Finger mehr Witz als Sie im ganzen Leib! Und Heldenmut! Glauben Sie nicht? Dann lassen Sie sich von Cowboy Henk überzeugen, dem einzigen Helden, der wirklich jeden Tag eine gute Tat begeht.
Zweijahres-Abo: 117,80 EUROliver Maria Schmitt: "Mein Wahlkampf"
Ein Mann (Schmitt), eine Partei (Die PARTEI), eine Wahl (Oberbürgermeister Frankfurt): ein einzigartiger Erfolg (1,8%). Man könnte meinen, damit wäre alles gesagt. Aber weit gefehlt! Denn jeder Erfolg hat eine Geschichte. Eine Erfolgsgeschichte! Und Oliver Maria Schmitt erzählt seine wie kein zweiter: Alles über Spitzenpolitik, Demokratie, Propaganda, Nutten, Koks, schmutzige Machenschaften und die kommende Weltherrschaft Schmitts erfahren Sie nur in diesem Buch. Witziger als die Mao-Bibel, schmissiger als »Mein Kampf«: Jetzt lesen, damit man nach der Machtergreifung keine Ausreden braucht!Torsten Gaitzsch/Sebastian Klug: "Akte D: Die Wahrheit über Deutschland"
Die Redaktion versichert: Torsten Gaitzsch und Sebastian Klug, die  Autoren dieses Buches, wissen Dinge – schreckliche Dinge! – von denen  Sie, die Leser, nicht einmal zu träumen wagen. Denn es wären Alpträume!  Wählen Sie diese Prämie und erhalten Sie Einblicke in die tiefsten  Abgründe Deutschlands, die Sie wahnsinnig lachend und mit Schaum vor dem  Mund zurücklassen werden. Bisher hat es kein Leser bis zur letzten  Seite geschafft…
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Das schreiben die anderen

Titanic unterwegs
05.03.2021 Frankfurt, Buchhandlung Schutt Thomas Gsella im Livestream
20.03.2021 Frankfurt, Mousonturm Oliver Maria Schmitt & Jürgen Kuttner (Livestream)
25.03.2021 Kiel, Kulturforum Max Goldt
04.04.2021 Frankfurt, Museum für Komische Kunst Hauck & Bauer: »Cartoons«