Inhalt der Printausgabe

Achtung, Storchenbefall!

Wenn es klappert, ist es meist zu spät. Störche gelten als anmutige, schöne Tiere. Doch immer öfter nisten sie sich als Schädlinge in Häuser und Wohnungen ein. Besonders in Großstädten haben Betroffene Schwierigkeiten, die Tiere wieder loszuwerden. Was tun, wenn der Storch kommt?

Von ihren Nachbarn wurde Hildegard P., 76, schon für verrückt erklärt. Monatelang konnte sie nicht mehr schlafen, kam nie zur Ruhe und klagte über unerklärliche Vorgänge in ihrem Bungalow im Berliner Szenestadtteil Kreuzberg. Rund um die Uhr hörte sie schreitendes Tapsen aus der Küche, Geklapper aus der Porzellanvitrine, Schwingenschläge aus dem Wintergarten. »Es war furchtbar«, jammert die Rentnerin, »aber keiner glaubte mir. Als mir selbst meine beste Freundin sagte, daß ich wohl einen großen Vogel habe, wußte ich: Ich brauche einen Fachmann.« Im Telefonbuch stieß sie auf Seite 997 auf den »Kammerjäger und Ghostbuster« Hektor Schnapp, 54, Spezialgebiet Storchenbeseitigung. »Nach fünf Minuten hatte ich die Ursache gefunden«, berichtet Schnapp heute. »Schon im Flur sah ich ein orangefarbenes Paar Beine unter einem Lampenschirm stehen – und packte zu! Es handelte sich natürlich um einen ausgewachsenen Weißstorch.« Das erste von über 70 Exemplaren, die Schnapp nach und nach in seinen Sack packte. »Sie waren überall: Nester auf den Schränken, als Deko getarnt auf dem Eßtisch, einzelne Tiere unter der Dunstabzugshaube und im Tiefkühlfach. Störche sind Meister der Tarnung! Ich kam gerade noch rechtzeitig«, erklärt der Storchenfänger, »und konnte noch knapp 200 Storcheneier zertreten. Wenn die geschlüpft wären, säße Frau P. wahrscheinlich längst in der Klappermühle!«

Gegen Sprays immun: Störche haben Kiemen
Vorsicht beim Einkauf: Oft steckt der Storch drin!

Die Storchenplage

Hildegard P. ist nur eine von vielen Betroffenen, Störche haben Küchenschabe und Hausmaus in deutschen Großstädten als Schädling Nr. 1 abgelöst. »Die Gründe dafür sind vielfältig«, weiß Dr. Rita Kümmerling, Biologin am Luft- und Raumfahrtinstitut der Universität Böblingen. »Der Mensch ist daran nicht ganz unschuldig! Wegen der beknackten ›Der Storch bringt die Kinder‹-Folklore hat man die Biester jahrhundertelang verhätschelt, sie ungestört auf den Dächern und Strommasten nisten lassen. Doch der Storch ist und bleibt ein gemeines, hinterlistiges Wesen!« Über viele Generationen hinweg habe der Storch so unseren Lebensstil beobachten und studieren können, und sei nun seit wenigen Jahren soweit, ein urbanes Leben zu führen. »U-Bahn-Schächte, Kneipen, Zweck-WGs – die Störche ziehen unsere Städte längst der Natur und dem ländlichen Raum vor«, reimt sich Dr. Kümmerling zusammen. Hier fänden die »Tauben der Lüfte« (Kümmerling) die Infrastruktur vor, die sie brauchen, um sich in Massen zu vermehren. »Das alles zum Leidwesen der Menschen, denn die Viecher sehen nicht nur eklig aus, wenn sie so affektiert durch die Gegend stolzieren mit ihren gemeingefährlichen Schnäbeln und alles, sondern die Pestvögel übertragen auch noch jede Menge Krankheiten! Etwa Storchenbeine, Zähneklappern und in der Folge auch starken Alkoholismus«, ätzt Kümmerling und schenkt nach. In einer gut geheizten Wohnung mit ausreichend Nahrung könnten sich Störche nach Kümmerlings Expertise quasi exponentiell vermehren. »Dann ist ruck zuck alles leergefressen und vollgeschissen. Außerdem könnte ein Storch einem schlafenden Menschen ohne Problem die Augen ausstechen! Na, wie finden Sie das?«

Störche – Meister der Tarnung
Wo es warm und trocken ist, kommt der Storch

»Man muß den Storch kennen, um ihn zu bekämpfen«

Begünstigende Faktoren für den massenhaften Befall sind laut Storch-Profiler Hektor Schnapp Halbwissen und Unvorsichtigkeit in der Bevölkerung. »Wußten Sie etwa, daß es paradoxerweise vor allem Kinder sind, die Störche vom Spielen an der frischen Luft mit in die Wohnräume bringen? Die Blagen deshalb immer auf die Plagevögel absuchen, gerade hinter den Ohren!« Wenn die eigenen vier Wände kontaminiert sind, versuchen laut Schnapp zu viele Menschen, der Situation ohne professionelle Unterstützung Herr zu werden. »Handelsübliche Storchenfallen, wie es sie in jedem Baumarkt gibt, sind wirkungslos«, rümpft Schnapp die Nase. Zudem gäben sich zu viele Betroffene der Illusion hin, daß sie die Schädlinge los wären, sobald sie zwei, drei Exemplare totgeschlagen hätten. »Ein wahnsinniger Irrglaube!« mahnt Schnapp. »Auf jeden Storch, den Sie in Ihrer Wohnung zu Gesicht bekommen, kommen nach alter Storchenjägerfaustregel gut zwei Dutzend weitere, die schamlos mit Ihnen Katz und Maus spielen. Am Ende sind Sie der Esel, und der Storch klappert munter weiter!« An einem Profi führe kein Weg vorbei. Er selber, Schnapp, sei bereits in dritter Generation Storchjäger: »Mein Großpapa und mein Vater haben das Handwerk noch als halblegales Hobby in der freien Natur betrieben.« Dank der aktuellen Storchenschwemme habe er die Leidenschaft zum Beruf machen können. »Ich bin sozusagen größter Profiteur dieses Schlamassels«, zwinkert Schnapp.

Süße Seuchenvögel
Storchenbisse können depressiv machen

Den Storch effizient und human töten

Die wirkungsvollste Methode der Storchenbeseitigung hat Hektor Schnapp selbst entwickelt. Sobald die (menschlichen) Bewohner ausgeflogen seien, versiegele er alle Fenster und Türen luftdicht und schalte dann den »Stork Remover 3000« ein. »Ein von mir modifizierter Großraumvaporizer, den ich mit klassischen K.o.-Tropfen befülle«, erklärt Schnapp. »Fragen Sie mich lieber nicht, wie ich auf die Idee dazu gekommen bin.« Anschließend könne er die bewußtlosen Tiere bequem einsammeln und sie durch Genickbruch erlösen. »Einfach den Hals drei-, viermal umdrehen – oder solange es eben Spaß macht. Die Tiere spüren davon in der Regel nichts.«

Heute ist Hildegard P. froh, sich mit Schnapp an einen Fachmann gewandt zu haben. »Endlich fühle ich mich wieder wohl in meinem Kiez! Na ja, von den ganzen Ausländern abgesehen. Aber dafür gibt es ja die Storch – Beatrix! Haha, ausgerechnet! Mein Kreuz bekommt sie jedenfalls«, lacht die lebenslustige Rentnerin zum Abschied und klappert mit ihrer Gehhilfe an einen Falafelstand.

Achtung! Störche übertragen Viren
Ab in die Storchenfalle

FAQ zum Schädlingsstorch

Was sind zuverlässige Indikatoren für einen Storchenbefall?

  1. Es klappert Tag und Nacht.
  2. Sie hatten ein Problem mit Fröschen, die dann aber schlagartig verschwunden sind? Störche sind Carnivoren!
  3. Sie erwachen mit Storchenbissen an Ihrem Körper (besonders gefährdet: Nacken und Pobacken).
  4. Wenn Sie jetzt vom Heft aufblicken und sich umdrehen, sehen Sie einen Storch, der Ihnen seinen Schnabel flink in die Augen …

Welche Storcharten fühlen sich in deutschen Behausungen besonders wohl?

Meist findet sich hierzulande der heimische Weißstorch (Ciconia ciconia). Ein Weißstorchbefall ist nicht erfreulich, aber zu ertragen, da das Tier relativ genügsam, still und nicht allzu fortpflanzungsfreudig ist. Doch auch Störche aus anderen Erdteilen lassen sich immer öfter in deutschen Eigenheimen nieder. Etwa der Schwarzstorch (Ciconia nigra, v.a. Osteuropa), der einiges mit der Elster gemein hat, oder der Nimmersatt (Mycteria ibis, Afrika), der als besonders hungrig gilt und sich durch eine Kombination aus Paarungswilligkeit und Familiennachzug während der Wintermonate rasend schnell vermehrt.

Was kann ich bei einem schweren Befall selber aktiv tun, um die Störche zu vertreiben?

Gar nichts, Sie Narr! Haben Sie den Text links denn nicht gelesen? Sie müssen einen Fachmann hinzuziehen.

Kann ich denn wenigstens Vorkehrungen treffen?

Achten Sie auf Hygiene. Störche haben es gerne gemütlich und schätzen Ordnung und Sauberkeit über alles. Eine saubere Wohnung ist eine gefährdete Wohnung. Im Zweifel gilt: Besser Ratten im Haus als Störche!

Darf ich Storcheneier essen?

Storcheneier gelten als Delikatesse und sind unheimlich lecker. Doch ein Storch, dessen Nest geplündert wurde, ist meist sehr wütend und beginnt, mit Vorsatz teure Einrichtungsgegenstände zu zerpicken. Lieber nicht!

Hürtgen / Lichter, Hintner / Werner

ausgewähltes Heft

Aktuelle Cartoons

Heftrubriken

Briefe an die Leser

 »Spiegel«!

»Schwimmen im Freibad ist wie ein Besuch bei McDonald’s«, heißt es im Teaser einer Deiner Artikel. Weil man nie hundertprozentig weiß, ob nicht vielleicht irgendwo jemand reingespuckt hat, aber zumindest auf die Pommes immer Verlass ist?

Fragen Deine Freunde in Fett schwimmender Nahrungsmittel aus der Redaktion von Titanic

 Huhu, Frank Thelen!

Huhu, Frank Thelen!

Sie sind ein teiggesichtiger deutscher Unternehmer, Investor bei der strunzdummen Show »Höhle der Löwen« und außerdem noch Autor von Büchern, in denen ehrlich das Allerdämlichste steht, was man aus eh schon schwachsinnigen Wörtern wie »Mindset« im Jahr 2020 noch machen kann. Ihr neustes Schundwerk heißt »10xDNA«, und darin erklären Sie u.a., dass bald Flugtaxis durch unsere Städte sausen werden. Aber das wissen Sie ja alles selbst!

Warum wir Ihnen schreiben? Weil Sie der behämmerten Münchner »Abendzeitung« im Interview steckten, dass ein Start-up aus Ihrem »Portfolio« sich das »retronasale Riechen zunutze gemacht« habe und daher naturgemäß eine Flasche entwickeln musste, aus »der man pures Wasser trinkt und dennoch Geschmack über Geruch wahrnimmt«. Das habe es »bislang so noch nicht gegeben«.

Und hier möchten wir entschieden widersprechen! In unserer Gestaltungsabteilung sitzt nämlich ein Herr namens Thomas Hintner, und dieser hat das retronasale Riechen schon vor vielen Jahren so weit auf die Spitze getrieben, dass er herbes Pilsbier trinken kann – und dabei nichts als Wasser schmeckt. Dafür braucht er nicht mal Flaschen wie Sie! Und wenn Ihnen, Esel Thelen, dieser Brief zu frech ist, dann schickt Kollege Hintner Ihrem idiotischen Start-up eine Patentklage.

Gluck, gluck! Titanic

 Entlarvend, lieber Kapitalismus,

ist ausgerechnet die Arte-Doku »An den Ufern des Nil: Zwischen Assuan und Luxor«. Darin erklärt der Sprecher mit gewohnt sonorer Stimme: »Die losgesprengten Felsbrocken werden zum Nil geschleppt und auf Frachtkähne verladen. Eine Szene wie vor Jahrtausenden. Heute schultern keine Fronsklaven die zentnerschwere Last für die Tempel der Pharaonen. Die Männer arbeiten freiwillig und schuften für einen kargen Lohn.«

Einfach toll, was Du, Kapitalismus, in 4000 Jahren so geschafft hast. Nächste Revision dann in weiteren 4000 Jahren, vielleicht sogar zum Mindestlohn?

Glaubt aber eher nicht: Titanic

 Roland Tichy, alter Einblicker!

Auch in zweiter Instanz haben Sie Ihre Klage gegen Claudia Roth verloren, die Ihnen zugeschrieben hatte, dass Ihr »Geschäftsmodell«, das in der Herausgabe des rechten Blogs »Tichys Einblick« besteht, »auf Hetze und Falschbehauptungen beruht«, was Sie als falsche Tatsachenbehauptung gewertet und untersagt wissen wollten.

Und ob Sie es glauben oder nicht, Tichy: Wir können Ihren Ärger verstehen. Wozu macht man sich schließlich die ganze Mühe? Weshalb wir also gegen Roths dreiste Ehrabschneiderei ein für alle Mal klarstellen wollen: Selbstverständlich beruht Ihr Geschäftsmodell nicht nur auf Hetze und Falschbehauptungen, sondern mindestens ebenso sehr auf Dummheit, Infamie, bewussten Lügen, Perfidie, Täuschung und nicht zu vergessen einem ordentlichen Schuss Narzissmus.

Mit ganz tiefem Einblick: Titanic

 Otto Schenk! Otto Schenk!

Als 91jähriges Urgestein der deutschsprachigen Theaterlandschaft plauderten Sie in der TV-Sendung »Willkommen Österreich« über Ihre Tierliebe im Allgemeinen und zu Papageien im Besonderen. Einem von Ihnen so genannten »Leihpapagei« wollen Sie den Satz »Heut red’ i nix« beigebracht haben. Und wie nebenbei konstatierten Sie: »Nicht sprechende Papageien sind für mich keine Papageien.«

Aber aber, Herr Schenk, gehen Sie doch nicht so hart ins Gericht mit unseren kunterbunt gefiederten Freunden. Selbst der beredteste aller Papageien ist von Zeit zu Zeit unpässlich oder schlecht aufgelegt oder womöglich im Alter taub geworden. Denken Sie bitte noch mal darüber nach!

Will ’nen Keks: Titanic

Vom Fachmann für Kenner

 Metaphysik

Wahre Physiker sterben nicht, es reorganisieren sich nur ihre Teilchen.

Jürgen Miedl

 Schlechter Werbeslogan

Mit Sagrotan läuft Sack rot an

Elias Hauck

 Ohne Worte

Man kann das Wesen eines Menschen ja in vielem erkennen. Zum Beispiel darin, wie er über seine Badezimmertürschwelle stolpert. Oder darin, wie er ein Glas Wasser fallen lässt. Vielleicht auch darin, wie er auf sein Bett springt und wie er sich abrollt, wenn er hinunterfällt. Aber was für ein Wesen hat einer, frage ich mich, der, wie mein neuer Nachbar, all dies im selben Moment tut?

Teja Fischer

 Revolte

Schon seit Jahrtausenden lassen sich die Bienen vom Menschen nach Strich und Faden ausbeuten und hinters Licht führen. Wilde Instinkte und Resistenz gegen Milben und Krankheiten wurden zugunsten von Zahmheit und ungesundem Fleiß weggezüchtet, hochwertiger Honig wurde immer wieder entwendet, im Tausch gegen billige Glukoselösung. Doch damit ist jetzt Schluss. Widerstand regt sich in den Bienenstöcken, zumindest bei meiner Nachbarin, deren Bienen dazu übergegangen sind, den Honig lieber gleich zu verputzen und die Waben mit dem lauen Zuckerwasser vollzupumpen.

Miriam Wurster

 Genusspunkte

Dass Umlautzeichen appetitanregend wirken können, wird einem so richtig bewusst, wenn man beim Lesen einer Speisekarte zum ersten Mal mit »Raucherlachs« konfrontiert wird.

Julia Mateus

Vermischtes

Heiko Werning: "Vom Wedding verweht – Menschliches, Allzumenschliches"
Es ist dies Buch etwas ganz besonderes: Heiko Werning, renommierter  Forscher aus Berlin, lag jahrelang in seinem Kiez, dem Wedding, auf der  Lauer. Kein Ereignis entging ihm, der Wedding konnte ihm nichts,  aber auch gar nichts verheimlichen. Abgründe, tiefe Täler und  menschliche Katastrophen – erfreuen Sie sich an heiteren G’schichterl,  die Werning noch so einen Urenkeln erzählen wird.Hauck & Bauer: "Ich kann einfach nicht Wein sagen"
Die beste Zeit, einen Band des Zeichnerduos Hauck & Bauer zu kaufen – sie ist seit sicher zehn Jahren vorbei. Heute sind die Werke von Elias Hauck und Dominik Bauer kein Geheimtip mehr. Die zerstrittenen Künstler kommunizieren inzwischen ausschließlich per Fax, leben in luxussanierten Altbauwohnungen mit kugelsicheren Whirl- und Autorenpools, in denen hungernde Leiharbeiter Comics anfertigen müssen. Leider ist auch der neueste Band der beiden Ausbeuter sehr gut, bestellen Sie hier!Elias Hauck (Hrsg.): "Alles Spargel oder was?"
Endlich ist ganzjährig Spargelsaison! Elias Hauck, die eine Hälfte von Hauck & Bauer und Herausgeber des Frauenmagazins "Sonja", serviert die reifsten Spargelwitze der Welt – gezeichnet und erzählt von dutzenden gemüseliebenden Cartoonisten und Autoren. Lachen Sie unter anderem über: den mit den polnischen Erntehelfern, den mit dem kaputten Spargelschäler und den mit der Fliege in der Hollandaise.Hans Zippert: "Fernsehen ist wie Radio, nur ohne Würfel"
Die steile Karriere des Hans Zippert begann im Jahr 1967 mit einem  Schülerpraktikum beim Kulturmagazin "TV Spielfilm". Nach einem  Volontariat bei "TV Direkt" übernahm er das angesehene 20-Uhr-15-Ressort  bei "TV Okayokay", bevor er schließlich Programmchef der auflagestarken  "TV Superwoche" wurde. Nachdem er über einen Bestechungsskandal rund um  eine 3-Sterne-Empfehlung für "Rote Rosen" stolperte, sah sich Zippert  1990 gezwungen, Chefredakteur von TITANIC zu werden. Der Tiefpunkt war  erreicht. Das alles und noch mehr erfahren Sie in diesem Buch!Die PARTEI-Wahlwerbungs-DVD mit allen vier Wahlwerbespots aus dem Bundestagswahlkampf 2005: Höhepunkte der Politpropaganda, die von Otto Schily mit dem Prädikat "ein Skandal" ausgezeichnet wurden. Besser aufgelöst als auf Youtube und noch dazu mit einer praktischen, farbechten Hülle drumrum - das ist doch was, was?Friedemann Weise: "Die Welt aus der Sicht von schräg hinten"
Laut seiner Homepage ist er der "King of Understatement" und der "lustigste Mensch im deutschsprachigen Internet". Er ist aber auch Gitarrenmann, Viralblogger (15000 Follower!), Gagautor und Promiexperte mit Diplom. Die Rede ist von Friedemann Weise, dem Mann mit dem Namen! Der Mann, der den "Satiropop" erfand. Und jetzt auch noch ein Buch vorlegt. Ob das gutgeht? Ordern Sie diese Prämie und teilen Sie Ihr vernichtendes Urteil bitte zeitnah der TITANIC-Redaktion mit.Kamagurka & Herr Seele: "Cowboy Henk"
Er ist Belgier, Kamagurka. Belgier! Wissen Sie, was der Mann alles durchgemacht hat in letzter Zeit? Eben, er ist Belgier. Und hat trotzdem in einem Finger mehr Witz als Sie im ganzen Leib! Und Heldenmut! Glauben Sie nicht? Dann lassen Sie sich von Cowboy Henk überzeugen, dem einzigen Helden, der wirklich jeden Tag eine gute Tat begeht.
Zweijahres-Abo: 98,60 EURGerhard Henschel: "Harry Piel sitzt am Nil"
Fuck, dieses Buch sollte man gelesen haben, wenn man  kein übelst versiffter Wichser sein will. Schmähungen und böse Wörter  machen das Leben echt oberarschmäßig zum Kotzen. Vielleicht kapieren Sie  Versager das endlich, wenn Sie Henschels neuesten Streich gelesen  haben. Können Sie überhaupt lesen? Wahrscheinlich nicht. Trollen Sie  sich, Sie Wicht! Aber trotzdem abonnieren und diese Top-Prämie wählen.Wenzel Storch: "Die Filme" (gebundene Ausgabe)
Renommierte Filmkritiker beschreiben ihn als "Terry Gilliam auf Speed", als "Buñuel ohne Stützräder": Der Extremfilmer Wenzel Storch macht extrem irre Streifen mit extrem kleinen Budget, die er in extrem kurzer Zeit abdreht – sein letzter Film wurde in nur zwölf Jahren sendefähig. Storchs abendfüllende Blockbuster "Der Glanz dieser Tage", "Sommer der Liebe" und "Die Reise ins Glück" können beim unvorbereiteten Publikum Persönlichkeitstörungen, Kopfschmerz und spontane Erleuchtung hervorrufen. In diesem liebevoll gestalteten Prachtband wird das cineastische Gesamtwerk von "Deutschlands bestem Regisseur" (TITANIC) in unzähligen Interviews, Fotos und Textschnipseln aufbereitet.
Zweijahres-Abo: 98,60 EURSonneborn/Gsella/Schmitt:  "Titanic BoyGroup Greatest Hits"
20 Jahre Krawall für Deutschland
Sie bringen zusammen gut 150 Jahre auf die Waage und seit zwanzig Jahren die Bühnen der Republik zum Beben: Thomas Gsella, Oliver Maria Schmitt und Martin Sonneborn sind die TITANIC BoyGroup. In diesem Jubiläumswälzer können Sie die Höhepunkte aus dem Schaffen der umtriebigen Ex-Chefredakteure noch einmal nachlesen. Die schonungslosesten Aktionsberichte, die mitgeschnittensten Terrortelefonate, die nachdenklichsten Gedichte und die intimsten Einblicke in den SMS-Speicher der drei Satire-Zombies – das und mehr auf 333 Seiten (z.T. in Großschrift)! 
Zweijahres-Abo: 98,60 EURSerdar Somuncu: "H2 Universe: Die Machtergreifung", DVD
Er ist der selbsternannte Hassias – viel wichtiger aber noch: der designierte Kanzlerkandidat für Die PARTEI. Holen Sie sich jetzt die neue DVD von Merkel-Nachfolger Serdar Somuncu als Gratisprämie und stehen Sie damit schon vor der Machtergreifung auf der richtigen Seite. Ihre Kinder werden es Ihnen danken!
Zweijahres-Abo: 98,60 EURTorsten Gaitzsch/Sebastian Klug: "Akte D: Die Wahrheit über Deutschland"
Die Redaktion versichert: Torsten Gaitzsch und Sebastian Klug, die  Autoren dieses Buches, wissen Dinge – schreckliche Dinge! – von denen  Sie, die Leser, nicht einmal zu träumen wagen. Denn es wären Alpträume!  Wählen Sie diese Prämie und erhalten Sie Einblicke in die tiefsten  Abgründe Deutschlands, die Sie wahnsinnig lachend und mit Schaum vor dem  Mund zurücklassen werden. Bisher hat es kein Leser bis zur letzten  Seite geschafft…
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Das schreiben die anderen

  • 07.07.:

    Hans Zippert schreibt in der FAZ über 80 Jahre Ringo Starr.

  • 03.07.:

    Das Online-Magazin Bookster unterhält sich mit Pit Knorr über sein Alter Ego "Opa Corona".

     

  • 23.06.:

    Stefan Gärtner schreibt in der "Jungen Welt" über den Film "Übers Reck", der Clemens Meyers Rede zu den ausgefallenen Ruhrfestspielen 2020 zeigt. 

  • 15.06.:

    Christian Y. Schmidt erinnert im "Neuen Deutschland" an den Verleger und Autor Jörg Schröder.

  • 02.06.:

    Culturmag.de bespricht Christian Y. Schmidts "Der kleine Herr Tod".

Titanic unterwegs
15.07.2020 Berlin, Literaturforum im Brecht-Haus Oliver Maria Schmitt, Michael Sowa u.a.
17.07.2020 Falkensee-Finkenkrug, Privatgarten Thomas Gsella, Gartenlesung
19.07.2020 Schwarzenbach a. d. Saale, Erika-Fuchs-Haus Museum für Comic und Sprachkunst Katharina Greve: »Die dicke Prinzessin Petronia«
27.07.2020 Leipzig, Werk 2 Martin Sonneborn