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Dein Social Media Horoskop 2020

Wassermann 21.01.-19.02.

Ganz ehrlich? Niemand auf Instagram interessiert sich wirklich für deine epischen Landschaftsaufnahmen aus der Eifel (Filter: Tokyo). Als Wassermann liebst du es doch eigentlich, deiner Individualität Ausdruck zu verleihen! Nächstes Jahr regiert Saturn und schenkt dir den Mut, den du brauchst, um den Sprung ins lauwarme Social-Media-Becken zu wagen und dein Leben endlich richtig interessant zu machen. Ab Mai traust du dich, die ersten Selfies zu posten, im Sommer sprichst du in deinen Insta-Stories offen über die Probleme mit deinem Spreizfuß und ab September reicht es als Event, dass du in der Badewanne liegst, um live zu gehen. Lass dich treiben!

 

Fische 20.02.-20.03.

Uranus, Jupiter, Saturn und Pluto sind dieses Jahr auf deiner Seite. Das sind mehr Besucher, als dein Reiseblog in den letzten zwei Monaten verzeichnet hat? Reiseblog?? Realtalk: Du hast im Internet den Anschluss verpasst. Um das wieder aufzuholen, solltest du 2020 deine Stärken nutzen: Dein Einfühlungsvermögen und deine kreative Ader würden sicher gut in einem Youtube-Format (Yoga, Vegan, Lifestyle) zur Geltung kommen. Finger weg von Whatsapp-Stories!

 

Widder 21.03.-20.04.

Nein, wenn jemand mit einer Flamme auf deinen Content reagiert, will er sie nicht "verbrennen xD". Dein Humor hängt leider immernoch in einer Ok-Boomer-Facebook-Gruppe "Witzige Sprüche" aus 2009 fest, daran ändert auch der Mond nichts. Davon abgesehen wird dein 2020 in jeder Hinsicht feurig und frei von Verbindlichkeiten, ganz so, wie du es liebst: Gleich drei Twitter-Crushes beflügeln dich im Mai, im Sommer kannst du dich vor flirty Insta-DMs kaum retten und im Oktober folgt dir plötzlich jemand ganz besonderes … (Nee, nicht auf Facebook, da solltest du dich wirklich einfach endlich löschen).

 

Stier 21.04.-20.05.

Als Stier bist du zwar ausdauernd, aber in letzter Zeit kamen Zweifel auf: Dein Beauty-Youtube-Kanal ist gefloppt, obwohl du noch mehr Produkte als Haut in die Kamera geplaced hast, dein nachhaltiger Insta-Fashion-Account stagniert im dreistelligen Bereich. Bei Twitter sind unter deinen 2543 Followern mittlerweile zwar ein paar blaue Haken, aber du hast immer mehr das Gefühl, dass du für die nur unentgeltliche "Inspiration" bietest? Keine Sorge! Vor allem Jupiter sorgt dafür, dass 2020 nicht mehr gekleckert, sondern endlich geklotzt wird: Spätestens ab Februar solltest du seine Energie nutzen, das mit dem Datenschutz verdrängen und dir Tiktok herunterladen …

 

Zwillinge 21.05.-21.06.

Für das neue Jahr hält das Universum für dich eine gute und eine schlechte Nachricht parat: Die schlechte: Dass der Mond 2020 allen in die Karten spielt, hat auf dich als Luftzeichen überhaupt keinen Einfluss. Aber nicht schlimm: Von April bis August ist Venus voll für dich da. Was das bedeutet? Matches, Matches, Matches! Du swipest so viel nach rechts, dass du 2020 auf die Opponierbarkeit deines Daumens achten solltest, sonst steht der bald schräg wie Pluto und Jupiter zu deinem Zeichen. Letzteres macht leichtsinnig: Sei vorsichtig in Sachen Nudes – auf allen Plattformen!

 

Krebs 22.06.-22.07.

Drei Twitter-Accounts, vier Instagram-Profile, dein Vlog-Channel auf Youtube und jetzt auch noch Tiktok: Was sich in der ersten Jahreshälfte wie ein billiger Sepiafilter über deinen Content gelegt hat, ist Ende 2019 nicht mehr wegzudiskutieren: Digital Burnout. Wenn du deine Gefühle nur noch über Emojis kommunizieren kannst, du im letzten Jahr mehr Zeit Online verbracht hast, als damals in deiner Mutter und du nicht mehr weißt, wann du deine Freund*innen das letzte Mal im Real Life getroffen hast, dann ist 2020 das Jahr, um down zu graden: Höchste Zeit für Internet Detox!

 

Löwe 23.07.-23.08.

Als Löwe verstehst du es, dich zu inszenieren. Deswegen läuft deine Social Media Performance fast wie von selbst: Dein Youtube-Channel knackt bald die 500.000 Abonnent*innen und auf Insta gehen dir seit längerem die Ideen aus, wie du all die Sponsored Deals als emotionale Caption tarnen sollst. Deine Marke läuft, du bist ein*e Influencer*in wie aus dem spätkapitalistischen Bilderbuch! 2020 ist es deshalb an der Zeit, etwas zurückzugeben. Wie wär's mit Themen wie Nachhaltigkeit, Feminismus oder der Zerstörung einer Volkspartei? Schöner Nebeneffekt: Du erschließt dir so ganz neue Interessengruppen!

 

Jungfrau 24.8.-23.9.

Das Internet ist Neuland für dich: Verkopft und sensibel wie du bist, hast du dich aus "dem Netz" bisher eher herausgehalten. Jedes Mal, wenn du gezwungen bist, eine E-Mail zu verschicken, schüttelst du den Kopf vor lauter Beschleunigung. Diese schnelllebigen Zeiten! 2020 lohnt es sich, aus deiner Weltfremdheit herauskommen. Mit tatkräftiger Unterstützung von Pluto, Neptun, Uranus, Saturn und Jupiter gelingt dir die Ausschlachtung deines kleinen, sehr normalen Lebens auf überdurchschnittliche Art und Weise. Kleiner Tipp: Schaff dir für den Kick-Off eine Katze an.   

 

Waage 24.09.-23.10.

Als Waage bleibt Social Media auch 2020 ein Terrain, das du – wenn überhaupt – passiv bespielen solltest. Überall geht es um toxische Selbstdarstellung, die zu Neid, Missgunst und Hass führt. Verkürzte Diskurse, aufgeheizte Stimmungen: Dafür ist deine Ausgeglichenheit und dein schlichtendes Gemüt zu schade.  Lehn dich zurück, beobachte das Geschehen weiterhin als profilbildlose*r User*in, kommentiere nie und verteile so viel Likes und Retweets wie geht. Selbstlose Nutzer*innen wie du, ihr seid es, die das Social Media Game auch 2020 zusammenhalten.

 

Skorpion 24.10.-22.11.

Na klar, als Skorpion liebst du die Mystik und das Geheimnis. Aber bei aller Liebe zum Dunklen, deine Follower hatten schon im Juli keinen Bock mehr auf deinen Mellow-Grind. Das Leben ist sinnlos und die Welt schlecht, aber auf Social Media haben nachdenkliche Texte … und kontrastreiche Schwarz-Weiß-Selfies 2020 ausgedient. Bring Farbe in deinen Feed, verbreite positive Ich-Botschaften auf Twitter, verwende Emojis endlich unironisch! Das hilft auch beim Flirten auf Telegram, vor allem zwischen Mitte Mai und Mitte Juni.

 

Schütze 23.11.-21.12.

2020 musst du Klartext reden: Seit längerem leidet deine Beziehung unter Social Media. Der Content deines Partners/deiner Partnerin ist ein paar Mal viral gegangen und jetzt schaut er/sie dir nicht mehr in die Augen, sondern nur noch in bläulich schimmernde Displays? Du musst dauernd irgendwelche Fotos von ihm/ihr machen und das einzige, was in eurem Alltag (noch) nicht dokumentiert wird, ist der Geschlechtsverkehr? Wenn du nicht vollständig zum Instagram-Boyfriend/Girlfriend degradiert werden willst, solltest du nächstes Jahr die Reißleine ziehen. Neptun hilft, die Nähe zu finden, die du wirklich suchst. Sei dir dabei nicht zu schade für Ok-Cupid.

 

Steinbock: 22.12.-20.01.

Das Jahr wird dich verändern! Eigentlich bist du Meister*in darin, dich über Social Media interessanter zu machen, als du bist: Ausdruckslose Selfies, mit peinlicher Präzision kombinierte artsy pics im Insta-Feed, du hast auf deinen Bilder schon russengehockt und auf Twitter alles klein und ohne Satzzeichen geschrieben, bevor es Trend war. 2020 werden Pluto und Saturn in dein Inneres eingreifen und Dir wird auffallen, dass du in Face-to-Face Interaktionen längst nicht so gut ankommst wie als Kunstfigur im Internet. Deine Vetements Jacke interessiert niemanden bei Aldi Nord, 6000 Insta-Follower sind kein Ersatz für eine Persönlichkeit und den meisten sind deine Stories so egal, wie dir ihre. Zeit, an deiner Real-Life-Performance zu arbeiten. 

Carla Kaspari

Aktuelle Cartoons

Heftrubriken

Briefe an die Leser

 Holy shit, Katharina Wolff,

Personalstrategieberaterin für die digitale Wirtschaft, Ex-CDU-Politikerin und Podcasterin! Auf der Webseite Meedia, die wir vor Urzeiten mal als echtes Medienmagazin wahrgenommen hatten, sabbelten Sie: »Fehl-Hires im Executive Bereich kosten bis zu 500 000 Euro.« Weiter wussten Sie, praktisch nicht zu vermeiden, einen »Headhunter« in Ihren Text zu basteln, teilten mit, was »der CMO eines Grown Up« durchschnittlich im Jahr verdiene, wie viel so ein »Onboarding durch die HR« koste, wovon »mehr als »6000 HR Professionals« sprächen, und gaben sodann »6 Hiring-Hacks«.

Schon ganz lustig soweit. Aber angenommen, jemand hielte sich an Ihre ganzen Advices, das hieße dann ja, dass die sich damit befassenden Berufe bzw. Jobs bzw. Employees bzw. Consultants usw. usf. sich selbst abschaffen würden, gell? Und wollen Sie uns diesen Gefallen nicht tun? Please! Titanic

 Da Du, sackclevere Commerzbank,

jeglichem Vorwurf der Vetternwirtschaft dadurch vorbeugst, dass Du einen gewissen Herrn Vetter zum neuen Chef Deines Aufsichtsrats machst, rechnen wir fest mit weiteren bemerkenswerten Neuzugängen in Deinem Hause. Frau Miss und Frau Schatte sollen derzeit ja ebenfalls auf der Suche nach einer neuen Tätigkeit sein. Und die beiden ehemaligen Wirecard-Banditen Braun und Marsalek haben zwar keine glorreichen Namen, können dafür aber mit starken Referenzen glänzen.

Bestätigen offiziell: die Wirtschaftsprüfer von Titanic

 Polizei Nürnberg!

Nachdem Du mehreren Radaktivisten die Luft aus den Reifen gelassen hattest und dies als geeignete Maßnahme gegen unbelehrbare Teilnehmer der Critical-Mass-Bewegung deklariertest, appelliertest Du just darauf »an die Vernunft der Verantwortlichen im Sinne des fairen Miteinanders im Straßenverkehr.«

Vorbildlich, gute Polizei; wir wollen in Zukunft noch mehr Engagement von Dir sehen! Was hältst Du davon, all den unbelehrbaren Rasern, die Radfahrer und Fußgänger tödlich überfahren, die Räder von der Karosserie zu montieren und erst wieder zurückzugeben, wenn sie ihr dauerhaft rücksichtsvolles Verhalten im Straßenverkehr unter Beweis stellen?

Hoffnungsvoll: Titanic

 En passant gefragt, Laufsportmagazin »Aktiv laufen«:

Wie macht man’s denn passiv? Titanic

 Metallica-Drummer Lars Ulrich!

Metallica-Drummer Lars Ulrich!

Bei einem Auftritt in der sog. »Trunk Nation«-Show gaben Sie, wie der »Rolling Stone« berichtete, zum Besten, was Sie derzeit gedanklich umtreibt: der Snare-Sound auf Ihrem Album »St. Anger« von 2003.

»Ich höre St.Anger, das sind eineinhalb Schläge, und da ist eine Menge unglaublicher, roher Energie, und es ist so ›Woah!‹. Es ist ein bisschen herumgeschlagen worden. Aber die Snare-Sache, das war super-impulsiv, kurzzeitig …«

Einmal im Flow, flowen Sie weiter: »Ja, das ist cool, das ist anders. Das wird einige Leute verrückt machen. Das klingt, als gehöre das zum Prügeln dazu. Heilige Scheiße! Das haben wir nicht kommen sehen …«

Heilige Scheiße, Ulrich, was man allerdings durchaus kommen sehen kann: Wenn ein stinkreicher Trommelfell-Quälix wie Sie nach geschlagenen 17 Jahren glaubt, immer noch über den Klang seiner Schnarr-Trommel schwadronieren zu müssen, dann dürfte es langsam an der Zeit sein, sich in die Heavy-Metal-Rente zu verabschieden.

Weil: Something else matters. Titanic

Vom Fachmann für Kenner

 Die Jugend von heute

weiß, mit ausgereifter Selbstreflexion zu überzeugen. So konnte ich heute Morgen beobachten, wie ein Halbstarker auf einen anderen, der schon am Boden lag, einschlug und rief: »Der Klügere gibt nach! Bin ich aber nicht.«

Nick Hertzberg

 Trinklustig,

ja durstig hatten wir die Hotelbar aufgesucht. Der Barkeeper allerdings kam hartnäckig nicht zu uns, um dann, nach endlich erfolgter Bestellung, für ziemlich lange Zeit spurlos zu verschwinden. Aber warum wunderten wir uns? Schließlich nannte sich die Wellnessabsteige, in der wir gelandet waren, nicht nur »Resort«, sondern eben auch »Hideaway«.

Irmtraud Hnilica

 Kommt ’ne Frau beim Arzt …

… macht etwas Smalltalk in beider heimatlichem Dialekt, wird korrekt behandelt und geht nach Hause.

Jasper Nicolaisen

 Herrgott noch mal

Gottes Wege sind unergründlich? Pah! Regen ist zum Beispiel Gottes Weg, zu sagen: »Dusch endlich.«

Felix Scharlau

 China

Vor einigen Jahren machte ich eine geführte Tour durch Peking. Verbotene Stadt, Mauer und Tempel, das war alles sehr eindrücklich, doch die Rückfahrt zum Hotel in dem kleinen Reisebus war mindestens ebenso einprägsam. Die Mitreisenden sahen interessiert oder abwesend aus dem Fenster, einige plauderten mit den Sitznachbarn, doch kaum jemand nahm Notiz von unserem Reiseführer, der auf dem Monitor seinen Lieblingsfilm »Kung Fu Panda« vorführte, simultan übersetzend, glücklich versunken, gestikulierend, in verschiedenen Stimmlagen und auch mit Gesang.

Miriam Wurster

Vermischtes

Hans Zippert: "Fernsehen ist wie Radio, nur ohne Würfel"
Die steile Karriere des Hans Zippert begann im Jahr 1967 mit einem  Schülerpraktikum beim Kulturmagazin "TV Spielfilm". Nach einem  Volontariat bei "TV Direkt" übernahm er das angesehene 20-Uhr-15-Ressort  bei "TV Okayokay", bevor er schließlich Programmchef der auflagestarken  "TV Superwoche" wurde. Nachdem er über einen Bestechungsskandal rund um  eine 3-Sterne-Empfehlung für "Rote Rosen" stolperte, sah sich Zippert  1990 gezwungen, Chefredakteur von TITANIC zu werden. Der Tiefpunkt war  erreicht. Das alles und noch mehr erfahren Sie in diesem Buch!Elias Hauck (Hrsg.): "Alles Spargel oder was?"
Endlich ist ganzjährig Spargelsaison! Elias Hauck, die eine Hälfte von Hauck & Bauer und Herausgeber des Frauenmagazins "Sonja", serviert die reifsten Spargelwitze der Welt – gezeichnet und erzählt von dutzenden gemüseliebenden Cartoonisten und Autoren. Lachen Sie unter anderem über: den mit den polnischen Erntehelfern, den mit dem kaputten Spargelschäler und den mit der Fliege in der Hollandaise.Wenzel Storch: "Die Filme" (gebundene Ausgabe)
Renommierte Filmkritiker beschreiben ihn als "Terry Gilliam auf Speed", als "Buñuel ohne Stützräder": Der Extremfilmer Wenzel Storch macht extrem irre Streifen mit extrem kleinen Budget, die er in extrem kurzer Zeit abdreht – sein letzter Film wurde in nur zwölf Jahren sendefähig. Storchs abendfüllende Blockbuster "Der Glanz dieser Tage", "Sommer der Liebe" und "Die Reise ins Glück" können beim unvorbereiteten Publikum Persönlichkeitstörungen, Kopfschmerz und spontane Erleuchtung hervorrufen. In diesem liebevoll gestalteten Prachtband wird das cineastische Gesamtwerk von "Deutschlands bestem Regisseur" (TITANIC) in unzähligen Interviews, Fotos und Textschnipseln aufbereitet.
Zweijahres-Abo: 98,60 EURDie PARTEI-Wahlwerbungs-DVD mit allen vier Wahlwerbespots aus dem Bundestagswahlkampf 2005: Höhepunkte der Politpropaganda, die von Otto Schily mit dem Prädikat "ein Skandal" ausgezeichnet wurden. Besser aufgelöst als auf Youtube und noch dazu mit einer praktischen, farbechten Hülle drumrum - das ist doch was, was?Heiko Werning: "Vom Wedding verweht – Menschliches, Allzumenschliches"
Es ist dies Buch etwas ganz besonderes: Heiko Werning, renommierter  Forscher aus Berlin, lag jahrelang in seinem Kiez, dem Wedding, auf der  Lauer. Kein Ereignis entging ihm, der Wedding konnte ihm nichts,  aber auch gar nichts verheimlichen. Abgründe, tiefe Täler und  menschliche Katastrophen – erfreuen Sie sich an heiteren G’schichterl,  die Werning noch so einen Urenkeln erzählen wird.Torsten Gaitzsch/Sebastian Klug: "Akte D: Die Wahrheit über Deutschland"
Die Redaktion versichert: Torsten Gaitzsch und Sebastian Klug, die  Autoren dieses Buches, wissen Dinge – schreckliche Dinge! – von denen  Sie, die Leser, nicht einmal zu träumen wagen. Denn es wären Alpträume!  Wählen Sie diese Prämie und erhalten Sie Einblicke in die tiefsten  Abgründe Deutschlands, die Sie wahnsinnig lachend und mit Schaum vor dem  Mund zurücklassen werden. Bisher hat es kein Leser bis zur letzten  Seite geschafft…Kamagurka & Herr Seele: "Cowboy Henk"
Er ist Belgier, Kamagurka. Belgier! Wissen Sie, was der Mann alles durchgemacht hat in letzter Zeit? Eben, er ist Belgier. Und hat trotzdem in einem Finger mehr Witz als Sie im ganzen Leib! Und Heldenmut! Glauben Sie nicht? Dann lassen Sie sich von Cowboy Henk überzeugen, dem einzigen Helden, der wirklich jeden Tag eine gute Tat begeht.
Zweijahres-Abo: 98,60 EURSonneborn/Gsella/Schmitt:  "Titanic BoyGroup Greatest Hits"
20 Jahre Krawall für Deutschland
Sie bringen zusammen gut 150 Jahre auf die Waage und seit zwanzig Jahren die Bühnen der Republik zum Beben: Thomas Gsella, Oliver Maria Schmitt und Martin Sonneborn sind die TITANIC BoyGroup. In diesem Jubiläumswälzer können Sie die Höhepunkte aus dem Schaffen der umtriebigen Ex-Chefredakteure noch einmal nachlesen. Die schonungslosesten Aktionsberichte, die mitgeschnittensten Terrortelefonate, die nachdenklichsten Gedichte und die intimsten Einblicke in den SMS-Speicher der drei Satire-Zombies – das und mehr auf 333 Seiten (z.T. in Großschrift)! 
Zweijahres-Abo: 98,60 EURHauck & Bauer: "Ich kann einfach nicht Wein sagen"
Die beste Zeit, einen Band des Zeichnerduos Hauck & Bauer zu kaufen – sie ist seit sicher zehn Jahren vorbei. Heute sind die Werke von Elias Hauck und Dominik Bauer kein Geheimtip mehr. Die zerstrittenen Künstler kommunizieren inzwischen ausschließlich per Fax, leben in luxussanierten Altbauwohnungen mit kugelsicheren Whirl- und Autorenpools, in denen hungernde Leiharbeiter Comics anfertigen müssen. Leider ist auch der neueste Band der beiden Ausbeuter sehr gut, bestellen Sie hier!Gerhard Henschel: "Harry Piel sitzt am Nil"
Fuck, dieses Buch sollte man gelesen haben, wenn man  kein übelst versiffter Wichser sein will. Schmähungen und böse Wörter  machen das Leben echt oberarschmäßig zum Kotzen. Vielleicht kapieren Sie  Versager das endlich, wenn Sie Henschels neuesten Streich gelesen  haben. Können Sie überhaupt lesen? Wahrscheinlich nicht. Trollen Sie  sich, Sie Wicht! Aber trotzdem abonnieren und diese Top-Prämie wählen.Friedemann Weise: "Die Welt aus der Sicht von schräg hinten"
Laut seiner Homepage ist er der "King of Understatement" und der "lustigste Mensch im deutschsprachigen Internet". Er ist aber auch Gitarrenmann, Viralblogger (15000 Follower!), Gagautor und Promiexperte mit Diplom. Die Rede ist von Friedemann Weise, dem Mann mit dem Namen! Der Mann, der den "Satiropop" erfand. Und jetzt auch noch ein Buch vorlegt. Ob das gutgeht? Ordern Sie diese Prämie und teilen Sie Ihr vernichtendes Urteil bitte zeitnah der TITANIC-Redaktion mit.
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Das schreiben die anderen

  • 09.09.:

    Die "Abendzeitung" interviewt Rudi Hurzlmeier.

     

  • 04.09.:

    Ella Carina Werner klärt in der "Taz" über den Alterskult im westlichen Sumatra auf.

  • 03.09.:

    Moritz Hürtgen spricht mit ZDFheute über Satire nach dem Anschlag auf "Charlie Hebdo".

  • 02.09.:

    Über eine Regenlesung der TITANIC BoyGroup berichtet die FAZ.

     

  • 19.08.:

    Oliver Maria Schmitt war für die FAZ auf großer Büßer-, Pilger- und Fürbittfahrt für alle Pest- und Seuchenopfer.

Titanic unterwegs
20.09.2020 Frankfurt/M., Museum für Komische Kunst »Beste Beste Bilder – Die Cartoons des Jahrzehnts«
21.09.2020 Lübeck, Kammerspiele Max Goldt
21.09.2020 Köln, Stadthalle Köln-Mühlheim Martin Sonneborn
22.09.2020 Hamm, Maximilianpark Martin Sonneborn