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26.10.2014Rudi HurzlmeierNürnberg, BernsteinzimmerAusstellungsende
29.10.2014Thomas GsellaEschwege, StadtbibliothekLesung
 
 
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Bernd Zeller: "Hat sich die Wende überhaupt gelohnt? Der große Vergleich DDR ‒ EU"
Ein Buch von Bernd Zeller als TITANIC-Prämie? Das gibt's doch nicht! Doch, das gibt's doch: Dank großzügiger Finanzierung durch die Europäische Union, die sich von einem DDR-Vergleich positives Medienecho erwartet, kam "Hat sich die Wende überhaupt gelohnt?" zustande. Und Sie? Müssen es als Abo-Prämie wählen. Bzw.: dürfen es wählen! Denn bei TITANIC herrscht, anders als in DDR, EU und BRD, lupenreine Demokratie! Und jetzt schließen Sie endlich ein Abo ab, Sie Wurm!Katharina Greve: "Hotel Hades"
Darauf hat die Unterwelt gewartet: die schönsten Totenorte der griechische Mythologie als Schauplätze in einer Graphic Novel. Katharina Greve, Freizeitdenkerin und TITANIC-Hellseherin vom Dienst, schickt drei ermordete Berliner auf die Reise in den Hades, wo es so jenseitlich-phantastisch wie weltlich-bürokratisch zugeht. "Selten war der Tod so absurd und amüsant", urteilte der Tagesspiegel, und der Berliner Tip nannte "Hotel Hades" "eine der wichtigen Berliner Veröffentlichungen der Saison". Die perfekte Prämie für das letzte Hemd.Nicolas Mahler: "Die Smalltalkhölle"
Irgendwo zwischen der Wortspielhölle und der Kundenservicehölle liegt die Smalltalk-Hölle: jener unerträgliche Limbus, in dem Phrasen wie "Das ist vielleicht ein Wetter heute" und "Ist das Ihr Hund?" anstelle von Dreizack und Feuereisen als Folterinstrumente eingesetzt werden. Nicolas Mahler hat sich hineingewagt. Österreichs umtriebigster Cartoonistenexport (TITANIC, FAS, NZZ) zeigt uns gräßlich alltägliche Szenen aus Kinos, Bars und Arztpraxen – und reduziert dabei die Sprechblaseninhalte so galant wie die Gesichter seiner unverkennbaren Strichmännchen.Leo Fischer + Leonard Riegel: "Fröhliche Hundegeschichten"
Ein Buch, bei dem Sie "Wau" sagen: Leo Fischer und Leo Riegel haben ihre Talente gebündelt und gemeinsam 1001 moderne Hundemärchen in Wort und Bild erschaffen. Zum Lesen, Lachen, Anknabbern! Und außerdem ein echter Lebensretter. Jedenfalls dann, wenn Sie Nacht für Nacht von einer dreiköpfigen Bulldogge heimgesucht werden, die Sie vor die knifflige Wahl stellt, ihr entweder eine "Fröhliche Hundgeschichte" vorzulesen oder den Arsch abgebissen zu kriegen. Ihre Entscheidung!Katz+Goldt: "Der Baum ist köstlich, Graf Zeppelin"
Sie füllen monatlich zuverlässig die lustigsten Seiten der TITANIC und sind der Geheimtip unter den Nachwuchs-Duos: Katz & Goldt schießen seit den späten Neunzigern die Amazon-Charts hinauf. Ihr neuer Comic-Prachtband heißt "Der Baum ist köstlich, Graf Zeppelin", und es handelt sich hierbei um genau den Comic-Prachtband, den Sie sich lieber allerschnellstens ins Regal stellen sollten, ehe er in ein paar Monaten ruckzuck Mainstream und total Prenzlauer Berg ist. Wählen Sie dieses Abo und markieren Sie damit die Jungkünstler Stephan Katz und Max Goldt mit "Gefällt mir" – bevor es cool ist. 
Zweijahres-Abo: 86,40 EUR (Ausland: 106,80 EUR)Michael Ziegelwagner: "Der aufblasbare Kaiser" + 15 Postkarten + 1 Feuerzeug
TITANIC-Postkarten -- die schönste Art, einem ganz speziellen Menschen zu sagen: "Hallo." Mit diesem Abo erhalten Sie nicht weniger als 15 wahllos aus der Ramschkiste gezogene TITANIC- und PARTEI-Karten, über die man immer und immer wieder lachen kann. Damit nicht genug: Das Original-TITANIC-Kult-Feuerzeug gibt es als kostenlose Gratisprämie obendrauf! (Ach ja, und diesen Ziegelwagner-Roman da kriegen Sie auch noch.)
Zweijahres-Abo: 86,40 EUR (Ausland: 106,80 EUR)Markus Riexinger: "Kaktus der Verwesung"
Der "Gott des komischen Gemetzels" (L. Fischer) schlägt zurück: Markus Riexinger schlachtet sich einmal quer durch die deutsche Sprache, zerdrischt halbfertige Dramolette und prügelt poetische Versatzstücke in die Unkenntlichkeit. Frei nach Niels Bohr: Wer über die Miniaturen und Erzählanfälle des Berliner Jungautors nicht entsetzt ist, hat sie nicht verstanden.Wiglaf Droste: "Schalldämpfer"
Bei Wiglaf Droste, der "linken und rechten Hand des Fehlerteufels"  (Bud Spencer), sitzt nicht nur der "Colt der Sprachkritik" (Terence W.  Adorno) locker, er kann auch Fortsetzungsromankompilationen schreiben,  die Herz und Hirn treffen. Z.B. diese, "Schalldämpfer", in der das  "Kommando Leise Welt", eine Organisation zur Rettung des menschlichen  Trommelfells, Lärmbolde und Schreihälse ganz leise wegknallt. Pflicht  für alle, die den Schuß noch nicht gehört haben.Heiko Werning: "Im wilden Wedding"
Das letzte echte Krisengebiet in Deutschland - keiner kennt es so gut wie Heiko Werning, denn er "lebt" seit über zwanzig Jahren ebendort. Was sich Tag für Tag zwischen Privilegierten-Spätshops und Prekariats-Kitas, zwischen Ghettoisierung und Gentrifizierung in Berlins Gruselbezirk Nr. 1 abspielt, hat der Survivalexperte Werning in diesem Geschichtenbüchlein versammelt (Arbeitstitel: "My Big Fat Krieg im Wedding").Elias Hauck (Hrsg.): "Alles Spargel oder was?"
Endlich ist ganzjährig Spargelsaison! Elias Hauck, die eine Hälfte von Hauck & Bauer und Herausgeber des Frauenmagazins "Sonja", serviert die reifsten Spargelwitze der Welt – gezeichnet und erzählt von dutzenden gemüseliebenden Cartoonisten und Autoren. Lachen Sie unter anderem über: den mit den polnischen Erntehelfern, den mit dem kaputten Spargelschäler und den mit der Fliege in der Hollandaise.Wenzel Storch: "Die Filme" (gebundene Ausgabe)
Renommierte Filmkritiker beschreiben ihn als "Terry Gilliam auf Speed", als "Buñuel ohne Stützräder": Der Extremfilmer Wenzel Storch macht extrem irre Streifen mit extrem kleinen Budget, die er in extrem kurzer Zeit abdreht – sein letzter Film wurde in nur zwölf Jahren sendefähig. Storchs abendfüllende Blockbuster "Der Glanz dieser Tage", "Sommer der Liebe" und "Die Reise ins Glück" können beim unvorbereiteten Publikum Persönlichkeitstörungen, Kopfschmerz und spontane Erleuchtung hervorrufen. In diesem liebevoll gestalteten Prachtband wird das cineastische Gesamtwerk von "Deutschlands bestem Regisseur" (TITANIC) in unzähligen Interviews, Fotos und Textschnipseln aufbereitet.
Zweijahres-Abo: 92,40 EUR (Ausland: 112,80 EUR)Katharina Greve: "Eigentlich ist Wurst umgestülptes Tier: Cartoons & Comicstrips"
Katharina Greve ist nicht nur Architektin, Situationsdesignerin und stolze Besitzerin einer Vakuumiermaschine, sondern auch Prophetin: Via Kalenderblatt sagte sie im Jahr 2013 auf den Tag genau den Rücktritt von Papst Benedikt XVI. voraus. Wer wissen will, welche sonderbaren Ereignisse die Zukunft noch bereithält, braucht deshalb dieses Bilderbuch. Gegenstände mit Gefühl, Menschen ohne Gesicht, Tapetenmuster von göttlicher Anmut – all das findet sich in Greves fantastisch-wurstigem Cartoonband!Elias Hauck & Dominik Bauer: »Hauck & Bauer Cartoons Wochenkalender 2014« und eine von Elias Hauck signierte Ausgabe von »Sonja – Das Frauenmagazin für Witze«
Sie leben am Rande der Gesellschaft, dem Goldrande nämlich: als Cartoonisten der FAZ. Aber zum Glück zeichnen sie auch für vernünftige Publikationen wie Sonja, der einzigen Zeitschrift, die Frauen ernst nimmt. Wer aber lieber einmal die Woche auf die gut hauckbauersche Art lachen will, ohne sich die doofe FAZ kaufen zu müssen, ist mit diesem superhübschen Wochenkalender mehr als gut bedient (supergut).Fischer/Wolff/Ziegelwagner (Hrsg.):  "Die TITANIC-Bibel: Segen, Sünden, Sauereien"Was sind schon Markus, Matthäus, Lukas, Johannes, Paulus, Gott gegen Knorr, Eilert, Bernstein, Pfarr, Schmitt, Zippert, Hurzlmeier, Raddatz usf.? Bestenfalls mittelmäßige Autoren und Zeichner. Deswegen greift der moderne Religionskenner zur TITANIC-Bibel. Das ideale Weihnachtsgeschenk für alle, die noch wissen, worum es bei Weihnachten wirklich geht (ideale Weihnachtsgeschenke).Zweijahres-Abo: 92,40 EUR (Ausland: 112,80 EUR)Das Leo-Fischer-Nostalgie-Abo: "Generation Gefällt mir" (handsigniert) und 1 Papst-Poster (gefaltet)
Leo Fischer, heute hauptberuflich Biertrinker, Bahnfahrer und Bahntrinker, war bis vor kurzem der "wichtigste Chefredakteur des Landes" (Zitat Fischer). Tausende Abonnenten beugten sich seiner Macht, kündigten fristlos. Als sein Stern am höchsten stand, verfaßte er mit "Generation Gefällt mir" einen legendären Ladenhüter voll Internetblödsinn, den Sie hier handsigniert erhalten. Außerdem kredenzen wir Ihnen den beliebtesten TITANIC-Titel der Ära Fischer als fertig gefaltetes Poster mit vier rechten Winkeln. Zuschlagen!Björn Högsdal, Johanna Wack (Hrsg.): "Last Exit Babyklappe"
 "Jedes Kind ist gewissermaßen ein Genie und jedes Genie gewissermaßen ein Kind." Gut, das mag vielleicht die naive Meinung des warmherzigen Menschenfreunds Arthur Schopenhauer gewesen sein – die Autoren von "Last Exit Babyklappe" wissen es besser. Denn: Sind unsere Jüngsten nicht vielmehr lebendige Foltergeräte? Glatzköpfige, inkontinente, schreiende Schrumpelwesen, und also schon bei der Geburt reif fürs Altersheim? Antwort: ja. Es berichten u.a. die TITANIC-Autoren Anselm Neft, Björn Högsdal, Volker Surmann, Heiko Werning und Torsten Wolff!Stefan Gärtner: "Angéla – Lehrjahre einer Liebeshungrigen: Ein erotisch-historischer Schelminnenroman"
Sie wollten schon immer wissen, wie ein naives Mädchen vom Lande (Transelbanien) es bis ganz nach oben schafft (Sex)? Sie interessieren sich für Politik, Adel, Rokoko und den neuesten Klatsch des 18. Jahrhunderts? Sie wollen Bücher lesen, in denen Frauen Fellatio spenden und dabei Vergleiche mit einem "Tier, das Pflanzensaft aus einem Stengel trinkt", aushalten müssen? Dann greifen Sie zu, Sie historisch interessiertes Ferkel!Volker Surmann: "Lieber Bauernsohn als Lehrerkind"
Lesebühnenautor, Gelegenheits-Slammer, TITANIC-Autor – –und Provinz-Exilant: Volker Surmann stammt aus den Tiefen des Teutoburger Waldes, heute wohnt er im Trend-Städtchen Berlin. In seinem ironisch-autobiografischen Heimatroman beschreibt der „Alien vom Planeten Acker“ (Eigenwerbung) u.a. den grausamen Mord an seiner Lieblingskuh und sein Versagen beim Traktorfahren – Blut und Boden sind also garantiert! „Ist Volker bloß ein metrosexueller Großstädter, gefangen im Körper eines ostwestfälischen Bauernkinds?“ Finden Sie es heraus!Gutschein über 30€ in Katz+Goldts Rumpfkluft-ShopHey, du! Du trägst seit zwanzig Jahren die Kleider deines blöden Vetters auf, weil du zu geizig, schüchtern oder faul bist, eines dieser urbanen "Modegeschäfte" zu betreten? Dann ist dieser 30-€-Gutschein für den Rumpfkluft-Shop genau das Richtige! Wähle aus der aktuellen Kollektion des Comicduos Katz & Goldt dein Wunschmotiv aus und zahle am Ende kaum mehr als 'nen Appel und ein Ei (Gegenwert). Denn: Pilze sind Jazz!Zweijahres-Abo: 86,40 EUR (Ausland: 106,80 EUR)Pit Knorr: "Mallorca: Insel der Inseln" plus TITANIC-FeuerzeugDer TITANIC-Gründer und Wahl-Mallorkese Pit Knorr signiert dir sein Buch »Mallorca: Insel der Inseln« – und spendiert dir noch ein TITANIC-Feuerzeug, damit du’s auch zu Hause mallorquinisch warm hast!Oliver Maria Schmitt: "Anarchoshnitzel schrieen sie"Der Erfolgsautor und Ebenezer Scrooge der Zeitschrift Oliver Maria Schmitt pfeffert dir seinen kaum gealterten Punkroman »Anarchoshnitzel schrieen sie« ins Regal, du Versager!Gerhard Henschel: "Beim Zwiebeln des Häuters – Glossen und Verrisse 1992-2012"Margot Käßmanns buntscheckige Gedankenwelt, Heinos faszinierende Schlichtheit, Slavoj Žižeks Parallaxengeschwurbel oder Günter Grassens Gedächtnislücken – TITANIC-Chefschimpfer Gerhard Henschel versucht Gestalten zu begreifen, von denen andere sich wünschen, sie nie kennengelernt zu haben. In diesem Sammelsurium herausragender Schleimfiguren finden Sie die schönsten Henschel-Polemiken aus zwanzig Jahren.Ella Carina Werner: "Die mit dem Bauch tanzt"Wenn sie mal  nicht schwanger ist, schreibt sie wie der Teufel: die Hamburger  Satirikerin Ella Carina Werner publizierte in TITANIC über  bulgarische Flüche und das Elend der Kleingartenfavelas. In ihrem  ersten Roman schildert sie den Aufstieg ihrer Mutter von der  braven Hausfrau zur geheimnisvollen Bauchtanz-Exotin "Shazadi",  die ganz Ostwestfalen um den Verstand bringt. Und die Leserschaft  ihrer Tochter gleich mit!Das Ingrid-Hirsch-Gedächtnisabo: 15 Postkarten und 1 FeuerzeugDieser Geniestreich modernen Verlagsmanagements bedient altmodische Printbriefschreiber und Pyromanen gleichermaßen! Sie wollten schon immer mal einen Kinderhort anzünden und die passende Bekenner-Postkarte an die Polizei verfassen, die Beamten aber zugleich subtil darauf hinweisen, daß Sie TITANIC-Fan sind? Sie wollten schon immer mal fünfzehn herrliche TITANIC-Motive in Flammen aufgehen sehen, ohne sich aber zu sehr vom Heft zu distanzieren? Sie wollten schon immer mal 15 alte Postkarten und 1 Feuerzeug zusammen mit einem Kamm, einem blutigen Messer und dem Büstenhalter Ihrer Mutter in ein Paket an die Kanzlerin schicken? Dieses verlagsintern "Irren-Abo" genannte Komplettpaket kann (Liquidität vorausgesetzt) noch heute Ihnen gehören!Hans Zippert: "Aus dem Leben eines plötzlichen Herztoten", signiertJahrelang lag TITANIC-Urgestein Hans Zippert in der Sonne herum und ließ Eidechsen auf sich kriechen. Dann wurde er plötzlich Deutschlands umtriebigster Kolumnist. Viele fragen sich: Wie hat er das bloß verkraftet? Die Antwort gibt dieses "Tagebuch eines Tagebuchschreibers": gar nicht. Von Burnout-, Schlaganfall- und Nahtoderfahrungen berichtet Zippert in seinem bislang persönlichsten Werk – mal augenzwinkernd, mal mit einer guten Portion Schalk in den Herzkranzgefäßen. Nie war man als Leser dem Tod so nahe!Moses Wolff: "Der Wildbach Toni"Schnell wie eine Lawine, klar wie ein Sturzbach, sturzbetrunken wie ein bayerischer Viehhirte - so ist der Verstand dieses einzigartigen Bergphilosophen und Naturmenschen. Jahrelang als Après-Ski-Reporter für TITANIC Online tätig, wagt sich der Wildbach-Toni nun mit seinem ersten Roman aufs Feld der Heimatprosa. FAZ-Literaturchefin Felicitas von Lovenberg hat sich hierzu bisher nicht geäußert, ist aber sicher genauso begeistert wie auch sonst immer.Heiko Werning/Volker Surmann (Hrsg.): "Fruchtfleisch ist auch keine Lösung"Fernsehkocharenen und Jamie-Oliver-Apps auf der einen Seite – Ehec, Dioxin und Cranberrybier auf der anderen: Ernährung fasziniert und verängstigt heute gleichermaßen. Höchste Zeit für einen kritischen Sammelband, in dem 35 Hobby-Esser über Antivegetarismus und Provitamine, über Thymian, Safran und Foer debattieren. Zu den Textköchen zählen Sterne-Satiriker, die sich mit den Grenzen des guten Geschmacks nur allzu gut auskennen: Leo Fischer, Stefan Gärtner, Oliver Nagel, Katharina Greve, Wiglaf Droste, Mark-Stefan Tietze u.v.a.m.Michael Ziegelwagner: "Café Anschluß"
Er ist Deutschlands sympathischster Österreich-Import seit Adolf Hitler - nur mag er die Deutschen nicht so sehr: Michael Ziegelwagner. In seinem Erstlingswerk (geschrieben während seiner Gefangenschaft in der TITANIC-Redaktion) klärt er über kleine und große Unterschiede zwischen den wichtigsten deutschsprachigen Reichen auf. Ein Reise-, Entwicklungs-, Bildungs- und Tatsachenbuch für alle, die alte Vorurteile schätzen und neue kennenlernen wollen. Außerdem gefällt Harry Rowohlt das Buch, und da werden Sie ja wohl nicht anderer Meinung sein!Martin Sonneborn, Andreas Coerper: "Heimatkunde — Eine Expedition in die Zone"
Für seinen Film "Heimatkunde" unternahm ZDF-Herausgeber und TITANIC-Reporter Sonneborn eine großangelegte Safari ins Berliner Zonenrandgebiet. Alle Fragen, die schon der Film offen ließ, werden im dazugehörigen Buch ebenfalls nicht beantwortet, dafür aber mit neuen Bildern und einem interessanten Soundtrack unterlegt. Da heißt es zugreifen!Thomas Gsella: "Blau unter Schwarzen - Gsellammelte Prosa I"

Nachdem der TITANIC-Hauslyriker mit seinen Gedichtbänden ein knappes Dutzend Verlage an den Rand des Ruins getrieben hat, wagt sich DuMont nun mit Gsellas prosaischsten Polemiken, Phantasien und Pherkeleien auf den Markt. Unterstützen Sie dieses verlegerische Abenteuer, wählen Sie diese schöne Prämie!Die PARTEI-Wahlwerbungs-DVD mit allen vier Wahlwerbespots aus dem Bundestagswahlkampf 2005: Höhepunkte der Politpropaganda, die von Otto Schily mit dem Prädikat "ein Skandal" ausgezeichnet wurden. Besser aufgelöst als auf Youtube und noch dazu mit einer praktischen, farbechten Hülle drumrum - das ist doch was, was?Bild-Leser beschimpfen TITANIC-Redakteure, live am Telefon
Mit einer präzisen Bestechungsaktion ermöglichte TITANIC das Sommermärchen der WM 2006, die Rettung des deutschen Fußballs und der gesamten Nation. Nicht alle waren davon begeistert – wie die auf dieser CD gesammelten schönsten Wortmeldungen engagierter Bild-Leser (»Sie sind ein ganz großes Schwein, die Titanic!«) belegen.
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Das schreiben die anderen
  • 21.10.:

    Deutschlandradio Kultur über Katharina Greves "Hotel Hades".

  • 20.10.:

    Mark-Stefan Tietze informiert in der Taz über die AfD und ihre Allianz der Gotteskrieger.

  • 20.10.:

    Der Guardian berichtet über Martin Sonneborns EFDD.

Briefe an die Leser

 Daß Du, »Pizzeria Vis-a-Vis« in Berne (Wesermarsch),

einerseits offensichtlich eine Pizzeria bist, andererseits aber so heißt, wie Du nun mal heißt, und drittens schwerpunktmäßig »Asiatische Spezialitäten« als Teil Deines weltoffen-bunten Berner Angebotsallerleidreiklangs bewirbst, finden wir durchaus gastrologisch. Worin aber konkret Deine eigenwillige Pizzaconnection besteht – Cozze Chop Suey au vin? – wollen letztlich gar nicht wissen

die Trennkostverächter von der Titanic

 Du aber, Unbekannte,

erzähltest Deinen Mitspeisenden am Restaurantnebentisch von einer demnächst in Begleitung Deines Liebsten startenden Urlaubsreise nach Mallorca im allgemeinen sowie von Deiner Mallorca betreffenden Neugier im besonderen, handelte es sich doch um Deinen allerersten Aufenthalt daselbst. Auf die Frage, ob Du denn als Reisevorbereitung bereits einen Reiseführer erworben, wenn nicht gar studiert habest, gabst Du die richtungweisende Antwort: »So was brauchen wir nicht, das machen wir alles selber. Wir haben ein Navi.«

Gute »Reise« wünscht: Titanic

 Taz.de!

Das Symbolfoto zu Deinen Stellenausschreibungen zeigt ein gutes Dutzend Streichhölzer mit blauen Zündköpfen und ein langes mit rotem Zündkopf, das dazwischen hervorragt. Was willst Du damit sagen? Daß Dein neuer »Chef vom Dienst« ein rotangelaufener Hitzkopf sein soll, der aus der Masse heraussticht? Oder reicht Dir ein gewöhnlicher entzündeter Holzkopf, solange er nur für Dich brennt?

Und wäre bei den Arbeitsbedingungen (»Taz-Haustarif«, »halbe Stelle«, »regelmäßige Sonntagsdienste obligatorisch«) ein kurzes Streichholz nicht passender gewesen?

Flammende Grüße: Titanic

 Hallowed be thy name, Bruce Dickinson!

Sie, stimmgewaltiger Sänger der Altmetaller Iron Maiden, haben einen Appell zur Rettung des traditionellen Pubs in Großbritannien gestartet. Beim Britischen Bierfestival in London riefen Sie zur »Gegenwehr« auf und meldeten der Nachrichtenagentur AFP, aus den typischen Pubs dürften keine »Bars im amerikanischen Stil« mit »lauter ›Umpah-Umpah-Umpah-Musik‹ werden«.

Sondern, wie wir annehmen, doch wahrscheinlich besser mit ohrenbetäubender »Tschak-Piff-Tschaktschak-Piff-Tschak-Piff-Tschaktschak-Piff-, Schrebbel-Schrebbel-Schrebbel-Quiiiiiiieeeeeek- und Eeeeeeeaaaaaaooooouuuuwww-Musik«, right?

Darauf erst einmal ein Guinness mit Pommesgabel: Titanic

 Junge Männer, Alter!

63 Prozent von Euch lebten 2008 noch im elterlichen Haushalt, sagt das Statistische Bundesamt. Da ging es Euch doch gut! Warum seid Ihr nicht dort geblieben? Warum mußtet Ihr in die Wohnungen unter, über und neben uns ziehen und uns mit Partys, Bumsmusik und Müll im Hausflur auf die Nerven gehen? Können Eure Mütter nicht kochen?

Antwort schriftlich (wg. Ohropax) an Titanic

Vom Fachmann für Kenner

 Wartburg

Gerade selbst ausgedacht! Witziger Spruch fürs Schlangestehen am Flughafenschalter oder vorm Riesenrad: »Wie lange dauert das denn noch? Sind wir denn hier auf der Wartburg?«

Mark-Stefan Tietze

 A Star is born

Mir träumt, ich sei endlich ein berühmter Musiker. Mit kahl rasiertem Schädel und stilisiertem Bärtchen stehe ich im feinen Zwirn auf der schwer von maritimer Symbolik dominierten Bühne der ausverkauften Nordseehalle Emden und schmettere meine auf dem schmalen Grat zwischen Schlager- und Sportpalastpathos wandelnden Lieder vom Geborenwerdenumzuleben ins Publikum, während um mich herum der pure Wahnsinn ausbricht. Meine knallbunt in Mülltüten und Schaumstoffrohre gekleideten Mitmusiker fegen mit neonfarbig geschminkten Gesichtern wie Irrwische über die Bühne, crowdsurfen mit Schlauchbooten oder Fässern durch die Zuschauermenge und animieren die total ausflippende Meute zu Bierduschen aus Dosen einer bekannten nordfriesischen Brauerei. Mein Künstlername: Deichgraf.

Daniel Sibbe

 Gepflegter Abtritt

Ein Bekannter berichtete von einem der auf dem Lande gelegentlich auftretenden Todesfälle durch Gülle: Der Altbauer war von der Familie bereits tagelang vergeblich auf dem riesigen Anwesen gesucht worden. Erst die ordentlich in Parallelstellung vor dem Güllesilo abgelegten Pantoffeln gaben schließlich den zielführenden Hinweis auf den im Kot treibenden Korpus.

Florian Haymann

 Notfall

He Leute, Handy ist weg! Bin erst mal nur per Mail, Skype, Facebook, Twitter, Instagram, Google+, Linkedin, Xing, Finya, Tumblr, Fli… oh, Handy wieder aufgetaucht!

Teja Fischer

 Ratschläge

»Fünf Jahre Knast ist immer scheiße!« Das ist natürlich ein Satz, der meine Aufmerksamkeit bekommt. Ich sehe mich um: Vier Herren, allesamt etwas abgerissen, sitzen da am Nebentisch beim Bier zusammen und erzählen sich was. Zwei von ihnen, darunter der Wortführer, sind ausnehmend wollig weißbehaart; ein dritter tränt mit strahlendrotem Blick summend vor sich hin, ausgestattet mit einer eindrucksvollen Falsett-Stimme, für die Landadelige im barocken England sicherlich getötet hätten; der vierte, ein eher unscheinbares schmales Kerlchen, ist für die Pfand-Laufdienste zwischen ihrem McDonald’s-Tisch und dem Bahnhofskiosk zuständig. In lockerer Folge spulen die Herren ihre Geschichten ab. Vom doppelten Genickbruck des Gegners dank jahrelangem Kampfkunsttraining, von verschobenen Boxkämpfen in Thailand, von Wie-ich-in-Brasilien-vier-Straßenräuber-in-die-Flucht-geschlagen-habe und natürlich vom ewig blondgelockten Weib, das »die pure Sünde, glaubste?!« war. Als der Wortführer die gleichzeitig stattfindenden Preisverhandlungen über ein raffiniertes Teppichmesser mit den Worten »Das ist besser wie neu!« belebte, um sogleich ansatzlos einen weiteren Erzählstrang zu beginnen – »Hör mal zu: Ich sag dir, wenn du dir Koks auf die Eichel streust…« –, mußte ich leider, leider zum Zug. Ich griff meine Reisetasche und ließ dem Unscheinbaren der Viererbande meine Pfandflasche da.

Peter P. Neuhaus