Inhalt der Printausgabe

Heinz Strunk
Intimschatulle 42

»Spätzeuger – junge Früchte morscher Lenden«

1.8. Heute mal wieder gefühlt wie eine Qualle: mal ein bisschen schwappend, aber im Grunde genommen leblos, ohne Eigensteuerung. Tröstlich die vielen Zuschriften betr. »Autobahnpilgern«. Begeisterung, Zuspruch, kreative Anregungen. Meine Prognose: Die Idee wird sich durchsetzen. (Ein Hit lässt sich nicht verhindern.)

2.8. Im Interview mit der GQ war zu lesen, dass der unbedeutende und seltsam gesichtslose Schauspieler Jeff Goldblum im Alter von 62 Jahren erstmals Vater (von Zwillingen) geworden sei: Charlie Ocean und River Joe. Peinlich. Wann begann eigentlich die Doppelnamenpest? Um die Jahrtausendwende, schätze ich.

3.8. Der dumme »Jahrhundertsommer« und kein Ende in Sicht. Heute wieder 34 Grad. Unerträglich heiß. Verzweiflung wie in den Sonnenländern. Gedanke: Nur in den Ländern des hohen Nordens ist die Liebkosung des Lichts sanft und weckt Freude. Woanders zerfrisst es alles. So wie manche den beständigen Wunsch haben, nach Süden, in die Länder der Sonne zu reisen, höre ich ununterbrochen den Ruf des Nordens. Die deutsche Sehnsucht (englisch: longing), fortwährendes Schmachten in der Tiefe des Herzens.

4.8. In&Out-Liste August. IN: Zigaretten ganz bis zum Filter rauchen. Tiere, die nicht größer als vierzig Zentimeter werden. DVDs. Leberfleckentferner »Mauli«. OUT: Erst nach dem Frühstück rauchen. Umsatzsteuererklärung verspätet abgeben. Glyphosat-Babybreis. Wundbrand. Anonyme Beerdigungen.

5.8. Heute mal wieder gar nichts erlebt. Auch schön. Nein: besonders schön.

6.8. Wie kommt man eigentlich auf die Idee, seinem Kind einen Doppel- oder gar Dreifachnamen zu verpassen? Lassen wir die Eltern selbst zu Wort kommen. Im Forum URBIA-WIR LIEBEN FAMILIE ist folgendes zu erfahren: Schnuffelschnute: »Man kann noch mehr schöne Namen vergeben und muss sich nicht nur auf einen beschränken.« Springkaese: »mir haben alle min. 2 namen in der fam., bei meine mann nicht! aber wir werden unser kind auch 2 namen geben, jeder kann sich einen aussuchen und so streiten wir uns nicht um den namen.« Windlicht 1980: »Ich finde es toll, weil mir meistens zwei Namen einfallen.« Youngmother_more: »Mehrere Namen können das Kind noch individueller machen, gerade, wenn noch mehr Bedeutungen dahinterstecken.« So ungefähr hatte man sich das auch vorgestellt.

7.8. Alltagsfrage: Darf ich im Sommer die Scheibe einschlagen, wenn ein Baby alleine im Auto sitzt?

8.8. Die Schatullen-Diät: Niemals aufessen. Immer hungrig vom Tisch aufstehen. Nie essen, worauf man gerade Appetit hat.

9.8. Mit Ficksahne verschmierte Kackschüsseln: Toyota Kaputti, Ford Probe, Citroën Hängtitt.

10.8. Westfälisches Storchenmuseum in Petershagen-Windheim besucht. Anschließend Mittagessen im Restaurant »Wolfskuhle«. Rollbraten mit Pfifferlingen und Petersilkartoffel. Während der Heimfahrt laut gebetet.

11.8. JEFF GOLDBLUM: Ab welchem Alter gilt man als sog. SPÄTZEUGER und sollte sich aus der Fortpflanzungsszene zurückziehen? Die Schatulle legt sich fest: VIERZIG IST (wenn man beide Augen ganz fest zudrückt) DIE ABSOLUTE SCHALLGRENZE. Lieber würzig mit vierzig als ranzig mit zwanzig? Von wegen! Beispiel: »Dass ihr Vater alt war, bemerkte Ina Hübener das erste Mal, als sie noch im Kindergarten war. Da kippte er in den Spalt zwischen Sofa und Couchtisch und kam nicht mehr hoch.« Zufall? Die Schatulle hakt nach.

12.8. Liste von Dingen, mit denen ich halbwegs zufrieden sein kann: 1) Dass ich die musikalische Speisekarte erfunden habe. 2) Dass mein Zahnarzt Dr. Offenbächer beim letzten Besuch nichts weiter gefunden hat. 3) Dass mir der Fachkräftemangel keine Sorgen bereitet. 4) Meine neue Klobrille, über die ich mich (immer noch) täglich freue. 5) Dass ich einfache Dinge wie frische Zimtschnecken und coffee to go schön finde.

13.8. SPÄTZEUGER: »Klaus Schönberg zeugte mit 59 einen Sohn. Im karierten Hemd sitzt der pensionierte Lehrer in einem hellen Einfamilienhaus und tippt imaginäre Brotkrumen von der blau-weiß karierten Tischdecke. Schönberg hat einen weißen Bart, weißes Haar und ein kugeliges Bäuchlein.« Durfte so einer noch Vater werden? Die Schatulle stellt Fragen, die manch einer unbequem findet. »Autismus, Schizophrenie, geringerer IQ: Das höchste Risiko, Mutationen auf die Kinder zu übertragen, liegt im Alter des Vaters. Ein 20- jähriger überträgt 25, ein 40jähriger bereits 65 Mutationen.« Wird schon gutgehen? Die Schatulle geht dorthin, wo es (nur noch) wehtut.

14.8. 1) Ein »Harnchinese«. Was genau ist das? 2) Geiler Begriff: »Abnehmender Grenznutzen«.

15.8. INTIMSCHATULLE WISSEN. Was versteht man eigentlich unter einer unechten Schwarmstadt? In Stichworten, der Schatullenleser soll die missing links selbständig herausprokeln. Also: 1) Es existieren einzelne Städte im Entleerungskeil (Rügen über Ruhrgebiet bis zum bayrischen Wald), Leipzig, Dresden, Jena. 2) Wenn jüngere Jahrgangskohorten in ältere hineinaltern. 3) Stichworte Kohortenanalyse, kumulierte Kohortenwachstumsrate Schwarmverhalten, Settlementverschiebung. 4) Im Osten wird um 33 Prozent weniger gestorben. In Leipzig Faktor 335, heißt, aus einhundert 10-14jährigen würden bei Konstanz des Wanderungsverhaltens in sechzig Jahren dreihundert 70-74jährige. Gecheckt? Ein schönes Puzzle ist das.

16.8. Werbung für Murmelgold (pflanzliche Salbe, auch Männergold genannt, chinesische Rezeptur): »Murmelgold sorgt dafür, dass deine Kronjuwelen glatt, weich und prall bleiben!«

Phantastisch!

17.8. ARD, »Verstehen Sie Spaß« mit Guido Cantz. Zu Gast der Ex-Profileichtathlet Dustin Kiel, der sich ein zweites, musikalisches Karrierestandbein aufgebaut hat. Er bezaubert mit seinen »Sizzling Forks« – den singenden Gabeln – regelmäßig ein Millionenpublikum. Auch heute ist der Publikumsliebling ganz klar der Star des Abends.

18.8. Schlagzeilen mit Schmackes: 1) TOTENGRÄBER HATTEN SEX MIT »BIG BROTHER«-LEICHE. 2) LEIPZIGER BELEGTE SICH MIT KÄSE – TOT! 3) BLUT-CRASH VON RUSSEN-RASER

19.8. SPÄTZEUGER: Man ist so alt, wie man sich fühlt? Genau eben nicht. Man ist so alt, wie man ist und keinen Tag jünger. Schockbeispiele alter Promi-Väter: Fritz Wepper, Jean Pütz, Niki Lauda, Bernie Ecclestone, Sky du Mont, Karel Gott, Donald Trump, Richard Lugner, Ulrich Wickert. Schwitzende, zitternde, von Arthritis verkrümmte Hände streicheln hilflose Menschlein, der Pesthauch stinkender Todesküsse nimmt Säuglingen die Luft zum Atmen, schreckliche Greise drücken gerade erwachte Leiber gegen ihren alten, fetten, von unzähligen Malen, Grieben und Flecken glasierten Körper – brrr, eklig, igittigitt.

20.8. Karriereschatulle: 1) Du stolperst nicht über große Berge, sondern über Maulwurfshügel. 2) Durch Vernunft existierst du, durch Leidenschaft brennst du. 3) Kannst du tanzen? Dann tanz doch mal aus der Reihe!

21.8. ET (Erscheinungstermin) meines Buches »Das Teemännchen«. Lange, kurze, ganz kurze Geschichten. High-End-Literatur, Gagdichte gleich Null. Ein Millionenseller wird das wohl nicht werden. Gedanke 1: Die am schwersten erträgliche Autorenexistenz ist die ohne Verkaufszahlen UND ohne Anerkennung. Gedanke 2: Das Leben eines jeden Menschen ist ein äußerst intensiver, todernster Kampf und somit objektiv spannender als jede blöde, weil ausgedachte Story im engen literarischen Sinn.

22.8. Meyer-Schulau berichtet von der Anschaffung zweier großer Bernhardiner, die er täglich persönlich bade.

23.8. Von einem Gewitter geweckt.

24.8. Slogans zur freien Verfügung (bitte zugreifen). Falls Sie zufällig Waage heißen und eine Anwaltskanzlei betreiben: Kanzlei Waage – damit Ihr (gutes) Recht keine Abwägungssache ist.

25.8. Nebenan Kindergeburtstag. Programm: Eier kaputt machen, sich in Margarine setzen, alles mit Marmelade vollschmieren, Gesicht in Tomatensauce tunken. Einfallslos. Waren wir früher auch so drauf?

26.8. SPÄTZEUGER:
Songtext Junge Früchte morscher Lenden:
Vor drei Jahren bist du zum ersten Mal Vater geworden
Mit über sechzig, dass du dich nicht schämst, fett und faltig wie du bist
Hast dein zerrupftes Teil in deine junge Frau reingehalten
Und sie mit uraltem, verdorbenem Samen vollgepumpt
Und sie musste mitmachen, weil du die Kohle hast,
Du Schwein
Wenn du mit deinem Sohnemann auf den Biomarkt gehst
Dann halten dich die Leute für Opa oder Uropa, schief und krumm und alt wie du bist
Dein kleiner fetter Filius ist schon jetzt
Genau so ’ne Nervensäge wie du, und sieht auch genauso beknackt aus
Ein kleiner, dummer und ein alter, dummer Zausel
REFR.: Alter Vater, Arsch mit Ohren, geh nach Hause, leg dich hin, alter Vater, schlechte Gene, mach ’nen Abgang, hör auf zu spinnen

27.8. Geiler Satz: »Liebe ist ein Gefühl, Durst auch.«

28.8. Im Teleshop Werbung für eine sog. Kükenpiekse, mit der sich (noch lebende) Küken einfach so aufpieksen lassen. Bedenklich, barbarisch, ekelhaft.

29.8. Relativ langweilige Titel: 1) Gebrauchter Tag 2) Zwischen parkenden Autos parken 3) Deutungsaudienzen

30.8. Songtext Junge Früchte morscher Lenden Teil 2:
Deine Frau ekelt sich vor deinen dünnen Spinnenbeinchen, und deinem Speckbauch in Gelee.
Wenn du kein Geld hättest, könntest du einpacken und mit irgendwelchen Omas Ententanz machen. Du hast deine Firma verkauft, um Zeit für deinen Sohn zu haben
Der will das aber gar nicht, weil der jetzt schon checkt wie peinlich du bist
Überlass die Fortpflanzung den jungen Böcken
Da kannst du nämlich nicht mithalten mit deinem Tropfglied.
Wichs dir einen ab im Ohrensessel, und halt endlich die Schnauze, du kaputter, alter Eierbock.
REFR: Alter Vater, Arsch mit Ohren…

31.8. Was ich mir wünschte: Unbeschwertheit. Einen ganzen Tag lang! Noch mal einen ganzen Tag Unbeschwertheit, ist das denn zuviel verlangt? Wahrscheinlich, sicher sogar, sehr sicher sogar. DIE ZEITEN SIND VORBEI! Notiz an mich selber: Träum weiter, alter Zausel. Man leidet nicht, wenn ein Glied abstirbt, sondern dann, wenn das Leben darin zurückkehrt. So schrecklich wahr. Einer der besten Sätze überhaupt, nur noch mega, nur noch hart und geil.

Nach Notat im Bett.

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Aktuelle Cartoons

Heftrubriken

Briefe an die Leser

 Du hingegen, »Spiegel«,

willst uns in Sachen Smalltalk unter die Arme greifen: »Stellen Sie sich vor, Sie stehen an der Bushaltestelle. Ein Mensch kommt auf Sie zu und sagt: ›Gehen Sie mit mir Kuchen essen?‹« Unangenehm – so in etwa lautet Dein Urteil. Zu unserem Glück lässt Du, um Doppelpunkte nicht verlegen, das Positivbeispiel schnell folgen: »Nehmen wir stattdessen an: An der Bushaltestelle spricht Sie jemand an: ›Guten Tag, kennen Sie sich hier aus? Ich bin für einen Kurzbesuch in der Stadt und würde so gern einen richtig leckeren Kuchen essen. Haben Sie vielleicht einen Tipp für mich?‹«

Tatsächlich, Spiegel: Eine »sympathische Einladung zu einem kleinen Informationsaustausch« können auch wir hier erkennen. Aber was ist denn jetzt bloß aus dem gemeinsamen Kuchenessen geworden?

Rätselt hungrig Titanic

 Ach so, Jella Haase!

Ach so, Jella Haase!

Auf das Thema patriarchale Strukturen in der Filmbranche angesprochen, sagten Sie: »Frauen sind Teil meiner Filmfamilie geworden.«

Wir freuen uns schon auf Ihre nächsten Interviews mit ähnlich aussagekräftigen Zitaten wie: »Stühle sind Teil meiner Einrichtung geworden«, »Kohlenhydrate sind Teil meiner Ernährung geworden« oder »Dämliche Statements rauszuhauen, ist Teil meiner Tätigkeit als Schauspielerin geworden«!

Grüßt erwartungsvoll: Ihr Briefeteil der Redaktionsfamilie Titanic

 Grüß Gott, Jan-Christian Dreesen!

Als Vorstandsvorsitzender vom FC Bayern München fanden Sie nach dem Ausscheiden aus der Champions League gegen Real Madrid die richtigen Worte: »Das ist das, was die FC-Bayern-Familie auszeichnet – dass wir nach so bitteren Niederlagen stärker als zuvor zurückkommen. Das ist das, was wir als unseren Mia-san-mia-Reflex bezeichnen.«

Wir sind, Dreesen, medizinisch und anatomisch nicht so firm. Aber dieser »Mia-san-mia-Reflex« – ist das jener, der 2017 dafür sorgte, dass Sie sich bei einem Jagdunfall den eigenen Zeigefinger weggeballert haben? Klick-peng!

Mia san neugierig: Titanic

 Verstörend, Tschetschenien!

Dein Kultusministerium hat Musik unter 80 und über 116 Beats pro Minute verboten. So soll Deine traditionelle Musikkultur bewahrt werden. Diese Maßnahme hätten wir gerade von Dir autoritär geführter und unter Putins Fuchtel stehender russischer Teilrepublik am allerwenigsten erwartet. Dass Du Deine Musiker/innen dazu zwingst, kompositorisch ihrem Kulturkreis treu zu bleiben, ist schließlich nichts anderes, als kulturelle Aneignung unter Strafe zu stellen. Da haben wir jahrelang dagegen andiskutiert und sie als rechtes Hirngespinst abgetan, um jetzt feststellen zu müssen: Es gibt sie doch, die Woke-Diktatur!

Senden hoffentlich weder zu schnelle noch zu langsame Grüße:

Deine politischen Beobachter/innen von Titanic

 Höchst bedauerlich, Verkehrsunternehmen RVSOE,

dass Dir der Fachkräftemangel – wie so vielen anderen Unternehmen auch – zu schaffen macht. Also leuchtet es uns schon ein, dass Du bei der Suche nach neuem Personal nicht wählerisch sein kannst. Aber sag mal: Wie ernst ist es Dir mit der Aussage, dass sich »auch Quereinsteiger« melden könnten, um Deine Busse zu steuern? Passen die denn überhaupt durch die schmalen Türen?

Ist schon längst ausgestiegen: Titanic

Vom Fachmann für Kenner

 Neuer Schüttelreim

Soeben in fünf Minuten erzwungener Wartezeit vor dem Limette-Minze-Mandarine-Aufguss die ausführliche Saunaordnung meines Stadtteilschwimmbades an der Wand studiert. In dem peniblen Regelwerk unter anderem erfahren, dass in den Räumlichkeiten neben Wäschewaschen und anzüglichen Bemerkungen auch Kratzen und »Schweißschaben« verboten sind, was immer das sein mag. Sofort Gedichtidee gehabt: »Wer denkt sich ein Wort aus wie Schweißschaben? / Das waren bestimmt diese« – na, ihr könnt es euch ja denken.

Mark-Stefan Tietze

 Frage an die bovine Orthopädie

Haben Buckelrinder überhaupt eine Chance, je die Haltungsform »Premium« zu erreichen?

Torsten Gaitzsch

 Bräunungstagebuch 2017

Normalerweise kennt meine Haut nur drei Farbtöne: Glasnudel, Aschenbecher und Hummer. Zu meinem 37. wollte ich mal was Verrücktes machen und kaufte mir eine Flasche Bräunungscreme. Weil ich diese grandiose Idee im wärmsten August seit Beginn des Klimawandels hatte, kam ich von der Creme bald übel ins Schwitzen. Da saß ich nun auf der Couch, mit macchiatobraunem Leib und leuchtend gelbem Bart, triefend und hechelnd mit offenem Hemd, wie der sehr späte Jürgen Drews. Mein Verlangen nach Abenteuer war danach jedenfalls gestillt.

Dominik Wachsmann

 Energievampir

Wie groß doch der Unterschied zwischen dem Leben in der Stadt und dem auf dem Land ist, fiel mir wieder auf, als ich mit meiner Tante vom Hof telefonierte und wir uns über unsere Erschöpfung austauschten: Ich erklärte mir meine große Müdigkeit damit, dass ich den Tag zuvor in der Therapie eine neue Erkenntnis gewonnen hatte, gegen die ich mich aber noch sperre. Das verbrauche natürlich schon viel Energie, außerdem wolle sich mein Gehirn so wenig mit der neuen Erkenntnis beschäftigen, dass es lieber in die Schläfrigkeit flüchte. Sie wiederum begründete ihre Mattheit mit den Worten: »Ich glaube, mich hat was gebissen, das müde macht.«

Laura Brinkmann

 Ehe-Aus

Die hohe Scheidungsrate zeigt doch, dass so gut wie jeder Mensch hassenswert ist, wenn man ihn nur lange und gut genug kennt.

Dorthe Landschulz

Vermischtes

Erweitern

Das schreiben die anderen

Titanic unterwegs
21.06.2024 Husum, Speicher Max Goldt
23.06.2024 Kiel, Schauspielhaus Max Goldt
18.08.2024 Aschaffenburg, Kunsthalle Jesuitenkirche Greser & Lenz: »Homo sapiens raus!«
01.09.2024 Frankfurt, Museum für Komische Kunst »POLO«