Inhalt der Printausgabe

Präsi wählen wie die Profis

Ende Mai ist endlich Bundespräsidentenwahl! Doch dank Rechenfehlern, eigensinniger Wahlleute und verrückter Todesfälle ist diesmal tatsächlich alles offen, jeder der Kandidaten hat noch eine Chance – die CDU kann nur eine knappe Mehrheit für ihren Horst Köhler zusammenkratzen, und die SPD hat am 23. Mai einen wichtigen Friseurtermin. Was sonst noch schiefgehen kann beim Köhlerwählen und wie der Wind des Zufalls Parteikalkül und Fraktionsdrill durcheinanderwirbelt, erfahren Sie aus dieser BürgerBroschüre.

Bürger fragen Bürgerfragen

Das große bunte Bundespräsidenten-FAQ

Peter Sodann, Gesine Schwan und Horst Köhler ermitteln jeden Sonntag gegen Republikfeinde und Andersriechende

 

Warum darf ich als Bürger mein Staatsoberhaupt nicht selbst wählen?

Gegenfrage: Warum wollen Sie das überhaupt? Die Auswahl ist so berauschend nicht und das Wahlverfahren kompliziert, langwierig und schnarch. Lehnen Sie sich doch einfach zurück und lassen Sie die Volksvertreter ihre Arbeit machen. Genug Geld kriegen die ja dafür!

Wie setzt sich die Bundesversammlung eigentlich zusammen?

Die Bundesversammlung setzt sich im »Braunen Salon« von Schloß Bellevue in einer Art Halbkreis zusammen, auf Stühlen aus Wählerknochen. Der wo spricht sitzt in der Mitte, die anderen am Rand und hören zu – leider meist nicht aufmerksam genug. Im Kampf gegen den »Konzentrationsteufel« haben sich Glöckchen, Klopfehämmer und »Ich darf doch bitten«-Transparente bewährt.

Warum werden eigentlich ständig ranzige Promis aus Kultur, Wirtschaft und Sexual Services in die Bundesversammlung gekarrt?

Ein Gesetz im Bundesgesetzbuch schreibt die Verwendung von Promis vor, wenn der Job richtigen Menschen nicht zumutbar ist. Prominente, die nur politische Prominenz erlangt haben (Wahlen und Abstimmungen!), gelten nicht als Prominente im obigen Sinn.

Warum hört man eigentlich so wenig von diesem sympathischen irren »Tatort«-Schauspieler, der für die Linken kandidiert?

Wohl wegen der mangelnden TV-Präsenz von Herrn Sodann, haha! Aber jetzt im Ernst: Das liegt an den vielen Medienjuden, die hierzulande ja Narrenfreiheit genießen. Mit dem deutschen Michel kann man’s anscheinend machen!

Stichwort Wahlmänner – wie gefestigt muß ihr Demokratiebewußtsein eigentlich sein?

Sehr gefestigt! Nur mit überwiegend festkochendem Demokratiebewußtsein gerät eine Präsidentenkür zu dem »wertigen« Wahlerlebnis, auf das wir stolz sein dürfen. Stolz sein müssen! Wir haben ja kein anderes.

Wie werden eigentlich die Wahlmänner gewählt?

Bis 1999 nach d’Hondtschem Verfahren, seither per Schnellverfahren. Haarig ist das sogenannte Auto-Verfahren: Wahlmänner, die es nicht rechtzeitig zur Bundesversammlung schaffen, weil ihnen jemand zufällig in der Nacht das Navi umprogrammiert hat, sind automatisch ungültig.

Wer hat diese Wahlmänner eigentlich erfunden?

Das ist eine ganz ausgezeichnete Frage! Der erste historische Wahlmann war tatsächlich Walter Wallmann, hessischer Ministerpräsident und Frankfurter OB (CDU). Er gabelte abends gerne junge Männer am Bahnhof auf, mit denen er sich dann zu Hause bei einem guten Glas Wein über Grundrechte, die Revolution von 1848 und Schwanzlutschen unterhielt. Diese Männer wurden dann oft ebenfalls MP. Roland Koch ist nur der bekannteste von ihnen, verbittet sich heute allerdings Anspielungen auf die »Affäre Schwanzlutschen«. Trotzdem ist es wahr!

Was passiert eigentlich, wenn Gesine Schwan und Horst Köhler von einem Wahlmann verwechselt werden? Beide sehen ungefähr gleich schlimm aus!

Stimmt, ist aber egal, weil die klugen Mütter und Väter der Bundesrepublik auch an diesen Fall gedacht haben. Das Grundgesetz tritt dann einfach für zehn Minuten außer Kraft, bis alle wieder einen klaren Kopf haben. Danach wird der Vorfall so lange totgeschwiegen, bis es einem Historiker auffällt. Und dann ist es erfahrungsgemäß meist eh schon wurscht.

Was passiert, wenn Abgeordnete mit Verweis auf »mangelnden Bock« wichtigen Abstimmungen (Köhlerwahl) fernbleiben?

Hier sind den ach so klugen Müttern und Vätern des Grundgesetzes leider die Hände gebunden. Demokratie lebt vom Hingucken, Hingehen und Hinnehmen – das gilt auch und gerade für Abgeordnete. Es klingt zwar etwas pathetisch, aber der Erhalt von gewachsenen Wertstrukturen und historisch verankertem Verfassungspatriotismus ist nun einmal kein Vergnügen – ganz im Gegenteil zum Schwanzlutschen!

Stichwort Nachfolgeregelung – was würde eigentlich passieren, wenn Bundespräsident Horst Köhler nach dem Wahlgang erschossen würde?

Zuerst einmal würde, je nach Einschlagswinkel, aus dem so entstehenden Loch eine Menge Blut austreten – sechs bis acht Liter sind ohne weiteres drin bzw. draußen, sagen Wahlforscher. Dieses Blut würde auf den Boden platschen und somit für die medizinische Weiterverwertung nahezu unbrauchbar werden. Je nachdem, wieviel Luft sich noch in Köhlers Lunge befindet, könnte sich das Staatsoberhaupt noch zu einem gellenden Schrei oder sogar einer kurzen Ansprache aufraffen – vielleicht beläßt er es aber auch einfach bei einem charmanten Röcheln (»örks«). Spätestens drei bis vier unter Umständen sehr emotionale Minuten später ist aber dann bestimmt Schluß, ein neuer »Bundespräser« (Parlamentsjargon) muß her und als erstes den Teppich saubermachen. Dem parlamentarisch garantierten Ver-wesungsprozeß vorzubeugen, sollte der Staatskorpus überdies schnell verbrannt werden – Stichwort »Urnengang«.

Und was passiert in der Zwischenzeit?

In der Zwischenzeit werden Erfrischungen und Gebäck gereicht, auf Nachfrage auch Tageszeitungen (»Horst Köhler bestialisch hingerichtet«, »Luxus-Leiche Köhler: So viel kostet uns sein Begräbnis«, »Finanzexperte Peter Sodom: So machen Sie mehr aus anderer Leute Geld«). Die Amtsgeschäfte führt derweil Köhlers Frau Eva, so gut es eben geht.

Warum ist die Bundespräsidentenwahl immer am 23.5., z.B. 23.5.2009?

Das hat natürlich nichts mit den Illuminaten zu tun, das ist einfach ein lustiger Zufall. Sie lesen jetzt die nächste Frage.

Muß in der Bundesversammlung eigentlich auch mit Bleistiften gekreuzelt werden, wie bei uns kleinen Leuten? Oder ist das eine echte Wahl?

Richtig, diese Wahl ist natürlich sehr viel wichtiger als alles, was man Gestalten wie Sie mitbestimmen läßt. Deswegen ist der Wahlgang protokollarisch streng durchgeregelt. Niemand darf aufs Klo, die Gänsefedern müssen nach Gebrauch zurück in die Gans, und die Ankreuz-kreuzl müssen in Großbuchstaben geschrieben sein. Jeder Wahlzettel wird dann dem Alliierten Kontrollrat vorgelegt und gegengezeichnet. Das dauert natürlich einige Monate, es kommt zur sogenannten Sedisvakanz. Steigt dann endlich weißer Rauch aus dem Kamin von General Clay, so muß unbedingt jemand den Zimmerbrand löschen. Dieses Recht darf aber laut Gesetz ausschließlich der Bundespräsident selbst wahrnehmen! Eine juristische Zwickmühle, über die sich Experten Tag für Tag die Haare raufen.

Wieviele Jahre darf der Alterspräsident pro Quartal eigentlich maximal altern?

Wieder so eine famose Frage! Wie machen Sie das eigentlich, Sie kritischer Staatsbürger, Sie?

Ich war schließlich auf einer Universität. Nächste Frage.

Gut. Wer war eigentlich der überzeugendste deutsche Alterspräsident?

Ganz eindeutig Stefan Heym, der schon in der Weimarer Republik ziemlich alt aussah. In reiferen Jahren verrunzelte Heym so schnell, daß seine Frau ihm wichtige Gesichtszüge festtackern mußte, damit er bei hohen Staatsbesuchen nicht auf die Fresse flog. Hätten Sie’s gewußt?

Gehört von. Haben Sie vielleicht noch irgendwelche Wissensfragen?

Wer wischt dem Alterspräsidenten eigentlich den Siewissenschon ab?

Auch hier gibt es keine festen Regeln, nur Gepflogenheiten. Normalerweise muß der jüngste Staatssekretär im unbeliebtesten Ministerium (Agrar) dieses unschöne »Geschäft« besorgen – nur so lernt er den Beruf von der Pike abwärts.

Warum muß eigentlich in jeder Frage das Wort »eigentlich« stehen? Sie wollen sich doch nur volksnah geben!

Aber hallo! Holla die Waldfee! Am Arsch die Räuber! Nie würde ich mich so anbiedern, Mann. Ich krieg’ die Krise, ich brech’ ab. Und tschüß!

Jetzt aber genug mit dem Unsinn. Welcher Kandidat ist denn nun wirklich der geeignetste?

Das kommt darauf an, wofür! Gesine Schwan kann gut singen, malen, mit Kindern lachen und Späße machen. Horst Köhler mischt sich gern wo ein, kann aber anlaßgebunden auch einfach mal die Klappe halten (trauriger Anlaß, festlicher Anlaß, Beischlaf). Und Peter Sodann gilt wegen seiner Nähe zu der umstrittenen Linkenpartei »Die Linken« als Linker, ist aber trotzdem Mensch geblieben und kann nach drei Bier auch über sich selbst weinen. Das ist letztlich eine Geschmacksfrage: Der eine ißt gern Wurst, der andre grüne Seife.

Liebes Bürger-FAQ, wir danken Ihnen für dieses Gespräch!

Eine kurze Bundespräsidenten-Geschichte

Der etwas andere Infokasten

Wir erinnern uns: Es war eine dunkle und stürmische Nacht, als Gustav Heinemann schwer atmend zu Theodor Heuss ins Präsidentenzimmer stürzte. »Theo!« rief er, »wo ist die gottverdammte Gesetzesvorlage! Ohne meine Unterschrift kann diese wichtige Reform doch nicht passieren!« Heuss schluckte. Die verfluchte Vorlage! Die hatte er komplett verschwitzt! Wo konnte sie denn nur sein? »Wenn Karl Carstens das erfährt, reißt er mir die Nüsse ab«, murmelte er. Doch bevor sich Heuss auf die Suche machen konnte, kam eine kleine Überraschung zur Tür herein: splitternackt stolperte Johannes Rau, rotzbesoffen und mit Schaum vorm Mund, aus dem Bad und volle Kanne rein in den Kamin. »Aua«, schrie er und patschte die Flämmchen tot, die an ihm hochzüngelten. Während die anderen peinlich berührt aus dem Fenster guckten, hustete jemand im Dunkel des Fauteuils: Richard von Weizsäcker. Gelassen schlug er die Beine übereinander und ließ dabei etwas von seiner dichten, wolligen Schambehaarung hervorblitzen. »Do jitt et nix zo kriesche«, knurrte Weizi und ­versuchte, dem ewigen Tolpatsch Rau aufzuhelfen, doch vergebens: Der Arme war von oben bis unten mit Schuppenshampoo verschmiert und entglitt Weizsäckers knorrigen Händen. In diesem Moment betrat Horst Köhler mit feinem Lächeln die WG. »Leuuuute«, gackerte er, »bitte schnell mal Maul halten! Der Infokasten ist inzwischen längst voll! Die Menschen wissen jetzt genug über unsere Abenteuer.« Stimmt, dachte »Teddy« Heuss und rührte ungerührt in seinem Tee. Er mußte plötzlich an Walter Scheels Diktum denken: »Infokästen sind wie Zahnpasta: erst mal draußen, schmecken sie prima

 

Leo Fischer / Michael Ziegelwagner

ausgewähltes Heft

Aktuelle Cartoons

Heftrubriken

Briefe an die Leser

 Rudi Cerne (ZDF)!

Wie wir gelesen haben, sollen Ihre Zuschauer entsetzt gewesen sein, nachdem Sie in Ihrer Sendung »Aktenzeichen XY … ungelöst« Fotos einer Leiche gezeigt hatten. Dabei hatten Sie doch vorher extra darauf hingewiesen, dass das Bild manche Leute verstören könnte.

Wir wünschten uns vielmehr, Sie würden jedes Mal, bevor der Schirmherr Ihres XY-Preises für Zivilcourage, Horst Seehofer, eingeblendet wird, eine entsprechende Warnung aussprechen.

Hat immer noch Albträume vom letzten Mal: Titanic

 Hicks, Juliane E. Reichert!

Im »Magazin für Barkultur« »Mixology« schreiben Sie unter dem Titel »Heimat und Hefe« über einen angeblichen Fruchtweintrend: »In welcher Variante auch immer, Cidre löscht den Durst und schmeckt fruchtig, meist nach Apfel, immer wieder auch nach Birne; man muss deutlich mehr Liter von ihm trinken, als der Körper zu fassen vermag, um ihm ein Sodbrennen zu entlocken.« Wem denn jetzt eigentlich? Dem Körper? Dem Cidre? Dem Apfel?

Klingt auf jeden Fall, als hätten Sie auch damit Erfahrung. Aber in welcher Variante auch immer, irgendwie haben Sie uns gerade ein Sodbrennen entlockt. Wollen Sie es wiederhaben?

Stößchen! Titanic

 Genial, Christoph Rottwilm (»Manager Magazin«)!

An Ihrem Artikel »Was Geldanleger von Superreichen lernen können« gefällt uns nicht nur der Titel, sondern auch, wie Sie gleich zu Beginn relativieren: »Reich werden. Es mag höhere Ziele im Leben geben, Glück beispielsweise, oder wenigstens Zufriedenheit und Wohlbefinden. Aber reich werden?« Ist man an dieser Stelle nicht bereits vom Kapitalismus geheilt, kann man weiterlesen: »Die meisten hätten wohl nichts dagegen einzuwenden, wenn ihnen das gelänge (nämlich reich zu werden). Doch wie stellt man es an? Ein Blick auf diejenigen, die es geschafft haben, lohnt sich …«

Und was haben Sie bei Ihren Recherchen in den Untiefen der Hochfinanz herausgefunden? »Unter den reichsten Menschen der Welt finden sich Leute mit den unterschiedlichsten Talenten. Nur eines haben alle gemeinsam: Sie wissen, wie man ein Vermögen vermehrt.« Ach, so geht das mit dem Reichwerden! Super! Da haben wir für Sie, Herr Rottwilm, gleich ein paar Ideen für zukünftige Artikel: Die erfolgreichsten Rennfahrer haben gemeinsam, oft als Erster im Ziel zu sein. Alle Bestsellerautoren haben gemeinsam, viele, viele Bücher zu verkaufen. Und »Manager Magazin«-Journalisten haben das gemeinsame Talent, uns auf die Nerven zu gehen.

Weiß, wie man Spaß vermehrt: Titanic

 Zeugen Jehovas!

»Warum ist das Leben so kurz?« steht neuerdings auf Euren Aufstellern. Verständlich, das zu fragen, wenn man den ganzen Tag Blättchen verteilen und über Gott reden muss.

Im Geiste bei Euch: die Ketzer von

 Sieh an, General Franco!

Sieh an, General Franco!

Jetzt ist’s offiziell: Sie werden umziehen. Das beschloss der Oberste Gerichtshof Spaniens. Bedeutet: Kein weiteres Abhängen mit Fascho-Pilgern in Ihrer von Zwangsarbeitern errichteten Kultstätte samt größtem Christenkreuz der Welt und frischen Blumen auf Ihrem Grab. Wurde auch Zeit, dass Sie die morschen Gebeine zusammenraffen und auf die Müllhalde der Geschichte tragen! Wie bitte? Sie werden auf einen staatlichen Friedhof nahe Madrid verlegt? Gute Güte, dass es diesen Despoten und Kriegsverbrechern aber auch immer so schwerfällt, ihren Platz einzunehmen!

*Kopfschüttel* Titanic

Vom Fachmann für Kenner

 Gedenken

Ich erinnere mich gut daran, dass meine Mutter Micky Maus, Fix und Foxi, Asterix, Tim und Struppi, Superman, Prinz Eisenherz und so weiter, kurz: Comics aller Sparten und Genres als »dumm« bezeichnete, als »obszön«, »primitiv« und »verblödet«. Für was sie meine Mutter allerdings nicht hielt, war »pervers«, »geisteskrank«, »widerlich«, »ätzend« oder »barbarisch«. Das rechne ich ihr bis heute hoch an!

Theobald Fuchs

 Durch die Schokolinse betrachtet

Wenn kein anderer Laden in Sicht ist und der kleine Hunger naht, muss ich wohl oder übel den benötigten Schokoriegel an einer Tankstelle kaufen. Dann stehe ich in der Schlange und ärgere mich über die Auto-Idioten vor mir, die den Treibstoff für ihre Dreckschleudern bezahlen wollen, mir damit die Zeit und der Umwelt die Zukunft stehlen. Andererseits: Ohne solche Idioten gäbe es diese Tankstelle nicht, an der ich mitten in der Pampa Schokolade kaufen kann. Die Welt ist mir schon oft viel zu kompliziert.

Katharina Greve

 Phonographisches Gedächtnis

Ich weiß noch genau, wo ich war, als der Anruf kam: am Telefon.

Tim Wolff

 Premiere

Letzten Monat habe ich mir zum ersten Mal in meinem Leben eine indische Oper angesehen. Es war ein großartiges Singhspiel.

Andreas Maier

 Mythmist

Mir ist noch nie einer begegnet und ich bin meines Wissens noch nie einem aufgesessen, obwohl ich seit meiner Geburt in Großstädten lebe: Ich glaube, es gibt einfach keine urban myths. Oder ist genau das ein urban myth?

Adrian Schulz

Vermischtes

Hans Zippert: "Fernsehen ist wie Radio, nur ohne Würfel"
Die steile Karriere des Hans Zippert begann im Jahr 1967 mit einem  Schülerpraktikum beim Kulturmagazin "TV Spielfilm". Nach einem  Volontariat bei "TV Direkt" übernahm er das angesehene 20-Uhr-15-Ressort  bei "TV Okayokay", bevor er schließlich Programmchef der auflagestarken  "TV Superwoche" wurde. Nachdem er über einen Bestechungsskandal rund um  eine 3-Sterne-Empfehlung für "Rote Rosen" stolperte, sah sich Zippert  1990 gezwungen, Chefredakteur von TITANIC zu werden. Der Tiefpunkt war  erreicht. Das alles und noch mehr erfahren Sie in diesem Buch!Serdar Somuncu: "H2 Universe: Die Machtergreifung", DVD
Er ist der selbsternannte Hassias – viel wichtiger aber noch: der designierte Kanzlerkandidat für Die PARTEI. Holen Sie sich jetzt die neue DVD von Merkel-Nachfolger Serdar Somuncu als Gratisprämie und stehen Sie damit schon vor der Machtergreifung auf der richtigen Seite. Ihre Kinder werden es Ihnen danken!
Zweijahres-Abo: 98,60 EURKamagurka & Herr Seele: "Cowboy Henk"
Er ist Belgier, Kamagurka. Belgier! Wissen Sie, was der Mann alles durchgemacht hat in letzter Zeit? Eben, er ist Belgier. Und hat trotzdem in einem Finger mehr Witz als Sie im ganzen Leib! Und Heldenmut! Glauben Sie nicht? Dann lassen Sie sich von Cowboy Henk überzeugen, dem einzigen Helden, der wirklich jeden Tag eine gute Tat begeht.
Zweijahres-Abo: 98,60 EURSonneborn/Gsella/Schmitt:  "Titanic BoyGroup Greatest Hits"
20 Jahre Krawall für Deutschland
Sie bringen zusammen gut 150 Jahre auf die Waage und seit zwanzig Jahren die Bühnen der Republik zum Beben: Thomas Gsella, Oliver Maria Schmitt und Martin Sonneborn sind die TITANIC BoyGroup. In diesem Jubiläumswälzer können Sie die Höhepunkte aus dem Schaffen der umtriebigen Ex-Chefredakteure noch einmal nachlesen. Die schonungslosesten Aktionsberichte, die mitgeschnittensten Terrortelefonate, die nachdenklichsten Gedichte und die intimsten Einblicke in den SMS-Speicher der drei Satire-Zombies – das und mehr auf 333 Seiten (z.T. in Großschrift)! 
Zweijahres-Abo: 98,60 EURLeo Fischer + Leonard Riegel: "Fröhliche Hundegeschichten"
Ein Buch, bei dem Sie "Wau" sagen: Leo Fischer und Leo Riegel haben ihre Talente gebündelt und gemeinsam 1001 moderne Hundemärchen in Wort und Bild erschaffen. Zum Lesen, Lachen, Anknabbern! Und außerdem ein echter Lebensretter. Jedenfalls dann, wenn Sie Nacht für Nacht von einer dreiköpfigen Bulldogge heimgesucht werden, die Sie vor die knifflige Wahl stellt, ihr entweder eine "Fröhliche Hundegeschichte" vorzulesen oder den Arsch abgebissen zu kriegen. Ihre Entscheidung!Michael Ziegelwagner: "Der aufblasbare Kaiser"
Seit dem putzigen Präsidentschafts-Hahnenkampf zwischen Alexander Van der Bellen und Norbert Hofer interessiert sich plötzlich auch Resteuropa für das Land, um das es in diesem Buch geht: Österreich. Dabei ist der Donaustaat schon seit 2014 eine literarische Reise wert, jenem Jahr, als "Der aufblasbare Kaiser" für die Longlist des Deutschen Buchpreises nominiert wurde. Lassen Sie sich auf diese Reise mitnehmen: von Michael Ziegelwagner, dem liebenswertesten Randbalkanesen der TITANIC. Pflichtprämie für Kaisertreue!Elias Hauck (Hrsg.): "Alles Spargel oder was?"
Endlich ist ganzjährig Spargelsaison! Elias Hauck, die eine Hälfte von Hauck & Bauer und Herausgeber des Frauenmagazins "Sonja", serviert die reifsten Spargelwitze der Welt – gezeichnet und erzählt von dutzenden gemüseliebenden Cartoonisten und Autoren. Lachen Sie unter anderem über: den mit den polnischen Erntehelfern, den mit dem kaputten Spargelschäler und den mit der Fliege in der Hollandaise.Wenzel Storch: "Die Filme" (gebundene Ausgabe)
Renommierte Filmkritiker beschreiben ihn als "Terry Gilliam auf Speed", als "Buñuel ohne Stützräder": Der Extremfilmer Wenzel Storch macht extrem irre Streifen mit extrem kleinen Budget, die er in extrem kurzer Zeit abdreht – sein letzter Film wurde in nur zwölf Jahren sendefähig. Storchs abendfüllende Blockbuster "Der Glanz dieser Tage", "Sommer der Liebe" und "Die Reise ins Glück" können beim unvorbereiteten Publikum Persönlichkeitstörungen, Kopfschmerz und spontane Erleuchtung hervorrufen. In diesem liebevoll gestalteten Prachtband wird das cineastische Gesamtwerk von "Deutschlands bestem Regisseur" (TITANIC) in unzähligen Interviews, Fotos und Textschnipseln aufbereitet.
Zweijahres-Abo: 98,60 EURDie PARTEI-Wahlwerbungs-DVD mit allen vier Wahlwerbespots aus dem Bundestagswahlkampf 2005: Höhepunkte der Politpropaganda, die von Otto Schily mit dem Prädikat "ein Skandal" ausgezeichnet wurden. Besser aufgelöst als auf Youtube und noch dazu mit einer praktischen, farbechten Hülle drumrum - das ist doch was, was?
Erweitern

Das schreiben die anderen

  • 18.11.:

    Hans Zippert gibt in der "SWR 2 Matinee" Auskunft über TITANIC-Maskottchen Kohl.

  • 16.11.:

    Die "Schaumburger Nachrichten" verweisen auf eine interessante Anzeige aus der aktuellen TITANIC.

Titanic unterwegs
20.11.2019 Oldenburg, Wilhelm 13 Bernd Eilert mit Joachim Kersten und Klaus Modick
22.11.2019 Köln, Literaturhaus Katharina Greve
25.11.2019 Stuttgart, Theaterhaus Oliver Maria Schmitt
27.11.2019 Mannheim, Alte Feuerwache Max Goldt