Inhalt der Printausgabe

Heinz Strunk
Intim­scha­tulle 51

»Auf Schloss Bums klackern die Nüsse«

1.5. Coffee & Cigarettengabe, ohne Breakfast an den Schreibtisch. Habe mir vorgenommen, im Mai auf 120 Arbeitsstunden (am Roman) zu kommen. Sehr kühl. Die Prognosen sprechen von einem Russen-Tief. Wahlweise Kälte-Keil, Sibirien-Hammer, Arktis-Schock, Polar-Frost. Nachmittags lange die Brille gesucht. Abends RTL 2 Eigenproduktion »Vom Flotti zum Hotti«: Zoey-Cheyennes Weg von der kessen Biene zur Sexbombe.

2.5. Schreiberalltag: Zu neuen Qualen ruft ein neuer Tag. Kein einziger Einfall, deshalb Google-Suchverlauf: Harald Elsenbast – Ben Witter Preis – ist Trampolin springen gesund – Kalorienverbrauch Trampolin springen – Stickerei Schanzenviertel – Joggen Nachbrenneffekt – Guacamole Rezepte – Kalorien eine Flasche Rotwein – Patrick Nuo – Afrob – Micky Beisenherz Scheidung – Kölner Treff aktuell – Wieso sagt man bierernst – Bei Tom Tom Navigation aktuellen Standort einstellen – Navigations App – Navigation Test Sieger – Alle Tabs schließen I-Phone. So wird das sicher nichts mit den 120 Arbeitsstunden.

3.5. Freund Charly Hübner schenkt mir »Rosas Rache«, Rosa von Praunheims Tagebücher. Sehr unterhaltsame Lektüre, hier ein paar Auszüge:

1962 Nachmittags im Kino »Conni und Peter machen Musik«. Abends Kriminalhörspiel gehört.

1963 Von Mutti Pullover und Blumenständer zum Geburtstag bekommen. Mit den Eltern Skat gespielt.

1964 Ich will einen Roman schreiben über mein stumpfes Leben und die Sehnsucht nach intelligenten Kameraden.

1965 Weiblichen Torso in Ton geformt. Danach Schuhe geputzt.

1966 Kackende Männer gemalt mit Goldhintergrund nach einer Idee von Kinderbildern.

4.5. Alkoholfragebogen mit wirklich zielführenden Fragen: 1) Wären Sie gerne größer und dicker, um mehr Alkohol vertragen zu können? 2) Macht Ihnen das Führen eines Pkws unter Alkoholeinfluss mehr Spaß? 3) Fällt Ihnen der Umgang mit Abstinenzlern schwer? 4) Haben Sie in schwer erreichbaren Ecken Alkoholdepots angelegt? 5) Trinken Sie gerne auf nüchternen Magen oder wenn Sie erkältet sind? – To be continued! Die Beantwortung der Fragen ist nur sinnreich, wenn sie absolut ehrlich erfolgt!

5.5. Comedysendung auf Sat-1 mit dem außerordentlich fetten Comedian Faisal Kawusi (»Faisal Kawusi Show«). Top-Gag aus dem Eingangs-Standup: »Ist das ein Bauch oder ein Bombengürtel?« Publikum begeistert.

6.5. Tagsüber hauswirtschaftliche Verrichtungen: Aufgeräumt, Belege sortiert, Patrone des Wassersprudlers getauscht, uralte Softporno-VHS-Kassetten entsorgt (Rudelbums in Pension Puff, Auf Schloß Bums klackern die Nüsse, Graf Koks im Rumänenpuff, Ständerjucken auf Menorca).

7.5. »Gestern unterwegs« von Peter Handke: »Die Erleuchtung durch einen begeisterten Ratschlag – nur solch ein Ratschlag ist auch brauchbar; erinnere dich, dass fast alle Ratschläge, die dir gegeben wurden, begeisterungslos und besserwisserisch, wie sie waren, dich nur noch lustloser gemacht haben.«

8.5. Waffles, Cornflakes, Thee, dann frisch an den Schreibtisch. Bis 16.00 Arbeit am gelben Elefanten (Erzählungsband). Zum Dinner mit Meyer-Schulau ins Restaurant Diverso, Kükenleber mit Sauce Demi glace. Guter, unterhaltsamer Abend.

9.5. Weiter in »Rosas Rache«:

1967 Ich war geil schwul und versuchte überall Kontakte, indirekt.

1968 Adele und Manfred waren riesig besoffen, pöbeln Günter Grass an und schlugen sich dann mit ihm. Kurt Mühlenhaupt kam, um mir seine Kamera zu leihen.

1969 Alte Jagdlieder gesungen.

1970 In Ellis Bierbar toller Ledertyp. Genau mein Typ, da hart, breit, etwas fett und strahlend offen. Wir bumsten irre, ich war noch nie so gut im Bett, er war begeistert von mir.

10.5. Im »Café 2 Talk« Zeit vertrödelt. Schlagzeilen in den ausliegenden Zeitungen/Zeitschriften: PORNOSTAR VON EISHOCKEY-PUCK GETROFFEN – BRUST-OP // FRAU WIRFT KARTOFFELSACK AUF PLANSCHENDES KIND // JEDER VIERTE DEUTSCHE IST NACH DEM ONANIEREN UNZUFRIEDEN

11.5. Trotz Appetitlosigkeit halber Zimt-Bagel. Vormittags ein paar Seiten geschrieben, aber zweifelhaft. Mittags Kraftbrühe mit Rindermark, Nuss-Speise. Arbeitsversuche. Apfel Mülleimer.

12.5. Wenn man mit Ford Samen, Nissan Mushroom oder Opel Alarm längere Fahrten unternimmt, sollte man vorher kontrollieren, ob genug Ficksahne im Reservekanister ist.

13.5. Gymnastik, Breakfast im Sitting Room, Graubrot mit polnischer Leberwurst, Mocca double. Arbeit nicht so schlecht wie sonst, fast fünf Stunden. Jetzt nicht nachlassen!

14.5. Telefonat mit Bertram Leyendieker, der aus einem sehr ausführlichen Bericht im »Spiegel« über Drohnen zitiert, Stichwort Chancen und Risiken, Fluch und Segen. Das setzt was in Gang, am Abend bei moussierendem Burgunder fällt mir dann folgender Text ein:

Drohnen, überall nur Drohnen.
Wissen wo wir wohnen, kommen uns holen.
Besonders gefährlich sind Zieldrohnen, mit ihren Methoden.
Aber auch die Mikrodrohnen gehörten verboten.

Drohnen aller Größen mit ihren unzähligen Sensoren.
Dazu zählen auch Kampfdrohnen, kreisen in Gebieten, in denen auch Menschen wohnen.
Immer beliebter werden Helikopterdrohnen,
Angetrieben gleich von mehreren Motoren.

Als Micro Air Vehicles bezeichnet man Kleindrohnen,
Die Hunderte von Metern über der Erdoberfläche thronen.
Der Unterscheid zwischen Modellflugzeug und Drohne?
Die Drohne verfügt über einen separate Antriebskrone.

Schwer im Kommen sind Logistikdrohnen,
Die Waren transportieren von Bier bis zur Marone.
Videodrohnen leiden oft unter zu schneller Materialermüdung,
Überflüssig, dies noch zu betonen.

Für Polizeihubschrauber interessiert sich bald niemand mehr auch nur die Bohne.
Nein, auch hier besetzen bald Polizeidrohnen die Korridore.
Hexakopter und Defikopter – kennst du koane? (bayrische Mundart) –
Werden bald schon in aller Munde sein als die Zukunft der Drohne.

Zur Gattung der friedlichen Drohne zählt die Archäodrohne,
Die für Ausgrabungen genutzt wird von Mexiko bis Sierra Leone.
Mancherorts werden Adler trainiert, um Drohnen vom Himmel zu holen.
Noch heißt es 1:0 für den Vogel, aber wie lange noch?

War wohl sehr gut. Drei Zusatztermine im August.

15.5. Schatullenservice: Slogans zur freien Verfügung. Falls Sie zufällig Wiegel heißen und eine Autoverwertung betreiben: Autoverwertung Wiegel: Unangenehme Kunden wiegeln wir ab.

16.5. Immer weiter in »Rosas Rache«:

1971 Viel onaniert, muss den Sex überwinden.

Wir haben alle gefickt. Blöd, wenn man so geil wird. Ich werde immer geiler, das macht unbefriedigt.

Abends ferngesehen. »Ein Herz spielt falsch« mit O.W. Fischer und Ruth Leuwerick. In der Sauna, ich bumste jemanden in den Arsch.

Mittags zur Fassbinder-Gruppe ins Lokal. Fassbinder fand mich scharf, ging dann aber grußlos.

Berlin, Sauna. Carmen, tolles Mädchen, früher ein Junge, war scharf auf mich. Sie hatte eine tolle Figur. Dann in eine Kabine. Ich und ein anderer fickten einem gemeinsam ins Arschloch. Es ist ein tolles Gefühl.

17.5. Am Abend zur Stimmungsaufhellung edlen farbigen Seidenanzug angezogen, Nudelauflauf mit Salzgurke, Weißwein, TV: »Ich war einmal ein Bumerang«. Selbstfindungskomödie mit Helmut Zierl, der glaubt, in einem früheren Leben nepalesischer Schafhirte gewesen zu sein.

18.5. Abends ARD, Unterhaltungsshow für Superalte mit Jörg Pilawa. Das reine Nichts der ganze Mann. Jörg Pilawa ist der männliche Lana del Rey.

19.5. Zum Thee Fr. Bodenstein. Ihr Sohn für eine Woche in Frankreich. Will eventuell an der Sorbonne studieren. Ich rate zu. Sorbonne ist zwar keine erstklassige Universität mehr, aber immer noch eine gute.

20.5. Karriereschatulle: 1) Der einzige Mensch, der dein Leben verändern kann, bist du. 2) Arme Menschen tauschen Zeit für Geld, reiche Menschen Geld für Zeit. 3) Mach dein Auto zu einer rollenden Bibliothek.

21.5. BRAINSTORMING: Haustier Kackimann // Papst Franziskus operiert am Meniskus // Tschüss Winterspeck, hallo Frühlingsrolle

22.5. Viel zu früh aufgewacht (6.50), »Weiterschlafbier«, das erste seit dem ersten Ersten (haha). Die ganze Kunst besteht darin, es bei nur einem zu belassen. Vormittags schleppende Arbeit, ab Mittag Alibi-Aktivitäten: Einkäufe, Probe vom Petermännchen, Neuordnung des Kleiderschranks, Tiefkühlfach enteist, Spargel gestochen etc., Tätigkeiten auf niedrigem Niveau, aber der Tag bekommt auf diese Weise einen – wenngleich sehr überschaubaren – Sinn. Was ich übrigens gerne erledige, ist das Wässern des Gartens.

23.5. 1971 Teil 2 Wir gehen in eine Bar an den Docks. Jeder stieß jeden. Ich konnte nichts machen. Einen irre starken, riesigen Typ fand ich sofort toll. Er bumste mich die ganze Nacht. Er schlug mich mit der Hand ins Gesicht und auf den Arsch. Mir tat das Ficken etwas weh und ich stöhnte irre. Ich fand ihn toll. Er muss ja dumm sein.

Um 2 Uhr in die schwule Kirche, irre toll. Alles alte Schwuchteln, eine fette Negerin in knallrot und ein Neger mit Glatze in grün. Der Pfarrer bunt und die Messdiener in lila wie bei Genet.

Um sechs ging ich in die Continental Bar und traf einen riesigen Neger mit irre schmaler Taille und Muskeln, die Haare glatt nach hinten gekämmt. Ich ließ mich von ihm mit kleinem Schwanz bumsen, toll. Ich will ihn für einen Film.

24.5. Alltagsfrage: Warum kriegt man eigentlich immer noch so viele E-Mails, wenn man längst tot ist?

25.5. Heute nichts.

26.5. Gedanke: Suppe – Urlaub für den Gaumen.

27.5. Gute Beschimpfung: Schwindliger (wienerischer Ausdruck für einen Idioten – schwindlig im Kopf).

28.5. Tag des Pritschenmeisters.

29.5. 1972 Teil 3 Ich bumste mit jemandem kurz in den Büschen, immer mit schlechtem Gewissen, da ich ja den Film gemacht habe, in dem ich sage, dass ich gegen die Parkficker und anonymen Sex bin. Eine alte Frau sagte, dass mehr Menschen intensiver an Gott glauben würden, wenn sie mehr Gehalt bekämen.

Mich fragte eine Art japanischer Playboy, ob ich mit ihm mitwolle. Wir fuhren eine Stunde heraus. Er wohnte modern, spielte Callas vor, hatte einen ganz kleinen Schwanz und war fast impotent, bumste mich dann aber doch.

30.5. Ganz gut gearbeitet. Das Geheimnis ist das in der Schwebe Gehaltene, keinen Beweis Erfordernde, die Täuschung. Das beherrsche ich recht gut. Am Ende bleiben Kalenderweisheiten. Aber die gelten dann Gott sei Dank wieder für alle. Und jeden. 

31.5. Vormittags nichts. Abends auch nichts. Gedanke 1: Ich habe alles gesehen, was ich sehen wollte, den Rest stelle ich mir lieber vor. Gedanke 2: Es ist besser, klein zu sein, denn die meiste Arbeit ist unten, sagte Oma Tony, als sie beim Kirschenpflücken die höheren Äste nicht erreichen konnte.

Nach Notat im Bett.

ausgewähltes Heft

Aktuelle Cartoons

Heftrubriken

Briefe an die Leser

 Detective Reinhard Müller (FAZ)!

»Sind deutsche Unternehmen kriminell?« fragten Sie neulich in einem Artikel über Justizministerin Christine Lambrechts Gesetzesentwurf, weil nun auch Unternehmen strafrechtlich haftbar gemacht werden sollen. Und wir glauben, Sie sind da einer ganz brisanten Sache auf der Spur. Bleiben Sie dran!

Ihre Whistleblower von Titanic

 Bei Fuß, »Dogs«-Autorin Yvonne Adamek!

Sie haben fürs nötigste aller Wartezimmermagazine nachhaltiges Leben mit Hund ausprobiert und festgestellt, dass die Häufchentüten aus Plaste sind: »Es ist ein Teufelskreis. Entweder Scheiße am Schuh oder ein scheißschlechtes Gewissen.«

Diese Entweder-oder-Teufelskreise sind tatsächlich die schlimmsten, noch schlimmer als etwa dieser hier: Doof sein, »Dogs«-Autorin werden, doof bleiben.

Wuff! Titanic

 Und dann, »Welt online«,

wird einem klar, dass keine News-Seite so mittendrin im Ereignisfluss steht wie Du, wie schon die Titel Deiner Texte hinreichend klarmachen: »Und dann lockt der AfD-Chef die CDU mit der bürgerlichen Mehrheit«; »Und dann macht Senftleben AfD-Mann Kalbitz eine deutliche Ansage«; »Und dann fahren die Belgrad-Fans einen Panzer vor«; »Und dann sagt Boris Johnson in gebrochenem Deutsch ›Wir schaffen das‹«; »Und dann verrät Stoiber, warum Hoeneß geht«; »Und dann hat er es ›vermasselt‹« usw. usf.

Und dann scrollt der Leser unwillig über die Seite und kriegt höllische Kopfschmerzen. Und dann macht er plötzlich eine deutliche Ansage. Und dann sagt er in sehr klarer Sprache: »Was für eine Scheiße!« Und dann surft er für immer davon. Und dann geht die »Welt« plötzlich pleite. Und dann verrät Friede Springer, warum Poschardt gehen muss. Und dann hat er es schon wieder »vermasselt«.

Und dann sagt zum Abschied leise Servus: Titanic

 Fühlst Du Dich eigentlich verarscht, Bayerisches Oberstes Landesgericht?

Weil die Umwelthilfe anno 2012 durchgesetzt hat, dass zum Zwecke der Luftreinhaltung Dieselfahrverbote in München verhängt werden müssen, die CSU dieses seit 2014 rechtskräftige Urteil aber nicht umsetzt, verhängtest Du zur Strafe Zwangsgelder gegen den Freistaat Bayern. Doch nicht einmal das brachte die Regierung zum Einlenken. Was vielleicht auch daran liegt, dass, wie wir in der »Neuen Osnabrücker Zeitung« lasen, ein Zwangsgeld in diesem Fall eine »Überweisung eines Betrages von einer Buchungsstelle des Staatshaushaltes zu einer anderen Buchungsstelle« ist. Söder und Konsorten zahlen die Strafen also an sich selbst.

Versteht jetzt immerhin, warum die Umwelthilfe auf Beugehaft pocht: Titanic

 Guter alter Peter Maffay!

Guter alter Peter Maffay!

Pünktlich zum 70. Geburtstag und einer neuen Platte durfte die Presse Ihre Weisheiten verbreiten: »Ich habe keine Angst vorm Alter und finde, jede Falte in meinem Gesicht ist eine Erzählung aus meinem Leben.«

Nun, wie sollen wir es sagen? Vielleicht ist es Ihnen beim Blick in den Spiegel ja auch schon mal aufgefallen: Viel Platz für neue Erzählungen ist da nicht mehr. Die Konsequenzen allerdings müssen jetzt Sie ziehen.

Von Jubilarin zu Jubilar: Titanic

Vom Fachmann für Kenner

 Die Hausgeburt Satans

Genre-Idee: Comeback des Horror-Exorzismus-Klamauks, diesmal im Ökoelternmilieu spielend, Titel des ersten Films siehe oben.

Julia Mateus

 Am Puls der Zeit

Gehen Partner oder Elternteile, die unter dem Vorwand einer schnellen Erledigung vor die Tür treten, um dann nie wiederzukommen, ihre Familie also spontan verlassen, heutzutage eigentlich nur mal schnell »Sojamilch holen« oder »Vape Liquid« kaufen?

Fabian Eggers

 Phrase, auf ihre Alltagstauglichkeit hin geprüft

Licht am Ende des Tunnels zu sehen bedeutet nicht, dass es draußen nicht wie aus Eimern schüttet.

Tibor Rácskai

 Mensch vs. Material

Wenn man sich schon beim Auspacken des neuen Brotmessers mit ebendiesem in die Hand säbelt, zeugt das dann von der eigenen Blödheit oder von der Qualität des Messers?

Dorthe Landschulz

 Grenzkontrolle

Ich kam spätabends auf dem Rückweg von meinem Portugal-Urlaub an der spanisch-französischen Grenze in eine Verkehrskontrolle. Routiniert fragte die streng aussehende Polizistin: »Do you take more than 10 000 Euro with you?« Ich musste lachen, sie war sichtlich irritiert, leuchtete mit ihrer Taschenlampe zuerst in mein Auto, darauf in mein Gesicht, musterte mich und fing auch an zu lachen.

Till Dejon

Vermischtes

Hans Zippert: "Fernsehen ist wie Radio, nur ohne Würfel"
Die steile Karriere des Hans Zippert begann im Jahr 1967 mit einem  Schülerpraktikum beim Kulturmagazin "TV Spielfilm". Nach einem  Volontariat bei "TV Direkt" übernahm er das angesehene 20-Uhr-15-Ressort  bei "TV Okayokay", bevor er schließlich Programmchef der auflagestarken  "TV Superwoche" wurde. Nachdem er über einen Bestechungsskandal rund um  eine 3-Sterne-Empfehlung für "Rote Rosen" stolperte, sah sich Zippert  1990 gezwungen, Chefredakteur von TITANIC zu werden. Der Tiefpunkt war  erreicht. Das alles und noch mehr erfahren Sie in diesem Buch!Serdar Somuncu: "H2 Universe: Die Machtergreifung", DVD
Er ist der selbsternannte Hassias – viel wichtiger aber noch: der designierte Kanzlerkandidat für Die PARTEI. Holen Sie sich jetzt die neue DVD von Merkel-Nachfolger Serdar Somuncu als Gratisprämie und stehen Sie damit schon vor der Machtergreifung auf der richtigen Seite. Ihre Kinder werden es Ihnen danken!
Zweijahres-Abo: 98,60 EURKamagurka & Herr Seele: "Cowboy Henk"
Er ist Belgier, Kamagurka. Belgier! Wissen Sie, was der Mann alles durchgemacht hat in letzter Zeit? Eben, er ist Belgier. Und hat trotzdem in einem Finger mehr Witz als Sie im ganzen Leib! Und Heldenmut! Glauben Sie nicht? Dann lassen Sie sich von Cowboy Henk überzeugen, dem einzigen Helden, der wirklich jeden Tag eine gute Tat begeht.
Zweijahres-Abo: 98,60 EURSonneborn/Gsella/Schmitt:  "Titanic BoyGroup Greatest Hits"
20 Jahre Krawall für Deutschland
Sie bringen zusammen gut 150 Jahre auf die Waage und seit zwanzig Jahren die Bühnen der Republik zum Beben: Thomas Gsella, Oliver Maria Schmitt und Martin Sonneborn sind die TITANIC BoyGroup. In diesem Jubiläumswälzer können Sie die Höhepunkte aus dem Schaffen der umtriebigen Ex-Chefredakteure noch einmal nachlesen. Die schonungslosesten Aktionsberichte, die mitgeschnittensten Terrortelefonate, die nachdenklichsten Gedichte und die intimsten Einblicke in den SMS-Speicher der drei Satire-Zombies – das und mehr auf 333 Seiten (z.T. in Großschrift)! 
Zweijahres-Abo: 98,60 EURLeo Fischer + Leonard Riegel: "Fröhliche Hundegeschichten"
Ein Buch, bei dem Sie "Wau" sagen: Leo Fischer und Leo Riegel haben ihre Talente gebündelt und gemeinsam 1001 moderne Hundemärchen in Wort und Bild erschaffen. Zum Lesen, Lachen, Anknabbern! Und außerdem ein echter Lebensretter. Jedenfalls dann, wenn Sie Nacht für Nacht von einer dreiköpfigen Bulldogge heimgesucht werden, die Sie vor die knifflige Wahl stellt, ihr entweder eine "Fröhliche Hundegeschichte" vorzulesen oder den Arsch abgebissen zu kriegen. Ihre Entscheidung!Michael Ziegelwagner: "Der aufblasbare Kaiser"
Seit dem putzigen Präsidentschafts-Hahnenkampf zwischen Alexander Van der Bellen und Norbert Hofer interessiert sich plötzlich auch Resteuropa für das Land, um das es in diesem Buch geht: Österreich. Dabei ist der Donaustaat schon seit 2014 eine literarische Reise wert, jenem Jahr, als "Der aufblasbare Kaiser" für die Longlist des Deutschen Buchpreises nominiert wurde. Lassen Sie sich auf diese Reise mitnehmen: von Michael Ziegelwagner, dem liebenswertesten Randbalkanesen der TITANIC. Pflichtprämie für Kaisertreue!Elias Hauck (Hrsg.): "Alles Spargel oder was?"
Endlich ist ganzjährig Spargelsaison! Elias Hauck, die eine Hälfte von Hauck & Bauer und Herausgeber des Frauenmagazins "Sonja", serviert die reifsten Spargelwitze der Welt – gezeichnet und erzählt von dutzenden gemüseliebenden Cartoonisten und Autoren. Lachen Sie unter anderem über: den mit den polnischen Erntehelfern, den mit dem kaputten Spargelschäler und den mit der Fliege in der Hollandaise.Wenzel Storch: "Die Filme" (gebundene Ausgabe)
Renommierte Filmkritiker beschreiben ihn als "Terry Gilliam auf Speed", als "Buñuel ohne Stützräder": Der Extremfilmer Wenzel Storch macht extrem irre Streifen mit extrem kleinen Budget, die er in extrem kurzer Zeit abdreht – sein letzter Film wurde in nur zwölf Jahren sendefähig. Storchs abendfüllende Blockbuster "Der Glanz dieser Tage", "Sommer der Liebe" und "Die Reise ins Glück" können beim unvorbereiteten Publikum Persönlichkeitstörungen, Kopfschmerz und spontane Erleuchtung hervorrufen. In diesem liebevoll gestalteten Prachtband wird das cineastische Gesamtwerk von "Deutschlands bestem Regisseur" (TITANIC) in unzähligen Interviews, Fotos und Textschnipseln aufbereitet.
Zweijahres-Abo: 98,60 EURDie PARTEI-Wahlwerbungs-DVD mit allen vier Wahlwerbespots aus dem Bundestagswahlkampf 2005: Höhepunkte der Politpropaganda, die von Otto Schily mit dem Prädikat "ein Skandal" ausgezeichnet wurden. Besser aufgelöst als auf Youtube und noch dazu mit einer praktischen, farbechten Hülle drumrum - das ist doch was, was?
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Das schreiben die anderen

  • 18.10.:

    Das Onlineradio "detektor.fm" spricht mit Moritz Hürtgen über seinen Gedichtband "Angst vor Lyrik", WDR3 rezensiert das dazugehörige Hörbuch.

  • 10.10.:

    Tim Wolff bei WDR5 über 40 Jahre TITANIC.

  • 09.10.:

    Christian Y. Schmidt berichtet in der TAZ davon, wie er einmal den Überwachungsstaat austrickste.

  • 08.10.:

    Eine Auswahl der TITANIC-Kolumnen von Walter Boehlich erscheint nun im Verbrecher Verlag – mit einem Nachwort von Stefan Gärtner.

  • 07.10.:

    Die HR-Hessenschau berichtet darüber, noch nie eine TITANIC aufgeschlagen zu haben.

Titanic unterwegs
23.10.2019 Kassel, Schlachthof Max Goldt
23.10.2019 Oldenburg, Theater Laboratorium Bernd Eilert: »Eckermann und sein Goethe«
24.10.2019 Oldenburg, Theater Laboratorium Bernd Eilert: »Eckermann und sein Goethe«
24.10.2019 Soest, Alter Schlachthof Max Goldt